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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Braunkohle-Tagebau und Trinkwasser

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Abbildung 4-5:             Ableitung eines Regressionsprognosemodells für die Relation Abfluss und
                           Sulfatkonzentration für Beeskow für den gesamten Wertebereich (oben); den
                           begrenzten Wertebereich ≤ MQ (Mitte) sowie der Vergleich der absoluten
                           Prognoseabweichungen mittels Boxplot (unten). .....................................................115
Abbildung 4-6:             Ableitung eines Regressionsprognosemodells für die Relation Sulfatkonzentration
                           und Ereignisdauer für Spremberg-Wilhelmstal für CSO4 ≥ 200 mg/L und T ≥ 7 Tage
                           sowie Vergleich der absoluten Prognoseabweichungen mittels Boxplot. ................117
Abbildung 4-7:             Ableitung eines Regressionsprognosemodells für die Relation Sulfatkonzentration
                           und Ereignisdauer für Leibsch für CSO4 ≥ 300 mg/L und T ≥ 7 Tage sowie Vergleich
                           der absoluten Prognoseabweichungen mittels Boxplot. ..........................................118
Abbildung 4-8:             Ableitung eines Regressionsprognosemodells für die Relation Sulfatkonzentration
                           und Ereignisdauer für Beeskow für begrenzten Wertebereich; C SO4 ≥ 250 mg/L und T
                           ≥ 7 Tage sowie Vergleich der absoluten Prognoseabweichungen mittels Boxplot. 119
Abbildung 5-1:             Maßnahmewert 250 mg/L in Rahnsdorf mit den korrespondierenden
                           Sulfatkonzentrationen (90 % Perzentil) und Immissionsrichtwerten für Neubrück,
                           Leibsch und Spremberg-W. .....................................................................................123
Abbildung 6-1:             Vergleich der Speicherinhalte des SB Bärwalde für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................128
Abbildung 6-2:             Vergleich der Speicherinhalte des SB Bärwalde für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 5. .....................129
Abbildung 6-3:             Vergleich der Speicherinhalte der TS Bautzen für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................130
Abbildung 6-4:             Vergleich der Speicherinhalte der TS Bautzen für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 5. .....................130
Abbildung 6-5:             Vergleich der Speicherinhalte der TS Quitzdorf für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................131
Abbildung 6-6:             Vergleich der Speicherinhalte der TS Quitzdorf für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 5. .....................132
Abbildung 6-7:             Vergleich der Speicherinhalte des SB Lohsa I für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................133
Abbildung 6-8:             Vergleich der Speicherinhalte des WSS Lohsa II für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................134
Abbildung 6-9:             Vergleich der Speicherinhalte des WSS Lohsa II für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 5. .....................134
Abbildung 6-10:            Vergleich der Speicherinhalte der TS Spremberg für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................135
Abbildung 6-11:            Vergleich der Speicherinhalte der TS Spremberg für einen Immissionsrichtwert in
                           Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................136
Abbildung 6-12:            Vergleich der verbleibenden Jahres-NWA-Kontingente für einen Immissionsrichtwert
                           in Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................137
Abbildung 6-13:            Vergleich des verbleibenden Jahres-NWA-Kontingents für einen Immissionsrichtwert
                           in Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                           Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 5. .....................137




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Abbildung 6-14: Vergleich des monatlich genutzten NWA-Kontingents für einen Immissionsrichtwert
                 in Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                 Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 4. .....................138
Abbildung 6-15: Vergleich des monatlich genutzten NWA-Kontingents für einen Immissionsrichtwert
                 in Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L (Szenario 1) mittels
                 Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für Periode 5. .....................139
Abbildung 6-16: Vergleich des monatlich ungenutzten NWA-Kontingents für einen
                 Immissionsrichtwert in Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L
                 (Szenario 1) mittels Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für
                 Periode 4. .................................................................................................................140
Abbildung 6-17: Vergleich des monatlich ungenutzten NWA-Kontingents für einen
                 Immissionsrichtwert in Spremberg-W. von 450 mg/L (Referenz) gegenüber 400 mg/L
                 (Szenario 1) mittels Boxplot (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90%-Perzentile) für
                 Periode 5. .................................................................................................................140
Abbildung 8-1: Ausschnitt der erweiterten Modellstruktur. ...............................................................146
Abbildung 8-2: Simulationsergebnisse der iterativen Bestimmung eines Immissionsrichtwertes für
                 Spremberg-Wilhelmstal zur Einhaltung des IRW in Neubrück.................................147
Abbildung 8-3: Simulationsergebnisse der iterativen Bestimmung eines Immissionsrichtwertes für
                 Spremberg-Wilhelmstal zur Einhaltung des IRW im WW Briesen. ..........................148
Abbildung 8-4: Monatliche Zusatzwassermengen aus dem fiktiven Speicher zur Einhaltung der IRW
                 für Neubrück (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %- und 90 %-Sicherheit) und Briesen (1 %-,
                 10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90 %- und 99 %-Sicherheit) für Periode 4. .................149
Abbildung 8-5: Jahressummen der-Zusatzwassermengen aus dem fiktiven Speicher zur Einhaltung
                 der IRW für Neubrück (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %- und 90 %-Sicherheit) und
                 Briesen (1 %-, 10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90 %- und 99 %-Sicherheit) für Periode
                 4................................................................................................................................150
Abbildung 8-6: Gegenüberstellung der ermittelten Sulfatkonzentrationen in mg/L zur Einhaltung des
                 IRW für Neubrück (linker Balken) respektive am Zuflussprofil WW Briesen (rechter
                 Balken) und der dazu benötigten Zusatzwassermenge in Mio. m³ für Periode 4. ...151


TABELLEN
Tabelle 1-1:               Zuordnung der Simulationsteilgebiete zu den meteorologischen Teilgebieten (Met-
                           TG) aus dem KLIWAS Projekt und aus SESIM08. ......................................................3
Tabelle 1-2:               Hydrografische Flächenparameter für das NAM-EGMO. ............................................4
Tabelle 1-3:               Kalibrierungsgebiete der Simulationsteilgebiete. .........................................................5
Tabelle 1-4:               Anpassungsgüte (NSE - Nash-Sutcliffe-Effizienz) der Modelle im Kalibrierungs- und
                           Validierungszeitraum. ...................................................................................................5
Tabelle 1-5:               Vergleich der mittleren Jahresabflüsse [m³/s] (beobachtet, simuliert). ........................6
Tabelle 1-6:               Übersicht der integrierten Bilanzprofile im Berlin-Abschnitt. ......................................10
Tabelle 1-7:               Übersicht der integrierten Nutzer im Berlin-Abschnitt. ...............................................11
Tabelle 1-8:               Übersicht der integrierten DYN-Elemente im Berlin-Abschnitt...................................12
Tabelle 1-9:               Übersicht der Bilanzprofile im Berlin-Abschnitt für die Sulfatprognose. .....................14
Tabelle 1-10:              Sulfatkonzentrationen und Volumenströme im Berlin-Baustein zwischen Große
                           Tränke UP und Rahnsdorf (NA: entsprechend Niederschlags-Abfluss-Simulation,
                           WB: simulierter Volumenstrom im WBalMo). .............................................................16
Tabelle 1-11:              Übersicht der verfügbaren Messdaten für Durchflüsse und Sulfatkonzentrationen im
                           Berlin-Baustein (Vergleich Abbildung 1-9). ................................................................18
Tabelle 1-12:              Übersicht der gemessenen und berechneten Durchflüsse im Berlin-Baustein. ........21
Tabelle 1-13:              Vergleich der Statistik der gemessenen und beobachten Werte an den relevanten
                           Querschnitten im Berlin-Baustein...............................................................................26
Tabelle 1-14:              Übersicht der ermittelten Gütekriterien an den relevanten Querschnitten im Berlin-
                           Baustein. ....................................................................................................................26
Tabelle 1-15:              Wasserstand und GW-Stände [m NHN] an Fähre Rahnsdorf und naheliegenden
                           GWMS (SenUVK, 2019). ...........................................................................................31




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Tabelle 1-16:              Vergleich der maximal monatlichen Sulfatkonzentrationen für Sulfatereignisse
                           unterschiedlicher Ausprägung am Profil Rahnsdorf für die Varianten vor Einbau
                           Berlin-Baustein (SPM1.07) und nach Einbau Berlin-Baustein (SPM1.07). ................36
Tabelle 1-17:              Absinken der maximalen monatlichen Sulfatkonzentrationen [mg/L] zwischen den
                           Profilen Briesen und Rahnsdorf. Vergleich der Varianten vor Einbau Berlin-Baustein
                           (SPM1.07) und nach Einbau Berlin-Baustein (SPM1.07) sowie mit
                           Beobachtungsdaten. ..................................................................................................36
Tabelle 1-18:              90 %-Perzentile der jährlichen Sulfatkonzentrationen am Querschnitt Rahnsdorf. ...40
Tabelle 3-1:               Parameter für die Definition des Basisszenarios. ......................................................44
Tabelle 3-2:               Nutzbarer Speicherinhalt und Zielwert der Auffüllung beim Abgabeelement 4.004
                           und 4.6 des SB Bärwalde für das SPM 2016 und SPM 2018. ...................................45
Tabelle 3-3:               Absenkziele der Abgabeelemente 4.3 und 4.41 des SB Bärwalde für das SPM 2016
                           und SPM 2018. ...........................................................................................................46
Tabelle 3-4:               GW-Bilanz des SB Bärwalde. ....................................................................................47
Tabelle 3-5:               Aktuelle monatliche Abgabeelemente (AB) und Nutzraumgrenzen der
                           TS Spremberg. ...........................................................................................................48
Tabelle 3-6:               Änderungen im WBalMo SPM auf Basis der Versorgungsbilanzen. .........................49
Tabelle 3-7:               Anhand der Eckdaten vorgenommene Änderungen im WBalMo SPM. ....................50
Tabelle 3-8:               Übersicht der geänderten sowie neuen Modellelemente für die Bewirtschaftung des
                           CBOS als See. ...........................................................................................................53
Tabelle 3-9:               Dargebotsänderungen hinsichtlich Simulationsteilgebieten (STG) und
                           Bilanzprofilanteilen (BP). ............................................................................................54
Tabelle 3-10:              Grundwasserbilanzen aus (GUB, 2017) und WBalMo sowie die
                           Anpassungsparameter für die Dargebotsanteile der Tagebaurestseen. ...................56
Tabelle 3-11:              Monatliche Verdunstungsangaben [mm] auf Basis von GUB (2017)
                           (Seeverdunstung) und SESIM08 (potentielle Evapotranspiration). ...........................57
Tabelle 3-12:              Ermittlung des Jahresgangs der Sulfatkonzentration der Kleinen Spree oberhalb des
                           Entnahmebauwerks für die Flutung des Speichers Burghammer sowie den
                           Zuflusspegel Burg 2, Auswertung der Messstelle F1.091 im Zeitraum 2002–2018. .61
Tabelle 3-13:              Ermittlung des Jahresgangs der Sulfatkonzentration der Spree oberhalb des
                           Entnahmebauwerks für die Flutung des Speichers Lohsa II sowie den Zuflusspegel
                           Bärwalde, Auswertung der Messstellen F1.011, F1.141 u. OBF21110 im Zeitraum
                           2002-2018. .................................................................................................................61
Tabelle 3-14:              Jahresgang der prognostizierten Volumenströme, Quelle: Ländermodell
                           LM180322_03 [m³/s]. .................................................................................................63
Tabelle 3-15:              Sulfatkonzentrationen des natürlichen Hintergrunds, wenn dafür die
                           Sulfatkonzentrationen des Zustroms vom jeweiligen TRS angenommen werden (ab
                           Jan 2013) [mg/l]..........................................................................................................65
Tabelle 3-16:              Anteil der Seenflächen am Gesamt-EZG Dobra. .......................................................66
Tabelle 3-17:              Anteil der Seenflächen am Gesamt-EZG Wudritz (Ottergraben). ..............................67
Tabelle 3-18:              Auswahl und Abstimmung der Szenarioparameter. ...................................................68
Tabelle 3-19:              Übersicht zu den Grundwasserzustrombereichen und den verwendeten Daten bzw.
                           der vorgenommenen Änderungen. ............................................................................81
Tabelle 3-20:              Übersicht zu den bisherigen und aktualisierten Modellansätzen für Sulfat im
                           Grundwasserzustrom. ................................................................................................82
Tabelle 3-21:              Initiale Sulfatkonzentrationen in den Speichern. ........................................................83
Tabelle 3-22:              Statistik der Sulfatkonzentrationen am Beginn jedes Auswertezeitraumes. ..............83
Tabelle 3-23:              Übersicht der bestehenden Immissionsrichtwerte und der 90 %-Perzentile der
                           jährlichen Sulfatkonzentrationen (Unterschreitungswahrscheinlichkeit). ...................91
Tabelle 3-24:              Übersicht der 90 %- Perzentile der jährlichen Sulfatkonzentrationen
                           (Unterschreitungswahrscheinlichkeit) für Varianten mit verändertem
                           Immissionsrichtwert in Spremberg-Wilhelmsthal. ......................................................94
Tabelle 3-25:              Übersicht des abgeleiteten und der bestehenden Immissionsrichtwerte und der
                           90 %-Perzentile der jährlichen Sulfatkonzentrationen für deren
                           Unterschreitungswahrscheinlichkeit. ........................................................................105




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Tabelle 4-1:               Übersicht über die Gütekriterien für die abgeleiteten Regressionsmodelle für
                           Spremberg-Wilhelmstal, Leibsch und Beeskow für den Zusammenhang Abfluss und
                           Sulfatkonzentration unter Berücksichtigung des gesamten Wertebereichs. ............111
Tabelle 4-2:               Übersicht über die Gütekriterien für die abgeleiteten Regressionsmodelle für
                           Spremberg-Wilhelmstal, Leibsch und Beeskow für den Zusammenhang Abfluss und
                           Sulfatkonzentration unter Berücksichtigung des Wertebereichs bis zum mittleren
                           Abfluss (MQ). ...........................................................................................................112
Tabelle 4-3:               Übersicht über die Gütekriterien für die abgeleiteten Regressionsmodelle für
                           Spremberg-Wilhelmstal, Leibsch und Beeskow für den Zusammenhang
                           Sulfatkonzentration und Ereignisdauer unter Berücksichtigung für begrenzte
                           Wertebereiche. .........................................................................................................116
Tabelle 5-1:               Korrespondierende Sulfatkonzentrationen zum Maßnahmewert 250 mg/L in
                           Rahnsdorf (Auswertung jeweils für die 10 %-, 50 %- und 90 %-Perzentile). ...........121
Tabelle 5-2:               Überschreitungswahrscheinlichkeiten (ÜWK) für die Sulfatkonzentration von
                           250 mg/L an der Fähre Rahnsdorf für die jeweiligen 90 %-Perzentile der Pegel. ...122
Tabelle 6-1:               Monatlich Mindestinhalte (AB 5.03) und Nutzraumgrenzen des SB Lohsa II ..........125
Tabelle 6-2:               Ableiterkapazitäten für das SB Bärwalde und SB Lohsa II. .....................................125
Tabelle 6-3:               Monatlich kumulierte NWA Kontingente der TS Bautzen und Quitzdorf [Mio. m³]. .126
Tabelle 7-1:               Nutzungen und Abflussforderungen zur Auswertung ..............................................141
Tabelle 7-2:               Kenngrößen Nutzungen. ..........................................................................................143
Tabelle 8-1:               Sulfatkonzentrationen für Neubrück für betrachtete Immissionsrichtwerte in
                           Spremberg-Wilhelmsthal (325 mg/L, 350 mg/L und 375 mg/L). ..............................147
Tabelle 8-2:               Sulfatkonzentrationen für WW Briesen für betrachtete Immissionsrichtwerte in
                           Spremberg-Wilhelmsthal (250 mg/L, 275 mg/L und 300 mg/L). ..............................148
Tabelle 8-3:               Monats- und Jahressummen der Zusatzwassermengen aus dem fiktiven Speicher
                           zur Einhaltung der IRW für Neubrück (10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90 %-Sicherheit)
                           und am Zuflussprofil WW Briesen (1 %-, 10 %-, 20 %-, 50 %-, 80 %-, 90 %-, 99 %-
                           Sicherheit) in Mio. m³ für Periode 4. .........................................................................150




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12

Arbeitspaket/ Fachlos 1

1                  Sulfatprognose für den Querschnitt Rahnsdorf
                   Im Folgenden werden die Ergebnisse der Sulfatprognose für den Querschnitt Rahnsdorf
                   zusammenfassend vorgestellt (siehe Abschnitt 1.2). Diese Ergebnisse basieren auf den
                   ebenfalls hier in Abschnitt 1.1 vorgestellten Erweiterungen des Sulfatprognosemoduls für
                   den Querschnitt Rahnsdorf. Darüber hinaus sind in die Ergebnisse auch alle
                   Aktualisierungen und Erweiterungen des WBalMo SPM eingeflossen, die in Abschnitt 3.2
                   beschrieben sind.



1.1                Verbesserung der Prognosefähigkeit des WBalMo SPM für den
                   Querschnitt Rahnsdorf

1.1.1              Feinkonzept zu den Modellanpassungen für den Querschnitt Rahnsdorf
                   Gemäß Leistungsbeschreibung zur Ermittlung von Zielwerten für die Spree für den
                   Parameter Sulfat in (LfU / MLUL, 2018) sind Prognosen für den Querschnitt Rahnsdorf zu
                   erstellen.

                   Für das Zwischengebiet von Große Tränke UP/Spree bis Querschnitt Rahnsdorf wurde in
                   der Zusammenfassung zur Erstellung des Sulfatprognosemodells Spree in (DHI WASY,
                   2017b) angemerkt, dass mit dem WBalMo Sulfatprognosemodell Spree derzeit
                   Unschärfen in den modellgestützten Prognosen bestehen. Es wurde auf die
                   Notwendigkeit hingewiesen, den Zufluss aus der Löcknitz genauer zu prognostizieren.

                   Das Zwischengebiet von Große Tränke UP/Spree bis Rahnsdorf ist nicht Teil des
                   WBalMo Spree/Schwarze-Elster, sondern des WBalMo Berlin. Im WBalMo
                   Sulfatprognosemodell Spree wurden deshalb Mittelwerte für den Zustrom aus dem
                   Flakenfließ (Zusammenfluss von Löcknitz und Rüdersdorfer Gewässer) am Zufluss zum
                   Dämeritzsee mit 1,5 m³/s und für alle sonstigen Zuflüsse mit 0,25 m³/s angesetzt. Der
                   Zustrom aus der Löcknitz wird mit einer Sulfatkonzentration von 210 mg/L angesetzt.
                   Dadurch bekommt derzeit insbesondere der Zufluss aus der Löcknitz bei Prognosen von
                   geringen Zuflüssen mit hohen Sulfatkonzentrationen von Große Tränke UP ein nicht
                   gerechtfertigtes, sulfatreduzierendes Gewicht. Durch Erweiterung des
                   Sulfatprognosemodells Spree bis zum Querschnitt Rahnsdorf/ Zufluss Müggelsee kann
                   diese Unsicherheit behoben werden.

                   Das genannte Zwischengebiet ist aus dem WBalMo Berlin zu übernehmen. Die
                   Bearbeitung umfasst die folgenden Modellanpassungen zu

                   •       Dargebot,
                   •       Gewässergeometrie,
                   •       Bilanzprofilen,
                   •       Nutzern und
                   •       DYN-Elementen,

                   um zukünftig dynamische Volumenströme zwischen Große Tränke und Rahnsdorf
                   abbilden zu können. Ein übergreifendes stochastisches Modell für die Witterung existiert
                   bereits für 50 und 100 Jahre mit Klimaszenarien (DHI WASY, 2013) und kann
                   übernommen werden.



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13

1.1.2              Erweiterung des WBalMo SPM um WBalMo Berlin
                   Um für den Bereich von Große Tränke UP/Spree bis zum Querschnitt Rahnsdorf die
                   Prognosefähigkeit des Sulfatprognosemodells zu verbessern, wurde das Modell um Teile
                   des WBalMo Berlin erweitert. Dazu mussten folgende Punkte bearbeitet werden:

                   •       Meteorologie – SIKOSIMO,
                   •       Hydrologie – Dargebot NAM EGMO,
                   •       Bewirtschaftung – WBalMo Berlin.


1.1.2.1            Meteorologie - SIKOSIMO
                   Als Grundlage für die Erweiterung des Berlin-Bausteins wurden Ergebnisse aus dem
                   KLIWAS-Projekt (DHI WASY, 2013) verwendet. Die meteorologischen Teilgebiete, die in
                   diesem Projekt ausgewiesen wurden, sind Inhalt der Abbildung 1-1.




                   Abbildung 1-1:                Meteorologische Teilgebiete im Bereich um Berlin aus dem KLIWAS-Projekt
                                                 (links) und aus SESIM08 (rechts).

                   Diese Teilgebiete sind in der Ausdehnung mit den Teilgebieten aus SESIM08 (DHI-
                   WASY, 2010) identisch, die für den Bereich um Berlin verwendet werden. Der
                   Hintergrund ist, dass in dem aktuellen Projekt die Meteorologie aus SESIM08 zu
                   verwenden ist, im KLIWAS-Projekt dagegen HYRAS Daten verwendet wurden.

                   Im Ergebnis können die meteorologischen Teilgebiete 15, 101, 102 und 103 aus dem
                   SESIM08 als Basis für die hydrologischen Berechnungen im Abschnitt 1.1.2.2 dienen.


1.1.2.2            Hydrologie – Dargebot NAM EGMO
                   Auf Basis der Meteorologie im Abschnitt 1.1.2.1 soll in diesem Abschnitt das natürliche
                   Dargebot für den Baustein WBalMo Berlin ermittelt werden. Im Zuge des KLIWAS-
                   Projektes wurden dafür neue Teilgebiete ausgewiesen und die benötigten Parameter für
                   die Abflusssimulation bestimmt. Diese Parameter werden unverändert aus dem KLIWAS-
                   Projekt übernommen.

                   Für die Verbesserung der Prognosefähigkeit für das Zwischengebiet von Große Tränke
                   UP/Spree bis zum Querschnitt Rahnsdorf wurde das Dargebot der Teilgebiete 50 und 51
                   in das Sulfatprognosemodell übernommen.

                   Abbildung 1-2 zeigt die Simulationsteilgebiete (STG) in einer Übersicht.



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Abbildung 1-2:                Simulationsteilgebiete für den Baustein WBalMo Berlin.



                     Die Zuordnung der Teilgebiete zu den meteorologischen Teilgebieten ist Inhalt der
                     Tabelle 1-1.

                     Tabelle 1-1:           Zuordnung der Simulationsteilgebiete zu den meteorologischen Teilgebieten (Met-
                                            TG) aus dem KLIWAS Projekt und aus SESIM08.


                                                                                                  Met.-TG      Met.-TG
                                   Bezeichnung                                     STG-Nr.
                                                                                                  KLIWAS       SESIM08

Löcknitz u. Rüdersdorfer Gew., Quellen bis Zufluss Dämeritzsee                        50              18          103

Spree, Große Tränke bis Mündung Neuenhagener Fließ                                    51              18          103

Neuenhagener Fließ, Spree oh. Britzer Verbindungskanal (BVK)                          52              18          103

Wuhle, Quelle bis Mündung                                                             53              16          101

Panke bis Abzweig Nordgraben                                                          54              16          101

Spree einschl. ZG Panke und Landwehrkanal, BVK bis Pegel
                                                                                      55              17          102
Sophienwerder

Tegeler Fließ, Quelle bis Mündung                                                     56              16          101

Nottekanal, Quelle bis Mündung                                                        57              15          15

Dahme, Neue Mühle bis Mdg mit OSK                                                     66              15          15

Teltowkanal                                                                           100             17          102




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Die hydrografischen Flächenparameter des EGMO-D wurden in (DHI WASY, 2013)
                   anhand der vorliegenden Geodaten für die neuen Teilgebiete ermittelt. Tabelle 1-2 fasst
                   die hydrografischen Flächenparameter für die Simulationsgebiete zusammen. Die
                   Flächenparameter sind als relative Flächenanteile an der Gebietsgröße dargestellt.

                   Tabelle 1-2:           Hydrografische Flächenparameter für das NAM-EGMO.


                                                                                            Hydrografische
                                                                          Fläche           Flächenparameter
       STG-Nr.                                Bezeichnung
                                                                           [km²]
                                                                                      AF [-]        AN [-]   AW [-]

                       Löcknitz u. Rüdersdorfer Gew., Quellen bis           229       0,835         0,149    0,016
      50
                       Zufluss Dämeritzsee

                       Spree, Große Tränke bis Mündung                      164       0,936         0,054    0,010
      51
                       Neuenhagener Fließ

                       Neuenhagener Fließ, Spree oh. Britzer                221       0,953         0,044    0,003
      52
                       Verbindungskanal (BVK)

      53               Wuhle, Quelle bis Mündung                            114       0,946         0,051    0,003

      54               Panke bis Abzweig Nordgraben                         157       0,905         0,094    0,001

                       Spree einschl. ZG Panke und Landwehrkanal,           45        0,917         0,081    0,002
      55
                       BVK bis Pegel Sophienwerder

      56               Tegeler Fließ, Quelle bis Mündung                    147       0,873         0,097    0,029

      57               Nottekanal, Quelle bis Mündung                       502       0,691         0,282    0,026

      66               Dahme, Neue Mühle bis Mdg mit OSK                    258       0,768         0,155    0,078

      100              Teltowkanal                                          240       0,949         0,042    0,009

                         mit         AF - grundwasserferne Flächen (Grundwasserflurabstand > 1 m)
                                     AN - grundwassernahe Flächen (Grundwasserflurabstand < 1 m)
                                     AW - Wasserflächen


                   Die Tabelle 1-3 gibt Auskunft zu den Kalibrierungsgebieten, auf die sich die Übersichten
                   zur Anpassungsgüte des Kalibrierungs- und Validierungszeitraums der Modelle der
                   Tabelle 1-4 und Tabelle 1-5 beziehen.

                   Das Simulationsteilgebiet 50 setzt sich aus den Einzugsgebieten der Löcknitz und des
                   Rüdersdorfer Gewässers zusammen. Die Kalibrierung erfolgte im Zuge des Aufbaus des
                   WBalMo-Havel-Spree am Pegel Grünheide/ Löcknitz. Dieser Pegel bietet gegenüber dem
                   Pegel Woltersdorf/ Rüdersdorfer Gewässers den Vorteil, dass dieser deutlich weniger
                   durch Nutzungen beeinflusst ist. Aus diesem Grund wurde die Kalibrierung am Pegel
                   Grünheide/ Löcknitz durchgeführt und die erhaltenen Parameter auf das gesamte
                   Simulationsteilgebiet übertragen. Für den Einbau in das WBalMo SPM wurde keine
                   Neukalibrierungen für Simulationsteilgebiete vorgenommen.

                   Eine ausführliche Dokumentation über die Güte der Modelle kann dem KLIWAS Bericht
                   (DHI WASY, 2013) entnommen werden.




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Tabelle 1-3:              Kalibrierungsgebiete der Simulationsteilgebiete.


                STG-Nr.           Beschreibung                                                                Fläche [km²]

                    50            Löcknitz, Quelle bis Pegel Grünheide                                             170

                    51            Fredersdorfer Fließ, Quelle bis Pegel Fredersdorf                                116

                    52            Neuenhagener Fließ, Quelle bis Pegel Dahlitz-Hoppegarten                         186

                    53            Wuhle, Quelle bis Mündung                                                        114

                    54            Panke, Quelle bis Pegel Röntgental                                               37

                    55            ZG Panke uh. des Verteilerwehres bis Mündung                                     45

                    56            Tegeler Fließ, Quelle bis Pegel St. Josef-Steg                                   121

                    57            Nottekanal, Quelle bis Pegel Mittenwalde OP                                      246



                   Tabelle 1-4:              Anpassungsgüte (NSE - Nash-Sutcliffe-Effizienz) der Modelle im Kalibrierungs-
                                             und Validierungszeitraum.


                                                              Zeitraum                            NSE [-]
                           STG-Nr.
                                               Kalibrierung              Validierung   Kalibrierung    Validierung

                               50               1992-2001                2002-2006         0,66             0,51

                               51               1992-2001                2002-2006         0,42             0,69

                               52               1974-1994                1999-2006         0,56             0,47

                               53               1951-1980                1981-1996         0,46             0,52

                               54               1954-1982                1983-1996         0,63             0,78

                               55               1951-1980                1981-1996         0,63             0,70

                               56               1989-2000                2001-2006         0,67             0,24

                               57               1977-1996                1997-2006         0,62             0,62



                   Als quantitatives Gütemaß wurde die Nash-Sutcliffe-Effizienz NSE nach (Nash, 1970)
                   verwendet. Nach (Uhl, 2008) ist eine Prognose dann brauchbar (ausreichend), wenn der
                   NSE mindestens 0,25 beträgt. Prognosen mit einem NSE ≥ 0,5 können als befriedigend
                   und Prognosen mit einem NSE ≥ 0,8 als gut bezeichnet werden.


                                      (Q               − Qber ,i )
                                      n
                                                                     2
                                               gem ,i
                    NSE = 1 −        i =1


                                      (Q                        )
                                       n
                                                                  2
                                               gem ,i   − Qgem
                                      i =1




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Tabelle 1-5:           Vergleich der mittleren Jahresabflüsse [m³/s] (beobachtet, simuliert).


                                                        Kalibrierung                   Validierung
                           STG-Nr.
                                              beobachtet            simuliert   beobachtet       simuliert

                               50                 0,641              0,637        0,613            0,661

                               51                 0,204              0,167        0,139            0,147

                               52                 0,417              0,403        0,297            0,317

                               53                 0,514              0,506        0,549            0,523

                               54                 0,121              0,116        0,112            0,109

                               55                 0,138              0,131        0,142            0,128

                               56                 0,327              0,357        0,381            0,398

                               57                  1,11               1,09        0,895            0,959



                   Mit den oben gezeigten Randbedingungen wurde für das WBalMo SPM das Dargebot auf
                   Basis von SESIM08 für die Simulationsteilgebiete für den Baustein WBalMo Berlin neu
                   berechnet.

                   Die Abbildung 1-3 zeigt die Varianz des Abflusses aus dem STG 50 im Vergleich zum
                   bisher im Sulfatprognosemodell berücksichtigten Ansatz, bei dem ein konstanter Zufluss
                   von 1,49 m³/s angesetzt wurde. Im Gegensatz dazu ist mit dem Ansatz aus dem WBalMo
                   Berlin nun eine deutliche Varianz vorhanden, die nicht nur innerhalb des Jahres variiert,
                   sondern auch zwischen Jahren. Somit ist es nun möglich den Zufluss aus dem
                   Zwischengebiet zwischen Große Tränke UP und Zufluss Müggelsee genauer
                   nachzubilden.

                   Das Dargebot auf Basis der Meteorologie von SESIM08 (DHI-WASY, 2010) wurde mit
                   dem Dargebot auf Basis von HYRAS aus (DHI WASY, 2013) verglichen. Dabei wurden
                   die monatlichen Mittelwerte über alle Realisierungen berechnet. In Abbildung 1-4 ist das
                   Dargebot aus dem STG 50 beispielhaft dargestellt.

                   Man erkennt, dass auf Basis der beiden meteorologischen Datensätze ähnliche
                   Dargebote erzielt werden. Es ist aber auffällig, dass mit SESIM08 tendenziell höhere
                   Durchflüsse berechnet werden. Das ist bei allen STGs zu beobachten. Im Mittel fällt das
                   Dargebot auf Basis von SESIM08 um ca. 15 % höher aus, als auf Basis der HYRAS
                   Datensätze.




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