Rose Bd.III Bl.61_geschwärzt

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Polizeidirektion Dessau
Zentraler Kriminaldienst
2. Fachkommissariat Dessau, d. 14.01.98

Tgb.-Nr. 2/15967/97

Aktenvermerk

zur Sicherstellung der Schlagstöcke der Polizeibeamten der 2. Dienstschicht des
Polizeireviers Dessau, welche in der Nachtschicht vom 06.12.97, 18.00 Uhr bis 07.12.97,
06.00 Uhr Dienst versahen sowie der Schlagstöcke, die sich auf den Funkstreifenwagen
befanden, die in der genannten Nachtschicht im Einsatz waren.

Am 16.12.97 erfolgte eine telefonische Rü it dem Sachverständigen für Textilkunde
des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt, Durch diesen wurde auf Nachfrage

mitgeteilt, daß sich bei einem Schlagen mittels polizeilichem Schlagstock auf bekleidete
Körperstellen keinerlei Anschmelzspuren am Schlagstock oder der Kleidung bilden
Lediglich wäre denkbar, daß sich in eventuellen Rissen oder Scharten des Schlagstockes Fasern
des beschlagenen Kleidungsstückes "verhakt" haben könnten. Dies wäre zwar sehr
unwahrscheinlich, kann aber nicht ausgeschlossen werden

empfahl als spurenschonende Sicherstellung die getrennte Verpackung der
Schlagstöcke in Foliebeutel und die Fixierung dieser Foliebeutel mit Klebeband

Durch den Sachbearbeiter Führungs- und Einsatzmittel der Polizeidirektion Dessau, Herrn
Gerngroß, wurde nach Einsicht in die Nachweiskarten der Polizeibeamten der 2. Dienstschicht
des Polizeireviers Dessau mitgeteilt, daß folgende Beamte einen Schlagstock, Ausführung lang,
empfangen haben:

 

Nach Rücksprache mit Dienstabteilungsführer der 2. Dienstabteilung des Polizeirevieres Dessau,
rde bekannt, daß zusätzlich noch nachfolgend aufgeführte Kollegen laut
einer Aufstellung vom Oktober 1997 einen Schlagstock, Ausführung lang, im Bestand haben

  
 

 

Durch re weiterhin bekannt, daß die nicht zur 2. Dienstschicht zählenden,
aber aufgrund des versetzten Dienstes am 07.12.97 zum Einsatz kommenden Beamten
BEE EEE een Schlagstock empfangen haben

Von den o. g. Beamten, die laut der Aussagen des AR) +

Schlagstöcke im Bestand haben, wurden diese sichergestellt. Der Beamte

hatte, wie bekannt wurde, bereits Ende Oktober 1997 seinen Schlagstock abgegeben, dies deckt
sich mit den Angaben des Sachbearbeiters Führungs- und Einsatzmittel.

Den Beamten wurden im Austausch jeweils Schlagstöcke zur Verfügung gestellt, die zuvor durch
den Unterzeichner beim Sachbearbeiter für Führungs- und Einsatzmittel der Polizeidirektion
Dessau empfangen wurden
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