abl-08
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Amtsblätter bis 2018“
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932 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 8 2016
EWE TEL meint, dies lasse sich aktuell nicht vorhersehen, sei aber eher unwahrscheinlich,
da der Vorleistungserbringer zurzeit die Verwendung eines All-IP-Netzes forciert und die L2-
Vorleistung eher benachteilige.
Auch das Unternehmen sdt.net betont seine [BuG].
Abschließend meint Verizon, [BuG].
Bei der Darstellung der nachfolgenden Punkte Nr. 19 bis Nr. 25 wird von Seiten der Bundes-
netzagentur auf eine detaillierte Wiedergabe der einzelnen Antworten der Unternehmen ver-
zichtet. Vielmehr wird aus Gründen der Übersichtlichkeit eine zusammenfassende Darstel-
lung gewählt. Von den befragten Unternehmen fließen die Antworten der DNS:AG und von
TeleColumbus nicht weiter in die nachfolgende Auswertung ein. Das Unternehmen DNS:AG
fragt Mietleitungen nur in einem [BuG] Umfang nach (unter [BuG] Euro/Jahr). Die TeleCo-
lumbus fragt [BuG] nach.
19. Umfang und Art der Nachfrage
Unter Berücksichtigung der obigen Ausführungen fragen von den übrigen insgesamt 37 be-
fragten Unternehmen 24 Unternehmen Abschluss-Segmente von klassischen Mietleitungen
in unterschiedlichem Ausmaß nach. Sechs Unternehmen fragen derartige Abschluss-
Segmente nicht nach ([BuG]). Die Nachfrage des Unternehmens NetAachen wird sowohl für
klassische als auch ethernetbasierte Mietleitungen [BuG] abgedeckt. Die Unternehmen
[BuG] machen keine Angaben zur Nachfrage von klassischen Mietleitungen. Drei Unterneh-
men fragen nur ausnahmsweise und in geringem Umfang Mietleitungen nach ([BuG]) und
machen daher keine näheren Angaben. Die Unternehmen [BuG] nehmen keine Unterschei-
dung in Bandbreiten vor und können daher nach eigenen Angaben keine Unterscheidung
zwischen klassischen und ethernetbasierten Mietleitungen treffen. Auch [BuG] kann nicht
nach klassischen und ethernetbasierten Mietleitungen unterscheiden. Die Angaben werden
den Eintragungen in den Tabellen entsprechend berücksichtigt. Die Unternehmen [BuG] täti-
gen nur Angaben für das Jahr 2013.
Insgesamt wurden im Jahr 2011 Abschluss-Segmente von klassischen Mietleitungen im Um-
fang von etwa 55.000 Stück und im Wert von etwa 147 Mio. € nachgefragt. Darin enthalten
sind etwa 1,3 Mio. € und 150 Stück, die nicht nach Bandbreiten bzw. nach klassischen und
ethernetbasierten Mietleitungen unterschieden werden können.
Im Jahr 2012 wurden Abschluss-Segmente von klassischen Mietleitungen im Umfang von
etwa 55.000 Stück und im Wert von etwa 157 Mio. € nachgefragt. Darin enthalten sind etwa
1 Mio. € und 133 Stück, die nicht nach Bandbreiten bzw. nach klassischen und ethernetba-
sierten Mietleitungen unterschieden werden können.
Im Jahr 2013 betrug die Nachfrage nach Abschluss-Segmenten von klassischen Mietleitun-
gen etwa 56.000 Stück im Wert von etwa 172 Mio. €. Auch hier ist ein Umfang von etwa
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15 Mio. € und 290 Stück, die nicht nach Bandbreiten bzw. nach klassischen und ethernetba-
sierten Mietleitungen unterschieden werden können, enthalten.19
Hinsichtlich der Verteilung der Nachfrage auf Bandbreiten ist beispielsweise auszuführen,
dass für alle Zeiträume die Abschluss-Segmente mit einer Bandbreite von 2 Mbit/s die wert-
mäßig stärkste nachgefragte Bandbreitenkategorie ist, und zwar für 2011 ca. 46 %, für 2012
ca. 43 % und für 2013 ca. 41 %, während sie zugleich jeweils etwa ca. 80 % der mengen-
mäßigen Nachfrage ausmacht. Anders verhält es sich für die wertmäßig zweitstärkste nach-
gefragte Bandbreitenkategorie von 155 Mbit/s. So macht diese zwischen ca. 21 % und ca.
26 % der wertmäßigen Nachfrage aus, während sie zugleich jeweils nur zwischen ca. 8 %
und ca. 11 % der mengenmäßigen Nachfrage ausmacht.
Hinsichtlich der ethernetbasierten Mietleitungen ergibt sich ein leicht verändertes Bild. Hier
fragen 27 Unternehmen derartige Mietleitungen ebenfalls in unterschiedlichem Ausmaß
nach. Sieben Unternehmen fragen keine oder nur in geringem Umfang ethernetbasierte
Mietleitungen nach und machen daher keine näheren Angaben ([BuG]). Drei Unternehmen
haben keine Aussage getätigt ([BuG]). Vier Unternehmen haben die Angaben nicht für alle
Jahre getätigt ([BuG]).
Insgesamt wurden im Jahr 2011 Abschluss-Segmente von ethernetbasierten Mietleitungen
im Umfang von ca. 5.000 Stück und im Wert von ca. 73 Mio. € nachgefragt. Darin enthalten
sind ca. 37 Mio. € und 16 Stück, die nicht auf einzelne Bandbreiten zu verteilen sind.
Im Jahr 2012 wurden Abschluss-Segmente von ethernetbasierten Mietleitungen im Umfang
von ca. 79 Mio. € und 7.670 Stück nachgefragt. Darin enthalten sind ca. 36 Mio. € und
24 Stück, die nicht auf bestimmte Bandbreiten verteilt werden können.
Im Jahr 2013 wurden Abschluss-Segmente von ethernetbasierten Mietleitungen im Umfang
von ca. 123 Mio. € und ca. 11.000 Stück nachgefragt. Darin enthalten sind ca. 52 Mio. € und
769 Stück, die nicht auf bestimmte Bandbreiten verteilt werden können.20
Hinsichtlich der Verteilung der Nachfrage auf Bandbreiten ist beispielsweise auszuführen,
dass für alle Zeiträume die Abschluss-Segmente mit einer Bandbreite von 10 Mbit/s,
100 Mbit/s und 1 Gbit/s die wertmäßig stärksten nachgefragten Bandbreitenkategorien aus-
machen.
Wertmäßige Nachfrage (gerundet)
2011 2012 2013
10 Mbit/s 20 % 22 % 13 %
100 Mbit/s 23 % 24 % 16 %
1 Gbit/s 25 % 23 % 14 %
19 Hierbei ist zu berücksichtigen, dass drei Unternehmen keine eindeutige Aufteilung der Nachfrage auf klassi-
sche bzw. ethernetbasierte Abschluss-Segmente sowie auf einzelne Bandbreiten von Mietleitungen vornehmen
konnten. Fünf Unternehmen konnten keine Angaben zu der Höhe der wertmäßigen, ein Unternehmen nicht zu
der Höhe der mengenmäßigen Nachfrage tätigen.
20 Auch hierbei ist zu berücksichtigen, dass einige wenige Unternehmen keine eindeutige Aufteilung der Nachfra-
ge auf klassische bzw. ethernetbasierte Abschluss-Segmente sowie auf einzelne Bandbreiten von Mietleitungen
vornehmen konnten. Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass nicht alle Unternehmen korrespondierende Mengen
zu den entsprechenden Kosten angegeben haben.
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Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Jahr 2013 ca. 22 Mio. € auf die Bandbreite von
4 Gbit/s entfallen, wodurch diese Bandbreite mit ca. 32 % den größten wertmäßigen Anteil
erhält. Mengenmäßig entfällt auf die Bandbreite von 4 Gbit/s ein Anteil von ca. 6 %.
Mengenmäßige Nachfrage (gerundet)
2011 2012 2013
10 Mbit/s 30 % 29 % 24 %
100 Mbit/s 22 % 19 % 17 %
1 Gbit/s 15 % 12 % 9%
Mengenmäßig machen die 10 Mbit/s ethernetbasierten Mietleitungen in den Jahren 2011 bis
2013 den größten Anteil aus.
20. Entwicklung der Nachfrage
Aufgrund der Freiwilligkeit der Fragestellung haben sich insgesamt nur 12 der 37 befragten
Unternehmen zur Entwicklung der Nachfrage nach Abschluss-Segmenten von klassischen
Mietleitungen geäußert. Die restlichen 25 Unternehmen haben von einer Beantwortung der
Frage abgesehen. Von den zwölf Unternehmen haben zehn Unternehmen konkrete Mengen-
und Wertangaben (BCC, BT, envia TEL, E-Plus, EWE TEL NetCologne, sdt-net, Telefónica,
TMR sowie WOBCOM) und ein Unternehmen (HSE Medianet) nur Angaben bezüglich der
verwendeten Technik in bestimmten Bandbreiten gemacht. Ein Unternehmen (UMKBW)
kann nur für 2014 eine zahlenmäßige Prognose abgeben.
Demnach planten bzw. planen die zehn Unternehmen mit konkreten Mengen- und Wertan-
gaben folgende Nachfrage für die Jahre 2014, 2015 und 2016.
Prognostizierte wert- und mengenmäßige Angaben für klassische Mietleitungen21:
2014 2015 2016
Wertmäßige Nachfrage 54.192.126 € 48.013.747 € 45.507.404 €
Mengenmäßige Nach- 15.040 13.009 10.987
frage
Zur Entwicklung der Nachfrage nach ethernetbasierten Mietleitungen haben sich 16 der 37
befragten Unternehmen geäußert. Von den 16 Unternehmen haben zehn Unternehmen kon-
krete Mengen- und Wertangaben (BCC, BT, envia TEL, E-Plus, EWE TEL, K-net, sdt.net,
Telefónica, TMR sowie WOBCOM) getätigt. Demnach planten bzw. planen diese zehn Un-
ternehmen mit konkreten Mengen- und Wertangaben eine Nachfrage für die Jahre 2014 bis
2016. Sechs Unternehmen planen vorwiegend entweder nur Mengen (CNT AG, Verizon,
WEMACOM) oder nur Kosten (Ecotel) oder nur für einzelne Jahre (IQOM 2014/2015, UM-
KBW 2014, Verizon Kosten 2014, WEMACOM Mengen 2014/2015).
Prognostizierte wert- und mengenmäßige Angaben für ethernetbasierte Mietleitungen22:
21 Unbeschaltete Glasfaser (dark fibre) bleibt unberücksichtigt.
22
Unbeschaltete Glasfaser (dark fibre) bleibt unberücksichtigt.
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2014 2015 2016
Wertmäßige Nachfrage 85.212.624 € 64.953.645 € 74.364.315 €
Mengenmäßige Nach- 9.326 9.760 11.205
frage
21. Verwendungszweck
Insgesamt haben 27 Unternehmen Angaben zum Verwendungszweck getätigt. Von diesen
27 Unternehmen konnten fünf Unternehmen (DOKOM, TDG, euNetworks, teliko und Versa-
tel) keine detaillierten Angaben machen. Die restlichen 22 Unternehmen haben zum großen
Teil sehr detaillierte Angaben, sowohl getrennt nach klassischen und ethernetbasierten Ab-
schluss-Segmenten als auch nach Bandbreiten getätigt.23
So haben diese Unternehmen hinsichtlich der Abschluss-Segmente von klassischen Mietlei-
tungen vorwiegend folgende Verwendungszwecke angeführt, die getrennt nach Bandbreiten
tabellenförmig dargestellt sind:24
Verwendungszweck 2 nx2 34 155 622 2,5 10 sonstige
Mbit/s Mbit/s Mbit/s Mbit/s Mbit/s Gbit/s Gbit/s
Anbindung von Kun- 22 12 21 18 15 13 10 126
denstandorten; Weiter-
vermietung als End-
kundenmietleitung25
Aufbau des eigenen 7 6 8 10 9 8 6 2
Festnetzes
Standortvernetzung 1 0 1 1 1 1 0 0
Weitervermietung als 7 6 8 7 7 6 5 0
Carriermietleitung
Vorleistungsprodukte 0 0 1 1 1 0 0 0
(ICA bzw. PoP, HvT-
Anbindung
Aufbau Extranet für 1 0 0 1 1 1 0 0
andere Unternehmen
Anbindung von Mobil- 2 1 2 1 1 0 0 0
funkstandorten
Eigenes Backbone 0 0 0 1 1 1 1 0
23 Davon kann ein Unternehmen ([BuG]) keine Aussagen zum Verwendungszweck bei klassischen Mietleitungen
machen, da es diese nicht anbietet.
24 Der Wert in jedem Tabellenfeld gibt an, wie viele der Unternehmen diesen Verwendungszeck jeweils genannt
haben unabhängig von einer durch die Unternehmen erfolgten prozentualen Gewichtung des Verwendungs-
zwecks pro Bandbreite. Demnach sind Mehrfachnennungen pro Unternehmen und Bandbreite möglich.
25 Hierunter werden auch die von Unternehmen genannten Verwendungszwecke Geschäftskundenanbindung,
Callcenteranbindung, Internet Access, TK-Anlagenkopplung und Kundenleitungen subsumiert.
26
[BuG].
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Sonstige Anwendun- 1 0 0 0 0 0 1 0
gen27
Hinsichtlich der Abschluss-Segmente von ethernetbasierten Mietleitungen haben diese Un-
ternehmen vorwiegend folgende Verwendungszwecke angeführt, die ebenfalls getrennt nach
Bandbreiten tabellenförmig dargestellt sind:28
Verwen- 2 2,5 5 10 12 50 100 150 300 600 1 10 sons-
dungszweck M- M- M- M- M- M- M- M- M- M- G- G- tige
bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/
s s s s
s s s s s s s s
Anbindung 18 14 15 24 11 17 26 13 13 10 16 13 2
von Kunden- 30
standorten;
Weiterver-
mietung als
Endkunden-
mietleitung29
Aufbau des 3 2 2 2 2 3 2 3 3 3 4 3 232
eigenen
Festnetzes31
Standortver- 2 1 1 2 1 2 2 1 1 1 2 2 1
netzung
(auch via IP)
Weiterver- 8 6 7 9 6 7 9 7 6 6 8 7 0
mietung als
Carriermiet-
leitung
Vorleis- 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 2 0
tungsproduk-
te (ICA bzw.
PoP, HvT-
Anbindung,
Aufbau 2 1 1 2 1 1 2 1 1 1 2 1 0
Extranet für
andere Un-
ternehmen
Anbindung 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1 0 1 334
von Mobil-
funkstandor-
ten33
27 Hierunter werden die Verwendungszwecke Übertragung von Audio- und Videosignalen und Zusammenschal-
tung für Sprachdienste subsumiert.
28 Der Wert in jedem Tabellenfeld gibt an, wie viele der Unternehmen diesen Verwendungszeck jeweils genannt
haben unabhängig von einer durch die Unternehmen erfolgten prozentualen Gewichtung des Verwendungszwe-
ckes pro Bandbreite. Demnach sind Mehrfachnennungen pro Unternehmen pro Bandbreite möglich.
29 Hierunter werden auch die von Unternehmen genannten Verwendungszwecke Geschäftskundenanbindung,
Callcenteranbindung, Internet Access, TK-Anlagenkopplung, eigene Dienste und Kundenleitungen subsumiert.
30 Bandbreite ([BuG]).
31 Hierunter wird auch der von Unternehmen angegebene Verwendungszweck „interne Verwendung“ subsumiert.
32Unbeschaltete Glasfaser, [BuG].
33 Hierunter wird auch der von Unternehmen angegebene Verwendungszweck „LTE/UMTS-Anbindung“ subsu-
miert.
34
Unbeschaltete Glasfaser, [BuG].
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Eigenes 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 3 135
Backbone
Sonstige 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1
Anwendun-
gen36
22. Wechselverhalten aus der Perspektive eines Nachfragers
Insgesamt haben 26 Unternehmen Angaben zum Wechselverhalten getätigt. Von diesen
26 Unternehmen konnten zwei Unternehmen (TDG, K-Net) keine detaillierten Angaben ma-
chen. Die restlichen 24 Unternehmen haben zum großen Teil detaillierte Angaben sowohl
getrennt nach klassischen und ethernetbasierten Abschluss-Segmenten als auch nach
Bandbreiten getätigt.37
So haben diese Unternehmen hinsichtlich der Abschluss-Segmente von klassischen Mietlei-
tungen folgendes Wechselverhalten angeführt, das getrennt nach Bandbreiten tabellenförmig
dargestellt ist:38
Wechselverhalten klas- 2 nx2 34 155 622 2,5 10 sonsti-
sische Mietleitungen Mbit/s Mbit/s Mbit/s Mbit/ Mbit/ Gbit/s Gbit/s ge
s s
Keine Veränderung 12 9 7 9 8 6 5 0
Wechsel zu ethernetba- 8 4 11 13 10 6 5 1
siertem Abschluss-
Segment
Anbieterwechsel 1 1 1 1 1 1 1 0
Wechsel zu Glasfaser39 1 0 1 1 3 3 3 0
Verringerung der Nach- 1 1 2 1 1 0 0 0
frage (z. B. Kündigung)
Eigenrealisierung40 0 0 0 0 0 1 1 0
Wechsel auf höhere 0 0 3 1 1 0 0 0
Bandbreite
35 Unbeschaltete Glasfaser, [BuG].
36 Hierunter werden die Verwendungszwecke „Übertragung von Audio- und Videosignalen“ und „Zusammenschal-
tung für Sprachdienste“ subsumiert.
37 Davon konnte ein Unternehmen ([BuG]) keine Aussagen zum Wechselverhalten bei klassischen Mietleitungen
machen, da es diese nicht anbietet.
38 Der Wert in jedem Tabellenfeld gibt an, wie viele der Unternehmen dieses Wechselverhalten jeweils genannt
haben. Hierbei sind Mehrfachnennungen pro Unternehmen pro Bandbreite möglich.
39 Wechsel auf Glasfaser in der Regel abhängig von der Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit.
40
In der Regel handelt es sich um Einzelfallprüfungen, die abhängig von der Wirtschaftlichkeit sind.
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Wechsel auf niedrigere 0 1 1 1 0 0 0 0
Bandbreite
Prüfung der Realisie- 1 1 1 1 1 0 0 0
rung mittels Richtfunk
Bei Angaben verschiedener Alternativen durch das Unternehmen wurden alle Alternativen
erfasst. Vodafone macht keine näheren Angaben zu den Alternativen im Bereich von 2,5
Gbit/s und wurde daher in diesem Segment nicht erfasst.
Hinsichtlich der Abschluss-Segmente von ethernetbasierten Mietleitungen haben diese Un-
ternehmen folgendes Wechselverhalten angeführt, das ebenfalls getrennt nach Bandbreiten
tabellenförmig dargestellt ist:41
Wechsel- 2 2,5 5 10 12 50 100 150 300 600 1 10 sons-
verhalten M- M- M- M- M- M- M- M- M- M- G- G- tige
ethernet- bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/ bit/
basierte s s s s s s s s s s s s
Mietleitun-
gen
Keine 14 12 14 18 10 15 17 9 10 8 12 12 3
Verände-
rung
Wechsel 2 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
zu klassi-
schem
Abschluss-
Segment
Anbieter- 2 0 0 3 1 2 3 1 0 0 3 3 0
wechsel
Wechsel 1 1 1 2 1 2 3 2 2 3 5 6 1
zu Glas-
faser42
Verringe- 0 1 1 0 0 0 0 1 1 1 1 1 0
rung der
Nachfrage
(z. B. Kün-
digung)
Eigenrea- 0 0 0 0 0 0 1 2 2 2 2 2 0
lisierung43
Wechsel 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0
auf höhere
Bandbreite
Wechsel 0 0 1 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0
auf niedri-
gere
Bandbreite
41 Der Wert in jedem Tabellenfeld gibt an, wie viele der Unternehmen dieses Wechselverhalten jeweils genannt
haben. Hierbei sind Mehrfachnennungen pro Unternehmen pro Bandbreite möglich.
42 Wechsel auf Glasfaser in der Regel abhängig von der Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit.
43
In der Regel handelt es sich um Einzelfallprüfungen, die abhängig von der Wirtschaftlichkeit sind.
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Wechsel 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0
auf Bit-
strom
Bei Angaben verschiedener Alternativen durch das Unternehmen wurden alle Alternativen
erfasst. Bei einigen Unternehmen gibt es offenbar eine Wechselbereitschaft, die jedoch
mangels Alternativen nicht realisiert wird.
23. Migration
Insgesamt haben 35 Unternehmen Angaben zur Migration getätigt. Von den 35 Unterneh-
men haben drei Unternehmen angegeben, dass die vollständige Migration von klassischen
Mietleitungen auf ethernetbasierte Mietleitungen bereits erfolgt sei ([BuG]) bzw. dass das
Unternehmen bereits schon jetzt nur über ethernetbasierte Mietleitungen verfüge ([BuG]).
Neun Unternehmen (CNT, TDG, ecotel, EWE TEL, HL komm, IQOM, M-net, TMR,
WOBCOM) haben keine detaillierten Angaben gemacht. Die restlichen 26 Unternehmen ha-
ben zum großen Teil detaillierte Angaben getrennt nach den oben genannten Migrationsvari-
anten getätigt. CNT und ecotel tätigen Angaben zur [BuG], WOBCOM nicht. In die Auswer-
tung sind Mehrfachnennungen eingeflossen.
Hinsichtlich der Migration von klassischen Mietleitungen auf ethernetbasierte Mietleitungen
ergibt sich somit folgendes Bild:
In mehr In 1 bis 2 Innerhalb Innerhalb Nie Sonstiges
als 2 Jah- Jahren 1 Jahres von 6 Mo-
ren naten
Alternative 944 6 1 4 0 64546
Teilumstieg 6 8 2 3 0 847
Komplettumstieg 6 2 0 1 5 1348
Envia TEL macht den Zeithorizont für den teilweisen und vollständigen Umstieg abhängig
vom [BuG].
Verizon gibt an, [BuG].
Hinsichtlich der Migration von klassischen Mietleitungen auf unbeschaltete Glasfaser ergibt
sich folgendes Bild:
In mehr In 1 bis 2 Innerhalb Innerhalb Nie Sonstiges
als 2 Jah- Jahren 1 Jahres von 6 Mo-
ren naten
Alternative49 3 1 2 3 4 185051
Teilumstieg52 5 4 3 2 4 1853
44 Alle Endkunden und Backbonebandbreiten ([BuG]).
45 Kostenabhängig ([BuG]).
46 Bereits im Angebot [BuG]).
47 Bereits im Angebot ([BuG].
48 Wenn die Gesamtkosten (inkl. Synchronisation, Takt) kleiner als SDH-Kosten sind, auch zeitnah [BuG]).
49 Mehrfachnennung bei [BuG].
50 Bei E-Plus bereits in der Umsetzung, [BuG] bereits Bestandteil des Produktportfolios.
51
Alle Bandbreiten [BuG]).
50
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940 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 8 2016
Komplettumstieg 1 0 0 0 9 19
Envia TEL macht den Zeithorizont abhängig von [BuG].
Hinsichtlich der Migration von ethernetbasierten Mietleitungen auf unbeschaltete Glasfaser
ergibt sich folgendes Bild:
In mehr In 1 bis 2 Innerhalb Innerhalb Nie Sonstiges
als 2 Jah- Jahren 1 Jahres von 6 Mo-
ren naten
Alternative 3 2 1 3 7 185455
Teilumstieg 6 4 2 2 6 1856
Komplettumstieg 2 0 0 0 8 20
sdt.net gibt für die teilweise Umstellung für alle Varianten einen Zeitraum von [BuG] an.
Telefónica gibt für die [BuG] an.
E-Plus merkt an, dass der Umstieg auf [BuG].
Verizon gibt an, [BuG].
24. Preisgestaltung
Insgesamt haben 3557 Unternehmen Angaben zur Preisgestaltung getätigt. Von diesen
35 Unternehmen haben fünf Unternehmen (CNT, Ecotel, M-net, NetAachen, QSC) nur teil-
weise 58 Angaben gemacht, sind in der Auswertung jedoch dennoch berücksichtigt. Die rest-
lichen 30 Unternehmen haben zum großen Teil detaillierte Angaben getrennt nach den oben
genannten Preisgestaltungsvarianten getätigt (Mehrfachnennungen sind möglich).
Hinsichtlich der Preisgestaltung bei der Betrachtung des Verhältnisses klassische Mietleitun-
gen und ethernetbasierte Mietleitungen ergibt sich folgendes Bild:
Keine wesentlichen Wesentlich Sonstiges (inkl. keine
Angaben)
Preisunterschiede 5 1359 1560
(allgemein)
52 Mehrfachnennung bei [BuG].
53 Abhängig vom Angebot ([BuG]).
54 Je nach Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit Anmietung von unbeschalteter Glasfaser ([BuG]).
55 Ist bereits in der Umsetzung ([BuG]).
56 Abhängig vom Angebot ([BuG]).
57 Keine Angaben von [BuG].
58 [BuG] hat die Nutzung der klassischen Mietleitungen im Jahr 2008 eingestellt.
59 Es bestehen preislich wesentliche Unterschiede zwischen Abschluss-Segmenten mit traditionellen Schnittstel-
len und Abschluss-Segmenten mit Ethernet-Schnittstellen, sofern hierbei Ethernet-Mietleitungen verwendet wer-
den. [BuG]. Absehbar erscheint ein Preisniveau von bis zu [BuG] % unter dem heutigen SDH-Niveau realistisch
([BuG]).
60 [BuG] sind keine pauschalen Antworten möglich, für [BuG] kommt es darauf an, wie der Ethernetdienst produ-
ziert wird (Ethernet over SDH (tendenziell teuer) oder Ethernet over WDM (tendenziell günstig)).
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8 2016 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 941
Hinsichtlich der Bereitstellungsentgelte und laufenden Entgelte bei der Betrachtung des Ver-
hältnisses klassische Mietleitungen und ethernetbasierte Mietleitungen ergibt sich folgendes
Bild:
Meist etwas günsti- Meist teurer Sonstiges (inkl.
ger keine Angaben)
Bereitstellungsentgelte 146162 463 146465
Laufende Entgelte 176667 568 1169
Hinsichtlich der Preisgestaltung bei der Betrachtung des Verhältnisses klassische Mietleitun-
gen und unbeschaltete Glasfaser ergibt sich folgendes Bild:
Keine wesentlichen Wesentlich Sonstiges (inkl.
keine Angaben)
Preisunterschiede 0 9 2470
(allgemein)
Hinsichtlich der Bereitstellungsentgelte und laufenden Entgelte bei der Betrachtung des Ver-
hältnisses klassische Mietleitungen und unbeschaltete Glasfaser ergibt sich folgendes Bild:
Meist etwas günsti- Meist teurer Sonstiges (inkl.
ger keine Angaben)
Bereitstellungsentgelte 1 1071 21
Laufende Entgelte 5 7 21
Hinsichtlich der Preisgestaltung bei der Betrachtung des Verhältnisses ethernetbasierte Miet-
leitungen und unbeschaltete Glasfaser ergibt sich folgendes Bild:
Keine wesentlichen Wesentlich Sonstiges (inkl.
keine Angaben)
Preisunterschiede 0 9 2472
(allgemein)
61Festnetzbetreiber ([BuG]).
62
Letztere sind hinsichtlich der Bereitstellungsentgelte und der laufenden Entgelte meist sogar etwas günstiger
als Abschluss-Segmente mit traditionellen Schnittstellen ([BuG]).
63 [BuG].
64 Vergleichbar ([BuG]).
65 Es kommt [BuG] darauf an, wie der Ethernetdienst produziert wird (Ethernet over SDH (tendenziell teuer) oder
Ethernet over WDM (tendenziell günstig)).
66Festnetzbetreiber ([BuG]).
67 Letztere sind hinsichtlich der Bereitstellungsentgelte und der laufenden Entgelte meist sogar etwas günstiger
als Abschluss-Segmente mit traditionellen Schnittstellen ([BuG]).
68 TDG ([BuG]).
69 Es kommt für [BuG] darauf an, wie der Ethernetdienst produziert wird (Ethernet over SDH (tendenziell teuer)
oder Ethernet over WDM (tendenziell günstig)).
70 [BuG] sind keine pauschalen Angaben möglich.
71 Bedingt durch Tiefbau ([BuG]).
72
[BuG] sind keine pauschalen Angaben möglich.
52
Bonn, 4. Mai 2016