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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Übernahme der „4Germany UG“ durch die Bundesrepublik Deutschland

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,    Fallstudie eRechnung:Redesigndes eRechnungs-Portalsdes Bundes
     in Kooperation mit dem ITZBund


       Auszug der Projektergebnisse

       Innerhalb     der    6-wöchigen
       Entwicklungsphase wurde das
       Webformular       umstrukturiert
       und    dem     nutzerzentrierten
       Ansatz folgend an das mentale
       Modell einer Papierrechnung
       angelehnt.   Zur Orientierung                                  •
       wurde links ein Menü etabliert,
       das immer sichtbar ist, und von
       dem jede Seite mit einem Klick
       erreichbar ist. Um redundante                   •
       Eingaben zu vermeiden und den
       Komfort für Nutzer zu steigern,
       wurde       die      Möglichkeit
       geschaffen, Rechnungen und
       Empfänger als Vorlagen zu
       speichern und diese schnell
       wiederzuverwenden.·

       Der       Supportbedarf     der
       eRechnung soll durch zwei
       Maßnahmen verringert werden:
       Nutzer*innen       wird   · bei
       erstmaliger Verwendung ein
       Rundgang mit Erklärungstexten
       angeboten,    die durch     die
       Plattform        und.       das
       Rechnungsformular führen.

      Zur weiteren    Unterstützung
      nach Bedarf gibt es eine
      Hilfeseite, auf .der häufig
      gestellte Fragen beantwortet
      werden.

      Die Ergebnisse des Projekts wurden durch das Team in der Ände_rungssteuerungsgruppe
      für das Projekt eRechnung vorgestellt und in konkrete Anforderungen übersetzt, die nun
      in das Backlog des weiteren Entwicklungsprozesses des Dienstleisters übernommen
      werden sollen.


    tech
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,    Fallstudie Rotationsportal: Planungstool zur Unterstützung der Rotation
     in Kooperation mit dem Aus~ärtigen Amt



       Hintergrund und Herausforderung

       Beschäftigte des Auswärtigen Dienstes wechseln alle 3-4Jahre ihren Dienstposten und
       damit ihren Lebensmittelpunkt zwischen In„ und Ausland (Rot~tion). Dieses Prinzip führt
       dazu, dass jeden Sommer rund 2.000 Beschäftigte (mit ihren Familien) umziehen und sich
       auf ein neues Umfeld sowie auf ~eue Aufgaben einstellen müssen. Relevante
       Informationen, die sie zur organisatorischen, finanziellen und fachlichen Vorbereitung und
       zur erfolgreichen Durchführung der Rotation benötigen, werden dezentral - häufig in
       Gesetzen und Regelungen versteckt - zur Verfügung gestellt. Eine strukturierte und
       effiziente Rotationsplanung und -·durchführung gestaltet sich daher sehr schwierig. Eine
       ganzheitliche Unterstützung im Prozess ihrer Rotation erfahren die Beschäftigten bislang
       nicht. Dies stellt eine starke Belastung dar, da die Beschäftigten die Rotation parallel zu
       ihren eigentlichen Tätigkeiten planen und durchführen müssen. Sie verlieren in dem
       mehrwöchigen Prozess regelmäßig substantiell an Arbeitseffizienz.

       Zielsetzung und Lösung

      Zielstellung der Kooperati_onzwischen Tech4Germany und dem Auswärtigen Amt war es,
      den komplexen Prozess der Rotation für die Beschäftigten übersichtlicher zu gestalten.
      Basierend auf der Analyse der Bedürfnisse, Probleme und Hindernisse der' Nutzer*innen
      entstand      ein »Rotationsplaner«, der es den Beschäftigten ermöglicht, ~lle
      rotationsrelevanten Aufgaben an einem Ort zu finden und individuell zusammenzustellen.
      Basierend auf den persönlichen· Lebensumständen der Beschäftigten, stellt ihnen das
      Portal ·die für sie relevanten Informationen, Formulare und weiteren Anlagen bereit.
      Das Rotationsportal wurde als Sharepoint basierte Webapp umgesetzt und bereits
      während des Fellowship Programms in die vorhandene Infrastruktur des Auswärtigen
      Amtes integriert. Die nächste Rotationsphase, die im Sommer 2020 beginnt, wird bereits
      durch die entwickelte Lösung gestützt werden.


       Vorgehen und Erkenntnisse

      Um den 'Rotationsprozess besser zu verstehen, wurden zunächst 15 Interviews mit
      Mitarbeiter*innen im In- und Ausland geführt~ die als Basis für die Erstellung von
      Personas (prototypische, fiktive Nutzergruppen) dienten. Eine User-Journey half dabei, die
      einzelnen Schritte und die damit einhergehenden Herausforderungen detailgenau
      nachzuvollziehen. Aus der Nutzeranalyse war zu entnehmen; dass Rotierende sich mit
      dem komplexen Prozess bei der Planung und Durchführung der Rotation alleingelassen,
      unsicher und gestresst fühlen (Habe ich den richtigen Antrag zur richtigen Z'eit gestellt?
      Habe ich an. alles gedacht?). Um den Rotationsprozess einfacher und übersichtlicher zu
      strukturieren,   wurden zunächst          papierbasierte  Prototypen erstellt, die in
      Zusammenarbeit mit den Fachreferaten getestet und verbessert würden. Nach mehreren
      Iterationen und Tests mit den. zukünftigen Nutzer*innen entstand eine favorisierte
      Lösung, die digital ausgearbeitet und in einer auf Sharepöint basierenden ·Webapp
      umgesetzt wurde. Sie steht seit Oktober im Intranet des Auswärtigen Amtes zur
      Verfügung.
    tech
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r    Fallstudie Rotationsportal: Planungstool zur Unterstützung der Rotation
     in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt




       Auszug der Projektergebnisse

       Um den Rotierenden nur
                                        Persönlich~
                                                  Angaben
       die Informationen       anzu-
       zeigen, die für ihre aktuelle                            \'.

       Situation relevant sind, gibt
       es die Möglichkeit der
       Personalisierung. In einem
       kurzen Fragebogen werden
       wichtige Faktoren angege-
       ben, . die ihre Rotation
       beeinflussen (wie z. B.
       Zielort oder die Rotation mit
      ·schulpflichtigen Kindern).



       Um der Ungewissheit ent-         lh,. Rotationsplan
       gegenzuwirken, wurde ein
       personalisierter    Rotations-
                                            AllgemeinM
       plan entwickelt, · der eine
       strukturierte Übersicht aller
       zu erfüllenden • Aufgaben
       bietet.       Diese       sind
       übersichtlich nach Katego-
       rien geordnet .. Es gibt die
       Möglichkeit zu jeder Kate-
       gorie . eigene      Aufgaben         Ankunft
       hinzuzufügen und zu. spei-
       chern, welche Aufgaben               Kinder
       bereits erledigt sind.


      Die einzelnen Aufgaben sind           Umzug
      mit weiteren Informationen,
      Formularen und Anlagen
      angereichert.        Dadurch          Informationen
      werden den Beschäftigten
      alle                wichtigen
      Informationen zentral zur
      Verfügung gestellt.




    tech
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r    Fallstudie Weiterbildung: Einstiegsplattform für Weiterbildung
     in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales


       Hintergrund und Herausforderun·g

       Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt tiefgreifend. Zwar wird uns die Arbeit nicht
       ausgehen; aber Berufe und Qualifikationen werden sich-rapide wandeln. Weiterbildung
       wird daher zu einer zentralen Voraussetzung. Um diesen Wandel zu meistern, muss
       Deutschland noch stärker zu einem Land des Lernens werden. Einen Überblick über
       passende Weiterbildungsangebote, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, sowie Förder- &
       Finanzierungshilfen zu bekommen, ist aufgrund der großen Vielfalt der Angebote häufig
       aufwändig und frustrierend. Im Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie wurde
       unter anderem vereinbart, eine Einstiegsplattform für Weiterbildung zu entwickeln.




       Zielsetzung und Lösung·

       Das Tech4Germany Team hat einen technischen Prototypen entwickelt, der Menschen
       dabei unterstützt das Labyrinth der Weiterbildungssu_che zu navigieren. Dabei wurden drei
       elementare Bestandteile der Plattform konzipiert und in Teilen technisch umgesetzt:
        1. Kl-gestütztes Tool zur Orientierung: Spielerisch Berufsfelder & passende
             Weiterbildungen entdecken
        2.   Persönliche Suchfilter: Suchergebnisse nach persönlichen Lebensumständen filtern
        3.   Individueller Förderrechner:     Persönliche Fördermöglichkeiten während der
             Weiterbildungssuche berechnen




       Vorgehen und Erkenntnisse

      Da der Projektzeitraum nur zehn Wochen betrug, wurde die Aufgabenstellung klar
      eingegrenzt. Fü_rdie erste Iteration hat sich das -Team auf weiterbildungsinteressierte
      Erwerbstätige fokussiert und dabei einen nutzerzentrierten Entwicklungsprozess verfolgt.
      In der ersten Phase, der User Research Phase, hat das Team die größten Probleme. von
      Bürger*innen bzgl. Weiterbildung anhand von Nutzer- und Experteninterviews sowie
      Nutzertests identifiziert und in Personas und einer User Journey festgehalten. Für diese
      Bedürfnisse wurden ld_een entwickelt und erste prototypen gestaltet. Diese Prototypen
      wurden mehrmals mit Nutzer*innen in verschiedenen Iterationen getestet. Um schnellen
      Zugriff auf· Daten für das_ Kl-gestützte Orientierungstool zu bekommen, wurden die
      Informationen    zu drei Millionen Kursen mittels Bots ausgelesen. So konnte
      schnellstmöglich ein technischer Prototyp programmiert werden.


    tech
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,     Fallstudie Weiterbildung: Einstiegsplattform für Weiterbildung
      in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales


        Auszug der Projektergebnisse

        Die Plattform hat zwei Einstiege. Zum
        einen    können     Nutzer*innen,   die
        bereits eine konkrete Weiterbildung im
        Kopf haben, zielführend und ohne
        Aufwand die Suchfunktion benutzen
        (Bild 1 - links). Zum anderen gibt es
        Personengruppen,      die     mit   der
        derzeitigen Job-Situation unzufrieden
        sind, jedoch nicht wissen, welche
        berufliche Richtung die richtige sein
        könnte. Diese können ein Kl-gestütztes
        Orientierungstool (Bild 1 - rechts) zur
        Hilfe nehmen.                                !W' ...............




        Die erste Gruppe wird mit der
        Sucheingabe auf eine Kursseite (Bild 2)
        weitergeleitet.. Dort können sie die
        Angebot nach.. persönlichen Kriterien
                                                                           1rg:
                                                                           ~--__,.
        (Abschluss, Dauer, Tageszeit, Ort, ...)
        filtern. Auf der Seite werden auch
        wesentliche Informationen zu Kursen                                       ·t Oritflti„uflQi· Tl)t)I:
                                                                            Wlf'k:ha1,oritorbiklt.Jngp,ust zu r-1'
        (Titel, Kosten, Niveau, Anzahl der freien
        Plätze) direkt angezeigt.

        Da~ Orientierungstool (Bild 3) gibt die
        Option zwischen Berufsaufstieg oder
        Berufswechsel zu wählen. Die erste
        Auswahl          zeigt      passgenaue
        Weiterbildungskurse basierend auf den
        getätigten Auswahloptionen auf. Die
        Option "Berufswechsel" schlägt neue
        Berufe     vor,   die  sich   in   den
                                                                                          -
        Tätigkeitsprofilen ähneln und , gute
        Zukunftschancen haben.

        Zudem       hat    das     Team      einen                                   -
        prototypischen Förderrechner (Bild 4)
        konzipiert, der individualisiert die Höhe
        einer    potenziellen    Weiterbildungs-
        förderung aufzeigt.
     tech
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,    Fallstudie Ministeriumswebseite der Zukunft
     in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung




       Hintergrund und Herausforderung

       Ministeriumswebseite    haben häufig einen sehr journalistischen        Ansatz. Statt
       Online-Angeboten finden Bürger*innen auf der Hauptseite Pressemitteilungen,
       Informationen zu Minister*innen und den Aktivitäten des Hauses. Dies entspricht jedoch
       nicht den Angeboten, die gerade junge Generationen auf der Online-Präsenz eines
       Ministeriums erwarten.

       Zielsetzung und Lös~ng

       Ziel des Projektes war es ein nutzer- und serviceorientiertes Konzept für die Webseite des
       BMBF zu entwickeln, wel_chesdie Art und Weise wie Bürger*innen mit dem Ministerium
       interagieren neu definiert und dadurch die Reichweite der Seite zu erhöht. In der
       entstandenen Lösung werden Online-Angebote prominent. dargestellt und die
       Nutzerführung und Navigation an den Bedürfnissen von Bürger~innen ausgerichtet.
       Außerdem wurde das Ökosystem für digitale Bürgerangebote untersucht und die
       Webseite entsprechend eingebettet. Das Konzept wurde prototypisch umgesetzt, getestet
       und in Form von Empfehlungen an das BMBFübergeben.


       Vorgehen und Erkenntnisse

       Um ein nutzerzentriertes Angebot gestalten. zu können galt es die Bedürfnisse der
       Nutzer*innen zu verstehen. Dafür wurden 20 Nutzerbefragungen am Tag der Offenen Tür
       des Ministeriums, eine Analyse der Seitenaufrufe, Nutzertests und eine repräsentative
       Online-Umfrage durchgeführt.
       Daraus ergaben sich folgende Kernerkenntnisse:
         1. Die Nutzergruppe der Webseite ist sehr divers. Nutzer*innen interessi•eren sich
              für verschiedenste Themenbereiche. "Den einen" Use Case für die Verwendung gibt
              es nicht.
         2. Die.Webseite wird mit einem konkreten Ziel aufgesucht. -Bürger*innen nutzen
              die Webseite· nicht um zu stöbern oder sich zu den Aktivitäten des BMBF zu
              informieren, sondern wollen wissen 'Was macht das BMBFfür mich?"
         3. Die Suchfunktion und Gliederung der Seite ist unintuitiv. Die unintuitive
              Nutzerführung und eingeschränkte Funktionalität der Suche erschwert das gezielte
              Auffinden von Inhalten. Der Aufbau der Gliederung orientiert sich in großen Teilen
              an der internen Referatsstruktur des Ministeriums, statt an den Bedürfnissen der
              Bürger*innen.
         4. Die Aufmachung der Webseite wird als modern, profess·ionell und
              ansprechend wahrgenommen .. Das visuelle Design wurde häufig sehr positive
              hervorgehoben.
       Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte das Tech4Germany Team
       niedrigschwellige Papierprototypen, die schnell getestet und iteriert wurden. Die
       vielversprechendsten Ideen wurden anschließend in digitale Wireframes umgesetzt.


    tech
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,   Fallstudie Ministeriumswebseite der Zukunft
    in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung




      Auszugder Projektergebnisse
                              1




     Durch eine Analyse der Seitenaufrufe
     der BM BF-Webseite konnten· die
     relevantesten Inhalte und Muster im·
     Nutzungsverhalten         identifiziert
     werden. Dies zeigte, dass aktuelle
     News, prominent in einem Karussell
     auf der Startseite platziert, von
     weniger als einem Prozent der
     Seitenbesucher*innen        angeklickt
     werden. Die Seitenaufrufe ließen
     unter anderem erkennen, dass es ·
     sich    um     eine    professionelle
     Nutzerbasis handelt, die die Seite
     vornehmlich        während          der
     Arbeitswoche· besucht.
     Durch die Arbeit mit Papierproto-
     typen ließen sich erste Ideen schnell
     sichtbar machen und testen; Durch
     die    geringe     Genauigke-it   der
     Prototypen      konzentrieren    sich
     Nutzer*innen automatisch auf die
     Funktionalität und Architektur der
     Seite und weniger. auf das visuelle
     Design, wodurch sich falsche Grund-
     annahmen schnell aufdecken lassen.
     Durch das gesammelte Feedback
     konnten schnell viele Iterationen
     entstehen, die dabei geholfen haben
     Ideen zu fokussieren.

     Basierend auf den Analys.en und
     zahlreichen Nutzertests entwickelte
     das Team iterativ . digitale Wire-
     frames. In diesen wurde vor allem
     eine vereinfachte Navigation und
     Nutzerführung     umgesetzt, in der
     Nutzer*innen direkt mit einem "Wie
     können wir Ihnen helfen" angespro-
     chen werden.       Insbesondere die
     farbliche Unterteilung der Bereiche
     Bildung und Forschung wurde von
     Nutzer*innen sehr positiv wahrge-
     nommen       und     unterstützt die
                                               -
     effiziente Nutzerführung.
  tech
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r    Fallstudie BuFI: Infoplattform zu Bildung und Forschung
     in Kooperat_ionmit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung




       Hintergrund und Herausforderung

       Alle zwei Jahre informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung über den
       Bundesbericht für Forschung und Innovation (BuFI) zum aktuellen Forschungsstand in
       Deutschland .. Zusätzlich zu der Print-Ausgabe werden die Inhalte auf der Seite
       www.bundesbericht-forschung-innovatiori.de     zur Verfügung gestellt. Leider wird die
       Webseite in ihrer aktuellen Version nur wenig genutzt.

       Zielsetzung und Lösung

        Ziel der Zusammenarbeit zwischen Tech4Germany und dem BMBF war es ein neues
        Informationserlebnis für Nutzer*innen im Bereich Forschung und Innovation zu gestalten.
        Dabei soll neben den Nutzer*innen, die in einem beruflichen Kontext Informationen
        einholen, wie beispielsweise Wissenschaftler*innen und Verwaltungsangestellte im
      · Wissenschaftsumfeld, die Nutzergruppe erweitert und diversifiziert werden.

       Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde ein Gesamtkonzept für die Webseite entwickelt,
       in dem sich auf komplementäre Online-Angebote fokussiert wurde. Die textuellen Inhalte
       wurden stark verschlankt und durch interaktive Grafiken und Visualisierungen ergänzt.
       Dabei wurden besonders die Angebote hervorgehoben, · die· von Nutzer*innen am
       häufigsten aufgerufen wurden, wie zum Beispiel eine Übersicht aller geförderten
       Forschungseinrichtungen. Dadurch wurden Dopplungen mit der Printausgabe reduziert
       und die Webseite in den übergeordneten Kontext eingeordnet. Das Konzept für die
       überarbeitete Webseite wurde prototypisch umgesetzt und nach ausführlichen Tests in
       Form von User Stories zur Umsetzung übergeben.

       Vorgehen· und Erkenntnisse

      Um Schwachstellen der aktuellen Webseite des BuFI zu identifizieren führte das
      Tech4Germany Team 13 Interviews, 6 Nutzertests, Eye-Tracking Untersuchungen und eine
      heuristische Evaluation anhand der 150-9241 Kriterien durch. Daraus ergaben sich vier
      Kernerkenntnisse:                                                            ·
       1.. Die BuFI-Webseite ist schwer auffindbar. Suchen in gängigen Suchmaschinen
              führten häufig zu lnformat.ionen über den Bericht, aber nicht zum Bericht selbst.
       2. Nutzer*innen fehlt das Verständnis, wozu die BuFI-Webseite dient. Dies zeigt
            . sich beispielsweise bei der Analyse der internen Suche. Die häufigsten Suchbegriffe
              umfassen Wörter wie Stellenanzeigen, · Karriere, Job oder Praktikum. Die
              BuFI-Webseite stellt jedoch die Online-Präsenz des Bundesberichts und keinen
              Stellenmarkt dar.
       3. Die gesuchten Inhalte sind auf der BuFI-Webseite nur schwer zu finden. Die
              Navigation der aktuellen Webseite entspricht nicht den Erwartungen · der
              Nutzer*innen. Auch Navigationselemente werden häufig nicht erkannt und genutzt.
       4. Die Weiterverarbeitung wertvoller Daten & Informationen ist aufwendig.
              Besonders offizielle Tabellen.und Daten sind für Nutzer*innen sehr wertvoll. Jedoch
              sind diese aktuell nicht so hinterlegt und aufbereitet, dass Nutzer*innen sie einfach
    tech      downloaden und weiterverarbeiten können.
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,    Fallstudie BuFI: Infoplattform zu Bildung und Forschung
     in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung




       Auszug der Projektergebnisse

       Um erste Ideen für ein Redesign
       schnell     sichtbar     zu     machen,
       entwickelte das Tech4Germany Team
       Papierprototypen,      anhand      derer
       erste     Nutzertests      durchgeführt
       wurden. Durch die geringe Genau-
       igkeit fokussieren sich Nutzer*innen
       auf die Funktionalität und Architektur
       der Seite, statt auf das visuelle Design
       und falsche Grundannahmen können
       schnell aufgedeckt werden.




       Nutzerfreundlich aufbereitete Infor-
       mationen und Daten haben· sich in
       der Analysephase als zentraler User
       Need herausgestellt. Die Bereit-
       stellung interaktiver Darstellungen
       macht die Vorteile einer Web-
       umgebung        gegenüber      einem
       Printberichr   besonders     deutlich.
       Nutzer~innen können die Inhalte auf                     •
       ihre Bedürfnisse anpassen, indem sie                    •--
                                                               •
       Datensätze ausblenden, filtern und
       durchsuchen.      Zudem.      werden
       umfangreiche       Downloadmöglich-
       keiten angeboten, die die Wieder-
       verwendbarkeit     der Daten und
       Abbildungen erleichtern.

       Durch die Integration eines Eye~
       Tracking . Tools      ließ   sich· die
       Nutzeraufmerksamkeit in sogenann-
       ten Heatmaps voraussagen. Die neue
       Webseite lenkt die Aufmerksamkeit
       auf die Elemente, die als besonders
       inhaltlich relevant für die Zielgruppe
       identifiziert wurden. Dies deutet auf
       eine zukünftige       Steigerung der
       Nutzunngseffizienz hin und birgt
       Potenzial, frühere Pain Points in der
       User Journey zu vermeiden.


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tech
                                                                                                         t,Germany_
              ProjektreferenzenTech4Germany

             Fellowship Programm 2019
             durchgeführt von 12. August bis 21. Oktober 2019


          Projektname                                                                                       Weitere
Nr.                              1   Kurzbeschreibung                                 Ansprechpartner          t .• t
          (Partnerbehörden)                                                                  ·             I8 e e11g
                                                                                                                  1 e
                                                                                                           1


                                 ,Ziel dieses Projektes war es das Bedienerlebnis
                                  des Web-Formulars der zentralen                     Projektleiter:
                                  Rechnungseingangsplattform des Bundes neu           Nikolai Jaklitsch,
      1                                                                                                     Arndt Fabrice,
          E-Rechnung              zu gestalten und in einem High-End funktionalen     ITZBund
                                                                                                           !Jan Kriener,
 1        (ITZBund, BMI,          Prototypen zu implementieren. Bei ersten
                                                                                                           1Claudia Hübner,
          BMF)                    Nutzertests des neuen Web-Formulars konnte          Sponsor: Direktor
                                                                                                           !alle ITZBund
                                  eine signifikante Beschleunigung des                Dr. Alfred           1
                                                                                                           1
                                  Rechnungseingabeprozesses von durchschn. 28         Kranstedt            l·
                                                                                                           !
                                  Min. auf nur 5 Min. erreicht werden.
                                  Ziel dieses Projektes war die Konzeption einer        Projektleiterin:   ,Andreas Bull,
                                 'E-Learning Plattform für den Bund. Die                Katja Bruver,       Daniel Eggert, ·
          E-Learning              gewonnenen Informationen sind in einen              ·ITZBund              Karsten Neubert,
 2
          (ITZBund, BMI)         1nutzerzentrierten, technischen Klick-Prototyp auf   ;                     Christian Petri,
                                  HTMUCSS und Java Script Basis in der                i Sponsor: 'Dr.       Annett Kaboth,
                                                .                                     1
                                  BundesclotJd geflossen.                             jAlfred Kranstedt     alle ITZBund
                                   Die Zielsetzung war es eine schnelle und
                                  einfache ldent- ünd Authentifizierung für
                                 lBürger*innen zu ermöglichen und mit Nutzer-
                                                                                     Projektleiter:
                                 !freundlichkeit und Sicherheit bei der Online-
                                                                                   1Johannes Käfer,
                                  Authentifizierung für Verwaltungsleistungen zu
                                                                                     ITZBund               Dirk Wegener,
          Digitale Identitäten    vereinen. Als Lösung hat das Team eine
 3                                                                                                         Sebastian Härtl,
          (ITZBund, BMI)         .prototypische Integration eines privaten         1
                                                                                    Sponsor: Direktor      beide ITZBund
                                 : Identitätsanbieters in ein Nutzerkonto
                                                                                     Dr. Alfred
                                 :durchgeführt. und einen strategischer ldentity
                                                                                     Kranstedt
                                   Roundtable mit zentralen politischen Akteuren
                                   (u.a. StS Vitt) und den wichtigsten Unternehmen
                                   im Bereich digitale Identitäten organisiert.
                                 ;ziel des Projektes war die Konzipierung der
                                 :weiterbildungsplattform aus der nationalen.
                                                                                      Projektleiterin:
                                 ;Weiterbildungsstrategie. Das Tech4Germany.
                                                                                      Julia Borggräfe,
       w •t b"ld       rt 'Team hat eine Plattform konzipiert, die
               1         1                                                            BMAS                  Michael Schulze,
 4      (B::;)   ungspo a :Menschen dabei unterstützt das Labyrinth der
                                                                                                           :BMAS
      1
                           :Weiterbildungssuche zu navigieren. Zudem
                                                                                        Sponsor: StS
      ·                    ;wurde ein Kl-gestütztes Tool entwickelt, dass
                                                                                        Björn .Böhning
                           :Bürger_innen hilft spielerisch passende                   1


                           ;Berufsfelder und Weiterbildungen zu entdecken.
                                 1


                                 ·Ziel des Projektes war es, den komplexen            Projektleiterin:      Daniela Weber,
          Rotationsportal        !Prozess der Rotation für die Beschäftigten des      Katrin aus dem       !Stephanie ·
 5
          (Auswärtiges Amt)      !Auswärtigen Amts übersichtlicher zu gestalten.      Siepen, M            :Weidner, beide
                                 ~Basierend.auf der Analyse der Bedürfnisse,                               :M
             4Germany UG I Choriner Straße 46      1 10435   Berlin                             Version 1.1 1
             27.04.2020
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