20201023_Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG

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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

    Ursächlich für den starken Anstieg der Corona-Fälle sind nach Auskunft der Stadt
    zahlreiche kleinere Zusammenkünfte.
   Im SK Herne (NW) sind mit Stand 22.10. 363 aktive Fälle registriert. 9 Personen befinden
    sich in intensivmedizinischer Behandlung, 3 Personen müssen beatmet werden. Das
    Ausbruchsgeschehen ist weiterhin diffus. 15 Bundeswehrangehörige haben ihren Dienst
    aufgenommen und unterstützen nun das Gesundheitsamt. Unter anderem werden sie in
    mobilen Teams eingesetzt und nehmen Abstriche.
   Im LK Birkenfeld (RP) sind mit Stand 22.10. 140 aktive Fälle registriert, im Vergleich zum
    Vortag wurden 9 Neuinfektionen gemeldet. 2 Personen befinden sich in
    intensivmedizinischer Behandlung. Das Infektionsgeschehen lässt sich hauptsächlich auf
    private Feiern zurückführen. Seit 22.10. gilt eine vorerst auf einen Monat befristete
    Allgemeinverfügung. Insbesondere begrenzt die neue Vorschrift die Teilnehmerzahl bei
    Veranstaltungen und untersagt Zuschauer beim Sport.
   Im SK Frankfurt am Main (HE) sind mit Stand 22.10. 1.548 aktive Fälle registriert.
    25 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 13 davon müssen
    beatmet werden. Seit 19.10. gilt eine Maskenpflicht in der Innenstadt und im Unterricht
    an weiterführenden Schulen sowie eine Sperrstunde und ein Alkoholverbot (zwischen
    23 und 6 Uhr).
   Im LK Vechta (NI) sind mit Stand 22.10. 346 aktive Fälle registriert, im Vergleich zum
    Vortag wurden 58 Neuinfektionen verzeichnet. 1 Person befindet sich in
    intensivmedizinischer Behandlung und muss beatmet werden. Ein Großteil der
    Neuinfektionen resultiert weiterhin aus einer privaten Trauerfeier in Lohne, anderen
    privaten Zusammenkünften im LK sowie Kontakten am Arbeitsplatz. Mit Wirkung zum
    23.10. tritt eine neue Allgemeinverfügung in Kraft, die strengere Kontaktbeschränkungen
    und eine Ausdehnung der Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz vorsieht.
   Im Eifelkreis Bitburg-Prüm (RP) sind mit Stand 22.10. 203 aktive Fälle registriert, im
    Vergleich zum Vortag wurden 33 Neuinfektionen gemeldet. Keine Person befindet sich in
    intensivmedizinischer Behandlung. Ein Teil der Fälle ist auf eine Infektion innerhalb einer
    Familie in der VG Prüm zurückzuführen, zudem spielen private Feiern eine Rolle. Ab 26.10.
    gilt eine vorübergehende Maskenpflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht.
   Im Erzgebirgskreis (SN) wurden mit Stand 22.10. 108 Neuinfektionen verzeichnet.
    12 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 8 Personen müssen
    beatmet werden. Betroffen sind insbesondere 2 Pflegeeinrichtungen. Zur Eindämmung
    der Corona-Pandemie wird die Maskenpflicht in SN ausgeweitet. Ab Samstag soll sie für
    öffentliche Räume gelten, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten
    ist. Eine Maskenpflicht gilt auch in Schulen, aber nicht im Unterricht.
   Im SK Offenbach (HE) sind mit Stand 22.10. 223 aktive Fälle registriert. 9 Personen
    befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 1 Person wird beatmet. Die
    Infektionen lassen sich teilweise auf private Feiern zurückführen. Dazu kommen immer
    mehr Fälle, die durch Ansteckung bei Familienmitgliedern während der Quarantäne
    entstehen. 2 Beschäftigte des Offenbacher Gesundheitsamtes wurden positiv getestet,
    7 weitere Mitarbeitende, darunter die Amtsleitung, befinden sich in Quarantäne.



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    Im SK Delmenhorst (NI) sind mit Stand 22.10. 279 aktive Fälle registriert, gegenüber dem
     Vortag wurden 48 Neuinfektionen verzeichnet. 3 Personen befinden sich in
     intensivmedizinischer Behandlung und müssen beatmet werden. Laut Verwaltung gebe es
     keine einzelnen Hotspots. Die größten Risiken seien Familienfeiern, Infektionen am
     Arbeitsplatz und sich in Quarantäne befindliche Kontaktpersonen im Familienkreis. Zum
     gegenwärtigen Zeitpunkt schließt die Stadtverwaltung Schulschließungen nach Ende der
     Herbstferien nicht mehr aus. Sie sollen jedoch möglichst vermieden werden.
    Im LK Sankt Wendel (SL) sind mit Stand 21.10. 167 aktive Fälle registriert, im Vergleich
     zum Vortag wurden 13 Neuinfektionen gemeldet. 1 Person befindet sich in
     intensivmedizinischer Behandlung. Das Hauptinfektionsgeschehen spielt sich nach
     Angabe des Landrats im privaten Bereich ab. In den vergangenen Tagen hat es an Schulen
     und Kitas im Landkreis St. Wendel mehrere Corona-Fälle gegeben. Unter anderem
     befinden sich über 100 Kontaktpersonen einer Lehrkraft einer Gemeinschaftsschule in
     Quarantäne. Dem St. Wendeler Gesundheitsamt liegen inzwischen die restlichen Abstrich-
     Ergebnisse aus dem Seniorenheim in der Gemeinde Marpingen vor. Die Tests von weiteren
     5 Bewohnern und 3 Pflegekräften seien positiv gewesen.
    Im SK Gelsenkirchen (NW) sind mit Stand 22.10. 460 aktive Fälle registriert, im Vergleich
     zum Vortag wurden 67 Neuinfektionen gemeldet. 6 Personen befinden sich in
     intensivmedizinischer Behandlung, 2 müssen beatmet werden. Die Hauptursache der
     steigenden Fallzahlen sind Ansteckungen im privaten Rahmen in Familien.
    Im LK Karlsruhe (BW) sind in Marxzell inzwischen 9 Bewohner eines Pflegeheims im
     Zusammenhang mit der Infektion gestorben. Vor etwa 3 Wochen waren in dem
     Pflegeheim die ersten Bewohner an COVID-19 erkrankt. In den folgenden Tagen wurden
     von den rund 100 Bewohnern 39 positiv auf das Virus getestet, außerdem 15 Beschäftigte.
     Die 7 Tage-Inzidenz beträgt im LK Karlsruhe 67,9 Fälle/100.000 Einwohner.
    Im LK Bernkastel-Wittlich (RP) haben sich in Piesport 13 Beschäftigte eines
     Flusskreuzfahrtschiffes mit Corona infiziert. Das Schiff liegt darum in Piesport im
     LK Bernkastel-Wittlich vor Anker. Laut Kreisverwaltung wurden die Passagiere von Bord
     gebracht. Das Schiff war nach Angaben der Reederei auf einer Moselkreuzfahrt von Köln
     nach Trier. Die 7 Tage-Inzidenz beträgt im LK Bernkastel-Wittlich 64,9 Fälle/100.000
     Einwohner.
    Im LK Mainz-Bingen (RP) gibt es in 3 Altenzentren Corona-Ausbrüche. Am schlimmsten
     betroffen ist ein Altenheim in Sörgenloch. Die ersten Fälle in dem betroffenem
     Seniorenheim waren vor knapp 2 Wochen bekanntgeworden. Insgesamt seien nun
     32 Personen infiziert – davon 22 Bewohner. Alle Bewohner und Mitarbeiter werden diese
     Woche erneut auf das Coronavirus getestet werden. Die 7 Tage-Inzidenz beträgt im LK
     Mainz-Bingen 35,9 Fälle/100.000 Einwohner.
Zur besseren Übersicht werden relevante Tagesaktualisierungen in ROT markiert.




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1.2   INTENSIVKAPAZITÄTEN DEUTSCHLAND

1.2.1 ÜBERSICHT FREIER INTENSIVBETTEN PRO BUNDESLAND
Die Zahlen wurden auf Basis der am 22.10.2020 im DIVI-Intensivregister gemeldeten
Einrichtungen je Bundesland generiert (gesamt 1.283 Klinikstandorte).
Seit dem 16.04.2020 sind alle Kliniken verpflichtet sich im DIVI-Intensivregister anzumelden
und täglich die aktuellen Zahlen freier und belegter Intensivbetten zu aktualisieren.
Die Färbung entspricht dem Anteil der freien Intensivbetten auf Bundeslandebene. Dieser
schwankt zwischen 14% und 40%. Deutschlandweit sind 28% freie Intensivbetten angegeben.

1.2.2 IM DIVI-INTENSIVREGISTER ERFASSTE INTENSIVKAPAZITÄTEN IN
      DEUTSCHLAND

                                                                                                                       Beur-
                         ICU low care           ICU high care             ICU ECMO                Insgesamt           teilung

                       Frei      Gesamt         Frei      Gesamt        Frei      Gesamt        Frei      Gesamt

         Baden-
                         237       1.801         660        1.365          87         106        897        3.166        28%
   Württemberg
         Bayern          254       2.353         871        1.856          93         109      1.125        4.209        27%
          Berlin          15         542         161          694          25          36        176        1.236        14%
   Brandenburg            44         472         198          395           5           6        242          867        28%
        Bremen            11         116          41          122           6           6         52          238        22%
       Hamburg            42         440         202          391          27          32        244          831        29%
         Hessen          113       1.338         341          860          35          53        454        2.198        21%
  Mecklenburg-
                          62         424         164          344          16          18        226          768        29%
   Vorpommern
  Niedersachsen          135       1.355         735        1.221          58          70        870        2.576        34%
     Nordrhein-
                         429       3.879       1.288        3.012         140         182      1.717        6.891        25%
      Westfalen
     Rheinland-
                         121         715         388          719          26          28        509        1.434        35%
           Pfalz
       Saarland           12         272         147          269          16          18        159          541        29%
        Sachsen           42         892         481          851          21          28        523        1.743        30%
       Sachsen-
                          55         542         246          490          25          29        301        1.032        29%
         Anhalt
     Schleswig-
                          25         378         390          648          16          19        415        1.026        40%
       Holstein
      Thüringen          44         493          230         408           14          15        274         901         30%
         Gesamt       1.641      16.012        6.543      13.645          610         755      8.184      29.657         28%
        ICU low care: Ohne invasive Beatmung; ICU high care: Mit invasiver Beatmung; ECMO: Extrakorporale Membranoxygenierung;
                > 20% freie Intensivbetten                   10-20 % freie Intensivbetten             < 10 % freie Intensivbetten
                                                                                             QUELLE: DIVI, STAND 22.10.2020




                                                                                                       S e i t e 23 | 37
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

1.2.3 KURZFRISTIGE PROGNOSE BENÖTIGTER INTENSIVBETTEN
Die folgenden kurzfristigen Prognosen benötigter Intensivbetten basieren auf dem
Erkrankungsbeginn von SARS-CoV-2 Fällen. Bei der Meldung erkrankter Fälle gibt es einen
Zeitverzug. Zu einem aktuellen Datum ist also nur ein Teil der neu erkrankten Fälle der letzten
Tage gemeldet. Durch Nowcasting wird eine Schätzung neu erkrankter, aber noch nicht
gemeldeter, SARS-CoV-2 Fälle unter Berücksichtigung des Diagnose- und Meldeverzug
erstellt. Aus dieser Schätzung wird die benötigte Zahl an Intensivbetten unter verschiedenen
Annahmen berechnet. Da neue Fälle nicht sofort, sondern mit einem gewissen Zeitverzug
intensivmedizinisch betreut werden müssen, kann eine kurzfristige Prognose zum Bedarf an
Intensivbetten gemacht werden. Für die Prognosen werden folgende Parameter
angenommen:
•    Für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fall zur Versorgung auf die Intensivstation muss,
     werden 1%, 3% oder 5% angenommen.
•    Die mittlere Zeit von Erkrankungsbeginn bis zur Aufnahme auf einer Intensivstation
     beträgt 10 Tage.
•    Die mittlere Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation beträgt 14 oder 21 Tage.




             bei 14-tägigem Intensivaufenthalt           bei 21-tägigem Intensivaufenthalt

--------       aktuelle Belegung 1.030, Stand 22.10.2020
----------     Start der Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2 Epidemie in
               Deutschland (Bund-Länder-Vereinbarung zu Leitlinien gegen Ausbreitung des
               Corona Virus vom 16.03.2020; Bundesweit umfangreiches Kontaktverbot vom
               23.03.2020).
                                                              Wöchentliche Aktualisierung, Stand 19.10.2020




                                                                                  S e i t e 24 | 37
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

1.3     TESTKAPAZITÄTEN
Übersicht der durchgeführten PCR Tests
                         Anzahl meldende     Anzahl Testungen         positive          prozentualer Anteil
Kalenderwoche
                              Labore                                   Tests            der positiven Tests
          37                   194                  1.164.932                10.046                      0,9
          38                   202                  1.146.193                13.253                      1,2
          39                   188                  1.155.333                14.082                      1,2
          40                   190                  1.101.080                18.279                      1,7
          41                   187                  1.186.206                29.540                      2,5
          42                   183                  1.195.661                43.308                      3,6
                                               WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 21.10.2020

Erläuterung
Die Daten zur Anzahl der in Deutschland durchgeführten PCR-Testungen werden wöchentlich
vom RKI zusammengestellt und mittwochs veröffentlicht. Ein Großteil der meldenden Labore
stammt aus einer bundesweiten Abfrage eines fachärztlichen Berufsverbands. Die Zahl der
Tests ist nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen, da in den Angaben
Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.

Prognose der täglichen PCR Testkapazitäten
                                             Anzahl meldende                      Anzahl Tests
           Kalenderwoche
                                                 Labore                             Gesamt
                38                                 165                                219.092
                39                                 170                                228.348
                40                                 168                                232.334
                41                                 166                                235.365
                42                                 164                                256.100
                43                                 167                                262.817
                                               WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 21.10.2020


Erläuterung
Die vorangestellte Tabelle gibt die prognostizierte PCR-Testkapazität pro Wochentag wieder
und wird jeweils dienstags für die folgende Kalenderwoche neu berechnet.

1.3.1 ZUSAMMENFASSUNG
     Bislang wurden insgesamt 20.380.376 Tests mit 418.871 positiven Ergebnissen
      durchgeführt.
     Die erfassten maximalen Testkapazitäten haben sich in den letzten Wochen deutlich
      erhöht. Für die 43. KW werden Kapazitäten von mind. 1.755.794 Tests prognostiziert
      (Schätzung, Zahl variiert durch Anzahl der Labore und Arbeitstage). Dies deckt den
      Bedarf für Deutschland gut ab.
     In der 42. KW wurde von 52 Laboren ein Rückstau von insgesamt
      20.799 abzuarbeitenden Proben gemeldet. 37 Labore berichteten über
      Lieferschwierigkeiten für Reagenzien (in der 41. KW 32 Labore).




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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

2     RESSOURCEN

2.1   RESSOURCEN GESUNDHEIT

2.1.1 ÜBERLASTUNGSANZEIGEN
Seit Beginn der Erfassung am 30.04.2020 sind beim Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt
41 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen in Landkreisen/kreisfreien Städten eingegangen.

Derzeit liegen dem RKI 13 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen der Kategorie 2 und 9
Mitteilungen der Kategorie 3 vor.




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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

                                 Aktueller
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             Kreis               Status der          Unterstützungsbedarf
                                                                                  Übermittlung
                                Kapazitäten
 LK Pinneberg (SH)                  2         Kontaktpersonennachverfolgung       25.09.2020
 LK Stormarn (SH)                   3         Akuter Personalmangel               07.10.2020
 Berlin (BE)                        2         Kontaktpersonennachverfolgung,      28.09.2020
                                              Quarantänebetreuung
                                              und -überwachung,
                                              Abstrichentnahme,
                                              Krisenstab der Senatsverwaltung
                                              AG Infektionsschutz LaGeSo
 LK Esslingen (BW)                  2         Kontaktpersonennachverfolgung       04.10.2020
 LK Rhein-Neckar-Kreis (BW)         2         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
 LK Karlsruhe (BW)                  3         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
 LK Calw (BW)                       2         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
                                              Ausbruchsuntersuchungen
 LK Heilbronn (BW)                  3         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
                                              Ausbruchsuntersuchungen
 LK Breisgau-                       2         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
 Hochschwarzwald (BW)                         Personalmangel
 LK Rottweil (BW)                   3         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
 LK Lörrach (BW)                    2         Kontaktpersonennachverfolgung       16.10.2020
 LK Alb-Dona-Kreis (BW)             3         Kontaktpersonennachverfolgung       19.10.2020
                                              Indexfallermittlung
 LK Ortenaukreis (BW)               3         Kontaktpersonennachverfolgung       19.10.2020
                                              Indexfallermittlung
 LK Lahn-Dill-Kreis (HE)            2         Kontaktpersonennachverfolgung       02.10.2020
 LK Offenbach (HE)                  2         Kontaktpersonennachverfolgung       02.10.2020
 LK Bergstraße (HE)                 2         Kontaktpersonennachverfolgung       08.10.2020
 SK Frankfurt (HE)                  3         Kontaktpersonennachverfolgung       08.10.2020
 LK Gießen (HE)                     2         Kontaktpersonennachverfolgung       08.10.2020
 LK Marburg-Biedenkopf (HE)         2         Kontaktpersonennachverfolgung       08.10.2020
 SK Offenbach (HE)                  3         Kontaktpersonennachverfolgung       08.10.2020
 LK Groß-Gerau (HE)                 2         Kontaktpersonennachverfolgung       19.10.2020
 SK+LK Kassel (HE)                  3         Kontaktpersonennachverfolgung       19.10.2020


Baden-Württemberg
Der LK Esslingen meldet Kapazitätsengpässe im Rahmen der Kontaktpersonennach-
verfolgung. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene eingeleitet.
Der LK Rhein-Neckar-Kreis meldet Kapaztitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es laufen bilateral Gespräche mit der Bundeswehr bezüglich Unterstützung.
Zusätzlich wurden weitere Rekrutierungen zwecks personeller Unterstützung in die Wege
geleitet.

Der LK Karlsruhe meldet, dass durch die steigenden Zahlen von Kontaktpersonen ersten
Grades die zeitnahe Nachverfolgung nicht mehr sichergestellt ist. Es wurden Mitarbeiter aus
anderen Verwaltungen des Landkreises und der Stadt abgeordnet, um bei der
Kontaktpersonennachverfolgung mitzuhelfen, und ein Antrag an die Bundeswehr bezüglich
Unterstützung gestellt.

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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

Der LK Calw meldet Kapzitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonenachverfolgung und
Ausbruchsuntersuchungen. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene zur
Unterstützung eingeleitet.

Der LK Heilbronn meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung und starke Ressourcenbindung durch Ausbruchsuntersuchen in
Flüchtlingsunterkünften und größeren Betrieben.

Der LK Breisgau - Hochschwarzwald meldet Kapazitätenengpässe durch Personalmangel. Eine
kurzfristige Personalaufstockung durch 5 Personen der Bundeswehr und weiteren Personen
aus anderen Verwaltungsbereichen des Landratsamtes ist erfolgt. Es wird fortlaufend externes
Personal rekrutiert.

Der LK Rottweil meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurde personelle Unterstützung bei der Bundeswehr angefragt.

Der LK Lörrach meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurde personelle Unterstützung bei der Bundeswehr angefragt.

Der LK Alb-Donau-Kreis meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung und der Indexfallermittlung. Es wurden bereits Maßnahmen zur
Unterstützung auf lokaler und Landesebene in die Wege geleitet. Das Gesundheitsamt bittet
um weitere Hilfeleistung von Seiten des Landesgesundheitsamtes, des RKI und von
vergleichbaren Institutionen. Ein Amtshilfeersuchen wurde nicht gestellt.
Der LK Offenburg meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Das Gesundheitsamt wird aus anderen Ämtern des Landkreises personell
unterstützt. Es laufen bilateral Gespräche zwecks Unterstützung durch die Bundeswehr.

Berlin
Das Land Berlin hat für seine bezirklichen Gesundheitsämter insgesamt Kapazitätsengpässe
der Kategorie 2 gemeldet. Das RKI wurde in diesem Rahmen am 27.09. um Amtshilfe gebeten.
Berlin wird durch Dauerentsendung einer RKI-Mitarbeiterin im Krisenstab der
Senatsverwaltung für Gesundheit sowie epidemiologische Unterstützung im LaGeSo
unterstützt; darüber hinaus entsendet das RKI Mitarbeitende an das LaGeSo und an
verschiedene Gesundheitsämter im Bereich Kontaktpersonenachverfolgung.

Hessen
Der LK Lahn-Dill-Kreis meldet Kapazitätsengpässe bei der Kontaktpersonennachverfolgung.
Zusätzliches Personal kann wegen fehlender räumlicher Kapazitäten erst Mitte November
tätig werden. Maßnahmen des Landes zur Rekrutierung zusätzlichen Personals wurden
eingeleitet.
Der LK Offenbach meldet ebenfalls Kapazitätsengpässe bei Kontaktpersonennachverfolgung.
Derzeit sind keine Kapazitäten räumlicher organisatorischer und technischer Art für weitere
Kräfte vorhanden, trotz neu erstelltem Modulbau.


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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

Der LK Bergstraße meldet ebenfalls Kapazitätenengpässe im Rahmen der
Kontaktpersonennachverfolgung. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene
eingeleitet.
Der SK Frankfurt meldet, dass die Kontanktpersonennachverfolgung aufgrund von
Kapazitätenengpässen nicht mehr vollständig durchführbar ist. Es wurden Maßnahmen zur
personellen Unterstützung eingeleitet. Am 08.10.2020 stellte SK Frankfurt ein
Amtshilfeersuchen an das RKI mit der Bitte um Unterstützung durch Containment Scouts,
dem das RKI aufgrund derzeit nicht verfügbarer weiterer Containment Scouts nicht
nachkommen konnte.

Der LK Gießen meldet ebenfalls Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene eingeleitet.
Der LK Marburg-Biedenkopf stellte am 04.10.2020 ein Amtshilfeersuchen an das RKI aufgrund
von Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung. Am 07.10.2020
stellte das RKI 2 Containment Scouts für 7-10 Tage als Unterstützung vor Ort.
Der SK Offenbach meldet ebenfalls Kapaztitätenengpässe bei der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurden Maßnahmen zur personellen Unterstützung eingeleitet. Am
08.10.2020 stellte SK Offenbach ein Amtshilfeersuchen an das RKI mit der Bitte um
Unterstützung durch Containment Scouts. Auch diesem konnte das RKI aufgrund derzeit nicht
verfügbarer weiterer Containment Scouts nicht nachkommen.

Der LK Groß-Gerau meldet Kapaztitätengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung.
Der LK und SK Kassel teilen sich ein zuständiges Gesundheitsamt und melden Kapaztitäts-
engpässe im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung.

Schleswig-Holstein
Der LK Pinneberg meldet Kapazitätsengpässe bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Das
zuständige Gesundheitsamt wird durch die Bundeswehr unterstützt.
Im LK Stormann besteht aufgrund von Ausfällen/Erkrankungen ein akuter Personalmangel.
Gespräche bzgl. einer Unterstützung durch die Bundeswehr laufen bilateral.
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

2.2   UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG DER BUNDESANSTALT TECHNISCHES
      HILFSWERK (THW)

2.2.1 ÜBERBLICK ÜBER COVID-19-EINSÄTZE IN THW-LANDESVERBÄNDEN




2.2.2 ÜBERBLICK ÜBER ANZAHL LAUFENDER COVID-19-EINSÄTZE DES THW




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