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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Ausbau barrierefreier Bushaltestellen

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6. Angebotskonzept und Maßnahmen




                                                                                                                       Zuwegung Fußverkehr
                   Förderung der Verknüpfung Fahrrad und ÖPNV durch neue Bike-and-Ride-Anlagen
                                                                                                                       Ein großer Teil der Fahrgäste des ÖPNV gelangt zu Fuß zu
Beschreibung   Mit Aufwertung des Busangebotes steigen auch die Potenziale für die Verknüpfung zwischen Radverkehr
                                                                                                                       ihrer Einstiegshaltestelle bzw. zu ihrem eigentlichen Ziel.
               und Busverkehr. Hier sind insbesondere stark frequentierte Haltestellen an Linien im Grundnetz der 1.
                                                                                                                       Auch wenn diese Zugangsform einfach erscheinen mag, stellt
               bzw. 2. Ordnung zu betrachten. Um die Potenziale abzuschöpfen, sind qualitativ hochwertige und siche-
                                                                                                                       gerade der Fußverkehr relativ hohe Anforderungen an die
               re Abstellanlagen empfehlenswert.
                                                                                                                       Ausgestaltung und Qualität des Wegenetzes. Fußgänger sind
Maßnahmen      Einrichtung zusätzlicher Bike-and-Ride-Anlagen in
                                                                                                                       sehr umwege- und zeitempfindlich. Außerdem müssen die
               %   Wöllstein Mitte                                                                                     Wege im Umfeld von Verknüpfungspunkten so dimensioniert
               %   Gau-Odernheim, Marktplatz                                                                           werden, dass auch zeitweise stark anschwellende Fußgän-
               %   Westhofen, Verbandsgemeinde                                                                         gerströme sicher aufgenommen werden können. Ebenfalls
               %   Wendelsheim, Marktplatz                                                                             wichtig ist es, auch die Wege innerhalb der Verknüpfungs-
               mit überdachten Anlehnbügeln, die ggf. je nach Entwicklung der Fahrgastnachfrage auf den neu kon-       punkte in die Betrachtung mit einzubeziehen, da Verknüp-
               zipierten Buslinien auch durch Schließfächer mit Ablagemöglichkeit für einen Fahrradhelm und ggf.       fungspunkte sowohl Quelle als auch Ziel von Fußwegen sind.
               Lademöglichkeit für Akkus von Pedelecs ergänzt werden können.                                           Hier muss eine schnelle und sichere Orientierung gewähr-
Akteure        Landkreis Alzey-Worms, landkreisangehörige Städte und Gemeinden Verkehrsverbund Rhein-Neckar,           leistet werden. Bei Verknüpfungspunkten, an denen zum
               Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund,                                                                          Umstieg oder Wechsel des Verkehrsmittels eine Straße
               ggf. Verkehrsunternehmen                                                                                überquert werden muss, sind der Straßenbeschaffenheit
Umsetzung      Sukzessive Umsetzung in Abstimmung mit Kommunen als Baulastträger                                       angemessene Querungsmöglichkeiten einzurichten.

Sonstiges                                                                                                              Die Wege für Fußgänger müssen demnach folgende Ansprü-
                                                                                                                       che erfüllen:


                                  Aufwertung bestehender Bike-and-Ride-Anlagen                                         %   direkt
                                                                                                                       %   überschaubar
Beschreibung   Durch den anhaltenden Pedelec-Boom werden die Anforderungen an Radabstellanlagen höher. Für eine        %   attraktiv
               erfolgreiche Verknüpfung zwischen ÖPNV und Radverkehr muss diesen höher werdenden Anforderungen         %   sicher
               Rechnung getragen werden.                                                                               %   barrierefrei
Maßnahmen      Aufwertung der Bike-and-Ride-Anlage in
               % Osthofen, Bahnhof (10 Fahrradboxen + 20 überdachte Abstellplätze)                                     Hinweise zur Gestaltung von Fußverkehrsanlagen geben die
                                                                                                                       Empfehlungen für Fußverkehrsanlagen (EFA) der Forschungs-
               mit Erweiterung der Kapazität und Einrichtung von Fahrradboxen.
                                                                                                                       gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) als an-
Akteure        Landkreis Alzey-Worms, landkreisangehörige Städte und Gemeinden Verkehrsverbund Rhein-Neckar, ggf.
                                                                                                                       erkanntes Regelwerk, das auch für die Zuwegung zu Halte-
               Verkehrsunternehmen
                                                                                                                       stellenbereichen anzuwenden ist.
Umsetzung      Sukzessive Umsetzung in Abstimmung mit Kommunen als Baulastträger

Sonstiges
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6. Angebotskonzept und Maßnahmen
                                                                                                                                                                                52 /53




Zuwegung Radverkehr                                            des Mobilitätsmanagements sind Teil einer langfristigen      Im Rahmen eines kommunalen Mobilitätsmanagements
                                                               Gesamtstrategie, die Kommunen und deren Einwohner,           sollten zur Förderung des ÖPNV Mobilitätstrainings für
Analog dem Fußverkehr stellen auch Fahrradfahrer vielfältige   Betriebe und deren Mitarbeiter, Schulen und deren Schüler,   Senioren angeboten werden: Insbesondere ältere Menschen
Anforderungen an eine sichere und attraktive Wegeführung.      öffentliche Einrichtungen und deren Nutzer sowie Verkehrs-   können häufig aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
Sie soll möglichst sicher, bequem und direkt vom individuel-   unternehmen und Dienstleister zusammenbringt. Zu den         auf das eigene Auto zurückgreifen. Bus und Bahn sind hier
len Startpunkt zur jeweiligen Einstiegshaltestelle erfolgen.   positiven ökologischen Auswirkungen des Mobilitätsmana-      eine Alternative, um auch im Alter mobil zu bleiben. Aller-
Unter Berücksichtigung der Topographie und möglichst           gements nämlich Verringerungen von Emissionen, CO2-Aus-      dings ist die Nutzung für viele ungewohnt und auch Hilfs-
geringer Umwege sollte dem Radfahrer, unterstützt durch        stoß und Ressourcenverbrauch kommt ein ökonomischer          mittel wie Rollatoren erfordern einen geübten Umgang bei
geeignete Wegweisung, ein direktes und verkehrssicheres        Vorteil: Die „weichen“ Maßnahmen des Mobilitätsmanage-       einer Reise mit Bus und Bahn. Dies kann durch Schulungs-
Wegenetz als Zugang zum ÖPNV angeboten werden. Im              ments sind schneller und kostengünstiger umzusetzen als      veranstaltungen für Senioren zur ÖPNV-Nutzung (Ein- / Aus-
Nahbereich des Verknüpfungspunktes sollten die Radfahrer,      „harte“ Vorhaben wie beispielsweise der Um- und Ausbau       stieg mit Rollator; sicherer Halt während der Fahrt; Erwerb
möglichst schon zusammengeführt aus verschiedenen Rich-        von Infrastruktur.                                           von Fahrkarten) gefördert werden. Der Verkehrsverbund
tungen, auf einem direkten und für Gruppen befahrbaren                                                                      Rhein-Neckar unterstützt in Kooperation mit Verkehrsunter-
Radweg zur B+R-Anlage geführt werden.                          Mobilitätsmanagement kann mit verschiedenen Ansatz-          nehmen die Einführung von Mobilitätstrainings. Die Mobi-
                                                               punkten betrieben werden:                                    litätstrainings können auch weitere Verkehrsmittel wie etwa
Hinweise zur sicheren Führung des Radverkehrs geben die                                                                     Veranstaltung zum Umgang mit Pedelecs umfassen.
Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) der FGSV. Hier       % Kommunales Mobilitätsmanagement
sind geeignete Führungsformen für unterschiedliche Straßen-                                                                 Darüber hinaus sind auch Maßnahmen denkbar, mit denen
typen (nach Verkehrsstärke und Geschwindigkeitsniveau)         % Betriebliches Mobilitätsmanagement                         beispielsweise die Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen
aufgeführt, um eine sichere und attraktive Führung des Rad-                                                                 angeregt werden, für Dienstfahrten vermehrt auf den ÖPNV
verkehrs zu gewährleisten.                                     % Schulisches Mobilitätsmanagement                           oder das Fahrrad zurückzugreifen. Aber auch Steuerungs-
                                                                                                                            möglichkeiten in der Siedlungsentwicklung, so dass diese
                                                               Kommunales Mobilitätsmanagement hat zum Ziel, die Mobi-      fokussiert an bereits bestehenden Hauptachsen (Grundnetz
6.6 Mobilitätsmanagement                                       litätssituation in den Städten und Gemeinden zu verbessern   1. oder 2. Ordnung) erfolgt, können zum Bereich der kom-
                                                               und weiterzuentwickeln. Die Maßnahmen richten sich hier-     munalen Mobilitätsplanung gehören.
Mit einem Mobilitätsmanagement findet eine positive Beein-     bei an die Ämter und Betriebe der Stadt bzw. Gemeinde
flussung der Verkehrsnachfrage statt, mit dem unter anderem    selbst, umfassen aber auch ganzheitliche organisatorische    Neben dem kommunalen Mobilitätsmanagement ist auch
eine Verkehrsverlagerung zugunsten der Verkehrsmittel des      Ansätze, welche die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger     das betriebliche Mobilitätsmanagement zur Beeinflussung
Umweltverbundes erreicht werden soll. Mobilitätsmanage-        einbeziehen.                                                 der Verkehrsnachfrage relevant. Hier stehen die Mobilitäts-
ment konzentriert sich auf „weiche“ Maßnahmen wie Infor-                                                                    bedürfnisse eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern im
mation, Kommunikation, Motivation, Koordination und            Als Maßnahmen in der verkehrlichen Angebotsgestaltung        Fokus.
Service, um die Einstellung der Menschen langfristig zugun-    kommen unter anderem Systeme zur gemeinschaftlichen
sten des ÖPNV und weiterer umweltverträglicher Mobilitäts-     Nutzung von Pkw (Carsharing), Bildung, Organisation und      Das betriebliche Mobilitätsmanagement bezweckt zum einen
arten zu verändern. Insbesondere Beratung z. B. in Mobili-     Durchführung von Fahrgemeinschaften (privates Carsharing)    die Arbeitnehmer an ein bewussteres Mobilitätsverhalten
tätszentralen oder über Informationsplattformen im Internet    und das örtliche Parkraummanagement in Betracht.             heranzuführen, und zum anderen die Unternehmen dabei
steht dabei im Vordergrund, um Alternativen zum privaten       Gleichsam kann mit der Bereitstellung von Leihfahrrädern     zu unterstützen, Mobilität innerhalb des Unternehmens
Pkw aufzuzeigen und aktiv zu bewerben. Die Maßnahmen           die Nutzung des Radverkehrs begünstigt werden.               nachhaltiger auszugestalten. Analog zu den beschriebenen
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6. Angebotskonzept und Maßnahmen




Vorzügen des kommunalen Mobilitätsmanagements lassen            und Jugendliche sicherer und besser zu gestalten. Zwei         Zeitverlauf (multimodal) (vgl. Abb. 25). Hierin liegen Chancen
sich die Belange des Umweltschutzes mit ökonomischen            wesentliche Handlungsfelder des schulischen Mobilitätsma-      für den Erfolg des ÖPNV-Angebotes, denn insbesondere für
Zielen des Unternehmens nämlich einer Kostenreduktion bei       nagements sind die Mobilitätserziehung und die Verkehrs-       Verbindungen in Ballungsräume, in denen die Straßen oft
dienstlichen Fahrten sowie einer Erhöhung der Mitarbeiter-      überwachung.                                                   überlastet sind und der Parkraum knapp ist, bieten schienen-
gesundheit und -zufriedenheit verbinden.                                                                                       gebundene Verkehrsmittel Vorteile. Werden diese Angebote
                                                                Mit der Mobilitätserziehung in Schulen wird eine wesentliche   durch weitere Mobilitätsangebote ergänzt, kann damit ein
Die Umsetzbarkeit der Maßnahmen hängt dabei zum einen           Grundlage gelegt, um Kindern ein sicheres Verhalten im         Fundament geschaffen werden, auch in ländlicheren Räumen
stark vom Engagement der einzelnen Unternehmen ab und           Straßenverkehr beizubringen, damit diese ihren Schulweg        eine vom Auto unabhängigere Mobilität zu schaffen und so
zum anderen aber auch von einer Vielzahl weiterer Faktoren      sicher und selbstständig zurücklegen können. Ergänzend         vor allem die Anzahl der Autos pro Haushalt zu reduzieren.
wie der Betriebsgröße, den erforderlichen Transportkapazitä-    sollte hierzu auch das Verhalten im ÖPNV trainiert werden:
ten auf Dienstfahrten oder der Mitarbeiterstruktur. Betriebe    Wesentliche Bausteine sind hier das Verhalten auf dem Weg                    Intermodal:                           Multimodal:
                                                                                                                                       Verkettung im Streckenverlauf             Variation im Zeitablauf
können sich z. B. durch die Einführung von Job-Tickets          zur Bushaltestelle, an der Bushaltestelle sowie im Fahrzeug.                („dies und jenes”)              („einmal dies und einmal jenes”)

einen Beitrag zur Förderung des ÖPNV leisten, wodurch neben     Aber auch das Fahrrad sollte bei der Mobilitätserziehung in            A
einer Vergünstigung für die Arbeitnehmer auch ein Imagege-      Schulen thematisiert werden: So kann das Fahrrad auf kürze-                           Rad
winn für das Unternehmen einhergeht und ggf. ein Beitrag        ren Distanzen den Ausbildungsverkehr im ÖPNV entlasten                                                                      B
zum Abbau eines Parkdrucks geleistet werden. Entsprechende      und hier zu einem Abbau von Überlastungen beitragen.                                                        G                                  C
Rahmenangebote befinden sich sowohl beim Verkehrsverbund        Wesentlich ist hier das Lernen von Verkehrsregeln und das                                                            Miet rad
                                                                                                                                               ÖPNV
                                                                                                                                                                             ÖPNV                   Rad
Rhein-Neckar als auch im Rhein-Nahe-Verkehrsverbund im          Training eines sicheren Fahrens im Straßenverkehr.
                                                                                                                                                                                            A
Portfolio. Dabei eignen sich Job-Tickets bereits als Bestand-                                                                                                                   Auto                ÖPNV
teil für ein Mobilitätsmanagement für Unternehmen oder          Mit einer Verkehrsüberwachung an Schulen kann ebenfalls
                                                                                                                                                                            F
Kooperationen mehrerer Unternehmen ab 20 Mitarbeitern.          die Verkehrssicherheit für Schüler insbesondere im Schul-                    Auto                                   CarSharing                 D
                                                                umfeld erhöht werden. Insbesondere der Hol- und Bring-
                                                                                                                                                                       B                        E
Organisation von Mitfahrbörsen für eine nachhaltige Mobili-     Verkehr durch Eltern mit dem Auto führt oft zu unübersicht-
tät engagieren. Diese haben das Ziel, Fahrten von Arbeitneh-    lichen Verkehrssituationen. Das führt teilweise zu einem       Abb. 25: Intermodales und multimodales Verkehrsverhalten
mern, die entlang einer Strecke wohnen, zu bündeln. Damit       Teufelskreis, wodurch auch weitere Eltern aufgrund der
kann auch aus Räumen, in denen der ÖPNV gegenüber dem           fehlenden Verkehrssicherheit ihre Kinder zur Schule fahren,    Carsharing / Dorfauto
Auto nicht konkurrenzfähig ist, ein Anreiz für ein nachhalti-   als sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus zur Schule zu
geres Verkehrsverhalten gegeben werden.                         schicken. Aus diesem Grund leistet die Verkehrsüberwachung     Carsharing-Angebote erweitern das ÖPNV-Angebot um eine
                                                                an Schulen auch einen Beitrag dazu, dass Schüler den ÖPNV      bedarfsweise, flexible Autonutzung und erleichtern somit
Der Bereich des schulischen Mobilitätsmanagements greift        sicherer nutzen können.                                        bei einer Kombination der Vorteile aus ÖPNV und Auto den
neben dem Ziel einer Verkehrsverlagerung aus ökologischen                                                                      Verzicht auf ein eigenes Auto oder zumindest den Zweitwa-
Gründen vor allem auch die Verkehrssicherheit auf. Hier ist                                                                    gen. Ein attraktives ÖPNV-Angebot sowie eine nahmobilitäts-
insbesondere der Schulweg in den Fokus zu rücken. Mit Fuß-      6.7 Ergänzende Mobilitätsangebote                              freundliche Siedlungsstruktur bilden jedoch das erforderliche
und Radweg-Konzepten sowie einer guten ÖPNV-Anbindung                                                                          Rückgrat dafür, dass ein Verzicht auf das Auto möglich ist.
kann eine Alternative zum „Mama-“ bzw. „Papa-Taxi“              Immer mehr Menschen werden bei ihrer Verkehrsmittelwahl
geschaffen werden. Die folgenden Handlungsansätze zeigen        flexibler und nutzen sowohl verschiedene Verkehrsmittel für    In Raumstrukturen wie dem Landkreis Alzey-Worms ist ein
ein Handlungsspektrum auf, um den Schulweg für Kinder           einen Weg (intermodal) als auch mehrere Verkehrsmittel im      Carsharing-Angebot mit einer konventionellen Betreiber-
54

6. Angebotskonzept und Maßnahmen
                                                                                                                                                                                       54 /55




struktur besonders in der Kreisstadt Alzey denkbar. Im übri-    Hierzu gehört auch die Festlegung von Mindestbedienungs-          Der Landkreis Alzey-Worms begrüßt grundsätzlich die Ein-
gen Kreisgebiet lassen die Nutzerpotenziale in erster Linie     standards, die im Bedarfsfall durch den Einsatz von Ruf-Taxis     richtung von Bürgerbussen als komplementäres Verkehrs-
bürgerschaftliche Betreiberstrukturen zu. Diese können dort     erfüllt werden. Ehrenamtlich betriebene Fahrdienste können        angebot. Diese können insbesondere in ländlichen Räumen
beispielsweise auch mit einem ehrenamtlichen Fahrdienst         daher nur eine weitere Ergänzung dieses ÖPNV-Angebotes            den ÖPNV vor Ort sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen.
für Senioren kombiniert werden.                                 darstellen. Bürgerbusse lassen sich in der Regel durch            Auch das Land Rheinland-Pfalz engagiert sich erheblich bei
                                                                folgende drei Kriterien definieren:                               der Unterstützung entsprechender Initiativen (http://www.
Integrierte Rad+ÖPNV-Angebote                                                                                                     buergerbus-rlp.de).
                                                                % der Fahrbetrieb wird ehrenamtlich – und damit auch
Im Berufsverkehr bestehen intensive Verflechtungen zwischen        freiwillig – durchgeführt,                                     Bei der Einrichtung von Bürgerbussen ist eine Konkurrenz
Kommunen des Landkreises Alzey-Worms und den Zentren                                                                              zum klassischen ÖPNV zu vermeiden, um gegenseitige Kanni-
Worms und Mainz. Beide Städte verfügen über Fahrradver-         % der Betrieb findet regelmäßig statt,                            balisierungseffekte auszuschließen. Dies betrifft insbesonde-
leihsysteme. Um die Fahrradnutzung am Arbeitsort zu ver-                                                                          re parallele Verkehrsbedienungen, die zu vermeiden sind.
einfachen, wird ein integriertes Ticketangebot zur Nutzung      % das Angebot kann von allen Personengruppen genutzt             Dies ist die Voraussetzung, dass sich beide Angebotsformen
des ÖPNV sowie zur Nutzung der Fahrradvermietsysteme               werden.                                                        erfolgreich entsprechend der dargestellten Teilung von Ver-
(MVGmeinRad in Mainz und VRNnextbike in Worms) empfoh-                                                                            kehrsfunktionen ergänzen können. Klassische ÖPNV-Angebote,
len. Während für MVGmeinRad eine neue Kooperation erfor-        Die typischen Fahrtzwecke der Bürgerbusse sind Einkaufen,         die in ein Gesamtnetz sowie einen Verbundtarif integriert
derlich ist, wird VRNnextbike durch den Verkehrsverbund         Arztbesuch oder die Fahrt zum Friedhof. Entsprechend              sind, sollen gegenüber Bürgerbus-Angeboten prioritär um-
Rhein-Neckar bereits federführend verwaltet.                    besteht der größte Bedarf tagsüber von Montag bis Freitag.        gesetzt werden.
                                                                Bürgerbusse basieren auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Die
Mit einer Integration und offensiven Bewerbung dieser Ange-     Initiative geht zumeist von Bürgern aus, die ein fehlendes        Im Landkreis Alzey-Worms werden bisher folgende Bürger-
bote kann die intermodale Nutzung des ÖPNV in Kombina-          oder unattraktives ÖPNV-Angebot wahrnehmen. Die Akzep-            busse betrieben:
tion mit dem Radverkehr auch am Zielort, z. B. am Arbeitsort,   tanz und Identifikation ist zumeist sehr hoch, sofern die
attraktiver gestaltet werden. Insbesondere der für viele        Bevölkerung rechtzeitig eingebunden wird und im Idealfall         % S tadt Wörrstadt
Nutzer, aber auch für viele Verkehrsunternehmen problema-       die Initiative zur Gründung eines Bürgerbusses selbst auslöst.
tische Transport von Fahrrädern in den Bussen und Zügen                                                                           % V erbandsgemeinde Wörrstadt
entfällt somit als Nutzungshemmnis, wenn an der Einstiegs-      Die von Bürgerbussen angebotenen Verkehre sind sehr unter-
station sichere Fahrradabstellanlagen für das eigene Fahrrad    schiedlich. Zumeist sind sie stark von innerörtlichen Verkehrs-   % V erbandsgemeinde Eich
(Bike-and-Ride) und an der Ausstiegsstation eine Weiterrei-     bedürfnissen geprägt. Die Verknüpfungen zu überörtlichen
semöglichkeit per Leihfahrrad bestehen.                         Verkehren sind zumeist gering. Neben der tageszeitlichen Be-      %O
                                                                                                                                    rtsgemeinde Offstein
                                                                schränkung findet die Bedienung oftmals nur an bestimm-
Bürgerbusse                                                     ten Wochentagen statt. Sie kann regelmäßig, auf festem            % V erbandsgemeinde Alzey Land
                                                                Linienweg oder auch nur auf Anmeldung und Haustür-
Hinter dem Begriff Bürgerbus verbergen sich hinsichtlich        bedienung erfolgen. Als Fahrzeuge werden Kleinbusse bis           Darüber hinaus bestehen konkrete Planungen zur Einrich-
Angebotszeiträumen, Fahrtenhäufigkeiten und Bedienungs-         maximal 9 Personen (inkl. Fahrer) oder Großraum-Pkw ein-          tung eines Bürgerbus-Angebotes in den Verbandsgemeinden
konzept unterschiedliche Angebotsformen. Grundsätzlich          gesetzt. Weitere örtliche Rahmenbedingungen sind neben            Wöllstein und Wonnegau.
gilt: Der Aufgabenträger definiert im Nahverkehrsplan die       der Nachfrage die finanzielle Ausstattung und die Zahl der
ausreichende Verkehrsbedienung gemäß § 8 Abs. 3 PBefG.          Fahrer.
55

7. Umsetzung



7. Umsetzung


7.1 Angebotsseitige Maßnahmen                                    678. Bestandteil der Vorabbekanntmachung sind auch die           7.2 Investive Maßnahmen
                                                                 ausgeweiteten Betriebszeiten und Fahrtenhäufigkeiten, wie
Ein Großteil der Angebotsmaßnahmen wird mit der Betriebs-        in Kap. 6 beschrieben.                                           Schwerpunkt der investiven Maßnahmen sind im Landkreis
aufnahme des Bündels Alzey-Worms zum 01. August 2019                                                                              Alzey-Worms insbesondere die Maßnahmen zum barrierefreien
umgesetzt. Hierzu ist bereits am 26. Juli 2017 die Vorab-        Um die Konsistenz des Liniennetzes zu gewährleisten und das      Haltestellenausbau. Da der Haltestellenausbau im Wesent-
bekanntmachung über die Vergabe eines öffentlichen Dienst-       neue Konzept sukzessive umzusetzen, werden ebenfalls zum         lichen in der Zuständigkeit der landkreisangehörigen Städte
leistungsauftrages erfolgt.                                      01. August 2019 Anpassungen im Linienbündel Wonnegau-            und Gemeinden liegt, erfolgt die Auflistung der voraussicht-
                                                                 Altrhein an das neue Konzept im Busverkehr umgesetzt.            lich notwendigen Investitionskosten differenziert nach
Diese bezieht sich auf die Linien: 421, 425, 426, 429, 440,      Die neuen Linienkonzepte sind im Detail den Liniensteckbrie-     Städten und Gemeinden sowie gestaffelt nach Investitions-
441, 442, 443, 444, 445, 446, 447, 448, 449, 450, 659 und        fen in Anhang 7 zu entnehmen.                                    zeitraum bis 2022 und nach 2022 (vgl. Tab. 10). Diese Um-
                                                                                                                                  setzungshorizonte entsprechen dem in Kap. 6.4 dargestellten
                                                                                                                                  Haltestellenausbauprogramm.


 Kommune                                                          Investitionsvolumen bis 2022                                           Investitionsvolumen nach 2022

 Albig                                         Neubau 2 Haltepositionen: 40.000 €                                      –
 Alsheim                                       –                                                                       –
 Alzey                                         % Neubau 2 Haltepositionen: 40.000 €                                    %B
                                                                                                                         auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                               %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an             39 Haltepositionen: 585.000 €
                                                  14 Haltepositionen: 210.000 €
                                               % E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte
                                                  an 13 Haltepositionen: 13.000 €
 Armsheim                                      %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an            %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                  2 Haltepositionen: 30.000 €                                            2 Haltepositionen: 30.000 €
 Bechenheim                                    %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an            –
                                                  2 Haltepositionen: 30.000 €
 Bechtheim                                     %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an            %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                  2 Haltepositionen: 30.000 €                                            2 Haltepositionen: 30.000 €
 Bechtolsheim                                  %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an            %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                  2 Haltepositionen: 30.000 €                                            6 Haltepositionen: 90.000 €
 Bermersheim (b. Worms)                        %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an            %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                  2 Haltepositionen: 30.000 €                                            2 Haltepositionen: 30.000 € 
 Bermersheim v. d. Höhe                        % E rgänzung der Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an             –
                                                  2 Haltepositionen: 2.000 €
 Biebelnheim                                   %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an            –
                                                  2 Haltepositionen: 30.000 €
56

7. Umsetzung
                                                                                                                                                      56 /57




Kommune                                     Investitionsvolumen bis 2022                                  Investitionsvolumen nach 2022

Bornheim (Rheinhessen)   %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                            2 Haltepositionen: 30.000 €                                   einer Halteposition: 15.000 €
Dintesheim               % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
Dittelsheim-Heßloch      % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                            5 Haltepositionen: 75.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Eckelsheim               % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
Eich                     % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                            2 Haltepositionen: 30.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Ensheim                  % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
Eppelsheim               % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B
                                                                                          auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                            einer Halteposition: 15.000 €                                2 Haltepositionen: 30.000 €
Erbes-Büdesheim          % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
Esselborn                % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
Flomborn                 % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
Flonheim                 % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            2 Haltepositionen: 30.000 €
                         % Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte
                            an einer Halteposition: 1.000 €
Flörsheim-Dalsheim       % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                            einer Halteposition: 15.000 €
                         % Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an
                            einer Halteposition: 1.000 €
Framersheim              % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                            2 Haltepositionen: 30.000 €                                   7 Haltepositionen: 105.000 €
Freimersheim             –                                                              –

Frettenheim              % E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an    –
                            einer Halteposition: 1.000 €
57

7. Umsetzung




Kommune                              Investitionsvolumen bis 2022                                  Investitionsvolumen nach 2022

Gabsheim          %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   –
                     einer Halteposition: 30.000 €
                  % E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an
                     einer Halteposition: 1.000 €
Gau-Bickelheim    %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   –
                     2 Haltepositionen: 30.000 €
Gau-Heppenheim    %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     2 Haltepositionen: 30.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Gau-Odernheim     %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     2 Haltepositionen: 30.000 €                                   6 Haltepositionen: 90.000 €
Gau-Weinheim      %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     2 Haltepositionen: 30.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Gimbsheim         %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     einer Halteposition: 15.000 €                                 5 Haltepositionen: 450.000 €
Gumbsheim         %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   –
                     2 Haltepositionen: 30.000 €
Gundersheim       %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     2 Haltepositionen: 30.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 € 
Gundheim          %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     2 Haltepositionen: 30.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Hamm am Rhein     %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                     2 Haltepositionen: 30.000 €                                   6 Haltepositionen: 90.000 €
Hangen-Weisheim   %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   –
                     einer Halteposition: 15.000 €
Hochborn          % E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte       –
                     an 2 Haltepositionen: 2.000 €
Hohen-Sülzen      –                                                              –

Kettenheim        %B
                    auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Lonsheim          %B
                    auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Mauchenheim       %B
                    auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     %B
                                                                                   auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                   2 Haltepositionen: 30.000 €                                    2 Haltepositionen: 30.000 €
58

7. Umsetzung
                                                                                                                                                         58 /59




Kommune                                        Investitionsvolumen bis 2022                                  Investitionsvolumen nach 2022

Mettenheim (Rheinhessen)   –                                                              –

Mölsheim                   %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                              2 Haltepositionen: 30.000 €                                    2 Haltepositionen: 30.000 €
Monsheim                   % Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an     % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                              einer Halteposition: 1.000 €                                   einer Halteposition: 15.000 €
Monzernheim                % Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an     –
                              einer Halteposition: 1.000 €
Mörstadt                   % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                              einer Halteposition: 15.000 €
Nack                       % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                              einer Halteposition: 15.000 €
Nieder-Wiesen              % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                              einer Halteposition: 15.000 €
                           % Neubau einer neuen Halteposition: 20.000 €
Ober-Flörsheim             % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B
                                                                                            auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                              einer Halteposition: 15.000 €                                2 Haltepositionen: 30.000 € 
                           % Neubau einer neuen Halteposition: 20.000 €
Offenheim                  % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                              2 Haltepositionen: 30.000 €
Offstein                   % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                              2 Haltepositionen: 30.000 €                                   4 Haltepositionen: 60.000 €
Osthofen                   –                                                              –

Partenheim                 %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                              2 Haltepositionen: 30.000 €                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
Rommersheim                % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    –
                              2 Haltepositionen: 30.000 €
Saulheim                   –                                                              –

Schornsheim                %B  auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an   –
                              2 Haltepositionen: 30.000 €
Siefersheim                % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an    %B
                                                                                            auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                              2 Haltepositionen: 30.000 €                                  2 Haltepositionen: 30.000 €
59

7. Umsetzung




  Kommune                                                                            Investitionsvolumen bis 2022                                  Investitionsvolumen nach 2022

  Spiesheim                                                      %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   einer Halteposition: 15.000 €
  Stein-Bockenheim                                               %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
  Sulzheim (Rheinhessen)                                         %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
  Udenheim                                                       %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
  Vendersheim                                                    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €                                     2 Haltepositionen: 30.000 €
  Wachenheim                                                     %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €
  Wahlheim                                                       %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   einer Halteposition: 15.000 €
                                                                 %B auliche Modifizierung einer Halteposition zur Herstellung
                                                                   der vollständigen Barrierefreiheit: 8.000 €
  Wallertheim                                                    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     –
                                                                   einer Halteposition: 15.000 €
  Wendelsheim                                                    %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €                                     einer Halteposition: 15.000 €
  Westhofen                                                      %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €                                     8 Haltepositionen: 120.000 €
  Wöllstein                                                      –                                                               –

  Wonsheim                                                       %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an     %B
                                                                                                                                   auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                                   2 Haltepositionen: 30.000 €                                    8 Haltepositionen: 120.000 €
  Wörrstadt                                                      –                                                               %B
                                                                                                                                   auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
                                                                                                                                  4 Haltepositionen: 60.000 €
Quelle: eigene Berechnungen auf Grundlage von Erfahrungswerten

Tab. 10: Investitionsplan für den Haltestellenausbau
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7. Umsetzung
                                                                                                                                                                           60 /61




Neben dem barrierefreien Haltestellenausbau sind weitere                                                                                 Umsetzungs-           Investitions-
investive Maßnahmen im Bereich der intermodalen Ver-            Maßnahme
                                                                                                                                           horizont               kosten
knüpfungspunkte vorgesehen. Hier steht insbesondere die
                                                                                                                                                                ca. 20.000 €
Verbesserung der Verknüpfung zwischen dem ÖPNV und              Einrichtung einer Mobilitätsstation am Bf. Alzey                          mittelfristig
                                                                                                                                                                bis 30.000 €1)
Rad- bzw. Autoverkehr im Fokus. Die Investitionskosten
sind auf Grundlage der Maßnahmen in Kap. 6.5 ermittelt                                                                                                         ca. 150.000 €
                                                                Errichtung einer Radstation am Bf. Alzey                                   langfristig
worden.                                                                                                                                                        bis 200.000 €
                                                                Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Bf. Alzey                            mittelfristig         ca. 90.000 €
Bei den aufgeführten Werten handelt es sich um durch-
schnittliche Erfahrungswerte. Abweichungen können durch         Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Alsheim                              mittelfristig         ca. 45.000 €
höhere Qualitätsansprüche sowie auch von spezifischen           Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Monsheim                             mittelfristig         ca. 80.000 €
Rahmenbedingungen wie etwa Topografie und der Straßen-
raumbeschaffung verursacht werden.                              Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Osthofen                              kurzfristig         ca. 200.000 €

                                                                Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Saulheim                              kurzfristig          ca. 50.000 €

                                                                Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Wörrstadt                             kurzfristig         ca. 150.000 €

                                                                Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Wöllstein                      kurzfristig           ca. 5.000 €

                                                                Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Gau-Odernheim                  kurzfristig           ca. 5.000 €

                                                                Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Westhofen                      kurzfristig           ca. 5.000 €

                                                                Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Wöllstein                      kurzfristig           ca. 5.000 €

                                                                Erweiterung der Bike-and-Ride-Anlage in Osthofen Bf.                 kurz- bis mittelfristig    ca. 25.000 €
                                                           1)   exkl. Erweiterung P+R / B+R und Baukosten für zusätzliche Gebäude

                                                           Quelle: eigene Berechnungen auf Grundlage von Erfahrungswerten

                                                           Tab. 11: Investive Maßnahmen an intermodalen Verknüpfungspunkten
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