Rose Bd.III Bl.33_geschwärzt

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Blatt IV der N |

Frage:

wie ging es dann weiter, nachdem Sie mit der

Person im Schreibzimmer waren ?

Antwort:

Die Person setzte sich auf einem Stuhl, nachdem ich

es ihm sagte.Ich begann dann ein Protokoll zu schreiben

und forderte ihn auf mir seinen Personalausweis zu geben
Er stand dann auf, griff in eine Hosentasche und über-

gab dann seinen Personalausweis indem er ihn auf den Tisch
warf. Ich las dann, daß es sich ım einen Herrn Rose handelt.
Ich füllte das Protokoll zur Blutentnahme mit den Personalien
des Rose aus . Ich belehrte ihn dann daß er die Fragen die
ich ihn jetzt stellen werden nicht unbedingt beantworten
muß. Dann fragte ich ihn, ob er die Fragen beantworten
will und dann kam auch schon der Kollege EN herein und
er sagte mir, daß keine Blutentnahme gemacht werden müsse.
Er sagte, daß dies nicht gemacht werden müsse, da der Zeit-
abstand von der ersten Tat zu zweiten Tät zu kurz sei.

Ich en: wann die erste Tat war dies müßte der
Kollege issen.
Während der ganzenZei* verhielt sich der Rose sehr ruhig
und gelassen. Ich habe dann das Protokoll der Zweiten
Blutentnahme vernichtet, da es ja nun nicht gebraucht werde
und nahm ein Protokoll um den Fahrzeugschlüssel sicher-
zustellen. Den Fahrzeugschlüssel hatte ich ja noch und

so füllte ich das Sicherstellungsprotokoll aus. Dann sagte
ich zu ihm, daß er einen Durchschlag vom Sicherstellungs-
protokoll bekommt und legte es vor ihm hin, doch er nahm

es nicht an.(Dann belehrt ich ihn, daß er den Schlüssel
mit einem Bekannten der in Besitz eines Führerscheins ist
und auch in der Lage ist zu fahren wieder von der Polizei
abholen kann. Ich fragte ihn noch, ob er in Dessau bei
Bekannten oder Verwandten übernachtet. Er antwertet mit
nein. Dann fragte ich ihm, ob er im PKW noch Wertsacshen
und das wir diese dann mit ihm holen könnten, aber er

sagte nichts dazu. Dann fragte ich ihm, ob er weiß wo

sein PKW steht und er sagte nein. Dann fragte er mich
ob ich weiß was 64 zum Quadrat ist und ich wich der Frage
aus und erklärte ihm den Standort seines PKW. Auf die
Frage von mir ob er weiß wo es in Richtung Roßlau geht,
sagte er ja und dann sagte ich ihm, daß sein PKW ca.

2 km hinter dem Ortsausgangschild in Richtung Roßlau steht.
Diese ganze Fragenstellung spielte sich auf dem Flur ab.
Ich brac rrn Rose zum Torposten ob mit oder
ohne icr WEN daß weiß ich nicht mehr. Auf dem
Weg zum To-posten erklärte ich ihm den Wegh zum Bahnhof
und das er von dort aus mit einem Taxi oder mit dem Zug
nach Hause fahren kööne. Dazu äußerte er aber nichts.
Gegen 03.30 bis 03.35 Uhr verließ er dann den Bereich
des Torpostens. Ich sah noch wie er dann aus dem Tor raus
ging und dann dan rechts ging. Er trug die selben Sachen
die er auch anhatte, als wir ihn stellten .Als ich ihm

zum Torposten brachte regnete es nicht mehr.

Der Ferr sarte am Torposten auch nichts mehr zu mir.

Da ich nicht auf die Straße ging, kann ich auch nicht

sagen ob noch andere Personen sich dort aufhielten.

Ich ließ den Herrn Rose nur kurzärmlig gehen, weil ich
dachte, daß er ja gleich zum Bahnhofgeht und dann nach
Haus fährt .Da es ja vorher geregnet hatte, vermute ich,
daß ca. 2 Grad Plus waren.\
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