nahverkehrsplanalzey-worms
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Ausbau barrierefreier Bushaltestellen“
6. Angebotskonzept und Maßnahmen
Zuwegung Fußverkehr
Förderung der Verknüpfung Fahrrad und ÖPNV durch neue Bike-and-Ride-Anlagen
Ein großer Teil der Fahrgäste des ÖPNV gelangt zu Fuß zu
Beschreibung Mit Aufwertung des Busangebotes steigen auch die Potenziale für die Verknüpfung zwischen Radverkehr
ihrer Einstiegshaltestelle bzw. zu ihrem eigentlichen Ziel.
und Busverkehr. Hier sind insbesondere stark frequentierte Haltestellen an Linien im Grundnetz der 1.
Auch wenn diese Zugangsform einfach erscheinen mag, stellt
bzw. 2. Ordnung zu betrachten. Um die Potenziale abzuschöpfen, sind qualitativ hochwertige und siche-
gerade der Fußverkehr relativ hohe Anforderungen an die
re Abstellanlagen empfehlenswert.
Ausgestaltung und Qualität des Wegenetzes. Fußgänger sind
Maßnahmen Einrichtung zusätzlicher Bike-and-Ride-Anlagen in
sehr umwege- und zeitempfindlich. Außerdem müssen die
% Wöllstein Mitte Wege im Umfeld von Verknüpfungspunkten so dimensioniert
% Gau-Odernheim, Marktplatz werden, dass auch zeitweise stark anschwellende Fußgän-
% Westhofen, Verbandsgemeinde gerströme sicher aufgenommen werden können. Ebenfalls
% Wendelsheim, Marktplatz wichtig ist es, auch die Wege innerhalb der Verknüpfungs-
mit überdachten Anlehnbügeln, die ggf. je nach Entwicklung der Fahrgastnachfrage auf den neu kon- punkte in die Betrachtung mit einzubeziehen, da Verknüp-
zipierten Buslinien auch durch Schließfächer mit Ablagemöglichkeit für einen Fahrradhelm und ggf. fungspunkte sowohl Quelle als auch Ziel von Fußwegen sind.
Lademöglichkeit für Akkus von Pedelecs ergänzt werden können. Hier muss eine schnelle und sichere Orientierung gewähr-
Akteure Landkreis Alzey-Worms, landkreisangehörige Städte und Gemeinden Verkehrsverbund Rhein-Neckar, leistet werden. Bei Verknüpfungspunkten, an denen zum
Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund, Umstieg oder Wechsel des Verkehrsmittels eine Straße
ggf. Verkehrsunternehmen überquert werden muss, sind der Straßenbeschaffenheit
Umsetzung Sukzessive Umsetzung in Abstimmung mit Kommunen als Baulastträger angemessene Querungsmöglichkeiten einzurichten.
Sonstiges Die Wege für Fußgänger müssen demnach folgende Ansprü-
che erfüllen:
Aufwertung bestehender Bike-and-Ride-Anlagen % direkt
% überschaubar
Beschreibung Durch den anhaltenden Pedelec-Boom werden die Anforderungen an Radabstellanlagen höher. Für eine % attraktiv
erfolgreiche Verknüpfung zwischen ÖPNV und Radverkehr muss diesen höher werdenden Anforderungen % sicher
Rechnung getragen werden. % barrierefrei
Maßnahmen Aufwertung der Bike-and-Ride-Anlage in
% Osthofen, Bahnhof (10 Fahrradboxen + 20 überdachte Abstellplätze) Hinweise zur Gestaltung von Fußverkehrsanlagen geben die
Empfehlungen für Fußverkehrsanlagen (EFA) der Forschungs-
mit Erweiterung der Kapazität und Einrichtung von Fahrradboxen.
gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) als an-
Akteure Landkreis Alzey-Worms, landkreisangehörige Städte und Gemeinden Verkehrsverbund Rhein-Neckar, ggf.
erkanntes Regelwerk, das auch für die Zuwegung zu Halte-
Verkehrsunternehmen
stellenbereichen anzuwenden ist.
Umsetzung Sukzessive Umsetzung in Abstimmung mit Kommunen als Baulastträger
Sonstiges
6. Angebotskonzept und Maßnahmen
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Zuwegung Radverkehr des Mobilitätsmanagements sind Teil einer langfristigen Im Rahmen eines kommunalen Mobilitätsmanagements
Gesamtstrategie, die Kommunen und deren Einwohner, sollten zur Förderung des ÖPNV Mobilitätstrainings für
Analog dem Fußverkehr stellen auch Fahrradfahrer vielfältige Betriebe und deren Mitarbeiter, Schulen und deren Schüler, Senioren angeboten werden: Insbesondere ältere Menschen
Anforderungen an eine sichere und attraktive Wegeführung. öffentliche Einrichtungen und deren Nutzer sowie Verkehrs- können häufig aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
Sie soll möglichst sicher, bequem und direkt vom individuel- unternehmen und Dienstleister zusammenbringt. Zu den auf das eigene Auto zurückgreifen. Bus und Bahn sind hier
len Startpunkt zur jeweiligen Einstiegshaltestelle erfolgen. positiven ökologischen Auswirkungen des Mobilitätsmana- eine Alternative, um auch im Alter mobil zu bleiben. Aller-
Unter Berücksichtigung der Topographie und möglichst gements nämlich Verringerungen von Emissionen, CO2-Aus- dings ist die Nutzung für viele ungewohnt und auch Hilfs-
geringer Umwege sollte dem Radfahrer, unterstützt durch stoß und Ressourcenverbrauch kommt ein ökonomischer mittel wie Rollatoren erfordern einen geübten Umgang bei
geeignete Wegweisung, ein direktes und verkehrssicheres Vorteil: Die „weichen“ Maßnahmen des Mobilitätsmanage- einer Reise mit Bus und Bahn. Dies kann durch Schulungs-
Wegenetz als Zugang zum ÖPNV angeboten werden. Im ments sind schneller und kostengünstiger umzusetzen als veranstaltungen für Senioren zur ÖPNV-Nutzung (Ein- / Aus-
Nahbereich des Verknüpfungspunktes sollten die Radfahrer, „harte“ Vorhaben wie beispielsweise der Um- und Ausbau stieg mit Rollator; sicherer Halt während der Fahrt; Erwerb
möglichst schon zusammengeführt aus verschiedenen Rich- von Infrastruktur. von Fahrkarten) gefördert werden. Der Verkehrsverbund
tungen, auf einem direkten und für Gruppen befahrbaren Rhein-Neckar unterstützt in Kooperation mit Verkehrsunter-
Radweg zur B+R-Anlage geführt werden. Mobilitätsmanagement kann mit verschiedenen Ansatz- nehmen die Einführung von Mobilitätstrainings. Die Mobi-
punkten betrieben werden: litätstrainings können auch weitere Verkehrsmittel wie etwa
Hinweise zur sicheren Führung des Radverkehrs geben die Veranstaltung zum Umgang mit Pedelecs umfassen.
Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) der FGSV. Hier % Kommunales Mobilitätsmanagement
sind geeignete Führungsformen für unterschiedliche Straßen- Darüber hinaus sind auch Maßnahmen denkbar, mit denen
typen (nach Verkehrsstärke und Geschwindigkeitsniveau) % Betriebliches Mobilitätsmanagement beispielsweise die Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen
aufgeführt, um eine sichere und attraktive Führung des Rad- angeregt werden, für Dienstfahrten vermehrt auf den ÖPNV
verkehrs zu gewährleisten. % Schulisches Mobilitätsmanagement oder das Fahrrad zurückzugreifen. Aber auch Steuerungs-
möglichkeiten in der Siedlungsentwicklung, so dass diese
Kommunales Mobilitätsmanagement hat zum Ziel, die Mobi- fokussiert an bereits bestehenden Hauptachsen (Grundnetz
6.6 Mobilitätsmanagement litätssituation in den Städten und Gemeinden zu verbessern 1. oder 2. Ordnung) erfolgt, können zum Bereich der kom-
und weiterzuentwickeln. Die Maßnahmen richten sich hier- munalen Mobilitätsplanung gehören.
Mit einem Mobilitätsmanagement findet eine positive Beein- bei an die Ämter und Betriebe der Stadt bzw. Gemeinde
flussung der Verkehrsnachfrage statt, mit dem unter anderem selbst, umfassen aber auch ganzheitliche organisatorische Neben dem kommunalen Mobilitätsmanagement ist auch
eine Verkehrsverlagerung zugunsten der Verkehrsmittel des Ansätze, welche die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger das betriebliche Mobilitätsmanagement zur Beeinflussung
Umweltverbundes erreicht werden soll. Mobilitätsmanage- einbeziehen. der Verkehrsnachfrage relevant. Hier stehen die Mobilitäts-
ment konzentriert sich auf „weiche“ Maßnahmen wie Infor- bedürfnisse eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern im
mation, Kommunikation, Motivation, Koordination und Als Maßnahmen in der verkehrlichen Angebotsgestaltung Fokus.
Service, um die Einstellung der Menschen langfristig zugun- kommen unter anderem Systeme zur gemeinschaftlichen
sten des ÖPNV und weiterer umweltverträglicher Mobilitäts- Nutzung von Pkw (Carsharing), Bildung, Organisation und Das betriebliche Mobilitätsmanagement bezweckt zum einen
arten zu verändern. Insbesondere Beratung z. B. in Mobili- Durchführung von Fahrgemeinschaften (privates Carsharing) die Arbeitnehmer an ein bewussteres Mobilitätsverhalten
tätszentralen oder über Informationsplattformen im Internet und das örtliche Parkraummanagement in Betracht. heranzuführen, und zum anderen die Unternehmen dabei
steht dabei im Vordergrund, um Alternativen zum privaten Gleichsam kann mit der Bereitstellung von Leihfahrrädern zu unterstützen, Mobilität innerhalb des Unternehmens
Pkw aufzuzeigen und aktiv zu bewerben. Die Maßnahmen die Nutzung des Radverkehrs begünstigt werden. nachhaltiger auszugestalten. Analog zu den beschriebenen
6. Angebotskonzept und Maßnahmen
Vorzügen des kommunalen Mobilitätsmanagements lassen und Jugendliche sicherer und besser zu gestalten. Zwei Zeitverlauf (multimodal) (vgl. Abb. 25). Hierin liegen Chancen
sich die Belange des Umweltschutzes mit ökonomischen wesentliche Handlungsfelder des schulischen Mobilitätsma- für den Erfolg des ÖPNV-Angebotes, denn insbesondere für
Zielen des Unternehmens nämlich einer Kostenreduktion bei nagements sind die Mobilitätserziehung und die Verkehrs- Verbindungen in Ballungsräume, in denen die Straßen oft
dienstlichen Fahrten sowie einer Erhöhung der Mitarbeiter- überwachung. überlastet sind und der Parkraum knapp ist, bieten schienen-
gesundheit und -zufriedenheit verbinden. gebundene Verkehrsmittel Vorteile. Werden diese Angebote
Mit der Mobilitätserziehung in Schulen wird eine wesentliche durch weitere Mobilitätsangebote ergänzt, kann damit ein
Die Umsetzbarkeit der Maßnahmen hängt dabei zum einen Grundlage gelegt, um Kindern ein sicheres Verhalten im Fundament geschaffen werden, auch in ländlicheren Räumen
stark vom Engagement der einzelnen Unternehmen ab und Straßenverkehr beizubringen, damit diese ihren Schulweg eine vom Auto unabhängigere Mobilität zu schaffen und so
zum anderen aber auch von einer Vielzahl weiterer Faktoren sicher und selbstständig zurücklegen können. Ergänzend vor allem die Anzahl der Autos pro Haushalt zu reduzieren.
wie der Betriebsgröße, den erforderlichen Transportkapazitä- sollte hierzu auch das Verhalten im ÖPNV trainiert werden:
ten auf Dienstfahrten oder der Mitarbeiterstruktur. Betriebe Wesentliche Bausteine sind hier das Verhalten auf dem Weg Intermodal: Multimodal:
Verkettung im Streckenverlauf Variation im Zeitablauf
können sich z. B. durch die Einführung von Job-Tickets zur Bushaltestelle, an der Bushaltestelle sowie im Fahrzeug. („dies und jenes”) („einmal dies und einmal jenes”)
einen Beitrag zur Förderung des ÖPNV leisten, wodurch neben Aber auch das Fahrrad sollte bei der Mobilitätserziehung in A
einer Vergünstigung für die Arbeitnehmer auch ein Imagege- Schulen thematisiert werden: So kann das Fahrrad auf kürze- Rad
winn für das Unternehmen einhergeht und ggf. ein Beitrag ren Distanzen den Ausbildungsverkehr im ÖPNV entlasten B
zum Abbau eines Parkdrucks geleistet werden. Entsprechende und hier zu einem Abbau von Überlastungen beitragen. G C
Rahmenangebote befinden sich sowohl beim Verkehrsverbund Wesentlich ist hier das Lernen von Verkehrsregeln und das Miet rad
ÖPNV
ÖPNV Rad
Rhein-Neckar als auch im Rhein-Nahe-Verkehrsverbund im Training eines sicheren Fahrens im Straßenverkehr.
A
Portfolio. Dabei eignen sich Job-Tickets bereits als Bestand- Auto ÖPNV
teil für ein Mobilitätsmanagement für Unternehmen oder Mit einer Verkehrsüberwachung an Schulen kann ebenfalls
F
Kooperationen mehrerer Unternehmen ab 20 Mitarbeitern. die Verkehrssicherheit für Schüler insbesondere im Schul- Auto CarSharing D
umfeld erhöht werden. Insbesondere der Hol- und Bring-
B E
Organisation von Mitfahrbörsen für eine nachhaltige Mobili- Verkehr durch Eltern mit dem Auto führt oft zu unübersicht-
tät engagieren. Diese haben das Ziel, Fahrten von Arbeitneh- lichen Verkehrssituationen. Das führt teilweise zu einem Abb. 25: Intermodales und multimodales Verkehrsverhalten
mern, die entlang einer Strecke wohnen, zu bündeln. Damit Teufelskreis, wodurch auch weitere Eltern aufgrund der
kann auch aus Räumen, in denen der ÖPNV gegenüber dem fehlenden Verkehrssicherheit ihre Kinder zur Schule fahren, Carsharing / Dorfauto
Auto nicht konkurrenzfähig ist, ein Anreiz für ein nachhalti- als sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Bus zur Schule zu
geres Verkehrsverhalten gegeben werden. schicken. Aus diesem Grund leistet die Verkehrsüberwachung Carsharing-Angebote erweitern das ÖPNV-Angebot um eine
an Schulen auch einen Beitrag dazu, dass Schüler den ÖPNV bedarfsweise, flexible Autonutzung und erleichtern somit
Der Bereich des schulischen Mobilitätsmanagements greift sicherer nutzen können. bei einer Kombination der Vorteile aus ÖPNV und Auto den
neben dem Ziel einer Verkehrsverlagerung aus ökologischen Verzicht auf ein eigenes Auto oder zumindest den Zweitwa-
Gründen vor allem auch die Verkehrssicherheit auf. Hier ist gen. Ein attraktives ÖPNV-Angebot sowie eine nahmobilitäts-
insbesondere der Schulweg in den Fokus zu rücken. Mit Fuß- 6.7 Ergänzende Mobilitätsangebote freundliche Siedlungsstruktur bilden jedoch das erforderliche
und Radweg-Konzepten sowie einer guten ÖPNV-Anbindung Rückgrat dafür, dass ein Verzicht auf das Auto möglich ist.
kann eine Alternative zum „Mama-“ bzw. „Papa-Taxi“ Immer mehr Menschen werden bei ihrer Verkehrsmittelwahl
geschaffen werden. Die folgenden Handlungsansätze zeigen flexibler und nutzen sowohl verschiedene Verkehrsmittel für In Raumstrukturen wie dem Landkreis Alzey-Worms ist ein
ein Handlungsspektrum auf, um den Schulweg für Kinder einen Weg (intermodal) als auch mehrere Verkehrsmittel im Carsharing-Angebot mit einer konventionellen Betreiber-
6. Angebotskonzept und Maßnahmen
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struktur besonders in der Kreisstadt Alzey denkbar. Im übri- Hierzu gehört auch die Festlegung von Mindestbedienungs- Der Landkreis Alzey-Worms begrüßt grundsätzlich die Ein-
gen Kreisgebiet lassen die Nutzerpotenziale in erster Linie standards, die im Bedarfsfall durch den Einsatz von Ruf-Taxis richtung von Bürgerbussen als komplementäres Verkehrs-
bürgerschaftliche Betreiberstrukturen zu. Diese können dort erfüllt werden. Ehrenamtlich betriebene Fahrdienste können angebot. Diese können insbesondere in ländlichen Räumen
beispielsweise auch mit einem ehrenamtlichen Fahrdienst daher nur eine weitere Ergänzung dieses ÖPNV-Angebotes den ÖPNV vor Ort sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen.
für Senioren kombiniert werden. darstellen. Bürgerbusse lassen sich in der Regel durch Auch das Land Rheinland-Pfalz engagiert sich erheblich bei
folgende drei Kriterien definieren: der Unterstützung entsprechender Initiativen (http://www.
Integrierte Rad+ÖPNV-Angebote buergerbus-rlp.de).
% der Fahrbetrieb wird ehrenamtlich – und damit auch
Im Berufsverkehr bestehen intensive Verflechtungen zwischen freiwillig – durchgeführt, Bei der Einrichtung von Bürgerbussen ist eine Konkurrenz
Kommunen des Landkreises Alzey-Worms und den Zentren zum klassischen ÖPNV zu vermeiden, um gegenseitige Kanni-
Worms und Mainz. Beide Städte verfügen über Fahrradver- % der Betrieb findet regelmäßig statt, balisierungseffekte auszuschließen. Dies betrifft insbesonde-
leihsysteme. Um die Fahrradnutzung am Arbeitsort zu ver- re parallele Verkehrsbedienungen, die zu vermeiden sind.
einfachen, wird ein integriertes Ticketangebot zur Nutzung % das Angebot kann von allen Personengruppen genutzt Dies ist die Voraussetzung, dass sich beide Angebotsformen
des ÖPNV sowie zur Nutzung der Fahrradvermietsysteme werden. erfolgreich entsprechend der dargestellten Teilung von Ver-
(MVGmeinRad in Mainz und VRNnextbike in Worms) empfoh- kehrsfunktionen ergänzen können. Klassische ÖPNV-Angebote,
len. Während für MVGmeinRad eine neue Kooperation erfor- Die typischen Fahrtzwecke der Bürgerbusse sind Einkaufen, die in ein Gesamtnetz sowie einen Verbundtarif integriert
derlich ist, wird VRNnextbike durch den Verkehrsverbund Arztbesuch oder die Fahrt zum Friedhof. Entsprechend sind, sollen gegenüber Bürgerbus-Angeboten prioritär um-
Rhein-Neckar bereits federführend verwaltet. besteht der größte Bedarf tagsüber von Montag bis Freitag. gesetzt werden.
Bürgerbusse basieren auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Die
Mit einer Integration und offensiven Bewerbung dieser Ange- Initiative geht zumeist von Bürgern aus, die ein fehlendes Im Landkreis Alzey-Worms werden bisher folgende Bürger-
bote kann die intermodale Nutzung des ÖPNV in Kombina- oder unattraktives ÖPNV-Angebot wahrnehmen. Die Akzep- busse betrieben:
tion mit dem Radverkehr auch am Zielort, z. B. am Arbeitsort, tanz und Identifikation ist zumeist sehr hoch, sofern die
attraktiver gestaltet werden. Insbesondere der für viele Bevölkerung rechtzeitig eingebunden wird und im Idealfall % S tadt Wörrstadt
Nutzer, aber auch für viele Verkehrsunternehmen problema- die Initiative zur Gründung eines Bürgerbusses selbst auslöst.
tische Transport von Fahrrädern in den Bussen und Zügen % V erbandsgemeinde Wörrstadt
entfällt somit als Nutzungshemmnis, wenn an der Einstiegs- Die von Bürgerbussen angebotenen Verkehre sind sehr unter-
station sichere Fahrradabstellanlagen für das eigene Fahrrad schiedlich. Zumeist sind sie stark von innerörtlichen Verkehrs- % V erbandsgemeinde Eich
(Bike-and-Ride) und an der Ausstiegsstation eine Weiterrei- bedürfnissen geprägt. Die Verknüpfungen zu überörtlichen
semöglichkeit per Leihfahrrad bestehen. Verkehren sind zumeist gering. Neben der tageszeitlichen Be- %O
rtsgemeinde Offstein
schränkung findet die Bedienung oftmals nur an bestimm-
Bürgerbusse ten Wochentagen statt. Sie kann regelmäßig, auf festem % V erbandsgemeinde Alzey Land
Linienweg oder auch nur auf Anmeldung und Haustür-
Hinter dem Begriff Bürgerbus verbergen sich hinsichtlich bedienung erfolgen. Als Fahrzeuge werden Kleinbusse bis Darüber hinaus bestehen konkrete Planungen zur Einrich-
Angebotszeiträumen, Fahrtenhäufigkeiten und Bedienungs- maximal 9 Personen (inkl. Fahrer) oder Großraum-Pkw ein- tung eines Bürgerbus-Angebotes in den Verbandsgemeinden
konzept unterschiedliche Angebotsformen. Grundsätzlich gesetzt. Weitere örtliche Rahmenbedingungen sind neben Wöllstein und Wonnegau.
gilt: Der Aufgabenträger definiert im Nahverkehrsplan die der Nachfrage die finanzielle Ausstattung und die Zahl der
ausreichende Verkehrsbedienung gemäß § 8 Abs. 3 PBefG. Fahrer.
7. Umsetzung
7. Umsetzung
7.1 Angebotsseitige Maßnahmen 678. Bestandteil der Vorabbekanntmachung sind auch die 7.2 Investive Maßnahmen
ausgeweiteten Betriebszeiten und Fahrtenhäufigkeiten, wie
Ein Großteil der Angebotsmaßnahmen wird mit der Betriebs- in Kap. 6 beschrieben. Schwerpunkt der investiven Maßnahmen sind im Landkreis
aufnahme des Bündels Alzey-Worms zum 01. August 2019 Alzey-Worms insbesondere die Maßnahmen zum barrierefreien
umgesetzt. Hierzu ist bereits am 26. Juli 2017 die Vorab- Um die Konsistenz des Liniennetzes zu gewährleisten und das Haltestellenausbau. Da der Haltestellenausbau im Wesent-
bekanntmachung über die Vergabe eines öffentlichen Dienst- neue Konzept sukzessive umzusetzen, werden ebenfalls zum lichen in der Zuständigkeit der landkreisangehörigen Städte
leistungsauftrages erfolgt. 01. August 2019 Anpassungen im Linienbündel Wonnegau- und Gemeinden liegt, erfolgt die Auflistung der voraussicht-
Altrhein an das neue Konzept im Busverkehr umgesetzt. lich notwendigen Investitionskosten differenziert nach
Diese bezieht sich auf die Linien: 421, 425, 426, 429, 440, Die neuen Linienkonzepte sind im Detail den Liniensteckbrie- Städten und Gemeinden sowie gestaffelt nach Investitions-
441, 442, 443, 444, 445, 446, 447, 448, 449, 450, 659 und fen in Anhang 7 zu entnehmen. zeitraum bis 2022 und nach 2022 (vgl. Tab. 10). Diese Um-
setzungshorizonte entsprechen dem in Kap. 6.4 dargestellten
Haltestellenausbauprogramm.
Kommune Investitionsvolumen bis 2022 Investitionsvolumen nach 2022
Albig Neubau 2 Haltepositionen: 40.000 € –
Alsheim – –
Alzey % Neubau 2 Haltepositionen: 40.000 € %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
%B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an 39 Haltepositionen: 585.000 €
14 Haltepositionen: 210.000 €
% E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte
an 13 Haltepositionen: 13.000 €
Armsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Bechenheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Bechtheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Bechtolsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 6 Haltepositionen: 90.000 €
Bermersheim (b. Worms) %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Bermersheim v. d. Höhe % E rgänzung der Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an –
2 Haltepositionen: 2.000 €
Biebelnheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
7. Umsetzung
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Kommune Investitionsvolumen bis 2022 Investitionsvolumen nach 2022
Bornheim (Rheinhessen) %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € einer Halteposition: 15.000 €
Dintesheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Dittelsheim-Heßloch % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
5 Haltepositionen: 75.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Eckelsheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Eich % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Ensheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Eppelsheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
einer Halteposition: 15.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Erbes-Büdesheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Esselborn % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Flomborn % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Flonheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
% Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte
an einer Halteposition: 1.000 €
Flörsheim-Dalsheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
% Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an
einer Halteposition: 1.000 €
Framersheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 7 Haltepositionen: 105.000 €
Freimersheim – –
Frettenheim % E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an –
einer Halteposition: 1.000 €
7. Umsetzung
Kommune Investitionsvolumen bis 2022 Investitionsvolumen nach 2022
Gabsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 30.000 €
% E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an
einer Halteposition: 1.000 €
Gau-Bickelheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Gau-Heppenheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Gau-Odernheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 6 Haltepositionen: 90.000 €
Gau-Weinheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Gimbsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
einer Halteposition: 15.000 € 5 Haltepositionen: 450.000 €
Gumbsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Gundersheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Gundheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Hamm am Rhein %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 6 Haltepositionen: 90.000 €
Hangen-Weisheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
Hochborn % E rgänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte –
an 2 Haltepositionen: 2.000 €
Hohen-Sülzen – –
Kettenheim %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Lonsheim %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Mauchenheim %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
7. Umsetzung
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Kommune Investitionsvolumen bis 2022 Investitionsvolumen nach 2022
Mettenheim (Rheinhessen) – –
Mölsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Monsheim % Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
einer Halteposition: 1.000 € einer Halteposition: 15.000 €
Monzernheim % Ergänzung von Bodenindikatoren für Seheingeschränkte an –
einer Halteposition: 1.000 €
Mörstadt % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
Nack % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
Nieder-Wiesen % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
% Neubau einer neuen Halteposition: 20.000 €
Ober-Flörsheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
einer Halteposition: 15.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
% Neubau einer neuen Halteposition: 20.000 €
Offenheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Offstein % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 4 Haltepositionen: 60.000 €
Osthofen – –
Partenheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Rommersheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Saulheim – –
Schornsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Siefersheim % Bauliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
7. Umsetzung
Kommune Investitionsvolumen bis 2022 Investitionsvolumen nach 2022
Spiesheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
Stein-Bockenheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Sulzheim (Rheinhessen) %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Udenheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Vendersheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 2 Haltepositionen: 30.000 €
Wachenheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
2 Haltepositionen: 30.000 €
Wahlheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
%B auliche Modifizierung einer Halteposition zur Herstellung
der vollständigen Barrierefreiheit: 8.000 €
Wallertheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an –
einer Halteposition: 15.000 €
Wendelsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € einer Halteposition: 15.000 €
Westhofen %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 8 Haltepositionen: 120.000 €
Wöllstein – –
Wonsheim %B auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
2 Haltepositionen: 30.000 € 8 Haltepositionen: 120.000 €
Wörrstadt – %B
auliche Umsetzung der vollständigen Barrierefreiheit an
4 Haltepositionen: 60.000 €
Quelle: eigene Berechnungen auf Grundlage von Erfahrungswerten
Tab. 10: Investitionsplan für den Haltestellenausbau
7. Umsetzung
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Neben dem barrierefreien Haltestellenausbau sind weitere Umsetzungs- Investitions-
investive Maßnahmen im Bereich der intermodalen Ver- Maßnahme
horizont kosten
knüpfungspunkte vorgesehen. Hier steht insbesondere die
ca. 20.000 €
Verbesserung der Verknüpfung zwischen dem ÖPNV und Einrichtung einer Mobilitätsstation am Bf. Alzey mittelfristig
bis 30.000 €1)
Rad- bzw. Autoverkehr im Fokus. Die Investitionskosten
sind auf Grundlage der Maßnahmen in Kap. 6.5 ermittelt ca. 150.000 €
Errichtung einer Radstation am Bf. Alzey langfristig
worden. bis 200.000 €
Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Bf. Alzey mittelfristig ca. 90.000 €
Bei den aufgeführten Werten handelt es sich um durch-
schnittliche Erfahrungswerte. Abweichungen können durch Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Alsheim mittelfristig ca. 45.000 €
höhere Qualitätsansprüche sowie auch von spezifischen Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Monsheim mittelfristig ca. 80.000 €
Rahmenbedingungen wie etwa Topografie und der Straßen-
raumbeschaffung verursacht werden. Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Osthofen kurzfristig ca. 200.000 €
Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Saulheim kurzfristig ca. 50.000 €
Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage Wörrstadt kurzfristig ca. 150.000 €
Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Wöllstein kurzfristig ca. 5.000 €
Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Gau-Odernheim kurzfristig ca. 5.000 €
Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Westhofen kurzfristig ca. 5.000 €
Neuerrichtung einer Bike-and-Ride-Anlage in Wöllstein kurzfristig ca. 5.000 €
Erweiterung der Bike-and-Ride-Anlage in Osthofen Bf. kurz- bis mittelfristig ca. 25.000 €
1) exkl. Erweiterung P+R / B+R und Baukosten für zusätzliche Gebäude
Quelle: eigene Berechnungen auf Grundlage von Erfahrungswerten
Tab. 11: Investive Maßnahmen an intermodalen Verknüpfungspunkten