anlage-1-mmv17-4136
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Gutachten und Beschlüsse Nottenkämper GmbH 2001“
Ingenieurgesellschaft
Prof. Czurda und Partner
>
Dr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
mm/a (entsprechend
18 mm/a
18 (entsprechend bezogen
bezogen auf auf die Gesamtfläche der
die Gesamtfläche der Verfüllung 21,7
von 21,7
Verfüllung von
ha rund 400
ha 400 m 3/a) ausgegangen. Dabei
m®/a) ausgegangen. Dabei werden
werden die entsprechenden
entsprechenden Szenarien
Szenarien
als „Worst
als Case“-Szenarien eingestuft,
„Worst Case“-Szenarien insbesondere weil
eingestuft, insbesondere die mineralische
weil für die mineralische
Dichtschicht ein
Dichtschicht ein kkr-Wert
f-Wert von 1,2 1,2 ** 1010°-9 m/s (als höchste gemessene
(als höchste gemessene
Durchlässigkeit) angesetzt
Durchlässigkeit) wird. Vor dem
angesetzt wird. dem Hintergrund
Hintergrund der der Ausführungen
Ausführungen in Kap.Kap. in
bestehen aber
5.3.3 bestehen
5.3.3 aber erhebliche
erhebliche Zweifel, das Oberflächenabdichtungssystem
Zweifel, ob das Oberflächenabdichtungssystem
insgesamt langzeitlich
insgesamt ausreichend wirksam
langzeitlich ausreichend wirksam ist.
ist. Nicht
Nicht unrealistisch erscheint
unrealistisch erscheint
daher die Vorstellung,
daher dass es in
Vorstellung, dass des Auftretens
Folge des
in Folge Auftretens von Trockenrissen und
von Trockenrissen
einer Durchwurzelung
einer Durchwurzelung bereits
bereits gegenwärtig zu
gegenwärtig zu einer
einer Sickerwasserneubildung
Sickerwasserneubildung
höher ist als die 400
kommt, die höher
kommt, 400 m sich in
3/a, die sich
m®/a, der HELP-Simulation
in der HELP-Simulation in in [2]
haben. Vorstellbar
ergeben haben.
ergeben Vorstellbar ist daher, dass es
daher, dass es zu einer Sickerwasserneublidung
zu einer Sickerwasserneublidung
den Niederschlägen
aus den Niederschlägen von einigen Hundert bis einigen
einigen Hundert Tausend Kubikmeter
einigen Tausend Kubikmeter
pro
pro Jahr
Jahr kommt.
kommt. Ohne
Ohne entsprechende
entsprechende weitergehende
weitergehende Untersuchungen
Untersuchungen kann hier
kann hier
jedoch keine
jedoch belastbare quantitative
keine belastbare quantitative Aussage getroffen werden(siehe
Aussage getroffen werden dazu Kap.
(siehe dazu Kap.
7.4.2).
7.4.2).
Für die „überschaubare
„überschaubare Zukunft“
Zukunft“ können bei
können bei „ungehindertem ohne
h. ohne
Ablauf“ (d. h.
„ungehindertem Ablauf“
technische Eingriffe,
technische Eingriffe, d. Sanierungsmaßnahmen) folgende
d. h. Sanierungsmaßnahmen) folgendesich überlagernden,
sich überlagernden,
den Wasserhaushalt bestimmenden,
den Wasserhaushalt teilweise gegensätzlichen
bestimmenden, teilweise gegensätzlichen und und räumlich
räumlich
auftretenden Prozesse
differenziert auftretenden
differenziert Prozesse erwartet ausgeschlossen werden
erwartet bzw. nicht ausgeschlossen werden
(wobei
(wobei die
die einzelnen
einzelnen Prozesse
Prozesse aus den
den vorliegenden
vorliegenden Daten
Daten bisher
bisher nicht
nicht
ausreichend belegt
ausreichend erscheinen und soweit
belegt erscheinen soweit wie möglich durch noch
möglich durch noch
durchzuführende Untersuchungen
durchzuführende Untersuchungen quantifiziert werden sollten;
quantifiziert werden siehe Kap.
sollten; siehe Kap. 7.4):
•e erwarten isteine
Zu erwarten drastische Abnahme
ist eine drastische der
Sickerwasserneubildung aus
Abnahme der Sickerwasserneubildung
Niederschägen
Niederschlägen durch
durch die im Jahr
Jahr 2020
2020 komplettierte
komplettierte
Oberflächenabdichtung.
Oberflächenabdichtung.
•e Über die
Über dann aber
die Zeit ist dann aber von einer
einer Zunahme
Zunahme der Durchlässigkeit
Durchlässigkeitder der
der
mineralischen Dichtung
mineralischen Dichtung (Trockenrissbildung,
(Trockenrissbildung, Durchwurzelung)
Durchwurzelung) bei
bei
möglicherweise gleichzeitig
möglicherweise ausreichender Dränwirkung
gleichzeitig nicht ausreichender Dränwirkung der
der
bereits heute
Dränmatte (mit bereits
Dränmatte heute zu beobachtendem
beobachtendem Einstau
Einstau inin der
der
Rekultivierungsschicht 97
auszugehen.
Rekultivierungsschicht?”)) auszugehen.
•e erscheint daher
Plausibel erscheint
Plausibel daher die Annahme
Annahme einer
einer „Restdurchsickerung“ der
„Restdurchsickerung“ der
Oberflächenabdichtung
Oberflächenabdichtung von einigen
einigen Hundert
Hundert bis einigen
einigen Tausend
Tausend
Jahr.
Kubikmeter pro Jahr.
Kubikmeter
•e oberhalb der
Das oberhalb
Das der „Zwischenabdichtung“ derzeit zu
„Zwischenabdichtung“ derzeit vermutende,
zu vermutende,
Sickerwasser wird
eingestaute Sickerwasser
eingestaute wahrscheinlich durch
wird wahrscheinlich durch Übertritt in
in die
9 Eigene
97
Eigene Beobachtung bei der Geländebegehung
Beobachtung bei 2019. Nicht
Geländebegehung 2019. Nicht nicht belegt
belegt ist, dass dieser
ist, dass dieser Einstau
Einstau auf eine
eine nicht ausrei-
ausrei-
chende Dränwirkung
chende Dränwirkung der Dränmatte
Dränmatte zurückzuführen
zurückzuführen ist!
ist!
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Ingenieurgesellschaft
rof. Czurda und Partner
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Dr
Braunschweig GmbH
Ingenieure und Geologen
für Wasser und Boden
19-Ke-139 der vorliegenden und Entschei-
Entschei-
Dr. Kerth+ Lampe
Projekt 19-Ke-139
Projekt Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, Ergebnisse und
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
„ausbluten“®.
Randgräben „ausbluten“
Randgräben Da die
98. Da die Sickerwassermengen
Sickerwassermengen aus dem dem
deutlich abnehmen,
Niederschlag deutlich
Niederschlag diesen Weg
über diesen
abnehmen, sollte die über Weg inin die
übertretenden Sickerwassermengen
Randgräben übertretenden
Randgräben nach und
Sickerwassermengen nach und nach
nach deutlich
deutlich
abnehmen.
abnehmen.
•e weiter erfolgendem,
Bei weiter
Bei erfolgendem, ggf.
ggf. auch verstärktem Abpumpen
auch verstärktem Abpumpen von
Sickerwasser aus den
Sickerwasser den Schächten
Schächten ist wegen
die Ausbildung
wegen ist
der
der geringen
geringen Reichweite
Bereichen mit
der
Reichweite der
stark
Absenkung die
Absenkung von eng
Ausbildung von begrenzten Bereichen
eng begrenzten stark
neben unbeeinflussten
Sickerwasserspiegel neben
abgesenktem Sickerwasserspiegel
abgesenktem unbeeinflussten Bereichen
Bereichen mit
einem Sickerwasserspiegel
einem auf Höhe
Sickerwasserspiegel auf der Randgräben
Höhe der anderer als
bzw. anderer
Randgräben bzw. als
Vorflut wirkender Elemente
Vorflut wirkender Elemente (z. B. (z.
B. ggf. Teich im
ggf. Teich im Norden) erwarten.
Norden) zu erwarten.
•e Bei Absenkung
Bei Absenkung des des Sickerwasserspiegels
Sickerwasserspiegels in Teilbereichen unterhalb
in Teilbereichen des
unterhalb des
Niveaus der Randgräben
Niveaus der könnte möglicherweise
Randgräben könnte verstärkter Zufluss
ein verstärkter
möglicherweise ein Zufluss
Stauwasser über
von Stauwasser
von auszuschließende „Fehlstellen“
über nicht auszuschließende „Fehlstellen“ in der
in der
erfolgen. Angaben
(„Tonkeil“) erfolgen.
Randabdichtung („Tonkeil“) Angaben zur Beschaffenheit des
Beschaffenheit des
„lonkeils“ liegen
„Tonkeils“ aber nicht vor,
liegen aber dass dessen
vor, so dass dessen Abdichtungswirkung
Abdichtungswirkung
derzeit nicht
derzeit beurteilt werden
nicht beurteilt kann.
werden kann.
•e Bei (lokaler,
Bei begrenzter) Absenkung
eng begrenzter)
(lokaler, eng Absenkung desdes Sickerwasserspiegels
Sickerwasserspiegels (durch
(durch
entsprechend starkes Abpumpen
entsprechend starkes Abpumpen in in den Schächten)
den Schächten) in in den
den
Randbereichen der
Randbereichen der Verfüllung bisbis unterhalb des Grundwasserspiegels in
unterhalb des Grundwasserspiegels in
umgebenden Lintforter
den umgebenden
den Schichten (bzw.
Lintforter Schichten der Feinsandlagen
(bzw. der Feinsandlagen und der der
Mergelbank
Mergelbank innerhalb
innerhalb des
des abgebauten
abgebauten Abschnitts
Abschnitts der
der Lintforter
Lintforter Schichten)
Schichten)
kann Grundwasser in
kann Grundwasser in entsprechenden Bereiche
die entsprechenden über die
Bereiche über
Anschnittflächen der
Anschnittflächen der ehemaligen
ehemaligen Böschung
Böschung zufließen.
zufließen. Auf Grund
Grund der
der
Reichweiten der
geringen Reichweiten
geringen der Absenkung
Absenkung beim beim Abpumpen
Abpumpen aus den den
Schächten ist hier im gegenwärtigen
Schächten Zustand, der
gegenwärtigen Zustand, der vermutlich einer
vermutlich von einer
weitgehenden „Aufsättigung“ bis auf das
weitgehenden das Niveau
Niveau derder Randgräben
Randgräben
gekennzeichnet ist,
gekennzeichnet jedoch nur von einem
ist, jedoch sehr geringen
einem sehr geringen Zufluß
auszugehen. Über
auszugehen. Über einen verbesserten Kenntnisstand
einen verbesserten Kenntnisstand zu zu den den
Verhältnissen kann
geohydraulischen Verhältnissen
geohydraulischen kann hier voraussichtlich
voraussichtlich eine bessere
eine bessere
Abschätzung der der potentiell
potentiell zufließenden
zufließenden Grundwassermengen erfolgen
Grundwassermengen erfolgen
7.4.6).
Kap. 7.4.6).
(siehe Kap.
•e Inden
In Bereichen, in
den Bereichen, denen der
in denen der(lokale) oberhalb des
Sickerwasserspiegel oberhalb
(lokale) Sickerwasserspiegel des
in
Druckniveaus in den
Druckniveaus den Feinsandlagen
Feinsandlagen bzw. in in der Mergelbank liegt,
der Mergelbank könnte
liegt, könnte
ein Sickerwasser in
lateraler Austritt von Sickerwasser
ein lateraler das Grundwasser
in das Grundwasser über über die
Feinsandlagen bzw. die Mergelbank
genannten Feinsandlagen
genannten erfolgen, falls
Mergelbank erfolgen, diese sich
falls diese sich
tatsächlich lateral
tatsächlich über größere
lateral über größere Distanzen
Distanzen erstrecken
erstrecken und damit
damit
Sickerwasser aufnehmen
Sickerwasser können. Ein
aufnehmen können. lateraler Austritt von
Ein lateraler Sickerwasser
von Sickerwasser
das Grundwasser
in das
in Grundwasser ist aberist
aber bisher
bisher nicht belegt
belegt und damit auch auch nicht
% Dieses Ausbluten
Ausbluten wäre auch nicht durch
wäre auch durch verstärktes
verstärktes Abpumpen Sickerwasserschächten zu verhindern,
den Sickerwasserschächten
98
Dieses Abpumpen aus den verhindern, da die
Sickerwasserschächte ausschließlich
Sickerwasserschächte ausschließlich Sickerwasser
Sickerwasser unterhalb
unterhalb der Zwischenabdichtung
Zwischenabdichtung fassen.
fassen.
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19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
Dr. —
Kerth+ Lampe
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
verläßlich quantifizierbar.
verläßlich quantifizierbar. Weitergehende Überlegungen hierzu
Weitergehende Überlegungen werden in
hierzu werden in
6.5.1.2 angestellt;
Kap. 6.5.1.2
Kap. der aus
angestellt; der aus fachlicher
fachlicher Sicht
Sicht bestehende
bestehende
Untersuchungsbedarf wird
Untersuchungsbedarf wird in
in Kap. 7.4.6 dargestellt.
Kap. 7.4.6
•e Bei auszuschließendem technischen
einem für die Zukunft nicht auszuschließendem
Bei einem technischen Versagen
Versagen
der vorhandenen
der Sickerwasserschächte und
vorhandenen Sickerwasserschächte und damit einer nicht
damit einer nicht mehr
mehr
bestehenden Möglichkeit zum
bestehenden zum Abpumpen
Abpumpen ist generellgenerell von einem einem
des Sickerwasserspiegels
Ansteigen des
Ansteigen Sickerwasserspiegels im im gesamten Verfüllbereich bis
gesamten Verfüllbereich auf
bis auf
das Niveau
das der Randgräben
Niveau der Randgräben und von einem kontinuierlichen
von einem Übertritt von
kontinuierlichen Übertritt
Sickerwasser in
Sickerwasser die Randgräben
in die rechnen. Wie
Randgräben zu rechnen. schnell ein
Wie schnell solcher
ein solcher
nach dem
Übertritt nach
Übertritt Versagen auftritt,
dem Versagen sehr stark
auftritt, hängt sehr stark vom „Füllstand“ der der
Verfüllung zum Zeitpunkt des Versagens ab,
Verfüllung zum Zeitpunkt des Versagens ab, aber
aber auch
auch davon,
davon, wie
wie hoch
hoch
Sickerwasserneubildung insgesamt,
die Sickerwasserneubildung insgesamt, d. Summe aus den
d. h. als Summe den
verschiedenen vorstellbaren
verschiedenen vorstellbaren Prozessen,
Prozessen, tatsächlich
tatsächlich ist.
ist. Ohne
Ohne Eingriffe
Eingriffe
(Sanierungsmaßnahmen) wird
(Sanierungsmaßnahmen) wird sich dann - ggf.
sich dann ggf. zeitverzögert - ein ein
Gleichgewicht zwischen
Gleichgewicht der Sickerwasserneubildung
zwischen der Sickerwasserneubildung und
und der
der in
in die
die
Gräben übertretenden
Gräben Sickerwassermenge einstellen.
übertretenden Sickerwassermenge einstellen.
6.5 Betrachtung der Wirkungspfade
Betrachtung der Wirkungspfade
Wirkungspfad Boden
6.5.1 Wirkungspfad
6.5.1 (Verfüllmaterial)-Grundwasser
Boden (Verfüllmaterial)-Grundwasser
6.5.1.1 Allgemeines
6.5.1.1
In Kap.
In dass das
Kap. 6.2 wird dargestellt, dass das Verfüllmaterial geeignet ist,
Verfüllmaterial geeignet bei Entstehung
ist, bei Entstehung
Sickerwasser aus den
von Sickerwasser
von den Niederschlägen
Niederschlägen oder
oder aus
aus zutretendem
zutretendem Stau- und
Stau-
Grundwasser,
das
über lange
Grundwasser, über
Sickerwasser abzugeben.
das Sickerwasser abzugeben.
und
in
Zeiträume und in erheblichen
lange Zeiträume erheblichen Mengen Schadstoffe in
Mengen Schadstoffe in
Bei einer Betrachtung
Bei einer des Wirkungspfads
Betrachtung des Boden (Verfüllmaterial)
Wirkungspfads Boden (Verfüllmaterial) – Grundwasser -
Grundwasser
vorliegenden Fall
ist im vorliegenden Fall zu prüfen, dass Sicker-
besteht, dass
prüfen, inwieweit die Möglichkeit besteht, Sicker-
wasser
wasser aus
ausder
der Verfüllung
Verfüllung austritt
austritt und damit in
in das
das Grundwasser
Grundwasser gelangen kann.
gelangen kann.
vorliegenden Fall
Im vorliegenden
Im Fall sind zum einen die Möglichkeiten
zum einen eines lateralen
Möglichkeiten eines lateralen (d. h.seit-
(d. h. seit-
Sickerwasseraustritts, zum
lichen) Sickerwasseraustritts, zum anderen
anderen die Möglichkeiten
Möglichkeiten einer
einer vertikalen
vertikalen
Ausbreitung des
Ausbreitung des Sickerwassers
Sickerwassers zu prüfen.
prüfen.
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Seite 381
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
Dr.
Bo
Kerth+Lampe
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
6.5.1.2 Möglichkeiten
6.5.1.2 eines lateralen
Möglichkeiten eines Sickerwasseraustritts in
lateralen Sickerwasseraustritts
das Grundwasser der
das Grundwasser derLintforter Schichten
Lintforter Schichten
den Betrachtungen
Aus den Betrachtungen zum Wasserhaushalt in
zum Wasserhaushalt in Kap. dass für den
sich, dass
Kap. 6.4 ergibt sich, den Lateraler Aus-
Lateraler Aus-
tritt von
tritt Sicker-
von Sicker-
Fall eines
Fall Sickerwassereinstaus über
eines Sickerwassereinstaus das Niveau
über das Niveau des des Grundwasserspiegels
Grundwasserspiegels über
wasser über
wasser
(Druckspiegels) in
(Druckspiegels) den durch
in den durch die Tonabgrabung
Tonabgrabung angeschnittenen
angeschnittenen Feinsandlagen
Feinsandlagen Feinsandlagen
Feinsandlagen
bzw. der Mergelbank
bzw. der Mergelbank (vgl. Kap. lateraler Austritt
ein lateraler
5.1.1.5) ein
Kap. 5.1.1.5) Sickerwasser
Austritt von Sickerwasser und die
und die Mergel-
Mergel-
bank vorstell-
vorstell-
vorstellbarist.
bank
der Verfüllung in die Umgebung
aus der in Umgebung vorstellbar ist. bar
bar
Eine quantifizierende Abschätzung der
Eine quantifizierende der lateral
lateral austretenden Wassermengen setzt
austretenden Wassermengen setzt Notwendige In-
Notwendige
das Vorhandensein
das Vorhandensein folgender
folgender Informationen
Informationen voraus:
formationen für
formationen für
eine quantifi-
eine
zierende Ab-
zierende
•e Sickerwasserspiegel der Verfüllung
innerhalb der
Sickerwasserspiegel innerhalb Verfüllung schätzung
schätzung
Wie in
Wie in Kap. zumindest bereichsweise
dargestellt, ist zumindest
Kap. 6.4 dargestellt, bereichsweise von einem
einem Ein-
Ein-
stau des Sickerwassers
stau des bis
Sickerwassers bis auf dasdas Niveau der Randgräben
Niveau der Randgräben auszugehen.
auszugehen.
Damit kann von einem
Damit kann einem Sickerwasserspiegel
Sickerwasserspiegel im
im südlichen
südlichen Bereich
Bereich der
derVer-
Ver-
etwa 48 m
füllung von etwa
füllung m ü. NN nördlichen Bereich
NN und im nördlichen Bereich von etwa 42 m
von etwa m
ausgegangen
ausgegangen werden.
werden.
•e Grundwasserdruckspiegel in
Grundwasserdruckspiegel den Feinsandlagen
in den der Mergelbank
Feinsandlagen und der Mergelbank
Informationen zum
Informationen Grundwasserdruckspiegel in
zum Grundwasserdruckspiegel den Feinsandlagen
in den Feinsandlagen und und
der Mergelbank liegen
der Mergelbank bisher nicht
liegen bisher nicht vor. der vorhandenen
Keine der
vor. Keine vorhandenen Messstel-
Messstel-
len sind in
len sind in diesen Schichten verfiltert.
diesen Schichten verfiltert. Dementsprechend
Dementsprechend können
können hierzu
hierzu
Annahmen getroffen
nur Annahmen werden. Für die unten
getroffen werden. unten erfolgende Abschätzung
wird ein Grundwasserdruckspiegel bei
ein Grundwasserdruckspiegel bei rund 40 m ü. NN, d. h. ein
d. h. Grund-
ein Grund-
derzeit für die basalen
wasserdruckspiegel, wie er derzeit
wasserdruckspiegel, basalen Lintforter Schichten an-
Lintforter Schichten
zunehmen ist,
zunehmen angesetzt.
ist, angesetzt.
•
«e
Tiefenlage und Mächtigkeiten
Tiefenlage Mächtigkeiten von Feinsandlagen der Mergelbank
Feinsandlagen und der Mergelbank
In Kap.
In 5.1.1.5 wird
Kap. 5.1.1.5 wird auf Grundlage von Bohrergebnissen
Bohrergebnissen aus dem dem direkten
direkten
Umfeld der Verfüllung
Umfeld der detailliert dargestellt,
Verfüllung detailliert dass in unterschiedlichen
dargestellt, dass in unterschiedlichen Tie-
Tie-
wasserführende Feinsandlagen
fen wasserführende Feinsandlagen vorhanden
vorhanden sind,
sind, die offensichtlich
offensichtlich
auch über einige
auch über Hundert Meter
einige Hundert durchhalten. Die Mächtigkeit
Meter durchhalten. der
Mächtigkeit der
kann jedoch aus den
Feinsandlagen kann
Feinsandlagen den vorliegenden Daten nicht abgeleitet
vorliegenden Daten
werden.
werden.
Außerdem kann
Außerdem zumindest für den
kann zumindest südöstlichen Bereich
den südöstlichen der Verfüllung
Bereich der
von
von dem
dem Vorhandensein
Vorhandensein einer
einer durchgehenden, etwa
durchgehenden, etwa 0,5 m mächtigen
m mächtigen
in einer Tiefenlage
Mergelbank in einer
Mergelbank Tiefenlage von 39 m ü. NN im
ü. NN Süden und 37 m
im Süden müNN
ü NN
Norden ausgegangen
im Norden ausgegangen werden.
werden. Die unten
unten erfolgende Abschätzung wird
wird
diese Mergellage
für diese einer angenommenen
Mergellage mit einer angenommenen (mittleren) Tiefenlage (Un-
(mittleren) Tiefenlage (Un-
terkante) von 38 m
terkante) m ü. NN berechnet.
NN berechnet.
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381
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
Dr. —
Kerth+ Lampe
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
•e der Feinsandlagen
Durchlässigkeiten der
Durchlässigkeiten der Mergelbank
Feinsandlagen und der Mergelbank
Entsprechend den
Entsprechend den in 5.1.1.6 zusammengestellten
in Kap. 5.1.1.6 Daten kann
zusammengestellten Daten kann so-
so-
wohl für
wohl Feinsandlagen
für die Feinsandlagen als auch
auch für die Mergelbank
Mergelbank eine
eine horizontale
horizontale
Durchlässigkeit von
Durchlässigkeit 10°”
von 11 x 10 m/s angesetzt
-7 m/s werden.
angesetzt werden.
Auf Grundlage der der vorgenannten Daten bzw. Annahmen
vorgenannten Daten Annahmen ist eine ist
eine theoretische
theoretische Ab- Theoretische
Theoretische
Abschätzung
Abschätzung
schätzung
schätzung der der Sickerwassermenge,
Sickerwassermenge, die die aus derder Verfüllung in das
in das umgebende
umgebende Sickerwas-
des Sickerwas-
des
Gestein übertritt,
Gestein übertritt, möglich. schon ausgeführt,
möglich. Wie zuvor schon diese Abschät-
soll hier diese
ausgeführt, soll Abschät- seraustritts für
seraustritts für
zungfür
zung die in
für die in mehreren Bohrungen auf
mehreren Bohrungen (unter Berücksichtigung
auf (unter Berücksichtigung eineseines Einfallens
Einfallens die nachgewie-
die nachgewie-
der Schichten) einheitlicher Höhenlage nachgewiesene sene Mergel-
sene Mergel-
der Schichten) einheitlicher nachgewiesene Mergelbank
Mergelbank erfolgen.
erfolgen. bank
in
bank
Diese Abschätzung
Diese ist
Mergelbank eintretende
die Mergelbank
insofern theoretisch,
Abschätzung ist insofern theoretisch,
Sickerwasser sich
eintretende Sickerwasser
als
als
sich in
sie
sie davon
davon
dieser Bank
in dieser
ausgeht, dass das
ausgeht, dass das in
Bank ungehindert aus-
kann, d.
breiten kann,
breiten sich kein
d. h. sich aufbaut der
kein Gegendruck aufbaut der verhindert, dass Sickerwas-
verhindert, dass Sickerwas-
abfließt. Zu
ser abfließt. Zu betonen ist
betonen ist an dieser Stelle
an dieser Stelle ausdrücklich, dass keine
ausdrücklich, dass keine Belege
Belege dafür
dass sich
vorliegen, dass
vorliegen, sich kein aufbaut.
kein Gegendruck aufbaut.
Nach dem
Nach Gesetz von
dem Gesetz sich die Wassermenge,
Darcy ergibt sich
von Darcy eine
durch eine
Wassermenge, die durch
Schicht strömt,
Schicht strömt, wie folgt:
wie folgt:
Q=k*A*l
Q = kf * A * I
mit
Wassermenge [m
Q: Wassermenge 3/s]
[m’?/s]
Durchlässigkeitsbeiwert [m/s]
kkr:f: Durchlässigkeitsbeiwert [m/s]
Durchtrittsfläche [m
A: Durchtrittsfläche 2]
[m?]
Gradient (Potentialdifferenz)
I:I: Gradient (Potentialdifferenz) [-]
Durchlässigkeitsbeiwert kann
Der Durchlässigkeitsbeiwert kann hier,
hier, wie oben
oben dargestellt, 10°-7 m/s
dargestellt, mit 11 x 10
angesetzt werden.
angesetzt werden.
Die Durchtrittsfläche ergibt
Die Durchtrittsfläche sich im vorliegenden
ergibt sich vorliegenden Fall aus derder „Anschnittsfläche“
„Anschnittsfläche“
der Mergelbank
der in
den Böschungen
Mergelbank in den der
Tongrube. Hierzu
Böschungen der Tongrube. wird auf Grundlage der
Hierzu wird der
angenommen, dass
Bohrergebnisse angenommen,
Bohrergebnisse dass die Mergelbank
Mergelbank (mindestens) in
in der
der Südost-
Südost-
hälfte der Tongrube angeschnitten
hälfte der wurde. Damit
angeschnitten wurde. eine Gesamtlänge
sich eine
Damit ergibt sich Gesamtlänge
des Anschnitts
des Anschnitts von etwa 750 m.
von etwa m. Multipliziert der oben
Multipliziert mit der oben genannten
genannten Mächtigkeit
Mächtigkeit
von
von 0,5 m
m ergibt sich
sich damit eine
eine Durchtrittsfläche
Durchtrittsfläche von
von 375 m?.
m 2.
Gradient ergibt sich
Der Gradient sich aus dem Druckunterschied
aus dem Druckunterschied zwischen
zwischen dem
dem (angesetzten
(angesetzten
bzw. abgeschätzten) Sickerwasserspiegel
bzw. abgeschätzten) Sickerwasserspiegel im südlichen
südlichen Bereich
Bereich von
von rund 48 mm
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Ingenieurgesellschaft
rof. Czurda und Partner
”
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
Dr.
Bo
Kerth+Lampe
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
und dem
NN und
ü. NN dem (angenommenen) Grundwasserdruckspiegel in
(angenommenen) Grundwasserdruckspiegel der Mergelbank
in der Mergelbank
von 40 m
von ü. NN,d.h.
mü.NN, beträgt 8.
d. h. er beträgt 8.
Eingesetzt in
Eingesetzt die Formel
in die Formel ergibt sich
sich damit eine durch
damit eine durch die
die Anschnittsfläche der
Anschnittsfläche der Austritt von
Austritt ei-
von ei-
Mergelbank in
Mergelbank der Böschung
in der austretende Sickerwassermenge
Böschung austretende Sickerwassermenge Hundert
nigen Hundert
nigen
bis einigen
bis einigen
Tausend Kubik-
Tausend Kubik-
Q = 0,0003 m/s,
0,0003 m entsprechend rund 9.500
3/s, entsprechend rund m?/a.
9.500 m 3/a.
Sicker-
meter Sicker-
meter
wasser pro
wasser pro
oben dargestellt,
Wie oben
Wie handelt es sich
dargestellt, handelt sich um
um eine theoretische Abschätzung,
eine theoretische Abschätzung, deren deren Jahr nicht
Jahr nicht aus-
aus-
Ergebnis allenfalls
Ergebnis allenfalls als
als „worst case“
„worst case“ einzustufen
einzustufen ist.
ist. Zu
Zu betonen
betonen ist, dass grundle-
ist, dass grundle- zuschließen
zuschließen
gende für diese Abschätzung
Annahmen für diese
gende Annahmen bisher nicht belegt
Abschätzung bisher belegt sind daher zu
sind und daher
deren Überprüfung
deren Überprüfung weitergehende
weitergehende Untersuchungen notwendig
Untersuchungen notwendig sind,
sind, die inin Kap.
die
7.4.6 benannt werden.
7.4.6 benannt werden.
Dennoch erscheint
Dennoch es entsprechend
erscheint es dieser Abschätzung
entsprechend dieser Abschätzung vorstellbar, dass einige
vorstellbar, dass einige
Hundert bis einige
Hundert Tausend Kubikmeter
einige Tausend Sickerwasser pro
Kubikmeter Sickerwasser Jahr die Verfüllung
pro Jahr Verfüllung
über wegsame
über wegsame Lagen
Lagen (Feinsande,
(Feinsande, Mergelbank)
Mergelbank) lateral
lateral verlassen
verlassen und
und in
in das um-
das um-
Grundwasser gelangen
gebende Grundwasser
gebende können.
gelangen können.
Das so durch
Das Sickerwasser belastete
durch Sickerwasser Grundwasser würde
belastete Grundwasser würde sich dann durch
sich dann durch den
den Nur sehr ge-
Nur sehr ge-
Ausbrei-
ringe Ausbrei-
anliegenden Druckunterschied zwischen dem und
Sickerwasserspiegel und dem
anliegenden Druckunterschied zwischen dem Sickerwasserspiegel dem tungsge-
tungsge-
Grundwasserdruckspiegel allseitig
Grundwasserdruckspiegel der Verfüllung wegbewegen.
von der
allseitig von wegbewegen. Dabei wäre
Dabei wäre schwindigkeit
schwindigkeit
allerdings von
allerdings von einer
einer sehr
sehr geringen
geringen Bewegungsgeschwindigkeit (Abstandsge- Sickerwas-
des Sickerwas-
des
ser-belasteten
auszugehen. In
ser-belasteten
schwindigkeit) des Grundwassers
schwindigkeit) des Grundwassers auszugehen. In [7] wird generell
[7] wird generell sogar
sogar ange-
ange- Grundwassers
Grundwassers
nommen, dass
nommen, dass eses natürlicherweise,
natürlicherweise, d.
d. h. außerhalb
außerhalb des
des Bereichs,
Bereichs, der
der durch
durch den
den anzunehmen
anzunehmen
oben genannten
oben genannten Druckunterschied geprägt ist,
Druckunterschied geprägt in den Lintforter
ist, in den Schichten (aus-
Lintforter Schichten (aus-
genommen die
genommen die Basalen
Basalen Schichten)
Schichten) keine
keine laterale
laterale Grundwasserströmung
Grundwasserströmung gibt und
gibt
eine (sehr geringe)
nur eine geringe) vertikale Durchsickerung erfolgt.
vertikale Durchsickerung erfolgt.
Die Gefährdung über
Die diesen Wirkungspfad
über diesen Wirkungspfad wirdwird auf Grundlage des des gegenwärti-
gegenwärti- Gefährdung
Gefährdung
über diesen
über diesen
gen Kenntnisstandes entsprechend
gen Kenntnisstandes Tabelle 41,
entsprechend Tabelle S.
41, S. 288 in die Fallgestaltung
in Fallgestaltung B1 B1
Wirkungspfad
Wirkungspfad
Wertung aller
(„Die Wertung
(„Die aller vorliegenden Daten ergibt,
vorliegenden Daten dass von
ergibt, dass einer Gefahr
von einer Gefahr auszuge-
auszuge- sehr wahr-
sehr wahr-
ist eine Gefährdung sehr
hen ist bzw. eine
hen sehr wahrscheinlich
wahrscheinlich ist.“) eingestuft, dies unter
eingestuft, dies dem
unter dem scheinlich
scheinlich
Vorbehalt noch
Vorbehalt noch durchzuführender Untersuchungen (Kap.
durchzuführender Untersuchungen ausste-
7.4.6). Falls die ausste-
(Kap. 7.4.6).
henden Untersuchungen
henden Untersuchungen einen
einenlateralen
lateralen Austritt von Sickerwasser
Sickerwasser in umge-
in das
das umge-
bende Grundwasser belegen
bende Grundwasser belegen sollten, wären dementsprechend
sollten, wären dementsprechend für diesen für
diesen Wir-
kungspfad aus gutachterlicher
kungspfad Sanierungsmaßnahmen zur
gutachterlicher Sicht Sanierungsmaßnahmen zur Abwehr von Ge- Ge-
fahren (siehe Kap.
fahren Kap. 8) sowie Überwachungsmaßnahmen (siehe
sowie Überwachungsmaßnahmen erforder-
Kap. 9) erforder-
(siehe Kap.
lich.
6.5.1.3 Möglichkeiten
6.5.1.3 eines lateralen
Möglichkeiten eines Sickerwasseraustritts in
lateralen Sickerwasseraustritts
das „Stauwasser“
das der quartären
„Stauwasser“ der Deckschichten
quartären Deckschichten
einem Einstau
Bei einem
Bei des Sickerwassers
Einstau des Sickerwassers bis auf ein über der
Niveau über
ein Niveau der quar-
Basis der
der Basis quar-
tären Deckschichten
tären Deckschichten kann ein Sickerwasseraustritt in
lateraler Sickerwasseraustritt
kann ein lateraler das „Stauwasser“
in das „Stauwasser“
der quartären
der quartären Deckschichten den Fall
Deckschichten für den vorneherein ausgeschlossen
Fall nicht von vorneherein ausgeschlossen
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Seite 381
Ingenieurgesellschaft
rof. Czurda und Partner
”
BG
Dr. Kerthn+Lampe
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
dass die
werden, dass die Randabdichtung aufweist. Eine
„Fehlstellen“ aufweist.
Randabdichtung „Fehlstellen“ abschließende
Eine abschließende
gutachterliche Bewertung dementsprechend
Bewertung ist dementsprechend erst
erst möglich,
möglich, wenn
wenn weiterge-
weiterge-
hende Untersuchungen
hende zur
Wirksamkeit der
Untersuchungen zur Wirksamkeit Randabdichtung erfolgt
der Randabdichtung sind (siehe
erfolgt sind
7.4.5).
Kap. 7.4.5).
Kap.
In den
In Bereichen, in
den Bereichen, denen Randgräben
in denen Randgräben um die Verfüllung
um die vorhanden sind
Verfüllung vorhanden (über-
sind (über- Randgräben
Randgräben
haben Vorflut-
haben Vorflut-
all bis auf Bereiche Norden, wo
Bereiche im Norden, sich ein
wo sich Teich befindet
ein Teich befindet und im Nordosten, wo
im Nordosten, wo funktion für
funktion das
für das
der Randgraben fehlt),
der Randgraben fehlt), ist ein
ein solcher
solcher Austritt
Austritt bzw.
bzw. UÜberrtritt
Übertritt allerdings
allerdings mit hoher
hoher Stauwasser in
Stauwasser in
Wahrscheinlichkeit räumlich
Wahrscheinlichkeit räumlich durch
durch die Randgräben
Randgräben (bzw.
(bzw. im Norden durch
im Norden durch den
den den quartären
den quartären
Deckschichten
Deckschichten
Teich) begrenzt,
Teich) begrenzt, da
da diese
diese eine
eine Vorflutfunktion
Vorflutfunktion für das
das Stauwasser
Stauwasser der
der quartären
quartären
Deckschichten haben dürften.
Deckschichten haben dürften.
Die Gefährdung über
Die diesen Wirkungspfad
über diesen wird entsprechend
Wirkungspfad wird Tabelle 41,
entsprechend Tabelle S. 288
41, S. Gefährdung
Gefährdung
über diesen
über diesen
in Fallgestaltung B3 („Die Wertung
in die Fallgestaltung Wertung aller vorliegenden Daten ergibt,
vorliegenden Daten dass eine
ergibt, dass eine Wirkungspfad
Wirkungspfad
Gefährdung mit hoher
Gefährdung hoher Sicherheit
Sicherheit auszuschließen
auszuschließen bzw.
bzw. sehr
sehr unwahrscheinlich
unwahrscheinlich sehr unwahr-
sehr unwahr-
eingestuft. Wirkungspfad-spezifische
ist.‘) eingestuft.
ist.“) Uberwachungsmaßnahmen erschei-
Wirkungspfad-spezifische Überwachungsmaßnahmen erschei- scheinlich
scheinlich
nicht notwendig,
nen nicht
nen soweit Sanierungs-
notwendig, soweit Sanierungs- und Überwachungsmaßnahmen für
und Überwachungsmaßnahmen das
für das
Wasserin
Wasser den Randgräben ergriffen
in den Randgräben werden (siehe Kap.
ergriffen werden 6.5.2).
Kap. 6.5.2).
6.5.1.4 Möglichkeiten
6.5.1.4 einer Zusickerung
Möglichkeiten einer Zusickerung von Sickerwasser
von Sickerwasser
belastetem
bzw. belastetem
bzw.
Schichten und
Schichten und die
Grundwasser
Grundwasser
die Walsumer
in die
die basalen
Walsumer Meeressande
Meeressande
in
basalen Lintforter
Lintforter
Nach allen
Nach allen vorliegenden Erkenntnissen ist die Vertikaldurchlässigkeit
vorliegenden Erkenntnissen innerhalb
Vertikaldurchlässigkeit innerhalb Sehr geringe
Sehr geringe
Vertikaldurch-
Vertikaldurch-
der Lintforter
der Schichten sehr
Lintforter Schichten sehr viel
viel kleiner schon geringe Horizontaldurch-
kleiner als die schon Horizontaldurch- der
lässigkeit der
lässigkeit
lässigkeit
lässigkeit (siehe Kap. 5.1.1.6).
Kap. 5.1.1.6). In
In der
der Sohle
Sohle der
der Tongrube wurden
wurden in Laborversu-
in Laborversu- Lintforter
Lintforter
chen, mit denen
chen,
ximal 2,9 x 10
ximal 10°
i. vertikale Durchlässigkeit
W. die vertikale
denen i. W.
bestimmt.
-10 m/s bestimmt.
erfasst wird,
Durchlässigkeit erfasst ma-
wird, kf-Werte von ma- Schichten
Schichten
Generell beträgt nach
Generell nach den Bohrergebnissen (vgl.
den Bohrergebnissen (vgl. Kap. 5.1.1.5) die Restmächtig-
Kap. 5.1.1.5) Restmächtig- Bohrergeb-
Bohrergeb-
Dabei ist nisse zeigen,
nisse zeigen,
keit der Lintforter
keit der Schichten unter
Lintforter Schichten der Abgrabungssohle
unter der Abgrabungssohle etwa etwa 1515 m.
m. Dabei ist vor dass minimal
dass minimal
im
allem im unteren höherer Feinsandanteil
unteren Teil ein höherer
Teil ein anzunehmen (Basale
Feinsandanteil anzunehmen Lintforter
(Basale Lintforter 15 m
15 Rest-
m Rest-
Schichten). Die Auswertung
Schichten). Auswertung derder Bohrdaten
Bohrdaten in Tabelle 3 (S. 51)
in Tabelle allerdings,
51) zeigt allerdings, mächtigkeit der
mächtigkeit der
Lintforter
Bohrungen (vor
Lintforter
dass in einzelnen
dass in einzelnen Bohrungen allem Bohrungen
(vor allem Bohrungen KB8 und Schichten
KB9/T9) Schichten
KB9/T9) Schichten un-
Schichten un-
Feinsandanteil bereits
hohem Feinsandanteil
mit hohem bereits ab
ab Sohlniveau
Sohlniveau derder Tonabgrabung vorhanden
Tonabgrabung vorhanden der Abgra-
ter der
ter
sind. Auch
sind. in diesem Fall ist allerdings
Auch in diesem allerdings
Schichten mit höheren
anzunehmen,
anzunehmen, dass
dass vertikal
vertikal betrachtet
betrachtet sich
sich bungssohle
bungssohle
vorhanden sind
vorhanden sind
Lagen bzw. Schichten
Lagen höheren und
und niedrigerem Feinsandanteil abwechseln,
niedrigerem Feinsandanteil abwechseln,
d. h. die Vertikaldurchlässigkeit
d. Vertikaldurchlässigkeit über
über die Restmächtigkeit
Restmächtigkeit der
der Lintforter
Lintforter Schichten
Schichten
unterhalb der
unterhalb Abgrabungssohle betrachtet
der Abgrabungssohle betrachtet sehr gering ist.
sehr gering ist.
Bei so geringen
Bei geringen Durchlässigkeiten
Durchlässigkeiten ist generell auch bei
generell auch hohen Potentialunter-
bei hohen Potentialunter-
schieden nicht
schieden einer quantitativ
nicht mit einer relevanten vertikalen
quantitativ relevanten vertikalen Durchsickerung der un-
Durchsickerung der un-
terhalb der
terhalb Sohle anstehenden
der Sohle anstehenden Lintforter Schichten zu rechnen.
Lintforter Schichten rechnen. Außerdem
Außerdem ist
dabei zu beachten,
dabei dass die entsprechenden
beachten, dass entsprechenden Fließvorgänge extrem extrem langsam
langsam
sind.
sind.
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Seite 328 von 381
381
Ingenieurgesellschaft
rof. Czurda und Partner
>
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
Dr.
Bo
Kerth+Lampe
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
erst recht
Dies gilt erst
Dies eine Zusickerung
recht für eine Sickerwasser-belastetem Grundwas-
von Sickerwasser-belastetem
Zusickerung von Grundwas-
in die Walsumer
ser in Meeressande. Als
Walsumer Meeressande. zusätzliche „Barriere“
Als zusätzliche sind hier die tonig-
„Barriere“ sind
schluffigen Ratinger
schluffigen Ratinger Schichten, die eine
Schichten, die entsprechend sehr
eine entsprechend sehrgeringe Durchlässig-
geringe Durchlässig-
vorhanden.
keit aufweisen, vorhanden.
keit
Eine Restunsicherheit bei
Eine Restunsicherheit der gutachterlichen
bei der gutachterlichen Bewertung besteht generell
Bewertung besteht aber
generell aber
insbesondere auch
insbesondere auch im Hinblick
Hinblick auf die hydraulische vorhandener
Wirksamkeit vorhandener
hydraulische Wirksamkeit
Störungen im Untergrund,
Störungen Untergrund, die auch für den
die auch den Bereich der Verfüllung
Bereich der Mühlenberg
Verfüllung Mühlenberg
angenommen
angenommen bzw. nachgewiesen
nachgewiesen sind (siehe Kap.
Kap. 5.1.1.4).
5.1.1.4).
Die Gefährdung
Die über diesen
Gefährdung über diesen Wirkungspfad
Wirkungspfad wird daher insgesamt
wird daher insgesamt entsprechend
entsprechend Gefährdung un-
Gefährdung un-
Wertung aller wahrscheinlich,
wahrscheinlich,
Tabelle 41,
Tabelle S. 288 in die Fallgestaltung
41, S. in Fallgestaltung B2 („Die Wertung aller vorliegenden Da-
vorliegenden Da- aber nicht
aber nicht aus-
aus-
ten ergibt,
ten dass eine
ergibt, dass eine Gefährdung aber nicht
unwahrscheinlich, aber
Gefährdung zwar unwahrscheinlich, nicht mit hinrei-
hinrei- zuschließen
zuschließen
chender Sicherheit
chender auszuschließen ist.“)
Sicherheit auszuschließen Daher sind
eingestuft. Daher
ist.“) eingestuft. sind aus gutachterli-
gutachterli-
cher Sicht
cher Sicht Wirkungspfad-spezifische Uberwachungsmaßnahmen sinnvoll
Wirkungspfad-spezifische Überwachungsmaßnahmen und
sinnvoll und
notwendig (siehe Kap.
notwendig 9.2).
Kap. 9.2).
6.5.2 Wirkungspfad
6.5.2 Boden (Verfüllmaterial)-Oberflächenwasser
Wirkungspfad Boden (Verfüllmaterial)-Oberflächenwasser
Aus den
Aus den Ausführungen
Ausführungen in
in Kap.
Kap. 6.4 ergibt
ergibt sich, dass im
sich, dass im gegenwärtigen Zustand
gegenwärtigen Zustand Übertritt von
Übertritt
Sickerwasser
Sickerwasser in
Sickerwasser
eine sehr hohe
eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit eines Übertritts
Wahrscheinlichkeit eines Übertritts von
von Sickerwasser Rand-
in die Rand- die Randgrä-
in die
in Randgrä-
gräben besteht.
gräben besteht. Wie
Wie dort
dort ausgeführt, erscheint
ausgeführt, erscheint auch
auch für die
die überschaubare Zu-
überschaubare Zu- ben gegenwär-
ben gegenwär-
kunft ein
kunft Sickerwasserübertritt wahrscheinlich.
ein Sickerwasserübertritt wahrscheinlich. Ursächlich
Ursächlich hierfür ist zum einen
zum einen und in
tig und
tig über-
in über-
schaubarer Zu-
anzunehmende Einstau von Sickerwasser bis
schaubarer
der anzunehmende
der Einstau von Sickerwasser bis auf
auf das
das Niveau
Niveau der
der Randgrä- sehr
kunft sehr
ist
kunft
ben und ein
ben verbundener Übertritt.
ein damit verbundener Übertritt. Zum anderen
anderen ist auchauch ein Einstau von
ein Einstau wahrscheinlich
wahrscheinlich
Sickerwasser
Sickerwasser oberhalb
oberhalb der
der „Zwischenabdichtung“
„Zwischenabdichtung“ und
und ein
ein damit verbundener
verbundener
Übertritt in
Übertritt vermuten.
Randgräben zu vermuten.
in die Randgräben
Übertritt von
Ein Übertritt Sickerwasser in
von Sickerwasser wäre aus gutachterlicher Sicht
Randgräben wäre
in die Randgräben Sicht
Schaden am
grundsätzlich als Schaden
grundsätzlich am Schutzgut Oberflächengewässer, mindestens
Oberflächengewässer, mindestens
aber als Beeinträchtigung,
aber auch wenn
Beeinträchtigung, einzustufen, auch wenn auf Grundlage der der derzeit vor-
derzeit vor-
handenen hydrochemischen
handenen hydrochemischen Daten, der derzeit
Daten, der derzeit fehlenden
fehlenden Möglichkeit Quan-
Möglichkeit zur Quan-
tifizierung der uns nicht
Schadstofffrachten und uns
der Schadstofffrachten nicht vorliegender Informationen zu
vorliegender Informationen
den Einleitestellen
den Einleitestellen in den Gartroper Mühlenbach
in den Mühlenbach bzw. den Steinbach eine
den Steinbach eine detail-
detail-
liertere ökotoxikologische
liertere Betrachtung nicht
Öökotoxikologische Betrachtung kann.
erfolgen kann.
nicht erfolgen
Zusammenfassend wird
Zusammenfassend vorbehaltlich der
wird - vorbehaltlich der empfohlenen weitergehenden
weitergehenden Unter- Vermutung,
Vermutung,
dass Schaden
dass Schaden
suchungen - die Gefährdung
suchungen Gefährdung über diesen Wirkungspfad
über diesen Wirkungspfad entsprechend Tabelle
entsprechend Tabelle bereits einge-
bereits einge-
41, S. 288 in
41, Fallgestaltung
in die Fallgestaltung A1
A1 („Nach
(„Nach der
der Datenlage ist davon
davon auszugehen,
auszugehen, ist
treten ist
treten
dass sich
dass bereits realisiert
Gefahr bereits
sich die Gefahr realisiert hat, d. h. ein
hat, d. Schaden an
ein Schaden einem Schutzgut
an einem
bereits aufgetreten ist.“)
bereits aufgetreten eingestuft.
ist.“) eingestuft.
Sofern durch
Sofern durch ergänzende Belegefür
Untersuchungen Belege
ergänzende Untersuchungen Übertritt von Sicker-
einen Übertritt
für einen Sicker-
wasser aus
wasser der Tongrube in
aus der erbracht werden,
Randgräben erbracht
in die Randgräben sind aus gut-
werden, sind
achterlicher
achterlicher Sicht Wirkungspfad-spezifische Sanierungs-
Wirkungspfad-spezifische Sanierungs- und Überwachungs-
Überwachungs-
maßnahmen sinnvoll
maßnahmen notwendig (siehe Kap.
sinnvoll und notwendig 8.4.2 und 9).
Kap. 8.4.2 Diese Einstufung
9). Diese Einstufung
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381
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rof. Czurda und Partner
”
BG
Dr. Kerthn+Lampe
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
steht unter
bzw. Einschätzung steht
bzw. dem Vorbehalt
unter dem einer systematischen
Vorbehalt einer Untersu-
systematischen Untersu-
der in
chung der
chung den Randgräben
in den Randgräben auftretenden
auftretenden Belastungen (Schadstoffgehalte,
Belastungen (Schadstoffgehalte,
Schadstofffrachten, ökotoxikologische
Schadstofffrachten, ökotoxikologische Bewertung siehe Kap.
Bewertung -- siehe Kap. 7.4.2).
7.4.2).
6.5.3 Wirkungspfad
6.5.3 Boden (Verfüllmaterial)-Atmosphäre
Wirkungspfad Boden (Verfüllmaterial)-Atmosphäre
Belastbare Informationen
Belastbare Informationen dazu,
dazu, inwieweit in der Verfüllung,
in der Verfüllung, d. der Schadstoff-
h. der
d. h. Schadstoff- Keine belastba-
Keine belastba-
ren Daten
ren dazu
Daten dazu
quelle, relevante
quelle, Gehalte an
relevante Gehalte an flüchtigen
flüchtigen Schadstoffen vorhanden sind,
Schadstoffen vorhanden sind,liegen nicht
liegen nicht ob
vorhanden, ob
vorhanden,
5.2.3.4.6).
Kap. 5.2.3.4.6).
vor (siehe Kap. Auf Grund des hohenAnteils
Grund des hohen feinkörniger
Anteils feinkörniger Verfüllma- relevante Ge-
relevante
terialien einer geringen
terialien ist von einer Gaswegsamkeit innerhalb
geringen Gaswegsamkeit des Verfüllkörpers
innerhalb des Verfüllkörpers aus- halte an
halte flüchti-
an flüchti-
Schadstof-
gen Schadstof-
gen
zugehen,
zugehen, so dass
dass selbst
selbst bei
bei Vorhandensein
Vorhandensein relevanter
relevanter flüchtiger Schadstoffe
flüchtiger Schadstoffe vorhanden
fen vorhanden
fen
diese nur sehr
diese eingeschränkt bis
sehr eingeschränkt die Verfülloberkante
an die
bis an Verfülloberkante gelangen könnten.
gelangen könnten. sind
sind
Die weist zum
Die Verfüllung weist zum Zeitpunkt der Erstellung
Zeitpunkt der des vorliegenden
Erstellung des Gutachtens
vorliegenden Gutachtens
eine (weitgehend)
eine (weitgehend) fertiggestellte mineralische Oberflächenabdichtung
fertiggestellte mineralische Oberflächenabdichtung auf, die
auf, die
Ausgasung von
eine Ausgasung
eine Schadstoffen sehr
flüchtigen Schadstoffen
von flüchtigen sehr stark
stark einschränkt.
einschränkt.
Unbekannt ist
Unbekannt allerdings, ob
ist allerdings, es innerhalb
ob es der Verfüllung
innerhalb der Verfüllung zu relevanten De-
einer relevanten
zu einer De- Keine belastba-
Keine belastba-
Daten zur
ren Daten
ren
poniegasbildung (Methan,
poniegasbildung Kohlendioxid, ggf.
(Methan, Kohlendioxid, auch Wasserstoff) kommt.
ggf. auch kommt. Wäre
Wäre Deponiegasbil-
Deponiegasbil-
dies der
dies der Fall, dann könnte
Fall, dann es zu einem
könnte es Überdruck im
einem Überdruck kommen, so
im Verfüllkörper kommen, so vorhan-
dung vorhan-
dung
dass es zu
dass einem Austritt von
zu einem von flüchtigen Schadstoffen an
flüchtigen Schadstoffen Schwachstellen der
an Schwachstellen der den
den
Oberflächenabdichtung (z. B.
Oberflächenabdichtung der „Fuge“
B. der „Fuge“ zwischen Oberflächen- und
zwischen Oberflächen- Randab-
und Randab-
oder auch
dichtung) oder
dichtung) auch aus den
den Schächten kommen könnte.
Schächten kommen könnte.
In den
In Jahren 2018
den Jahren 2018 und 2019 wurden, wie
2019 wurden, in Kap.
wie in 5.2.4.3 dargestellt,
Kap. 5.2.4.3 Emissions-
dargestellt, Emissions- 2018/2019
2018/2019
messungen
gen
gen vier
an
messungen an der
der
der
Oberfläche der
der Oberfläche
Messpunkte in
in
der Verfüllung
einem
einem Bereich
Bereich mit
durchgeführt [101,
Verfüllung durchgeführt
bereits
bereits
[101, 102].
hergestellter
Dabei la-
102]. Dabei
Oberflächen-
Oberflächen-
la- durchgeführte
durchgeführte
Emissionsmes-
Emissionsmes-
sungen erge-
sungen erge-
abdichtung, einer
abdichtung, der Messpunkte dagegen
einer der
versehenen Bereich.
dagegen in einemin
einem noch
den vorliegenden
einer Ober-
noch nicht mit einer Ober-
Daten ergeben
ben keine
ben keine Hin-
weise auf
weise
Hin-
auf rele-
rele-
flächenabdichtung versehenen Bereich. Aus den vorliegenden Daten ergeben Emissio-
vante Emissio-
vante
sich keine
sich keine Hinweise
Hinweise darauf, dass es eine
darauf, dass relevante Emission
eine relevante Emission von Schadstoffen
von Schadstoffen nenin die At-
nen in die
in die Atmosphäre gibt.
in gibt. Wegen des des Fehlens
Fehlens von belastbaren Untersuchungen
von belastbaren Untersuchungen mosphäre
mosphäre
Deponiegasbildung (einschl.
zur Deponiegasbildung der Untersuchung
(einschl. der Untersuchung auf Wasserstoff)
Wasserstoff) in der Ver-
in der Ver-
aber eine
füllung ist aber
füllung eine abschließende
abschließende Gefährdungsabschätzung
Gefährdungsabschätzung für diesen diesen Wir-
kungspfad
kungspfad derzeit
derzeit noch
noch nicht möglich.
möglich.
Die Gefährdung
Die über diesen
Gefährdung über diesen Wirkungspfad
Wirkungspfad wird daher insgesamt
wird daher insgesamt entsprechend
entsprechend Datenlage er-
Datenlage er-
laubt keine
laubt keine ab-
ab-
Tabelle 41, S. 288 in
Tabelle Fallgestaltung
in die Fallgestaltung C („Die Datenlage erlaubt
erlaubt keine
keine abschlie-
abschlie- schließende
schließende
Bende Gefährdungsabschätzung.“)
ßende Gefährdungsabschätzung.“) eingestuft. Daher ist
eingestuft. Daher Sicht
ist aus gutachterlicher Sicht Gefährdungs-
Gefährdungs-
eine weitere
eine weitere Datenerhebung,
Datenerhebung, d. h. d.
hier die Durchführung
Durchführung von Untersuchungen
Untersuchungen abschätzung
abschätzung
Deponiegasbildung, notwendig
zur Deponiegasbildung, notwendig (siehe Kap. 7.5).
Kap. 7.5).
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Seite 330 von 381
381
BG
Dr. Kerthn+Lampe
19-Ke-139
Projekt 19-Ke-139
Projekt der vorliegenden
Evaluierung der
Evaluierung Daten, Ergebnisse
vorliegenden Daten, und Entschei-
Ergebnisse und Entschei-
zur Verfüllung Mühlenberg
dungen zur Verfüllung
dungen Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe)
(Schermbeck/Hünxe) auf-
grund der
grund derillegalen Einlagerung von
illegalen Einlagerung Olpellets —
von Ölpellets Abschlussbe-
– Abschlussbe-
richt
richt
6.5.4 Überlegungen
6.5.4 zur
Überlegungen zur Relevanz weiterer Wirkungspfade
Relevanz weiterer Wirkungspfade
Eine Relevanz weiterer
Eine Relevanz weiterer Wirkungspfade nach vollständiger
Wirkungspfade ist nach vollständiger Aufbringung der
Aufbringung der Relevanz
Keine Relevanz
Keine
Oberflächenabdichtung
Oberflächenabdichtung und Rekultivierungsschicht
Rekultivierungsschicht bei
bei der
der aktuell
aktuell gegebenen
gegebenen weiterer Wir-
weiterer
forstwirtschaftlichen Nutzung
forstwirtschaftlichen aus gutachterlicher
Nutzung aus Sicht nicht
gutachterlicher Sicht erkennbar.
nicht erkennbar. kungspfade er-
kungspfade
kennbar
kennbar
er-
Wie in
Wie in Kap. 5.2.3.4.6 dargestellt,
Kap. 5.2.3.4.6 dargestellt, ist von dem Vorhandensein kanzerogener,
dem Vorhandensein kanzerogener, mu-
tagener und reproduktionstoxischer
tagener und Stoffe der Verfüllung
(CMR-Stoffe) in der
reproduktionstoxischer Stoffe (CMR-Stoffe) in auszu-
Verfüllung auszu-
gehen. Gefährdung durch
gehen. Eine Gefährdung diese Stoffe
durch diese dann möglich,
allerdings nur dann
Stoffe ist allerdings wenn
möglich, wenn
einem Kontakt
es zu einem Kontakt von
von Menschen
Menschen mit
mit diesen
diesen Stoffen
Stoffen kommt.
kommt.
der vorhandenen
Grund der
Auf Grund vorhandenen Überdeckung
Überdeckung derder Verfüllung
Verfüllung mit der Oberflächenab-
der Oberflächenab- anzuneh-
Trotz anzuneh-
Trotz
mendem Vor-
dichtung
dichtung und
und Rekultivierungsschicht besteht,
Rekultivierungsschicht besteht, mit Ausnahme
Ausnahme von
von tieferen bauli-
tieferen bauli- mendem
handensein
handensein
chen Eingriffen,
chen Eingriffen, keine des direkten
keine Möglichkeit des direkten Kontaktes
Kontaktes zwischen
zwischen schadstoff-
schadstoff- CMR-
von CMR-
von
belasteten Verfüllmaterial
belasteten Verfüllmaterial und
und sich
sich auf der Fläche
auf der Fläche aufhaltenden
aufhaltenden Personen.
Personen. Eine
Eine Stoffen in
Stoffen der
in der
Kon-
Verfüllung Kon-
Verfüllung
Gefährdung über
Gefährdung diesen Wirkungspfad
über diesen Wirkungspfad ist damit mit hoher Sicherheit auszu-
hoher Sicherheit auszu- durch
takt durch
takt
schließen. Ein Kontakt
schließen. wäre nur mittelbar
Kontakt wäre mittelbar über
über die
die vorgenannten
vorgenannten Wirkungspfade
Wirkungspfade Überdeckung
Überdeckung
Boden (Verfüllmaterial)
Boden Oberflächenwasser sowie
(Verfüllmaterial) -- Oberflächenwasser sowie Boden
Boden (Verfüllmaterial) At-
(Verfüllmaterial) -- At- unterbunden
unterbunden
vorstellbar.
mosphäre vorstellbar.
mosphäre
Bei der forstwirtschaftlichen
Bei der Nutzung erfolgen
forstwirtschaftlichen Nutzung erfolgen Bodeneingriffe
Bodeneingriffe nur in der Rekulti-
in der Rekulti-
die aus natürlichen
vierungsschicht, die
vierungsschicht, natürlichen Bodenmaterial
Bodenmaterial aus nahen Umfeld
dem nahen
aus dem der
Umfeld der
Verfüllung
Verfüllung besteht.
besteht. Ein Kontakt
Kontakt der
der in
in der
der Forstwirtschaft
Forstwirtschaft Beschäftigten mit
Beschäftigten
schadstoffbelastetem Material
schadstoffbelastetem daher nicht
Material ist daher anzunehmen.
nicht anzunehmen.
Die Entstehung
Die Abwehung schadstoffbelasteten
Entstehung und Abwehung Staubs kann
schadstoffbelasteten Staubs kann bei den gege-
bei den gege-
benen Verhältnissen
benen ebenfalls ausgeschlossen
Verhältnissen ebenfalls ausgeschlossen werden, dada das
das schadstoffbelas-
schadstoffbelas-
tete Verfüllmaterial
tete Verfüllmaterial vollständig überdeckt ist.
vollständig überdeckt ist.
Bei baulichen Eingriffen
Bei baulichen den Verfüllkörper,
in den
Eingriffen in Verfüllkörper, wie sie ggf. insbesondere im
ggf. insbesondere Rah-
im Rah- Erfordernis von
Erfordernis
Arbeits- und
und
werden,ist
Arbeits-
men einer Sanierung
men einer Sanierung erforderlich sind bzw. werden,
erforderlich sind durch geeignete
ist durch geeignete und an-
an- Umgebungs-
Umgebungs-
gemessene Umgebungsschutzmaßnahmen sicherzustellen,
Arbeits- und Umgebungsschutzmaßnahmen
gemessene Arbeits- dass
sicherzustellen, dass schutzmaßnah-
schutzmaßnah-
weder die Beschäftigten
weder Beschäftigten noch Personen über
noch dritte Personen über ein
ein zulässiges hinaus
zulässiges Maß hinaus menbei bauli-
men bei bauli-
chen Eingrif-
chen Eingrif-
gegenüber Schadstoffen exponiert
gegenüber Schadstoffen exponiert werden.
werden. fen.
fen.
Arbeitsschutzmaßnahmen sind
Arbeitsschutzmaßnahmen selbstverständlich auch
sind selbstverständlich auch bei allen Arbeiten,
bei allen bei
Arbeiten, bei
ein Kontakt mit dem
denen ein Kontakt
denen Sickerwasser möglich ist,
dem Sickerwasser ist, in dem erforderlichen
in dem erforderlichen Um-
Um-
treffen.
fang zu treffen.
fang
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