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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Unterlagen zu PCR-Tests

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Referat6i4                                                                      llerlin;den 17.August 2020 Bearbeitet von: Themenblatt 1: Testlage 1. GesprächsfÜhrungsvorschlag •    Dank für das Engagement der Labore in der Bekäm~ der Panderi:rie •    Bitte an die Verbände; an alle Mitglieder zri kommünizieten, dass sie sich an der wöchent-. l!chen RKI-Abfrage bet~gen sollen. Nur so ist eine verlässliche Aussage über Laborkapa· zitäten in Deutschland möglich. Link  zur Registrierung: https://befragungen.rki.de/SE/1/Testlaborregistrierung •   Gibt es Informationen über-bevorstehende Ausfuhrbeschränkungen? 2. Sachverhalt (einschließlich Position/ Begehren Gesprächspartnerin bzw. Gesprächs- partner) Basierend auf der RKI Erfassung der ·wöchentlichen SARS-CoV-2-Testzahlen wurden in KW 32 ru.nd 670.000 Tests durchgeführt, ein Anstieg um fast 100.000 Tests im Vetgleich zur Vorwoche, obwohl im_Vergleichzur Vorwoch~ weniger Labore Testzahleri übemµttelten (139 vs.165).15.1 Labore machten mit Blick auf die folgende Kalenderwoche_Aligaben zu den Testkapazitäten,_ die bei 12 Mio f Woche liegen. Diese Angabe beschreibt die Kapazitäten bei maximaler Auslastung und idealer Ausitattung mit Materialienund Personal und ist nach Aussagen von Laborseite nur kurzzeitig in .Spitzen" leistbai-, nicht jedoch über Wochen. Eine nachhaltige und dauerhaft ver- fügbare Testkapazität liegt Aussage der Laborseite eher lill Bereich von ca 65 Prozent bis so Pro- zent der angegebenen Vollauslastung (also 780.000 bis 960.000). Das RKI bemüht sich sehr uin eine Verbesserung dieser. Statistik, diese Woche wurden erneut viele Labore und Testzentren kontaktiert. Noch übermitteln nicht alle Labore verlässlichjede Woche• und es haben.sich noch nicht alle Labore für diese Datenabfrage registriert. • Aufgrunq der epidemiologischen Entwicklung ist damit.zu rechnen, dass es in.den nächsten Wo- chen und Monaten weiter einen hohen Bedarfan PCR-Testkapazitäten gibt, auch wenn sehr 'wahrscheinlich der derzeit hohe Be~arf an Testungen für Reiserü.ckkehrer zurückgeht         Eine mög- · liche Priorisierung von Personengruppen inii: Anspruch bzw: Indikation auf eine Testung wurde in der AG Labor (inkl Ländervertreter) umfassend diskutiert und hat Eingruig in die nationale . Teststrategie ... gefunden   (siehe Anlage).. Bislang .   wu,;de jedoch noch nicht definiert, wann ' ein Eng- . pass an Kapazitäten vorliegt -: dafür ist eine bessere Grundlage der tatsächlich. vorhandenen Kapa- · zitäten und eine verlässliche Schätzung der _Größe d~r zu testenden Personengruppen notwendig.. Perspektivrsch können die PCR~ Kapazitäten durch die Verfügbarkeit von Antigentests entlastet werden. Diese sind voraussichtlich ab dem 4. Quartal verfügbar. Sie verfügen über eine geringere Sensitivität als !'CR-Tests, ihr Einsatz kann in bestimmten Konstellationen jedoch sinnvoll sein (z.B. Test am Ende einer Isolation). Seite 1 von2
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3. Bewertung Position/ .Gesprächszi~G;t""'4;;-.-"""."              ,.,i\t•""'""'.;  - 'Sis . · .•a.i ,~~f;,"::E~-,;·;,~} •">:J>;'t1-:~-,-:?,Sf;½if~:;; Es ist notwendig, dass sich möglichst alle SARS,Cov;-~ Diagnostiklabore an der wöchentli<;hen RKI . Abfrage beteiligen: Die AG Labonchlägt vor, dfe wöchentlich mittwochs vom RKI veröff_entlichten Zahlen zu Testka- pazit:äten mit einem Disclaimer zu verieh~ der deutlich macht, dass die angegebenen Kap;izitä-. ten Maximalauslastungskapazitäten sind. Der Text wird derzeitRKI intem abgestimmt und BMG zur Freigabe vorgelegt Seite 2 von2
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Übersicht Nationale Teststrategie SARS-CoV-2 MfigUcha 'iilVii,li{(f"iht{o,~~~rJ:.:i~=.\"iii~a:.J.1:=~:/J:t.:!tJ,!~•1s1;~,L~~;'~J~/i,\ii,~~~11i; ·                                              ·               ·     ·            · Empfehlung PCR·Testung Regel· Stlchpro- Kosten• _.            Prlarlslerung von Kapazitäten bei Akut•           mäß!i::. benartlg" 181!!!!!!1,             EngplSHn ✓                                                 K              0 Kontaktpemmen: Personeri mit Kontakt zu besllditem C!)VIIH9 Falf(z.B.                           ✓ ---------ä~~------ ·ltl"i_~~rt1.,_u.jM_ltJJt-:m.igfJll~.rJ!9.1J~kt..~.w!~.Ql:,~i.c::."rp_nf;l-:W."m. .A1 Grilndslitzlich gilt:· BIII-Ausbrilchen:·Personen fnEfnrii:J,fongen odl!,f Untemehmen nadl §§ 23 Abs. 3_und 36 Abs.1 lfSG, z.B. Anlpraxen, Kitas, Schulen, Asylbewerberheime •,f /                                         RVO 8 Aufenthalt In G1bleton       mit irhihter lokaler lnzldenz • 50/100.000 In 7 Togen                                                              RVO · 1) Erweiterte Basishygiene_                                                   1nis1nde aus a} Nicht-·Riiikogeblet Te!ltoptian: kostf!i'llos 'bis 72 Std, nach            _/ ,)V b) . ✓      •                                .           r,rs,_,J,  •·· ----·---------------------------- ------- ,biet 14 Tage Quarantän• odern tiverTest (Plll<hl)                                                                      RVO       ,)~J;,ll-b)      · _-._ --- l)Symptom- . Monltoring Vor (Wleder•)Aufnahm• In sowie voi ambulanten Operation unter BerOckslchtlJung der epidemiologischen Lai[• RVQ:,. K(KHG)             e 3)Gemlß AU• Patienten/Bewohner/Betreut• bei Ausbrüthtn                                                                             RVO a VorscMften                                                                      AUe Patlentan/Bewohnar/Betrout ohne COVl~19 Fall unter Bund/Ulnder                                                                                                                                                                                                RVO erilckslchtlgu~derepldemlologlsc~en_Lag_a                      · • Nutzung von                                                                   -----------------------------------·                                                                                                      -- Mund-Nasen- Schutz Gesal'nt1111 hrsonal bei Ausbrilchan                                        ~---                                          RVO 8 • Abstandsgebot G11amt11 Personal ahn1 COVID-19 Fall Ullter ·,                                                ,,.,,                       RVO               0 ---~~--- Ber0cks1chtlgun1_ derepidemi~~~~n.~~ Alle Bisuche~ bei Ausbrilchen -----                                    .                                     RVO e * ·Wledeffllllun, bis zuelnmat pro Pttsdn                        Testung empfahlen ,.,. Teib'IIChweil wri,Ric:hmtd                K • Krankenbehandlung KHG „ Krankenhausflnanzf«rungsgesetz Lepnde                          u  Wlederhot11111 blnuelnmal alh! 14   r. pro Petson        · . Testung etnpfohlan, Umfang dl!r zu tsttnden Perionen im        · R\1O • RVO zumAmprucii tJtJ/ flfstlmnite TmungM für.Jtn N«hweh &messert 1o1ca1,, Beh6nhn (~.M~.o-~lOGD:                     · cfes Y!_)~rlner l11fflltio11 mit dem Con,nav/1115 SARS-COV-2 . W I A: Bundesmlnlsterlum ftl"r Ge8Ut1dhett l 17.08,2020 1Seite 2 .
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Nationale Teststrategie - wer wird in Deutschland getestet? Testen ist essentieller ~estandteil eirier umfassenden Pandemie-Bekän:ipfungs..Strategie: Testen ermöglicht eine schnelle und präzise Erfassung der Zahl und V ei.-teilung von infizierten Personen in Deutschland. Testen trägt so zu einem aktuelleren.und besseren Lagebild bei ·Dies ist Grundlage füt eine Unterbrechung von Infektionsketten .und für einen Schlitz vor Überlastung unseres Gesundhei~systems.                                                 · In Deutschland wirdumfassend auf Infektionen mit SARS-CoV-2 getestet, auch im · internationalen Vergleich. Hierzu wurden die Testkapazitänjn zum Virus-Nachweis mittels PCR-Testung seit März kontinuierlich erweitert. So g1ot es in Deutschland keine Engpässe bei der Durchführung von PCR-Testungen·aut das Ccironavirus SARS-CoV-2 und inzwischen können wöchentlich über eine Million PCR~Tests durchgeführt werden.Q. Bei der Anwendung von Tests ist ein zielgerichtetes Vorgehen essenziell. Testen ohne Anlass führt zu einem falschen Sicherheitsgefühl: Denn auch ein negativer PCR-Nachweis ist nur· eine Momenumfnabro" und entbindet nicht von Hygiene- und Schutzmaßnahmen {Stichwort AHA-Formel). Präventives Testen ohne begründeten Verdacht erhöht außerdem das Risiko falsch-positiver Ergebnisse un!i belastet die vorhandene Testkapazität. Daher, "Testen, Testen, Testen ~ aber .gezielt!". In Deutschland werden sOIIiit die folgenden Personengrllppen getestet:                   · 1. Symptoma,tische Personen, d.h. Personen mit jeglichen akuten respiratorischen bzw. · COVID~19 typischen Symptomen, inklusive jeder ärztlich. begründete Verdachtsfall. 2. ·Kontak,tpersonen: alle engen asymptomatischen Kontaktpersonen bestätigter. COVID-19-Fälle, das umfasst zum Beispiei Mitglie!ier desselben Haushalts oder Personen, die über die Corona-WamsApp als· Kontaktpersonen identifiziert wurden. 3, Bewohner von Betreuungseinricb.tungen und Patienten: In Einricb.tungen wie Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, stationären Pflegeeinrichtungen, . Beb.inderteneinrichtungen und sonstigen Einrichtungen· für vulnerable Gruppen sowie in der ambulanten Pflege ist umfangreicber zu testen, um Ausbrüch.e in solchen Einrichtungen zu verhindern odet schnell einzudämmen. Bei bestätigter SARS-CoV- :2-Infektion in stationären Einrichtungen sollten dabet: alle Bewohner und Patienten, aber auch Besucher getestet werden. Zudem sollten alle Patienten und Bewohner vor · (Wie!ier-}Aufuabme in eine solche Einrichtung bzw. vor einer ambulanten Operation getestet werden. Nach der Aumalime ist zu empfehlen, diese Personen in gewissem Abstand erneut zu testen. Bei Kapazitätsmangel sollten (Wie!ier-)Aufnahmen in Bereichen mit vorwiegend vulnerablen Gruppen (z.B. Geriatrie, Onkologie, Transplantationsstationen) priorisiert werden.·                           ·· 4. Personal: Auj;b. Personal inKrankenhäusem, Rehabilitationseinrichtungen und stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen soll vermehrt getestet werden. Als Kontaktpersonen sind Mitarbeiter, die COVID-19-Patienten betreuen, injedeni Falle regelmäßig zu testen. Bei Ausb)'iichen in stationären Einrichtungen sollte auch das gesamte Personal einer Testung unterzogen werden. Zudem sind regelmäßige Testungen im Rahmen z.B. von betriebsärztlichen Untersuchungen möglich. · Außerdem kann.das gesamte Personai, insbesondere in Gebieten mit erhöb.ter Inzidenz oder in der Betreuung von besonders vulnerablen Gruppen; regelmäßig, z.B. alle zwei Wochen, getes.tet werden.
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5. Gememscbaft                  ,~c  h~    !l,g  en  : :ße  iAu    sbr  lich  en   in Ge    me    ins cha  ftse  inr  ich   tun  gen     un  d- unterkünften (z.B. Arztpraxen, Schulen, Kita, Asylbewerberheim, Notunterknnft, Justizvollzugsanstalt) sollten sich Personen in den Einrichtungen einer Testung unterziehen, um einer weiteren Verbreitung vorzubeugen. 6. Epidemie.Regione                 n:   In  Re  gio  nen    {in   De  uts  chl  and  )  mi   t ein  er  aku   t erh   öht   en  lok    ale n . .· Jnzidenz kann en tsc ~n werden, Teile bzw. die gesamte Bevölkertmg {auch. asymptomatische Personen) bei gleichreitiger Aufforderung zur weitest möglichen ·Selbstisolation binnen weniger Tage zu testen. Als Richtwert wird eine 7-Tages~ Jnzidenz von.mindestens 50 pro 100.000 angesetzt. 7. Ein rei se (na ch Dentscbl1md) aus dem Au sla nd: .Personen     . die    aus   Ris   iko  geb   iete  n  nac  h   De   uts chl  and    ein  reis  en,   und    die   kei   nen Nachweis über eine negative Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können (bei Einreise nicb,t älter al$ 48 Stunden oder nach Einreise), sind verpflichtet, .sich   auf An    for  der  ung    tes ten   zu  las  sen  ,  sic h  für   ein en   Zei   trau   ni  von   .14   Ta   gen ab;ius  ond  em     (Qu   ara ntä   ne)   und   ihre    Au   fen  tha  ltsa  dre sse    det   zus  tän  dig   en               . Gesun    dhe  itsb   ehö  rde   mit   zut  eile n.D    ie Qu   :a.. mtä   ne  kan   n   nac   h La   nd   ~e   ch   t ggf  .  dun   :h einen negalI\1ell Testnachweis aufgehoben werden. Sowohl bei Einreis           e aus    Nic   ht- Ris   iko   geb   iete  n  als  auc    h   aus    Ris  iko   geb   iete   n bes    teh  t die kostenfreie Testmöglichkeit innerhalb von 72 Stunden nach Eirireise mit der Möglichkeit der           e;iorna   lige n  Wi  ede   rho   lun g   des   Tes   ts.  Die    ser  kan   n  unm     itte lba  r  nac   h   · Einreise, z.B .. direkt am Flughafen odet durch nieilergelassene Ärzte, oder durch die von den Kassenärztlictien Vereinigungen betriebenen Testzentren durchgeführt werden. Die aktuel     le   Lis  te der    Ris  iko  geb   iete  ist  dur   ch   das  Ro    ber  t  Ko   ch-  Ins titu  t auf    fo1   gen  der WeJ>seite veröffentlicbt: www .rki.de/covid-19-risikoeebiete Verstö   ße  kön    nen   mi  t  ein  ec  Ge  ldb  uße    bis  zu   25    000   EU     R   gea  hnd   et  we   rde   n. Es  wir d  ang   em eck   t,  das  s ein  e  Au   sw  eitu   ng  der    Tes  tind  ika  tion   en   erw   artu   ngs  gem     äß  zu    ein  em Anstieg der Fallzahlen führt'(da zuvor unentdeckte Fälle detektiert werden). Für eine Aufzählu    ng   .dec bet    rof fen  en   spe  zifi sch  en   Ein  rich   tun  gen    und    Per   son   eng   rnp Pen      unt  er  l.,   4.  und 5.·ist die Rechtsveror          dnu  ng   zum      An  spr  uch   auf    bes  tim   mte   Tes   tun    gen   für  den    Na    chw   eis    des Vorliegens einer Infektion mi t dem Coronavirns SARS-COV-2 ·ve!bindlich•. Der Umfang der zu            test end  en    asy  mp   toin  atis che   n   Ko  nta  ktp  ers  one   n: sow    ie  der   Per   son  eng    rup   pe bei Fällen in Einrichtun           gen   und     die  De   fin itio  n  ein ec   erh  öht  en   lok   ale n  Inz  ide  nz    sin  d abh    äng    ig von lokalen Gegeb          enh   eite n   und    fü;g en   im   En   nes   sen   lok  ale  r Be   hör   den  .  Be  i En   gpä   sse  n   sin  d   die Kapazitäten entsprechend zu pi:iorisieren. Bei we   iterhin   bes  teh   end   em  ,  beg   rün det  em    Kra    nkh  eits  ver  dac   ht  kan   n  ein   neg   ativ   es  PC   R- Testergebnis ggf. durch einen zweiten Test bestätigt werden.                                                                          · Die Nutzung       von    and    ere n  Tes   ttyp  en   wie   An   tikö   rpe  r-T  ests   ode    r  An  tige  n-T   ests   ist  im    Ra   hm    en der nationalen Strategie            akt  uel  l nic  ht  vor  ges  ehe   n.  Da   s Bu   nde   sm    inis teri  um    für   Ge   sun   dhe   it   . beobac    hte t die  akt  uel   len  wis   sen  sch  aftl  ich en   Erk   enn   tnis  se  kon    tinu  ie.l ich   und    wir   d  im    Fal   le von neuen Entwicklungen die Teststrategie entsprechend anpassen. · Insbesondere       lieg  en    zum    akt   uel len   Ze  itpu  nkt    kei ne   b.e  last bar  en    Da  ten   zur   lrn rnu   nitä  t  geg   en SARS-CoV-2 vor            .  Ein   An  tikö   rpe  r-T  est  zum     prä  zis en    und   ver   läs  slic  hen   Na   chw    eis   ein   er
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solchen existiert daher nicht Unabhängig von , . ; ~. .~'tm:~~fimtoder negativen Ergebnis müssen daher dieselben Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Der Einsatz von Antikörper-Tests außerhalb von Studien kann erwogen werden für die Verdachtsklärung bei.Patienten in medizinischer Behandlung mit anhaltenden Symptomen von COVID-19, bei denen der Nachweis über einen E,achenabstrich nicht möglich ist· Für die Übernahme der Kosten durch die Gesetzliche Krankenversicherung bei vorsorglicher Testung in den vorgenannten F!!llen hat das BMG eine Rech~griindlage geschaffen. Die Rechtsverordlmng vom 08.06.2020 zum Anspruch auf bestimmte Testungeh füt den         · Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 regelt den Anspruch auf PCR-Testungen, wenn di,:se nicht bereits im Rahmen der·Krankenbehandlung oder §26 Krankenhausentgeltgesetz übernommen werden und tritt rückwirkend zum 14.05.2020 in Kraft.                          .
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Re fer at Ve rgf ttu ng am bu lan ter ärztlicher Le ist un ge n (226)                                                       Berlin, de n 17. Au gu st 2020 Be arb eit et vo n: ThemenblaU2: Planbarkeit der Verg                       ütu   ng   de   r  La   bo   rie ist   un   ge   n fü   r  SA    RS     -C  oV   -2   Di  ag  no   sti k 1. Gesprächsführung$Vorschlag •     KBV un d GKV-SV so           llte n ge   be  ten   we   rde   n  zu    de   n vo   rge   seh    en   en   we     ite ren     Sc   hri   tte  n  im Be we rtu ng sau ssc hu ss zu inf orm ier en . 2. Sachverhalt (einsch              lie $li ch    Po   sit   io  n/   Be   ge   hr   en   Ge    sp   rä   ch   sp   ar   tn   er  in    bz  w. Gesprächspartner) -Der Er we ite rte Bewertungsau             ssc  hu  ss  un   ter  Vo    rsi  tz  vo  n   He   mi   . Pro    f. Dr    . W   ase     m  ha    t in  sei   ne  m str itti ge µ Beschluss zu r Ab sen ku ng            de  r EB   M~    Ve    rgf  ttu ng   des     PC     RT  est   s   au  f  SA    RS    -C  oV   -2  au  f 39   ,~ €. sei ne rze it be sch los sen zu r    Ma   rkt  be   ob  ac  htu  ng    ein   e  Ex   pe  rte  ng     rup  pe    ein   zus    etz  eJi  ,  fü t  die   die un pa rte üs ch en Mi tgl ied er de       s  Er we    ite rte n  Be   we    rtu  ng  sau   ssc   hu   sse   s,  de   r  GK    'l/'-SV   ,  die  KB    V   un  d  da  s Ins  tit ut de s Be we rtu ng  sau  ssc  hu  sse   s  Ex  pe  rte  n be    na   nn  t ha  be    n.  -· Das Ins tit ut de s Beweitungsausschusses                   sol  l die    Er  ge  bn   iss  e  de   r  Ex   pe  rte    ng  rup     pe  in    ein  ei:n   Be  ric ht bis zu m 15 .A ug us t 20     20  zu  sam    me  nfa   sse   n, au   f de   ren    Ba   sis  de   r  Be   we   rtu    ng  sau     ssc  hu   ss  de   n  o.  g. str itt ige n Beschluss de     s Er  we  ite  rte n   Be  we   rtu  ng   sau   ssc  hu   sse   s üb    erp  rüf    t,  in  sei    ne  r  Sit  zu   ng  .am · 25.  Au   gu st 20 20 ),e rät un   d ggf  . "m it W       ir  ~    zu   m    4.  Qu   art  al   ne   u   en tsc    he   ide    t · Dem_BMG lie gt die ser         Be  ric  ht  tro tz   Na  ch  fra  ge   no    ch   nic   ht  vo   r.   Er  ste  vo    rlä  ufi    ge  Be    itr äg  e  zu  m Be ric ht zei ge n jed oc h Folgendes au f: De              mn   ac   h  for  de   rt  de   r GK     V-S   V   ein    e  we    jte  re   Ab   sen   ku   ng  au   f 23,07 € ins be so nd ere au fgr un d de r we ite              ren   Au    tom    ati  sie  run   g    un  d   Ze   ntr   ali  sie   run   g   de  r Te   stu ng  en   . Die Seite.der Labore        for  de  rt hin   ge  ge  n  ru  nd   50    €  je  Te   stu  ng   , ins    be  son   de    re  au    fgr  un    d de   r  ho  he  n Int en sit ät de r ärz tlic he   n Be  rat  un g,   de  r vie  lfä  ltig   en   org   an  isa   tor   isc  he  n   He    rau    sfo   rde    rup   ge  n  de r ve rsc hie de ne n Testaiilässe inklusive de               r dig   ita  len   Um     set  zu   ng   ,  we  ite   rer    no  tw    en  dig    er  Inv   est  iti on  en un d im Hi nb lic k au f de n Fachkrä            fte  pe  rso  na  lau   fba   u.  De   r En    db    eri  ch  t sol   l na    ch   hie    sig  en   _ Ke,nntnissen ke in inn erh alb          de  r Ex   pe  rte  ng  rup    pe   ko   ns  en  tie   rte   r Be  ric   ht   sei  n,    so nd    ern   led   igl ich   die un ter sch ied lic he n Positi.;men zu sam me nfa sse n. · 3. Bewertung Po sit io n/ Gesprächsziel des BMG KBV un d Gl{VcSV         so llte  n ge  be  ten   :w  eid  en  zu    de   n  vo   rge   seh    en  en    we   ite   ren   Sc     hri  tte  n  im Be we rtu ng sau ssc hu ss zu inform          ier   en . So   fer  n  ein   e  erp   .eu  te,  An    pa  ssu   ng     de  r  Ve    rgü   tun   g  im Be we rtu ng sau ssc hu ss die Vo rau sse tzu             ng  en   de   s§   9  Ab    sat z  2  Te     st- Ve    ror   dn   un   g  erf  iill t,  gil t ab   de  m W irk sam we rde n die ser Anpassung die sid i da rau s ergei)ende Vergfttung. Seite 1 vo nl
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Referat123                                                                    Berlin, den 14. August 2020 · ·Bearbeitet vim: Themenblatt 3: Marktsituation der In-vitro-Diagnostikafür die SARS-CoV-2 Diagnostik · L Gesptächsführnngsvor~ •    Dem BMG ist die angespannte Marktsituatio!l von ln-vitrocDiagnostika für die SARS-CoV0 2 . Diagnostik bekannt •    Das BMG lädt die Labore dazu ein, mitzuteilen bei welchen Investitionen, die für eine· Aufrechterhaltung bzw. Ausweitung der Testkapazitäten erforderlich sind, dreiseitige Verträge mit den Herstellern und dem BMG, Bürgschaften oder.Kredite hilfreich sein könnten •    bas BMG seut sich bei den Hersiellem   fiir eine hohe Allokation für Deutschland ein und bietet Verhandlungen zuAbnahmegarantien an. 2. Sachverhalt (einschließlich Position/ Begehren Gesprachspartnerin bzw. Gesprächspartner) Aktuell ist der Markt für ln-vitro-D~ostika für die SARS-CoV-2 Diagnostik angespannt, da global eine hohe Nachfrage besteht Die Hersteller haben daher frühzeitig_ eine Allokation pro Land eingeführt, Uin den weltweit stark angestiegenen Bedarf möglichst flächendec;kend bedienen zu.können Manche liefern auch nur dann Kontingente in Länder, wenn die dortigen Regierungen bestimmte AbnahmesMengeh garantieren. Grundsätzlich gilt, je vielfältiger ein Land aufgestellt ist, desto unwahrscheinlicher ist eine Ueferabhängigkeit von nur einem Hersteller. Bisher wurden j{eine flächendeckenden Lieferschwierigkeiten gemeldet Es gfüt regional· unterschiedliche und eher auf einzelne-Labore bezogene Lieferengpässe zu unterschiedlichen Produktgruppen. Die Labore unterstützen sieb, hier gegenseitig, auch über die Zugehörigkeit zu bestimmten Verbundstrukturen hinweg. . Eine Apfrage beim VDGH hat ergeben, dass die VDGH-Hersteller keinen umfassenden Lieferengpass bei der aktuellen Versorgung mit PCR-Tests feststellen können, auch wenn ~ e r wieder vereinzelt Engpässe entstehen. Diese sind aber mehrheitlich temporär. Bei Verbrauchsmaterialien zur IVD-Produktion kommt es nach wie vor zu einzelnen Engpässen.·· Genannt wurderi Pipettenspitzen und Plastikware. Dies initiierte bei manchen VDGH"Herstellern .die Kooperation mitHerstell.em dieser Produktgruppe, um die Produktion entsprechend zu steigern und eine Be~eferung zu garantieren. Einige Herst;eller bauen ihre Produktionskapazitäten aktuell noch weiter aus - sowohl die Produktionsanlagen betreffend als auch im Sinne von Gebäudeerweiterungen, andere können derzeit keinen weiteren Ausbau gewährleisten. Die Ausbaumaßnahmen 1:lenötigenjedoch Zeit, daher ist Planungssicherheit in Bezug auf die Teststrategie eine wichtige Komponente. Etliche Hersteller stellen zusätzliche Mitarbeiter {Produktion und Logistik) ein Seitel von2
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Das konstant hohe Produktionsniveau kann.aktuell durch die im VDGH vertretenen Hersteller werden.                            '1\ . . . ,,...- .if·• ·:"":r.-.,,:-',;w:::-,..'-~i."-~-w.-~ .$.n~~. ±:~. · gehalten ·                                    1>'.' .'~~\. ;f;•7· ~-~'~' :F>.~ . >,,'~'F~fC.1/.'.~fX':i;!!~~-~-'-l Alle Hersteller haben den Bedarf anHochdurchsatzgeräten und Point-of-Care (POC) Geräten erkannt und versuchen diesen Markt zu bedienen. Auch die Entwicklung von Kombitests (Multiplextests) auf SARS-CoV-2 und z.B. Influenza wur.de bei vielen Herstellern begonnen oder ·ist sogar abgeschlossen. Ein sehr großes P~tential für die Akutdiagnostik und zur Beseitigung von Engpässen wird in qualitativ hochwertigen Antigen-Tests gesehen. Der VDGH geht davon aus, dass erste CE-markierte Te.sts im Herbst zur Verfügung stehen. .3. Bewertung Positic,n / Gesprächsziel des BMG Durch engen Austausch mit den Verantwortlichen in diesem Themenbereich wird der Markt weitet beobachtet.Um der angespannten Marktsituation entgegen zu wirken, wird vorgeschlagen zu.prüfen, bei welchen Investitionen di~ Labore durch dreiseitige Verträge, Bürgschaften oder Kredite unterstutzt werden könnten. Es wird zudem vorgeschlagen, sich bei Herstellern für eine ·hohe Allokation für Deutschland einzusetzen und Verhandlungen zu Abnahmegarantien anzubieten. Es gfüt Befürchtungen, dass mit weiterem: Ansteigen der Infektionen•und des globalen Bedarfs der . Bezug ~er erforderlichen ~aterialen aus dein Ausland beschränktweri:Ien konnte. Daher sollte . sich auf allen Ebenen für uneingeschränkte Liefei:ketten und gegen Exportstopps eingesetzt werden. Seite2von2
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