20201023_Lagebild Gemeinsamer Krisenstab BMI-BMG
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Ursächlich für den starken Anstieg der Corona-Fälle sind nach Auskunft der Stadt
zahlreiche kleinere Zusammenkünfte.
Im SK Herne (NW) sind mit Stand 22.10. 363 aktive Fälle registriert. 9 Personen befinden
sich in intensivmedizinischer Behandlung, 3 Personen müssen beatmet werden. Das
Ausbruchsgeschehen ist weiterhin diffus. 15 Bundeswehrangehörige haben ihren Dienst
aufgenommen und unterstützen nun das Gesundheitsamt. Unter anderem werden sie in
mobilen Teams eingesetzt und nehmen Abstriche.
Im LK Birkenfeld (RP) sind mit Stand 22.10. 140 aktive Fälle registriert, im Vergleich zum
Vortag wurden 9 Neuinfektionen gemeldet. 2 Personen befinden sich in
intensivmedizinischer Behandlung. Das Infektionsgeschehen lässt sich hauptsächlich auf
private Feiern zurückführen. Seit 22.10. gilt eine vorerst auf einen Monat befristete
Allgemeinverfügung. Insbesondere begrenzt die neue Vorschrift die Teilnehmerzahl bei
Veranstaltungen und untersagt Zuschauer beim Sport.
Im SK Frankfurt am Main (HE) sind mit Stand 22.10. 1.548 aktive Fälle registriert.
25 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 13 davon müssen
beatmet werden. Seit 19.10. gilt eine Maskenpflicht in der Innenstadt und im Unterricht
an weiterführenden Schulen sowie eine Sperrstunde und ein Alkoholverbot (zwischen
23 und 6 Uhr).
Im LK Vechta (NI) sind mit Stand 22.10. 346 aktive Fälle registriert, im Vergleich zum
Vortag wurden 58 Neuinfektionen verzeichnet. 1 Person befindet sich in
intensivmedizinischer Behandlung und muss beatmet werden. Ein Großteil der
Neuinfektionen resultiert weiterhin aus einer privaten Trauerfeier in Lohne, anderen
privaten Zusammenkünften im LK sowie Kontakten am Arbeitsplatz. Mit Wirkung zum
23.10. tritt eine neue Allgemeinverfügung in Kraft, die strengere Kontaktbeschränkungen
und eine Ausdehnung der Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz vorsieht.
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm (RP) sind mit Stand 22.10. 203 aktive Fälle registriert, im
Vergleich zum Vortag wurden 33 Neuinfektionen gemeldet. Keine Person befindet sich in
intensivmedizinischer Behandlung. Ein Teil der Fälle ist auf eine Infektion innerhalb einer
Familie in der VG Prüm zurückzuführen, zudem spielen private Feiern eine Rolle. Ab 26.10.
gilt eine vorübergehende Maskenpflicht ab der 5. Klasse auch im Unterricht.
Im Erzgebirgskreis (SN) wurden mit Stand 22.10. 108 Neuinfektionen verzeichnet.
12 Personen befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 8 Personen müssen
beatmet werden. Betroffen sind insbesondere 2 Pflegeeinrichtungen. Zur Eindämmung
der Corona-Pandemie wird die Maskenpflicht in SN ausgeweitet. Ab Samstag soll sie für
öffentliche Räume gelten, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten
ist. Eine Maskenpflicht gilt auch in Schulen, aber nicht im Unterricht.
Im SK Offenbach (HE) sind mit Stand 22.10. 223 aktive Fälle registriert. 9 Personen
befinden sich in intensivmedizinischer Behandlung, 1 Person wird beatmet. Die
Infektionen lassen sich teilweise auf private Feiern zurückführen. Dazu kommen immer
mehr Fälle, die durch Ansteckung bei Familienmitgliedern während der Quarantäne
entstehen. 2 Beschäftigte des Offenbacher Gesundheitsamtes wurden positiv getestet,
7 weitere Mitarbeitende, darunter die Amtsleitung, befinden sich in Quarantäne.
S e i t e 21 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Im SK Delmenhorst (NI) sind mit Stand 22.10. 279 aktive Fälle registriert, gegenüber dem
Vortag wurden 48 Neuinfektionen verzeichnet. 3 Personen befinden sich in
intensivmedizinischer Behandlung und müssen beatmet werden. Laut Verwaltung gebe es
keine einzelnen Hotspots. Die größten Risiken seien Familienfeiern, Infektionen am
Arbeitsplatz und sich in Quarantäne befindliche Kontaktpersonen im Familienkreis. Zum
gegenwärtigen Zeitpunkt schließt die Stadtverwaltung Schulschließungen nach Ende der
Herbstferien nicht mehr aus. Sie sollen jedoch möglichst vermieden werden.
Im LK Sankt Wendel (SL) sind mit Stand 21.10. 167 aktive Fälle registriert, im Vergleich
zum Vortag wurden 13 Neuinfektionen gemeldet. 1 Person befindet sich in
intensivmedizinischer Behandlung. Das Hauptinfektionsgeschehen spielt sich nach
Angabe des Landrats im privaten Bereich ab. In den vergangenen Tagen hat es an Schulen
und Kitas im Landkreis St. Wendel mehrere Corona-Fälle gegeben. Unter anderem
befinden sich über 100 Kontaktpersonen einer Lehrkraft einer Gemeinschaftsschule in
Quarantäne. Dem St. Wendeler Gesundheitsamt liegen inzwischen die restlichen Abstrich-
Ergebnisse aus dem Seniorenheim in der Gemeinde Marpingen vor. Die Tests von weiteren
5 Bewohnern und 3 Pflegekräften seien positiv gewesen.
Im SK Gelsenkirchen (NW) sind mit Stand 22.10. 460 aktive Fälle registriert, im Vergleich
zum Vortag wurden 67 Neuinfektionen gemeldet. 6 Personen befinden sich in
intensivmedizinischer Behandlung, 2 müssen beatmet werden. Die Hauptursache der
steigenden Fallzahlen sind Ansteckungen im privaten Rahmen in Familien.
Im LK Karlsruhe (BW) sind in Marxzell inzwischen 9 Bewohner eines Pflegeheims im
Zusammenhang mit der Infektion gestorben. Vor etwa 3 Wochen waren in dem
Pflegeheim die ersten Bewohner an COVID-19 erkrankt. In den folgenden Tagen wurden
von den rund 100 Bewohnern 39 positiv auf das Virus getestet, außerdem 15 Beschäftigte.
Die 7 Tage-Inzidenz beträgt im LK Karlsruhe 67,9 Fälle/100.000 Einwohner.
Im LK Bernkastel-Wittlich (RP) haben sich in Piesport 13 Beschäftigte eines
Flusskreuzfahrtschiffes mit Corona infiziert. Das Schiff liegt darum in Piesport im
LK Bernkastel-Wittlich vor Anker. Laut Kreisverwaltung wurden die Passagiere von Bord
gebracht. Das Schiff war nach Angaben der Reederei auf einer Moselkreuzfahrt von Köln
nach Trier. Die 7 Tage-Inzidenz beträgt im LK Bernkastel-Wittlich 64,9 Fälle/100.000
Einwohner.
Im LK Mainz-Bingen (RP) gibt es in 3 Altenzentren Corona-Ausbrüche. Am schlimmsten
betroffen ist ein Altenheim in Sörgenloch. Die ersten Fälle in dem betroffenem
Seniorenheim waren vor knapp 2 Wochen bekanntgeworden. Insgesamt seien nun
32 Personen infiziert – davon 22 Bewohner. Alle Bewohner und Mitarbeiter werden diese
Woche erneut auf das Coronavirus getestet werden. Die 7 Tage-Inzidenz beträgt im LK
Mainz-Bingen 35,9 Fälle/100.000 Einwohner.
Zur besseren Übersicht werden relevante Tagesaktualisierungen in ROT markiert.
S e i t e 22 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
1.2 INTENSIVKAPAZITÄTEN DEUTSCHLAND
1.2.1 ÜBERSICHT FREIER INTENSIVBETTEN PRO BUNDESLAND
Die Zahlen wurden auf Basis der am 22.10.2020 im DIVI-Intensivregister gemeldeten
Einrichtungen je Bundesland generiert (gesamt 1.283 Klinikstandorte).
Seit dem 16.04.2020 sind alle Kliniken verpflichtet sich im DIVI-Intensivregister anzumelden
und täglich die aktuellen Zahlen freier und belegter Intensivbetten zu aktualisieren.
Die Färbung entspricht dem Anteil der freien Intensivbetten auf Bundeslandebene. Dieser
schwankt zwischen 14% und 40%. Deutschlandweit sind 28% freie Intensivbetten angegeben.
1.2.2 IM DIVI-INTENSIVREGISTER ERFASSTE INTENSIVKAPAZITÄTEN IN
DEUTSCHLAND
Beur-
ICU low care ICU high care ICU ECMO Insgesamt teilung
Frei Gesamt Frei Gesamt Frei Gesamt Frei Gesamt
Baden-
237 1.801 660 1.365 87 106 897 3.166 28%
Württemberg
Bayern 254 2.353 871 1.856 93 109 1.125 4.209 27%
Berlin 15 542 161 694 25 36 176 1.236 14%
Brandenburg 44 472 198 395 5 6 242 867 28%
Bremen 11 116 41 122 6 6 52 238 22%
Hamburg 42 440 202 391 27 32 244 831 29%
Hessen 113 1.338 341 860 35 53 454 2.198 21%
Mecklenburg-
62 424 164 344 16 18 226 768 29%
Vorpommern
Niedersachsen 135 1.355 735 1.221 58 70 870 2.576 34%
Nordrhein-
429 3.879 1.288 3.012 140 182 1.717 6.891 25%
Westfalen
Rheinland-
121 715 388 719 26 28 509 1.434 35%
Pfalz
Saarland 12 272 147 269 16 18 159 541 29%
Sachsen 42 892 481 851 21 28 523 1.743 30%
Sachsen-
55 542 246 490 25 29 301 1.032 29%
Anhalt
Schleswig-
25 378 390 648 16 19 415 1.026 40%
Holstein
Thüringen 44 493 230 408 14 15 274 901 30%
Gesamt 1.641 16.012 6.543 13.645 610 755 8.184 29.657 28%
ICU low care: Ohne invasive Beatmung; ICU high care: Mit invasiver Beatmung; ECMO: Extrakorporale Membranoxygenierung;
> 20% freie Intensivbetten 10-20 % freie Intensivbetten < 10 % freie Intensivbetten
QUELLE: DIVI, STAND 22.10.2020
S e i t e 23 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
1.2.3 KURZFRISTIGE PROGNOSE BENÖTIGTER INTENSIVBETTEN
Die folgenden kurzfristigen Prognosen benötigter Intensivbetten basieren auf dem
Erkrankungsbeginn von SARS-CoV-2 Fällen. Bei der Meldung erkrankter Fälle gibt es einen
Zeitverzug. Zu einem aktuellen Datum ist also nur ein Teil der neu erkrankten Fälle der letzten
Tage gemeldet. Durch Nowcasting wird eine Schätzung neu erkrankter, aber noch nicht
gemeldeter, SARS-CoV-2 Fälle unter Berücksichtigung des Diagnose- und Meldeverzug
erstellt. Aus dieser Schätzung wird die benötigte Zahl an Intensivbetten unter verschiedenen
Annahmen berechnet. Da neue Fälle nicht sofort, sondern mit einem gewissen Zeitverzug
intensivmedizinisch betreut werden müssen, kann eine kurzfristige Prognose zum Bedarf an
Intensivbetten gemacht werden. Für die Prognosen werden folgende Parameter
angenommen:
• Für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fall zur Versorgung auf die Intensivstation muss,
werden 1%, 3% oder 5% angenommen.
• Die mittlere Zeit von Erkrankungsbeginn bis zur Aufnahme auf einer Intensivstation
beträgt 10 Tage.
• Die mittlere Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation beträgt 14 oder 21 Tage.
bei 14-tägigem Intensivaufenthalt bei 21-tägigem Intensivaufenthalt
-------- aktuelle Belegung 1.030, Stand 22.10.2020
---------- Start der Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2 Epidemie in
Deutschland (Bund-Länder-Vereinbarung zu Leitlinien gegen Ausbreitung des
Corona Virus vom 16.03.2020; Bundesweit umfangreiches Kontaktverbot vom
23.03.2020).
Wöchentliche Aktualisierung, Stand 19.10.2020
S e i t e 24 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
1.3 TESTKAPAZITÄTEN
Übersicht der durchgeführten PCR Tests
Anzahl meldende Anzahl Testungen positive prozentualer Anteil
Kalenderwoche
Labore Tests der positiven Tests
37 194 1.164.932 10.046 0,9
38 202 1.146.193 13.253 1,2
39 188 1.155.333 14.082 1,2
40 190 1.101.080 18.279 1,7
41 187 1.186.206 29.540 2,5
42 183 1.195.661 43.308 3,6
WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 21.10.2020
Erläuterung
Die Daten zur Anzahl der in Deutschland durchgeführten PCR-Testungen werden wöchentlich
vom RKI zusammengestellt und mittwochs veröffentlicht. Ein Großteil der meldenden Labore
stammt aus einer bundesweiten Abfrage eines fachärztlichen Berufsverbands. Die Zahl der
Tests ist nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen, da in den Angaben
Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.
Prognose der täglichen PCR Testkapazitäten
Anzahl meldende Anzahl Tests
Kalenderwoche
Labore Gesamt
38 165 219.092
39 170 228.348
40 168 232.334
41 166 235.365
42 164 256.100
43 167 262.817
WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 21.10.2020
Erläuterung
Die vorangestellte Tabelle gibt die prognostizierte PCR-Testkapazität pro Wochentag wieder
und wird jeweils dienstags für die folgende Kalenderwoche neu berechnet.
1.3.1 ZUSAMMENFASSUNG
Bislang wurden insgesamt 20.380.376 Tests mit 418.871 positiven Ergebnissen
durchgeführt.
Die erfassten maximalen Testkapazitäten haben sich in den letzten Wochen deutlich
erhöht. Für die 43. KW werden Kapazitäten von mind. 1.755.794 Tests prognostiziert
(Schätzung, Zahl variiert durch Anzahl der Labore und Arbeitstage). Dies deckt den
Bedarf für Deutschland gut ab.
In der 42. KW wurde von 52 Laboren ein Rückstau von insgesamt
20.799 abzuarbeitenden Proben gemeldet. 37 Labore berichteten über
Lieferschwierigkeiten für Reagenzien (in der 41. KW 32 Labore).
S e i t e 25 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
2 RESSOURCEN
2.1 RESSOURCEN GESUNDHEIT
2.1.1 ÜBERLASTUNGSANZEIGEN
Seit Beginn der Erfassung am 30.04.2020 sind beim Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt
41 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen in Landkreisen/kreisfreien Städten eingegangen.
Derzeit liegen dem RKI 13 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen der Kategorie 2 und 9
Mitteilungen der Kategorie 3 vor.
S e i t e 26 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Aktueller
Datum der
Kreis Status der Unterstützungsbedarf
Übermittlung
Kapazitäten
LK Pinneberg (SH) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 25.09.2020
LK Stormarn (SH) 3 Akuter Personalmangel 07.10.2020
Berlin (BE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung, 28.09.2020
Quarantänebetreuung
und -überwachung,
Abstrichentnahme,
Krisenstab der Senatsverwaltung
AG Infektionsschutz LaGeSo
LK Esslingen (BW) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 04.10.2020
LK Rhein-Neckar-Kreis (BW) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
LK Karlsruhe (BW) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
LK Calw (BW) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
Ausbruchsuntersuchungen
LK Heilbronn (BW) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
Ausbruchsuntersuchungen
LK Breisgau- 2 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
Hochschwarzwald (BW) Personalmangel
LK Rottweil (BW) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
LK Lörrach (BW) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 16.10.2020
LK Alb-Dona-Kreis (BW) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 19.10.2020
Indexfallermittlung
LK Ortenaukreis (BW) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 19.10.2020
Indexfallermittlung
LK Lahn-Dill-Kreis (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 02.10.2020
LK Offenbach (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 02.10.2020
LK Bergstraße (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 08.10.2020
SK Frankfurt (HE) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 08.10.2020
LK Gießen (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 08.10.2020
LK Marburg-Biedenkopf (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 08.10.2020
SK Offenbach (HE) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 08.10.2020
LK Groß-Gerau (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 19.10.2020
SK+LK Kassel (HE) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 19.10.2020
Baden-Württemberg
Der LK Esslingen meldet Kapazitätsengpässe im Rahmen der Kontaktpersonennach-
verfolgung. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene eingeleitet.
Der LK Rhein-Neckar-Kreis meldet Kapaztitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es laufen bilateral Gespräche mit der Bundeswehr bezüglich Unterstützung.
Zusätzlich wurden weitere Rekrutierungen zwecks personeller Unterstützung in die Wege
geleitet.
Der LK Karlsruhe meldet, dass durch die steigenden Zahlen von Kontaktpersonen ersten
Grades die zeitnahe Nachverfolgung nicht mehr sichergestellt ist. Es wurden Mitarbeiter aus
anderen Verwaltungen des Landkreises und der Stadt abgeordnet, um bei der
Kontaktpersonennachverfolgung mitzuhelfen, und ein Antrag an die Bundeswehr bezüglich
Unterstützung gestellt.
S e i t e 27 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Der LK Calw meldet Kapzitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonenachverfolgung und
Ausbruchsuntersuchungen. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene zur
Unterstützung eingeleitet.
Der LK Heilbronn meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung und starke Ressourcenbindung durch Ausbruchsuntersuchen in
Flüchtlingsunterkünften und größeren Betrieben.
Der LK Breisgau - Hochschwarzwald meldet Kapazitätenengpässe durch Personalmangel. Eine
kurzfristige Personalaufstockung durch 5 Personen der Bundeswehr und weiteren Personen
aus anderen Verwaltungsbereichen des Landratsamtes ist erfolgt. Es wird fortlaufend externes
Personal rekrutiert.
Der LK Rottweil meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurde personelle Unterstützung bei der Bundeswehr angefragt.
Der LK Lörrach meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurde personelle Unterstützung bei der Bundeswehr angefragt.
Der LK Alb-Donau-Kreis meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung und der Indexfallermittlung. Es wurden bereits Maßnahmen zur
Unterstützung auf lokaler und Landesebene in die Wege geleitet. Das Gesundheitsamt bittet
um weitere Hilfeleistung von Seiten des Landesgesundheitsamtes, des RKI und von
vergleichbaren Institutionen. Ein Amtshilfeersuchen wurde nicht gestellt.
Der LK Offenburg meldet Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Das Gesundheitsamt wird aus anderen Ämtern des Landkreises personell
unterstützt. Es laufen bilateral Gespräche zwecks Unterstützung durch die Bundeswehr.
Berlin
Das Land Berlin hat für seine bezirklichen Gesundheitsämter insgesamt Kapazitätsengpässe
der Kategorie 2 gemeldet. Das RKI wurde in diesem Rahmen am 27.09. um Amtshilfe gebeten.
Berlin wird durch Dauerentsendung einer RKI-Mitarbeiterin im Krisenstab der
Senatsverwaltung für Gesundheit sowie epidemiologische Unterstützung im LaGeSo
unterstützt; darüber hinaus entsendet das RKI Mitarbeitende an das LaGeSo und an
verschiedene Gesundheitsämter im Bereich Kontaktpersonenachverfolgung.
Hessen
Der LK Lahn-Dill-Kreis meldet Kapazitätsengpässe bei der Kontaktpersonennachverfolgung.
Zusätzliches Personal kann wegen fehlender räumlicher Kapazitäten erst Mitte November
tätig werden. Maßnahmen des Landes zur Rekrutierung zusätzlichen Personals wurden
eingeleitet.
Der LK Offenbach meldet ebenfalls Kapazitätsengpässe bei Kontaktpersonennachverfolgung.
Derzeit sind keine Kapazitäten räumlicher organisatorischer und technischer Art für weitere
Kräfte vorhanden, trotz neu erstelltem Modulbau.
S e i t e 28 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
Der LK Bergstraße meldet ebenfalls Kapazitätenengpässe im Rahmen der
Kontaktpersonennachverfolgung. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene
eingeleitet.
Der SK Frankfurt meldet, dass die Kontanktpersonennachverfolgung aufgrund von
Kapazitätenengpässen nicht mehr vollständig durchführbar ist. Es wurden Maßnahmen zur
personellen Unterstützung eingeleitet. Am 08.10.2020 stellte SK Frankfurt ein
Amtshilfeersuchen an das RKI mit der Bitte um Unterstützung durch Containment Scouts,
dem das RKI aufgrund derzeit nicht verfügbarer weiterer Containment Scouts nicht
nachkommen konnte.
Der LK Gießen meldet ebenfalls Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurden Maßnahmen auf lokaler und Landesebene eingeleitet.
Der LK Marburg-Biedenkopf stellte am 04.10.2020 ein Amtshilfeersuchen an das RKI aufgrund
von Kapazitätenengpässe im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung. Am 07.10.2020
stellte das RKI 2 Containment Scouts für 7-10 Tage als Unterstützung vor Ort.
Der SK Offenbach meldet ebenfalls Kapaztitätenengpässe bei der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Es wurden Maßnahmen zur personellen Unterstützung eingeleitet. Am
08.10.2020 stellte SK Offenbach ein Amtshilfeersuchen an das RKI mit der Bitte um
Unterstützung durch Containment Scouts. Auch diesem konnte das RKI aufgrund derzeit nicht
verfügbarer weiterer Containment Scouts nicht nachkommen.
Der LK Groß-Gerau meldet Kapaztitätengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung.
Der LK und SK Kassel teilen sich ein zuständiges Gesundheitsamt und melden Kapaztitäts-
engpässe im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung.
Schleswig-Holstein
Der LK Pinneberg meldet Kapazitätsengpässe bei der Kontaktpersonennachverfolgung. Das
zuständige Gesundheitsamt wird durch die Bundeswehr unterstützt.
Im LK Stormann besteht aufgrund von Ausfällen/Erkrankungen ein akuter Personalmangel.
Gespräche bzgl. einer Unterstützung durch die Bundeswehr laufen bilateral.
QUELLE: RKI, STAND 20.10.2020
S e i t e 29 | 37
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
2.2 UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG DER BUNDESANSTALT TECHNISCHES
HILFSWERK (THW)
2.2.1 ÜBERBLICK ÜBER COVID-19-EINSÄTZE IN THW-LANDESVERBÄNDEN
2.2.2 ÜBERBLICK ÜBER ANZAHL LAUFENDER COVID-19-EINSÄTZE DES THW
S e i t e 30 | 37