Kanzleramt Kali Akte 1, B136-48269

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Ifg-Anfrage: Aktenzeichen 432- 621 02 Ka 66, Kali-Fusion

Aktenvorblatt Bundeskanzleramt Geschäftszeichen 421 Referat Band-Nr. von: Betreff 62102 Aktenzeichen Ka Land 066 Karteizeichen A /% [90 Kali und Salz AG Alte Referatsbezeichnung/ altes Karteizeichen Bitte nicht der Akte entnehmen Nebenakte 2 FolgebandNr. bis: 05/97
Kali und Salz AG - Klaus Henß - Kal und Salz AG, Postfach 10 2029, D-3500 Kasse Herrn Heinz Braun Damaschkestraße 6700 43 Ludwigshafen 4. Dezember 1990 SP-HR/ac Herr Henß 0561/301-322 Lieber Herr Braun, im Anschluß an unser am 23.11.1990 in Inhalt entnehmen, ist zu dersächsischen der der heutiges immer mehr Leine-Zeitung daß es Landesregierung Kaliindustrie den Hinweisen Telefongespräch des eine mit der in ist politische vorsitzenden unseres Zusammenfassend aus unserer chene und läßt sich gemeinsamen erbetene Zeit auch nächsten wird, zu Sicht Gespräch die Ihnen geht daß die aus notwendig außerordentlich zu eines zusenden. Initiative bekannten zu die Kopie der nie- Probleme diskutieren. anstehenden einer Dem Aus Probleme erheblichen Verun- den Äußerungen des Betriebsrats- eindeutig feststellen, dringend eine grundsätzlich erhalten, dies auch entnehmen, Sigmundshall nochmals die der Dimension Werkes Ihnen Presseartikels geben sicherung und Unruhe führen kann; ich erschienenen Bundesregierung Artikels darf daß hervor. es ist, wichtig angesichts daß das mit der Probleme Ihnen bespro- ist. Anlage 190VN1RP/H2d1r. Friedrich-Ebert-Straße 160 Bankverbindung: Kal-Bank Telefon‘ (0561) 301-0 Telefax. (0561) 301-702 Telex: 99632-0 wukd (BLZ 520 200.00) Konto 75501 Teietex: (17) 561898=wuk Telegrammadresse. Kalsalz Kassel GmbH Kassel Aufsichtsratsvorsitzender. Gerhard R. Wolf Vorstand: Otto Walterspiel, Vors, Axel Hollstein, Volker Schafer, Hans Schneider, Ralf Zimmermann v. Sefart Stz der Gesellschaft: Kassel Registergericht: Kassel (HRB 2669)
X+5, Werk Sigmundshall LEINE-Zeitung yom 23.11.90 Betriebsräte von Sigmundshall bei Wirtschaftsminister Peter Fischer Konzertierte Aktion soll dem Kaliwerk bokeloh Wettbewerbsfähigkeit sichern gBokeloh (R). „Schon aus struktur- und arcetsmarktpolitischen Gründen müssen wr darauf drangen, daß die Folgen der Einheit im Kali-Bergbau und in der Kali- Industrie ncht einseitig zu L.asten der Be- scnaftgten und Unternehmen in Nicder- nis, da mit über 30 000 Beschäftigten in der DDR erzielt werde. Akute Schwierig- keiten gebe es am Markt, weil Kali aus Ostdeutschland derzeit zu Dumpingprei- Gesprächsrunde auch die Umweltministe- rin Monka Griefahn beteiligt werden. Unabhängig von den Problemen, denen der Kalibergnau in den nächsten Jahren allein aufgrund der Entwicklungen auf dem Weltmarkt und durch den Verfall des sen angeboten werde, die unter anderen nur deshalb möglich seien. w = sacnsen und Elessen geht.“ Das erklärte Dollars ausgesetzt ist, muß es das Inter- ionen in zwei iger Millionenhoh = Ger nedersächsische Wirtschaftsminister tlich in den ostdeutschen Kalibergbau "esse der Unternehmen, der Beschäftigten. Dr. Peter Fischer (SPD) in einem Ge- Betriebsrate, Gewerkschaiten und der uie Altlasten und Umweit- flössen un nedersächsischen Politik sein. in einer sprach, das der stellvertretende Vorst- aßnahmen einerlesr Kostenfaktoren zence der SPD-Landtagsfraktion, Hein- knnzertierten Aktion die Wettbewerbsfä- eien.so de Betrieisr te rich Aller, zwischen dem Minister und Be- higket im Kali-Bergbau und in der Kal- Ficht „EKanin S angehen‘, so Betriebsrat triebsraten des Werkes Sigmundshall in industrie zu erlalten, ließ es im Gesprach ieter Winkelhake, „daß durchSteueigel- Bokeioh vermittelt hatte. bein Wirtschaftsminister. Deshalb be ostdeutsche Kalb art - Beide SPD-Politiker betonten, daß die uns in Niedersach- nedersächsische Landesregierung den un- auch de Bundesregierung n den Äbstim die wrtschaftliche vermeidlichen Anpassungsprozeß in die- D 7.eD0 einbeziehen wilT. 7= Grundlage für Betriebe entzogen wird. nundshall, so Aller, werde es sehr darauf sem Wirtschaftszweig 'ncht dem „freien Wirtschaftsminister Fischer hat in der Ge- Soel der Krafte' überlassen dürfe. Das ankommen. in den anstehenden Gesorn- sprächsrunde mit Fachleuten aus seinem Gespräch mit dem Bokeloher Betriebs- chen auch die Frage nach der Aufschlie- aus die Anregungen der Betriebsräte so- ratsvorsitzenden. Bung der l.agerstätte Husum konkret zu Dieter Winkeihake, fort aufgegriffen und die Vorbereitungen stte Aller kurzfristig herbeigeführt, beantworten. für ein weiteres Gespräch moglichst noch nacndem er in enem Arbeitsgespräch mit Positiv bewertete es der SPD-Politiker. im Dezember eingeleitet. Im Dezember. gaß Uniernehmensieitüng und Beirieusrät der SPD in Bokeloh ven der „prekären Si- das ist inzwischen von dem Werksdirektor be der Gestaltung der Zukunft des Wer- von Siemundshall. Dr. Hoffmeister, und kes Sigmundshall ganz eindeutig „an e- nzung erfahren hatte. rüßte Aller es. daß Fischer unverzuatteH | tuaton‘ im Kalibergbau nach der Verei- »tit Zahlen und Fakten belegten die Be- treosrate die erkennbaren Probleme für den Kali-Bergbau in Niedersachsen und dem SPD-Landtagsabgeordneten Hein- rich Aller vorbereitet worden, soll eine Hessen. vor allen Dingen aber auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Derzeit se sie Förderleistung der westdeutschen Bergwerke mt einem Personalbestand von rund 8000 Slitarbeiterinnen und Mit- arzetern fast ebenso hoch we das Ergeb- MM] standsmitgliedern von Kali und Salz. Be- trebsraten. dem Wirtschaftsministerium weitere Gesprachsrunde zwischen Vor- und der Politik stattfinden. Wegen der be- sonderen Bedeutung der Umweltprobleme und moglicher Chancen neucr Umwelt- tecnnologen m Kalibereich soll an dieser nem Strang“ zehen wollen. Für die Stadt "Wunstorf bedeute Sigmundshall nicht nur Arbeitsplätze im Bnkeloher Kaliwerk. sondern auen bei Zulieferern sowie aucen Kaufkraft der Beschäftigten für den Ein- zelhandel. Desnalb werde er sich. betente Aller. darum bemuhrn, auch die Srtliche Politik in die angelaufenen Gesprächsrun- den enzubeziehen.
”. Skip 34 0% Aih. 3457 LAHaG Heinz Braun Damaschkestr. 43 6700 Herrn Dr. Bundeskanzler Helmut I: | Kohl | 5300 | Bonn IL | o o. weil und Tagen Salz mit ich AG hatte zu ich große Sorgen ergibt und um sich 2. Diese markt in 3. Anstrengungen 4. des und diesem Dollars mit der BASF AG die Führungskräften Kalibergwerke Arbeitsplätze aussieht, werden betroffen sein. Unabhängig und schreibe habe. Nach vor ich Dir, meinen republik über tioniert, müssen. die wobei Niemand werden kann beitsplatzverluste Aufgrund der hebliche politische allein heutigen gelassen der als Treuhandanstalt unbefriedigend ISA Ich in Unruhe N. sagen, echte weiterer auf dem sich ob sein. im mit in neuen einem anderer So Produktion daß wir mit unseren und wie Gebiet dort Welt- Hersteller es nächsten der mögli- heute Jahr Bundes- Geldmengen traurigen die den Die herbeigeführt. im erheblichen geführt. das Personalabbau Mitarbeiter Kaliwerke Erfolg Kali, Krise unumgänglich 2.000 glaube, Zustand subven- befinden überhaupt weiterge- Steuermitteln Ar- Niedersachsen und Hessen finanzieren. Situation fühlen. ein zu Werke gewünschten russisches eine Treuhandanstalt diese kann. allem heute die dem Produktionsvorteile Stillegungen werden zu vor die bis Personalabbau bleiben. werden davon davon und haben Hintergrund erneute zu erheblichen nicht sowie Kanada cherweise führt haben überschwemmt, Europa Vor und wettbewerbsfähig Entwicklung Ba der Betriebsrat folgende ‚Situation: Betriebsstillegungen Weltmarkt mehr einiger Zukunft Zeit dem Gesprächen Kollegen die zur Nach mit In den vergangenen Jahren hat sich die Kakf und Salz bereits bemüht, durch mit Gelegenheit, besuchen. Betriebsräten Eindrücken l. 0 Helmut, einigen allem LA ° m Kali = FEL 134 7 vor U | Bundeskanzleramt Lieber Ludwigshafen 26. November 1990 m nenn SH 7 bei Auch wegen entwickelt den zeigt einer Kumpels sich, sich der daß nach Kali die Neuordnung meinen und Salz, Gespräche der Eindrücken die der deutschen sich Kali AT HLEAB TE und Salz Kaliindustrie sind. re er- Ui2- Ecre2 - Uack
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TELEKOPIE Sofort auf den Tisch! . Der Chef des Bundeskanzleramtes Bonn AL GeschZ: L kammer Telefax:(0228) 56238557 VA An — SH - LI — Telefax: GAT — #627 Seitenzahl: {ohne dieses Deckblatt) 0 Bemerkungen: Lehe. Lo Hormon L > BK VORD. 501 L E Er
Au. wen „Lumen Sal mar u e Bunuarkanzter "23. KV, She Heinz Braun m Damaschkestr. 43 6700 26. Herrn Dr. Ludwigshafen November 1990 Bundeskanzler Helmut Kohl Bundeskanzleramt 5300 Bonn Lieber vor einigen Kali und allem weil Helmut, Salz mit ich AG große In zu den Diese 3. 4. Zeit Jahren des haben Dollars überschwemmt, diesem und Kanada erneute aussieht, werden betroffen sein. Unabhängig davon die und zu und allem Salz ein zu echte weiterer ich Dir, bemüht, auf im Erfolg dem sein. neuen geführt. das anderer den Die Welt- Hersteller herbeigeführt. Personalabbau Mitarbeiter Kaliwerke bereits Kali, Krise unumgänglich 2.000 vor - russisches eine und Nach meinen Personalabbau Produktionsvorteile heute die und zu dem gewünschten vor die bis Kali erheblichen BASF AG die schreibe habe. bleiben. Stillegungen werden Kalibergwerke Arbeitsplätze sich der Führungskräften hat werden davon der mit Situation: haben Hintergrund cherweise einiger nicht sowie dem Betriebsrat folgende wettbewerbsfähig Anstrengungen mit Gesprächen Zukunft Betriebsstillegungen Europa Vor zur Nach Kollegen um die sich Entwicklung markt Gelegenheit, und vergangenen Weltmarkt in ich besuchen. Sorgen ergibt durch 2. hatte Betriebsräten Eindrücken l. Tagen und So wie im es nächsten Gebiet der mögli- heute Jahr Bundes- republik über die Treuhandanstalt mit erheblichen Geldmengen subven- tioniert, müssen. führt wobei Niemand werden diese kann kann. beitsplatzverluste Aufgrund der hebliche politische allein mit mehr heutigen gelassen der als Werke sagen, Ich in fühlen. Treuhandanstalt unbefriedigend ob glaube, in die einem bei daß wir Auch wegen zeigt einer Kumpels sich, mit und entwickelt den traurigen Produktion Niedersachsen Situation Unruhe sich unseren Hessen sich der daß dort nach Kali die Neuordnung Zustand überhaupt weiterge- Steuermitteln Ar- finanzieren. meinen und Eindrücken Salz, Gespräche der befinden die der deutschen er- sich Kali und Salz Kaliindustrie sind. ort
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