Studie: Bunt in der Bundeswehr? Ein Barometer zur Vielfalt

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Studie "Bunt in der Bundeswehr"

/ 112
PDF herunterladen
Mor Barak, M. E. (2016a). Practical Steps for Creating an Inclusive Workplace: Climate for
Diversity, Climate for Inclusion, and Survey Scales. In: Managing Diversity (S. 301-313).
Thousand Oaks, California: Sage Publications Inc.
Mor Barak, M. E. (2016b). The Inclusive Workplace: Level I – Inclusion Through Diversity
Within the Work Organization. In: Managing Diversity (S. 242-257). Thousand Oaks, California:
Sage Publications Inc
Nübling, M., Stößel, U., Hasselhorn, H. M., Michaelis, M., & Hofmann, F. (2005). Methoden
zur Erfassung psychischer Belastungen. Erprobung eines Messinstruments (COPSOQ).
Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW. URL: https://www.copsoq.de/assets/pdf/BUCH-coposq-
dt-baua-2005-Fb1058.pdf
Pettigrew, T. F. & Tropp, L. R. (2006). A meta-analytic test of intergroup contact theory. Journal
of Personality and Social Psychology, 90, 751–783.
Posthuma, R. A., & Campion, M. A. (2009). Age stereotypes in the workplace: Common
stereotypes, moderators, and future research directions. Journal of management, 35(1), 158-
188.
Prentice, D. A. & Carranza, E. (2002). What women should be, shouldn't be, are allowed to
be, and don't have to be: The contents of prescriptive gender stereotypes. Psychology of
Women Quarterly, 26, 269–281.
Rauchfleisch, U. (2014). Transsexualität. In M. A. Wirtz (Hrsg.), Dorsch – Lexikon der
Psychologie (18. Aufl., S. 1574). Bern: Verlag Hogrefe Verlag.
Rudman, L. A. (1998). Self-promotion as a risk factor for women: The costs and benefits of
counterstereotypical impression management. Journal of Personality and Social Psychology,
74, 629–645.
Statistics Canda. (2003a). Estimation. In Statistics Canada (Hrsg.), Survey methods and
practices (S. 199-150). Abgerufen von http://www.statcan.gc.ca
Statistics Canda. (2003b). Sample Size Determination and Allocation. In Statistics Canada
(Hrsg.), Survey methods and practices (S. 1150-174). Abgerufen von http://www.statcan.gc.ca
Statistisches Bundesamt (2017a). Fachserie 1 Reihe 2.2. Bevölkerung mit
Migrationshintergrund. Ergebnisse des Mikrozensus 2015. URL:
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Mig
rationshintergrund2010220157004.pdf?__blob=publicationFile
Statistisches Bundesamt (2017b). Pressemitteilung Nr. 448 vom 19. November 2018. URL:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2018/11/PD18_448_122.html
Stone, E. F., Stone, D. L., & Dipboye, R. L. (1992). Stigmas in organizations: Race, handicaps,
and physical unattractiveness. In Advances in psychology (Vol. 82, pp. 385-457). North-
Holland.
Van Dick, R., Van Knippenberg, D., Hägele, S., Guillaume, Y. R., & Brodbeck, F. C. (2008).
Group diversity and group identification: The moderating role of diversity beliefs. Human
Relations, 61(10), 1463-1492.
Wagner, U., Christ, O., Pettigrew, T. F., Stellmacher, J. & Wolf, C. (2006). Prejudice & minority
proportion: Contact instead of threat effects. Social Psychology Quarterly, 69, 380–390.
Weinert, A. (2004). Die Konsequenzen von Stress. In A. W. Weinert (Hrsg.), Organisations-
und Personalpsychologie (5. Aufl., S. 290). Weinheim: Beltz Verlag.




85 | Gruppe Angewandte Militärpsychologie & Forschung Dez 3 MilPsychFg
86

12 Glossar
Abhängige Variablen (AV) und unabhängige Variablen (UV): unabhängige Variablen (UV)
einer Untersuchung sind diejenigen Merkmale, deren Auswirkung auf eine Auswahl anderer
Merkmale überprüft werden soll. Diese anderen Merkmale werden als abhängige Variablen
(AV) bezeichnet. Beispiel für UV: Anzahl Zigaretten pro Tag. Beispiel für AV: Rundenzeit auf
400 Meter.

COPSOQ: der Fragebogen „Copenhagen Psychosocial Questionnaire“ (COPSOQ) misst
Merkmale      der     Arbeitssituation     (Belastungen)   und   spezifische   Belastungsfolgen
(Beanspruchungen) als Resultate vorliegender Arbeitsbedingungen. Das Instrument hat
internationale Geltung und wird branchen- und berufsübergreifend eingesetzt. Die aus dem
COPSOQ übernommenen Dimensionen gelten als sekundäre Inklusionsvariablen der Studie.

Diversitätsklima (DCS): der Fragebogen „Diversity Climate Scale (DCS)“ misst die
wahrgenommene Fairness organisationaler Prozesse (z.B. Beförderung, Personalauswahl)
und   Aspekte       der   Führung,   die   die organisationale   Inklusion direkt   beeinflussen
(Mentorprogramme, Unterstützung von Interessengruppen). Der Fragebogen misst zusätzlich
individuelle Einstellungen zur Vielfalt in Organisationen und das persönliche Empfinden im
Umgang mit Vielfalt.

Inklusion: Rahmenbedingungen, die für alle Mitglieder einer Organisation von Anfang an ein
Klima der Wertschätzung und Anerkennung schaffen, innerhalb dessen jeder seine
individuellen Potentiale entfalten und einbringen kann. Erfolgreiche Inklusion unterbindet
jegliche Ausgrenzung aufgrund von Vielfaltsmerkmalen und erfordert gleichzeitig, dass
Gegebenheiten, die bis dato exkludierend wirken, „überwunden“ werden.

Inklusionsklima (MBIE): der Fragebogen „Mor Barak Inclusion-Exclusion-Scale (MBIE)“
misst, inwieweit sich Organisationsangehörige in Prozesse der Entscheidungsfindung
einbezogen fühlen, Teil von Informationsnetzwerken sind und wie stark die Einbindung in das
dienstliche Geschehen ausgeprägt ist. Auf jedem dieser drei Bereiche wird zusätzlich
zwischen fünf Systemebenen unterschieden: Arbeitsgruppe bzw. horizontale Ebene,
Organisation bzw. Dienststelle, direkte Führungskraft, nächst höhere Führungskraft und
sozial-informelle Ebene. Das Inklusionsklima gilt als primäre Inklusionsvariable der
vorliegenden Studie.

Kerndimensionen der Vielfalt: Geschlecht, Alter, Behinderung (hier auch WDB und ES als
andere       Einschränkungen),        ethnische      und    kulturelle   Zugehörigkeit     (hier:
Migrationshintergrund), Religion & Weltanschauung und Geschlechtsidentität & sexuelle
Orientierung (siehe K-3101/2; BMVg, 2019).




                                                                    Bunt in der Bundeswehr | 86
87

Stanine-Skala:    diese   Normwertskala    weist   einen   Mittelwert   von   5   und   eine
Standardabweichung von 2 auf und bewegt sich im Bereich von 1 bis 9. Der normale bzw.
unauffällige Wertebereich bewegt sich zwischen 3,5 und 6,4. Werte unter oder über diesem
Bereich sind im Vergleich zur Norm als unter- oder überdurchschnittlich einzustufen.

Vielfaltgruppen: Gruppen von Organisationsangehörigen, die auf bestimmten Kern-
dimensionen der Vielfalt gleiche Ausprägungen besitzen (Beispiele: Frauen; heterosexuelle
Bw-Angehörige, Muslime).




87 | Gruppe Angewandte Militärpsychologie & Forschung Dez 3 MilPsychFg
88

13 Anlagen

Anlage 1
Zeitlich unbefristete Einschränkungen nach Schweregrad und Typ

  Einschränkung           20       30       40          50         60      70       80     90      100      nges

 Behinderung<50         29,3% 54,3% 16,4%                -         -        -       -       -        -       227

 Schwer-
 behinderung od.           -     30,0% 13,7% 36,4%                6,3%    5,4%     9,1%   2,8%    3,3%       390
 Gleichgestellung
 Wehrdienst-
                        34,1% 50,5% 10,7%              2,9%       0,2%    0,5%     1,1%     -        -       62
 beschädigung
Anmerkungen. Aufgeführt sind nur solche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deren Einschränkung zeitlich
unbefristet festgestellt wurde. Behinderung<50 = Behinderung mit Schweregrad kleiner als 50. nges= absolute
Gesamtanzahl in der Stichprobe.



Anlage 2
Zeitlich befristete Einschränkungen nach Schweregrad und Typ

  Einschränkung           20       30       40          50         60      70       80     90      100      nges

 Behinderung<50         39,5% 40,5% 20,0%                -         -        -       -       -        -       14

 Schwer-
 behinderung od.           -      4,1%     3,5%        54,1% 13,6%        6,1%    14,1%   0,7%    3,6%       121
 Gleichgestellung
 Wehrdienst-
                        39,7% 27,4%            -         -         -      32,9%     -       -        -        5
 beschädigung
Anmerkungen. Aufgeführt sind nur solche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deren Einschränkung für einen
befristeten Zeitraum festgestellt wurde. Behinderung<50 = Behinderung mit Schweregrad kleiner als 50. nges=
absolute Gesamtanzahl in der Stichprobe.



Anlage 3
Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis

  G       aG      H       BI     GI      TBI       B         RF    1.Kl     Kb     EB     VB     Sonst    Keine

23,3% 4,3% 1,9% 0,6% 1,6% 0,6% 4,5% 8,4% 1,1%                              0,6% 0,6% 0,7%        2,1%     66,9%
Anmerkungen. n = 383. Aufgeführt sind nur solche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einen
Schwerbehindertenausweis besitzen und entsprechende Angaben zu den Merkzeichen im Fragebogen machen.
Mehrfachangaben sind möglich. G = erheblich beeinträchtigt in der Bewegungsfähigkeit. aG = außergewöhnliche
Gehbehinderung. H = Hilflosigkeit. Bl = Blindheit. Gl = Gehörlosigkeit. TBl = Taubblindheit. B = Begleitperson. RF
= Rundfunk / Fernsehen. 1.Kl = 1te Klasse. Kb = Kriegsbeschädigt. EB = Entschädigungsberechtigt. VB =
Versorgungsberechtigt. Sonst = sonstige Merkzeichen. Keine = keine Merzeichen.




                                                                                  Bunt in der Bundeswehr | 88
89

Anlage 4
Offene Kommunikation der eigenen Geschlechtsidentität und sexuellen Orientierung
innerhalb des Kollegiums bzw. offene Kommunikation auf horizontaler Ebene (Item 17).

                         Mit          Mit       Mit der       Mit       Mit der           Mit
                     niemandem      wenigen     Hälfte      vielen     Mehrheit          allen
                                                                                                  nges   t-Test

                                                                        Antwortfeld
               Bw      17,2%        32,2%        5,9%       23,4%     nicht verfügbar    20,8%    303
 Homo-
 sexuell
                                                                                                          uU
               OiO      6,5%        24,1%        5,5%       11,6%        23,0%           28,9%    2385

                                                                        Antwortfeld
               Bw      55,4%        27,7%        2,4%       8,8%      nicht verfügbar    5,6%     249
 Bi-
 sexuell
                                                                                                          dU
               OiO     16,3%        39,2%        7,2%       8,1%         18,7%           10,0%    209

                                                                        Antwortfeld
               Bw      31,3%        33,7%        4,2%       13,3%     nicht verfügbar    16,9%    165
 Trans*                                                                                                   kU
               OiO     23,1%        45,9%        3,1%       9,7%          7,9%           8,3%     290

Anmerkungen. Aufgeführt sind die Antworthäufigkeiten auf die Frage zum Anteil der Kolleginnen und Kollegen bzw.
Kameradinnen und Kameraden, mit denen die Befragten offen über ihre sexuelle Orientierung bzw.
Geschlechtsidentität sprechen. Bw = vorliegende Befragung. OiO 2017 = Referenzbefragung von Frohn et al.
(2017, S.33). nges= absolute Gesamtanzahl in der Stichprobe. Für t-Tests Rekodierung der OiO-items von sechs
auf fünf Antwortstufen unter Kombination der Antwortkategorie „Mit der Mehrheit“ und „Mit vielen“.


Anlage 5
Offene Kommunikation der eigenen Geschlechtsidentität und sexuellen Orientierung im
Kontakt mit Führungskräften bzw. offene Kommunikation auf vertikaler Ebene (Item 18)

                         Mit          Mit       Mit der       Mit        Mit der           Mit
                     niemandem      wenigen     Hälfte      vielen      Mehrheit          allen
                                                                                                  nges   t-Test

                                                                         Antwortfeld
               Bw      38,7%        22,2%        3,6%       13,6%      nicht verfügbar   21,9%    302
 Homo-
                                                                                                          gU
 sexuell
               OiO     21,5%        18,7%        3,4%       7,2%         13,9%           32,5%    2385

                                                                         Antwortfeld
               Bw      78,7%        12,9%        1,6%       3,2%       nicht verfügbar    3,6%    249
 Bi-
                                                                                                          gU
 sexuell
               OiO     42,1%        18,7%       7,2%%       3,8%          8,1%           16,7%    209

                                                                         Antwortfeld
               Bw      55,4%        21,7%        1,8%       8,4%       nicht verfügbar   10,8%    163
 Trans*                                                                                                   kU
               OiO     45,2%        24,8%        1,0%       5,2%          4,8%           15,2%    290

Anmerkungen. Aufgeführt sind die Antworthäufigkeiten auf die Frage zum Anteil der Führungskräfte, mit denen die
Befragten offen über ihre sexuelle Orientierung bzw. Geschlechtsidentität sprechen. Bw = ungewichtete Werte der
vorliegenden Befragung. OiO 2017 = Referenzbefragung von Frohn et al. (2017, S. 33). nges= absolute
Gesamtanzahl in der Stichprobe. Für t-Tests Rekodierung der OiO-items von sechs auf fünf Antwortstufen unter
Kombination der Antwortkategorie „Mit der Mehrheit“ und „Mit vielen“.




89 | Gruppe Angewandte Militärpsychologie & Forschung Dez 3 MilPsychFg
90

Anlage 6
Gründe für und gegen einen offenen Umgang mit der Geschlechtsidentität und sexuellen
Orientierung (Item 19)

      Gründe für oder gegen offenen Umgang

             39,9%


     31,9%




                                                                                     18,3%



                                                                              6,3%
                     4,3% 4,7%                          4,5% 5,6%
                                          2,6%                                                             1,5%
                                   0,5%                                                        0,4%

       C1     C2      C3     C4     C5     C6             P1         P2        N1      N2      N3            S

                       Contra                                  Pro                   Neutral             Sonstiges


     Anmerkungen. Nennungshäufigkeit in Relation zur Anzahl gültiger Antworten (n = 7.582); Werte sind zum
     nächsthöheren bzw. nächstkleineren Wert gerundet. Da eine Antwort mehrere Anreize enthalten kann, summieren
     sich die prozentualen Werte auf über 100%.

     C1 – Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als intimes, die Privatsphäre betreffendes Thema. Dabei wird
     dieses Thema nicht offen kommuniziert. Somit wird die eigene Privatsphäre (und die Anderer) geschützt.

     C2 –Trennung von dienstlichen und privaten Themen. Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sind nicht Teil der
     alltäglichen Arbeit. Diversitätsmerkmale haben keinen Einfluss auf den Arbeitsablauf und damit den Erfolg.

     C3 – Bei einem offenen Umgang mit der eigenen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität werden aktive,
     negative Reaktionen befürchtet. Dazu gehören Lästern, Mobbing und Diskriminierung.

     C4 – Ein offener Umgang mit der eigenen sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität führt zu einer Änderung des
     derzeitigen Verhältnisses. Keine aktive Diskriminierung, bewirkt jedoch Nachteile (Karriere, persönlicher Umgang) und
     schadet dem Arbeitsklima.

     C5 – Negative persönliche und stellvertretende Vorerfahrungen (Mobbing, Diskriminierung) nach offener
     Kommunikation.

     C6 – Lediglich ein dienstliches Verhältnis zu Vorgesetzten, kein offener Umgang mit sexueller Orientierung oder
     Geschlechtsidentität. Auch besteht diesbezüglich kein Vertrauen in den Vorgesetzten.

     P1 – Ein offener Umgang unter Kameraden fördert das Miteinander, den Teamgeist und das Arbeitsklima.

     P2 – Ein offener Umgang, nicht nur am Arbeitsplatz, trägt zur Förderung eines allgemeinen, gesellschaftlichen
     Umdenkens bei. Dadurch wird das Thema Diversität zur Normalität, wodurch ein verständnisvollerer Umgang und
     Abbau von Vorurteilen gewährleistet wird.

     N1 – Vertrauensbasis (Freundschaft) ist notwendig für einen offenen Umgang mit der sexuellen Orientierung oder
     Geschlechtsidentität.

     N2 – Die Person verspürt keine Hemmungen, offen über ihre sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität zu reden.
     Hierbei wird das Thema als Normalität empfunden und stellt keine besondere Herausforderung dar.

     N3 – Das Verhältnis zum Vorgesetzten ist angemessen. Der Vorgesetzte dient als Ansprechpartner bei Problemen und
     ihm kann vertraut werden.

     S –.Sonstige Aussagen, die entweder nicht zum Thema der Studie passen, oder nicht die Frage beantworten.




                                                                                     Bunt in der Bundeswehr | 90
91

Anlage 7
Deskriptive Statistiken des wahrgenommenen Inklusionsklimas (MBIE) und der
psychosozialen Faktoren der Arbeit (COPSOQ) für die Vielfaltsdimension „Geschlecht“
(Frauen vs. Männer)

                                       Frauen                                    Männer
                         n         M        SD      Stanine         n        M         SD      Stanine


 MBIE                   2305      51,1      17,6       -          2303      50,1      17,8        -

 COPSOQ - I             2311      49,2      21,5      4,4         2305      48,9      20,7       4,3

 COPSOQ - II            2311      44,0      28,3      4,5         2305      38,6      26,5       4,1

 COPSOQ - III           2304      37,8      25,3      4,0         2304      37,0      25,3       3,9

 COPSOQ - IV            2308      27,8      26,9      4,2         2305      32,3      29,0       4,5

 COPSOQ - V             2308      60,7      22,5      4,7         2305      59,7      23,2       4,6

 COPSOQ - VI            2309      67,9      22,9      5,0         2308      68,7      21,3       4,9

 COPSOQ - VII           2307      40,7      22,8      5,0         2306      44,3      22,9       5,4

 COPSOQ - VIII          2306      76,9      19,2      5,0         2305      76,9      18,3       5,0

 COPSOQ - IX            2298      21,2      24,7      5,1         2299      21,2      24,7       5,1

 COPSOQ - X             2287      43,0      28,4      4,4         2292      43,5      29,2       4,4

 COPSOQ - XI            2298      18,6      27,0      5,3         2298      19,9      27,4       5,4

 COPSOQ - XII           2298      32,4      30,8      5,4         2291      33,0      31,5       5,4

 COPSOQ - XIII          2308      60,8      18,0      4,7         2305      61,6      17,8       4,7

 COPSOQ - XIV           2309      44,6      23,5      4,8         2306      41,2      22,9       4,6

Anmerkungen. Frauen = Bw-Angehörige mit biologisch weiblichem Geschlecht bei Geburt. Männer = Bw-
Angehörige mit biologisch männlichem Geschlecht bei Geburt. n = Teilgruppenumfang. M = Mittelwert. SD =
Standardabweichung. Stanine = mittlere Stanine-Werte. COPSOQ-I = Quantitative Anforderungen. COPSOQ-II =
Emotionale Anforderungen. COPSOQ-III = Verbergen von Emotionen. COPSOQ-IV = Work-Privacy-Konflikte.
COPSOQ-V = Entwicklungsmöglichkeiten. COPSOQ-VI = Unterstützung bei der Arbeit. COPSOQ-VII = Feedback
& Rückmeldung. COPSOQ-VIII = Gemeinschaftsgefühl. COPSOQ-IX = Ungerechte Behandlung. COPSOQ-X =
Wertschätzung. COPSOQ-XI = Gedanke Berufswechsel. COPSOQ-XII = Gedanke Stellenwechsel.
COPSOQ-XIII = Arbeitszufriedenheit. COPSOQ-XIV = Burnout-Symptome.




91 | Gruppe Angewandte Militärpsychologie & Forschung Dez 3 MilPsychFg
92

Anlage 8
Deskriptive Statistiken des wahrgenommenen Inklusionsklimas (MBIE)und der
psychosozialen Faktoren der Arbeit (COPSOQ) für die Vielfaltsdimension „Geschlecht“
(Frauen vs. Männer vs. diverse Bw-Angehörige)

                              Frauen                       Männer                            divers
                      n      M     SD     Stanine   n     M      SD    Stanine     n     M       SD    Stanine

 MBIE                 9     48,6   19,9      -      9    49,8   25,0      -        9    37,8    28,6      -

 COPSOQ - I           9     57,4   18,4     5,1     9    51,9   20,3     4,7       9    70,4    20,9     6,4

 COPSOQ - II          9     43,1   28,0     4,4     9    37,5   21,7     4,0       9    47,2    24,0     4,8

 COPSOQ - III         9     40,3   27,1     4,2     9    27,8   36,3     3,2       9    62,5    31,9     6,0

 COPSOQ - IV          9     45,8   38,5     5,4     9    26,4   37,7     4,0       9    69,4    29,4     7,2

 COPSOQ - V           9     56,5   27,3     4,4     9    63,9   29,8     5,5       9    32,4    23,0     2,6

 COPSOQ - VI          9     54,9   29,8     3,8     9    66,0   33,1     5,0       9    38,2    27,1     2,7

 COPSOQ - VII         9     45,8   17,7     5,7     9    50,0   25,8     5,9       9    41,7    29,3     5,1

 COPSOQ - VIII        9     70,8   29,3     4,6     9    66,7   30,0     4,3       9    51,4    33,3     3,1

 COPSOQ - IX          9     27,8   29,2     5,7     9    13,9   25,3     4,3       9    44,4    41,0     6,4

 COPSOQ - X           9     38,9   25,3     4,1     9    50,0   32,7     4,6       9    27,8    31,7     3,2

 COPSOQ - XI          9     36,1   45,3     6,1     9    36,1   41,7     6,2       9    50,0    41,5     7,0

 COPSOQ - XII         9     41,7   41,5     5,9     9    30,6   34,9     5,2       9    63,9    35,6     7,4

 COPSOQ - XIII        9     52,3   23,1     4,0     9    67,1   15,9     5,3       9    38,0    25,7     3,0

 COPSOQ - XIV         9     55,6   18,6     5,8     9    46,3   28,0     5,1       9    70,4    29,8     6,8

Anmerkungen. Frauen = Bw-Angehörige mit biologisch weiblichem Geschlecht bei Geburt. Männer = Bw-
Angehörige mit biologisch männlichem Geschlecht bei Geburt. divers = Bw-Angehörige, bei denen Geschlecht bei
Geburt biologisch nicht eindeutig als männlich oder weiblich zugeordnet werden konnte. n = Teilgruppenumfang.
M = Mittelwert. SD = Standardabweichung. Stanine = mittlere Stanine-Werte. COPSOQ-I = Quantitative
Anforderungen. COPSOQ-II = Emotionale Anforderungen. COPSOQ-III = Verbergen von Emotionen. COPSOQ-IV
= Work-Privacy-Konflikte. COPSOQ-V = Entwicklungsmöglichkeiten. COPSOQ-VI = Unterstützung bei der Arbeit.
COPSOQ-VII = Feedback & Rückmeldung. COPSOQ-VIII = Gemeinschaftsgefühl. COPSOQ-IX = Ungerechte
Behandlung. COPSOQ-X = Wertschätzung. COPSOQ-XI = Gedanke Berufswechsel. COPSOQ-XII = Gedanke
Stellenwechsel. COPSOQ-XIII = Arbeitszufriedenheit. COPSOQ-XIV = Burnout-Symptome.




                                                                               Bunt in der Bundeswehr | 92
93

Anlage 9
Deskriptive Statistiken des wahrgenommenen Inklusionsklimas (MBIE)und der
psychosozialen Faktoren der Arbeit (COPSOQ) für die Vielfaltsdimension „Alter“

                        < 26 Jahre       26 – 35 Jahre        36 – 45 Jahre        46 – 55 Jahre            > 55 Jahre
                    n     M   SD   St    n    M    SD    St   n    M    SD    St   n    M    SD    St   n     M   SD    St

 MBIE              240 48,5 14,8     -   238 51,1 19,1   -    239 53,9 16,8   -    239 51,5 19,2   -    239 52,4 19,3    -


 COPSOQ - I        239 42,2 20,1 3,7 239 47,8 21,9 4,2 240 51,1 21,1 4,6 238 48,4 20,1 4,3 239 47,6 20,9 4,2

 COPSOQ - II       240 28,7 24,6 3,3 239 39,1 29,3 4,1 240 42,7 28,4 4,4 239 41,3 28,1 4,3 239 43,1 27,2 4,4

 COPSOQ - III      239 28,4 25,1 3,3 237 34,2 23,7 3,7 240 38,5 26,9 4,1 239 37,7 26,1 4,0 239 36,4 25,1 3,9

 COPSOQ - IV       240 25,5 26,4 4,0 240 27,6 27,9 4,2 240 29,8 28,8 4,3 239 27,1 27,1 4,1 239 22,0 24,0 3,7

 COPSOQ - V        240 58,2 24,2 4,5 240 60,7 23,8 4,8 240 62,1 21,5 4,8 239 59,9 22,4 4,6 239 64,6 20,2 5,0

 COPSOQ - VI       239 76,1 19,6 5,7 240 72,2 21,7 5,4 239 68,7 21,1 5,0 238 65,0 21,5 4,7 239 64,9 22,5 4,7

 COPSOQ - VII      240 42,7 21,4 5,3 238 43,1 23,3 5,2 238 45,3 22,7 5,5 239 42,0 23,1 5,2 239 39,9 21,5 5,0

 COPSOQ - VIII     240 78,6 18,7 5,1 240 78,4 17,4 5,1 240 77,5 16,9 5,0 239 77,4 18,0 5,0 238 77,0 19,3 5,0

 COPSOQ - IX       239 18,4 23,4 4,9 239 19,2 22,9 5,0 239 19,3 22,5 5,0 239 18,4 23,7 4,8 239 17,3 22,4 4,8

 COPSOQ - X        236 41,4 27,6 4,3 236 43,3 30,4 4,4 240 43,2 26,4 4,5 238 43,9 29,1 4,5 239 47,3 29,0 4,8

 COPSOQ - XI       238 21,8 27,2 5,6 240 17,1 25,0 5,3 239 15,9 24,8 5,1 240 15,1 24,4 5,1 237 15,5 24,3 5,1

 COPSOQ - XII      237 34,2 31,6 5,5 237 32,4 29,1 5,4 239 37,0 32,3 5,8 239 25,7 27,2 5,0 237 19,9 26,5 4,5

 COPSOQ - XIII     239 62,8 17,1 4,8 240 62,8 16,7 4,9 239 61,6 16,2 4,8 240 62,4 18,0 4,9 238 64,8 18,9 5,0

 COPSOQ - XIV      239 38,0 22,3 4,3 240 38,1 20,6 4,3 240 44,0 23,6 4,8 238 44,2 23,3 4,8 238 41,2 21,9 4,5

Anmerkungen. n = Teilgruppenumfang. M = Mittelwert. SD = Standardabweichung. St = mittlere Stanine-Werte.
COPSOQ-I = Quantitative Anforderungen. COPSOQ-II = Emotionale Anforderungen. COPSOQ-III = Verbergen von
Emotionen. COPSOQ-IV = Work-Privacy-Konflikte. COPSOQ-V = Entwicklungsmöglichkeiten. COPSOQ-VI =
Unterstützung bei der Arbeit. COPSOQ-VII = Feedback & Rückmeldung. COPSOQ-VIII = Gemeinschaftsgefühl.
COPSOQ-IX = Ungerechte Behandlung. COPSOQ-X = Wertschätzung. COPSOQ-XI = Gedanke Berufswechsel.
COPSOQ-XII = Gedanke Stellenwechsel. COPSOQ-XIII = Arbeitszufriedenheit. COPSOQ-XIV = Burnout-
Symptome.




93 | Gruppe Angewandte Militärpsychologie & Forschung Dez 3 MilPsychFg
94

Anlage 10
Deskriptive Statistiken des wahrgenommenen Inklusionsklimas (MBIE)und der
psychosozialen Faktoren der Arbeit (COPSOQ) für die Vielfaltsdimension
„Migrationshintergrund“

                            Ohne Migr                    Migr EU-intern                 Migr EU-extern
                      n      M     SD    Stanine    n      M     SD     Stanine    n      M     SD     Stanine

 MBIE                339   49,8   17,9      -      342    52,5   18,5      -      337    50,4   18,1      -

 COPSOQ - I          340   49,4   20,2     4,4     339    49,6   20,9     4,4     341    49,6   22,1     4,4
 COPSOQ - II         341   41,0   25,8     4,3     339    41,7   26,8     4,3     340    40,1   28,2     4,2
 COPSOQ - III        341   38,3   26,4     4,1     339    37,6   25,0     4,0     340    39,6   29,7     4,1
 COPSOQ - IV         341   37,6   30,1     4,9     339    39,5   30,1     5,0     340    37,6   33,3     4,9
 COPSOQ - V          341   58,9   24,5     4,6     339    58,5   24,4     4,5     339    58,6   23,3     4,5
 COPSOQ - VI         341   70,6   19,7     5,2     340    70,6   21,7     5,2     341    70,6   23,6     5,2
 COPSOQ - VII        341   47,8   22,1     5,7     340    45,0   23,1     5,4     339    48,0   24,1     5,6
 COPSOQ - VIII       341   76,4   19,1     5,0     340    78,1   19,1     5,1     341    77,6   19,7     5,0
 COPSOQ - IX         340   21,8   25,7     5,1     340    22,6   26,6     5,2     340    22,6   26,5     5,2
 COPSOQ - X          337   44,9   29,3     4,5     337    41,2   30,9     4,2     337    44,1   28,7     4,5
 COPSOQ - XI         339   22,3   28,2     5,6     338    26,2   30,9     5,8     336    23,0   29,6     5,5
 COPSOQ - XII        335   36,8   33,8     5,6     337    39,5   34,4     5,8     338    38,5   33,8     5,8
 COPSOQ - XIII       339   61,2   19,1     4,7                                    340    60,5   18,9     4,7
 COPSOQ - XIV        341   40,8   23,2     4,5                                    340    41,4   24,0     4,6
Anmerkungen. Ohne Migr = ohne Migrationshintergrund. Migr EU-intern = Migrationshintergrund mit Verankerung
innerhalb EU. Migr EU-extern = Migrationshintergrund mit Verankerung außerhalb EU. n = Teilgruppenumfang.
M = Mittelwert. SD = Standardabweichung. St = mittlere Stanine-Werte. COPSOQ-I = Quantitative Anforderungen.
COPSOQ-II = Emotionale Anforderungen. COPSOQ-III = Verbergen von Emotionen. COPSOQ-IV = Work-Privacy-
Konflikte. COPSOQ-V = Entwicklungsmöglichkeiten. COPSOQ-VI = Unterstützung bei der Arbeit. COPSOQ-VII =
Feedback & Rückmeldung. COPSOQ-VIII = Gemeinschaftsgefühl. COPSOQ-IX = Ungerechte Behandlung.
COPSOQ-X = Wertschätzung. COPSOQ-XI = Gedanke Berufswechsel. COPSOQ-XII = Gedanke Stellenwechsel.
COPSOQ-XIII = Arbeitszufriedenheit. COPSOQ-XIV = Burnout-Symptome.




                                                                               Bunt in der Bundeswehr | 94
95

Zur nächsten Seite