20201006_Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
1.2 AUSBRUCHSGESCHEHEN DER LETZTEN SIEBEN TAGE UND AKTUELL
FREIE INTENSIVKAPAZITÄTEN
1.2.1 KUMULATION ÜBER DIE LETZTEN SIEBEN TAGE PRO 100.000
EINWOHNER
QUELLE: GRAFIK BBK, ZAHLEN RKI, STAND 05.10.2020
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1.2.2 ÜBERSICHT STARK BELASTETER REGIONEN
Fälle/ Verfügbare Beurteilung
Region
100.000 Einwohner/ Intensivbetten**
7 Tage kumulativ*
SK Hamm 88,2 3.670
SK Remscheid 61,3 3.878
SK Berlin Friedrichshain-Kreuzberg 59,1 463
SK Berlin Mitte 57,4 463
LK Vechta 55,1 1.470
SK Berlin Neukölln 54,1 463
SK Berlin Tempelhof Schöneberg 52,4 463
SK Frankfurt am Main 47,7 1.899
SK Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf 45,1 463
SK Bremen 42,7 1.126
LK Cloppenburg 42,5 963
SK Duisburg 41,3 3.247
LK Esslingen 40,6 1.567
SK Solingen 39,5 3.759
SK Schweinfurt 38,9 1.308
SK Köln 38,8 3.420
SK Leverkusen 38,5 3.684
SK Mannheim 36,8 2.448
SK München 36,6 713
SK Memmingen 36,5 943
LK Rhön-Grabfeld 36,4 1.098
SK Offenbach 35,7 1.907
* LK/SK HAT DIE GRENZE VON 35 ÜBERSCHRITTEN, ** INTENSIVBETTENZAHL IM UMKREIS VON 100 KM,
VERFÜGBARE INTENSIVBETTEN SCHLIESSEN DEN BETRIEB DES BETTES EIN
OHNE EINSCHRÄNKUNGEN MIT EINSCHRÄNKUNGEN MIT ERHEBLICHEN EINSCHRÄNKUNGEN
QUELLEN: RKI, DIVI, BMG, DRK, STAND 05.10.2020
1.2.3 INFEKTIONSGESCHEHEN AM SITZ DER BUNDESREGIERUNG
Freie Intensiv- Freie Intensiv- 7-Tage BER Corona
Bestätigte Todes-
Diff.* kapazitäten vor kapazitäten Inzidenz Ampel
Fälle fälle
Ort 100 km Umkreis
Berlin 15.948 301 231 235 463 41,5
Bonn 1.305 10 9 46 3.340 20,5
*DIFFERENZ ZUM VORTAG
QUELLE: SENATSVERWALTUNG BERLIN, STADT BONN, MAGS, DIVI, STAND 05.10.2020
1.2.4 ZUSAMMENFASSUNG EPIDEMIOLOGIE – ÜBERLASTUNGSSITUATIONEN
Berlin (BE): Nach Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg hat das Bundesland
Schleswig-Holstein nun auch Tempelhof-Schöneberg zum Corona-Risikogebiet erklärt.
Das Coronavirus breitet sich in Berlin weiter aus. Zwar wurden am 04.10 mit 74
Neuinfektionen deutlich weniger gemeldet als am Vortag (203), allerdings übermitteln am
Wochenende nicht alle Gesundheitsämter ihre aktuellen Werte. Im Krankenhaus isoliert
und behandelt werden 111 Personen, davon werden 39 intensivmedizinisch versorgt.*
Die 7-Tagesinzidenz beträgt in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg 59,0, Mitte 57,3,
Neukölln 54,3, Tempelhof-Schöneberg 52,3, Charlottenburg-Wilmersdorf 45,0,
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Reinickendorf 34,3, Spandau 29,1, Steglitz-Zehlendorf 25,6, Treptow-Köpenick 25,4,
Lichtenberg 24,0 Pankow 21,1 und Mahrzahn-Hellersdorf 17,1 Fälle/100.000 Einwohner.
* Die Daten zur Belegung der Krankenhäuser beziehen sich auf den Vortag.
In der kreisfreien Stadt Bonn (NW) sind mit Stand 05.10. 120 aktive Fälle registriert.
In der kreisfreien Stadt Hamm (NW) sind mit Stand 05.10. 230 Personen akut mit dem
Coronavirus infiziert, gegenüber dem Vortag gibt es 22 Neuinfektionen. 18 Personen
befinden sich in stationärer Behandlung, es befinden sich drei Personen auf der
Intensivstation. In Quarantäne sind derzeit 2.052 Personen.
In der kreisfreien Stadt Remscheid (NW) gibt es mit Stand 04.10. 136 Remscheiderinnen
und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne
befinden. Zusätzlich gibt es 863 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher
Quarantäne stehen, davon 2 als Reiserückkehrende. Die Krankenhäuser vermelden aktuell
fünf positive Fälle in stationärer, aber nicht intensivpflichtiger Behandlung.
Im Landkreis Vechta (NI) haben sich in einem Alten- und Pflegeheim in Vechta
50 Personen mit dem Coronavirus infiziert (31 Bewohner und 19 Beschäftigte). Am 04.10
sind zwei Menschen im Landkreis Vechta mit einer Corona-Infektion verstorben. Es
handelt sich um eine 92-jährige Frau, die bereits in stationärer Behandlung war, und einen
84-jährigen Mann mit schweren Vorerkrankungen. Beide Personen waren Bewohner des
St. Hedwig-Stifts. Zwei Personen sind im Landkreis Vechta in stationärer Behandlung. Die
Zahl der Personen in Quarantäne liegt bei 728, das sind 121 mehr als gestern. Davon sind
aktuell 101 Personen mit dem Coronavirus infiziert.
In der kreisfreien Stadt Frankfurt am Main (HE) einem der Hotspots in Hessen, wird
derweil nach Überschreiten der Eskalationsstufe drei bis 06.10 entschieden, wie die
Verwaltung auf die Entwicklung reagieren will. Frankfurt nähert sich indes aufgrund von
94 neu gemeldeten Fällen der Marke 50.
In der kreisfreien Stadt Bremen (HB) sind mit Stand 02.10. 357 aktive Fälle gemeldet. Im
Land Bremen müssen aktuell zwölf Personen stationär versorgt werden. Zwei der stationär
versorgten Personen müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Keine der
intensivmedizinisch behandelten Personen muss beatmet werden.
Im Landkreis Cloppenburg (NI) ist die Gesamtzahl der positiv auf das Coronavirus
getesteten Personen im Landkreis Cloppenburg ist bis 05.10 auf 688 gestiegen. Es liegen
acht neue positive Testergebnisse vor. Da zeitgleich zwölf Personen genesen sind und die
Gesamtzahl um eine Person nach unten korrigiert werden musste, zählt der Landkreis
derzeit 227 aktuelle Coronafälle.
In der kreisfreien Stadt Duisburg (NW) gibt es aktuell 219 Infizierte. Insgesamt wurden
52.868 Corona-Tests durchgeführt.
Im Landkreis Esslingen (BW) gibt es für den Anstieg der Fälle keine eindeutige Erklärung.
Zuletzt seien die Neuinfektionen in mehreren Familien und in einer Flüchtlingsunterkunft
in Wendlingen registriert worden. Die Flüchtlingsunterkunft wurde unter Quarantäne
gestellt. Im Landratsamt Esslingen wurde ein Krisenstab einberufen. Das Gremium soll am
Dienstag erstmals zusammenkommen.
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In der kreisfreien Stadt Solingen (NW) sind 110 Personen nachgewiesen infiziert, fünf
Patienten werden derzeit stationär behandelt, die übrigen ambulant betreut. In
Quarantäne befinden sich derzeit insgesamt 815 Personen.
In der kreisfreien Stadt Schweinfurt (BY) liegt die Inzidenz weiterhin über der 35. Seit
02.10 gilt eine neue Allgemeinverfügung. Feierlichkeiten in öffentlichen Räumen sind auf
50 Teilnehmer beschränkt. Private Feierlichkeiten sollen mit nicht mehr als 25 Personen
stattfinden.
In der kreisfreien Stadt Köln (NW) sind mit Stand 05.10 1.500 aktive Fälle gemeldet. Es
wurden 51 Neuinfektionen registriert.
In der kreisfreien Stadt Leverkusen (NW) sind mit Stand 05.10. 114 aktive Fälle registriert.
Bei sieben gemeldeten Neuinfektionen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 38,5
leicht rückläufig. Sie liegt aber weiter über dem kritischen Wert von 35. Es gelten weiterhin
die verschärften Bestimmungen für private Feiern.
Im Stadtkreis Mannheim (BW) wurde der kritische Wert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz
überschritten – somit ist die sogenannte Vorwarnstufe erreicht. 134 gelten als aktiv
infiziert. In der vergangenen Woche kam es in der Quadratestadt somit zu insgesamt 114
Neuinfektionen.
In der kreisfreien Stadt München (BY) haben mehrere Ausbruchsgeschehen in den
Bereichen ambulanter Pflegedienst/Tagespflege, Krankenhäuser, Asylbewerber-
unterkünfte, Kindertagesstätten, Schulen, Restaurants/Bars und Reiserückkehrer zur
erhöhten 7-Tages-Inzidenz beigetragen. Mit Stand 05.10. sind 1.110 aktive Fälle
registriert, für den 04.10. wurden 23 Neuinfektionen gemeldet.
In der kreisfreien Stadt Memmingen (BY) gab es binnen 7 Tagen 16 neue Infektionen,
davon 5 Neuinfektionen seit dem 04.10. Für eine Mehrzahl der Fälle ist Deutschland als
Expositionsort angegeben. Der Altersschwerpunkt liegt bei den 15-34-Jährigen und bei
den 35-59-Jährigen.
Im Landkreis Rhön-Grabfeld (BY) sind mit Stand 02.10. 60 aktive Fälle registriert. Das
Geschehen im ist zum Teil auf Ausbrüche in einem Altenheim und im Rahmen einer
privaten Veranstaltung zurück zu führen. Am 26.09. wurden umfangreiche eindämmende
Maßnahmen verfügt, die zunächst bis zum 10.10. gültig sind.
In der kreisfreien Stadt Offenbach (HE) sind mit Stand 05.10. 88 aktive Fälle registriert.
Ein Teil der Fälle sind den hohen Infektionszahlen im DHL Verteilzentrum in Obertshausen
im LK Offenbach zuzuordnen. Dort gab es einen Ausbruch bei dem bisher 60
Infektionsfälle festgestellt wurden.
Im Oder-Spree Landkreis (BB) kam es im Helios-Klinikum Bad Saarow zu einem Ausbruch,
bei dem mit Stand 05.10. 30 Personen (16 Patienten und 14 Mitarbeiter) positiv getestet
wurden. 14 Patienten werden stationär betreut, 2 befinden sich in häuslicher Quarantäne.
Für das Klinikum wurde ein Aufnahme- und Verlegungsstopp verhängt. Die 7-Tage-
Inzidenz beträgt im Oder-Spree Landkreis 11,8 Fälle/100.000 Einwohner.
In der kreisfreien Stadt Hamburg (HH) sind mit Stand 05.10. rund 1.300 aktive Fälle
registriert, davon 98 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. 40 Personen befinden sich
in stationärer Behandlung. 65 Fälle sind Ausbrüchen in 2 Alten- und Pflegeheimen
zuzuordnen, bei denen Mitarbeiter und Bewohner betroffen sind. Zudem wurde die
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städtische Flüchtlingsunterkunft am Curslacker Neuer Deich im Bezirk Bergedorf unter
Quarantäne gestellt, nachdem ein Bewohner positiv getestet worden war. In der
Unterkunft leben ca. 360 Asylsuchende und Obdachlose. Da sich die Kontakte unter den
Bewohnern nicht nachverfolgen lassen, steht die ganze Unterkunft unter Quarantäne. Die
7-Tage-Inzidenz beträgt in der kreisfreien Stadt Hamburg 24,2 Fälle/100.000 Einwohner.
Im Saale-Orla-Kreis (TH) kam es in Schleiz in einer Wohnanlage für Menschen mit
Behinderung zu einem Corona-Ausbruch. Betroffen sind mit Stand 05.10. 15 Bewohner
und 8 Mitarbeitende. Die 24 Bewohner sowie alle Beschäftigten stehen unter Quarantäne.
Die Heimleitung hatte seit dem 24.09. in mehreren Fällen Not- bzw. Bereitschaftsärzte bei
Erkrankungen von Bewohnern hinzugezogen, die jedoch jeweils keine Abstriche veranlasst
haben. Die genauen Umstände der Einzelfälle und warum keine Meldungen erfolgten, wird
derzeit geprüft. Als Reaktion auf das Ausbruchsgeschehen begrenzte der LK mit Stand
05.10. öffentliche und private Veranstaltungen. 7-Tage-Inzidenz beträgt im Saale-Orla-
Kreis 34,6 Fälle/100.000 Einwohner.
Im Landkreis Wesermarsch (NI) sind mit Stand 05.10. 47 aktive Fälle registriert. Seit 02.10.
wurden 18 Neuinfektionen gemeldet. 13 der neuen Fälle entfallen auf die Gemeinde
Lemwerder, wo eine Kindertagesstätte und das Gymnasium betroffen sind. Das
Infektionsgeschehen ist nach Erkenntnissen des Gesundheitsamtes auf 3 Familienfeiern
von Großfamilien zurückzuführen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt im Landkreis
Wesermarsch 30,5 Fälle/100.000 Einwohner.
Zur besseren Übersicht werden relevante Tagesaktualisierungen in ROT markiert.
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1.3 INTENSIVKAPAZITÄTEN DEUTSCHLAND
1.3.1 ÜBERSICHT FREIER INTENSIVBETTEN PRO BUNDESLAND
Die Zahlen wurden auf Basis der am 05.10.2020 im DIVI-Intensivregister gemeldeten
Einrichtungen je Bundesland generiert (gesamt 1.283 Klinikstandorte).
Seit dem 16.04.2020 sind alle Kliniken verpflichtet sich im DIVI-Intensivregister anzumelden
und täglich die aktuellen Zahlen freier und belegter Intensivbetten zu aktualisieren.
Die Färbung entspricht dem Anteil der freien Intensivbetten auf Bundeslandebene. Dieser
schwankt zwischen 19% und 42%. Deutschlandweit sind 31% freie Intensivbetten angegeben.
1.3.2 IM DIVI-INTENSIVREGISTER ERFASSTE INTENSIVKAPAZITÄTEN IN
DEUTSCHLAND
Beur-
ICU low care ICU high care ICU ECMO Insgesamt teilung
Frei Gesamt Frei Gesamt Frei Gesamt Frei Gesamt
Baden-
Württemberg 194 1.835 782 1.407 83 108 976 3.242 30%
Bayern 316 2.358 904 1.872 89 109 1.220 4.230 29%
Berlin 31 526 204 705 22 39 235 1.231 19%
Brandenburg 67 433 210 423 1 3 277 856 32%
Bremen 8 119 56 120 6 6 64 239 27%
Hamburg 39 386 225 445 29 32 264 831 32%
Hessen 152 1.330 439 945 32 47 591 2.275 26%
Mecklenburg-
Vorpommern 58 442 181 362 16 18 239 804 30%
Niedersachsen 131 1.354 799 1.282 59 71 930 2.636 35%
Nordrhein-
Westfalen 495 3.854 1.622 3.334 139 187 2.117 7.188 29%
Rheinland-
Pfalz 145 679 462 782 26 28 607 1.461 42%
Saarland 20 270 165 296 15 18 185 566 33%
Sachsen 71 913 572 873 26 29 643 1.786 36%
Sachsen-
Anhalt 48 558 281 492 27 29 329 1.050 31%
Schleswig-
Holstein 37 365 401 671 16 18 438 1.036 42%
Thüringen 72 473 257 449 12 15 329 922 36%
Gesamt 1.884 15.895 7.560 14.458 598 757 9.444 30.353 31%
ICU low care: Ohne invasive Beatmung; ICU high care: Mit invasiver Beatmung; ECMO: Extrakorporale Membranoxygenierung;
> 20% freie Intensivbetten 10-20 % freie Intensivbetten < 10 % freie Intensivbetten
QUELLE: DIVI, STAND 05.10.2020
1.3.3 KURZFRISTIGE PROGNOSE BENÖTIGTER INTENSIVBETTEN
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Die folgenden kurzfristigen Prognosen benötigter Intensivbetten basieren auf dem
Erkrankungsbeginn von SARS-CoV-2 Fällen. Bei der Meldung erkrankter Fälle gibt es einen
Zeitverzug. Zu einem aktuellen Datum ist also nur ein Teil der neu erkrankten Fälle der letzten
Tage gemeldet. Durch Nowcasting wird eine Schätzung neu erkrankter, aber noch nicht
gemeldeter, SARS-CoV-2 Fälle unter Berücksichtigung des Diagnose- und Meldeverzug
erstellt. Aus dieser Schätzung wird die benötigte Zahl an Intensivbetten unter verschiedenen
Annahmen berechnet. Da neue Fälle nicht sofort, sondern mit einem gewissen Zeitverzug
intensivmedizinisch betreut werden müssen, kann eine kurzfristige Prognose zum Bedarf an
Intensivbetten gemacht werden. Für die Prognosen werden folgende Parameter
angenommen:
Für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fall zur Versorgung auf die Intensivstation muss,
werden 1%, 3% oder 5% angenommen.
Die mittlere Zeit von Erkrankungsbeginn bis zur Aufnahme auf einer Intensivstation
beträgt 10 Tage.
Die mittlere Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation beträgt 14 oder 21 Tage.
bei 14-tägigem Intensivaufenthalt bei 21-tägigem Intensivaufenthalt
-------- aktuelle Belegung 447, Stand 05.10.2020
---------- Start der Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2 Epidemie in
Deutschland (Bund-Länder-Vereinbarung zu Leitlinien gegen Ausbreitung des
Corona Virus vom 16.03.2020; Bundesweit umfangreiches Kontaktverbot vom
23.03.2020).
Wöchentliche Aktualisierung, Stand 05.10.2020
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
1.4 TESTKAPAZITÄTEN
Übersicht der durchgeführten PCR Tests
Anzahl meldende Anzahl Testungen positive prozentualer Anteil
Kalenderwoche
Labore Tests der positiven Tests
34 198 1.092.350 9.226 0,8
35 190 1.115.638 8.309 0,7
36 192 1.099.560 8.175 0,7
37 193 1.162.133 10.025 0,9
38 201 1.148.282 13.268 1,2
39 182 1.153.075 14.044 1,2
WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 30.09.2020
Erläuterung
Die Daten zur Anzahl der in Deutschland durchgeführten PCR-Testungen werden wöchentlich
vom RKI zusammengestellt und mittwochs veröffentlicht. Ein Großteil der meldenden Labore
stammt aus einer bundesweiten Abfrage eines fachärztlichen Berufsverbands. Die Zahl der
Tests ist nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen, da in den Angaben
Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.
Prognose der täglichen PCR Testkapazitäten
Anzahl meldende Anzahl Tests
Kalenderwoche
Labore Gesamt
35 163 210.142
36 168 202.761
37 168 217.499
38 165 219.092
39 170 228.348
40 168 232.334
WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 30.09.2020
Erläuterung
Die vorangestellte Tabelle gibt die prognostizierte PCR-Testkapazität pro Wochentag wieder
und wird jeweils dienstags für die folgende Kalenderwoche neu berechnet.
1.4.1 ZUSAMMENFASSUNG
Bislang wurden insgesamt 16.999.253 Tests mit 328.566 positiven Ergebnissen
durchgeführt.
Die erfassten maximalen Testkapazitäten haben sich in den letzten Wochen deutlich
erhöht. Für die 40. KW werden Kapazitäten von mind. 1.541.289 Tests prognostiziert
(Schätzung, Zahl variiert durch Anzahl der Labore und Arbeitstage). Dies deckt den
Bedarf für Deutschland gut ab.
In der 39. KW wurde von 46 Laboren ein Rückstau von insgesamt
15.983 abzuarbeitenden Proben gemeldet. 42 Labore berichteten über
Lieferschwierigkeiten für Reagenzien (in der 38. KW 42 Labore).
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
2 RESSOURCEN
2.1 RESSOURCEN GESUNDHEIT
2.1.1 ÜBERLASTUNGSANZEIGEN
Seit Beginn der Erfassung am 30.04.2020 sind beim Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt
21 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen in Landkreisen/kreisfreien Städten eingegangen.
Derzeit liegen dem RKI jeweils 1 Mitteilung zu Kapazitätsengpässen der Kategorie 2 und 3
vor.
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Aktueller Status Datum der
Kreis Unterstützungsbedarf
der Kapazitäten Übermittlung
LK Pinneberg (SH) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 25.09.2020
Land Berlin (BE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung, 28.09.2020
Quarantänebetreuung
und -überwachung,
Abstrichentnahme,
Unterstützung von Krisenstab der
Senatsverwaltung und der
AG Infektionsschutz
Der LK Pinneberg meldet Kapazitätsengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Unter anderem sind COVID-19 Fälle an 6 Schulen und in einer
Asylbewerberunterkunft aufgetreten. Das zuständige Gesundheitsamt bittet um
Unterstützung durch Containment Scouts. Da die mobilen Containment Scouts des RKI
derzeit ausgelastet sind, wird eine Unterstützung durch die Bundeswehr verfolgt. Die
Absprachen hierzu laufen derzeit.
Das Land Berlin hat für seine bezirklichen Gesundheitsämter insgesamt Kapazitätsengpässe
der Kategorie 2 gemeldet. Aufgrund der sich verschlechternden epidemiologischen Lage in
Berlin wurde um Amtshilfe durch das RKI gebeten. Es besteht Unterstützungsbedarf der
bezirklichen Gesundheitsämter hinsichtlich der Kontaktpersonennachverfolgung,
Quarantänebetreuung und -überwachung sowie bei der Abstichentnahme. Zudem wird um
personelle Unterstützung des Krisenstabs der Senatsverwaltung und der AG Infektionsschutz
des Landesamtes für Gesundheit und Soziales ersucht. Die Absprachen hierzu laufen.
QUELLE: RKI, STAND 29.09.2020
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