Kanzleramt Kali Akte 3, B136-48271
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Ifg-Anfrage: Aktenzeichen 432- 621 02 Ka 66, Kali-Fusion“
S38-0KT-2888 11:27 BMWI BLNVIC3 A +49 1888 615 5363 5.802702 +49 1888 615 5363 Are Herr Dr. Dahremöller bemerkte hierzu, dass bei Brfüllung der jeweiligen Fördervoraussetzungen und im Rahmen der Vorgaben der Europäischen Kommission (Notifizierungspflichten) grund- sätzlich das gesamte Förderinstrumentarium zur Verfügung stünde. Beispielsweise käme ein Betriebsmittelkredit der DeutschenAusgleichsbank in Betracht, bei dem Bund und Land en Zuvor müsse die Hausbank aberdie finanziellen Verhältnisse prüfen, da sie ansonsten nicht von der Haftungfreigestellt wäre. Der Antrag könne über die Hausbank an die Deutsche Ausgleichs- bank gestellt werden. Eine Broschüre mit den Fördermöglichkeiten wurde den Teilnehmern ü- bergeben. RA Katzer kündigte an,sich hierzu mit der Deutschen Ausgleichsbank in Verbindung zu setzen. Herr Dr. Dahremöller erklärte sich auf seine Bitte hin bereit, dem zuständigen Abteilungsleiter, ‚Herm Kreutz, diesen Anruf anzukündigen (am 27. Oktober 2000 informierte Herr Dr. Dahre- möller die Unterzeichnerin, dass er mit dem Vertreter des abwesenden Herm Kreutz, Herm Her- der, gesprochen habe. Sollte dort ein entsprechender Antrag eingehen, würdendie Sicherheiten auch mit BMWi — Herm Dr. Veltrup — abgestimmt). Bezüglich des Verhältnisses von Hanson & Möhring zu Kali und Salz wurde darauf hingewie- sen, dass zwischen beiden Unternehmen vor Jahren ein Joint venture bestanden habe. Die Frage, ob eine 24,9 % Beteiligung der Kali und Salz (25 % warenals Sicherheit für die gewährten Dar- lehen eingeräumt worden), denkbarsei, wurde verneint. Auch ein Verkauf der Option käme wohl nicht in Betracht. Die von der Kali und Salz gewährten Darlehen sollen abgelöst werden. ‚Bezüglich des zehnjährigen Liefervertrages sehe man Möglichkeiten, sich mit der Kali undSalz, insbesondere bezüglich eines angemessenen Vertragspreises, zu einigen. Kartellrechtlich sei die 25 ige Beteiligung der Hanson & Möhring eine gute Alternative gegen- über der 100 %igen Übernahme der Deusadurch Kali und Salz. Eine Moderation von StS Dr. Tacke bezüglich der Beteiligung des Schwedischen Unternehmens wurde nicht für erforderlich erachtet. A». uchs GESAMT SEITEN 82
2SL2 GL 42, Referat 045 Berlin, den 29. September 2000 045 - 600 15 - Wi 001 7 f AG Kar 6 6 , 5 j u) A J 18 KANU U nn V. Über N, . . .. r Herrn Leiter Arbeitsstab neue Länder MV Als Herrn Staatsminister Schwanitz Deusa, Bleicherode 1 faa - zur Information - Yo. PR . EINGEGANGEN = 2. OKT. 2000 fh Tre InvL: Ab Z s < er Ynlye rd fern. Erf — — | . v v u T r u L b E ( 10 % r ue ne r de en lg fo ch si bt gi er e) Gegenüber der BK-Vorlage vom 20.9.2000 (Anlag Sachstand: 1. \ \ Von K + S haben den Rechtsunterzeichner (Dr. Dahremöller) Hinweise erreicht, dass die Deusa in größerem Umfang Darlehen an die Gesell- schafter und an verbundene Unternehmenausgereicht haben soll. Herr Krah, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young, den wir hierzu befragt haben, hat nach nochmaliger Prüfung Anhaltspunkte, dass dieser Sachverhalt zutreffend ist. Herr Krah gab ferner den Hinweis, dass auf Guthabenbasis ein Konto in London vorhanden sein könnte. 2: Wir haben umgehend dasThüringer Wirtschaftsministerium unterrichtet. Ergebnis: Bis zur lückenlosen Aufklärung kommt die Ausreichung eines Konsolidierungsdarlehen nicht in Betracht. Bemerkenswert ist, dass beim Land bzw. bei der Thüringer Aufbaubank bislang noch kein Antrag auf Konsolidierungsdarlehen eingegangen ist, obwohl dem Unternehmen die Antragsmöglichkeit seit rd .10 Tagen bekannt war.. Hintergrund dürfte sein, dass nach den Grundsätzen für ein Kon- solidierungsdarlehen zwar auf Sicherheiten seitens des Unternehmens ver- zichtet werden kann, jedoch die geschäftsführenden Gesellschafter in gewissen Umfang für das Darlehen persönlich haften müssen. WA - 6MOR-ka 66 [CO
15-NOVU-2URE 29:41 BMWI ELNVIC A +49 1885 615 5364 +49 1888 615 5354 Zu Telefax BUNDESMINISTERIUM FÜR AS WIRTSCHAFTUNDTECHNOLOGIE Gesch.-Z.: 5.21.02 bitte sofort zustellen VIC2-2800 19/5 11019 Berlin, 16. November 2000 Telefon Nr.: 01888 (030) Telefax Nr.: 01888 (030) 6 15-62 60 20 14-62 60 Anzahl Seiten, einschl. Vorblatt: 2 on (Numberof pages, includingthis one) 615-7010 2014-70 10 Bei unklarem Empfangtelefonische ‘ Rückfragen an 01888 6 15-60 36 (030) 20 14-60 36 (If you have not received all pages, please call the above number) Empfänger: Bundeskanzleramt z.Hd.HermKindler RE Ni} EL Inn, | f A: I KR t 4 GG 2. ol. TelefaxNr.:4000-2814 Betreff: Ä Add. Aktuelle Entwicklung bei Deusa (Subject) |_]Auf Ihre Anfrage mit der Bitte um | Kenntnisnahme ] Stellungnahme =] Prüfung - [[] Erledigung Sehr geehrter Herr. Kindler, ‚beigefügt übersende ich Ihnen einen Vermerk von Dr. Veltrup über die aktuelle Entwicklung bei Deusa. Im Auftrag (Ktas YA- ao - ka CLloo
16-NOV-2EEE 29:41 BMWI BELN VI CA A +49 1888 615 5364 53.02782 +49 1888 615 5354 VIC2 -2800 19/5. 1. ET Berlin, 15. November 2000 Hausruf: 62 60 Vermerk Betr.: Aktuelle Entwicklung bei Deusa Mitte November 2000 Ich telefonierte am 15.11.2000 mitHerrn Lensch, einemder drei Geschäftsführer der Deusa. Er teiltemit,en nachdenGesprächenmitHanson& MöhringinStockholmam 10.11.2000Deusa nunmehrz. Z. intensiv mit Possehl,einem Erzkontoraus Lübeck (Umsatz 1999 rd. 2,5 Mrd. DM),verhandelt.ExpertenvonPossehlwürdendieseWocheeine umfassendePrüfung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Sion von Deusa vornehmen. Herr Lensch betonte, dass man parallel mit Hanson & Möhring verhandle und auch offenfür eine gemeinsame Lösung mit Hanson & Möhring und Possehl sei. ZudemseiDeusaimmernochimGesprächmitKali&Salz.ZurLiquidtätsage erkläreer,sie sei zwar nach wie vor angespannt, aber unter Kontrolle. Herr Lensch geht davon aus, dass die Verhandlungenmit den Interessenten bis Freitag, den 17.11.2000, abgeschlossen werden.Ich habelediglich daraufhingewiesen, dass Deusaseit Wo- chen einen Abschluss innerhalb weniger Tage ankündigt. Wir haben vereinbart, falls nichts be- - sonderes Beer: am 17.11.2000 erneut zu telefonieren. Drm . r 2. D/S2, VI, IIC7, VIC3, MR Kindier(BKamt) 01115entwicklung deusa.doc 16.11.00 VICO2-Mi GESAMT SEITEN D2
28-NOU-2208 99:53 BMWI BLNVUIC1 VIC2-2800195 . ” 493 1888 615 5364 A +43 18388 615 5364 S.01701 , Berlin, 20. November 2000 Notiz Au 7 Betr.: Telefongespräch mit Herrn Lensch, Deusa, am 17.11.2000 Herr Lenschteilt mit, dass man zwar die ganze Woche mit der Fa. Possehl, Lübeck, vertreten u.a. durch den Geschäftsführer Dr. Rudolf, verhandelt habe. Auch wenn man noch keinenab- schließendes Ergebniserreicht habe, sei man einer Vereinbarungviel näher gekommen. Ange- strebt wird von Possehl eine Beteiligung an Deusa von 25,1 %, die Finanzierung wichtiger In- vestitionen (vor allem für die Trocknung des Feuchtkali) und die Schließung der Liquiditätslü- cke. Possehl habebereits rd. 1,5 Mio. DM zur Verfügung gestellt. Im übrigen beabsichtige Possehl in der nächsten Wocheein Gespräch mit K + S, um mögliche Konflikte auszuräumen. Für Mitte nächster Woche haben Herr Lensch und ich ein weiteres Gespräch vereinbart. Dr. Veltrup D/ S2, VI, VIC3, HIA7, Dr. Dahremöller, Dr. Kindler (BKamt) GESAMT SEITEN 81 Yan — 621 OR- ka 66 l00
Firma: Bundeskanzleramt Empfänger: Dr. Frank-Walter Steinmeier Geschäftsstelis Telefax-Nummer: der Leitung 493040001818 24, Nov. 2000 ARrYy2 Abschrift: 8 Seiten: L_ 8 u | (inkl. Deckblatt) Betreff: Absender: Kali und Salz Bundeskaszlarg Posteinges;;, Au 4 27. Kay, 2009 Telefax-Nummer: 05613011666 A RN 2 7r O D ( 6 6 a k - 2 0 KM- 621 = F
24.NOV, 28080 18:51 K+5 KOMMUNIKATION ki NR. 253 Presse-Information 5.177 2.87 K+S Aktiengesellschaft 24.11.2000 O-Gö/Ro Ulrich Göbel (0561) 301-1722 ulrich.goebel@kalisalz.de Zwischenbericht Januar bis September 2000 e K+S-Gruppe mit starkem Wachstum e EBIT mit 105 Mio. € auf Rekordniveau e Ergebnis pro Aktie (DVFA) auf 1,33 € gestiegen | e Ergebnis 2000 wird Vorjahr deutlich übertreffen «e Geplantes Joint Venture soll Salzgeschäft stärken Kommunikation » Postfach 102029 » 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 » Telefax: (05 61) 3 01-16 66 \ \
24.NOY,. 2000 18:51 K+S5 KOMMUNIKATION K+S-Gruppe 4 NR. 253 1 SIE AR | Umsatz nach Geschäftsbereichen | 3, Quartal 2000 Januar-September 1999 | -Mio. € - | Kali- und Magnesiumprodukte 220,1 1999 -Mio, € - 208,4 | COMPO *) 69,5 fertiva *) 2000 Veränderung Jan.-Sept. absolut % 720,5 716,3 4,2 1 260,3 . 260,3 100 136,0 j 383,5 ß 383,5 100 Salz 22,8 22,6 75,2 104,4 -29,2 -28 Entsorgung und Recycling 19,9 18,0 58,4 46,4 12,0 26 Dienstleistungen und Handel 14,5 10,7 41,7 35,9 5,8 16 482,8 259,7 1.539,6 903,0 636,6 70 Umsatz gesamt “) 1999 nicht im Umsatz der K+S-Gruppe enthalten | 3. Quartal 2000 1999 | -Mio. € - Ergebnis der Betriebstätigkeit Januar-September 2000 1999 -Mio. € - Veränderung Jan.-Sept. absolut % 24,6 18,0 104,7 74,0 30,7 1741 27,9 21,3 109,8 80,7 29,1 36 25,4 2172 100,9 789 22. 0.4122B (EBIT) Ergebnis vor Ertragsteuern Ergebnis nach Steuern und Gewinnanteilen Dritter | \ Kommunlkatlon Postfach 102029 » 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 . Telafax: (05 61) 3 01-16 66
24,N0V. 2800 10:51 K+5 KOMMUNIKATION i NR.253 Se Umsatz um 70 % gestiegen Die positive Entwicklung der K+S-Gruppe hat sich auch im 3. fortgesetzt. Per September 2000 wurde der Umsatz mit 1.539,6 Mio. € Quartal um 70 % ausgebaut. Der Umsatzanstieg resultiert zum großen Teil aus der Einbeziehung der neuen Geschäftsbereiche COMPO undfertiva. Aber auch im traditionellen Geschäft wurden erfreuliche Zuwächse Magnesiumprodukten Industrieprodukte, zurückzuführen. ist vor erzielt. Die Verbesserung allem auf Mehrmengen Preiserhöhungen im sowie Geschäftsbereich den Entsorgung bei den Kali- und der erlösstärkeren günstigeren US-Dollarkurs und Recycling sowie bei Dienstleistungen erreichte K+S ebenfalls beachtliche Steigerungen. Der Salzumsatz liegt aufgrund der witterungsbedingt niedrigeren Auftausalzlieferungen per September unter Vorjahr. EBIT-Anstieg um 41 % auf 105 Mio. € Mit einem EBIT von 104,7 Mio. € wurde in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Rekordergebnis erzielt, das schon deutlich über dem im gesamten Vorjahr erwirtschafteten EBIT liegt. Der wesentliche Grund für das Ergebniswachstum sind die neu hinzugekommenen COMPO-Aktivitäten, aber auch die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Entsorgung und Recycling erwirtschafteten beachtliche Ergebnisbeiträge. Zusätzlich hat K+S auch, von den für das Exportgeschäft vorteilhaften Wechselkursen profitiert. Auch das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg auf den neuen Höchstwert von 109,8 Mio, €. Das DVFA-Ergebnis pro Aktie wurde um 36 Cent auf 1,33 € verbessert, ein Anstieg von 37 %. Das Ergebnis nach Steuern pro Aktie ist um 44 % auf 2,27 € gestiegen. Die Ermittlung der Ergebnisse Bestand dividendenberschtigter Aktien (2000: basiert auf dem 44,5 Mio. Stück; Stück). Kommunikatlan » Postfach 102029 « 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 « Telefax: (05 61) 3 01-16 A durchschnittlichen 1999: 49,2 Mio,
2d,NOV. 2000 18:51 K+S5 KOMMUNIKATION ä NR. 253 SA BP Mitte des Jahres wurde das zweite Aktienrückkaufprogramm gestartet. Am 30. September 2000 betrug der Bestand an eigenen Aktien 2.021.200 Stück, was einem Anteil von 4,49 % am Grundkapital entspricht. Der durchschnittliche Erwerbspreis beläuft sich auf 16,51 €/Aktie. Kali- und Magnesiumprodukte über Vorjahr Von Januar bis September 2000 wurde im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mit einem Umsatz von 720,5 Mio. € das Vorjahresniveau übertroffen. Sehr erfreulich verläuft nach wie vor das Industriekaligeschäft. Die starke Nachfrage führte zu einer hohen Auslastung der Produktionsanlagen. Mit gezielten Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung Wachstumsmöglichkeiten in diesem eröffnete wichtigen sich K+S Geschäftsfeld. weitere Das Düngemittelgeschäft profitierte neben Preiserhöhungen zusätzlich von der US- Dollarkursentwicklung. COMPOsetztpositiven Trend des1. Halbjahres fort Im Geschäftsbereich COMPO erreichte der Umsatz mit 260,3 Mio. € ein gutes Niveau. Bei den Produkten für Heim und Garten wurden die Marktpositionen weiter ausgebaut, Neben der Stärkung des traditionellen Markengeschäfts durch gezielte Werbung und Service wurden auch neue Kunden hinzugewonnen. Im Profibereich konnten in allen wichtigen Märkten deutliche Steigerungen erzielt werden. COMPO profitiert hier besonders von den neu eingeführten innovativen ENTEC-Düngem, die einen hohen Zuwachs erreichten. | \ fertiva_ profitiert von quter Nachfrage fertiva setzte im Berichtsquartal ihre erfolgreiche Entwicklung fort, Der Umsatz mit Stickstoffhaltigen Düngemitteln erreichte von Januar bis September dieses Jahres 383,5 Mio. €. Die Verkäufe von Mehrnährstoffdüngern und Ammonsulfat wurden gesteigert; zusätzlich profitierte fertiva vom günstigeren US-Dollarkurs. In Europaist es nach langer Zeit wieder gelungen, die bislang niedrigen Preise für stickstoffhaltige Kommunikation « Postfach 102029 = 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 » Telefax: (05 61) 3 01-16 66