Kanzleramt Kali Akte 3, B136-48271

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Ifg-Anfrage: Aktenzeichen 432- 621 02 Ka 66, Kali-Fusion

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24,NOV. 2888 18:51 K+S KOMMUNIKATION Ai NR. 253 5.377 Umsatz um 70 %gestiegen Die positive Entwicklung der K+S-Gruppe hat sich auch im 3. fortgesetzt. Per September 2000 wurde der Umsatz mit 1.539,6 Mio. € Quartal um 70 % ausgebaut. Der Umsatzanstieg resultiert zum großen Teil aus der Einbeziehung der neuen Geschäftsbereiche COMPO und fertiva. Aber auch im traditionellen Geschäft wurden erfreuliche Zuwächse Magnesiumprodukten Industrieprodukte, zurückzuführen. ist vor erzielt. allem Preiserhöhungen Im Die Verbesserung auf Mehrmengen sowie Geschäftsbereich bei den Entsorgung den Kali- und der erlösstärkeren günstigeren US-Dollarkurs und Recycling sowie bei Dienstleistungen erreichte K+S ebenfalls beachtliche Steigerungen. Der Salzumsatz liegt aufgrund der witterungsbedingt niedrigeren Auftäusalzlieferungen per September unter Vorjahr. EBIT-Anstieg um 41 % auf 105 Mio. € Mit einem EBIT von 104,7 Mio. € wurde in den ersten drei Quartalen dieses Jahres ein Rekordergebnis erzielt, das schon deutlich über dem im gesamten Vorjahr erwirtschaftsten EBIT liegt. Der wesentliche Grund für das Ergebniswachstum sind die neu hinzugekommenen COMPO-Aktivitäten, aber auch die Geschäftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte sowie Entsorgung und Recycling erwirtschafteten beachtliche Ergebnisbeiträge. Zusätzlich hat K+S auch, von den für das Exportgeschäft vorteilhaften Wechselkursen profitiert. Auch das Ergebnis vor Ertragsteuern stieg auf den neuen Höchstwert von 109,8 Mio. €. Das DVFA-Ergebnis pro Aktie wurde um 36 Cent auf 1,33 € verbessert, ein Anstieg von 37 %. Das Ergebnis nach Steuern pro Aktie ist um 44 % auf 2,27 € gestiegen. Die Ermittlung der Ergebnisse Bestand dividendenberechtigter Aktien (2000: basiert auf dem 44,5 Mio. Stück; . Stück). Kommunikation « Postfach 102029 » 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 « Tstefax: (05 61) 3 01-16 x durchschnittlichen 1999: 49,2 Mio.
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24.N0OVY. 2280 18:51 K+S5 KOMMUNIKATION ki NR.253 5.477 st Mitte des Jahres wurde das zweite Aktienrückkaufprogramm gestartet. Am 30. September 2000 betrug der Bestand an eigenen Aktien 2.021.200 Stück, was einem Anteil von 4,49 % am Grundkapital entspricht. Der durchschnittliiche Erwerbspreis beläuft sich auf 16,51 €/Aktie. Kali- und Magnesiumprodukte über Vorjahr Von Januar bis September 2000 wurde im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mit einem Umsatz von 720,5Mio. € das Vorjahresniveau übertroffen. Sehr erfreulich verläuft nach wie vor das Industriekaligeschäft, Die starke Nachfrage führte zu einer hohen Auslastung der Produktionsanlagen, Mit gezielten Maßnahmen zur Kapazitätserweiterung Wachstumsmöglichkeiter in diesem eröffnete wichtigen sich K+S Geschäftsfeld. weitere Das Düngemittelgeschäft profitierte neben Preiserhöhungen zusätzlich von der US- Dollarkursentwicklung. COMPO setzt positiven Trend des 1. Halbjahres fort Im Geschäftsbereich COMPO erreichte der Umsatz mit 260,3 Mio. € ein gutes Niveau. Bei den Produkten für Heim und Garten wurden die Marktpositionen weiter ausgebaut, Neben der Stärkung des traditionellen Markengeschäfts durch gezielte Werbung und Service wurden auch neue Kunden hinzugewonnen. Im Profibereich konnten in allen wichtigen Märkten deutliche Steigerungen erzielt werden. COMPO profitiert hier besonders von den neu eingeführten innovativen ENTEC-Düngern, die einen hohen Zuwachs erreichten. fertiva profitiert von quter Nachfrage fertiva setzte im Berichtsquartal ihre erfolgreiche Entwicklung fort, Der Umsatz mit stickstoffhaltigen Düngemitteln erreichte von Januar bis September dieses Jahres 383,5 Mio. €. Die Verkäufe von Mehrnährstoffdüngern und Ammonsulfat wurden gesteigert; zusätzlich profitierte fertiva vom günstigeren US-Dollarkurs. In Europaist es nach langerZeit wieder gelungen, die bislang niedrigen Preise fürstickstoffhaltige Kommunikation « Postfach 102029 » 34111 Kassel Telefon (05 61) 8 01-17 22 » Telefax: (05 61) 3 01-16 66
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24.NOV.20008 19:52 K+S5 KOMMUNIKATION k NR.253 Sa -5- Dünger über die Kostensteigerungen hinaus zu erhöhen. fertiva setzt die Neustrukturierung dieses Geschäfts zügig fort, insbesondere in Frankreich und den Benelux-Ländern. Durch die Straffung der Prozesse und Optimierung der Warenströme ergeben sich künftig spürbare Einsparungen bei den Vertriebs- und Logistikkosten. Salzgeschäft im Berichtsquartal auf qutem Vorjahresniveau Im Geschäftsbereich Salz wurde im 3. Quartal sowohl bei Umsatz als auch beim Absatz das gute Niveau des Vorjahres erreicht. Insbesondere die Lieferungen an Verbraucherprodukten zeigten eine positive Tendenz. Per September 2000 liegt der Umsatz mit 75,2 Mio. € jedoch aufgrund der witterungsbedingt niedrigeren Auftausalzverkäufe zu Beginn des Jahres unter Vorjahr; ob sich diese Situation bis zum Jahresende noch verändert, ist vom Witterungsverlauf abhängig. Entsorgung und Recycling mit deutlichen Mengenstelgerungen Im Geschäftsbereich Entsorgung und Recycling wurde per September 2000 ein Umsatzplus von 26 % auf 58,4 Mio. € erzielt. Der Anstieg resultiert vornehmlich aus dem Uhntertage-Deponie-Geschäft. Hier wird ein Großprojekt abgewickelt, das ein zusätzliches Abfallvolumen beinhaltet. Bei der untertägigen Abfallverwertung ist es gelungen, das hohe Mengen- und Umsatzniveau des Vorjahres erneut zu erreichen. Beim Recycling wurde das Geschäft durch Akquisition zusätzlicher Mengen ausgebaut. Dienstleistungen und Handel weiterhin erfolgreich Die Umsätze im Geschäftsbereich Dienstleistungen und Handel sind von Januar bis September 2000 um 16 % auf 41,7 Mio. € gestiegen. Deutliche Zuwächse wurden bei der Granulierung in Salzdetfurth und im Fremdumschlaggeschäft der KTG, Hamburg, erzielt. Zusätzlich wirkte sich die zum 1. Januar 2009 erworbene UBT See- und Hafen-Spedition GmbH, Rostock, umsatz- und ergebnissteigernd aus. Kommunlkatlon » Postfach 102029 » 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 « Telefax: (05 61) 3 01-16 86
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24,N0V.2008 10:52 K+S KOMMUNIKATION 4 NR.253 5.677 Höhere Investitionen Die K+S-Gruppe hat in den ersten drei Quartalen mit 79,8 Mio. € insgesamt 16,1 Mio. € mehr in Sachanlagen investiert als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Investitionsschwerpunkte waren die neue Kieseritproduktion am Standort Sigmundshall bei Hannover, Kapazitätserweiterungsmaßnahmen der COMPO sowie kleinere Projekte zur weiteren Kostenoptimierung der Produktionsprozesse. Mitarbeiter Die K+S-Gruppe beschäftigte Ende September 2000 insgesamt 9.241 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 776 Beschäftigte. Dies ist auf den Erwerb der COMPO und die Übernahme des Düngemittelgeschäfts der fertiva zurückzuführen. Joint Venture mit Solvay soll K+S im Salzgeschäft stärken. K+S und Solvay S.A., Brüssel, haben am 20. Oktober 2000 eine Absichtserklärung für ein Gemeinschaftsunternehmen ihrer Salzaktivitäten unterzeichnet. Zur Zeit laufen parallel zur Due Diligence die Vertragsverhandlungen. Ziel ist ein zügiger Abschluss der Verträge. Die Realisierung des Joint Ventures unterliegt ‚der Zustimmung beider Aufsichtsräte und der Genehmigung durch die EU-Wettbewerbsbehörde, Das Gemeinschaftsunternehmen mit Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Spanien und Portugal wird ungefähr 5 Mio. Tonnen Salz im Jahr vermarkten, ca. 1.400 Mitarbeiter beschäftigen und einen geschätzten Umsatz von 300 Mio, € erzielen. Die Ergebnisziele sind ehrgeizig. Beide Partner ergänzen sich von ihren Kompetenzen und werden mit ihren Standorten eine hervorragende Präsenz im europäischen Salzmarkt haben. Hier sieht K+S ein großes Potenzial zur Optimierung der Vertriebs- und Logistikstrukturen. Kammunlkation » Postfach 102029 « 34111 Kassel Telefon (05 61) 3 01-17 22 » Telefax: (05 61) 3 01-18 66
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24.NOV.2u80 10:52 K+S KOMMUNIKATION ki NR, 253 SAN Eile Guter Geschäftsverlauf setzt sich fort Die Kali- und Magnesiumprodukte werden im Jahr 2000 neben dem günstigeren US-Dollar auch von der im 2, Halbjahr anhaltend guten Entwicklung am Weltkalimarkt profitieren, Nach derzeit vorliegenden Schätzungen wird der Welt- kaliabsatz mit etwa 26 Mio. t KO das Vorjahresniveau um rund 1 Mio. t KO bzw. rund 4 % übertreffen. COMPO und fertiva werden die anspruchsvollen Zielsetzungen erreichen und in Teilbereichen sogar übertreffen. Im Geschäftsbereich Entsorgung und Recycling erwartet K+S durch die hohen Mengenzuwächse im Deponiegeschäft im Jahr 2000 einen neuen Spitzenwert, Der Geschäftsbereich Salz wird von der Übernahme der Siedesalz-Aktivitäten am niederländischen Standort Harlingen profitieren. Das geplante Joint Venture mit Solvay sollte neue, ergebnissteigernde Impulse für dieses Geschäft setzen. Bei Dienstleistungen ist von einer Fortsetzung des guten Geschäftsverlaufs auszugehen. Insgesamt rechnet K+S für das Jahr 2000 mit einem Umsatzanstieg auf rund 2,1 Mrd. € Da auch im 4, Quartal ein positives Ergshnis erwartet wird, wird das Jahresergebnis deutlich über dem Wert des Vorjahres liegen. K+S verfolgt das Ziel einer ergebnisorientierten Ausschüttungspolitik und strebt eine erneute Erhöhung der Dividendenzahlung an. Kommunikation » Postfach 102029 w 34111 Kassel Telefon (05 &1) 3 01-17 22 » Telefax: (05 61) 3 01-16 66
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VI C2-2800 19/5 Berlin, 11. Dezember 2000 Hausruf: 62 60 Vermerk Betr.: Aktueller Sachstand zu Deusa VIC 2 hat in den letzten Wochen. regelmäßig versucht, Informationen von den Beteiligten zur Entwicklung bei Deusa zu erhalten. So telefonierte Unterzeichner am 08.12.2000 mit der Ge- schäftsführung von Deusa und am 11.12.2000 mit K+S. Zusammen mit anderen Informationen ergibt sich aus meiner Sicht folgendes Bild: Deusa hat im November intensiv mit dem Erzkontor Possehl verhandelt. Als Ergebnis soll ein neues Unternehmenskonzepterarbeitet worden sein, das einem Bankenkonsortium (Hausbanken von Possehl) vorgelegt wurde. Entgegen den Ankündigungen von Deusaist die Prüfung offen- sichtlich noch nicht abgeschlossen. Geschäftsführer Lensch, Deusa, teilte aber mit, dass Possehl letzte Woche Kontakt mit K+S aufgenommenhat. Possehl plant zunächst eine Minderheitsbeteiligung von 25,1 % an der Deusa, die man später zu einer Mehrheitsbeteiligung aufstocken möchte. Herr Göbel, K+S, bestätigte, dass mit Possehl über eine Beteiligung von K+S an Deusa gesprochen wurde. Auskartell- rechtlichen Gründen könneaber nur eine Minderheitsbeteiligung in Frage kommen. K+S hat am 11.12.2000 erneut Experten zu Deusa entsandt, die die Due Diligence-Prüfung fortsetzen. Herr Göbel deutete an, dass noch eine Reihe von Fragen mit Possehl und Deusa zu klären sind; und zu einer Entscheidunghinsichtlich einer Beteiligung zu kommen. Klar sei aber, dass K+S ein unter- nehmerisches Engagement bei Deusa nur ohnedie jetzigen Geschäftsführer anstrebe. Die Liquiditätssituation bei Deusa ist nach wie vor sehr angespant, so die Aussage von Ge- schäftsführer Lensch. Liquiditätsspritzen von Possehl (insgesamt 1,5 Mio. DM bisher) und auch 01211 Sachstand zu Deusa.doc 11.12.00 VIC2-Mi
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ze von K+S (500 TDM wurden am 11.12.2000 zur Verfügung gestellt) und das Stillhalten anderer Gläubiger haben bisher dazu beigetragen, die Insolvenz zu vermeiden. Deusa und K+S haben mir zugesagt, mich über die weitere Entwicklung auf dem laufenden zu halten. hie Dr.Veltrup ”r D/ S1, VI, VIC3, IIIC7, Hr. Dr. Dahremöller/Ref. 045 (BKamt), Hr. Kindler/Gruppe 42 (BKamt) m g ° & 1: + A N A. IE 01211 Sachstand zu Deusa.doc 11.12.00 VIC2-Mi UN- 6 108- Ka 661
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za DEZ ’ua 18:33 K+S AG, RESSORT 2 8561.43012252 +49 561 S-4/1 3912252 Kali und Salz GmbH. ber# Kali und Salz GmbH. Postfach 102028. 34111 Kassel , e t i o r e h a D A: b. OD persönlich / vertraulich DEUSA En, Te "a Geschäftsführung Nordhäuser Straße 2 Ki, ‚In BG£ 4 AN... 99752 Bleicherode Kassel, 20. Dezember 2000 per Telefax vorab: 03 63 38/67 103 __, (001220.DEUsA) A Zar, Sehr geehrte Herren, 2 nach sorgfältiger Prüfung aller uns zur Verfügung stehenden Daten (insb, auch nach Auswertung der Erkenntnisse, die unser Team in der vergangenen Woche „vor Ort gewonnen hat) und Tanger Diskussion im Vorstand müssen wir Them” mitteilen, dass wir nicht länger eine Beteiligung an Ihrer Gesellschaft zusammen mit der Possehl-Gruppe verfolgen, da wir eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit nicht erkennen können. Wir hätten uns gerne eine andere Entwicklung vorge- stellt. Ungeachtet der vorstehenden Entscheidung werden wir natürlich die bestehende Lieferbeziehung fortsetzen. Der DEUSA undIhrer Belegschaft wünschen wir für die Zukunft alles Gute und verbleiben mit freundlichen Glückauf KALI UND SALZ GMBH Steiner D/ "lE2inle pr Herrn Dr. Rudolph - Possehl Herrn Kindler - BKamt Herrn Dr. Veltrtup - BMWi Herrn Drissen - TMWi Frusdrich-Eburl-Straße 160 34116 Kazsal Telefon: (0581) I01-0 Tateisx. (0551) 5301-1759 Tutex: Goebel 99532-0 wuk d Bankverbindung: Winterehall Bank Gmun (BLZ 520 201000) Konto 755010 SWIFT,-Cads: WINE DE 51 va GENO DE FF 200 VaA- CHOR - Ka 660O Aufesichisratsvoretzader: GerlistuR. wolf Geschälleluhrunga: Ralf Beihke, Vore,, freisr Backhaus. Gerd Grunmisj. Axal Holleler Sz der Gesallschall: Kaseel Regislergencht: Kassel (HRB 6002}
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20-DEZ-200@ 11:28 BMUI BIN VI | C1 A +49 1888 615 5354 5.017904 +49 1888 615 53654 BUNDESMINISTERIUM FÜR Telefax WIRTSCHAFT UND.TECHNOLOGE Gesch-Z.: VIC2 bitte sofort zustellen 11019 Berlin, 20. Dezember 2000 Telefon Nr.: 0 18 88 615-6260 (030) Telefax Nr.: 01888 (030) " Anzahl Seiten, einschl. Vorblatt: 4 20 14-62 60 (Numberof pages,including this one) 615-53 64 Bei unklarem Empfang telefonische 2014-53 64 Rückfragen an 01888 | | 6 15-62 60 (030) 2014-62 60 (If you have not received all pages, please call the above number) Empfänger: Herr Dahremöller (To) N -UIRmAL - Telefax Nr.: 40 00 - 1814 U = 22 Man uf Ute Amweollun a an din N (Subject) Betreff: , n e ( . 7 k A, ( De; BetMiEy mr er HUN. [_]Auf Ihre Anfrage ; mit der Bitte um | Kenntnisnahme |Stellungnahme |Prüfung [_]Erledigung Im Auftrag Veltrup . ba 61108- ka 66 /6o er |
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22-DEZ-2u08 BMWI BLNvVIC 11:28 +49 +49 1583 615 5364 A \ 1888 615 5364 VIC2-2800195 S.02,04 Berlin, 19. Dezember2000 \ | Hausruf: 6260 \ Vermerk Betr.: Aktuelle Entwicklung bei DEUSA/JBleicherode Auch in denletzten Tagen telefonierte ich mehrfach in Sachen DEUSA.Heute,am 19.12.2000, gibt es aus meiner Sicht folgenden Sachstand: Lt. Herm Lensch, Geschäftsführer der DEUSA,soll am 20.12.2000 in Hannoverein Gespräch. zwischen Kali und Salz (K + S) und Possehl über eine gemeinsameBeteiligung bei DEUSA stattfinden. _ K+S, die ich anschließend kontaktierte, informierte mich, dass dieses Gespräch von K + S so- % eben abgesagt wird. DerVorstand von K + S hat sich heute mit der Angelegenheit DEUSAbe- .fasst und letztlich beschlossen, kein Engagement bei DEUSA mehr einzugehen. Die Risiken seien zu groß. Neben den Erkenntnissen aus dernunmehr durchgeführten Due Diligence spielt möglicherweise auch ein Sachverhalt eine Rolle, überdenmich HerrSteineram 15.12. telefo- nisch informierte. Die TEAG hatte am 14.12.K + S umZahlung einer Forderung von3 Mio. DM aufgefordert, die DEUSA an die TEAGabgetreten habensoll. Es sollen sich um jene 3 Mio. DM handeln, die DEUSA wegenderangeblich verbesserten Kalipreise zusätzlich vonK+Saus den langfristigen Liefervertrag fordert. K + S - so Herr Steiner - hat aber diesen streitigen Betrag nie anerkannt, bzw. nie eine Rechnung von DEUSAerhalten. Man habediese Forderung auch nichtbei derDue Diligence-Prüfungfeststellenkönnen.Possehlseidagegenbei ihrerPrüfung auf diese Forderung gestoßen! Überdie derzeitige Situation bei DEUSA gibt es widersprüchliche Aussagen. Lt. Herm Lensch läuft der Gasbezug von TEAG ohne Störung,so dass bei DEUSA die Produktion fortgesetzt > wird. 2 0<19-VAktuelleEntwicklung Deusu,doc 20.12.00 B en - Fern
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