Zu Frage 21: Eine grundsätzliche Aussage zum Anteil der Verbreitungsquellen von Ambrosia ist nicht möglich. Die Verwendung von ambrosiabelastetem Vogelfutter ist die Ursache der meisten Vorkommen in privaten Gartenflächen. Diese Vorkommen bestehen zumeist aus ein- zelnen Pflanzen und haben ein geringes Potenzial, sich zu etablieren. In der Regel werden sie mit der normalen Gartennutzung nach kurzer Zeit wieder beseitigt. Das Verbreitungspotenzial ausgehend von Tagbauflächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden können, wird gegenwärtig als gering eingeschätzt. Hauptquelle der Verbreitung ist nach Einschätzung der Landesregierung gegenwärtig die Verbreitung über ambrosiabelastetes Erdmaterial. Weitere Verbreitungswege können u. a. das Verschleppen von Samen über Mahdtechnik an Straßenrändern bzw. über Bodenbearbeitungs- und Erntetechnik auf landwirtschaftlichen Flächen sein. Frage 22: Welche Maßnahmen hat die Landesregierung veranlasst, um die weitere Verbreitung der Ambrosia gemäß den identifizierten Ursachen einzudämmen? Zu Frage 22: Neue Ambrosiavorkommen an Straßenrändern bzw. auf landwirtschaftlichen Flächen teilt die Meldestelle des LUGV den zuständigen Fachressorts, dem Landesbetrieb Straßenwesen bzw. dem Pflanzenschutzdienst des LELF mit. Von diesen werden die Beseitigungsmaßnahmen veranlasst. Die einzelnen Maßnahmen werden gegenwärtig im Rahmen der Arbeitsgruppe ab- gestimmt.