Beziehungen zwischen Thüringen und den USA

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Thüringer LandTag                                                         Drucksache 5/     5672 5. Wahlperiode 01.02.2013 Kleine Anfrage des Abgeordneten Barth (FDP) und Antwort der Thüringer Staatskanzlei Beziehungen zwischen Thüringen und den USA Die Kleine Anfrage 2761 vom 13. Dezember 2012 hat folgenden Wortlaut: Ich frage die Landesregierung: 1. Wie bewertet die Landesregierung den Stellenwert der Beziehungen zwischen Thüringen und den USA und auf welchen politischen Handlungsfeldern sieht sie Verbesserungsbedarf? Mit welchen Initiativen seitens der Landesregierung könnte dieser realisiert werden? 2. Welche Kooperationsprojekte von privaten und staatlichen Einrichtungen in Thüringen und den USA sind der Landesregierung bekannt? 3. Wie viele Thüringer Studenten und Wissenschaftler haben seit dem Jahr 2005 jeweils an einem Studen- ten- und Wissenschaftleraustausch mit US-amerikanischen Hochschulen teilgenommen? 4. Wie viele US-amerikanische Studenten und Wissenschaftler haben seit dem Jahr 2005 jeweils an einem Studenten- und Wissenschaftleraustausch mit Thüringer Hochschulen teilgenommen (bitte einzeln nach Hochschulen aufschlüsseln)? 5. Wie bewertet die Landesregierung die Entwicklung bezüglich der Antworten auf die Fragen 2 bis 4 und mit welchen Maßnahmen gedenkt die Landesregierung den Studenten- und Wissenschaftleraustausch mit den USA in Zukunft zu fördern? 6. Wie viele US-amerikanische Staatsbürger arbeiten gegenwärtig im Freistaat Thüringen (bitte nach Bran- chen aufschlüsseln) und wie hat sich diese Zahl seit 1990 entwickelt? 7. Wie hat sich das Ein- und Ausfuhrvolumen zwischen Thüringen und den USA seit 1990 entwickelt (bitte nach Branchen aufschlüsseln)? 8. Welche Mitglieder der Landesregierung haben seit dem Jahr 2000 offiziell die USA besucht (bitte nach Datum, Ziel sowie Zweck der Reise getrennt aufschlüsseln)? Welche weiteren Reisen von Mitgliedern der Landesregierung sind bis zum Ende des Jahres 2013 geplant? 9. Welche Mitglieder der US-amerikanischen Regierung haben seit dem Jahr 2000 offiziell Thüringen be- sucht (bitte nach Datum, Ziel sowie Zweck der Reise getrennt aufschlüsseln)? Welche weiteren Besuche sind bis Ende des Jahres 2013 geplant? 10.Welche Partnerschaften bestehen zwischen Thüringer und US-amerikanischen Städten und Gemein- den? Hat die Landesregierung das Zustandekommen von Partnerschaften zwischen Thüringer und US-amerikanischen Städten und Gemeinden seit dem Jahr 2000 unterstützt und wie beabsichtigt sie, derartige Abkommen in Zukunft zu fördern? Druck: Thüringer Landtag, 18. Februar 2013
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Drucksache 5/       5672                                      Thüringer L andtag - 5. Wahlperiode Die Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 28. Januar 2013 wie folgt beantwortet: Zu 1.: Die Thüringer Landesregierung misst den Beziehungen zwischen Thüringen und den USA einen hohen Stellenwert bei. Vor allem auf die Entwicklung der Kontakte in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft wird besonderer Wert gelegt. Dies spiegelt sich in vielfältigen Arbeitsbeziehungen aber auch in Kontakten auf politischer Ebene wider. Für ein Land wie Thüringen ist es vergleichsweise schwierig, in den USA auf sich aufmerksam zu machen, zumal man mit einer Vielzahl von großen Ländern und Regionen im Wettbewerb steht. Die Landesregierung hat in den letzten Jahren die sich bietenden Möglichkeiten vielfältig genutzt (Politiker- reisen, Messen, Unternehmensbeziehungen, Hochschulkontakte etc.) und konnte so die Aufmerksamkeit der USA in bestimmten Bereichen und Branchen auf Thüringen lenken. Diese Strategie wird die Landesre- gierung auch künftig verfolgen, um für den Freistaat Thüringen weiterhin in den USA zu werben. Zu 2.: Im Schulbereich pflegen 15 Thüringer Schulen eine Partnerschaft mit US-amerikanischen Schulen. Weite- re 31 Thüringer Schulen haben Interesse daran, eine Partnerschaft aufzubauen. Darüber hinaus haben das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Verein zur Förderung deutsch-amerikanischer Begegnungsprogramme e. V. eine Vereinbarung getroffen, auf deren Grundlage besonders engagierten Thüringer Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen eines zweiwöchigen Stu- dienaufenthaltes in den Vereinigten Staaten von Amerika Gelegenheit gegeben wird, Kontakte zu amerika- nischen Bürgerinnen und Bürgern zu knüpfen, Einblicke in das amerikanische Leben, speziell in Schulen, zu gewinnen, sowie vor allem ihre sprachlichen sowie interkulturellen Kompetenzen zu vertiefen. Das Pro- gramm wird 2013 zum dritten Mal durchgeführt. Im Bereich der Hochschulen werden derzeit 80 Kontakte zu amerikanischen Hochschulen unterhalten und im Bereich der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen existieren 110 Kontakte zu amerikanischen Einrichtungen. Zudem ist im Kulturbereich die Klassik Stiftung Weimar Kooperationspartner des Museums of Modern Art in New York. Im Jahr 2012 fand eine Jugendbegegnung zwischen Jugendlichen der Stadt Jena und der Partnerstadt Berkeley statt. Zu 3. und 4.: Die Durchführung von Studenten- und Wissenschaftleraustauschen liegt in der Eigenverantwortung der Hochschulen. Es liegen hierzu keine statistischen Daten vor. Zu 5.: Wesentliche Grundlage der Thüringer Landesregierung im Hinblick auf die Internationalisierung in Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur ist neben der Europapolitischen Strategie der Landesregierung auch die Internationalisierungsstrategie des Wissenschaftsrates und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz. Forschung und Bildung sind im Zeitalter der Globalisierung ohne internationale Zusammenarbeit nicht mehr denkbar. Eine Vernetzung in diesen Bereichen mit Partnereinrichtungen in aller Welt ist daher für Thürin- gen von zentraler Bedeutung. Zur Finanzierung von Studenten- und Wissenschaftleraustauschen mit Einrichtungen in den USA hat die Thüringer Landesregierung selbst bislang keine konkreten Maßnahmen ergriffen, da die Thüringer Hoch- schulen und Forschungseinrichtungen eigenständig über Umfang und Gestaltung von Studenten- und Wis- senschaftleraustauschen mit anderen Ländern entscheiden. Um die Position der Thüringer Hochschulen im nationalen, europäischen und globalen Wettbewerb zu fes- tigen und weiter auszubauen, wurde in der Rahmenvereinbarung III vom Dezember 2011 u. a. auch verein- bart, dass die Hochschulen die Teilnahme an nationalen und internationalen Programmen zur Förderung der Exzellenz in Forschung, Kunst und Lehre entsprechend ihrem Fächerspektrum sowie ihrer Profilbildung anstreben. Unterstützt werden sie dabei von der Thüringer Landesregierung durch Mittel aus dem Struktur- und Gestaltungsfonds KLUG-Thüringen-2012. 2
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Thüringer L andtag - 5. Wahlperiode                                             Drucksache 5/    5672 Zu 6.: Per 30. März 2012 waren 123 US-amerikanische Staatsbürger im Freistaat Thüringen beschäftigt. Diese Zahl hat sich seit 1993 verdreifacht. Waren 1993 38 US-amerikanische Arbeitnehmer in Thüringen beschäf- tigt, so schwankte die Zahl in den Folgejahren zwischen 40 und 60 Beschäftigten. Seit 2007 nahm die Zahl bis zum Jahr 2012 beinahe ununterbrochen zu. Die größte Gruppe der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen aus den USA ist mit knapp 32 Prozent im Bereich "Erziehung und Unterricht" tätig. Danach folgt "Kunst, Unterhaltung und Erholung" mit 19 Prozent der Arbeitnehmer auf dem zweiten Platz und das "Verarbeitende Gewerbe" mit zwölf Prozent auf dem drit- ten Platz. (siehe Anlage 1) Zu 7.: Der gesamte Handelsumsatz zwischen Thüringen und den USA ist von 1991 bis 2011 nominal um das 38-Fache (3798 Prozent) gestiegen. Dabei sind die Einfuhren aus den USA nach Thüringen in diesem Zeit- raum um das 23-Fache gestiegen, wobei die Entwicklung sehr sprunghaft erfolgte. So nahmen nach einem kontinuierlichen Anstieg bis 1997 die Einfuhren 1998 um 147 Prozent zu, danach sanken und stiegen die Einfuhren mit jährlichen Wachstumsraten zwischen -29,2 und 40,8 Prozent, um 2010 wieder sprunghaft um fast 62 Prozent zuzunehmen. Die Wachstumsraten der Einfuhren sind jedoch unterbrochen von leich- ten Einbrüchen in 2006 und 2009 durchgehend positiv und der Wert der Einfuhren erreichte 2011 mit rund 303 Millionen Euro ihren bisherigen Höchststand. Die Ausfuhren sind im betrachteten Zeitraum nominal um das 51-Fache gestiegen, wobei die Entwicklung hier stetiger verlief als bei den Einfuhren. Von 1991 bis 2001 waren die jährlichen Wachstumsraten durch- weg positiv und lagen zwischen 12,5 und 97,5 Prozent. Nach einem leichten Einbruch Jahr 2001 erreichten die Ausfuhren bis 2007 Wachstumsraten bis zu 23,4 Prozent. Wegen der allgemeinen Finanzkrise musste 2008 und 2009 ein Rückgang von bis zu 28 Prozent verzeichnet werden. Der Wert der Ausfuhren im Jahr 2011 lag bei rund 736 Millionen Euro als Höchstwert in den letzten 20 Jahren. (siehe Anlage 2) Eine detaillierte Aufschlüsselung der Handelsbilanz nach Branchen ist für den angefragten Zeitraum indes nicht möglich, da diese Daten über die Jahre detailliert nicht vorliegen. Zu 8.: Folgende Reisen von Mitgliedern der Landesregierung wurden im angefragten Zeitraum durchgeführt: 2000 11.09. bis 16.09. Ministerpräsident                             Chicago, New York, Washington Dr. Bernhard Vogel                        Politische Gespräche, Werbung Wirtschaftsstandort Thüringen 29.10. bis 01.11. Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit San Francisco und Infrastruktur                         Kontaktgespräche AHK, AMD Franz Schuster 2001 16.04. bis 18.04.     Ministerpräsident                         San Francisco Dr. Bernhard Vogel                        Besuch bei AMD Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit Investorenwerbung und Infrastruktur, Franz Schuster 30.09. bis 02.10. Ministerpräsident                         Washington Dr. Bernhard Vogel                        Politische Gespräche 2002 17.02. bis 20.02.     Ministerpräsident                         Salt Lake City Dr. Bernhard Vogel                        Olympische Winterspiele Minister für Bundes- und Europaange- Zusammentreffen mit Thüringer Sport- legenheiten                               lern Jürgen Gnauck                             Präsentation des Freistaats Thüringen, Akquisitionsgespräche Minister für Soziales, Familie und Ge- Begleitung der Thüringer Sportler sundheit Dr. Frank-Michael Pietzsch 3
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Drucksache 5/        5672                                       Thüringer L andtag - 5. Wahlperiode 12.11. bis 14.11. Ministerpräsident                          Washington Dr. Bernhard Vogel                         Politische Gespräche 2004    19.01. bis 23.01. Ministerpräsident                          Washington, Detroit Dieter Althaus                             Delegationsreise Minister für Wirtschaft, Arbeit und Infra- Politische Gespräche struktur                                   Branchenwerbung für Automobilzulie- Jürgen Reinholz                            ferindustrie 2005    24.09. bis 27.09. Finanzministerin                           Washington Birgit Diezel                              Tagung des IWF 2007    21.01. bis 24.01. Ministerpräsident                          San Francisco Dieter Althaus                             Photonics West Minister für Wirtschaft, Technologie und   Branchenwerbung Arbeit Jürgen Reinholz 2008    06.09. bis 09.09. Kultusminister                             New York Bernward Müller                            "Erfurt: Jewish Treasures from Medie- val Ashkenaz" 2011 23.05. bis 27.05.    Ministerpräsidentin                        Detroit, Chicago, Waverly (nur MP) Christine Lieberknecht                     Branchenwerbung Automobilzulieferin- Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit dustrie und Technologie                            Werbung Luther-Dekade Matthias Machnig 2012 24.01. bis 27.01.    Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit San Francisco und Technologie                            Photonics West Matthias Machnig                           Branchenwerbung 21.10. bis 25.10. Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit Washington, und Technologie                            Politische Gespräche, FES Matthias Machnig 31.10. bis 07.11. Thüringer Minister für Wissenschaft, Bil- Chicago, Boston und New York dung und Kultur,                           Werbung für Christoph Matschie                         - Reformationsjubiläum 2017 - 100 Jahre Bauhaus 2019 - "Van der Velde Jahr 2014" - Antrag Weltkulturerbe " Jüdisches Leben in Erfurt" Folgende Besuche von Mitgliedern der Thüringer Landesregierung in den USA im Jahr 2013 sind geplant: 2013 10.02. bis 12.02. Wirtschaftsminister                           Washington, Matthias Machnig                           Politische Gespräche, FES Zu 9.: Am 5. Juni 2009 besuchte US-Präsident Barack Obama im Rahmen einer Deutschland-Reise die Gedenk- stätte Buchenwald in Weimar. Besuche von Mitgliedern der US-Regierung sind für 2013 nicht geplant. Zu 10.: Der Thüringer Landesregierung sind folgende Kommunalpartnerschaften bekannt: Erfurt - Shawnee Eisenach - Waverly Gotha - Gastonia Apolda - Rapid City Gera - Fort Wayne Ilmenau - Blue Ash Jena - Berkeley Mühlhausen - Saxonburg 4
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Thüringer L andtag - 5. Wahlperiode                                             Drucksache 5/         5672 Für die Unterstützung und Anbahnung von kommunalen Partnerschaften gelten für alle Länder die gleichen Rahmenbedingungen. Sofern Thüringer Kommunen Interesse an der Anbahnung von Partnerschaften ha- ben und die Landesregierung um Mithilfe bitten, werden diese Wünsche über die in Deutschland akkredi- tierten Botschafter bzw. Konsuln oder bei Zusammentreffen mit ausländischen Gästen weitergetragen. In- teressensbekundungen ausländischer Gemeinden werden an den Gemeinde- und Städtebund Thüringen weitergeleitet. Walsmann Ministerin *) Anlagen *) Hinweis: Auf den Abdruck der Anlagen wurde verzichtet. Ein Exemplar mit Anlagen erhielten jeweils die Fraktionen und die Landtagsbibliothek. Des Weiteren können sie im Abgeordneteninformationssystem unter der oben genannten Druck- sachennummer sowie im Internet unter der Adresse: www.parldok.thueringen.de eingesehen werden. 5
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Anlage 1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SvB) am Arbeitsort (AO) Land Thüringen, Gebietsstand November 2012 Arbeitsortprinzip (AO): Alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in der betreffenden Region arbeiten, Zeitreihe: Stichtag 30.06. der Jahre 1993 bis 2011 sowie 30.03.2012, Datenstand: November 2012 SvB Stichtag 1 30.06.1993                                                                                               38 30.06.1994                                                                                               48 30.06.1995                                                                                               54 30.06.1996                                                                                               49 30.06.1997                                                                                               40 30.06.1998                                                                                               38 30.06.1999                                                                                               55 30.06.2000                                                                                               52 30.06.2001                                                                                               59 30.06.2002                                                                                               66 30.06.2003                                                                                               56 30.06.2004                                                                                               49 30.06.2005                                                                                               69 30.06.2006                                                                                               66 30.06.2007                                                                                               67 30.06.2008                                                                                               77 30.06.2009                                                                                               89 30.06.2010                                                                                               98 30.06.2011                                                                                             102 31.03.2012                                                                                             123 Stichtag 30.06.2011 und 30.03.2012 nach Wirtschaftsabschnitten (WZ08), Datenstand: November 2012 30.06.2011          31.03.2012 WZ08 1                  2 SvB Insgesamt                                                                              102                123 C Verarbeitendes Gewerbe                                                                 9                  15 F Baugewerbe                                                                              -                  * G Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen                                *                  * H Verkehr und Lagerei                                                                    5                   6 I Gastgewerbe                                                                             -                  * J Information und Kommunikation                                                          4                   * K Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen                                *                  * L Grundstücks- und Wohnungswesen                                                          -                  * M Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und 11                   9 technischen Dienstleistungen N Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen                            10                   8 O Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung                                3                  * P Erziehung und Unterricht                                                              34                  39 Q Gesundheits- und Sozialwesen                                                          10                  11 R Kunst, Unterhaltung und Erholung                                                      10                  23 S Erbringung von sonstigen Dienstleistungen                                              3                   * Erstellungsdatum: 18.12.2012, Statistik-Service Ost, Auftragsnummer 150887 © Statistik der Bundesagentur für Arbeit *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.
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Anlage 2 Außenhandelsbilanz Thüringen - Vereinigte Staaten von Amerika Für den Handel mit den USA ergibt sich aus Thüringer Sicht folgende Bilanz: Jahr Umsatz                 Einfuhr            Ausfuhr            Saldo in T€       Veränd. in T€      Veränd. in T€      Veränd. in T€ zum                zum                zum Vorjahr            Vorjahr            Vorjahr in %               in %               in % 1991       27.374              13.002             14.371                1.369 1992       56.514 106,5% 34.047 161,9% 22.466               56,3%     -11.581 1993       66.886 18,4% 33.127 -2,7% 33.759                 50,3%         631 1994      102.861 53,8% 36.186           9,2% 66.675        97,5%      30.489 1995      139.912 36,0% 57.018 57,6% 82.894                 24,3%      25.876 1996      192.821 37,8% 86.885 52,4% 105.936                27,8%      19.051 1997      241.289 25,1% 95.827 10,3% 145.462                37,3%      49.635 1998      415.616 72,2% 236.336 146,6% 179.279              23,2%     -57.057 1999      368.933 -11,2% 167.217 -29,2% 201.716             12,5%      34.499 2000      472.909 28,2% 86.601 -48,2% 386.308               91,5%    299.707 2001      584.216 23,5% 131.302 51,6% 452.914               17,2%    321.612 2002      552.269      -5,5% 120.122 -8,5% 432.147           -4,6%   312.025 2003      549.206      -0,6% 109.974 -8,4% 439.232            1,6%   329.258 2004      659.079 20,0% 117.064          6,4% 542.015       23,4%    424.951 2005      745.930 13,2% 164.852 40,8% 581.078                 7,2%   416.226 2006      846.802 13,5% 163.919 -0,6% 682.883               17,5%    518.964 2007      872.406       3,0% 173.324     5,7% 699.082         2,4%   525.758 2008      883.026       1,2% 188.823     8,9% 694.203        -0,7%   505.380 2009      677.113 -23,3% 177.377 -6,1% 499.736             -28,0%    322.359 2010      905.571 33,7% 285.724 61,1% 619.847               24,0%    334.123 2011    1.039.836 14,8% 303.228          6,1% 736.608       18,8%    433.380 Hauptausfuhrgüter:                              Haupteinfuhrgüter: - Fahrzeugteile                                 - chemische Vorerzeugnisse - Meß-,Steuer- u. Reglungstechnik               - medizinische Geräte - Geräte zur Elektroerz.-u.-verteilung          - elektronische Bauelemente - optische u. fotografische Geräte              - optische u. fotografische Geräte - medizinische Geräte                           - Farben, Lacke, Kitte Anteil am Außenhandel Thüringens: Ausfuhr:       5,8 % Rang 4                     Einfuhr:       3,8 % Rang 12
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