ard-831-0-4000c-v1-1
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Offen
ARD-831/0-4000c Gesundheitsziffern
Noch GNr 46 – Herz-Kreislauf-System
II III IV V VI
Vorhofflimmern (auch nach erfolgreicher Paroxysmales oder permanentes
Pulmonalvenenisolation): low atrial Vorhofflimmern mit maßgeblicher
fibrilation (CHA2DS2 VASc-Score 0) Beeinträchtigung der körperlichen
ohne maßgebliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit und/oder mit
körperlichen Leistungsfähigkeit und Indikation zur oralen Antikoagulation1.
keine orale Antikoagulation.
Vorhofflattern 6 Monate nach Vorhofflattern vor elektrophysiologischer
erfolgreicher Ablation ohne Indikation zur Therapie oder innerhalb von 6 Monaten
st
oralen Antikoagulation. nach Ablation ohne Indikation zur oralen
en
Antikoagulation.
Nachuntersuchung frühestens 6 Monate
di
gs
nach erfolgtem Eingriff.
n
Bradykarde Herzrhythmusstörungen mit
ru
Therapiebedürftigkeit oder unsicherer
de
Prognose (u. a. AV-Block II. Grades
Typ Mobitz II, AV-Block III. Grades).
Än
Dilatative hypertrophe oder restriktive
em
Kardiomyopathie, auch vor Entwicklung
einer Herzinsuffizienz.1
td
Funktionelle periphere pAVK ohne Einschränkung der pAVK mit Einschränkung der Gehstrecke pAVK mit Einschränkung der Gehstrecke
ch
Zirkulationsstörungen. Gehstrecke mit guter Einstellung der (ab Stadium II a) oder schlechter und schlechter Einstellung der
ni
kardiovaskulären Risikofaktoren. Einstellung der kardiovaskulären kardiovaskulären Risikofaktoren.
gt
Risikofaktoren.
lie
Zustand nach herzfernen Gefäßeingriffen Zustand nach herzfernen Gefäßeingriffen
r
(z. B. Revaskularisation mittels (z. B. Dilatation) mit
te
Dilatation, Stenting, Bypass-OP) bei Folgeerscheinungen.
un
vollständiger Wiederherstellung der
Kreislauffunktion ohne
k
uc
Folgeerscheinungen.
dr
Erkrankungen mit erhöhtem
us
Endokarditisrisiko und der Notwendigkeit
zur Endokarditisprophylaxe.1
rA
se
Anmerkungen zu GNr 46:
In Zweifelsfällen ist ab Gradation III fachärztlicher Befundbericht erforderlich 5.
ie
D
Bei Herzrhythmusstörungen, die mittels Implantation eines Herzschrittmachers oder eines Implantierbaren-Kardioverter-Defibrillator (ICD) - vor weniger als 6 Monaten - versorgt wurden, ist die GZr V 46 zu
vergeben. Nach frühestens 6 Monaten ist zur Vergabe einer GZr eine individuelle Bewertung der gesundheitlichen Einschränkung und des kardiovaskulären Risikos der Grunderkrankung vorzunehmen. Möglich ist
dabei die individuelle Vergabe einer Gradation III, IV oder VI durch einen Kardiologen der Bundeswehr (au ch nach Aktenlage).
Ausreichende körperliche Leistungsfähigkeit muss gegeben sein. Diese ist bei bestandenem BFT anzunehmen.
1
Im Rahmen der Entlassungsuntersuchung ist bei dieser Diagnose zu bewerten, ob die Verwendungsfähigkeit auf dem bisherigen Die nstposten bzw. im Stabsdienst im Inland ohne körperliche Belastung als RDL
möglich ist. Ist dies der Fall und hat die Soldatin bzw. der Soldat die Bereitschaft bzw. den Willen zum Reservistendienst erklärt, kann trotz einer GZr der Gradation VI die SZr X vergeben werden (verwendungsfähig
als Reservistin bzw. Reservist in Stabsverwendungen ohne körperliche Belastung im Inland).
Seite 64
Stand März 2024
Offen
Gesundheitsziffern ARD-831/0-4000c
3.2.47 GNr 47 – Beckengürtel
II III IV V VI
Fehlbildungen und/oder Veränderungen des Veränderungen des Beckengürtels, die durch Stärkere Fehlbildungen und/oder stärkere
Beckengürtels mit maßgeblicher körperlicher Behandlung gebessert werden können. Veränderungen des Beckengürtels, die jeden
Beeinträchtigung, die den Einsatz in bestimmten militärischen Dienst unmöglich machen
militärischen Verwendungen noch zulassen (z. B. in Fehlstellung verheilte Beckenbrüche,
(z. B. in Fehlstellung verheilte Beckenbrüche). Beckenverwringung, Symphysenlockerung/-
ruptur).
Anmerkungen zu GNr 47:
st
Keine
en
di
n gs
ru
de
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Stand März 2024
Offen
ARD-831/0-4000c Gesundheitsziffern
3.2.48 GNr 48 – Bauchwand- und Zwerchfellbruch
II III IV V VI
Bauchwand-- und/oder Zwerchfellbruch ohne Bauchwand- und/oder Zwerchfellbruch mit Bauchwand- und/oder Zwerchfellbruch, wenn die Inoperabler oder nicht operativ korrigierter
Beschwerden und ohne maßgebliche körperliche Beschwerden und/oder mit funktionellen Operation beabsichtigt ist oder noch ni cht einen Bauchwand- und/oder Zwerchfellbruch mit
Einschränkungen. Einschränkungen, die den Dienst in bestimmten Monat zurückliegt. Beschwerden und/oder funktionellen
Verwendungen noch zulassen. Nachuntersuchung frühestens 2 Monate nach Einschränkungen, die jeden militärischen Dienst
erfolgtem Eingriff. unmöglich machen.
Anmerkungen zu GNr 48:
Keine
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Stand März 2024
Offen
Gesundheitsziffern ARD-831/0-4000c
3.2.49 GNr 49 – Bauchraum und Verdauungssystem
II III IV V VI
Veränderungen oder Erkrankungen der Akute Erkrankungen der Bauchorgane (u. Chronische oder zu Rezidiven neigende
Bauch- bzw. Verdauungsorgane, die nicht a. akute Hepatitis jeglicher Genese) Erkrankungen oder postoperative bzw.
mit maßgeblichen Beeinträchtigungen oder Z.n. Bauchoperationen und – posttraumatische Zustände des
einhergehen. Z. B.: verletzungen bis zur Ausheilung und Verdauungstraktes einschließlich Leber,
Wiederherstellung der Belastbarkeit. Gallenwege, Gallenblase und/oder
Z. B.: Pankreas mit schw erwiegenden
organischen Folgeerscheinungen
und/oder bleibenden Funktionsstörungen.
st
Z. B.:
en
(1) Veränderungen der Speiseröhre oder Akute Speiseröhren- oder Andere Erkrankungen oder
di
des Magens ohne maßgebliche Magenerkrankungen (auch Verätzungen) Veränderungen der Speiseröhre oder des
gs
körperliche Beeinträchtigungen (z. B. mit günstiger Prognose. Magens mit Beeinträchtigung der
n
Traktionsdivertikel) ohne Nahrungsaufnahme
ru
Beeinträchtigung der Nahrungsaufnahme. (z. B. Pulsionsdivertikel, Achalasie). 1
de
(2) Leichte Refluxösophagitis mit guter Refluxösophagitis stärkerer Ausprägung
Än
Therapierbarkeit (gelegentliche Einnahme mit sekundären Veränderungen. 1
von Protonenpumpenhemmern).
em
(3) Folgenlos abgeheilte Ulzera des
td
Magens oder Zwölffingerdarms, bis
zweimalig aufgetreten, mindestens 6
ch
Monate zurückliegend.
ni
(4) Zustand nach Milzexstirpation mit Zustand nach Milzexstirpation noch ohne Zustand nach Milzexstirpation, wenn
gt
adäquatem Impfschutz (Pneumokokken, adäquaten Impfschutz (Pneumokokken, Kontraindikationen für einen adäquaten
lie
Meningokokken und Hämophilus Meningokokken und Hämophilus Impfschutz (Pneumokokken,
r
influenzae). influenzae). Meningokokken und Hämophilus
te
influenzae)1 vorliegen oder dieser
un
Nachuntersuchung nach v ollständiger abgelehnt wird.
k Impfung
uc
(5) Behandelte chronische Hepatitis B mit Chronische Hepatitis C vor oder während Chronische Hepatitis mit ungünstiger
dr
Virämie <2000 IU/ml der Therapie Prognose
us
oder
rA
Einstufung frühestens 12 Monate nach Chronische hochreplikative Hepatitis B
se
Behandlungsbeginn. vor oder während der Therapie
oder
ie
Niedrig replikative Hepatitis B / Inaktiver Hochvirämischer HBsAg Träger (Virämie
D
HBsAg Träger (Virämie <2000 IU/ml, > 2000 IU/ml, HBeAg positiv)
HBeAg negativ)
Nachuntersuchung frühestens 12 Monate
Einstufung frühestens 12 Monate nach nach Behandlungsbeginn.
Diagnosestellung.
Transaminasenerhöhung ohne Akute Transaminasenerhöhung
Krankheitswert (nach Abklärung) (Abklärung erforderlich –
Nachuntersuchung nach Abklärung)
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Seite 67
Stand März 2024
Offen
ARD-831/0-4000c Gesundheitsziffern
Noch GNr 49 – Bauchraum und Verdauungssystem
II III IV V VI
(6) Gallensteine ohne
Begleiterscheinungen und ohne
Beschwerden
Laktoseintoleranz ohne maßgebliche (7) Gesicherte Laktoseintoleranz ohne Gesicherte therapieresistente
klinische Symptomatik. maßgebliche klinische Symptome unter Laktoseintoleranz1.
Laktasesubstitution. Gesicherte Fruktoseintoleranz in
Verbindung mit maßgeblicher
Symptomatik.
st
1
en
(8) Funktionelle Darmerkrankungen (u. a. Colitis ulzerosa. M. Crohn
Colon irritabile) nach Ausschluss (auch in Remission).
di
organischer Ursachen.
gs
Ausscheider von Bakterien der Enteritis-
n
Gruppe (z. B. Typhus, Paratyphus A und
ru
B, Bakterielle Ruhr).
de
Zöliakie, Einheimische Sprue.
Än
Maligne Neoplasien.
em
Portale Hypertension
(z. B. Ösophagusvarizen).
td
ch
Anmerkungen zu GNr 49:
ni
5
In Zweifelsfällen gebietsärztlicher Befundbericht ab Gradation III erforderlich .
gt
lie
Funktionelle Magen-Darmstörungen ohne klinische Relevanz und nach Ausschluss organischer Ursachen sind ggf. zusätzlich nach GNr 13 zu beurteilen .
r
te
Bei Zustand nach Milzexstirpation muss eine Überprüfung der Thrombozyten Normalwerte ergeben und eine adäquate Impfung (Pneumokokken, Meningokokken und Hämophilus i nfluenzae) erfolgt sein.
un
1
Im Rahmen der Entlassungsuntersuchung ist bei dieser Diagnose zu bewerten, ob die Verwendungsfähigkeit auf dem bisherigen Dienstposten bzw. im Stabsdienst im Inland ohne körperliche Belastung als RDL
k
möglich ist. Ist dies der Fall und hat die Soldatin bzw. der Soldat die Bereitschaft bzw. den Willen zum Reservistendienst erklärt, kann trotz einer GZr der Gradation VI die SZr X vergeben werden (verwendungsfähig
uc
als Reservistin bzw. Reservist in Stabsverwendungen ohne körperliche Belastung im Inland).
dr
us
rA
se
ie
D
Seite 68
Stand März 2024
Offen
Gesundheitsziffern ARD-831/0-4000c
3.2.50 GNr 50 – Analregion und Enddarm
II III IV V VI
Leichte Analerkrankungen (Analfissur, Mittelschwere Analerkrankungen mit Schwere Analerkrankungen (Mastdarmvorfall, Analerkrankungen mit Beschwerden (auch nach
Hämorrhoiden, reizfreie Steißbeinfistel, Beschwerden (Hämorrhoiden, unkomplizierte rezidivierende, sezernierende Steißbeinfistel operativer oder konservativer Behandlung), die
Analvenenthrombose) mit geringen Beschwerden Analfisteln) – auch nach operativer oder und/oder rezidivierende Analfisteln), die mit jeden militärischen Dienst dauerhaft unmöglich
– auch nach (operativer oder konservativer) konservativer Behandlung, mit maßgeblicher Aussicht auf Erfolg behandelt werden können. machen.
Behandlung. körperlicher Beeinträchtigung, die den Einsatz in Nachuntersuchung frühestens 2 Monate nach
bestimmten militärischen Verwendungen noch Behandlungsende.
zulassen.
Enddarminkontinenz unterschiedlicher Genese
st
(z. B. Unfall oder erfolglose Operation) und/oder
en
ausgedehnter Mastdarmvorfall.
di
Anus praeter.1
n gs
ru
Anmerkungen zu GNr 50:
de
5
Im Zweifelsfall ab Gradation III fachärztlicher Befundbericht erforderlich .
Än
1
Im Rahmen der Entlassungsuntersuchung ist bei dieser Diagnose zu bewerten, ob die Verwendungsfähigkeit auf dem bisherigen Die nstposten bzw. im Stabsdienst im Inland ohne körperliche Belastung als RDL
em
möglich ist. Ist dies der Fall und hat die Soldatin bzw. der Soldat die Bereitschaft bzw. den Willen zum Reservistendienst erklärt, kann trotz einer GZr der Gradation VI die SZr X verge ben werden (verwendungsfähig
als Reservistin bzw. Reservist in Stabsverwendungen ohne körperliche Belastung im Inland).
td
ch
ni
gt
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r
te
un
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Seite 69
Stand März 2024
Offen
ARD-831/0-4000c Gesundheitsziffern
3.2.51 GNr 51 – Nieren und Harnwege
II III IV V VI
Fehlbildungen bzw. Anomalien der Nieren und Missbildungen, Anomalien und Erkrankungen der
ableitenden Harnwege ohne Nieren und ableitenden Harnwege, welche eine
Funktionseinschränkung (z. B. kleine Zysten, militärische Verwendung dauerhaft nicht
Doppelsystem, ampulläres Nierenbecken ohne zulassen (z. B. komplizierte, zu Nierensteinen
Harnstau, unkomplizierte Hufeisenniere). und/oder Infekten neigende Hufeisenniere).
Erfolgreich behandelte Veränderungen oder Akute Erkrankungen der Nieren und/oder Chronische Erkrankung der Nieren und/oder des
Erkrankungen der Nieren bzw. ableitenden ableitenden Harnwege, die einen militärischen Urogenitaltraktes mit zweifelhafter Prognose,
Harnwege, welche prognostisch als günstig zu Dienst zurzeit nicht zulassen. auch ohne Retention harnpflichtiger Substanzen
st
beurteilen sind (z. B. Zustand nach und ohne Beeinflussung des allgemeinen
en
Nierenbeckenplastik, Harnröhrenoperation). Gesundheitszustandes (chronische
Glomerulonephritis, chronische Pyelonephritis). 1
di
gs
Fehlen oder Verlust einer Niere ohne potenziell Fehlen oder Verlust einer Niere mit
n
schädigende Begleiterkrankungen bei normaler Funktionsstörung.
ru
Funktion.
de
Polyzystische Nierenerkrankungen
Än
(Zystenniere). 1
Asymptomatischer Nierenstein oder Reststein im Rezidivierende Steinabgänge, auch ohne
em
Nierenkelch ohne rezidivierende Veränderungen des Harnsystems.
Harnwegsinfekte.
td
Abgeheilte Pyelonephritis ohne maßgebliche Akute Pyelonephritis.
ch
Folgen mit normaler Nierenfunktion, mindestens Nachuntersuchung frühestens 12 Monate
ni
12 Monate zurückliegend. nach Ausheilung.
gt
Folgenlos abgeheilte post-/ parainfektiöse Akute post-/parainfektiöse Glomerulonephritis.
lie
Glomerulonephritis nach Herdsanierung, Nachuntersuchung frühestens 24 Monate
r
te
mindestens 24 Monate zurückliegend. nach Herdsanierung.
un
Rezidivierende unkomplizierte Infekte der Rezidivierende Infekte der ableitenden Harnwege
ableitenden Harnwege. k
bei zugrundeliegenden morphologischen
uc
Veränderungen.
dr
Veränderungen im Bereich der prostatischen Veränderungen im Bereich der prostatischen
us
Harnröhre (z. B Prostatahyperplasie) mit einem Harnröhre (z. B Prostatahyperplasie) mit einem
kompensierten (auch medikamentös medikamentös nicht therapierbaren
rA
therapierten) Miktionsverhalten. Miktionsverhalten bis 6 Monate nach OP.
se
Nachuntersuchung frühestens 6 Monate nach
ie
Eingriff.
D
Enuresis, deren pathologische anatomische oder
funktionelle Ursachen urologisch behandelbar
erscheinen.
Fortsetzung auf nächster Seite
Seite 70
Stand März 2024
Offen
Gesundheitsziffern ARD-831/0-4000c
Noch GNr 51 – Nieren und Harnwege
II III IV V VI
2x bestätigte Proteinurie < 300 mg /24h ohne Proteinurie infolge von Nephropathien oder
Hinweis auf Nephropathien oder systemische systemischen Erkrankungen (z. B. Hypertonie,
Erkrankungen (z. B. Hypertonie, Diabetes Diabetes mellitus)1.
mellitus) nach Abklärung.
Urogenitaltuberkulose
Erfolgreich behandelter bösartiger oberflächlicher Erfolgreich behandelter bösartiger Nierentumor Erfolgreich behandelter bösartiger oberflächlicher Maligne Neoplasien mit ungünstiger Prognose,
(pTa) Harnblasentumor mit guter Prognose und (Rezidivfreiheit von wenigstens 24 Monaten seit (pTa) Harnblasentumor mit guter Prognose oder auch nach Behandlung.
Rezidivfreiheit von wenigstens 24 Monaten. Behandlungsende und ohne Anhalt für maligner Nierentumor in niedrigem Tumorstadium
st
Tumoraktivität). (pT1 N0 M0) weniger als 24 Monate
en
Maligne Nierentumore in niedrigem zurückliegend
di
Tumorstadium (pT1 N0 M0) und Rezidivfreiheit Nachuntersuchung frühestens 24 Monaten
gs
von wenigstens 24 Monaten. nach Behandlungsende.
n
ru
Anmerkungen zu GNr 51:
de
Im Zweifelsfall ab Gradation III ist ein internistischer/nephrologischer oder urologischer Befundbericht erforderlich 5.
Än
Enuresis als Symptom psychischer Genese ist mit GZr VI 13 einzustufen. Eine psychiatrische und/oder urologischer Befundbericht ist ggf. vor Vergabe der entsprechenden GZr erforderlich.
em
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Im Rahmen der Entlassungsuntersuchung ist bei dieser Diagnose zu bewerten, ob die Verwendungsfähigkeit auf dem bisherigen Die nstposten bzw. im Stabsdienst im Inland ohne körperliche Belastung als RDL
td
möglich ist. Ist dies der Fall und hat die Soldatin bzw. der Soldat die Bereitschaft bzw. den Willen zum Reservistendienst erklärt, kann trotz einer GZr der Gradation VI die SZr X vergeben werden (verwendungsfähig
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als Reservistin bzw. Reservist in Stabsverwendungen ohne körperliche Belastung im Inland).
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Seite 71
Stand März 2024
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ARD-831/0-4000c Gesundheitsziffern
3.2.52 GNr 52 – Nebenhoden
II III IV V VI
Behandlungsfähige, akute und/oder chronische Rezidivierende, unspezifische
Nebenhodenerkrankung/-veränderung Nebenhodenentzündungen.1
Nebenhodentuberkulose
Anmerkungen zu GNr 52:
Der Befund einer Spermatozele ist ohne Krankheitswert. Nur bei ggf. durch ihre Größe bedingten mechanischen Problemen und Beschwerden sollte eine operative Entfernung erfolgen.
Im Zweifelsfall urologischer Befundbericht erforderlich.
st
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Im Rahmen der Entlassungsuntersuchung ist bei dieser Diagnose zu bewerten, ob die Verwendungsfähigkeit auf dem bisherigen Dienstposten bzw. im Stabsdienst im Inland ohne körperliche Belastung als RDL
en
möglich ist. Ist dies der Fall und hat der Soldat die Bereitschaft bzw. de n Willen zum Reservistendienst erklärt, kann trotz einer GZr der Gradation VI die SZr X vergeben werden (verwendungsfähig als Reservist in
di
Stabsverwendungen ohne körperliche Belastung im Inland).
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Seite 72
Stand März 2024
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Gesundheitsziffern ARD-831/0-4000c
3.2.53 GNr 53 – Äußeres Genitale männlich
II III IV V VI
Anomalien und/oder Verletzungen des Genitals Anomalien und/oder Verletzungen des Genitals Alle Erkrankungen, Anomalien und/oder Erhebliche Anomalien und/oder Verletzungen des
ohne maßgebliche körperliche Beeinträchtigung. mit maßgeblicher körperlicher Beeinträchtigung Verletzungen des Genitals, die einer Abklärung Genitals, die nicht einer erfolgreichen Behandlung
bzw. einer operativen oder anderweitigen zugeführt werden können oder die nach
Behandlung bedürfen. Operation kein medizinisch zufrieden stellendes
Ergebnis zeigen und jeden militärischer Dienst
unmöglich machen.
Maligne Neoplasien.
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Anmerkungen zu GNr 53:
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Stand März 2024