Kanzleramt Kali Akte 2, B136-48270

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Ifg-Anfrage: Aktenzeichen 432- 621 02 Ka 66, Kali-Fusion

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Bundeskanzleramt Eing.: 18, Nov. 1997 Firma: Bundeskanzleramt Anlagen Empfänger: Friedrich Bohl Telefax-Nummer: 49228562357 Abschrift: Seiten: (inkl. Deckblatt) Betreff: Bitte sofort weiterleiten Absender: Kali und Salz - A\PP- 1253 Telefax-Nummer: 05613011666
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18.N0V.1997 15:35 KALI UND SALZ ARBT. RY/P NR.411 S.1 3 2 2 n o ti a rm fo n -I e Press Kali und Salz GmbH 0 L AU haahe . e l b a V K 18.11.97 A\PP-Gö/sd Ulrich Göbel (0561) 301-1722 Stellungnahme zur Agenturmeldung vom 17.11.1997: "EU-Kommission leitet Beihilfeverfahren gegen Kali und Salz ein" Kali und Salz GmbHhat keineillegalen Beihilfen in Höhe von 129 Mio. DM erhalten. Die bisher an Kali und Salz GmbH gezahlten Beihilfen sind 1993 von der EU-Kommission eingehend geprüft und vollständig genehmigt worden. Die Gesellschafter der Kali und Salz GmbH, die BvS, Berlin, und Kali und Salz Beteiligungs AG, Kassel, haben im Oktober 1996 über das Bundes- wirtschaftsministerium der EU-Kommission mitgeteilt, daß zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen, um seit 1993 aufgelaufene Verluste der Kali und Salz GmbH teilweise auszugleichen. Diesen Vor- gang prüft die EU-Kommission seither, Zahlungen in diesem Zusammen- hang können erst nach Genehmigung der EU-Kommission erfolgen und sind deshalb auchbisher nicht geleistet worden. Die Art und Weise, wie dieser Vorgang veröffentlicht worden ist, schadet dem Ansehen der Kali und Salz und ihrer Mitarbeiter in ho- hein Maße, Wir erwarten eine ausführliche Klarstellung des Sach- verhaltes durch die EU-Kommission, um 1N0HEFP93r.5H29S SEE, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Postfach 102028 - D-34111 Kassel Telefon: (05 61) 301-1722 - Telefax: (05 61) 3801-16 66
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18.N0V.1997 .15:355 _ KALI UND SALZABT. AP 2 NR.Al 051 T L n o ti a rm fo n -I e s s re P er Mr (de CEX 2 . | 59 aAT2 18.11.97 ANPP-Gö/sd Ulrich Göbel (0S61)301-1722 Stellungnahme zur Agenturmeldung vom 17.11.1997; "EU-Kommission leitet Berhilfeverfahren gegen Kali und Salz ein" Kali und Salz GmbH hat keineillegalen Beihilfen in Höhe von 129 Mio. DM erhalten. Die bisher an Kali und Salz GmbH gezahlten Beihilfen sind 1993 von der EU-Kommission eingehend geprüft und vollständig genehmigt worden. Die Gesellschafter der Kali und Salz GmbH, die BvS, Berlin, und Kali und Salz Beteiligungs AG, Kassel, haben im Oktober 1996 über das Bundes- wirtschaftsministeriumder EU-Kommission mitgeteilt, daß zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen, um seit 1993 aufgelaufene Verluste der Kali und Salz GmbH teilweise auszugleichen. Diesen Vor- gang prüft die EU-Kommission seither. Zahlungen in diesem Zusammen- hang können erst nach Genehmigungder EU-Kommission erfolgen und sind deshalb auchbisher nicht geleistet worden. Die Art.und Weise, wie dieser Vorgang veröffentlicht.worden ist, schadet. dem Ansehen der Kali und Salz und ihrer Mitarbeiter in ho- hen Maße. Wir erwarten eine ausführliche Klarstellung des Sach- verhaltes durch die EU-Kommission. EEE, a UN01Ha8.60r51t = Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Postfach 1020.29 - D-34111 Kassel Telefon: (0581) 301-17 22.- Telefax: (0561) 301-1666_
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TE nem m m nl LE in 4 ie are +32 2 2381857 ° EUROPÄISCHEKOMMISSION Brüssel, den 18.11.1997 sconn 037728 7 | Ä Tereiung . | . & 33/96 26183 " N-7O2/96 N 19997 N 313/97 NM 9197 NN 10997 enlands | . | Telefon: 2382181} efd.#! Telefax:2381978 KL Seen Krreeheidunevcflen zähren auch Artikel 93.2 2G | Venrag erschllessen. Das Verzaurmyach Arake 932EG
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u, ED. NOV1997351578 BMW BONNIHRA, Ay 33 07,08 al .,P.3/3 BMlur Bohn Ira2 73614 +32 2 2381857 IPI9711011 Brussels, 18th November 1997 Commission initiates proceedings concerning State aid in favour of Kali und Salz GmbH The European Commission decided to Iniliate pröceedings with respeet 1a Ihe aid amounting to DM 128,87 million (Ecu 64 milion) Propased by the German authorites in favour of ihe company Kali und Salz GmbH. The company is mainly active In the production of pptash and-conrierfed spaciality products (potassium fertiliser) and industrial products on fhe basis of pokas ancl rock salt (magnasium. sulphate mineral, kieserite). Alter an assessment of the information submitted by the German authorides 4 is nof, evident for the Commission on which legal basis und: Salz GmbH’s good perform 1996 and 13997, the Commission has! the aid should ba authorised. Due 26 Kali; and its positive economie evalution in serious doubte ss 16 the compatibllity of the aid with the commen market. Kali und Sala GmbH was foundes in by merging the West. German. Kali und Salz Beteiligungs AG (formeriy Kali und Salz AG, a subsidiary company of Ihe German Chemical Group BASF) and the East German Mitteldeutsche Kali Aktiengeseilschaft (Mdk, since 1950 ine THA had been the only sharenalder with ine task to privatise MaK). The eompany is active in the production of patash and connected speciality pröduets (potassium fertiliser), industrial products on the basis of potash ard rock salt (magnasiuen sulphafe mineral, kieserite). salt and provides waste disposal services (mine deposits). It is internationally tne largest supplier of potassium sulahste and has obtained approx. a 12,5% world-market share in the overall productian af Pätassium. It unites all produetion sites on bafh sides of the former East-West border and its plants and mines are Incated in Thuringia (Thüringen), Saxxany Anhalt (Sachsen-Anhalt), Hesse (Hessen) and Lower Saxony (Niedersachsen). In 1896 the company employed 8,107 people, its tumover ameunted to DM 1,907.B million while suffering lasses af DM 7.43 million. It achievas approx. 1/3 of its sales in Germany, 1/3 in the rest of iha EU ‚and another third in nen-member States. In 1983 ine Commission approvad on ald amount of DM 1.5356.8 million for the merger of the two companies, i.e, the partial privatisation af the East-Serman MaK which was the only alternative in the privatisation process of ine THA. The measures was approved as restructuring ald on the basis of Article S2(3)(c) EC Treaty and was given 16 restore the viability of an enterprise in difficulty. The present measure which was netifieg by the German Government at the end of 1995 involves an adaitianal DM 128.87 million to cover Kali und Salz GmbH's as drains and losses. The Cammissian has doubts whethurtho ald Is compatiblewith Articfe 92(3)(c) ofthe. Traaty and the Community guidefines onSizte aid for rescuing and restructuring firms in difheufty. Well, HELIN: 299 95 22 Lone Miccalcan : 298 05 67
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Vf Referat 441 - 441 - Ka 066 Dr. Lochte Bonn, den 20. November 1997 Hausruf: 2406 TABKKZL\AL\ABTA\RL44A1\LOCHTE\SONSTMALA4-KUS.DOC u: f,uch Über HerrnGruppenleiter44 Herrn Abteilungsleiter 4 A /, b R.Ad . Ally Zur Information- Betr.: EU-Hauptprüfverfahren gegen Kali und Salz GmbH (K + S) 1. Agenturen meldeten in dieser Woche, daß die EU-Kommission voraussichtlich ein Verfahren gegen K + S wegen ‚„Illegal erhaltener Beihilfen in Höhe von insgesamt 129 Mio. DM eröffnen“ wird (Anlage). 2. Diese Meldungen sind irreführend. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: - K+S wurden im Zusammenhang mit der Übernahme des ostdeutschen Kalibergbaus staatliche Beihilfen gewährt. Diese Beihilfen wurden von der EU-Kommission im Jahre 1993 gebilligt. Die Beihilfen sind unstrittig. - Strikt hiervon zu trennen ist ein neuer „Beihilfen-Bedarf“ bei K+S (teilwei- ser Ausgleich für seit 1993 aufgelaufene Verluste). Er beläuft sich auf rd. 129 Mio. DM. Das entsprechende EU-Genehmigungsverfahren läuft seit Ende 1996. Zah- lungen wurden daher auch noch nicht geleistet. Die EU-Kommission hat in dieser Woche entschieden, in diesem Fall ein Hauptprüfverfahren zu er- öffnen. Hintergrund: -- Die EU-Kommission hat ernsthafte Zweifel, daß die vor- | geseheneBeihilfe im Einklang mit Art 93 Ic und den ge- meinsamenRichtlinien für die Beihilfegewährung steht (ausführliches Schreiben der EU-Kommission steht noch aus). Sie verweist darauf, daß K + S in den Jahren 1996
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-2- und 1997 eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufzu- weisen hat. -- Lt. BMWi-Fachebene ist in jüngster Zeit immer häufiger festzustellen, daß die EU-Kommission bei Deutschland betreffenden Genehmigungsverfahren Hauptprüfverfahren eröffnet. Referat 411 hat mitgezeichnet. P hit. 4 V 2 Dr. Brandis
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Referat 441 441 - Ka 066 7 Dr.Lochte (ve) TA\BKKZLUALWBTARL44T\LOCHTE\SONSTMLA4-KUS.DOC 7 er Herrn Gruppenleiter 44 N vw. Herrn Abteilungsleiter 4 Bonn, den 20. November 1997 Hausruf: 2406 RB . 2.4 . AR - Zur Information - Betr.: EU-Hauptprüfverfahren gegen Kali und Salz GmbH (K + S) 1. Agenturen meldeten in dieser Woche, daß die EU-Kommission voraussichtlich ein Verfahren gegen K + S wegen „illegal erhaltener Beihilfen in Höhe von insgesamt 129 Mio. DM eröffnen“ wird (Anlage). 2. Diese Meldungen sind irreführend. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: - K+S wurden im Zusammenhang mit der Übernahme des ostdeutschen Kalibergbaus staatliche Beihilfen gewährt. Diese Beihilfen wurden von der EU-Kommission im Jahre 1993 gebilligt. Die Beihilfen sind unstrittig. - Strikt hiervon zu trennen ist ein neuer „Beihilfen-Bedarf bei K+S (teilwei- ser Ausgleich für seit 1993 aufgelaufene Verluste). Er beläuft sich auf rd. 129 Mio. DM. Das entsprechende EU-Genehmigungsverfahren läuft seit Ende 1996. Zah- lungen wurden daher auch noch nicht geleistet. Die EU-Kommission hatin dieser Woche entschieden, in diesem Fall ein Hauptprüfverfahren zu er- öffnen. Hintergrund: -- Die EU-Kommission hat ernsthafte Zweifel, daR die vor- gesehene Beihilfe im Einklang mit Art 92 Ill c und den ge- meinsamen Richtlinien für die Beihilfegewährung steht (ausführliches Schreiben der EU-Kommission steht noch aus). Sie verweist darauf, daßK+S in.den Jahren 1996
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2. und 1997 eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufzu- weisen hat. -- Lt. BMWi-Fachebene ist in jüngster Zeit immer häufiger festzustellen, daß die EU-Kommission bei Deutschland betreffenden Genehmigungsverfahren Hauptprüfverfahren eröffnet. , ) [ ie , p K f n \ / t. ne ch ei ez itg m t a h 1 1 t 4 Refera Zo a Dr. Brandis Kor
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