dok-1-coronameldungen

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Unterlagen zur Hospitalisierungsinzidenz beim Chef des Bundeskanzleramts

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-2- hen derzeit davon aus, dass geimpfte und genesene Personen bei einer Infektion mit O- mikron mildere Symptome aufweisen als Personen ohne entsprechenden Schutz. Man rechnet damit, dass Omikron schon bald die dominierende Variante – national wie interna- tional – sein werde. In ZAF weisen bereits 80% der sequenzierten Proben einen Omikron- Befund auf. Die nationale Impfkampagne wird derweil weiter ausgeweitet.   BWA: StP Masisi hat in einem Interview mit CNN gefordert, dass die von vielen Ländern verhängten Reisebeschränkungen für Länder des südlichen Afrikas aufgehoben werden. Dabei verwies er darauf, dass von vier positiv auf Omikron getesteten, inzwischen wieder ausgereisten Diplomaten einige aus Europa gekommen waren.   USA: Ab Montag ist für die Einreise aus dem Ausland ein negatives Testergebnis erfor- derlich, das nicht älter als 24 Stunden vor der Abreise sein darf. Das Testergebnis muss dabei bereits vor Abflug vorgelegt werden. Dies entspricht einer Verschärfung der bislang geltenden Regelung, nach der das Testergebnis bis zu drei Tage alt sein durfte. Neue Kontaktbeschränkungen im Sinne etwaiger Lockdowns soll es nicht geben. Statt- dessen kündigte die Administration kostenlose Bürgertests sowie die Einrichtung neuer Impfkliniken speziell für Familien an.    AUS: Am vergangenen Freitag wurde erstmals eine heimische Übertragung der Omikron- Variante festgestellt. Dennoch geht man derzeit davon aus, dass Omikron mildere Krank- heitsverläufe als die bisherigen Varianten verursacht. Daher wird an der Wiedereröffnung der Wirtschaft festgehalten.    HKG: Kommende Woche soll eine neue „health code“ App veröffentlicht werden, deren Nutzung für Reisende nach (Festland-) China im Anschluss an eine Testphase verpflich- tend werden könnte. In der App werden persönliche Daten sowie der Impfstatus gespei- chert.    ISR: Ein Antrag von Bürgerrechtlern, der sich gegen die vorübergehend angeordneten Maßnahmen richtete, welche den Sicherheitsbehörden gestattet, Mobiltelefone zu verfol- gen, um die Verbreitung von Omikron einzudämmen, wurde höchstgerichtlich vom Sup- reme Court abgelehnt.    UKR: PM Shmygal kündigte ein Einreiseverbot für Ausländer an, die aus afrikanischen Staaten kommen, in denen die Omikron-Variante nachgewiesen wurde.    MAR: Experten warnten im Lichte der wegen Omikron verhängten Einreisebeschränkun- gen vor dem Zusammenbruch des Tourismus, der als Wirtschaftssektor von vitaler Be- deutung für die Gesamtwirtschaft des Landes darstellt.    NIG: Zur Unterstützung der Impfkampagne soll nunmehr eng mit verschiedenen Religi- onsgemeinschaften zusammengearbeitet werden. Konkret sind Impfaktionen am Rande von Gottesdiensten in Moscheen und Kirchen stattfinden. Krisenmanagement  WHO: Ein sog. surge team wird nach ZAF entsendet, um am vermuteten Ursprungsort der Omikron-Variante bei der Pandemieüberwachung bzw. der Kontaktnachverfolgung zu un- terstützen. Bislang hat die WHO laut ihrem Sprecher Lindmeier keine Todesfälle durch die Omikron- Variante registriert. Dennoch fordert sie die Impfstoffhersteller auf, eine Anpassung der Vakzine auf die neue Variante vorzubereiten. Nach Einschätzung der WHO schützt eine überstandene Covid-19-Infektion nicht vor einer Infektion mit der Omikron-Variante. Vieles spreche jedoch dafür, dass bei Reinfektionsfäl- len die Symptome einer erneuten Erkrankung weniger schwer ausfallen.  Pfizer/Moderna: Laut einer am Donnerstag veröffentlichten britischen Studie erzielen Booster mit mRNA-basierten Impfstoffen die effektivste Wirkung hinsichtlich des Antikör- perniveaus, wenn sie 10-12 Wochen nach der zweiten Impfdosis verabreicht werden. Die Studie zeigt weiter, dass sämtliche der in der EU zugelassenen Impfstoffe grundsätzlich für Boosterimpfungen geeignet sind. Die besten Ergebnisse erzielten jedoch die mRNA- basierten Präparate. ...
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-3-  EMA: Die beschleunigte Prüfung des Corona-Impfstoffs VLA2001 des französischen Pharmaunternehmens Valneva hat begonnen. Bei VLA2001 handelt es sich um einen sog. Totimpfstoff, der zur Immunisierung abgetötete Virusbestandteile enthält. Es wäre der ers- te Covid19-Impfstoff dieser Art, den die EMA zulässt.  Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC): Forscher und Modellierer gehen davon aus, dass Omikron in den nächsten Monaten zur dominierenden Variante werde.  Roche: hat neue Tests entwickelt und bereits hergestellt, die dabei helfen sollen, insbe- sondere Omikron-Infektionen zu entdecken.
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