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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Gutachten des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen“
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0D Arbeiten Sie oder Mitglieder Ihrer unmittelbaren Familie in einem der folgenden Bereiche oder
Berufe, entweder in bezahlter oder unbezahlter Funktion?
NUR EINZELCODE
a. Journalismus/ Medien 1
b. Öffentlichkeitsarbeit (PR) 2
c. Markt- oder Sozialforschung 3 DANKE UND SCHLIESSEN
d. Regierung 4
e. Werbung oder Marketing 5
f. Nein, keines dieser 9 FORTFAHREN
g. Weiß ich nicht 10
• Bitte die Personen im grauen Bereich ausschließen bzw. bei Unsicherheit Rücksprache halten –
Kommunale- / Landesbehörden sind in Ordnung, solange nicht in dem Bereich Ernährung /
Mobilität inhaltlich gearbeitet wird
1A. Wo sind Sie aktuell wohnhaft? Bitte nennen Sie mir Ihre Postleitzahl und den Kreis.
Bitte notieren (PLZ und Kreis):_____________________________________
a. (Kreisfreie) Großstadt (z.B. Hamburg, Dresden, Erfurt, 1 ➔ Weiter für GD2E, GD1E,
Stuttgart) GD6M, GD1M
b. städtischer Kreis (z.B. Mettmann, Rhein-Neckar, 2 ➔ Weiter für GD4E, GD5E,
Odenwald) GD2M
c. ländlicher Kreis mit Verdichtungsansätzen 3 ➔ Bitte Nachfragen
d. dünn besiedelter, ländlicher Kreis (z.B. Grafschaft- 4 ➔ Weiter mit Frage 1B für
Bentheim, Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische GD4M, GD5M, GD3M,
Seenplatte, Emsland, Rhein-Hunsrück) GD3E, GD6E
Bitte auf folgende Verteilung der Kreiszugehörigkeit achten (Hinweis: auch angrenzende Kreise sind
möglich, solange sie dieselbe Siedlungsstruktur aufweisen – bitte notieren und nachfragen)
Ernährung (E) / Mobilität (M):
GD1E – Dresden GD1M – Stuttgart
GD2E – Hamburg GD2M - Odenwaldkreis
GD3E – Mecklenbu. Seenplatte GD3M – Ludwigslust-Parchim
GD4E – Mettmann GD4M – Rhein-Hunsrück
GD5E - Rhein-Neckar GD5M – Grafschaft Bentheim
GD6E – Emsland GD6M – Erfurt
1B. Wie würden Sie die Gegend, in der Sie leben, beschreiben? Es ist….
NUR EINZELCODE
A Eine Stadt 1 FORTFAHREN
B Ein Dorf 2 FORTFAHREN
C Ansammlung von einigen Häusern 3 FORTFAHREN
Bitte für die folgenden Gruppen einen Mix einladen, um Streuung über die ländlichen Räume zu
gewährleisten: GD4M, GD5M, GD3M, GD3E, GD6E
2A. Haben Sie oder irgendjemand in Ihrer Familie einen ethnischen Hintergrund/ Wurzeln außerhalb
von Deutschland?
Ja, mit Migrationshintergrund aus der russischen 1 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD5M
Föderation und Kasachstan, „Russlanddeutsch“
Ja, mit vietnamesischem Migrationshintergrund 2 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD6M
Ja, mit türkischem Migrationshintergrund 3 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD4E
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Ja, mit arabischem Migrationshintergrund 4 ➔ Weiter mit Frage 2B, für GD5E
Nein, wir sind in Deutschland geboren und 5 ➔ Weiter mit Frage 3, verstärkt für GD1M,
aufgewachsen und haben keinerlei Wurzeln GD2M, GD3M, GD4M, GD1E, GD2E,
außerhalb von Deutschland GD3E, GD6E
GD5M (Russisch), GD6M (vietnamesisch), GD4E (türkisch), GD5E (arabisch) – bitte hier Personen mit dem
jeweiligen Migrationshintergrund einladen
Für deutschsprachige Gruppen keine Quote
2B. Aus welchem Land kommen Sie (bzw. Welche Staatsangehörigkeit haben Sie)?
Syrisch 1 ➔ Weiter mit Frage 2C, für GD5E
Andere (bitte notieren): 2 ➔ Bitte nachfragen, weiter mit Frage 2C
(Infor Rekrutierung: Staatsangehörigkeit aus
Ländern mit Arabisch als Amtssprache: Ägypten,
Algerien, Bahrain, Dschibuti, Irak, Israel, Jemen,
Jordanien, Katar, Komoren, Kuwait, Libanon, Libyen,
Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Oman,
Palästinensische Autonomiegebiete, Saudi-Arabien,
Somalia, Sudan, Syrien, Tschad, Tunesien,
Vereinigte Arabische Emirate, Westsahara, Eritrea,
Sansibar (Tansania) Südsudan)
Andere außer der oben genannten 3 ➔ Abbrechen
Hinweis zu GD5E: Von Interesse sind hauptsächlich syrische Geflüchtete, wenn die Herkunft aus Syrien zu schwierig
zu realisieren ist, können notfalls auch andere arabischsprachige Geflüchtete eingeladen werden (bitte nachfragen)
2C. Warum haben Sie ihr Land verlassen? Was war der Hauptgrund?
Flucht, Asyl, internationaler Schutz 1 ➔ Weiter mit Frage 2D, für GD5E
Arbeit & Beschäftigung 2 ➔ Abbrechen
Studium, Ausbildung, Weiterbildung 3 ➔ Abbrechen
Familienzusammenführung, Familiengründung 4 ➔ Abbrechen
EU-Freizügigkeit – Wunsch nach Niederlassung in 5 ➔ Abbrechen
Deutschland
Sonstiges 6 ➔ Abbrechen
Hinweis zu GD5E: Hauptmotiv für die Zuwanderung sollte „Flucht, Asyl, internationaler Schutz“ sein – sonst bitte
nachfragen
2D. Welche Sprachen sprechen Sie fließend und was ist Ihre Muttersprache?
Russisch (fließend als Zweitsprache) 1A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5M
Russisch - Muttersprache 1B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5M
Vietnamesisch (fließend als Zweitsprache) 2A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD6M
Vietnamesisch - Muttersprache 2B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD6M
Türkisch (fließend als Zweitsprache) 3A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD4E
Türkisch - Muttersprache 3B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD4E
Arabisch (fließend als Zweitsprache) 4A ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5E
Arabisch - Muttersprache 4B ➔ Weiter mit Frage 3, für GD5E
Deutsch (fließend als Zweitsprache) 5A ➔ Weiter, wenn auch Sprache des
Migrationsraumes gesprochen wird,
sonst ABBRUCH
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Deutsch - Muttersprache 5B ➔
Weiter, wenn auch Sprache des
Migrationsraumes gesprochen wird,
sonst ABBRUCH
GD5M (Russisch), GD6M (vietnamesisch), GD4E (türkisch), GD5E (arabisch) – bitte hier Personen einladen, die
auch die Sprache ihres Migrationsraumes fließend sprechen, da die Gruppen in dieser Sprache stattfinden werden
3. GESCHLECHT
Bitte Geschlecht notieren!
Weiblich ➔ Weiter für alle Gruppen,
1
AUSSER FÜR GD5E
Männlich 2 ➔ Weiter für alle Gruppen,
AUSSER FÜR GD4E
Bitte bei den Gruppen in denen beide Geschlechter teilnehmen auf einen guten Mix achten
Bitte bei GD4E nur Frauen einladen
Bitte bei GD5E nur Männer einladen
4. ALTER
Wie alt sind Sie?
Bitte notieren: ________________
18 – 20 Jahre 1 ➔ Weiter, für GD2M, GD3M, GD5M, GD6M, GD1E, GD6E, GD4E, GD5E
20 – 30 Jahre 2 ➔ Weiter, für GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD4E, GD5E
30 – 45 Jahre 3 ➔ Weiter, für GD1M, GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD2E, GD4E, GD5E
46 – 60 Jahre 4 ➔ Weiter, für GD1M, GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD2E, GD4E, GD5E
61 - 70 Jahre 5 ➔ Weiter, für GD2M, GD5M, GD6M, GD1E, GD4E, GD5E
Älter als 70 Jahre 6 ➔ Weiter, für GD2M, GD4M, GD5M, GD6M, GD1E, GD3E, GD4E, GD5E
Bitte auf folgende Verteilung im Alter achten
Ernährung (E) / Mobilität (M):
GD1E – Mix GD1M – 30 – 60 Jahre
GD2E – 30 – 60 Jahre GD2M - Mix
GD3E – 70 plus GD3M – 18-20 Jahre
GD4E – Mix GD4M – 70 plus
GD5E - Mix GD5M – Mix
GD6E – 18-20 Jahre GD6M - Mix
5. BILDUNGSABSCHLUSS
Welches ist Ihr höchster Schulabschluss? Bildungsabschluss?
a. Keinen oder nur begrenzte Schulbildung 1 ➔ Weiter, speziell für GD1E, GD2M,
GD6E
b. Volks - & Hauptschulabschluss 2 ➔ Weiter, speziell für GD1E, GD2M,
GD6E
c. Mittlere Reife 3 ➔ Weiter, speziell für GD6E
d. Abitur 4 ➔ Weiter, speziell für GD3M
e. Studium 5 ➔ Weiter, siehe Quoten
Bitte auf folgende Verteilung achten
Ernährung (E) / Mobilität (M):
GD1E – max. Volks-/Hauptschulabschluss GD1M – keine Quote, Mix
GD2E – keine Quote, Mix GD2M – max. Volks-/ Hauptschulabschluss
GD3E – keine Quote, Mix GD3M – mit Abitur
GD4E – keine Quote, Mix GD4M – keine Quote, Mix
GD5E – keine Quote, Mix GD5M – keine Quote, Mix
GD6E – ohne Abitur GD6M – keine Quote Mix
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6. Arbeiten Sie….? Wenn ja was….? (bitte notieren)
NUR EINZELCODE
Vollzeit (30+ Std.):______________________ 1 ➔ Weiter, speziell für GD2E & GD1M
Teilzeitarbeit (9-29 Std.):_________________ 2 ➔ Weiter, speziell für GD2E & GD1M
Arbeitslos 3 ➔ Weiter, speziell für GD2E & GD1M
Nicht arbeitend - im Ruhestand 4 ➔ Weiter
Nicht arbeitend - sonstiges 5 ➔ Weiter
Student 6 ➔ Weiter
Andere 7 ➔ Weiter
• Generell keine Quote, wenn möglich Mix einladen
• Bei Berufstätigen bitte Beruf notieren
• Bitte bei GD2E & GD1M bitte mind. 7 einladen, die Berufstätig sind (Code 1 und 2), keine Studenten
(Code 6) oder Frührentner (Code 4), bei Arbeitslosen (Code3) bitte darauf achten, dass es keine
Langzeitarbeitslose sind
7. Haushaltsgröße – Wie viele Personen leben inkl. Ihnen in Ihrem Haushalt?
a. Ich lebe alleine 1 ➔ Weiter
b. 2 2 ➔ Weiter
c. 3-4 3 ➔ Weiter
d. Mehr als 4 Personen (bitte Anzahl notieren): 4 ➔ Weiter
___________
Andere Anmerkungen:
• Keine Quote, wenn möglich Mix einladen
8. Diskussionsfähigkeit:
Wie stark stimmen Sie folgenden Aussage zu?
1 2 3 4 5
Ich stimme Ich Ich Ich stimme Ich stimme
voll und stimm stimm überwiegen überhaupt
ganz zu e e teils d nicht zu. nicht zu.
überwi zu.
egend
zu.
Es macht mir nichts aus, in einer Gruppe
von Erwachsenen mitzudiskutieren.
Kein Teilnehmer hat Scheu, seine Meinung kundzutun, muss deshalb im grauen Bereich seine
Antwort gegeben haben.
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Leitfaden
Leitfaden Mobilität
Thema: Erfahrungen mit dem Bedarfsfeld Mobilität
Ziel: Evaluation von Anforderungen an und Erfahrungen mit Mobilität sowie Exploration
möglicher Defizite
Zielgruppe:
Projektleitung:
Katja Kiefer, Hans-Jürgen Friess
Dauer: 120- 125 min pro Gruppendiskussion
Feldtermine: 13.11.2019 bis 16.01.2020
Zur Handhabung des Leitfadens
Die nachfolgend aufgeführten Themen sind nicht als wörtliche Vorgaben gedacht. Ebenso ist die Reihenfolge nicht immer zwingend als
notwendige Vorgabe gedacht. In diesem Sinne beschreiben die formulierten Fragen die Themenkomplexe und haben die Funktion, den
Workshop-Prozess zu rahmen. Ein Vorgehen, dass keine Flexibilität zulässt widerspräche dem grundsätzlichen Gedanken eines Kreativ-
Workshops.
Grundsätzlich gilt, dass jeder Themenkomplex zunächst offen exploriert und bearbeitet wird. Darauf folgt dann das konkrete Nachfragen
des Moderators bezüglich von Auffälligkeiten und Themen, die nicht von den Teilnehmern aufgenommen wurden, aber relevant sind.
Ipsos | Fokusgruppenbefragung zur Lage der Verbraucherinnen und Verbraucher im Bedarfsfeld Mobilität 19 Inhalt: I. Vorstellung und Warm-up (15‘) II. Lebenswelt der Teilnehmer (10‘) III. Mobilität im Leben der Teilnehmer (65-70‘) IV. Querschnittsthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit (20-25‘) V. Abschluss (05‘)
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I. Vorstellung und Warm-up (15 min)
▪ Begrüßung, Vorstellung des Moderators
▪ Dank für Teilnahme
▪ Thema: Vorstellung des Themas ‚Mobilität‘ – Ziel ist es Ihre Erfahrungen mit dem Thema Mobilität
kennenzulernen sowie Ihre Anforderungen an Mobilität auch in Bezug auf Ihre Umgebung / Ihren
Wohnort zu verstehen. Uns interessieren besonders auch die Herausforderungen, vor denen Sie hier
stehen.
▪ Regeln: Keine „richtigen oder falschen“ Antworten, kein Konsens, jede Meinung ist akzeptiert und
wichtig, frei und offen heraus antworten usw.
▪ Hinweis: (Audio) Aufzeichnung, Einwegspiegel, Datenschutz, Anonymität
▪ Vorstellungsrunde:
- Gehen wir doch einmal kurz in der Runde rum, so dass sich jeder kurz vorstellt: Vorname, Alter,
Beruf, Familiensituation, Hobbies, Wie sind Sie heute hergekommen?
▪ Themen die beschäftigen:
- Welche Themen beschäftigen Sie derzeit in Ihrem Alltag am meisten? Was hat Sie besonders
bewegt oder aufgeregt?
Moderator: Bitte auf Flipchart notieren
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II. Lebenswelt der Teilnehmer (10 min)
Hinweis Moderator: Bitte eine Karte der Umgebung gut für alle sichtbar am Flipchart / an einer Wand im Raum
aufhängen und mit kleinen Klebepunkten / Fähnchen markieren lassen wo die Teilnehmer herkommen. Diese Karte
gut sichtbar hängen lassen, da Sie auch der späteren Diskussion dient.
- Umgebung und Lebenswelt (10‘):
• Wo leben Sie? Wir haben hier eine Karte von dieser Umgebung. Da es ja heute um das Thema
Mobilität geht, fänden wir es spannend zu erfahren wo Sie ungefähr wohnen. Daher würden wir
Sie bitten, kurz hier auf der Karte zu zeigen wo Sie grob wohnen.
• Können Sie mir das etwas beschreiben? Wie leben Sie dort? Wie lange leben Sie schon dort? Mit
wem? (Moderator bei Bedarf folgendes nachfragen z.B. Einwohnerzahl der Stadt / des Dorfes;
Wohnungsart - Altbau, Neubau, Eigenheim, Reihenhaus; Umgebung – abgeschieden, in der Natur,
städtisch)
• Typischer Tag: Wie sieht bei Ihnen ein typischer Tag aus? Beschreiben Sie uns den mal! Was
machen Sie? Wie kommen Sie dahin? (Moderator bitte auf verschiedene Bereiche achten: Beruf /
Ausbildung, Freizeit, Freunde, Familie) Ist es am Wochenende anders?
• Weitere wichtige Orte:
▪ 1. Alltag: Sie haben ja gerade über Ihren typischen Tag gesprochen. Sie haben dabei
schon einige andere Orte erwähnt, zu denen Sie gelangen müssen. Gibt es da noch
andere wichtige Orte, die Sie noch nicht erwähnt haben? Welche sind das? Wo sind
diese? (Moderator bitte folgende Orte bei Nachfragen im Hinterkopf behalten:
Arbeitsstelle, Schule, Ärzte, Einkaufsläden, Behördengänge)
▪ 2. Freizeit: Was sind auch wichtige Orte, die Sie an Ihren freien Tagen, also in Ihrer
Freizeit, aufsuchen? Nennen Sie uns diese mal! (Moderator: z.B. Hobby, Freunde…)
▪ 3.Urlaub: Wenn Sie auch mal an Ihre letzten Urlaube denken! Wo war das und wie sind
Sie dahingekommen? (Moderator: Auto, Flugzeug…)
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III. Mobilität im Leben der Teilnehmer (65-70 min)
- Verortung der Verkehrsmittel (50‘):
Moderator bitte jedem Teilnehmer eine Kopie der oben bereits genutzten Umgebungskarte und ein Blatt
und Stifte austeilen (wenn besser geeignet – selbst zeichnen und Stichworte notieren)
▪ Erstellung einer Wegekarte: Wir haben aktuell schon darüber gesprochen, welche Orte Sie von
Ihrem zu Hause so erreichen müssen. Wir würden dies nun gerne auf der Karte verorten, um auch
zu verstehen wie die verschiedenen Fortbewegungsmittel miteinander verbunden sind. Zeichnen
Sie uns auf der Karte bitte einmal Wege für die gerade zuvor angesprochenen Szenarien aus
Ihrem Leben ein & beschreiben Sie welche Fortbewegungsmittel Sie dabei nutzen! Sie haben
dazu etwa 3min Zeit! Bitte nutzen Sie folgende Farben: rot =motorisierter Individualverkehr, wie
Auto, Roller, grün = aktive, unmotorisierte Fortbewegung wie zu Fuß, Rad, blau = Bahn, Bus,
orange = Flugzeug
▪ Szenario 1 - Alltag: Zeichnen Sie einen typischen Wegverlauf aus dem Alltag auf Ihrer
Umgebungskarte ein – zu einem Ort / Orten die Sie typischerweise am Tag anfahren
(Moderator bitte folgende Orte bei Nachfragen im Hinterkopf behalten: Arbeitsstelle,
Schule, Ärzte, Einkaufsläden, Behördengänge)
▪ Szenario 2 - Freizeit: Zeichnen Sie einen typischer Wegverlauf aus der Freizeit auf Ihrer
Umgebungskarte ein!
▪ Szenario 3 - Urlaub: Zeichnen Sie einen typischer Wegverlauf zu Ihrem Urlaubort auf
einem extra Blatt auf! (Moderator: bei Nachfragen – das typische Urlaubsziel oder wenn
es keinen typischen gibt dann das letzte Ziel)
Bitte nun pro Szenario in einer gemeinsamen Diskussion vertiefen – Zuerst für Szenario 1, dann Szenario 2,
dann Szenario 3 (pro Szenario etwa 12-15min):
▪ Orte: Was haben Sie für dieses Szenario eingezeichnet. Welche Orte? Wo sind diese genau?
▪ Häufigkeit: Wie oft fahren Sie diese Strecke? (Wie oft fahren Sie in einen solchen Urlaub?)
▪ Entfernung: Wie viele Kilometer sind diese entfernt? Wie viele Minuten / Stunden benötigen Sie,
um diesen Ort zu erreichen?
▪ Fortbewegungsmittel: Wie sind Sie dorthin gewöhnlich unterwegs? Wie bewegen Sie sich fort?
Zählen Sie mal auf! (Moderator bitte notieren)
▪ Fortbewegungsmittel:
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▪ Welche: Welche Fortbewegungsmittel nutzen Sie dabei? Sind es verschiedene, die für
den Weg genutzt werden oder nur eins? Wovon hängt das ab? (Moderator: Bitte auf
Intermodalität achten – also werden versch. Verkehrsmittel verknüpft)
▪ Zufriedenheit: Warum benutzen Sie gerade diese Fortbewegungsmittel? Was ist der
Grund dahinter? Was ist der Vorteil? Wie zufrieden sind Sie damit?
▪ Informationen: Können Sie sich ausreichend über dieses Fortbewegungsmittel
informieren? Finden Sie die Informationen, die Sie suchen? Welche suchen Sie und
welche fehlen vielleicht auch?
▪ Herausforderungen / Erfahrungen: Gibt es bei der Nutzung auch Probleme? Welche
Erfahrungen haben Sie hierbei gemacht? Was bereitet Ihnen vielleicht Bauchschmerzen?
Was könnte verbessert werden? (Moderator, bitte wenn sinnvoll folgendes nachfragen):
• Wie ist die Anbindung an Ihr Ziel?
• Wie leicht oder schwer ist es die letzten Meter zum Ziel bzw. die letzten Meter
wieder nach Hause zu schaffen? Was bereitet hier Probleme?
• Inwiefern werden Strecken auch zu Fuß zurückgelegt und wie akzeptiert sind
diese Strecken (Zuhause-Haltestelle, Haltestelle-Haltestelle, Haltestelle-Zielort)?
Inwiefern hängt die Akzeptanz von bestimmten Faktoren ab (z.B. Taschen dabei,
Kinder dabei, Wetter etc.)
• Welche Strategien haben Sie, um Fußwege zu verkürzen? (z.B. Rad, Tretroller,
Auto bis zur Haltestelle)
▪ Alternativen / Abwägungen: Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht für diese
Strecken auch ein anderes Fortbewegungsmittel zu nutzen? Wenn nein – warum? Wenn
ja – an welches? Warum? Was hält Sie davon ab?
▪ Optimierung:
• Was sind Ihre Ansätze die Defizite zu überwinden? (Best Practices)
• Welche Unterstützung wünschen Sie sich? Wie sollte der Staat hier auch
unterstützen? Welche Wünsche / Ideen haben Sie hier?
Moderator: Nachdem alle Szenarien besprochen worden sind, bitte kurz auf Folgendes eingehen:
- Nutzungsveränderungen (über alle Verkehrsmittel hinweg):