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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Gutachten des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen“
Ipsos | Fokusgruppenbefragung zur Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher im Bedarfsfeld Ernährung 14
0D Arbeiten Sie oder Mitglieder Ihrer unmittelbaren Familie in einem der folgenden Bereiche oder
Berufe, entweder in bezahlter oder unbezahlter Funktion?
NUR EINZELCODE
a. Journalismus/ Medien 1
b. Öffentlichkeitsarbeit (PR) 2
c. Markt- oder Sozialforschung 3 DANKE UND SCHLIESSEN
d. Regierung 4
e. Werbung oder Marketing 5
f. Nein, keines dieser 9 FORTFAHREN
g. Weiß ich nicht 10
• Bitte die Personen im grauen Bereich ausschließen bzw. bei Unsicherheit Rücksprache halten –
Kommunale- / Landesbehörden sind in Ordnung, solange nicht in dem Bereich Ernährung /
Mobilität inhaltlich gearbeitet wird
1A. Wo sind Sie aktuell wohnhaft? Bitte nennen Sie mir Ihre Postleitzahl und den Kreis.
Bitte notieren (PLZ und Kreis):_____________________________________
a. (Kreisfreie) Großstadt (z.B. Hamburg, Dresden, Erfurt, 1 ➔ Weiter für GD2E, GD1E,
Stuttgart) GD6M, GD1M
b. städtischer Kreis (z.B. Mettmann, Rhein-Neckar, 2 ➔ Weiter für GD4E, GD5E,
Odenwald) GD2M
c. ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 ➔ Bitte Nachfragen
d. dünn besiedelter, ländlicher Kreis (z.B. Grafschaft- 4 ➔ Weiter mit Frage 1B für
Bentheim, Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische GD4M, GD5M, GD3M,
Seenplatte, Emsland, Rhein-Hunsrück) GD3E, GD6E
Bitte auf folgende Verteilung der Kreiszugehörigkeit achten (Hinweis: auch angrenzende Kreise sind
möglich, solange sie dieselbe Siedlungsstruktur aufweisen – bitte notieren und nachfragen)
Ernährung (E) / Mobilität (M):
GD1E – Dresden GD1M – Stuttgart
GD2E – Hamburg GD2M - Odenwaldkreis
GD3E – Mecklenbu. Seenplatte GD3M – Ludwigslust-Parchim
GD4E – Mettmann GD4M – Rhein-Hunsrück
GD5E - Rhein-Neckar GD5M – Grafschaft Bentheim
GD6E – Emsland GD6M – Erfurt
1B. Wie würden Sie die Gegend, in der Sie leben, beschreiben? Es ist….
NUR EINZELCODE
A Eine Stadt 1 FORTFAHREN
B Ein Dorf 2 FORTFAHREN
C Ansammlung von einigen Häusern 3 FORTFAHREN
Bitte für die folgenden Gruppen einen Mix einladen, um Streuung über die ländlichen Räume zu
gewährleisten: GD4M, GD5M, GD3M, GD3E, GD6E
2A. Haben Sie oder irgendjemand in Ihrer Familie einen ethnischen Hintergrund/ Wurzeln außerhalb
von Deutschland?
Ja, mit Migrationshintergrund aus der russischen 1 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD5M
Föderation und Kasachstan, „Russlanddeutsch“
Ja, mit vietnamesischem Migrationshintergrund 2 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD6M
Ja, mit türkischem Migrationshintergrund 3 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD4E
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Ja, mit arabischem Migrationshintergrund 4 ➔ Weiter mit Frage 2B, für GD5E
Nein, wir sind in Deutschland geboren und 5 ➔ Weiter mit Frage 3, verstärkt für GD1M,
aufgewachsen und haben keinerlei Wurzeln GD2M, GD3M, GD4M, GD1E, GD2E,
außerhalb von Deutschland GD3E, GD6E
GD5M (Russisch), GD6M (vietnamesisch), GD4E (türkisch), GD5E (arabisch) – bitte hier Personen mit dem
jeweiligen Migrationshintergrund einladen
Für deutschsprachige Gruppen keine Quote
2B. Aus welchem Land kommen Sie (bzw. Welche Staatsangehörigkeit haben Sie)?
Syrisch 1 ➔ Weiter mit Frage 2C, für GD5E
Andere (bitte notieren): 2 ➔ Bitte nachfragen, weiter mit Frage 2C
(Infor Rekrutierung: Staatsangehörigkeit aus
Ländern mit Arabisch als Amtssprache: Ägypten,
Algerien, Bahrain, Dschibuti, Irak, Israel, Jemen,
Jordanien, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Libyen,
Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Oman,
Palästinensische Autonomiegebiete, Saudi-Arabien,
Somalia, Sudan, Syrien, Tschad, Tunesien,
Vereinigte Arabische Emirate, Westsahara, Eritrea,
Sansibar (Tansania) Südsudan)
Andere außer der oben genannten 3 ➔ Abbrechen
Hinweis zu GD5E: Von Interesse sind hauptsächlich syrische Geflüchtete, wenn die Herkunft aus Syrien zu schwierig
zu realisieren ist, können notfalls auch andere arabischsprachige Geflüchtete eingeladen werden (bitte nachfragen)
2C. Warum haben Sie ihr Land verlassen? Was war der Hauptgrund?
Flucht, Asyl, internationaler Schutz 1 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD5E
Arbeit & Beschäftigung 2 ➔ Abbrechen
Studium, Ausbildung, Weiterbildung 3 ➔ Abbrechen
Familienzusammenführung, Familiengründung 4 ➔ Abbrechen
EU-Freizügigkeit – Wunsch nach Niederlassung in 5 ➔ Abbrechen
Deutschland
Sonstiges 6 ➔ Abbrechen
Hinweis zu GD5E: Hauptmotiv für die Zuwanderung sollte „Flucht, Asyl, internationaler Schutz“ sein – sonst bitte
nachfragen
2D. Welche Sprachen sprechen Sie fließend und was ist Ihre Muttersprache?
Russisch (fließend als Zweitsprache) 1A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5M
Russisch - Muttersprache 1B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5M
Vietnamesisch (fließend als Zweitsprache) 2A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD6M
Vietnamesisch - Muttersprache 2B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD6M
Türkisch (fließend als Zweitsprache) 3A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD4E
Türkisch - Muttersprache 3B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD4E
Arabisch (fließend als Zweitsprache) 4A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5E
Arabisch - Muttersprache 4B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5E
Deutsch (fließend als Zweitsprache) 5A ➔ Weiter, wenn auch Sprache des
Migrationsraumes gesprochen wird,
sonst ABBRUCH
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Deutsch – Muttersprache 5B ➔
Weiter, wenn auch Sprache des
Migrationsraumes gesprochen wird,
sonst ABBRUCH
GD5M (Russisch), GD6M (vietnamesisch), GD4E (türkisch), GD5E (arabisch) – bitte hier Personen einladen, die
auch die Sprache ihres Migrationsraumes fließend sprechen, da die Gruppen in dieser Sprache stattfinden werden
3. GESCHLECHT
Bitte Geschlecht notieren!
Weiblich ➔ Weiter für alle Gruppen,
1
AUSSER FÜR GD5E
Männlich 2 ➔ Weiter für alle Gruppen,
AUSSER FÜR GD4E
Bitte bei den Gruppen in denen beide Geschlechter teilnehmen auf einen guten Mix achten
Bitte bei GD4E nur Frauen einladen
Bitte bei GD5E nur Männer einladen
4. ALTER
Wie alt sind Sie?
Bitte notieren: ________________
18 – 20 Jahre 1 ➔ Weiter, für GD2M, GD3M, GD5M, GD6M, GD1E, GD6E, GD4E, GD5E
20 – 30 Jahre 2 ➔ Weiter, für GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD4E, GD5E
30 – 45 Jahre 3 ➔ Weiter, für GD1M, GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD2E, GD4E, GD5E
46 – 60 Jahre 4 ➔ Weiter, für GD1M, GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD2E, GD4E, GD5E
61 - 70 Jahre 5 ➔ Weiter, für GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD4E, GD5E
Älter als 70 Jahre 6 ➔ Weiter, für GD2M, GD4M, GD5M, GD6M, GD1E, GD3E, GD4E, GD5E
Bitte auf folgende Verteilung im Alter achten
Ernährung (E) / Mobilität (M):
GD1E – Mix GD1M – 30 – 60 Jahre
GD2E – 30 – 60 Jahre GD2M - Mix
GD3E – 70 plus GD3M – 18-20 Jahre
GD4E – Mix GD4M – 70 plus
GD5E - Mix GD5M – Mix
GD6E – 18-20 Jahre GD6M - Mix
5. BILDUNGSABSCHLUSS
Welches ist Ihr höchster Schulabschluss? Bildungsabschluss?
a. Keinen oder nur begrenzte Schulbildung 1 ➔ Weiter, speziell für GD1E, GD2M,
GD6E
b. Volks - & Hauptschulabschluss 2 ➔ Weiter, speziell für GD1E, GD2M,
GD6E
c. Mittlere Reife 3 ➔ Weiter, speziell für GD6E
d. Abitur 4 ➔ Weiter, speziell für GD3M
e. Studium 5 ➔ Weiter, siehe Quoten
Bitte auf folgende Verteilung achten
Ernährung (E) / Mobilität (M):
GD1E – max. Volks-/Hauptschulabschluss GD1M – keine Quote, Mix
GD2E – keine Quote, Mix GD2M – max. Volks-/ Hauptschulabschluss
GD3E – keine Quote, Mix GD3M – mit Abitur
GD4E – keine Quote, Mix GD4M – keine Quote, Mix
GD5E – keine Quote, Mix GD5M – keine Quote, Mix
GD6E – ohne Abitur GD6M – keine Quote Mix
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6. Arbeiten Sie….? Wenn ja was….? (bitte notieren)
NUR EINZELCODE
Vollzeit (30+ Std.):______________________ 1 ➔ Weiter, speziell für GD2E & GD1M
Teilzeitarbeit (9-29 Std.):_________________ 2 ➔ Weiter, speziell für GD2E & GD1M
Arbeitslos 3 ➔ Weiter, speziell für GD2E & GD1M
Nicht arbeitend - im Ruhestand 4 ➔ Weiter
Nicht arbeitend - sonstiges 5 ➔ Weiter
Student 6 ➔ Weiter
Andere 7 ➔ Weiter
• Generell keine Quote, wenn möglich Mix einladen
• Bei Berufstätigen bitte Beruf notieren
• Bitte bei GD2E & GD1M bitte mind. 7 einladen, die Berufstätig sind (Code 1 und 2), keine Studenten (Code 6)
oder Frührentner (Code 4), bei Arbeitslosen (Code3) bitte darauf achten, dass es keine Langzeitarbeitslose
sind
7. Haushaltsgröße – Wie viele Personen leben inkl. Ihnen in Ihrem Haushalt?
a. Ich lebe alleine 1 ➔ Weiter
b. 2 2 ➔ Weiter
c. 3-4 3 ➔ Weiter
d. Mehr als 4 Personen (bitte Anzahl notieren): 4 ➔ Weiter
___________
Andere Anmerkungen:
• Keine Quote, wenn möglich Mix einladen
8. Diskussionsfähigkeit:
Wie stark stimmen Sie folgenden Aussage zu?
1 2 3 4 5
Ich stimme Ich Ich Ich stimme Ich stimme
voll und stimm stimm überwiegen überhaupt
ganz zu e e teils d nicht zu. nicht zu.
überwi zu.
egend
zu.
Es macht mir nichts aus, in einer Gruppe
von Erwachsenen mitzudiskutieren.
Kein Teilnehmer hat Scheu, seine Meinung kundzutun, muss deshalb im grauen Bereich seine
Antwort gegeben haben.
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Leitfaden
Leitfaden Ernährung
Thema: Erfahrungen mit dem Bedarfsfeld Ernährung
Ziel: Evaluation von Anforderungen an und Erfahrungen mit Ernährung sowie Exploration
möglicher Defizite
Zielgruppe:
Projektleitung: Katja Kiefer, Hans-Jürgen Friess
Dauer: 120- 125 min pro Gruppendiskussion
Feldtermine: 18.11.2019 bis 28.11.2019 und 02.2020
Zur Handhabung des Leitfadens
Die nachfolgend aufgeführten Themen sind nicht als wörtliche Vorgaben gedacht. Ebenso ist die Reihenfolge nicht immer zwingend als
notwendige Vorgabe gedacht. In diesem Sinne beschreiben die formulierten Fragen die Themenkomplexe und haben die Funktion, den
Workshop-Prozess zu rahmen. Ein Vorgehen, dass keine Flexibilität zulässt widerspräche dem grundsätzlichen Gedanken eines Kreativ-
Workshops.
Grundsätzlich gilt, dass jeder Themenkomplex zunächst offen exploriert und bearbeitet wird. Darauf folgt dann das konkrete Nachfragen
des Moderators bezüglich von Auffälligkeiten und Themen, die nicht von den Teilnehmern aufgenommen wurden, aber relevant sind.
Ipsos | Fokusgruppenbefragung zur Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher im Bedarfsfeld Ernährung 19 Inhalt: I. Vorstellung und Warm-up (15‘) II. Lebenswelt der Teilnehmer (10‘) III. Ernährung im Leben der Teilnehmer (60-65‘) IV. Querschnittsthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit (30‘) V. Abschluss (05‘)
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I. Vorstellung und Warm-up (15 min)
▪ Begrüßung, Vorstellung des Moderators
▪ Dank für Teilnahme
▪ Thema: Vorstellung des Themas ‚Ernährung‘ – Ziel ist es Ihre Erfahrungen mit dem Thema Ernährung
kennenzulernen sowie Ihre Anforderungen daran auch in Bezug auf Ihre Umgebung / Ihren Wohnort zu
verstehen. Uns interessieren besonders auch die Herausforderungen vor denen Sie hier stehen.
▪ Regeln: Keine „richtigen oder falschen“ Antworten, kein Konsens, jede Meinung ist akzeptiert und
wichtig, frei und offen heraus antworten usw.
▪ Hinweis: (Video) Aufzeichnung, Einwegspiegel, Datenschutz, Anonymität
▪ Vorstellungsrunde:
- Gehen wir doch einmal kurz in der Runde rum, so dass sich jeder kurz vorstellt: Vorname, Alter,
Beruf, Familiensituation, Hobbies, Lieblingsgericht
▪ Themen die beschäftigen:
- Welche Themen beschäftigen Sie derzeit in Ihrem Alltag am meisten? Was hat Sie besonders
bewegt oder aufgeregt?
Moderator: Bitte auf Flipchart notieren
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II. Lebenswelt der Teilnehmer (10 min)
Hinweis Moderator: Bitte eine Karte der Umgebung gut für alle sichtbar am Flipchart oder an einer Wand im Raum
aufhängen und mit kleinen Klebepunkten / Fähnchen markieren lassen wo die Teilnehmer herkommen. Diese Karte
gut sichtbar hängen lassen, da Sie auch der späteren Verortung und Diskussion dient.
- Umgebung und Lebenswelt (10‘):
• Wo leben Sie? Ich habe hier eine Karte von dieser Umgebung. Ich würde gern erfahren, wo Sie
ungefähr wohnen. Daher würden wir Sie bitten, kurz hier auf der Karte zu zeigen wo Sie grob
wohnen.
• Können Sie mir das etwas beschreiben? Wie lange leben Sie schon dort? Mit wem? (Moderator
bei Bedarf folgendes nachfragen z.B. Einwohnerzahl der Stadt / des Dorfes; Wohnungsart - Altbau,
Neubau, Eigenheim, Reihenhaus; Umgebung – abgeschieden, in der Natur, städtisch)
• Typischer Tag: Wie sieht bei Ihnen ein typischer Tag aus? Beschreiben Sie mir den mal etwas?
Was machen Sie? (Mod.: hier schon darauf achten, ob Mahlzeiten schon erwähnt werden) Wie
unterscheidet sich dazu das Wochenende?
• Werte: Was ist Ihnen generell wichtig im Leben? Worauf legen Sie Wert? (Mod.: darauf achten:
Familie/ Freizeit, Beruf, Gesundheit)
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III. Ernährung im Leben der Teilnehmer (60-65 min)
- Eigenes Ernährungsverhalten (10‘):
• Typische Gerichte: Was sind Ihre typischen Gerichte für die jeweiligen Mahlzeiten? Geben Sie uns
einmal ein paar Beispiele?
• Wo und mit wem: Wo nehmen Sie diese Mahlzeiten typischerweise ein? Mit wem? Wie lange
dauert die Mahlzeit (insgesamt mit Zubereitung)?
▪ Wie oft essen Sie zuhause? Wie läuft die Zubereitung der Mahlzeiten so ab?
▪ Wie oft essen Sie außerhalb: im Restaurant/ bei Freunden? Wenn im Restaurant: Wo
genau, warum da?
▪ Wie oft bestellen Sie? Was genau? Unter welchen Umständen/ zu welchen Anlässen?
• Lagerung: Haben Sie immer einen Vorrat an Lebensmittel zu Hause oder nicht? Wenn ja – welche
und warum? Welche kaufen Sie frisch?
- Typischer Ablauf des Einkaufs (15‘):
• Ablauf: Kommen wir einmal zum Tätigen des Einkaufs selbst. Stellen Sie sich vor, Sie sind nun
dabei, Ihre Lebensmittel einzukaufen. Wie ist der Ablauf? Was machen Sie vorher? Wie kommen
sie dort hin? Mit welchem Fortbewegungsmittel oder zu Fuß?
• Art des Einkaufs: Was ist das für ein Einkauf, den Sie normalerweise so tätigen (z.B.
Wocheneinkauf, für’s Abendessen, Einkauf zwischendurch etc.)? Wann führen Sie diesen durch
(z.B.: nach der Arbeit, am Wochenende, in der Mittagspause etc.)?
• Dauer: Wie lange dauert dieser Prozess normalerweise (inkl. der An- und Abfahrt)?
• Geschäfte: In welchen Geschäften tätigen Sie dann normalerweise Ihren Einkauf? Wie weit liegen
diese entfernt (z.B. von der Arbeit, vom Haus/ der Wohnung etc.)?
• Diversität der Geschäfte: Gehen Sie für verschiedene Lebensmittel in verschiedene Geschäfte?
Wenn ja, für welche und wohin? Warum? Gehen Sie dann zu verschiedenen Läden direkt
nacheinander in einem Einkaufsprozess? Aus welchem Grund?
• Einkaufsmöglichkeiten: Haben Sie das Gefühl, es gibt ausreichend Einkaufs-möglichkeiten in Ihrer
Umgebung? Inwiefern ja/ nein?
• Online-Einkauf: kaufen Sie manchmal auch Lebensmittel über das Internet? Wenn ja/ nein,
warum? Was sind Vor- und Nachteile?
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▪ Wenn ja: wie häufig kaufen Sie Lebensmittel online? Zu welchen Anlässen?
▪ Wenn nein: warum nicht?
• Herausforderungen & Optimierung: Was sind hier die Herausforderungen für Sie? Inwiefern sind
diese Aspekte ein Problem? Was kann verbessert werden?
▪ Was sind Ihre Ansätze Defizite zu überwinden? (Best Practices)
▪ Welche Unterstützung wünschen Sie sich? Wenn ja – von wem? Inwieweit wünschen Sie
sich hier Unterstützung vom Staat?
- Blick in den Kühlschrank (15‘):
• Übung: Ich habe nun eine kleine Übung mit Ihnen vor. Ich teile Ihnen nun ein Blatt Papier aus und
würde Sie bitten, sich in Gedanken Ihren Kühlschrank / Vorratsregale vorzustellen. Bitte schreiben
Sie einmal auf, was alles dort zu finden ist! (Mod.: bitte Zettel austeilen und den Teilnehmern
aushändigen. Teilnehmer haben ca. 2-3 Minuten Zeit, alles aufzuschreiben)
• Liste vorlesen: Was steht auf Ihrer Liste? Was liegt im Kühlschrank / in den Vorratsregalen? Was
davon kaufen Sie immer? Was kaufen Sie selten oder mal ausnahmsweise? Warum kaufen Sie
diese immer / selten/ ausnahmsweise (Mod.: z.B. aufgrund geringer Verfügbarkeit/ Erreichbarkeit
des Geschäfts - Teilnehmer auch dazu anhalten, hier offen zu antworten – also unabhängig von
ihrem Zettel)
• Besondere Lebensmittel:
▪ Kaufen Sie manchmal auch Lebensmittel, für die Sie auch mal etwas mehr zahlen? Was
sind das für Lebensmittel (z.B. Bio-Lebensmitteln, „Luxus-Lebensmittel“)? Und für
welchen Anlass?
▪ Gibt es manchmal Lebensmittel, an denen Sie einfach nicht vorbeikommen und die Sie
dann kaufen, obwohl es nicht geplant war? Welche sind das und wie kommt das?!
• Wunschzettel: Stellen Sie sich nun einmal vor, Sie könnten einen Wunschzettel schreiben, mit all
den Lebensmitteln, die sie gerne kaufen würden, wenn Angebot und Kosten keine Rolle spielen.
Wie sieht der aus? Schreiben Sie es einmal nieder!
▪ Was steht da drauf? Lesen Sie einmal vor! Gibt es das hier?