Bilanz des Tourismusjahres 2012/Ausblick auf das Tourismusjahr 2013
Thüringer Landtag 5. Wahlperiode Drucksache 5/ 5791 28.02.2013 Kleine Anfrage des Abgeordneten Korschewsky (DIE LINKE) und Antwort des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie Bilanz des Tourismusjahres 2012/Ausblick auf das Tourismusjahr 2013 Die Kleine Anfrage 2815 vom 15. Januar 2013 hat folgenden Wortlaut: Im Rahmen einer Pressekonferenz am 11. Januar 2013 stellte der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig fest, dass der Tourismus in Thüringen im letzten Jahr gut vorangekommen ist, was sich insbeson- dere in der Steigerung der Gästeankünfte und Übernachtungen in den Thüringer Kur- und Erholungsorten zeigt. Des Weiteren gab der Minister einen Ausblick auf das Tourismusjahr 2013. Ich frage die Landesregierung: 1. In welchen Kur- und Erholungsorten Thüringens sind im vergangenen Jahr die Gäste- und Übernach- tungszahlen gestiegen, gleichbleibend oder gesunken (bitte Darstellung getrennt nach Städtetourismus, Kur- und Erholungsorten)? 2. Wie stellt sich die Verweildauer der Gäste Thüringens im Jahr 2012 dar und welche Entwicklung ist gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen? 3. Durch welchen Träger sollen die durch das Kompetenzzentrum der Thüringer Tourismus GmbH (TTG) angekündigten 20 Prüfer für Barrierefreiheit ausgebildet werden, nach welchen Kriterien werden die Prüfer ausgewählt und wie werden die Kompetenzen dieser Prüfer ermittelt und bescheinigt (Zertifikate)? 4. Handelt es sich bei den auszubildenden Prüfern für Barrierefreiheit um haupt- oder ehrenamtlich Be- schäftigte? Bei welchen Unternehmen sind diese angestellt? 5. Sollen Vertreter von Sozialverbänden und -vereinen in die Prüfungen der Barrierefreiheit einbezogen werden? Wenn ja, in welcher Weise? 6. Welche Kriterien werden zur Überprüfung der Barrierefreiheit in Ansatz gebracht, und mit welchen Kon- sequenzen hat ein Leistungsträger zu rechnen, falls er diese Kriterien nicht erfüllt? 7. Welche Stellung nimmt künftig das Kompetenzzentrum der TTG hinsichtlich der Qualitätssicherung aller Thüringer Gastgeber ein? 8. Welche Mindest-Qualitätskriterien wurden entwickelt, die als Grundlage für die anberaumten Qualitäts- überprüfungen und die anschließende Einordnung der Gastgeber Thüringens dienen sollen? 9. Wie und durch wen erfolgt die Auswertung der Qualitätsüberprüfungen und mit welchen Konsequenzen haben geprüfte Unternehmen zu rechnen, welche die vorgegebenen Qualitätsstandards nicht erfüllen? Druck: Thüringer Landtag, 7. März 2013
Drucksache 5/ 5791 Thüringer Landtag - 5. Wahlperiode Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 26. Februar 2013 wie folgt beantwortet: Zu 1.: Hinsichtlich der Frage 1 wird auf die beigefügten Anlagen verwiesen. Die Informationen wurden durch das Thüringer Landesamt für Statistik übermittelt. In Anlage 1 sind die vorliegenden Informationen über die Veränderung der Gäste- und Übernachtungszah- len in den Städten der Thüringer Städtekette bis zum November 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum enthalten (ohne Camping). In Anlage 2 werden die zur Verfügung stehenden Informationen über die Veränderung der Gäste- und Über- nachtungszahlen der Kur- und Erholungsorte zur Kenntnis gegeben. Die Kurorte sind fettgedruckt. Das Thüringer Landesamt für Statistik weist mit Blick auf die Auswertung der Daten auf folgende Aspekte hin: Aus Gründen der Geheimhaltung können Informationen zu den Gäste- und Übernachtungszahlen für Ge- meinden mit weniger als drei berichtspflichtigen Betrieben nicht veröffentlicht werden. Die jeweiligen Ge- meinden sind mit einer Punktierung gekennzeichnet. Orte, die als nicht eigenständige Gemeinden klassifiziert sind, können nicht in die Auswertung einbezogen werden. Es handelt sich um die Erholungsorte Fehrenbach, Haubach, Ilfeld, Manebach, Mengersgereuth- Hämmern, Schnett, Steinheid, Suhl-Goldlauter, Suhl-Vesser, Sülzhayn und Wintzingerode. Sie sind in der Anlage mit einem x gekennzeichnet. Zu 2.: Die Aufenthaltsdauer betrug für den Zeitraum von Januar bis November 2012 durchschnittlich 2,7 Tage. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2011 ist bezüglich der Aufenthaltsdauer keine Veränderung festzustellen. Zu 3.: Die erste am 18. und 19. September 2012 durchgeführte Schulung wurde durch die Thüringer Tourismus GmbH in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behin- derungen durchgeführt. Die inhaltliche Ausbildung der Prüfer erfolgte durch die Nationale Koordinations- stelle "Tourismus für Alle e.V." (NatKo). Teil der Schulung war eine Praxiseinheit, in welcher bei konkreten Einrichtungen die relevanten Daten erhoben wurden. Den Teilnehmern wurde nach der Schulung ein Zer- tifikat verliehen. Ausgebildet wurden Vertreter von Tourist-Informationen, von Tourismusverbänden und des Verbandes Aktiv- LebenKonzept e.V. sowie Mitglieder der 2012 gegründeten Kompetenzgruppe "Barrierefreier Tourismus" und Mitarbeiter der TTG. Weiterhin wurden Behindertenbeauftragte der Städte und Landkreise ausgebildet. Die Teilnehmer der Schulung verfügten bereits über Erfahrungen mit anderen Klassifizierungen (z.B. der Ster- neklassifizierung des Deutschen Tourismusverbandes) bzw. über Erfahrungen im Bereich Barrierefreiheit. Zu 4.: Die bisher ausgebildeten Prüfer sind weitestgehend bei den Städten oder Tourismusverbänden angestellt. Vier Prüfer sind Mitarbeiter der TTG. Ebenfalls wurden hauptamtlich tätige Behindertenbeauftragte, Mitglie- der eines Betroffenenverbandes und ein Mitglied eines Seniorenbeirates zum Prüfer ausbildet. Die Prüfer erhalten für ihre Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung. Zu 5.: Ja; Mitglieder des Vereins AktivLebenKonzept e.V. sind aktiv in die Datenerhebung eingebunden. Die Ge- schäftsführerin des Vereins ist qualifiziert, Vereinsmitglieder zu Datenerhebern auszubilden. Vertreter von Sozialverbänden und Vereinen können sich für eine Ausbildung zum Datenerheber bei der TTG anmelden. Zu 6.: Ziel der Prüfung ist es nicht, die umfassende Barrierefreiheit für alle Behinderungsarten zu bescheinigen. Es geht in erster Linie darum, eine möglichst genaue Beschreibung des Ist-Zustandes zu dokumentieren 2
Thüringer Landtag - 5. Wahlperiode Drucksache 5/ 5791 und gleichermaßen Anregungen für die Optimierung dieses erfassten Ist-Zustandes zu geben. Der Grad der für den jeweiligen Gast notwendigen Barrierefreiheit liegt in dessen individuellen Bedürfnissen. Die Er- hebungen und ihre Dokumentation sollen dazu dienen, dem potenziellen Nutzer anhand geprüfter Informa- tionen zu ermöglichen, die eigenen Bedürfnisse mit den gegebenen Bedingungen abzugleichen. So kann der Gast entscheiden, ob für ihn die erforderlichen Bedingungen gegeben sind. Informationen über die ge- prüften Betriebe sollen künftig im Service Center der TTG, auf der Internetseite der TTG zum Stand der Barrierefreiheit der geprüften Einrichtungen abrufbar sein. Demgemäß handelt es sich bei der Prüfung der Barrierefreiheit eher um ein informatives und motivierendes Instrument. Vor diesem Hintergrund sind Kon- sequenzen für Einrichtungen, die weniger barrierefrei sind als andere, nicht angedacht. Zu 7.: Das Kompetenzzentrum der TTG hat eine Bündelungsfunktion für Qualitätsinitiativen im Bereich Tourismus in Thüringen. Das Kompetenzzentrum informiert die Leistungsträger und motiviert sie gleichermaßen, sich den Qualitätsinitiativen anzuschließen. • Weiterbildungsmaßnahmen mit touristisch relevantem Inhalt werden auf der Fachpublikumsseite der TTG zusammengefasst. • Über die Leitprojektgruppe Qualität im Rahmen der Umsetzung der Thüringer Landestourismuskonzep- tion 2015 sowie die Zusammenarbeit in weiteren Arbeitsgruppen besteht eine intensive Vernetzung mit dem DEHOGA Thüringen, den IHKn, den regionalen Tourismusorganisationen und Vertretern touristi- scher Leistungsträger und der Koordinierungsstelle für Barrierefreiheit beim Behindertenbeauftragten der Landesregierung. Das gemeinsame Vorgehen zum Thema Qualität im Tourismus wird regelmäßig abgestimmt. Zu 8.: Bestehende Mindestkriterien für die Teilnahme am landesweiten Reservierungssystem THÜRIS, welches von der TTG betrieben wird, wurden weiterentwickelt und im Rahmen der Umsetzung der Landestourismus- konzeption 2015 zuständigen Leitprojektgruppe "Steigerung von Qualität und Qualifizierung" abgestimmt. Die Mindestkriterien sind an die Deutsche Hotelklassifizierung/Deutsche G-Klassifizierung (1-Stern-Krite- rien) und die DTV-Mindestkriterien zur Klassifizierung von Ferienwohnungen, Ferienhäusern und Privat- zimmern angelehnt. Die Qualitätskriterien umfassen insbesondere die Bereiche "Gebäude/Raumangebot", "Einrichtung/Ausstattung" und "Service". Wichtige Aspekte sind hierbei u. a. die Raumgröße, der gepflegte Zustand sowie die Sauberkeit des Hauses. Zu 9.: Die Auswertung der Qualitätsüberprüfungen erfolgt durch die TTG und die jeweiligen Buchungsstellen (re- gionale Tourismusorganisationen). Hinsichtlich der Nichterfüllung von Mindeststandards durch die Betriebe wurde das nachfolgende Vorge- hen festgelegt: - bei geringeren Mängeln: Nachbesserungsfrist maximal drei Monate, danach, sofern die Mängel nicht be- seitigt sind, Löschen aller überregionalen Vertriebswege, - bei gravierenden Mängeln: sofortiges Löschen aller überregionalen Vertriebskanäle. Eine "Wiederfrei- stellung" erfolgt erst nach erneuter Überprüfung Machnig Minister Anlagen*) *) Hinweis: Auf den Abdruck der Anlagen wurde verzichtet. Ein Exemplar mit Anlagen erhielten jeweils die Fraktionen und die Landtagsbibliothek. Des Weiteren können sie im Abgeordneteninformationssystem unter der oben genannten Druck- sachennummer sowie im Internet unter der Adresse: www.parldok.thueringen.de eingesehen werden. 3
Anlage 11 Frage 1! Kleine Anfrage Nr. 2815/ Mdi. Korschewsky (DIE LINKE) Ankünfte, Übernachtungen und Aufenthaltsdauer der Gäste
in Beherbergungsstätten
in Städten des Vereins Städtetourismus in Thüringen e.V. (ohne Camping)
Januar bis November 2012
Durch-
Verände- Verände- | schnitt-
Stadt rung ge- rung ge- liche
ins- genüber ins- genüber Aufent-
gesamt dem Vor- gesamt dem Vor- halts-
jahres- Jjahres- dauer 1)
zeitraum zeitraum
1% | Anzahl | % 1 Anzahl
Thüringen 3179 741 1,1 8577 326 2,5 2,7
Altenburg
Insgesamt 34 189 12,0 78 680 18,8 2,3
Apolda
Insgesamt 26 502 9,7 56 967 14,8 2,1
Arnstadt
Insgesamt 35 362 18,4 65 754 7,1 1,9
Eisenach
Insgesamt 154 085 -4,0 285 087 4,7 1,9
Erfurt
Insgesamt 393 346 3,5 683 643 3,6 1,7
Gera
Insgesamt 104 487 0,7 180 440 -6,1 1,7
Gotha
Insgesamt 62 570 7,9 141 483 6,1 2,3
Greiz
Insgesamt 7152 - 7,8 13 605 - 16,3 1,9
Ilmenau
Insgesamt 45 948 9,9 106 320 17,2 2,3
Jena
Insgesamt 133 191 - 13,8 257 162 - 10,4 1,9
Meiningen
Insgesamt 29 279 7,4 52 064 8,1 1,8
Mühlhausen
Insgesamt 48911 -5,1 110 506 - 3,0 2,3
Nordhausen
Insgesamt 33 897 -2,8 69 443 2,7 2,0
Rudolstadt
Insgesamt 21485 0,2 50 504 0,6 2,4
Saalfeld
Insgesamt 26 393 - 1,6 104 649 4,3 4,0
Schmalkalden
Insgesamt 13 536 3,2 27902 2,0 2,1
Sondershausen
Insgesamt 36 514 12,7 100 013 14,0 2,7
Suhl
Insgesamt 85 680 5,2 224 552 1,4 2,6
Weimar
Insgesamt 323 984 1,0 601 164 0,5 1,9
Ausgewählte Städte zusammen
Insgesamt 1616 511 1,0 3209 938 2,1 2,0
Anlage 2 / Frage 1 / Kleine Anfrage Nr. 2815/ MdL Korschewsky (DIE LINKE)
BeheAnkünfte/ Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (ohne Camping) in Gemeinden Thüringens
Januar bis November 2012
Verände-| schnitt-
rung ge-
genüber
dem Vor-
jahres-
Gemeinde
Bad Frankenhausen/Kyf
Bad Klosterlausnitz
Heilbad Heiligenstadt
Bad Langensalza, Stadt
Bad Lobenstein, Stadt
Bad Sulza, Stadt
Bad Salzungen, Stadt
Bad Liebenstein, Stad
Bad Colberg-Heldburg,
Bad Tennstedt, Stadt
Bad Berka, Stadt
Tabarz/Thür. Wald
Finsterbergen
Masserberg
Friedrichroda, Stadt
Neustadt/Harz
Oberhof, Stadt
Stützerbach
Tambach-Dietharz/Thür
Altenfeld
Brotterode-Trusetal,
Cursdorf
Döschnitz
Fehrenbach
Floh-Seligenthal
Frankenhain
Frauenwald
Gehlberg
Georgenthal/Thür. Wal
Großbreitenbach, Stad
St.Kilian
Heubach
Nahetal-Waldau
Ilfeld/Harz
Lauscha, Stadt
Leutenberg, Stadt
Manebach
Mengersgereuth - Hämmern
Meura
Meuselbach-Schwarzmüh
Neuhaus am Rennweg, S
Neustadt am Rennsteig
OberweißbachvThür. Wa
ins-
gesamt
Verände-
rung ge-
genüber
dem Vor-
jahres-
ins-
gesamt
zeitraum zeitraum
1% | Anal | % |
25 868 5,8 142 776 9,7
18 627 8,7 184 536 0,8
65 879 20,0 208 694 22,7
9373 - 0,6 83 940 3,0
8 900 23,0 81 876 12,1
47 903 1,3 214 590 7,6
24 494 - 17,5 199 573 2,7
31470 0,3 329 404 - 1,1
14 604 0,1 130 175 9,5
32 793 1,3 175 527 1,6
x x x x
55 145 - 20,3 213 898 - 17,3
111 467 0,5 351 464 0,0
5 983 42,8 27 667 20,7
130 401 10,9 418 258 12,0
870 8,6 2 950 20,9
8 668 - 6,0 21 181 -5,9
12 922 0,2 34 849 -3,2
3 208 -11,6 9259 -6,9
x x x x
959] - 3,6 20 833 0,3
3433 - 15,0 8 934 - 24,5
8250 11,1 23 455 8,9
4 713 16,0 7814 - 18,6
14 800 16,7 28 815 10,8
2 165 9,1 7526 3,9
5 138 - 20,0 13 278 - 20,0
x x x x
x x x x
4319 1,8 11 190 -1,3
4 659 4,3 12 408 9,4
x x x x
x x X x
993 2,8 3 368 21,2
2 662 -9,0 7509 -9,0
12 622 3,6 46 623 6,0
1 723 - 15,2 4.062 - 24,0
Anzahl
Durch-
liche
Aufent-
halts-
dauer 1)
5,5
9,9
3,2
9,0
9,2
4,5
8,1
10,5
8,9
5,4
3,9
3,2
4,6
3,2
3,4
2,4
2,7
2,9
22
2,6
2,8
1,7
1,9
3,5
2,6
2,6
2,7
3,4
2,8
3,7
2,4
Anlage 2 / Frage 1 / Kleine Anfrage Nr. 2815/ MdL Korschewsky (DIE LINKE)
BeheAnkünfte/ Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (ohne Camping) in Gemeinden Thüringens
Januar bis November 2012
Gemeinde Durch-
Verände- Verände- } schnitt-
rung ge- rung ge- | liche
ins- genüber ins- genüber | Aufent-
gesamt |dem Vor- gesamt dem Vor-| halts-
jahres- jahres- | dauer 1)
zeitraum zeitraum
Anzahl % Anzahl
Rohrbach . . . . .
Ruhla, Stadt 9520 8,3 17 968 4,4 1,9
Schleusegrund . . . . .
Schmiedefeld am Renns 6 150 - 13,5 17 888 - 10,5 2,9
Schnett x x x x x
Schwarzburg 6.039 - 0,5 17 556 72 2,9
Sitzendorf 997 -5,1 3794 -7,9 3,8
Stadtroda, Stadt 3 780 4,7 8.067 2,4 2,1
Steinach, Stadt 4909 5,7 11 361 11,9 2,3
Steinbach-Hallenberg, 2 362 - 7,6 7867 - 2,4 3,3
Steinheid x x x X x
Suhl - Goldlauter x x x x x
Suhl - Vesser x x x x x
Sülzhayn x x x x x
Trockenborn-Wolfersdorf 3 646 -8,8 6 726 -7,3 1,8
Uhlstädt-Kirchhasel 10 553 - 6,6 37185 -0,1 3,5
Wintzingerode x x x x x
Leinefelde-Worbis, Stadt 16 129 9,3 38 630 8,7 2,4
Zella-Mehlis, Stadt 11 856 14,7 26 568 19,2 2,2
Ziegenrück, Stadt 9455 9,3 24 648 7,7 2,6