Asservat 80:
Das transparentfarbene Feuerzeug gehörte nach den bisherigen Ermittlungen,
welche besagen, dass Rose Nichtraucher war, nicht dem Geschädigten Rose. Es ist
somit nicht zu erwarten, dass es ein Spurenträger für eine relevante KT-Spur sein
wird.
Es wird daher vorgeschlagen, dieses Asservat der
zurückzugeben.
Asservat 82:
Dieser Zettel wird beim gegenwärtigen Ermittlungsstand nicht mehr benötigt.
Eine Kopie dieses Zettels wurde der Akte beigefügt.
Auch dieser Zettel könnte an een werden.
Asservat 86:
Die Ermittlungen zu diesen Schlüsseln ergaben, dass sie zur veiche
in Dessau, Ferd. v. Schill Str. 16 wohnen gehören. Sie sollen einem Kind der Familie
gehött haben. Es sind keine Anhaltspunkte vorhanden, welche einen
Tatzusammenhang zur Todesermittlungssache Rose erklären würden,
Die Schlüssel werden nicht mehr benötigt und könnten der
zurückgegeben werden.
Schlußbemerkung:
Die Kriminalbeamten, welche an der Untersuchungsführung maßgeblich beteiligt
waren, vor allem, KOK KHM En. KHK kutierten
bzw. erarbeiteten gedanklich einen möglichen Handlungsablauf zu dem Geschehen,
nach dem Hans Jürgen Rose am 07.12.1997 zum zweiten Mal das Polizeirevier
Dessau verlassen hatte.
Hans Jürgen Rose könnte nach Verlassen des Polizeireviers Dessau zu Fuß in
Richtung Hauptbahnhof Dessau gegangen sein. Dazu könnte er den Gehweg der
Wolfgangstraße benutzt haben. Er könnte im Hausflur des Hauses Wolfganagstraße
15 Licht gesehen haben. (An dieser Stelle sei gesagt, dass durch KHK ren
eigenen Beobachtungen heraus festgestellt wurde, dass in den Abend- bzw.
Nachtstunden der Hausflur dieses Hauses hell erleuchtet ist.)
Er könnte sich dazu entschlossen haben, aus Kenntnis der Sachlage heraus, dass
derartige Hausflure beheizt sind, dort zu übernachten. Das Türschloss der Haustür
kann in dem Zustand gewesen sein, dass Rose keinen Schlüssel brauchte, um in
dieses Haus Eintritt zu bekommen.
Im unteren Flur des Hauses befanden sich tatsächlich zur relevanten Zeit
Plattenheizkörper in Betrieb. Hans Jürgen Rose könnte sich an einem der Heizkörper
schlafen gelegt haben.
Er könnte durch unbekannte Täter, welche im Haus wohnten oder dort zu Besuch
waren, überrascht worden sein. Sie könnten ihn relativ unsanft aus dem Haus
geworfen haben (störender Penner im Haus). Auch hier ließen sich dann Tritte,
Schläge gegen die am Boden liegenden Person des Rose erklären.