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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Veröffentlichung Machbarkeitsstudien Reaktivierung von Schienenstrecken in Nordhessen“
Planfall 1b – Straßenbahn Expresslinie
setzen. Der Gleisabstand muss auch hier EBO-Anforderungen genügen, damit wei-
terhin ein Betrieb mit Güterzügen möglich bleibt. Um eine barrierefreien Einstieg mit
Straßenbahnen nach dem Regelwerk der BOStrab zu gewährleisten ist aus diesem
Grund in beiden Fahrtrichtungen ein 6-Schienen-Gleissystem erforderlich. Die
Bahnsteigmaße entsprechen den generell im Rahmen der Studie verwendeten Ab-
messungen.
Abbildung 21: Planung zweier Außenbahnsteige mit 6-Schienen-Gleissystem für Straßenbahn an der Haltestelle
Bahnhof Oberkaufungen
Helsa
Die infrastrukturellen Maßnahmen entsprechen denen des Planfalls 1a aus dem
Kapitel 5.1.7.
Abschnitt zwischen Helsa Eschenstruth und Hes-
sisch-Lichtenau Fürstenhagen
Aus Gründen der betrieblichen Stabilität wurde von Seiten des NVV eine Verlegung
der Kreuzung der RegioTram nach Hessisch-Lichtenau Fürstenhagen vorgeschla-
gen. Die Notwendigkeit ergibt sich aus der geplanten Beschleunigung der Trasse
vor Hessisch-Lichtenau Fürstenhagen und der sich daraus verschiebenden Kreu-
zung in Richtung des Bahnhofs Helsa Eschenstruth. Aufgrund der topografisch sehr
schwierigen Verhältnisse und der Wohnbebauung entlang der Trasse in Hessisch-
Lichtenau Fürstenhagen wird ein neuer zweigleisiger Abschnitt zwischen
Helsa Eschenstruth und Hessisch-Lichtenau Fürstenhagen empfohlen. Der bei
Helsa Eschenstruth vorhandene Gleiszusammenschluss an der Weiche W214 bei
km 30+450 wird um ca. 1.450 m in Richtung Hessisch-Lichtenau verlegt. Mit einem
Gleisabstand von 4 m wird in diesem Abschnitt bis ungefähr zum Beginn der Be-
bauung von Hessisch-Lichtenau Fürstenhagen ein zweites Gleis errichtet. Bei
km 32+850 kommt anschließend eine neu geplante Weiche (EW 760) zum Liegen.
Neben der ebenfalls neu zu errichtenden Oberleitung sind Anpassungen an den
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Signalstandorten und an der Signaltechnik notwendig. Die Topografie des Gelän-
des ist in diesem Streckenabschnitt anspruchsvoll. Die Strecke umfährt hier einen
nördlich gelegenen Berg. Durch das zweite Gleis sind entsprechende Einschnitte
und Erdbewegungen notwendig. Aufgrund fehlender Vermessung kann in diesem
Planungsstadium nur grob der nötige Aufwand geschätzt werden.
Abbildung 22: Verlängerung zweigleisiger Abschnitt zwischen Helsa Eschenstruth und Hessisch-Lichtenau Fürs-
tenhagen
Hessisch-Lichtenau
Der Planfall 1b unterscheidet sich vom Planfall 1a dahingehend, dass der Einstieg
in die Straßenbahn nur einseitig rechts erfolgt. Somit ist die Option eines Außen-
bahnsteiges auf der bahnlinken Seite nicht möglich. Geplant wird daher am neuen
Umfahrungsgleis ein einseitig nutzbarer Bahnsteig in Mittellage mit einer Breite von
3,50 m. Um ungewolltes Betreten des Straßenbahngleises zu unterbinden, ist an
der Rückseite des Bahnsteiges die Errichtung eines Zaunes vorgesehen. Analog zu
den Maßnahmen in den anderen Planfällen sind auch im Planfall 1b ein zweites
Gleis mit einer Länge von 130 m und zwei neue Weichen vorgesehen. Aufgrund
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der neuen Weiche bei km 35+700 sind im Planfall 1b jedoch nur drei Zugangsmög-
lichkeiten (Treppe bzw. Rampe) möglich. Am Zugang Ost verbindet einer neu ge-
planter Reisendenüberweg den Bahnsteig mit dem Festplatz.
Abbildung 23: Planung der Bahnsteige für die Straßenbahn in Hessisch-Lichtenau
Kostenschätzung
Die geschätzten Kosten für die Infrastrukturmaßnahmen des Planfall 1b können der
nachfolgenden Übersicht entnommen werden:
Maßnahme Kostenschätzung
Austausch verschließbare Weiche 225.600,00 €
Bahnhof Niederkaufungen 520.000,00 €
Umfahrung Kaufungen Ertüchtigung auf 80 km/h 1.868.000,00 €
Bahnhof Oberkaufungen (2 Außenbahnsteige) 1.535.000,00 €
Bahnhof Helsa 1.730.000,00 €
Helsa Eschenstruth bis H.-L. Fürstenhagen Verlängerung 2-gleisiger Abschnitt 4.647.000,00 €
Hessisch-Lichtenau Wendeschleife Bürgerhaus (Mittelbahnsteig) 976.000,00 €
Leit- und Sicherungstechnik (in 1b von ZPP LauPlan) 0,00 €
Zwischensumme I 11.600.000,00 €
30% Unvorhergesehenes/ Risiken 3.480.000,00 €
Zwischensumme II 15.080.000,00 €
25% Planungs-, Verwaltungs- und Baunebenkosten 3.770.000,00 €
Summe 18.900.000,00 €
Tabelle 7: Maßnahmen und Kosten Planfall 1b
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6.2 Betrieb
Betriebskonzept
In diesem Planfall verkehren die Straßenbahnen der Linie 8 stündlich über Kaufun-
gen Papierfabrik hinaus bis nach Hessisch-Lichtenau, sowie zwischen dem Platz
der Deutschen Einheit und dem Bahnhof in Oberkaufungen als Expressverbindung.
Die Fahrlage ist an den Bestandsfahrplan der Linien 4 und 8 gebunden, diese sol-
len weiterhin alternierend im 15-Minuten-Takt verkehren, damit sich beide Linien
zwischen Bebelplatz und Kaufungen Papierfabrik zu einem 7,5-Minuten-Takt über-
lagern. Unter Einbeziehung der errechneten Fahrtzeit im Stadtgebiet Kassel (Ex-
press), muss die Abfahrt an der Papierfabrik in Kaufungen in Richtung Hessisch-
Lichtenau in diesem Planfall daher zur Minute 56 erfolgen, in der Gegenrichtung zur
Minute 06.
Wie in Planfall 1a verkehrt die Linie 4 weiterhin mit Bedienung aller Unterwegshalte
im 15-Minuten-Takt bis Bahnhof Oberkaufungen. Pro Stunde verkehren zwei Fahr-
ten darüber hinaus bis Helsa, eine Fahrt bis Hessisch-Lichtenau. Die Abfahrtszeiten
an der Haltestelle Kaufungen Papierfabrik entsprechen dem Bestandsfahrplan.
Abbildung 24: Ausschnitt aus dem Bildfahrplan Planfall 1b, Grüne Linie = Linie 8, Pinke Linie = Linie 4
Die Wendezeit in Hessisch-Lichtenau Bürgerhaus beträgt 12 Minuten für die Linie
8, 14 Minuten für die Linie 4. Die Zugkreuzung der Linie 8 untereinander verschiebt
sich zum Bahnhof Niederkaufungen. Die Zugkreuzung der Linie 8 mit der Linie 4 er-
folgt östlich von Helsa Eschenstruth.
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Planfall 1b – Straßenbahn Expresslinie
Auf der Relation Kassel Stadtmitte – Hessisch-Lichtenau wird bei den Expressfahr-
ten durch die Nutzung der Umfahrung Kaufungen, dem Auslassen von Unterwegs-
halten sowie aufgrund einzelner Infrastrukturmaßnahmen eine Fahrtzeitersparnis
von ca. 5,5 Minuten im Vergleich zum Status quo erreicht. Die um 42 Sekunden
längere Reisezeit im Vergleich zu Planfall 1a ist durch die längere Haltezeit bei der
Zugkreuzung in Niederkaufungen begründet, da die Zweigleisigkeit sich dort aus-
schließlich auf die Länge des Haltepunkts beschränkt und somit für die Gewährleis-
tung eines stabilen Betriebs ein Puffer angenommen wird.
Fahrtzeit
Fahrtzeit Fahrtzeit
Kaufungen Papierfabrik
Linie Platz d. Dt. Einheit – Platz d. Dt. Einheit –
–
Kaufungen Papierfabrik Hessisch-Lichtenau
Hessisch Lichtenau
Tram 4 10-11 32 42-43
Tram 8 10-11 - -
Tram 8 37
9 28
Express
Tabelle 8: Fahrtzeiten Planfall 1b (Spannweiten = unterschiedliche Fahrtzeiten je nach Fahrtrichtung)
Die Beförderungszeit zwischen dem Platz der Deutschen Einheit und Hessisch-
Lichtenau Bürgerhaus reduziert sich auf 37 Minuten. Im Gegensatz zum Planfall 1a
entsteht keine umsteigefreie Verbindung am Hauptbahnhof. Außerdem entsteht
keine Angebotsverdichtung zwischen den Haltestellen Am Stern und Kaufungen
Papierfabrik.
Mengengerüst
An Montagen bis Freitagen von ca. 5:00 bis 23:00 Uhr, an Samstagen von ca. 6:00
bis 23:00 Uhr und an Sonntagen von ca. 7:00 bis 23:00 Uhr wird stündlich ein Fahr-
tenpaar der Linie 8 bis Hessisch-Lichtenau Bürgerhaus verlängert.
Tabelle 9: Betriebliches Mengengerüst Planfall 1b
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Planfall 1b – Straßenbahn Expresslinie Pro Jahr steigt die Linienleistung auf der Linie 8 um 270.778 Kilometer. Durch den Wegfall einzelner Straßenbahnverbindungen zwischen Oberkaufungen und Hes- sisch-Lichtenau reduzieren sich die Fahrplankilometer der Straßenbahnlinie 4 im Vergleich zum Ohnefall um 103.400 Kilometer. Insgesamt entsteht somit in diesem Planfall eine Erhöhung des Angebots bei der Straßenbahn um 167.378 Kilometer im Vergleich zum Ohnefall. Aufgrund der Verminderung des Angebots auf der Linie 4 kann die zusätzliche Leis- tung auf der Linie 8 mit dem bestehenden Fuhrpark abgedeckt werden und es ent- steht somit kein zusätzlicher Fahrzeugbedarf. TTK GmbH 03/21 Seite 49/98
Planfall 2a – RegioTram Expresslinie ab Sandershäuser Straße
7 Planfall 2a – RegioTram Expresslinie ab San-
dershäuser Straße
Im Planfall 2a ist die Einrichtung einer Expressverbindung zwischen der Kasseler
Innenstadt und Hessisch-Lichtenau vorgesehen. Dafür wird die bisherige Strecken-
führung der RegioTram-Linie 5 (RT5) ab der Haltestelle Scheidemannplatz zur Hal-
testelle Auestadion aufgegeben. Stattdessen fährt sie von Kassel Hauptbahnhof
kommend ab Scheidemannplatz über den Lutherplatz zur Haltestelle Am Stern.
Von dort folgt die RT5 dem Streckenverlauf der Linie 4 mit folgenden Änderungen:
1. Neuer Abzweig und Nutzung der Lossetalbahn
► Nach der Sandershäuser Straße zweigt die RT5 ab und fädelt über eine
neu einzurichtende Systemwechselstelle in den Bahnhof Bettenhausen
ein. Im Bahnhof ist eine neue Haltestelle Bahnhof Bettenhausen vorgese-
hen. Die RT5 folgt anschließend der Lossetalbahn bis zur Haltestelle Kau-
fungen Papierfabrik.
2. Neue Andienung bzw. Errichtung der Haltestellen:
► Bahnhof Bettenhausen,
► Ochshäuser Straße
► und Heinrich-Steul-Straße.
3. Keine Andienung der Haltestellen:
► Kaufungen Industriestraße,
► und Niederkaufungen Mitte.
1. Nutzung der Umfahrung Kaufungen ohne Andienung der Haltestellen:
► Rieckswiesen,
► Gesamtschule,
► und Oberkaufungen Mitte.
7.1 Infrastrukturmaßnahmen
In diesem Kapitel werden die Infrastrukturmaßnahmen für Variante 2a vorgestellt.
Nicht erwähnte Infrastrukturelemente im Bestand bleiben unverändert.
Hinweis zum Planfall 2a:
Die Maßnahmen des Planfalls 2a im Bereich Bahnhof Bettenhausen bedin-
gen in jedem Falle eine Einbindung der Signaltechnik in das Stellwerk Betten-
hausen. Das Stellwerk, Baujahr um 1910, ist allerdings eines der ältesten
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Planfall 2a – RegioTram Expresslinie ab Sandershäuser Straße
Stellwerke in Deutschland. Nach Aussage der DB AG ist es nicht mehr um-
baufähig. Die DB AG beabsichtigt auch auf Sicht kein Ersatzbau durch ein
modernes DSTW. Alle nachfolgenden Planungen der Variante 2a, welche ein
DSTW erfordern, sind daher nur zur Vervollständigung der Planung zu be-
trachten. Solange ein DSTW nicht errichtet wird, ist der gesamte Planfall 2a in
der vorliegenden Form nicht umsetzbar.11
Sandershäuser Straße
Im Planfall 2a ist eine Ausfädelung der RegioTram an der Leipziger Straße geplant.
Aktuell existiert eine BOStrab-Trasse für die Straßenbahn in der Leipziger Straße
sowie die EBO-Trasse der Lossetalbahn im Bahnhof Bettenhausen. Für die Ausfä-
delung ist eine Verbindung der Gleise im Bahnhof Bettenhausen, und somit der als
Lossetalbahn weiterführenden Gleise in Richtung Kaufungen Papierfabrik, und der
Straßenbahngleise in der Leipziger Straße herzustellen. Diese neue Verbindung ist
baulich, signaltechnisch und von Seiten der einzuhaltenden Vorschriften als relativ
komplex einzustufen.
Im Bahnhof Bettenhausen wäre über den Erwerb des Gleises 1 die Möglichkeit ge-
geben, den Anschluss zu realisieren.
Abbildung 25: Gleislageplan Bahnhof Bettenhausen (Quelle: DB Netz AG)
11 Hinweis: Auf Wunsch des AG wird hier der Begriff DSTW (Digitales Stellwerk) verwendet, da davon auszugehen
ist, dass bis zu einer Realisierung ein ESTW (Elektronisches Stellwerk) von digitaler Technik abgelöst wird.
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Planfall 2a – RegioTram Expresslinie ab Sandershäuser Straße Laut Aussage der DB AG wird ein Kauf des Gleises aber abgelehnt. Der für den Güterverkehr genutzte Bahnhof verfügt nur über vier Ein- bzw. Ausfahrtgleise und soll in seiner Kapazität nicht durch einen Verkauf von Gleisanlagen eingeschränkt werden. Insbesondere in den Morgen- und Abendstunden wird mindestens eine Güterzugtrasse für ca. zwei Stunden benötigt. Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus der nicht möglichen Nutzung des alten Hafengleises im Kreuzungsbereich der Leipziger Straße mit der Söhrestraße. Dies ist aus baulichen Gründen u.a. we- gen der notwendigen Längen für Weichen nicht möglich. Somit kommt für den An- schluss nur das über die Weiche 39 erreichbare vorhandene Stumpfgleis 20 in Be- tracht. Dieses Gleis wird in Richtung Sandershäuser Straße um ca. 155 m verlän- gert. Bis zum Anschluss an die Straßenbahngleise in der Leipziger Straße sind wei- tere 170 m Gleis neu herzustellen. In diesem 170 m langen Abschnitt ist der Über- gang zwischen den Betriebsordnungen der BOStrab und der EBO herzustellen. Zur Erreichung einer betrieblichen Stabilität wird daher dieser Abschnitt zweigleisig ge- plant. Hierfür ist jedoch umfangreicher Grunderwerb und ein großflächiger Umbau (Gebäudeabriss!) der Anlagen am Autopark Kassel/Buchbinder & Global Rent a Car sowie Reifen Hofmann GmbH & Co notwendig. Ob die benötigten Flächen er- worben werden können ist zum heutigen Zeitpunkt unsicher. Der Planfall ist hiervon aber abhängig. In der Leipziger Straße werden zur Ausfädelung der RegioTram aus Kassel Zent- rum kommend zwei Weichen im Kreuzungsbereich der Sandershäuser Straße mit der Leipziger Straße vorgesehen. Anschließend führt die neue zweigleisige Trasse über die stadtauswärts führende Leipziger Straße in das Bahnhofsgelände Betten- hausen hinein. Bei km 11+950 wird eine neue Zusammenführungsweiche für den Anschluss an das verlängerte Stumpfgleis 20 geplant. Das Modulgebäude bahn- links bei km 11+930 ist für die neue Gleisanlage zu versetzten. Von Seiten der Signalisierung sind neue Deckungssignale in Richtung Kassel Zent- rum bei km 11+810 (Signal für BOStrab) und in Gegenrichtung an der Haltestelle Sandershäuser Straße sowie bei km 11+895 ein Einfahrsignal in den Bahnhof Bet- tenhausen (Signal für EBO) notwendig. Wie im Eingangstext bereits vermerkt, sind die Signale in ein noch zu errichtendes neues DSTW einzubinden. Die alte Stell- werkstechnik erlaubt keine Anpassungen mehr und somit keine Integration der ge- planten Signalisierung. Da die Ausfädelung im Planfall 2a im Bereich des Bahnhofes Bettenhausen stattfin- det, ist zudem eine Systemwechselstelle zwischen der Elektrifizierung nach EBO und BOStrab erforderlich. Der Bahnhof muss für die Rangierleistungen der DB AG weiterhin mit 15 kV/ 16 2/3 Hz-Strom elektrifiziert sein. Die Nutzung der Straßen- bahntrasse in der Leipziger Straße bedingt jedoch eine Elektrifizierung nach Vorga- ben der BOStrab (600 V bzw. in einem späteren Stadium 750 V). Durch die einzu- haltenden Abstände erfolgt die Anordnung der Systemwechsel zwischen km 11+970 und km 12+140 sowie zwischen km 13+300 und km 13+470. TTK GmbH 03/21 Seite 52/98
Planfall 2a – RegioTram Expresslinie ab Sandershäuser Straße
Im südöstlichen Bahnhofskopf von Bettenhausen kreuzen die DB-(Rangier-)Gleise
das durchgehende Hauptgleis der Lossetalbahn. Wenn die DB bereit wäre, das
Umsetzen ihrer E-Loks so zu organisieren, dass das Gleis der Lossetalbahn nicht
mitbenutzt werden müsste, könnten die beiden Infrastrukturen komplett voneinan-
der getrennt werden und es könnte auf die zwei erforderlichen Systemwechselstel-
len verzichtet werden.
Abbildung 26: Anschlusssituation zur Sandershäuser Straße
Abbildung 27: Anschluss an Stumpfgleis 20 im Bahnhof Bettenhausen
Ochshäuser Straße
Im Planfall 2a wird vom Auftraggeber bei einer Nutzung der Lossetalbahn eine
neue Haltestelle für die Zweirichtungsfahrzeuge der RegioTram an der Ochshäuser
Straße gewünscht. Die Ochshäuser Straße quert heute höhengleich die Lossetal-
bahn bei km 12+910.
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