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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Übernahme der „4Germany UG“ durch die Bundesrepublik Deutschland“
, Fallstudie eRechnung:Redesigndes eRechnungs-Portalsdes Bundes
in Kooperation mit dem ITZBund
Auszug der Projektergebnisse
Innerhalb der 6-wöchigen
Entwicklungsphase wurde das
Webformular umstrukturiert
und dem nutzerzentrierten
Ansatz folgend an das mentale
Modell einer Papierrechnung
angelehnt. Zur Orientierung •
wurde links ein Menü etabliert,
das immer sichtbar ist, und von
dem jede Seite mit einem Klick
erreichbar ist. Um redundante •
Eingaben zu vermeiden und den
Komfort für Nutzer zu steigern,
wurde die Möglichkeit
geschaffen, Rechnungen und
Empfänger als Vorlagen zu
speichern und diese schnell
wiederzuverwenden.·
Der Supportbedarf der
eRechnung soll durch zwei
Maßnahmen verringert werden:
Nutzer*innen wird · bei
erstmaliger Verwendung ein
Rundgang mit Erklärungstexten
angeboten, die durch die
Plattform und. das
Rechnungsformular führen.
Zur weiteren Unterstützung
nach Bedarf gibt es eine
Hilfeseite, auf .der häufig
gestellte Fragen beantwortet
werden.
Die Ergebnisse des Projekts wurden durch das Team in der Ände_rungssteuerungsgruppe
für das Projekt eRechnung vorgestellt und in konkrete Anforderungen übersetzt, die nun
in das Backlog des weiteren Entwicklungsprozesses des Dienstleisters übernommen
werden sollen.
tech
i,Germq.ny_
, Fallstudie Rotationsportal: Planungstool zur Unterstützung der Rotation
in Kooperation mit dem Aus~ärtigen Amt
Hintergrund und Herausforderung
Beschäftigte des Auswärtigen Dienstes wechseln alle 3-4Jahre ihren Dienstposten und
damit ihren Lebensmittelpunkt zwischen In„ und Ausland (Rot~tion). Dieses Prinzip führt
dazu, dass jeden Sommer rund 2.000 Beschäftigte (mit ihren Familien) umziehen und sich
auf ein neues Umfeld sowie auf ~eue Aufgaben einstellen müssen. Relevante
Informationen, die sie zur organisatorischen, finanziellen und fachlichen Vorbereitung und
zur erfolgreichen Durchführung der Rotation benötigen, werden dezentral - häufig in
Gesetzen und Regelungen versteckt - zur Verfügung gestellt. Eine strukturierte und
effiziente Rotationsplanung und -·durchführung gestaltet sich daher sehr schwierig. Eine
ganzheitliche Unterstützung im Prozess ihrer Rotation erfahren die Beschäftigten bislang
nicht. Dies stellt eine starke Belastung dar, da die Beschäftigten die Rotation parallel zu
ihren eigentlichen Tätigkeiten planen und durchführen müssen. Sie verlieren in dem
mehrwöchigen Prozess regelmäßig substantiell an Arbeitseffizienz.
Zielsetzung und Lösung
Zielstellung der Kooperati_onzwischen Tech4Germany und dem Auswärtigen Amt war es,
den komplexen Prozess der Rotation für die Beschäftigten übersichtlicher zu gestalten.
Basierend auf der Analyse der Bedürfnisse, Probleme und Hindernisse der' Nutzer*innen
entstand ein »Rotationsplaner«, der es den Beschäftigten ermöglicht, ~lle
rotationsrelevanten Aufgaben an einem Ort zu finden und individuell zusammenzustellen.
Basierend auf den persönlichen· Lebensumständen der Beschäftigten, stellt ihnen das
Portal ·die für sie relevanten Informationen, Formulare und weiteren Anlagen bereit.
Das Rotationsportal wurde als Sharepoint basierte Webapp umgesetzt und bereits
während des Fellowship Programms in die vorhandene Infrastruktur des Auswärtigen
Amtes integriert. Die nächste Rotationsphase, die im Sommer 2020 beginnt, wird bereits
durch die entwickelte Lösung gestützt werden.
Vorgehen und Erkenntnisse
Um den 'Rotationsprozess besser zu verstehen, wurden zunächst 15 Interviews mit
Mitarbeiter*innen im In- und Ausland geführt~ die als Basis für die Erstellung von
Personas (prototypische, fiktive Nutzergruppen) dienten. Eine User-Journey half dabei, die
einzelnen Schritte und die damit einhergehenden Herausforderungen detailgenau
nachzuvollziehen. Aus der Nutzeranalyse war zu entnehmen; dass Rotierende sich mit
dem komplexen Prozess bei der Planung und Durchführung der Rotation alleingelassen,
unsicher und gestresst fühlen (Habe ich den richtigen Antrag zur richtigen Z'eit gestellt?
Habe ich an. alles gedacht?). Um den Rotationsprozess einfacher und übersichtlicher zu
strukturieren, wurden zunächst papierbasierte Prototypen erstellt, die in
Zusammenarbeit mit den Fachreferaten getestet und verbessert würden. Nach mehreren
Iterationen und Tests mit den. zukünftigen Nutzer*innen entstand eine favorisierte
Lösung, die digital ausgearbeitet und in einer auf Sharepöint basierenden ·Webapp
umgesetzt wurde. Sie steht seit Oktober im Intranet des Auswärtigen Amtes zur
Verfügung.
tech
i,Germany_
r Fallstudie Rotationsportal: Planungstool zur Unterstützung der Rotation
in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt
Auszug der Projektergebnisse
Um den Rotierenden nur
Persönlich~
Angaben
die Informationen anzu-
zeigen, die für ihre aktuelle \'.
Situation relevant sind, gibt
es die Möglichkeit der
Personalisierung. In einem
kurzen Fragebogen werden
wichtige Faktoren angege-
ben, . die ihre Rotation
beeinflussen (wie z. B.
Zielort oder die Rotation mit
·schulpflichtigen Kindern).
Um der Ungewissheit ent- lh,. Rotationsplan
gegenzuwirken, wurde ein
personalisierter Rotations-
AllgemeinM
plan entwickelt, · der eine
strukturierte Übersicht aller
zu erfüllenden • Aufgaben
bietet. Diese sind
übersichtlich nach Katego-
rien geordnet .. Es gibt die
Möglichkeit zu jeder Kate-
gorie . eigene Aufgaben Ankunft
hinzuzufügen und zu. spei-
chern, welche Aufgaben Kinder
bereits erledigt sind.
Die einzelnen Aufgaben sind Umzug
mit weiteren Informationen,
Formularen und Anlagen
angereichert. Dadurch Informationen
werden den Beschäftigten
alle wichtigen
Informationen zentral zur
Verfügung gestellt.
tech
i,Germany_
r Fallstudie Weiterbildung: Einstiegsplattform für Weiterbildung
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Hintergrund und Herausforderun·g
Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt tiefgreifend. Zwar wird uns die Arbeit nicht
ausgehen; aber Berufe und Qualifikationen werden sich-rapide wandeln. Weiterbildung
wird daher zu einer zentralen Voraussetzung. Um diesen Wandel zu meistern, muss
Deutschland noch stärker zu einem Land des Lernens werden. Einen Überblick über
passende Weiterbildungsangebote, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, sowie Förder- &
Finanzierungshilfen zu bekommen, ist aufgrund der großen Vielfalt der Angebote häufig
aufwändig und frustrierend. Im Rahmen der Nationalen Weiterbildungsstrategie wurde
unter anderem vereinbart, eine Einstiegsplattform für Weiterbildung zu entwickeln.
Zielsetzung und Lösung·
Das Tech4Germany Team hat einen technischen Prototypen entwickelt, der Menschen
dabei unterstützt das Labyrinth der Weiterbildungssu_che zu navigieren. Dabei wurden drei
elementare Bestandteile der Plattform konzipiert und in Teilen technisch umgesetzt:
1. Kl-gestütztes Tool zur Orientierung: Spielerisch Berufsfelder & passende
Weiterbildungen entdecken
2. Persönliche Suchfilter: Suchergebnisse nach persönlichen Lebensumständen filtern
3. Individueller Förderrechner: Persönliche Fördermöglichkeiten während der
Weiterbildungssuche berechnen
Vorgehen und Erkenntnisse
Da der Projektzeitraum nur zehn Wochen betrug, wurde die Aufgabenstellung klar
eingegrenzt. Fü_rdie erste Iteration hat sich das -Team auf weiterbildungsinteressierte
Erwerbstätige fokussiert und dabei einen nutzerzentrierten Entwicklungsprozess verfolgt.
In der ersten Phase, der User Research Phase, hat das Team die größten Probleme. von
Bürger*innen bzgl. Weiterbildung anhand von Nutzer- und Experteninterviews sowie
Nutzertests identifiziert und in Personas und einer User Journey festgehalten. Für diese
Bedürfnisse wurden ld_een entwickelt und erste prototypen gestaltet. Diese Prototypen
wurden mehrmals mit Nutzer*innen in verschiedenen Iterationen getestet. Um schnellen
Zugriff auf· Daten für das_ Kl-gestützte Orientierungstool zu bekommen, wurden die
Informationen zu drei Millionen Kursen mittels Bots ausgelesen. So konnte
schnellstmöglich ein technischer Prototyp programmiert werden.
tech
1,Germany_.
, Fallstudie Weiterbildung: Einstiegsplattform für Weiterbildung
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Auszug der Projektergebnisse
Die Plattform hat zwei Einstiege. Zum
einen können Nutzer*innen, die
bereits eine konkrete Weiterbildung im
Kopf haben, zielführend und ohne
Aufwand die Suchfunktion benutzen
(Bild 1 - links). Zum anderen gibt es
Personengruppen, die mit der
derzeitigen Job-Situation unzufrieden
sind, jedoch nicht wissen, welche
berufliche Richtung die richtige sein
könnte. Diese können ein Kl-gestütztes
Orientierungstool (Bild 1 - rechts) zur
Hilfe nehmen. !W' ...............
Die erste Gruppe wird mit der
Sucheingabe auf eine Kursseite (Bild 2)
weitergeleitet.. Dort können sie die
Angebot nach.. persönlichen Kriterien
1rg:
~--__,.
(Abschluss, Dauer, Tageszeit, Ort, ...)
filtern. Auf der Seite werden auch
wesentliche Informationen zu Kursen ·t Oritflti„uflQi· Tl)t)I:
Wlf'k:ha1,oritorbiklt.Jngp,ust zu r-1'
(Titel, Kosten, Niveau, Anzahl der freien
Plätze) direkt angezeigt.
Da~ Orientierungstool (Bild 3) gibt die
Option zwischen Berufsaufstieg oder
Berufswechsel zu wählen. Die erste
Auswahl zeigt passgenaue
Weiterbildungskurse basierend auf den
getätigten Auswahloptionen auf. Die
Option "Berufswechsel" schlägt neue
Berufe vor, die sich in den
-
Tätigkeitsprofilen ähneln und , gute
Zukunftschancen haben.
Zudem hat das Team einen -
prototypischen Förderrechner (Bild 4)
konzipiert, der individualisiert die Höhe
einer potenziellen Weiterbildungs-
förderung aufzeigt.
tech
i,Germany_
, Fallstudie Ministeriumswebseite der Zukunft
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung
Hintergrund und Herausforderung
Ministeriumswebseite haben häufig einen sehr journalistischen Ansatz. Statt
Online-Angeboten finden Bürger*innen auf der Hauptseite Pressemitteilungen,
Informationen zu Minister*innen und den Aktivitäten des Hauses. Dies entspricht jedoch
nicht den Angeboten, die gerade junge Generationen auf der Online-Präsenz eines
Ministeriums erwarten.
Zielsetzung und Lös~ng
Ziel des Projektes war es ein nutzer- und serviceorientiertes Konzept für die Webseite des
BMBF zu entwickeln, wel_chesdie Art und Weise wie Bürger*innen mit dem Ministerium
interagieren neu definiert und dadurch die Reichweite der Seite zu erhöht. In der
entstandenen Lösung werden Online-Angebote prominent. dargestellt und die
Nutzerführung und Navigation an den Bedürfnissen von Bürger~innen ausgerichtet.
Außerdem wurde das Ökosystem für digitale Bürgerangebote untersucht und die
Webseite entsprechend eingebettet. Das Konzept wurde prototypisch umgesetzt, getestet
und in Form von Empfehlungen an das BMBFübergeben.
Vorgehen und Erkenntnisse
Um ein nutzerzentriertes Angebot gestalten. zu können galt es die Bedürfnisse der
Nutzer*innen zu verstehen. Dafür wurden 20 Nutzerbefragungen am Tag der Offenen Tür
des Ministeriums, eine Analyse der Seitenaufrufe, Nutzertests und eine repräsentative
Online-Umfrage durchgeführt.
Daraus ergaben sich folgende Kernerkenntnisse:
1. Die Nutzergruppe der Webseite ist sehr divers. Nutzer*innen interessi•eren sich
für verschiedenste Themenbereiche. "Den einen" Use Case für die Verwendung gibt
es nicht.
2. Die.Webseite wird mit einem konkreten Ziel aufgesucht. -Bürger*innen nutzen
die Webseite· nicht um zu stöbern oder sich zu den Aktivitäten des BMBF zu
informieren, sondern wollen wissen 'Was macht das BMBFfür mich?"
3. Die Suchfunktion und Gliederung der Seite ist unintuitiv. Die unintuitive
Nutzerführung und eingeschränkte Funktionalität der Suche erschwert das gezielte
Auffinden von Inhalten. Der Aufbau der Gliederung orientiert sich in großen Teilen
an der internen Referatsstruktur des Ministeriums, statt an den Bedürfnissen der
Bürger*innen.
4. Die Aufmachung der Webseite wird als modern, profess·ionell und
ansprechend wahrgenommen .. Das visuelle Design wurde häufig sehr positive
hervorgehoben.
Basierend auf diesen Erkenntnissen entwickelte das Tech4Germany Team
niedrigschwellige Papierprototypen, die schnell getestet und iteriert wurden. Die
vielversprechendsten Ideen wurden anschließend in digitale Wireframes umgesetzt.
tech
i,Germany_
, Fallstudie Ministeriumswebseite der Zukunft
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung
Auszugder Projektergebnisse
1
Durch eine Analyse der Seitenaufrufe
der BM BF-Webseite konnten· die
relevantesten Inhalte und Muster im·
Nutzungsverhalten identifiziert
werden. Dies zeigte, dass aktuelle
News, prominent in einem Karussell
auf der Startseite platziert, von
weniger als einem Prozent der
Seitenbesucher*innen angeklickt
werden. Die Seitenaufrufe ließen
unter anderem erkennen, dass es ·
sich um eine professionelle
Nutzerbasis handelt, die die Seite
vornehmlich während der
Arbeitswoche· besucht.
Durch die Arbeit mit Papierproto-
typen ließen sich erste Ideen schnell
sichtbar machen und testen; Durch
die geringe Genauigke-it der
Prototypen konzentrieren sich
Nutzer*innen automatisch auf die
Funktionalität und Architektur der
Seite und weniger. auf das visuelle
Design, wodurch sich falsche Grund-
annahmen schnell aufdecken lassen.
Durch das gesammelte Feedback
konnten schnell viele Iterationen
entstehen, die dabei geholfen haben
Ideen zu fokussieren.
Basierend auf den Analys.en und
zahlreichen Nutzertests entwickelte
das Team iterativ . digitale Wire-
frames. In diesen wurde vor allem
eine vereinfachte Navigation und
Nutzerführung umgesetzt, in der
Nutzer*innen direkt mit einem "Wie
können wir Ihnen helfen" angespro-
chen werden. Insbesondere die
farbliche Unterteilung der Bereiche
Bildung und Forschung wurde von
Nutzer*innen sehr positiv wahrge-
nommen und unterstützt die
-
effiziente Nutzerführung.
tech
t,Germany_
r Fallstudie BuFI: Infoplattform zu Bildung und Forschung
in Kooperat_ionmit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung
Hintergrund und Herausforderung
Alle zwei Jahre informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung über den
Bundesbericht für Forschung und Innovation (BuFI) zum aktuellen Forschungsstand in
Deutschland .. Zusätzlich zu der Print-Ausgabe werden die Inhalte auf der Seite
www.bundesbericht-forschung-innovatiori.de zur Verfügung gestellt. Leider wird die
Webseite in ihrer aktuellen Version nur wenig genutzt.
Zielsetzung und Lösung
Ziel der Zusammenarbeit zwischen Tech4Germany und dem BMBF war es ein neues
Informationserlebnis für Nutzer*innen im Bereich Forschung und Innovation zu gestalten.
Dabei soll neben den Nutzer*innen, die in einem beruflichen Kontext Informationen
einholen, wie beispielsweise Wissenschaftler*innen und Verwaltungsangestellte im
· Wissenschaftsumfeld, die Nutzergruppe erweitert und diversifiziert werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde ein Gesamtkonzept für die Webseite entwickelt,
in dem sich auf komplementäre Online-Angebote fokussiert wurde. Die textuellen Inhalte
wurden stark verschlankt und durch interaktive Grafiken und Visualisierungen ergänzt.
Dabei wurden besonders die Angebote hervorgehoben, · die· von Nutzer*innen am
häufigsten aufgerufen wurden, wie zum Beispiel eine Übersicht aller geförderten
Forschungseinrichtungen. Dadurch wurden Dopplungen mit der Printausgabe reduziert
und die Webseite in den übergeordneten Kontext eingeordnet. Das Konzept für die
überarbeitete Webseite wurde prototypisch umgesetzt und nach ausführlichen Tests in
Form von User Stories zur Umsetzung übergeben.
Vorgehen· und Erkenntnisse
Um Schwachstellen der aktuellen Webseite des BuFI zu identifizieren führte das
Tech4Germany Team 13 Interviews, 6 Nutzertests, Eye-Tracking Untersuchungen und eine
heuristische Evaluation anhand der 150-9241 Kriterien durch. Daraus ergaben sich vier
Kernerkenntnisse: ·
1.. Die BuFI-Webseite ist schwer auffindbar. Suchen in gängigen Suchmaschinen
führten häufig zu lnformat.ionen über den Bericht, aber nicht zum Bericht selbst.
2. Nutzer*innen fehlt das Verständnis, wozu die BuFI-Webseite dient. Dies zeigt
. sich beispielsweise bei der Analyse der internen Suche. Die häufigsten Suchbegriffe
umfassen Wörter wie Stellenanzeigen, · Karriere, Job oder Praktikum. Die
BuFI-Webseite stellt jedoch die Online-Präsenz des Bundesberichts und keinen
Stellenmarkt dar.
3. Die gesuchten Inhalte sind auf der BuFI-Webseite nur schwer zu finden. Die
Navigation der aktuellen Webseite entspricht nicht den Erwartungen · der
Nutzer*innen. Auch Navigationselemente werden häufig nicht erkannt und genutzt.
4. Die Weiterverarbeitung wertvoller Daten & Informationen ist aufwendig.
Besonders offizielle Tabellen.und Daten sind für Nutzer*innen sehr wertvoll. Jedoch
sind diese aktuell nicht so hinterlegt und aufbereitet, dass Nutzer*innen sie einfach
tech downloaden und weiterverarbeiten können.
i,Germany_
, Fallstudie BuFI: Infoplattform zu Bildung und Forschung
in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung
Auszug der Projektergebnisse
Um erste Ideen für ein Redesign
schnell sichtbar zu machen,
entwickelte das Tech4Germany Team
Papierprototypen, anhand derer
erste Nutzertests durchgeführt
wurden. Durch die geringe Genau-
igkeit fokussieren sich Nutzer*innen
auf die Funktionalität und Architektur
der Seite, statt auf das visuelle Design
und falsche Grundannahmen können
schnell aufgedeckt werden.
Nutzerfreundlich aufbereitete Infor-
mationen und Daten haben· sich in
der Analysephase als zentraler User
Need herausgestellt. Die Bereit-
stellung interaktiver Darstellungen
macht die Vorteile einer Web-
umgebung gegenüber einem
Printberichr besonders deutlich.
Nutzer~innen können die Inhalte auf •
ihre Bedürfnisse anpassen, indem sie •--
•
Datensätze ausblenden, filtern und
durchsuchen. Zudem. werden
umfangreiche Downloadmöglich-
keiten angeboten, die die Wieder-
verwendbarkeit der Daten und
Abbildungen erleichtern.
Durch die Integration eines Eye~
Tracking . Tools ließ sich· die
Nutzeraufmerksamkeit in sogenann-
ten Heatmaps voraussagen. Die neue
Webseite lenkt die Aufmerksamkeit
auf die Elemente, die als besonders
inhaltlich relevant für die Zielgruppe
identifiziert wurden. Dies deutet auf
eine zukünftige Steigerung der
Nutzunngseffizienz hin und birgt
Potenzial, frühere Pain Points in der
User Journey zu vermeiden.
tech
i,Germany_
tech
t,Germany_
ProjektreferenzenTech4Germany
Fellowship Programm 2019
durchgeführt von 12. August bis 21. Oktober 2019
Projektname Weitere
Nr. 1 Kurzbeschreibung Ansprechpartner t .• t
(Partnerbehörden) · I8 e e11g
1 e
1
,Ziel dieses Projektes war es das Bedienerlebnis
des Web-Formulars der zentralen Projektleiter:
Rechnungseingangsplattform des Bundes neu Nikolai Jaklitsch,
1 Arndt Fabrice,
E-Rechnung zu gestalten und in einem High-End funktionalen ITZBund
!Jan Kriener,
1 (ITZBund, BMI, Prototypen zu implementieren. Bei ersten
1Claudia Hübner,
BMF) Nutzertests des neuen Web-Formulars konnte Sponsor: Direktor
!alle ITZBund
eine signifikante Beschleunigung des Dr. Alfred 1
1
Rechnungseingabeprozesses von durchschn. 28 Kranstedt l·
!
Min. auf nur 5 Min. erreicht werden.
Ziel dieses Projektes war die Konzeption einer Projektleiterin: ,Andreas Bull,
'E-Learning Plattform für den Bund. Die Katja Bruver, Daniel Eggert, ·
E-Learning gewonnenen Informationen sind in einen ·ITZBund Karsten Neubert,
2
(ITZBund, BMI) 1nutzerzentrierten, technischen Klick-Prototyp auf ; Christian Petri,
HTMUCSS und Java Script Basis in der i Sponsor: 'Dr. Annett Kaboth,
. 1
BundesclotJd geflossen. jAlfred Kranstedt alle ITZBund
Die Zielsetzung war es eine schnelle und
einfache ldent- ünd Authentifizierung für
lBürger*innen zu ermöglichen und mit Nutzer-
Projektleiter:
!freundlichkeit und Sicherheit bei der Online-
1Johannes Käfer,
Authentifizierung für Verwaltungsleistungen zu
ITZBund Dirk Wegener,
Digitale Identitäten vereinen. Als Lösung hat das Team eine
3 Sebastian Härtl,
(ITZBund, BMI) .prototypische Integration eines privaten 1
Sponsor: Direktor beide ITZBund
: Identitätsanbieters in ein Nutzerkonto
Dr. Alfred
:durchgeführt. und einen strategischer ldentity
Kranstedt
Roundtable mit zentralen politischen Akteuren
(u.a. StS Vitt) und den wichtigsten Unternehmen
im Bereich digitale Identitäten organisiert.
;ziel des Projektes war die Konzipierung der
:weiterbildungsplattform aus der nationalen.
Projektleiterin:
;Weiterbildungsstrategie. Das Tech4Germany.
Julia Borggräfe,
w •t b"ld rt 'Team hat eine Plattform konzipiert, die
1 1 BMAS Michael Schulze,
4 (B::;) ungspo a :Menschen dabei unterstützt das Labyrinth der
:BMAS
1
:Weiterbildungssuche zu navigieren. Zudem
Sponsor: StS
· ;wurde ein Kl-gestütztes Tool entwickelt, dass
Björn .Böhning
:Bürger_innen hilft spielerisch passende 1
;Berufsfelder und Weiterbildungen zu entdecken.
1
·Ziel des Projektes war es, den komplexen Projektleiterin: Daniela Weber,
Rotationsportal !Prozess der Rotation für die Beschäftigten des Katrin aus dem !Stephanie ·
5
(Auswärtiges Amt) !Auswärtigen Amts übersichtlicher zu gestalten. Siepen, M :Weidner, beide
~Basierend.auf der Analyse der Bedürfnisse, :M
4Germany UG I Choriner Straße 46 1 10435 Berlin Version 1.1 1
27.04.2020