anlage-1-mmv17-4136
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Gutachten und Beschlüsse Nottenkämper GmbH 2001“
'
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
2
u
hr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
Dr. Kerth+Lampe
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
gegeben, dassein
gegeben, dass vollgeschlitztes Dränagerohr DN
ein vollgeschlitztes 250, Typ
DN 250, „Strabusil“, einge-
Typ „Strabusil“, einge-
baut worden
baut worden sei.sei. Bei handelt es sich
Bei „Strabusil“ handelt sich um Kunststoff-Rohr aus
ein Kunststoff-Rohr
um ein
PEHD
PEHD der Fränkische Rohrwerke
Fa. Fränkische
der Fa. Gebr. Kirchner
Rohrwerke Gebr. GmbH &
Kirchner GmbH & Co. das außen
Co. KG, das außen
gewellt und innen glattist.
innen glatt ist.
Ebenfalls nicht
Ebenfalls nicht durch
durch Nachweise belegt ist,
Nachweise belegt dass „SKG“ (= Schmelzkammergra-
ist, dass Schmelzkammergra-
nulat) der Körnung
nulat) der Körnung 2/5 mm Ausführung gekommen und
mm als Dränagematerial zur Ausführung
wurde.
flächig hergestellt wurde.
Weiterhin
dass „zur
dass „zur
ohne beleghafte Absicherung
Weiterhin ohne
Sicherung der Sohle und der
ist
Absicherung ist die Angabe in
mineralischen
dem o.
in dem o. g.
Abdichtung
Abdichtung
Gutachten,
g. Gutachten,
oberhalb der
Dränage
Dränage zunächst
zunächst lagenweise Aschen(die
lagenweise Schlacken und Aschen (die sich verfestigen)
verfestigen) ein-
gebaut
gebaut wurden“.
wurden“. [1]
==;
|,
Abdichtung
Fundament aus
Stahlwerksschlacke
[Füntiorter Schicht
Darstellung Schacht E gemäß Angaben Fa. Nottenkämper oHG
Br; [Krsering Ar, Umsara, ursas Datum, Name
Auftraggeber:
m
|
wu HERMANN NOTTENKÄMPER OHG
Projekt: Blatt;
Gefährdungsabschätzung
Verfüllung Mühlenberg 6
Titel: Maßstab:
Prinzipdarstellung, Sickerwasserfassung 1:100
©:
JANLAGES-SCHACHTZEICHNUNG.
ASMUS+ PRABUCKI - INGENIEURE
n-20e7 (uis-ın-s0, ©
BERATUNGSGESELLSCHAFT MBH
Wittenbergstr. 12 45131 Essen
or: 0201/72085-D Tax: 0201/72085:
Abbildung
Abbildung 35; Anlage
Anlage 6: „Sickerwasserfassung,
„Sickerwasserfassung, Prinzipdarstellung“
Prinzipdarstellung“ vom
04.12.2014 (aus
(aus Gefährdungsabschätzung
Gefährdungsabschätzung des Büros
Büros Asmus + +
Prabucki Ingenieure Beratungsgesellschaft
Beratungsgesellschaft mbH vom 04.12.2014
1)
[1])
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381
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
>
Dr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
erwartende Ausführungspläne
Zu erwartende für
Ausführungspläne für die Grubensohle wären
die Grubensohle wären z. B.:
z. B.:
•e Höhenangaben der
Lageplan mit Höhenangaben
Lageplan Grabensohlen, Stationierun-
der Rohr- und Grabensohlen, Stationierun-
und/oder Längenangaben,
gen und/oder
gen sowie Angaben zum
Längenangaben, sowie zum Längs- und Querge-
Längs- und
fälle
•e der Dränagerohrleitungen
Längsprofile der
Längsprofile
•e der Sammelleitungen
Längsprofile der
Längsprofile Sammelleitungen
•e des Aufbaus
Querschnittdarstellung des
Querschnittdarstellung des Dichtungssystems
Aufbaus des Dichtungssystems (Ton
(Ton und
Entwässerung)
Entwässerung)
•e Querschnittdarstellung Dränageleitungen
Querschnittdarstellung Dränageleitungen mit Auflager und Einbettung
Einbettung
•e Querschnittdarstellung der Querrippen
Querschnittdarstellung der Querrippen (Trennrippen)
(Trennrippen)
•e des Anschlusses
Schnitt-Darstellung des
Schnitt-Darstellung des Dichtungssystems
Anschlusses des Dichtungssystems im Über-
im Über-
einem Verfüllabschnitt
gangsbereich von einem
gangsbereich Verfüllabschnitt zum anderen
zum anderen
•e des Abdichtungssystems
Durchstoßungen des
Darstellungen von Durchstoßungen
Darstellungen durch
Abdichtungssystems durch
Rohrleitungen und dergl.
Rohrleitungen und dergl.
•e in
den Plänen
Angaben in den
Angaben Plänen zum Einbau, wie
zum Einbau,
sowie
wie z. Ver-
Verdichtungsgrade, Ver-
z. B. Verdichtungsgrade,
formungsmodule usw.
formungsmodule usw. sowie zum
zum Material
Während der
Zu 3. Während der Herstellung:
Herstellung:
Überprüfung
Überprüfung und Dokumentation
Dokumentation der ausgeführten
ausgeführten Qualität
Qualität
Unterlagen, aus
Unterlagen, denen hervorgeht,
aus denen welche genauen
hervorgeht, welche Maßangaben für die Her-
genauen Maßangaben Her-
richtung der
richtung Grubensohle mit Herstellung
der Grubensohle der Entwässerung
Herstellung der Entwässerung zu Grunde gelegt
zu Grunde
wurden, durch wen)
wurden, wie (und durch wen) die Ausführung tatsächlich erfolgte
Ausführung tatsächlich und wie (und
erfolgte und
durch wen)
durch eine örtliche Bauüberwachung
wen) eine Bauüberwachung durchgeführt wurde, liegen
durchgeführt wurde, uns nicht
liegen uns nicht
vor.
vor.
Gem. Behördenbescheid
Gem. des Kreises
Behördenbescheid des Kreises Wesel 02.03.1999 [30]
Wesel vom 02.03.1999 [30] ist die herge-
Oberfläche der
richtete Oberfläche
richtete Grubensohle hinsichtlich
der Grubensohle hinsichtlich der Anforderungen (hier:
der Anforderungen Was-
(hier: Was-
serdurchlässigkeit und Proctordichte)
serdurchlässigkeit Proctordichte) zu Dieser Auflage
überprüfen. Dieser
zu überprüfen. kam die
Auflage kam Her-
die Her-
mann Nottenkämper
mann Nottenkämper oHG
oHG nach
nach und beauftragte
beauftragte diverse
diverse Büros
Büros mit der
der Überprü-
Überprü-
fung.
Jeder Bauabschnitt
Jeder Bauabschnitt wurde
wurde hinsichtlich seiner Wasserdurchlässigkeit
hinsichtlich seiner Wasserdurchlässigkeit in in der Sohle
der Sohle
gem. des Bescheides
gem. des 02.03.1999 [30] überprüft.
Bescheides vom 02.03.1999 In der folgenden
überprüft. In der Tabelle
folgenden Tabelle
Uberprüfungsergebnisse zusammengestellt:
37 sind die Überprüfungsergebnisse zusammengestellt:
Seite 243
Seite 243 von 381
381
=
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
—
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
Tabelle
Tabelle 37: Überprüfung
Überprüfung der Sohldichtung,
Sohldichtung, Teil
Teil 11
Bezeichnung
Bezeichnung
Abbau-
Abbau-
bereich
bereich
des
Datum des
Datum
Berichtes
Berichtes
Gutachter
Gutachter Durchlässigkeit nen
Durchlässigkeit kkıf [m/s]
[m/s]
1. Abbauabschnitt,
1. Siedek .
Siedek und Küg-
Küg-
109-2,8x
2,5xx 10
2,5 100
-9 - 2,8 x 10-10
Abbauabschnitt, 09/1995
09/1995 Mergelbank/Böschung:
Mergelbank/Böschung:
Verfüllabschnitt a
Verfüllabschnitt ler [10]
11x107-4.4x
1,1 10%
x 10-7 - 4,4 x 10 -8
Sohle:
Sohle:
1. Abbauabschnitt,
1. Abbauabschnitt,
#1.03.2000
21.03.2000
Siedek und Küg-
Siedek Küg- 9,8 10"°-1,0x
9,8xx 10 100
-10 - 1,0 x 10-10
Verfüllabschnitte b, c
Verfüllabschnitte ler [12] Böschung:
Böschung:
10°-9 - 1,6
6,4 x 10 100
1,6xx 10-10
Abbauabschnitt,
1. Abbauabschnitt,
1. Terrachem Es-
Terrachem Es- ML- 1,9
27 x210 1,9610 an
Verfüllabschnitte e,
Verfüllabschnitte f
e, f
16.05.2002
16.05.2002
sen GmbH [14]
Son GmbH
2,7 10-11 x 10-11
2. Abbauabschnitt,
2. Abbauabschnitt,
Verfüllabschnitt d.1
Verfüllabschnitt d.1
03.02.2008
03.02.2003
Terrachem Es-
Terrachem
sen GmbH
sen GmbH
Es-
[15]
[15] >0x10°7-2,8x
5,0 A
x 10-11 - 2,8 x 10 ii
10 -11
2. Abbauabschnitt,
2. Abbauabschnitt,
Verfüllabschnitt 2
Verfüllabschnitt
28.01.2004
28.01.2004
Terrachem Es-
Terrachem
san GmbH
sen GmbH
Es-
[16]
[16] FARO
7,4 1 RT -
x 10-11 - 5,0 x 10-11
Sohle:
Sohle:
10
n 107!-2,6x
2. Abbauabschnitt,
2. Abbauabschnitt, Terrachem Es-
Terrachem Es- 9,1xx 10
9,1 -11 - 2,6 x 10-11
28.11.2006
28.11.2006
Verfüllabschnitt 3
Verfüllabschnitt sen GmbH
sen GmbH
[17]
[17] Böschung:
Böschung:
6,9 107'-5,7x
6,9xx 10 10°"
-11 - 5,7 x 10-11
3. Abbauabschnitt,
3. Abbauabschnitt,
Verfüllabschnitt 4
Verfüllabschnitt
1.08.2008
14.08.2008
CDM
GmbH
GmbH
Consult
CDM Consult
[18]
[18] 9x 10" -10 - 2,6
2,9 x 10 >
2,85%
x 10 A
10 -11
4. Abbauabschnitt,
4. Abbauabschnitt, Limes GmbH
Verüllabechnitt 5
05.11.2010
05.11.2010 6,6xx 10
6,6 nn- 1,5
10 -11 1,5xx 10 >
10 -11
Verfüllabschnitt 19]
[19]
maßgebende Kennwert,
Der maßgebende Kennwert, die Durchlässigkeit, wurde damit
Durchlässigkeit, wurde
•e in.der
in Sohle mit
der Sohle kk=2,5x10°
= 2,5 x 10-9 10"!
1,5 x 10
bis 1,5 -11 m/s
•e inder
in Böschungmit
der Böschung mit kkK=6,4x10%
= 6,4 x 10-9 bis5,7x
bis 10"!
5,7 x 10 -11 m/s
•e inder
in Mergelbank mit kk=1,1x107
der Mergelbank = 1,1 x 10-7 4,4xx 10
bis 4,4 10®-8 m/s
ermittelt.
ermittelt.
Zusätzlich wurden
Zusätzlich wurden ab 2002 auch die Dichten,
2002 auch Trockendichten und Wassergehalte
Dichten, Trockendichten Wassergehalte
Tabelle 38:
dokumentiert, s. Tabelle
dokumentiert,
Seite 244 von 381
Seite 381
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
>
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt
dungen
grund der
grund
richt
richt
der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung
zur
Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten,
Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
derillegalen
und Entschei-
Ergebnisse und
Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
Einlagerung von
illegalen Einlagerung
Entschei-
(Schermbeck/Hünxe) auf-
Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
>
Dr. Kerth + Lampe
Tabelle
Tabelle 38: Überprüfung
Überprüfung der Sohldichtung,
Sohldichtung, Teil
Teil 2 (n.
(n. b.: nicht bestimmt)
bestimmt)
Bezeichnung
Bezeichnung
Gutach- Trocken- Wasser-"
Abbau-
Abbau- Datum
Datum Gutach-
ter
Dichte
Dichte Trocken:
dichte
Nasser
gehalt
bereich
bereich 9
ρp [g/cm³]
[g/cm?] ρpad [g/cm³]
[g/cm?] [%]
w [%]
Terra-
Terra-
Abbauabschnitt,
1. Abbauabschnitt,
1. chem Es-
chem Es-
Verfüllabschnitte
Verfüllabschnitte 16.05.2002
16.05.2002 sen
sen 1,977 - 2,060
1,977 2,060 1,617 - 1,739
1,617 1,739 18,45 - 22,23
18,45 22,23
e,ff
e, GmbH
GmbH
[14]
Terra-
Terra-
2. Abbauabschnitt,
2. Abbauabschnitt, chem Es-
chem
Verfüllabschnitt
Verfüllabschnitt 03.02.2003
03.02.2003 sen 1,971 2,052
1,971 - 2,052 1,693
1,581 - 1,693
1,581 20,14 - 24,91
20,14 24,91
d.1
d.1 GmbH
GmbH
[15]
Terra-
Terra-
chem Es-
chem Es-
2. Abbauabschnitt, 1,618 - 1,689
1,689
,
2. Abbauabschnitt, 1,618
Verfüllabschnitt 2
Verfüllabschnitt
„g 91.2004
28.01.2004 sen
sen 1,979-- 2,034
1,979 2,034
(?)
(?)
„| 08.22.34
21,08 - 22,34
GmbH
GmbH
[16]
Terra-
Terra-
chem Es-
chem Es-
Abbauabschnitt
2. Abbauabschnitt, 1,579 - 1,839
1,839
,
2. 1,579
-
Verfüllabschnitt
,
’|
28.11.2006
28.11.2006 sen
sen 1,938 -- 2,102
1,938 2,102
° ’
14,29 -- 25,03
14,29 25,03
Verfüllabschnitt 3 (?)
(?)
GmbH
GmbH
[17]
CDM
CDM
3. Abbauabschnitt,
3. Abbauabschnitt, Consult
Consult
14.08.2008
14.08.2008 2,022 - 2,064
2,022 2,064 1,713
1,661 - 1,713
1,661 20,4 - 21,6
20,4 21,6
Verfüllabschnitt 4
Verfüllabschnitt 4 GmbH
GmbH
[18]
a
4. Abbauabschnitt,
Limes
Abbauabschnitt,
,
4.
Verfüllabschnitt 5
Verfüllabschnitt
05.11.2010
05.11.2010 GmbH n.b.
n. b. 1,61 1,69
1,61 -- 1,69 20,2 -- 23,9
20,2 23,9
[19]
in der Tabelle
den in der
Aus den
der Genehmigung
Tabelle 38 ermittelten Kennwerten kann
ermittelten Kennwerten
Proctordichte von
kannallerdings
≥
allerdings nicht die gem.
95 % abgeleitet
gem.
werden.
der Genehmigung erforderliche
erforderliche Proctordichte von Pr
DDpr 2 %
Dazu fehlt ein
Dazu ein Bezugsproctor. tatsächlich erreichten
Bezugsproctor. Die tatsächlich erreichten Proctordichten
Proctordichten sind
sind da-
da-
nachgewiesen
mit nicht ermittelt bzw. nachgewiesen worden.
worden.
Übrigen sind
Im Übrigen
Im sind die Trockendichten
Trockendichten in
in den Gutachten vom 28.01.2004
den Gutachten 28.01.2004 und
28.11.2006 u. E. falsch
28.11.2006 errechnet worden.
falsch errechnet worden.
Einmessungen der
Einmessungen der hergestellten
hergestellten Höhen
Höhen auf der Sohle
Seite 245
Seite 245 von 381
381
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
>
Dr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
Vermessungspläne mit den
Vermessungspläne den hergestellten
hergestellten Höhenlagen Sohle und
Höhenlagen der Sohle der
der Entwäs-
und der Entwäs-
serungsschicht liegen
serungsschicht der Einhaltung
Überprüfung der
vor. Eine Überprüfung
liegen uns nicht vor. der Min-
Einhaltung der Min-
dest-Gefälle (Längsneigung
dest-Gefälle der Dränagerohre
(Längsneigung der und Quergefälle
Dränagerohre und der Sohle)
Quergefälle der Sohle) ist uns
möglich.
damit nicht möglich.
Dies merkt
Dies auch das
merkt auch das LANUV NRW
02.02.2015 [96]
vom 02.02.2015
NRW
in
seiner Stellungnahme
in seiner
an. Gefordert
zu [1] an.
[96] zu
Stellungnahme an
Gefordert wird eine
das MULNV NRW
an das
eine Darstellung
NRW
der ehemaligen
Darstellung der ehemaligen
Sohltiefen sowie
Sohltiefen des
sowie des Verlaufs
Verlaufs und
und der
der Tiefen
Tiefen der
der Basisdränage
Basisdränage ebenso
ebenso wie An-
wie
gaben zu hergestellten
gaben hergestellten Neigungen der
Sohle.
Neigungen der Sohle.
Ob und
Ob und wie dieser Forderung
wie dieser Forderung nachgekommen wurde,ist
nachgekommen wurde, den uns
ist aus den uns vorliegen-
vorliegen-
den Unterlagen
den nicht ersichtlich.
Unterlagen nicht ersichtlich.
4. Nach
Zu 4. der Herstellung:
Nach der Herstellung:
Abnahmeprotokolle
Abnahmeprotokolle
Hinweise in
Hinweise den Genehmigungsbescheiden,
in den dass die
Genehmigungsbescheiden, dass die Ergebnisse der Untersu-
Ergebnisse der Untersu-
der Genehmigungsbehörde
chungen der
chungen vorgelegt werden
Genehmigungsbehörde vorgelegt werden müssen, damit die jewei-
müssen, damit jewei-
Abschnitte freigegeben
ligen Abschnitte
ligen werden können,
freigegeben werden sind zwar üblich,
können, sind aber den
üblich, aber uns vor-
den uns vor-
Unterlagen nicht
liegenden Unterlagen
liegenden entnehmen.
nicht zu entnehmen.
der „Gefährdungsabschätzung
In der
In „Gefährdungsabschätzung zur Beurteilung einer Grundwassergefährdung“
Beurteilung einer Grundwassergefährdung“
der Asmus
der Asmus + Prabucki
Prabucki Ingenieure Beratungsgesellschaft 04.12.2014
mbH vom 04.12.2014
Ingenieure Beratungsgesellschaft mbH
[1] dazu: „Vor Verfüllung
heißt es dazu:
[1] heißt Verfüllung der Abgrabung war
war und wurde
wurde die Sohle durch
durch
die zuständige
zuständige Behörde (Kreis Wesel)
Wesel) abzunehmen.
abzunehmen.
Hierzu
Hierzu wurde
wurde die Sohldichtung
Sohldichtung [....] geprüft.
geprüft. Die Überwachungsbehörde
Überwachungsbehörde war
war bei
den Prüfungen anwesend.
anwesend. Nach
Nach Vorlage
Vorlage der Untersuchungsergebnisse
Untersuchungsergebnisse wurde
wurde
die Sohle durch Überwachungsbehörde (Kreis
durch die Überwachungsbehörde (Kreis Wesel)
Wesel) abgenommen
abgenommen und der
Abschnitt
Abschnitt zur Verfüllung
Verfüllung freigegeben.“
der Behörde
Von der
Von Freigabedokumente sind
unterzeichnete Freigabedokumente
Behörde unterzeichnete den uns vorliegen-
in den
sind in vorliegen-
den Unterlagen
den Unterlagen allerdings enthalten. Abnahmeprotokolle
allerdings nicht enthalten. Abnahmeprotokolle liegen
liegen uns nicht
vor.
vor.
Bestandsplan
Bestandsplan nach Fertigstellung
Fertigstellung
nach Fertigstellung
Bestandspläne nach
Bestandspläne des jeweiligen
Fertigstellung des Verfüllabschnitts vor Einbrin-
jeweiligen Verfüllabschnitts Einbrin-
der Verfüllung
gen der
gen Verfüllung liegen uns nicht
liegen uns vor.
nicht vor.
Seite 246
Seite 246 von 381
381
2
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
>
Dr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
5.3.5.5 der Eignung
5.3.5.5 Beurteilung der und (Langzeit-)Wirksamkeit
Eignung und (Langzeit-)Wirksamkeit
des Systems
des Systems 3:
3: Basisabdichtungssystems
Basisabdichtungssystems
BEE Mineralische Entwässerungsschicht
Mineralische Entwässerungsschicht mit Dränageleitungen
Unterlagen zur Beurteilung
Abgesicherte Unterlagen der Eignung
Beurteilung der und (Langzeit-)Wirk-sam-
Eignung und (Langzeit-)Wirk-sam-
keit Komponente sind
dieser Komponente
keit dieser vorhanden. Eine
sind nicht vorhanden. der eingebauten
Überprüfung der
Eine Überprüfung eingebauten
Längsneigungen der
Längsneigungen der Dränagerohre
Dränagerohre und der Querneigungen
und der der Basis
Querneigungen der Basis konnten
konnten
daher nicht vornehmen.
wir daher vornehmen.
Ein weiterer
weiterer kritischer Punkt ist
kritischer Punkt die in
ist die in [1]
[1] angegebene der Dränage
Überschüttung der
angegebene Überschüttung
Schlacke und sich
mit Schlacke sich verfestigten
verfestigten Aschen,
Aschen, was auch
auch das
das LANUV in seinem
in seinem
Schreiben vom 02.02.2015
Schreiben 02.02.2015 [96][96] aufgegriffen der Begründung,
hat, mit der
aufgegriffen hat, dass dies
Begründung, dass dies
deponieuntypisch
deponieuntypisch sei
sei und dass
dass die abgebundene
abgebundene Ascheschicht
Ascheschicht den
den Zutritt
Zutritt von
Sickerwasser zur Dränage möglicherweise
Sickerwasser behindern könnte
möglicherweise behindern könnte und es zu einem
und es einem
ungewollten
ungewollten Einstau
Einstau von
von Sickerwasser
Sickerwasser im Verfüllkörper kommen
kommen könnte.
könnte. Die As-
Die As-
Prabucki Ingenieure
mus + Prabucki
mus Beratungsgesellschaft mbH
Ingenieure Beratungsgesellschaft mbH entgegnet
entgegnet in ihrem
in ihrem
Schreiben vom 27.02.2015
Schreiben 27.02.2015 [97], dass es sich
[97], dass sich nicht um eine Deponie
um eine handeln
Deponie handeln
würde und
würde und dass die deshalb nicht
verfüllte Tongrube deshalb
dass die verfüllte Maßnahmen gem.
nicht mit Maßnahmen gem. De- De-
verglichen werden
poniebau verglichen dürfe.
werden dürfe.
Dieser Meinung
Dieser der Asmus
Meinung der Asmus + Prabucki
Prabucki Ingenieure
Ingenieure Beratungsgesellschaft mbH
Beratungsgesellschaft mbH
sind wir nicht. Die Herstellung
des Bauwerks
Bauwerks zu planen
einer Dränage
Herstellung einer Dränage ist völlig
auszuführen. Sie
ist
unabhängig vom
völlig unabhängig
unter allen
Status
vom Status
Um-
des planen und auszuführen. Sie muss unter allen gegebenen Um-
gegebenen
ständen funktionieren.
ständen funktionieren. Dazu auch die
Dazu gehört auch Fahrstraßen mit trag-
Errichtung von Fahrstraßen
die Errichtung trag-
fähigem
fähigem Unterbau
Unterbau aus Material,
Material, das
das zu keinem
keinem Abbinden
Abbinden führt.
führt.
Auf Grund der Tatsache,
Grund der dass die uns vorliegenden
Tatsache, dass vorliegenden Angaben mineralische
Angaben zur mineralische Fazit: Minerali-
Fazit: Minerali-
sche Entwässe-
sche Entwässe-
Entwässerungsschicht
Entwässerungsschicht mit Dränageleitungen
Dränageleitungen lediglich
lediglich auf Hörensagen beruhen
Hörensagen beruhen rungsschicht
rungsschicht
dies auch
(und dies
(und auch nur lückenhaft), der Beweiswert
lückenhaft), ist der Beweiswert für die mineralische
mineralische Entwäs-
Entwäs- Dränagelei-
mit Dränagelei-
Dränageleitungen fraglich.
serungsschicht und die Dränageleitungen
serungsschicht Damit können
fraglich. Damit dazu keine
können wir dazu keine tungen
tungen
gesicherte Einschätzung zur Eignung
gesicherte Einschätzung abgeben. Eine
Eignung abgeben. (Langzeit-)Wirksamkeit
Eine (Langzeit-)Wirksamkeit
der Dränageschicht
der Dränageschicht mit Dränageleitungen
Dränageleitungen ist damit ist
nicht sichergestellt.
damit nicht sichergestellt.
BEE Abdichtungskomponente
Abdichtungskomponente
Eine Abdichtungskomponente
Eine ist
vorhanden.
Abdichtungskomponente ist nicht vorhanden. Fazit Abdich-
Fazit Abdich-
tungskompo-
tungskompo-
nente
nente
BEE Barriere
Geologische Barriere
Gesteine der
Die Gesteine
Die derLintforter Schichten stellen
Lintforter Schichten stellen die geologische Barriere
Barriere als
als abdich-
abdich-
tendes Element
tendes der Tongrubenbasis
Element der Tongrubenbasis und der
der Grubenböschung
Grubenböschung dar.
dar.
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Seite 381
Ingenieurgesellschaft
rof. Czurda und Partner
>
Dr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
die vorliegenden
Auf die Bohrerergebnisse im
vorliegenden Bohrerergebnisse im Umfeld der Tongrube Mühlenberg
Umfeld der Mühlenberg wirdwird
ausführlich in
ausführlich in Kap.
Kap. 5.1.1.5 eingegangen. In
5.1.1.5 eingegangen. 5.1.1.6 werden
Kap. 5.1.1.6
In Kap. werden die vorliegenden
vorliegenden die
Daten zur Gebirgsdurchlässigkeit bzw.
Daten bzw. die
die ermittelten
ermittelten Durchlässigkeitsbeiwerte
Durchlässigkeitsbeiwerte
umfassend dargestellt.
umfassend In Kap.
dargestellt. In Kap. 5.1.1.7 beobachtete Wasserzutritte
5.1.1.7 auf beobachtete Wasserzutritte in Gruben
in Gruben
im Busch Bezug auf die Grubensohle
eingegangen. In Bezug
im Gartroper Busch eingegangen. In auf die Grubensohle ergibt sich da-
sich da-
dass
nach, dass
nach,
•e die vorhandene Schichtdicke
die vorhandene der geologischen
Schichtdicke der Barriere (schluffige
geologischen Barriere Tone
(schluffige Tone
und tonige deutlich größer als 1,00
Schluffe) deutlich
tonige Schluffe) 1,00 m Erforder-
m ist und damit die Erforder-
nis von mind.
nis mind. 1,00 m für eine
1,00 m geologische Barriere
eine geologische und
erfüllt und
Barriere erfüllt
•e Wasserdurchlässigkeiten von
Wasserdurchlässigkeiten 10°-9 m/s
von k = 2,5 x 10 m/s bis
bis 1,5 x 10
10°"! m/s (Unter-
-11 m/s
bis
suchungen bis zu 2 m
suchungen unter Ansatzpunkt)
m unter Ansatzpunkt) ermittelt wurden, dererst-
wobei der
wurden, wobei erst-
genannte
genannte Wert
Wert zwar geringfügig
geringfügig über
über dem
dem für eine
eine geologische
geologische Barriere
Barriere
Maximalwert von k = 11 x 10
Deponieverordnung geforderten Maximalwert
gem. Deponieverordnung
gem. 10°-9 m/s
aber offenbar
liegt, aber
liegt, offenbar auch
auch behördlich
behördlich akzeptiert wurde”..
akzeptiert wurde 57
Demnach können
Demnach demnach die
können demnach Anforderungen gem.
die Anforderungen Deponieverordnung an
gem. Deponieverordnung eine
an eine
das Bodenmaterial
Barriere für das
geologische Barriere Bodenmaterial in der Sohle mit dd2≥ 1,00
in der 1,00 m und k ≤
mundk<s
10°-9 m/s
11xx 10 m/s als grundsätzlich erfüllt eingestuft
grundsätzlich erfüllt werden.
eingestuft werden.
Bezug auf
In Bezug
In die Grubenböschung
auf die Grubenböschung können die
vorgenannten Anforderungen
können die vorgenannten Anforderungen je- je-
doch nicht als
doch nicht erfüllt angesehen
als erfüllt angesehen werden, da
da
•e durch den Abbau
durch den Abbau Feinsandlagen allem eine
Feinsandlagen und vor allem eine Mergelbank
Mergelbank ange-
ange-
schnitten wurden,
schnitten wobei für
wurden, wobei vonkk = 1,1
Mergelbank Durchlässigkeiten von
für die Mergelbank Durchlässigkeiten 1,1
107 bis 4,4 x 10 m/s nachgewiesen
x 10 -7 -8
10°® wurden und
nachgewiesen wurden
•e durch die Tongrube angeschnittenen
die für die durch der Lintforter
Abschnitte der
angeschnittenen Abschnitte Lintforter
Schichten heranzuziehende Gebirgsdurchlässigkeit (d. h.
Schichten heranzuziehende horizontale
h. die horizontale
Durchlässigkeit)
Durchlässigkeit) mit etwa
etwa 1 * 10°”
1 * 10 anzusetzen
-7 m/s anzusetzen
ist.
ist.
erzielten Verdichtungsqualität
Zur erzielten Verdichtungsqualität (Forderung:
(Forderung: D Pr ≥
Dpr 2 95 %)
%) liegen keine Un-
uns keine
liegen uns
vor;
terlagen vor; sie kann
kann aus den
den uns
uns vorliegenden
vorliegenden Messwerten
Messwerten auch
auch nicht errech-
nicht errech-
werden. Auf Grund
net werden.
net der dokumentierten
Grund der dokumentierten (Feucht-)Dichten, Trockendichten
(Feucht-)Dichten, Trockendichten
Wassergehalte können
und Wassergehalte aber aus Erfahrungswerten
können wir aber eine Verdichtung
Erfahrungswerten eine Verdichtung in
in
der geforderten Größenordnung
der Größenordnung bestätigen.
bestätigen.
können auf der
Wir können der Grundlage der
der gemessenen den
Durchlässigkeitswerte für den
gemessenen Durchlässigkeitswerte Fazit: geologi-
Fazit: geologi-
°°"* Barriere
Parriere
anstehenden Toneine
anstehenden Ton eine gesicherte Einschätzung zur Eignung
gesicherte Einschätzung Eignung als geologische
geologische
sche
Barriere in
Barriere in der Sohle abgeben.
abgeben. Eine (Langzeit-)Wirksamkeit der geologischen
(Langzeit-)Wirksamkeit der geologischen
Barriere in
Barriere in der Sohle ist damit sichergestellt.
der Sohle sichergestellt.
57
57”
Gem. Gutachten
Gem. Gutachten der
der Asmus
Asmus + Prabucki
Prabucki Ingenieure
Ingenieure Beratungsgesellschaft 04.12.2014 [1]
mbH vom 04.12.2014
Beratungsgesellschaft mbH die Gruben-
soll die
[1] soll Gruben-
sohle/Böschung jeweils
sohle/Böschung der Verfüllung durch
jeweils vor der durch den
den Kreis
Kreis Wesel abgenommen worden
Wesel abgenommen sein dafür fehlen
(Nachweise dafür
worden sein (Nachweise fehlen
allerdings).
allerdings).
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2
Ingenieurgesellschaft
rof. Czurda und Partner
>
Dr
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Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
Anders stellt
Anders sich die
stellt sich Situation in
die Situation der Böschung
in der Böschung dar,dar, wo
wo bei der angeschnittenen
bei der angeschnittenen
Mergelbank nachweislich mit k = 1,1
Mergelbank nachweislich 10”
1,1 x 10 -7 bis 4,4 x 10 -8 m/s geringere Dichtig-
10°® Dichtig-
keiten vorgefunden
keiten wurden als
vorgefunden wurden als für eine eine geologische Barriere
Barriere gem. Deponiever-
gem. Deponiever-
für
ordnung für die DK
ordnung DK I zulässig (k
I
(k ≤<11 xx 10
10°-9 m/s).
m/s).
Eine (Langzeit-)Wirksamkeit
Eine der geologischen
(Langzeit-)Wirksamkeit der
nicht sichergestellt.
geologischen Barriere der Böschungen
Barriere der da-
Böschungen ist da- ist
mit nicht sichergestellt.
BEE Sammelleitungen
Sammelleitungen
Die wenigen
Die uns vorliegenden
wenigen uns den Sammelleitungen
Unterlagen zu den
vorliegenden Unterlagen Sammelleitungen reichen nicht
reichen nicht
aus,
aus, um
um eine
eine ordnungsgemäße Beurteilung
ordnungsgemäße Beurteilung zur Eignung
Eignung und
und zu Langwirksamkeit
zu Langwirksamkeit
können.
abgeben zu können.
abgeben
für
die Sammelleitungen
können für die
Wir können keine gesicherte
Sammelleitungen keine Einschätzung zur Eig-
gesicherte Einschätzung nee: Sammel-
Fazit: Sammel-
"9°"
Eine (Langzeit-)Wirksamkeit
abgeben. Eine
nung abgeben.
nung der Sammelleitungen
(Langzeit-)Wirksamkeit der nicht si-
Sammelleitungen ist nicht ist leitungen
chergestellt.
chergestellt.
5.3.5.6 Nachträgliche
5.3.5.6 Nachträgliche Überprüfungsmöglichkeiten Basisabdich-
Überprüfungsmöglichkeiten Basisabdich-
tung
tung
Eine nachträgliche Überprüfung
Eine Überprüfung ist nicht
nicht mit einem
einem verhältnismäßigen Aufwand
verhältnismäßigen Aufwand
möglich.
möglich.
System 4: Sickerwasserableitung
5.3.6 System
5.3.6 Sickerwasserableitung
Aktuelle Genehmigungslage
5.3.6.1 Aktuelle
5.3.6.1 Genehmigungslage für das System
für das Sicker-
4: Sicker-
System 4:
wasserableitung
wasserableitung
der Genehmigung
Mit der 02.03.1999 [30]
Genehmigung vom 02.03.1999 wurde die Abgrabungsgenehmigung
[30] wurde Abgrabungsgenehmigung
18.12.1997 [108] aufgehoben
vom 18.12.1997 [108] aufgehoben und neu
neu verfasst.
verfasst. Gem.
Gem. zugehörigem Antrag
zugehörigem Antrag
vom 13.01.1999 heißt es im Antragstext:
13.01.1999 [27] heißt „Am morphologischen Tiefpunkt
Antragstext: „Am Tiefpunkt
jedes Verfüllabschnittes
Verfüllabschnittes wird
wird ein temporärer
temporärer Schacht
Schacht zu Erfassung des Sicker-
Sicker-
wassers
wassers errichtet.“
errichtet.“
Das Sickerwasser sollte
Das Sickerwasser sollte mit Pumpen inin den Schächten in
den Schächten tonabgedichtete Ab-
in tonabgedichtete
setzbecken zur Beprobung
setzbecken
der vorgegebenen
tung der
tung
geführt werden
Beprobung geführt
Grenzwerte sollte das
vorgegebenen Grenzwerte
(s.
Abbildung 34, S. 241).
werden (s. Abbildung
Sickerwasser in
das Sickerwasser
241). Bei Einhal-
das an
in das den Stein-
an den Stein-
bach bzw. den
bach den Gartroper Mühlenbach
Mühlenbach angeschlossene Grabensystem einge-
angeschlossene Grabensystem einge-
werden. Belastetes
speist werden. Sickerwasser sollte
Belastetes Sickerwasser abgefahren und zu
sollte mit Tankwagen abgefahren
einer Aufbereitungsanlage entsorgt werden.
einer werden.
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381
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
>
Dr
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Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
Bescheid vom 02.03.1999
Der Bescheid
Der 02.03.1999 wurde Bescheid vom 13.12.1999
wurde mit Bescheid 13.12.1999 [40] geän-
Sickerwasser-Einleiterlaubnis in
dert: Die Sickerwasser-Einleiterlaubnis
dert: in den Steinbach und den
den Steinbach den Gartroper Müh-
Müh-
lenbach wurde
lenbach wurde widerrufen. Stattdessen wurdefestgelegt:
widerrufen. Stattdessen wurde festgelegt:
•e Sammlung des
Sammlung des anfallenden Sickerwassers in
anfallenden Sickerwassers ausreichend dimen-
einem ausreichend
in einem dimen-
sionierten Tank
sionierten Tank
•e des Sickerwassers
Zuführung des
Zuführung Sickerwassers in die Kläranlage
in die Kläranlage Schermbeck oder einer
Schermbeck oder einer
sonstigen geeigneten
sonstigen geeigneten und zugelassenen
zugelassenen Anlage
Anlage
Im Umschreibungsbescheid
Im 07.08.2007 [31]
Umschreibungsbescheid vom 07.08.2007 wurde zusätzlich
[31] wurde zusätzlich Folgendes
Folgendes
festgelegt:
•e des Sickerwassers
Einstautiefe des
Einstautiefe Sickerwassers bis max. 1,75 m
max. 1,75 m ab Schachtsohle
ab Schachtsohle
•e des Sickerwassereinstaus
Dokumentation des
Dokumentation Sickerwassereinstaus
•e Dokumentation der
Dokumentation Sickerwassermenge und
der Sickerwassermenge der Entsorgung
und der Entsorgung
Weitere diesbezügliche
Weitere oder genehmigungsbehördliche
diesbezügliche Antragsdetails oder genehmigungsbehördliche Auflagen
Auflagen
sind in den uns zur Verfügung
sind in den gestellten Unterlagen
Verfügung gestellten Unterlagen nicht enthalten.
nicht enthalten.
5.3.6.2 Anforderungen
5.3.6.2 Anforderungen an das
nach heutigem
tung nach
tung
an
das System
Stand der
heutigem Stand
Sickerwasserablei-
System 4: Sickerwasserablei-
der Technik
Technik
Allgemeines
Allgemeines
Im der Verfüllung
Fall der
Im Fall der Tongrube Mühlenberg
Verfüllung der beschränkt sich
Mühlenberg beschränkt sich rechtlich
rechtlich gese-
gese-
der Geltungsbereich
hen der
hen Geltungsbereich der der Deponieverordnung
Deponieverordnung bezüglich des Sickerwassers
bezüglich des Sickerwassers
Sammlung in
auf die Sammlung den Tiefpunkten
in den Tiefpunkten (in den Schächten mit Pumpen).
den Schächten Sobald
Pumpen). Sobald
das Sickerwasser aus den
das Sickerwasser Schächten gepumpt wird,
den Schächten der Geltungsbereich
wird, geht der Geltungsbereich
das Wasserhaushaltsgesetz
auf das Wasserhaushaltsgesetz (WHG)
(WHG) [152]
[152] über,
über, und es handelt
handelt sich gem.
sich gem.
WHG, §
WHG, $ 54 (1) um „Abwasser“
(1) um „Abwasser“ bzw. genauer um „Schmutzwasser“.
gesagt um
genauer gesagt „Schmutzwasser“. Die- Die-
ses ist gem.
gem. WHG,
WHG, 8
§ 55 (1) so zu beseitigen,
beseitigen, dass
dass „das Wohl
Wohl der Allgemeinheit
Allgemeinheit
nicht beeinträchtigt wird.“
wird.“ (Pflicht Abwasserbeseitigung) [152].
(Pflicht zur Abwasserbeseitigung) [152].
Im WHG, §
Im WHG, 8 62 (1), heißt es außerdem:
(1), heißt „Anlagen zum Lagern,
außerdem: „Anlagen Lagern, Abfüllen,
Abfüllen, Herstellen
Herstellen
wassergefährdender Stoffe
und Behandeln wassergefährdender Stoffe sowie Anlagen
sowie Anlagen zum Verwenden was-
Verwenden was-
sergefährdender
sergefährdender Stoffe
Stoffe im Bereich
Bereich der gewerblichen Wirtschaft
Wirtschaft und im Bereich
Bereich
öffentlicher
öffentlicher Einrichtungen
Einrichtungen müssen
müssen so beschaffen
beschaffen sein und so errichtet,
errichtet, unterhal-
unterhal-
ten,
ten, betrieben und stillgelegt werden,
und stillgelegt werden, dass eine nachteilige
nachteilige Veränderung
Veränderung der Ei-
genschaften
genschaften von
von Gewässern
Gewässern nicht zu besorgen
besorgen ist. ist.
Das Gleiche
Gleiche gilt
gilt für Rohrlei-
Rohrlei-
tungsanlagen,
tungsanlagen, die
1.
1. den Bereich
Bereich eines Werksgeländes
Werksgeländes nicht überschreiten,
überschreiten,
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Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
2.
2. Zubehör einer Anlage
Anlage zum Umgang
Umgang mit wassergefährdenden
wassergefährdenden Stoffen
Stoffen sind
oder
oder
3.
3. Anlagen
Anlagen verbinden,
verbinden, die in
in engem
engem räumlichen
räumlichen und betrieblichen
betrieblichen Zusammen-
hang miteinander stehen.“
Durch nähere Regelungen
Durch nähere Regelungen auf der Rechtsverordnung
Grund der
auf Grund Rechtsverordnung gem. gem. WHG, § $ 23
weitere Ableitung
unterliegt die weitere
(1), unterliegt
(1), des Wassers
Ableitung des Wassers derder Verordnung über Anlagen
Verordnung über Anlagen
zum Umgang
zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)
wassergefährdenden Stoffen (AwSV) [153]. früheren lan-
[153]. Die früheren lan-
desspezifischen Verordnungen
desspezifischen Verordnungen (VAwS) wurden damit abgelöst.
(VAwS) wurden abgelöst. Die allgemein
allgemein
anerkannten Regeln
anerkannten Regeln der
der Technik
Technik im Bereich
Bereich des
des Umgangs mit wassergefährden-
wassergefährden-
den Stoffen werden
den Stoffen werden durch das bundesweit
durch das bundesweit einheitliche technische Regelwerk
einheitliche technische Regelwerk
TRwS®
TRwS beschrieben.
58 beschrieben.
Deponieschächte
Deponieschächte
Grundsätzlich sollte
Grundsätzlich sollte die
die Ableitung
Ableitung von Sickerwasser in
von Sickerwasser Gefälle stattfinden.
freiem Gefälle
in freiem stattfinden.
Im Fall einer Grubendeponie
Im Fall einer Grubendeponie oder oder Grubenverfüllung,
Grubenverfüllung, wie sie hier vorliegt,
vorliegt, liegt
liegt die
Sohle der
Sohle der Verfüllung wesentlich tiefer
Verfüllung wesentlich tiefer als das umgebende
als das Gelände, so
umgebende Gelände, dass eine
so dass eine
allein
Wasserableitung allein unter
Wasserableitung Schwerkraft
unter Schwerkraft nicht möglich ist.
möglich ist. Aus diesem Grund ist
diesem Grund
ist
das anfallende
erforderlich, das
es erforderlich, Sickerwasser mittels
anfallende Sickerwasser Pumpen zuzufördern.
mittels Pumpen fördern.
Vertikale Schächte in
Vertikale Schächte
der jeweiligen
schl. der
in Deponien müssen in ihrer
Deponien müssen in
ihrer konstruktiven
konstruktiven Ausführung, ein-
Ausführung, ein-
werden. Wird als Material
Wird als Material
schl. Verlängerungen, sorgfältig
jeweiligen Verlängerungen, sorgfältig geplant werden.
Beton gewählt,
Beton gewählt, sind die zutreffenden
zutreffenden Expositionsklassen
Expositionsklassen (z.
(z. B.
B. die Einwirkung
durch Sulfat)
durch Sulfat) mit dem höchsten ermittelten
dem höchsten ermittelten Angriffsgrad
Angriffsgrad zu
zu berücksichtigen.
berücksichtigen.
Anschlüsse an
Anschlüsse Schächten sind
an Schächten dass sie auch
gestalten, dass
sind so zu gestalten, auch nach
nach Setzungsdif-
ferenzen zwischen
ferenzen Schacht und Verfüllmaterial
zwischen Schacht abscheren und
Verfüllmaterial nicht abscheren und ihren
ihren Zweck
dauerhaft erfüllen.
dauerhaft erfüllen.
Schächte müssen
Die Schächte
Die müssen eine
eine Einfahrmöglichkeit Kamera zur Prüfung
Einfahrmöglichkeit für die Kamera der
Prüfung der
angeschlossenen Entwässerungsleitungen
angeschlossenen haben.
Entwässerungsleitungen haben.
Es sind folgende
Es folgende GDA-Empfehlungen beachten: E 2-22 [154],
GDA-Empfehlungen zu beachten: [154], E 2-25 [155]
[155]
[156].
und E 2-34 [156].
Schächte und deren
Für die Schächte Verlängerungen sind
deren Verlängerungen für
Bauzustände mit ihren
sind für alle Bauzustände ihren
Verlängerungen und
Verlängerungen undfür den Endzustand
für den Endzustand prüffähige statische Berechnungen
prüffähige statische Berechnungen auf-
zustellen. Sie sind von einem
zustellen. einem Prüfamt oder von
Prüfamt oder einem Prüfingenieur
von einem Prüfingenieur prüfen
prüfen zu
lassen.
lassen.
58
Deutsche Vereinigung
Deutsche für Wasserwirtschaft,
Vereinigung für Abwasser und
Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.: Technische
Abfall e.V.: Technische Regeln
Regeln wassergefährdender
Stoffe (TRwS),
Stoffe diverse DWA-Regelwerke
(TRwS), diverse DWA-Regelwerke
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