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Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                         für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
11 2014                                          – Mitteilungen, Qualifizierte elektronische Signatur,             1559
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          DECLMAN-030-DSO-3.4_v1.0


          3.2.4   Integritätsprüfung
          Die Teil-Signaturanwendungskomponente digiSeal office verfügt entsprechend § 15 Abs. 4 SigV über
          Selbstprüfungsmechanismen zum Schutz vor Manipulation der Software. Die Programmbestandteile
          von digiSeal office sind signiert. Diese Signaturen werden bei jedem Programmstart durch die
          Komponente selbständig auf Integrität geprüft. Im Falle einer Manipulation wird dies dem Anwender
          eindeutig angezeigt.
          Die ausführbaren Programme und dynamisch geladenen Bibliotheken sind konform zum PKCS#7-
          Standard elektronisch signiert. Eine Prüfung der elektronischen Signaturen ist jederzeit mit einer
          Common PKI (vormals ISIS-MTT)-konformen Signaturprüfsoftware, die konform zum PKCS#7-
          Standard signierte Dateien verifizieren kann, möglich.


          3.2.5   Anwendungsbereich
          Als Anwendungsbereich ist die Nutzung, z.B. im privatwirtschaftlichen und behördlichen Umfeld, in
          einem geschützten Einsatzbereich anzusehen.


          3.2.6   Abgrenzung
          Weitere Funktionen der Softwarekomponente digiSeal office sind nicht Gegenstand dieser
          Herstellererklärung.
          Anwendungen, die das Produkt digiSeal office nutzen, sind nicht Gegenstand der Herstellererklärung.


          3.3 Erzeugung qualifizierter elektronischer Signaturen
          digiSeal office dient zur Erstellung von elektronischen Signaturen. Dazu übernimmt digiSeal office bei
          der Erstellung von elektronischen Signaturen folgende Teilaufgaben: Hashwertbildung,
          Kommunikation mit der SSEE zur Signierung eines Hashwertes (Bildung einer elektronischen
          Signatur), Verifikation des signierten Hashwertes (Signatur) und Speicherung der signierten Datei im
          gewünschten Signaturaustauschformat.
          Zur Erzeugung qualifizierter elektronischer Signaturen von beliebigen elektronischen Daten verwendet
          der TOE (EVG) digiSeal office eine sichere Signaturerstellungseinheit (SSEE) gemäß § 2 Nr. 10 SigG.
          Zur Durchsetzung des Benutzerwillens wird dem Zertifikatsinhaber vor der Signaturerzeugung immer
          der Signaturauftrag eindeutig angezeigt. Die Annahme des Signaturauftrages erfolgt durch die PIN-
          Eingabe.
          Die Teil-Signaturanwendungskomponente digiSeal office verfügt über einen Secure Viewer (sichere
          Anzeige). Dieser kann Dokumente im PDF-Dateiformat und TIFF-Dateiformat (schwarz-weiß,
          Graustufen) vor der Signaturerzeugung sicher anzeigen. Nicht durch den Secure Viewer
          visualisierbare Dokumentenformate können vor der Signaturerzeugung mit Hilfe von
          Betriebssystemmitteln oder Programmen eines Drittherstellers geöffnet werden.
          digiSeal office erlaubt die Einsichtnahme der Zertifikatsinhalte über einen Zertifikatsviewer.
          Der eigentliche Signaturprozess wird durch den Nachweis der PIN angestoßen. Nach Abarbeitung des
          Signaturauftrages wird der Signaturprozess beendet.
          Das Entfernen der sicheren Signaturerstellungseinheit aus dem Kartenlesegerät führt zur Beendigung
          des Signaturprozesses. Ein erneuter Signaturprozess macht, bei technisch ansprechbarer sicherer
          Signaturerstellungseinheit, den erneuten Nachweis der PIN notwendig.
          Mehrere Signaturen mit jeweils zugehörigem Zertifikat über die gleiche elektronische Datei sind
          möglich.




                      Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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   digiSeal office erhält die zu signieren Daten über die API-Schnittstelle oder die Dateischnittstelle zum
   Betriebssystem. Über die Schnittstelle zum Kartenleser (und darüber Kommunikation mit der SSEE)
   erfolgt die Signatur des errechneten Hashwertes (Bildung einer elektronischen Signatur). Die
   Rückgabe der signierten Daten erfolgt wiederum über die API-Schnittstelle oder die Dateischnittstelle
   zum Betriebssystem.


   3.3.1    Unterstützte Signaturformate
   digiSeal office erzeugt Signaturen entsprechend den folgenden Standards:
       PKCS#7:
        „signedData“ gemäß RFC 2630,
        „signedData“ mit „multipart-signed“-Content gemäß RFC 2633
       PDF-embedded Signatur:
        PKCS#7-konforme Signatur entsprechend Adobe-Reference 1.6
       XML-Signatur:
        XML-DSIG gemäß W3C Recommendation vom 12.02.2002 – RFC 3275,
        XAdES gemäß W3C Note vom 20.02.2003


   Die Teil-Signaturanwendungskomponente digiSeal office kann bestimmte elektronisch signierte
   Dokumente komplett in einem graphischen Speicher (Matrix- bzw. 2D-Barcode) abspeichern. Der
   graphische Speicher kann durch alle Medien, die graphische Informationen tragen können,
   transportiert werden. So kann die elektronisch signierte Datei mittels des graphischen Speichers in
   elektronischen Bildformaten (z.B. PDF, TIFF) untergebracht als auch beim Ausdruck des Dokumentes
   auf Papier aufgebracht werden. Dies ermöglicht die Speicherung einer elektronisch signierten Datei
   auf Papier.


   3.3.2    Unterstützte Dateiformate
   Signaturgegenstand können elektronische Daten der nachfolgend aufgeführten Formate sein:

       Eingangsformat des
                                                 Ausgabeformat
       Signaturgegenstandes

                                                 PK7 und P7S
                                                 („signedData“ gemäß RFC 2630) oder
       Sämtliche Dokumentenformate               P7M
                                                 („signedData“ mit „multipart-signed“-Content
                                                 gemäß RFC 2633)

       Portable Document Format (PDF)
                                                 PDF
       Tagged Image File Format (TIF)            (PKCS#7-konforme Signatur entsprechend
                                                 Adobe-Reference 1.6)
       XML Paper Specification (XPS)

                                                 XML-DSig,
                                                 gemäß W3C Recommendation vom 12.02.2002 –
       Extensible Markup Language (XML)          RFC 3275 oder
                                                 XML-XAdES,
                                                 gemäß W3C Note vom 20.02.2003
   Tabelle 3: Signaturgegenstand und Signaturformate




            Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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          3.3.3     Absicherung des Signaturprozesses
          Zur Absicherung des Signaturprozesses wird vor der Signaturerzeugung der Signaturauftrag dem
          Zertifikatsinhaber angezeigt. Die Anzeige des Signaturauftrages erfolgt immer und unabhängig von
          der Form der Übergabe der zu signierenden Datei (z.B. Übergabe der Datei über die API oder Öffnen
          der Datei durch digiSeal office direkt etc.). Die Bestätigung des Signaturauftrages erfolgt durch den
          Zertifikatsinhaber mittels der Eingabe der PIN.
          Die folgenden Informationen sind in dem Signaturauftrag aufgeführt:
               Angaben über die zu signierenden Daten
               Angabe des ausgewählten Signaturzertifikats
               Angabe des Status der lokalen Zertifikatsprüfung des ausgewählten Signaturzertifikates
               Angabe des Signaturzeitpunkts
               Angabe des Signaturaustauschformates
               Angabe der SSEE
               Angabe des Kartenlesegerätes
          Auf Wunsch lassen sich auch die Zertifikatsinhalte anzeigen.
          Während des Signaturprozesses wird dem Signaturschlüsselinhaber der Prozessverlauf und im
          Anschluss das Prozessergebnis eindeutig angezeigt.


          3.3.3.1       Limitation des Signaturauftrages
          Der Signaturanzahl bei digiSeal office ist in Abhängigkeit zur Lizensierungsvariante auf die folgende
          maximale Stapelgröße begrenzt:

              Lizensierungsvariante          Stapelgröße

              digiSeal office                1 Datei

              digiSeal office pro 100        100 Dateien

              digiSeal office pro 250        250 Dateien

              digiSeal office pro 500        500 Dateien
          Tabelle 4: Limitation des Signaturauftrages


          Mit dem Erreichen der im Signaturauftrag bestimmten Signaturanzahl wird der Signaturprozess
          beendet.


          3.3.3.2       Sichere PIN-Eingabe
          Zum Schutz vor Ausspähungen der PIN ermöglicht die Teil-Signaturanwendungskomponente
          digiSeal office die sichere PIN-Eingabe am Kartenlesegerät.


          3.3.3.3       Kein PIN-Caching
          Es findet kein automatisierter Prozess statt, der nach Eingabe der PIN diese für das System vorhält,
          zum Signieren automatisch abruft und an die SSEE sendet. Das Entfernen einer sicheren
          Signaturerstellungseinheit aus dem jeweiligen Kartenlesegerät führt zur Beendigung des
          Signaturprozesses. Ein erneuter Signaturprozess macht, bei technisch ansprechbarer sicherer
          Signaturerstellungseinheit, den erneuten Nachweis der PIN notwendig.



                    Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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   3.3.3.4           Schutz vor Hashwert-Verfälschung
   Mittels der Verifizierung der Signatur unmittelbar nach Signaturerzeugung wird der Schutz vor
   Hashwert-Verfälschung erreicht. Weitere Details sind in der SF 6 der sicherheitstechnischen
   Produktinformation zum digiSeal office enthalten.


   3.4 Prüfung qualifizierter elektronischer Signaturen
   digiSeal office dient zur Prüfung (Verifikation) von qualifiziert elektronisch signierten Daten.
   Dazu werden mehrere Prüfschritte durchgeführt, dem Anwender das Prüfergebnis eindeutig angezeigt
   und dieses protokolliert.
   Bei der Verifikation elektronischer Signaturen übernimmt digiSeal office die folgenden Teilaufgaben:
   Prüfung der Dateisignatur, lokale Zertifikatsprüfung, Onlinezertifikatsprüfung unter Nutzung des
   OCSP-Protokolls und Erzeugung eines Prüfprotokolls.
   digiSeal office erhält die zu verifizierenden Daten über die API-Schnittstelle oder die Dateischnittstelle
   zum Betriebssystem. Es erfolgt eine Signaturverifikation nach den in Kapitel "3.4.1 - Prüfschritte"
   beschriebenen Prüfschritten. Nach erfolgter Signaturverifikation wird dem Benutzer das Ergebnis der
   Prüfung angezeigt. Zusätzlich zu dieser Anzeige erfolgt bei jeder Verifikation eine automatische
   Protokollierung des Prüfungsergebnisses (siehe Kapitel "3.4.3 - Prüfdokumentation"). Die erzeugte
   Prüfdokumentation kann z.B. für den GDPdU-konformen Prüfnachweis herangezogen werden. Die
   Speicherung der Prüfdokumentation erfolgt in einem vom Benutzer frei wählbaren Verzeichnis.
   Einer Signaturprüfung können alle unter "3.3.1 - Unterstützte Signaturformate" genannten
   Signaturformate bzw. Signaturdateien unterzogen werden. Auch die Prüfung von mehreren
   Signaturen in einer Signaturdatei ist möglich. Evidence-Record-Dateien (ERS-Dateien), also
   Nachweisdateien gemäß LTANS-Spezifikation, können mit digiSeal office ebenfalls geprüft werden.


   3.4.1     Prüfschritte
   digiSeal office erlaubt eine vollständige signaturgesetzkonforme Signatur- und Zertifikatsprüfung und
   tätigt auch Aussagen über die Gültigkeit der verwendeten Algorithmen zum Signaturzeitpunkt und zum
   Verifikationszeitpunkt.


   digiSeal office durchläuft bei der Signaturverifikation die folgenden Prüfschritte:

       Prüftiefe                 Prüfschritte
                                    Prüfung der Dateisignatur
                   Prüftiefe 1       Durchführung der mathematischen Verifikation der Signatur über
                                     die Datei
                                    Prüfung des Signaturzertifikats
           Prüftiefe 2               Prüfung des Signaturzertifikats und der zugehörigen
                                     Zertifikatskette gegenüber einem lokalen Vertrauensanker
                                Prüfung des Signaturzertifikatsstatus zum Signaturzeitpunkt
                                 
       Prüftiefe 3              Prüfung des Status der Zertifikatsgültigkeit zum Signaturzeitpunkt
                                auf Basis gültiger OCSP-Antworten5
   Tabelle 5: Prüfschritte bei der Signaturverifikation




   5
       Aus der Antwort ist erkennbar, ob ein Zertifikat bekannt und gültig ist. Bei gesperrten Zertifikaten ist
       aus der Antwort erkennbar, zu welchem Zeitpunkt die Sperrung erfolgt ist. Die Signatur sowie der
       zugehörige Zertifikatspfad der OCSP-Antwort werden ihrerseits geprüft.


              Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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          3.4.2   Prüfung qualifizierter deutscher Zertifikate
          Bei qualifizierten deutschen Zertifikaten erfolgt die Prüfung der Zertifikatskette immer gemäß
          Common PKI (vormals ISIS-MTT) SigG Profile (Kettenmodell).


          3.4.3   Prüfdokumentation
          Die Protokollierung des Prüfungsvorganges sowie die Erzeugung der Prüfdokumentation erfolgen bei
          jeder Prüftiefe obligatorisch. Die erzeugte Prüfdokumentation kann z.B. für den GDPdU-konformen
          Prüfnachweis herangezogen werden.


          Die Prüfdokumentation besteht aus:
             Originaldatei
             extrahiertem Signaturgegenstand
             Signaturzertifikat
             sämtlichen Zertifikaten des Zertifikatspfades
             signierter OCSP-Antwort
             OCSP-Zertifikat und sämtlichen Zertifikate des Zertifikatspfades
             Prüfprotokoll in Form einer XML-Datei und einer PDF-Datei (im PDF/A-Format)


          Die Prüfdokumentation enthält eine Aussage über das bei der Prüfung verwendete Gültigkeitsmodell
          sowie die verwendete Algorithmenstärke und die Eignungsdauer der verwendeten kryptographischen
          Algorithmen.


          Im Detail umfasst das Prüfprotokoll u.a. die folgenden Inhalte und Angaben:
             Signaturgegenstand (geprüfte Datei)
             Signaturzeitpunkt
             Gültigkeitsmodell (Prüfmodell der Zertifikatskette)
             Prüfergebnisse (Mathematische Dateiprüfung, Zertifikatsprüfung inkl. Pfad, Zertifikatsstatus)
             Verwendete Signaturzertifikate (Qualität des Zertifikats, Sperrstatus, Zertifikatsinhaber, Aussteller,
              Seriennummer, Gültigkeitszeitraum, Hashwerte)
             Signaturdetails (verwendeter Algorithmus, Algorithmenstärke, Hashwerte)


          Damit entspricht die Darstellung der Prüfergebnisse dem § 17 Abs. 2 Satz 2 SigG, da ersichtlich ist,
             auf welche Daten sich die Signatur bezieht (Signaturgegenstand),
             ob die signierten Daten unverändert sind (Mathematische Dateiprüfung),
             welchem Signaturschlüssel-Inhaber die Signatur zuzuordnen ist (Inhaber des verwendeten
              Signaturzertifikats),
             welche Inhalte das qualifizierte Zertifikat, auf dem die Signatur beruht, und zugehörige qualifizierte
              Attribut-Zertifikate aufweisen (Angaben zum Signaturzertifikat) und
             zu welchem Ergebnis die Nachprüfung von Zertifikaten nach § 5 Abs. 1 Satz 3 geführt hat
              (Angaben zum Gültigkeitsmodell, zur Zerifikatsprüfung inkl. Zertifikatskette sowie
              Zertifikatssperrstatus gem. OCSP-Antwort des Zertifikatsherausgebers).




                      Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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   3.4.4   Unterstützte Signaturformate
   Geprüft werden können qualifiziert signierte Dateien folgender Formate:
      PKCS#7:
       "signedData" gemäß RFC 2630,
       "signedData" mit "multipart-signed"-Content gemäß RFC 2633
      PDF-embedded Signatur:
       PKCS#7-konforme Signatur entsprechend Adobe-Reference 1.6
      XML-Signatur:
       XML-DSIG gemäß W3C Recommendation vom 12.02.2002 – RFC 3275,
       XAdES gemäß W3C Note vom 20.02.2003
      EDI / AUTACK-Signatur
       Signatur entsprechend ISO 9735-5 bzw. ISO 9735-6
      EDI / Ideal Message Schweiz


   3.5 Einbindung von qualifizierten Zeitstempeln
   Zur Erzeugung von qualifizierten Zeitstempeln unterstützt digiSeal office die Ansprache der
   Zeitstempelserver von Zertifizierungsdiensteanbietern.
      Zeitstempelunterstützung gemäß IETF RFC 3161 Time-Stamp Protocol (TSP)
      Unterstützung von Zeitstempeln mit SSL-Authetifikation (z.B.: D-TRUST Zeitstempel)
      Unterstützung von Zeitstempeln mit HTTP-Authentifikation (z.B.: T-TeleSec-Zeitstempel)
   Die Erzeugung von qualifizierten Zeitstempeln findet nicht durch digiSeal office direkt statt. Diese führt
   lediglich vorbereitende und abschließende Maßnahmen zur Erstellung eines qualifizierten Zeitstempel
   durch einen Zeitstempelserver eines Zertifizierungsdiensteanbieters durch.
   Hierfür werden durch digiSeal office die folgenden Hashfunktionen unterstützt:
      SHA-224
      SHA-256
      SHA-384
      SHA-512


   3.6 Aufbau der Teil-Signaturanwendungskomponente digiSeal office
   Die Teil-Signaturanwendungskomponente digiSeal office ist modular aufgebaut und besteht aus den
   folgenden Komponenten:
      digiSeal.exe
      dsSmartService.exe
      digiSeal smart service configurator.exe
      secryptCardManager.exe
      dsCardManager.dll
      dsShellExt.dll
      dsShellExt64.dll
      dsComPipe.exe
      dsppnt.dll
      dsppnt64.dll


           Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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             dsImageConverter.exe
             uninstall digiSeal.exe
             digiSealAPI.dll


          Diese Komponenten sind ausführbare Programme (executables) bzw. dynamisch geladene
          Bibliotheken (dynamic link libraries).


          3.6.1   Funktion der Komponente digiSeal.exe
          Die Komponente digiSeal.exe ist das Kernstück des Produktes digiSeal office und stellt die folgenden
          Funktionalitäten zur Verfügung:
             Integritätsprüfung des Produktes beim Programmstart
             Sichere Anzeige der zu signierenden oder signierten Daten
             Hashwert-Berechnung nach den Algorithmen SHA-1, SHA-224, SHA-256, SHA-384, SHA-512
              und RIPEMD-160
             Erzeugung elektronischer Signaturen auf Basis von SSEE unter Verwendung eines
              Kartenlesegerätes
             Verifikation einer elektronischen Signatur, inklusive Prüfung der Zertifikatskette (u.a. Verwendung
              der Onlineprüfung via OCSP)
             Verwaltung von dynamischen Bibliotheken
             Kommunikation mit dem secryptCardManager.exe
             Bereitstellung eines Interfaces zu den Komponenten digiSealAPI.dll


          3.6.2   Funktion der Komponente dsSmartService.exe
          Die Komponente dsSmartService.exe verfügt über eine Benutzeroberfläche und stellt die folgenden
          Funktionalitäten zur Verfügung:
             Anzeigen von auf der SSEE gespeicherten Zertifikaten
             Initialisierung und Änderung der PIN sowie Entsperren der PIN durch PUK-Nachweis
             Konfiguration von Kartenlesegeräten
             Kommunikation zur Ansprache der SSEE und der Kartenlesegeräte über die
              secryptCardManager.exe (Dienst) bzw. die dsCardManager.dll.


          3.6.3   Funktion der Komponente digiSeal smart service configurator.exe
          Die Komponente digiSeal smart service configurator.exe stellt die folgende Funktionalität zur
          Verfügung:
             Ansprache von Funktionen der dsSmartService.exe
             Überwachung und Visualisierung der Aktivitäten des Kartendienstes secryptCardManager.exe


          3.6.4   Funktion der Komponente secryptCardManager.exe
          Die Komponente secryptCardManager.exe stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
             digiSeal-Dienst für die Kartenlesegeräte- und SSEE-Ansprache.




                  Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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   3.6.5   Funktion der Komponente dsCardManager.dll
   Die Komponente dsCardManager.dll stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      Ansprache von Kartenlesegeräten und SSEE.


   3.6.6   Funktion der Komponente dsShellExt.dll
   Die Komponente dsShellExt.dll stellt auf 32bit-Betriebssystemen die folgende Funktionalität zur
   Verfügung:
      Ansprache von bestimmten digiSeal office-Funktionalitäten über das Kontextmenü


   3.6.7 Funktion der Komponente dsShellExt64.dll
   Die Komponente dsShellExt64.dll stellt auf 64bit-Betriebssystemen die folgende Funktionalität zur
   Verfügung:
      Ansprache von bestimmten digiSeal office-Funktionalitäten über das Kontextmenü


   3.6.8   Funktion der Komponente dsComPipe.exe
   Die Komponente dsComPipe.exe stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      Umsetzung des virtuellen Druckers digiSeal


   3.6.9   Funktion der Komponente dsppnt.dll
   Die Komponente dsppnt.dll stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      Bereitstellung des virtuellen Druckerports für den virtuellen Drucker digiSeal für Windows 2000,
       Windows XP, Windows Vista (32bit), Windows 7 (32bit), Windows 8 (32bit) und nachfolgenden
       32bit Windows Betriebssysteme


   3.6.10 Funktion der Komponente dsppnt64.dll
   Die Komponente dsppnt64.dll stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      Bereitstellung des virtuellen Druckerports für den virtuellen Drucker digiSeal für Windows Vista
       (64bit), Windows 7 (64bit), Windows 8 (64bit) und nachfolgenden 64bit Windows Betriebssysteme


   3.6.11 Funktion der Komponente dsImagerConverter.exe
   Die Komponente dsCardManager.dll stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      Verarbeitung von Bilddaten zur Visualisierung von PDF-Dokumenten


   3.6.12 Funktion der Komponente uninstall digiSeal.exe
   Die Komponente uninstall digiSeal.exe stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      Deinstallation der Software digiSeal office


   3.6.13 Funktion der Komponente digiSealAPI.dll
   Die Komponente digiSealAPI.dll stellt die folgende Funktionalität zur Verfügung:
      API zur Ansprache der digiSeal office-Funktionalitäten über eine DLL mit C-Schnittstelle



           Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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   3.7 Abgrenzung
   Die folgenden Merkmale kann das Produkt digiSeal office nicht leisten:
      Schutz des privaten Schlüssels
       Diese Funktion gewährleistet ausschließlich die sichere Signaturerstellungseinheit.
      Schutz der Signaturzertifikate auf der Signaturkarte
       Diese Funktion obliegt ausschließlich der sicheren Signaturerstellungseinheit.
      Sicherung der Integrität des CT-API-Treibers
       digiSeal office enthält keine Funktionen zur Sicherung der Integrität des CT-API-Treibers des
       Kartenlesegeräteherstellers.
      Sicherung der Integrität des Betriebssystems (Systemumgebung)
       digiSeal office enthält keine Funktionen zur Sicherung der Integrität des Betriebssystems
       (Systemumgebung). Die Sicherung der Integrität des Betriebssystems obliegt dem Anwender bzw.
       dem Systemadministrator. Sie müssen geeignete Maßnahmen treffen, um eine Bewahrung des
       Betriebssystems vor Beeinträchtigungen und Manipulationen sicherzustellen.
      Vertrauenswürdigkeit der die digiSeal office-API nutzenden Applikationen
       digiSeal office enthält keine Funktionen zur Prüfung und Sicherung der Vertrauenswürdigkeit von
       Applikationen, welche die API aufrufen.
      Sicherheit der kryptographischen Funktionen
       Das Produkt digiSeal office benutzt Bibliotheken zur Erzeugung und Verifikation elektronischer
       Signaturen über das RSA Public Key und das ECDSA Public Key Verfahren und unter
       Verwendung der Hash-Verfahren
       SHA-1, SHA-224, SHA-256, SHA-384, SHA-512 und RIPEMD-160. Der TOE (EVG) kann die
       Stärke der kryptografischen Mechanismen nicht garantieren und keine Aussagen über die Stärke
       der kryptografischen Funktionen postulieren.


   digiSeal office dient zur Erstellung und Verifikation von elektronischen Signaturen. Dazu übernimmt
   digiSeal office bei der Erstellung von elektronischen Signaturen folgende Teilaufgaben:
   Hashwertbildung, Kommunikation mit der SSEE zur Signierung eines Hashwertes (Bildung einer
   elektronischen Signatur), Verifikation des signierten Hashwertes (Signatur) und Speicherung der
   signierten Datei im gewünschten Signaturaustauschformat.
   Bei der Verifikation elektronischer Signaturen übernimmt digiSeal office die folgenden Teilaufgaben:
   Prüfung der Dateisignatur, lokale Zertifikatsprüfung, Onlinezertifikatsprüfung unter Nutzung des
   OCSP-Protokolls und Erzeugung eines Prüfprotokolls.
   digiSeal office kann die Protokollierung elektronischer Signaturvorgänge auf dem Rechner des
   Benutzers nicht verhindern.




           Herstellererklärung zu digiSeal office, Version 3.4, Version der Herstellererklärung 1.0
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