gutachten-lage-der-verbraucherinnen
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Gutachten des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen“
INHALT 17
F ZUSAMMENFASSUNG UND EMPFEHLUNGEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 410
1 Vorbemerkung: Schwerpunkte des Gutachtens und
Berücksichtigung der COVID-19-Pandemie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 411
2 Zur Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 412
3 Bedarfsfeldspezifische Ergebnisse. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 413
3.1 Bedarfsfeld Wohnen: Ruhe und Bezahlbarkeit sind zentrale Faktoren
für „gutes Wohnen“ in Deutschland. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 413
3.2 Bedarfsfeld Mobilität: Versorgung mit öffentlichen Mobilitätsangeboten sicherstellen
und den öffentlichen Raum neu verteilen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 415
3.3 Bedarfsfeld Ernährung: Bessere und gezieltere Information ermöglichen,
Labelflut reduzieren.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417
4 Aktuelle Themen der Verbraucherpolitik:
Nachhaltiger Konsum und die digitale Welt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420
4.1 Nachhaltiger Konsum: Bewusstsein und Kompetenz fördern, mehr nachhaltige
Produkte anbieten und eine regelmäßige Positionsbestimmung vornehmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 420
4.2 Digitale Welt: Digitale Verbraucherkompetenzen schaffen,
Effektivität der Verbraucherinformation beachten.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 421
5 Verbraucherinformationsrecht: Grenzen des Informationsmodells akzeptieren,
gezielte und vermittelbare Verbraucherinformationen gewährleisten.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 424
6 Schlussbemerkung: Evidenzbasierung verbessern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 426
A HINTERGRUND,
ZIELSETZUNG
UND UMSETZUNG
A Hintergrund, Zielsetzung und Umsetzung 19
Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) Da das Thema „Verbrauch“ alle Lebensbereiche des All
ist ein unabhängiges und multidisziplinär besetztes tags berührt, ist die Liste der Bedarfsfelder so lang, dass
Gremium beim Bundesministerium der Justiz und für unmöglich alle Bedarfsfelder in einem einzigen Gutach
Verbraucherschutz. Seine Rechtsgrundlage ist der „Er ten abgedeckt werden können. Insgesamt zu nennen sind
lass über die Einrichtung eines Sachverständigenrats mindestens: Altersvorsorge, Bildung, Energie, Ernäh
für Verbraucherfragen bei dem Bundesministerium rung, Finanzen, Freizeit, Gesundheit, Haushaltsgeräte,
der Justiz und für Verbraucherschutz“ vom 21. Okto IT, Kleidung, Kultur, Mobilität, Möbel, Sport, Telekommu
ber 2014. Gemäß § 8 Absatz 1 des Erlasses erstattet nikation, Tourismus, Unterhaltung, Wohnen und Zustell
der Sachverständigenrat „im jährlichen Wechsel ein dienste. Der SVRV musste daher eine Auswahl treffen und
Gutachten zur Lage der Verbraucherinnen und Ver nimmt bewusst drei Schwerpunktsetzungen vor:
braucher in Deutschland und zu ausgewählten Ver
braucherfragen oder -problemen“, das dem Bundes 1. Aus der Liste der möglichen Bedarfsfelder wähl
ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz te der SVRV die drei aus, die den größten Anteil
zugeleitet wird. Der SVRV setzt diesen Auftrag mit dem am Konsumbudget der Verbraucherinnen und
vorliegenden Gutachten um. Verbraucher einnehmen. Konkret gaben diese im
Jahr 2018 etwa 35 Prozent ihres Konsumbudgets
Ziel des Gutachtens ist es, die aus Sicht der Verbrau für Wohnen und jeweils 14 Prozent für Mobilität
cherinnen und Verbraucher zentralen Probleme und und Ernährung aus.
Herausforderungen darzustellen sowie dort, wo es
zweckmäßig erscheint, Handlungsempfehlungen für 2. Zusätzlich wählte der SVRV Querschnittsthemen
die Verbraucherpolitik auszusprechen. aus, die in den öffentlichen und politischen Debat
ten der letzten Jahre als besonders dringlich identi
Wesentlich für die Strukturierung des Gutachtens ist fiziert wurden. Konkret handelt es sich um nachhal
die in den Verbraucherwissenschaften entwickelte Be tigen Konsum und Digitalisierung. Auswirkungen
darfsfeldlogik. Ein „Bedarfsfeld“1 kann allgemein defi der COVID-19-Pandemie auf Verbraucherinnen und
niert werden als gedankliche Zusammenfassung aller Verbraucher werden nicht in einem eigenen Kapitel
Institutionen und Akteure, die an der Deckung eines dargestellt, hingegen an geeigneten Stellen in den
spezifischen Bedarfs der Verbraucherinnen und Ver Kapiteln integriert thematisiert.
braucher mitwirken. Als wesentliche Akteure und Insti
tutionen, die das Bedarfsfeld bilden, lassen sich neben 3. Den Verbraucherinformationen ist ein eigenes
den Verbraucherinnen und Verbrauchern, die durch Kapitel gewidmet. Zwar können – wie der vorlie
Konsum ihre spezifischen Bedürfnisse decken und da gende Bericht zeigen wird – nicht alle Probleme
mit auch Teil des Bedarfsfelds sind, die jeweiligen Leis der Verbraucherinnen und Verbraucher durch
tungsanbieter (z. B. im Bedarfsfeld „Wohnen“ Makler, die klassischen Instrumente der Verbraucher
Vermieter und Bauindustrie oder im Bedarfsfeld „Er politik gelöst werden, sondern die Bewältigung
nährung“ Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie, von konsumrelevanten Problemen ist teilweise
Logistik-Unternehmen und Lebensmittelhandel) sowie nur durch integriertes Handeln in verschiedenen
die für die Regelungen der Bedarfsdeckung wichtigen Politik- und Rechtsbereichen möglich. Allerdings
politisch-rechtlichen Institutionen und Akteure (z. B. liegt es dennoch nahe, zunächst die klassischen
das BMJV oder das Bundeskartellamt sowie diverse Instrumente der Verbraucherpolitik zu prüfen,
Interessenverbände, einschließlich Verbraucherzent und hierzu gehören insbesondere die Verbrau
ralen) nennen. cherinformationen.
1 Im Gegensatz hierzu beschreibt der Begriff „Markt“ regelmäßig ein Transaktionssystem zur Übertragung von Verfügungsrechten. Im Zentrum von
Märkten stehen eher Kaufakte, im Zentrum von Bedarfsfeldern eher Verbrauchsakte.
B KONZEPTION
UND METHODEN
B Konzeption und M
ethoden 21
1 Methodologie 2 Anforderungen der
Der SVRV hat sich mit dem vorliegenden Gutachten
Verbraucherinnen und
zum Ziel gesetzt, die spezifische Perspektive der Ver Verbraucher an die
braucherinnen und Verbraucher, die in erster Linie
Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt auch Wähle
Bedarfsfelder: Daten und
rinnen und Wähler sind, auf ausgewählte Bedarfsfelder Analysemethoden für die
des Konsums zu beleuchten. Hierzu mussten drei me
thodologische Entscheidungen getroffen werden, die
evidenzbasierte Forschung
im Folgenden erläutert werden:
Der SVRV hat sich zum Ziel gesetzt, evidenzbasierte
1. Da Konsum fast alle Lebensbereiche des Alltags Handlungsempfehlungen zu geben. Hierzu ist es erfor
berührt, musste der SVRV eine Auswahl treffen derlich, zunächst die Anforderungen der Verbrauche
und entscheiden, warum er sich auf bestimmte Be rinnen und Verbraucher an die Verbraucherpolitik bzw.
darfsfelder des Verbrauchs fokussiert (vgl. A Hin die Politik im Allgemeinen empirisch zu ergründen,
tergrund, Zielsetzung und Umsetzung). bevor auf dieser Basis mit juristischen Methoden die
Rechtslage geprüft und schließlich Handlungsempfeh
2. Im Sinne einer evidenzbasierten Forschung sollen lungen ausgesprochen werden. Daher bedient sich der
die Anforderungen der Verbraucherinnen und Ver SVRV für dieses Gutachten nicht nur einer Kombination
braucher an die Politik zunächst mit empirischen aus empirischen und juristischen Methoden, sondern
Methoden ergründet werden, bevor dann auch mit es stellt sich auch die Frage, mit welchen Daten und
rechtswissenschaftlichen Methoden auf dieser Ba Analysemethoden die Anforderungen der Verbrauche
sis Handlungsempfehlungen gegeben werden. Da rinnen und Verbraucher empirisch ergründet werden
her musste sich der SVRV entscheiden, mit welchen sollen. Bei den Methodenentscheidungen sind dabei
Daten er die Anforderungen der Verbraucherinnen mehrere Punkte zu berücksichtigen:
und Verbraucher an die spezifischen Bedarfsfelder
erfasst (vgl. Abschnitt 2). 1. Der Stand der wissenschaftlichen Forschung über
die Themenfelder ist sehr unterschiedlich. Dies
3. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sind in liegt nicht nur an den Schwerpunkten der For
ihren Lebenslagen und Lebensstilen sehr hetero schung der letzten Jahrzehnte, sondern auch da
gen. So lassen sich etwa Stadt-Land-Unterschiede ran, wie schnell sich ein Feld wandelt: Während in
und regionale Unterschiede in ihren Lebensbe manchen Bedarfsfeldern die strukturellen Proble
dingungen beobachten, und an einem bestimm me seit Jahren oder sogar Jahrzehnten gleich ge
ten Ort unterscheiden sich die Verbraucherinnen blieben und auch gut bekannt sind (z. B. Ernährung,
und Verbraucher weiterhin u. a. nach Geschlecht, Mobilität und Wohnen), ist bei anderen Themen teil
Alter, sozialer Schicht und Migrationshintergrund. weise nicht klar, welche Probleme sich überhaupt
Der SVRV hat verschiedene methodische Zugänge auftun und als relevant einzuschätzen sind (z. B.
gewählt, um diese Heterogenität zu erfassen, und Digitalisierung).
hat diese vor allem über verschiedene Stichpro
ben- und Auswertungsstrategien operationalisiert 2. Die Zusammenhänge und Mechanismen sind bei
(vgl. Abschnitt 3). einzelnen Themenfeldern (wie z. B. Ernährung,
Mobilität und Nachhaltigkeit) ausgesprochen
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Methodo komplex und bestehen aus vielen verschiedenen
logie und Methoden in diesem Gutachten. Weitere De Aspekten und Problemlagen. Unterschiedliche
tailbeschreibungen der verwendeten Methoden finden Verbraucherinnen und Verbraucher haben mögli
sich jeweils – teilweise als „Boxen“ – in den einzelnen cherweise unterschiedliche Anforderungen an ein
Bedarfsfeld- und Themenkapiteln. Bedarfsfeld, und es ist oft nicht klar, ob überhaupt
die Verbraucherin oder der Verbraucher der rich
tige Ansatzpunkt für Verbesserungen ist, oder ob
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ERBRAUCHERINNEN UND VERBRAUCHER
besser an anderen Stellen (etwa beim Handel oder Die quantitative Sozialforschung versucht typischer
der Produktion) angesetzt werden sollte. weise, den Forschungsprozess so weit wie möglich zu
standardisieren und teilt ihn in einzelne, aufeinander
3. Die Datenlage ist in den Themeneldern verschie bezogene Arbeitsschritte auf, die so weit wie möglich
den: Während in manchen Bedarfsfeldern sehr nacheinander abgearbeitet werden (Baur & Blasius,
gute und lange Reihen statistischer Informationen 2019). Dieses Vorgehen eignet sich besonders gut, um
vorliegen (z. B. im Bereich Wohnen), existieren zu vergleichbare Informationen pro Fall zu erzielen und
anderen Themen kaum, unbefriedigende oder nur recht viele Fälle parallel zu untersuchen – wendet man
sehr heterogene Datenquellen (z. B. Digitalisierung, bei der Fallauswahl Zufallsstichproben an, kann man
Nachhaltigkeit und Ernährung). später mithilfe der induktiven Statistik verallgemeinern
(Thierbach, Hergesell & Baur, 2021). Die quantitative
Entsprechend hat sich der SVRV bewusst dafür ent Sozialforschung hat allerdings eine Reihe von Nachtei
schieden, für jedes Bedarfsfeld eine jeweils spezifische len, von denen zwei im Kontext des vorliegenden Gut
Kombination von jeweils unterschiedlichen Methoden achtens besonders relevant sind: Erstens ist der Preis
zu wählen, die den besonderen Anforderungen des je dafür, dass man Informationen über sehr viele Fälle
weiligen Bedarfsfeldes möglichst gut entsprechen. Da erhebt, dass man pro Fall vergleichsweise weniger und
bei sind zwei Grundunterscheidungen wichtig: weniger präzise Informationen erhält (Baur, Kelle &
Kuckartz, 2017). Zweitens setzt die Logik quantitativer
In der empirischen Sozialforschung unterscheidet Forschung voraus, dass der Forschungsstand schon so
man zwischen forschungsinduzierten Daten und pro weit ausgereift ist, dass man bereits im Vorfeld der Un
zessproduzierten Daten. Prozessproduzierte Daten tersuchung weiß, was die relevanten Fragestellungen
(Salheiser, 2019) – wie etwa Steuerdaten, Verwal und Herausforderungen sind, wie diese Themenfelder
tungsdaten (Hartmann & Lengerer, 2019) oder viele strukturiert sind sowie dass man klare Hypothesen for
digitale Daten (Baur et al., 2020) – sind Nebenprodukte mulieren kann.
sozialer Prozesse und werden vielfach, z. B. über den
RatSWD, für Forschungszwecke zugänglich gemacht. Gerade bei Phänomen, über die man noch wenig weiß,
Forschungsinduzierte Daten – wie Experteninterviews insbesondere bei neuartigen sozialen Phänomenen
(vgl. Abschnitt 2.1), Fokusgruppen (vgl. Abschnitt 2.2) oder wenn die Art des Forschungsphänomens noch
und standardisierte Befragungen (vgl. Abschnitt 2.4) – unbekannt ist, liegen aber in der Regel klare Hypothe
werden dagegen ausschließlich zu wissenschaftlichen sen nicht vor, weshalb hier Detailanalysen zwingend
Zwecken produziert. Neben den Primärforschenden erforderlich sind (Kelle, 2017). Genau solche Detail
können auch andere Forschende diese Daten Sekun analysen ermöglicht die qualitative Sozialforschung,
däranalysen unterziehen. indem nicht nur relativ viele Informationen über ver
gleichsweise weniger Fälle erhoben werden, sondern
Im Sinne des Datensparsamkeitsgebots nutzt der SVRV auch der Forschungsprozess bewusst weniger linear,
so weit wie möglich bereits veröffentlichte Statistiken sondern – zumindest in der sogenannten interpretati
oder analysiert existierende Datensätze (vgl. Abschnitt ven Variante der qualitativen Forschung – zirkulär ge
2.3). Nur dann, wenn keine geeigneten Daten zur Ver staltet wird (Akremi et al., 2018). Phasen der Daten
fügung standen, wurden eigene Daten spezifisch zum auswahl, Datenerhebung und Datenanalyse wechseln
Zweck der Erstellung dieses Gutachtens erhoben. sich iterativ mit Phasen der theoretischen Reflexion ab
(Baur & Blasius, 2019). Der Datenerhebungsprozess
In der empirischen Sozialforschung unterscheidet wird dabei flexibel an die jeweiligen Erfordernisse von
man weiterhin qualitative Methoden, wie etwa Exper Theorie, Fragestellung und Gegenstandsbereich ange
teninterviews (vgl. Abschnitt 2.1) und Fokusgruppen passt (Przyborski & Wohlrab-Sahr, 2019).
(vgl. Abschnitt 2.2), von quantitativen Methoden, wie
sie etwa von der amtlichen Statistik (vgl. Abschnitt 2.3) Da der SVRV sowohl an Detailanalysen als auch an
und in standardisierten Befragungen angewendet wer der Quantifizierung dieser Ergebnisse interessiert
den (vgl. Abschnitt 2.4). war, wurden bewusst qualitative Methoden (QUAL) und
quantitative Methoden (QUAN) kombiniert – diese ein
zelnen Methoden werden im Folgenden kurz und dann
B Konzeption und M
ethoden 23
in den jeweiligen Bedarfsfeldern, in denen sie zur An Die Gespräche fanden bewusst teils vor, teils nach der
wendung kamen, noch einmal detaillierter vorgestellt. Erhebung und Auswertung der übrigen Daten für das
Themenfeld statt. Wurden die Expertengespräche vor
Die vollständigen Methodenberichte der im Auftrag des den anderen Daten erhoben, gingen die Ergebnisse
SVRV durchgeführten Fokusgruppen und Befragungen der Gespräche in die Konstruktion der Erhebungs
sind erhältlich unter www.svr-verbraucherfragen.de. instrumente ein. Fanden die Gespräche nach der Aus
wertung statt, wurden den Expertinnen und Experten
ausgewählte Ergebnisse der Erhebungen präsentiert
2.1 Experteninterviews (QUAL) und auf dieser Basis mit ihnen über Lösungsansätze
diskutiert.
In allen Bedarfsfeldern kamen Experteninterviews
(Helfferich, 2019) zur Anwendung. Bei Experteninter Abweichend hiervon wurde im Themenfeld Nachhal
views werden mit Expertinnen und Experten – etwa tiger Konsum speziell das Konzept „Nachhaltigkeits
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder Mit literacy“ mit Expertinnen und Experten diskutiert. Die
gliedern von politischen Institutionen, Unternehmen Expertinnen und Experten bekamen dafür ein Kon
und Verbänden – i. d. R. mithilfe eines Gesprächsleitfa zeptionspapier, konnten dieses kommentieren und
dens Einzelgespräche geführt. Der Gesprächsleitfaden Änderungsvorschläge nennen. Daraus entstand das
darf dabei flexibel an die Situation angepasst werden, vorliegende Verständnis zum Begriff der „Nachhaltig
d. h. Fragen dürfen ergänzt, verändert oder weggelas keitsliteracy“, der dann auch der Konzeption der stan
sen werden und die Reihenfolge der Fragen darf ge dardisierten Befragung (vgl. Abschnitt 2.4) zum Thema
ändert werden. „Nachhaltigkeitsliteracy“ zugrunde gelegt wurde.
Die Expertengespräche wurden entweder persönlich Erstes Auswahlkriterium für die Expertinnen und Ex
(an einem Ort der Wahl der Interviewpartnerin oder perten war, dass sie eine besondere Fachkompetenz
des Interviewpartners) oder telefonisch und i .d. R. von und Kenntnis des jeweiligen Themenfeldes besaßen.
mindestens einem Mitglied des SVRV sowie einer Mit Zweites Auswahlkriterium war das Kontrastgruppen
arbeiterin oder eines Mitarbeiters der Geschäftsstelle prinzip, d. h. es wurde bei der Auswahl der Expertinnen
geführt. Sie dauerten zwischen etwa 30 Minuten und und Experten darauf geachtet, dass sie möglichst unter
etwa vier Stunden. Aus Vertraulichkeitsgründen wur schiedliche institutionelle Zugehörigkeiten hatten und
den die Gespräche nicht aufgezeichnet, sondern hand dass sie Fachkenntnis über möglichst unterschiedliche
schriftlich protokolliert. Einige Gesprächspartnerinnen Facetten der jeweiligen Themenfelder besitzen, sodass
und Gesprächspartner waren auch nur bereit, vertrau sie in ihrer Gesamtheit ein möglichst umfangreiches
lich zu reden. Die Protokolle der nichtvertraulichen und differenziertes Bild auf das Thema geben konnten.
Interviews wurden später verschriftlicht und, teilwei Auf dieser Basis wurden nichtvertrauliche Gespräche
se mithilfe einer zusammenfassenden Inhaltsanalyse mit folgenden Expertinnen und Experten geführt:
nach Kuckartz (2012), ausgewertet. Oft sandten die
Expertinnen und Experten im Zuge der Nachbereitung • am 22. Juli 2020 mit Prof. Dr. Christine Ahrend
des Gesprächs noch zusätzliche Informationen an den (Technische Universität Berlin)
SVRV, die ebenfalls für die Erstellung dieses Berichts
verwendet wurden. • am 22. Juni 2020 mit Jun.-Prof. Dr. Karoline
Augenstein (Bergische Universität Wuppertal)
Die Expertengespräche zielten zunächst darauf ab,
welche Herausforderungen und Probleme die Expertin • am 12. Februar 2020 mit Sabine Bartz
nen und Experten im jeweiligen Bedarfsfeld als beson (Bundesnetzagentur)
ders dringlich empfanden. Diskutiert wurden weiterhin
Aspekte, die die Verbraucherinnen und Verbraucher • am 13. Dezember 2019 mit Prof. Dr. Carsten
nicht überblicken können, weil sie keinen Blick auf das Becker (Bundeskartellamt)
Gesamtgeschehen im Bedarfsfeld haben. Außerdem
wurden Impulse für Lösungsansätze und Handlungs • am 20. Juni 2020 mit Dr. Manuel Bickel (Wuppertal
möglichkeiten diskutiert. Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH)
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ERBRAUCHERINNEN UND VERBRAUCHER
• am 14. Oktober 2019 mit Peter Bihr (The Waving • mehrfach im Zeitraum Juni bis November 2020
Cat GmbH) mit Dr. Maria Jolanta Welfens (Wuppertal Institut
für Klima, Umwelt, Energie gGmbH)
• am 24. Januar 2020 mit Thomas Bradler
(Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V.) • mehrfach im Zeitraum Juni bis November 2020
mit Vita Zimmermann-Janssen (Heinrich-
• am 17. Dezember 2019 mit Prof. Dr. Torsten Heine-Universität Düsseldorf, Institut für
Gerpott (Universität Duisburg-Essen) Verbraucherwissenschaften)
• am 22. September 2020 mit Dr. Markus M. Grabka Darüber hinaus erfolgte eine Abfrage unter den Mit
(Direktorium SOEP) gliedern des Bundesnetzwerks Verbraucherforschung,
ob es zu den einzelnen Bedarfsfeldern ggf. spezifische
• am 25. September 2019 mit Prof. Dr. Justus Phänomene, Probleme, Entwicklungen oder Heraus
Haucap (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) forderungen gibt, die aus Sicht des Bundesnetzwerks
im Gutachten zur Lage der Verbraucherinnen und Ver
• am 16. Juli 2020 mit Marion Jungbluth braucher adressiert werden sollten.
(Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.)
Schließlich fanden weitere Expertengespräche statt,
• am 1. März 2019 mit Jan-Peter Kleinhans (Stiftung bei denen uns die Gesprächsteilnehmerinnen und Ge
Neue Verantwortung e. V.) sprächsteilnehmer gebeten haben, auf eine nament
liche Nennung zu verzichten.
• am 16. Dezember 2019 mit Paul Nemitz
(Chefberater European Commission)
2.2 Fokusgruppen (QUAL)
• am 23. Juli 2019 mit Michael Reink
(Handelsverband Deutschland e. V.) Bei den Bedarfsfeldern Mobilität (siehe C.II) und Er
nährung (siehe C.III) existieren zahlreiche und sehr
• am 30. Juli 2019 mit Elke Salzmann unterschiedliche Probleme und Herausforderungen.
(Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.) Aufgrund der Komplexität dieser Bedarfsfelder ist so
wohl unklar, welche dieser Herausforderungen für die
• am 28. Juni 2019 mit Dr. Gerhard Schabhüser Verbraucherinnen und Verbraucher am dringlichsten
(Bundesamt für Sicherheit in der Informations sind, als auch, ob hier zusätzliche, von der Politik bis
technik) lang unbearbeitete Probleme existieren. Um die aus
Verbraucherperspektive relevantesten und dringlichs
• am 11. April 2019 mit Dr. Britta Schautz ten Probleme zu identifizieren und mit verschiedenen
(Verbraucherzentrale Berlin e. V.) Verbrauchergruppen über einzelne Aspekte des The
menfelds zu diskutieren, hat der SVRV zwischen No
• am 28. Juni 2019 Florian Schumacher (Bundesamt vember 2019 und Januar 2020 (also vor Beginn der
für Sicherheit in der Informationstechnik) COVID-19-Krise) in Zusammenarbeit mit dem Markt
forschungsinstitut Ipsos für jedes Bedarfsfeld jeweils
• am 06. Juli 2020 mit Dr. Mandy Singer-Brodowski sechs Fokusgruppen durchgeführt.
(Freie Universität Berlin, Institut Futur)
Bei Fokusgruppenbefragungen bzw. Gruppendiskussi
• am 12. April 2019 mit Prof. Dr. Achim Spiller onen handelt es sich um ein Instrument der qualitati
(Universität Göttingen & Wissenschaftlicher Beirat ven Sozialforschung mit explorativem Charakter (Vogl,
für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen 2019). Für dieses Gutachten wurde in kleinen Gruppen
Verbraucherschutz) (acht bis zehn Personen) mit Verbraucherinnen und
Verbrauchern in einem Zeitraum von etwa zwei Stun
• am 22. März 2019 mit Leonie Tanczer, PhD den über ihre Alltagserfahrungen im jeweiligen Be
(University College London) darfsfeld diskutiert. Fokusgruppen sollen und können
B Konzeption und M
ethoden 25
damit keine statistisch gesicherten Ergebnisse liefern. derungen an Politik, Unternehmen oder Gesellschaft
Setzt man die Fokusgruppen mihilfe eines geschickten sollten geäußert werden. Weiterhin wurden spezielle
qualitativen Sampling-Plans zusammen (siehe hierzu Probleme diskutiert, die sich entweder aus den Vor
Abschnitt 3.3.2), dienen Fokusgruppen vielmehr dazu, recherchen des SVRV, den Expertengesprächen oder
Beweggründe von Verhalten und ein Spektrum von Ein aktuellen politischen Diskussionen ergaben (so etwa
stellungen zu identifizieren, nicht jedoch deren Häufig die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit).
keiten aufzudecken.
Da die Fokusgruppen möglichst in Wohnortnähe der
Um Informationen über die soziodemographische Teilnehmerinnen und Teilnehmer und damit teilweise
Zusammensetzung der Diskussionsgruppen zu er in sehr dünn besiedelten Regionen stattfinden soll
halten, wurden die Diskussionsteilnehmerinnen und ten, war eine Durchführung in professionellen Studios
-teilnehmer vor oder nach der Durchführung der Fo nicht immer möglich. Durchführungsorte waren daher
kusgruppen gebeten, einen kurzen standardisierten neben den Studios des Marktforschungsinstituts auch
Fragebogen auszufüllen, den der SVRV entwickelte. Hotels, Schulen, Gemeindezentren u. ä. Bei migranti
Dieser Fragebogen enthält die wichtigsten sozio schen Verbrauchergruppen wurden die Diskussionen in
demographischen Merkmale (Hoffmeyer-Zlotnik & der jeweiligen Muttersprache geführt.
Warner, 2019), erfasst den Lebensstil mithilfe des
sogenannten Otte-Instruments (Otte, 2008) und fragt Die Diskussionen wurden auf Tonträger aufgenommen
die Parteineigung ab. Auch wenn dieser Fragebogen und anschließend transkribiert. Fremdsprachige Tran
für die Erstellung dieses Gutachtens nicht verwendet skripte wurden außerdem ins Deutsche übersetzt. Die
wurde, ermöglicht er doch in etwaigen späteren, se Daten wurden von einer Mitarbeiterin der Geschäftsstel
kundäranalytischen Auswertungen die Verknüpfung le mit der Software MAXQDA ausgewertet. Es kam die
mit quantitativen Daten im Sinne eines Mixed-Met strukturierende Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2012) zur
hods-Designs (Kuckartz, 2014; Kelle, 2019; Schoo Anwendung. Um die Auswertung so objektiv wie mög
nenboom & Johnson 2017). lich zu gestalten, wurden von März bis September 2020
im Abstand von ein bis drei Wochen i. d. R. einstündige
Die Gruppendiskussionen selbst wurden mithilfe eines Datensitzungen (Reichertz, 2018) durchgeführt.
Gesprächsleitfadens (Vogl, 2019) geführt, der in Ab
stimmung mit Ipsos für die Diskussionsleiterinnen
und -leiter entwickelt wurde. Anders als bei standar 2.3 Sekundäranalysen (QUAN)
disierten Befragungen werden bei Gruppendiskus
sionen bewusst die Fragen in der Diskussion nicht bei Um einordnen zu können, bei welchen der über die
allen Gruppen vollkommen identisch zur Anwendung qualitativen Daten ermittelten Herausforderungen und
gebracht, um besser dem Gesprächsfluss folgen zu Problemlagen es sich um Probleme kleiner Gruppen
können. Den Moderatorinnen und Moderatoren wurde handelt und welche Herausforderungen und Problem
vielmehr die Möglichkeit eingeräumt, flexibel auf Ent lagen große Teile der oder gar die gesamte Bevölke
wicklungen in der Diskussion zu reagieren. Beim Auf rung betreffen, sind repräsentative statistische Infor
bau des Leitfadens wurde darauf geachtet, dass mit mationen erforderlich. Daher zog der SVRV in allen
allgemeinen Fragen begonnen und spezielleren Fra Themenfeldern im Sinne des Datensparsamkeitsge
gen geendet wird, damit die Befragten nicht zu Beginn bots so weit wie möglich entweder Informationen aus
überfordert und von der Äußerung eigener Ansichten der amtlichen Statistik (Hartmann & Lengerer, 2019)
abgeschreckt werden. Aus diesem Grund wurde mit ei oder aus bereits existierenden standardisierten Be
ner Vorstellungsrunde und Beschreibung der Lebens fragungen (vgl. Abschnitt 3.4) hinzu, insbesondere dem
welt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begonnen. Sozio-oekonomischen Panel (SOEP), das z. B. auch für
Erst anschließend wurde auf das Thema des jeweili den amtlichen Wohngeld- und Mietenbericht herange
gen Bedarfsfeldes fokussiert. Im Zentrum stand die zogen wird (Goebel et al., 2018).
Frage, wie sich für Verbraucherinnen und Verbraucher
das Bedarfsfeld im Alltag gestaltet, welche Heraus Teilweise waren bereits publizierte Informationen nicht
forderungen und Probleme ihnen dabei begegnen und in der für dieses Gutachten erforderlichen Form aufbe
wie sie mit diesen umgehen. Auch Wünsche und For reitet – in diesem Fall führten die Mitarbeiterinnen und
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ERBRAUCHERINNEN UND VERBRAUCHER
Mitarbeiter der Geschäftsstelle im Auftrag des SVRV 2.4 Standardisierte Befragungen
eigene Sekundäranalysen (Mochmann, 2019) durch bzw.
(QUAN)
beauftragten Externe mit Sekundäranalysen, nament
lich im Bedarfsfeld Wohnen auf Basis des SOEP.
Für die Themen Wohnen (C.I), Nachhaltiger Konsum
In der einfachsten Variante waren diese statistischen (D.I) und Digitale Welt (D.II) reichten die verfügbaren
Daten bereits aufbereitet, sodass die relevanten Zah standardisierten Daten (vgl. Abschnitt 2.3) nicht aus,
len für dieses Gutachten einfach übernommen werden um die für dieses Gutachten relevanten Fragestellun
konnten. Konkret wurden veröffentlichte Daten der gen zu beantworten.
amtlichen Statistik und aus repräsentativen Bevölke
rungsbefragungen von Verbraucher- und Umweltver Daher wurde für jedes dieser Themen eine vom SVRV
bänden sowie von öffentlichen Behörden und Instituten beauftragte Primärerhebung mittels einer standardi
für die einzelnen Kapitel genutzt, und zwar primär: sierten Befragung (Reinecke, 2019) durchgeführt. Bei
standardisierten Befragung (auch: Umfrage, Survey)
• für das Bedarfsfeld Mobilität (siehe C.II) insbeson sind nicht nur die Fragen (Porst, 2019), sondern auch
dere die Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) die Antwortmöglichkeiten (Franzen, 2019) meist genau
(infas et al., 2018), Publikationen des Bundesins vorgegeben, und zwar sowohl in ihrer Formulierung
tituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR, als auch in ihrer Reihenfolge (Fietz & Friedrichs, 2019).
2018), Umfragen von Verbänden, wie z. B. ADAC Freilich sind auch offene Fragen, die mit einem (kur
oder ADFC zen) Text oder mit Stichworten beantwortet werden,
möglich (Züll & Menold, 2019) und zunehmend besser
• für das Bedarfsfeld Ernährung (siehe C.III) insbe automatisiert auswertbar, etwa zur Erstellung von so
sondere der BMEL-Ernährungsreport (BMEL, 2017, genannten Word-Clouds (wie sie auch im vorliegenden
2020a) sowie Umfragen der Verbraucherzentralen Gutachten zu finden sind).
und ihres Bundesverbandes
Die für das jeweilige Themenfeld verantwortlichen
• für das Themenfeld Nachhaltiger Konsum (siehe Mitglieder des SVRV, die das jeweilige Konzept und
D.I) u. a. die regelmäßigen „Umweltbewusstseins die Ausschreibungsunterlagen verantwortet hatten,
studien“ und „Naturbewusstseinsstudien“ des BMU entwickelten zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mit
(BMU, 2019, 2020), der „Ernährungsreport 2020“ arbeitern der Geschäftsstelle und den beauftragten Be
(BMEL, 2020a), das „Ökobarometer 2019“ (BMEL, fragungsinstituten zunächst einen Fragebogen für das
2020b) sowie diverse „Eurobarometer“-Umfragen jeweilige Thema. Die Fragebögen enthielten in der Re
der EU-Kommission (EU, 2016, 2017a, 2017b) gel sowohl geschlossene, als auch offene Fragen. Die
Fragebögen begannen typischerweise mit einleitenden
• für das Themenfeld Digitale Welt (siehe D.II) ins allgemeinen Fragen. Es folgten spezifische Detailfra
besondere Studien der Verbraucherzentralen und gen. Den Abschluss bildete die Erhebung soziodemo
ihres Bundesverbandes, z. B. die Studie „Erfahrun graphischer Merkmale (Hoffmeyer-Zlotnik & Warner,
gen von Verbrauchern mit Vermittlungsplattfor 2019). Die einzelnen Befragungsschwerpunkte werden
men“ (Verbraucherzentrale Bayern e. V., 2019), so in den Kapiteln zu den jeweiligen Themen ausführlicher
wie des Bundesverbandes Informationswirtschaft, dargestellt. Eine detaillierte Gesamtdokumentation der
Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom), Methodik der durchgeführten Studien (inkl. Dokumen
z. B. die Studie „Das intelligente Zuhause: Smart tation des Fragebogens sowie Angaben zu Stichprobe,
Home 2020“ (Bitkom e. V., 2020) Auswahlverfahren, Feldverlauf und Ergebnisaufberei
tung) erfolgt in den einzelnen Methodenberichten, ab
rufbar unter www.svr-verbraucherfragen.de.