abl-07

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Amtsblätter bis 2018

/ 236
PDF herunterladen
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
  7 2013                                      – Regulierung, Telekommunikation –                  1031


6.2 Rückgabe der Zuteilungsurkunde
Wird ein Rufzeichen gemäß § 9 Abs. 1 TNV zurückgegeben, bestätigt die Bundesnetzagentur die Rückgabe
und nimmt das Rufzeichen zurück.

Ist die Nummernzuteilung widerrufen oder zurückgenommen oder ist ihre Wirksamkeit aus einem anderen
Grund nicht oder nicht mehr gegeben, hat der Zuteilungsnehmer die Zuteilungsurkunde an die Bundesnetz-
agentur zurückzugeben.

Hinweis:
Es dient einer zügigen Bearbeitung, wenn die Zuteilungsurkunde bei der Bundesnetzagentur, Außenstelle
Hamburg, Sachsenstr. 12+14, 20097 Hamburg eingereicht wird.




7. Inkrafttreten
Diese Verfügung tritt zum 01.06.2013 in Kraft.




Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der
Widerspruch ist bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
(Bundesnetzagentur), Tulpenfeld 4, 53113 Bonn oder bei einer anderen Dienststelle der Bundesnetzagentur
schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.

Die Schriftform kann durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist das ein elektronisches
PDF- bzw. PDF/ A-Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz zu ver-
sehen. Die weiteren Bedingungen zur elektronischen Kommunikation mit der Bundesnetzagentur sind der In-
ternetseite der Bundesnetzagentur zu entnehmen – (www.bundesnetzagentur.de – unter „Die Bundesnetzagen-
tur > Über die Agentur > Elektronische Kommunikation“).

Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung (§ 137 Abs. 1 TKG). Die Einlegung des Widerspruchs än-
dert nichts an der Wirksamkeit und Vollziehbarkeit des Bescheides.

Es dient einer zügigen Bearbeitung Ihres Widerspruches, wenn er bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität,
Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Außenstelle Hamburg, Sachsenstr. 12 + 14, 20097 Hamburg
eingelegt wird.



117-1 3830-1




Bonn, 24. April 2013
87

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                        für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1032                                                    – Regulierung, Telekommunikation –                 7 2013


Vfg Nr. 21/2013

Anpassung der bestehenden Zuteilungen von Rufzeichen, Ma-
ritime Mobile Service Identities (MMSI) und Automatic Trans-
mitter Identification System-Nummern (ATIS-Nummern) im
See- und Binnenschifffahrtsfunk

Maritime Mobile Service Identities (MMSI), Automatic Transmitter
Identification System-Nummern (ATIS-Nummern) sowie Rufzeichen
sind Nummern nach § 3 Nr. 13 des Telekommunikationsgesetzes
(TKG) vom 22.06.2004 (BGBl. I S. 1190ff., zuletzt geändert durch
Gesetz vom 03.05.2012 (BGBI. I S. 958ff.)). Für diese Nummern
gelten die Regelungen der Telekommunikations-Nummerierungs-
verordnung (TNV) vom 05.02.2008 (BGBl. I Nr. 5 vom 14.02.2008,
S. 141ff.).

Nach diesen Regelungen sind für diese Nummern die nachfolgend
genannten Nummernpläne erarbeitet worden.

Die Nummerpläne für

     •    Maritime Mobile Service Identities (MMSI) des See- und
          Binnenschifffahrtsfunks (Verfügung Nr. 18/2013, Amts-
          blatt Nr. 07/2013 vom 24.04.2013),

     •    Automatic Transmitter Identification System-Nummern
          (ATIS-Nummern) des Binnenschifffahrtsfunks (Verfügung
          Nr. 19/2013, Amtsblatt Nr. 07/2013 vom 24.04.2013) und

     •    Rufzeichen im See- und Binnenschifffahrtsfunk (Verfü-
          gung Nr. 20/2013, Amtsblatt Nr. 07/2013 vom 24.04.2013)

treten gemäß § 1 Absatz 1 TNV am 01.06.2013 in Kraft.

Die Bundesnetzagentur entscheidet in entsprechender Anwendung
des § 3 Abs. 2 TNV, ob und zu welchem Zeitpunkt bestehende Zu-
teilungen mit angemessener Übergangsfrist rechtlich angepasst
werden.

Alle bestehenden Zuteilungen von MMSI und Rufzeichen im See-
und Binnenschifffahrtsfunk sowie ATIS-Nummern im Binnenschiff-
fahrtsfunk werden mit Wirkung zum 01.06.2013 insoweit ange-
passt, dass statt der bisherigen Nutzungsbedingungen ab diesem
Zeitpunkt die in den o. g. Nummernplänen festgelegten Nutzungs-
bedingungen gelten.

Die Anpassung soll die einheitliche Nutzung von MMSI und Rufzei-
chen im See- und Binnenschifffahrtsfunk sowie ATIS-Nummern im
Binnenschifffahrtsfunk sicherstellen. Es ist nicht ersichtlich, dass
Belange von Marktbeteiligten die Gewährung einer Übergangsfrist
erfordern.

117-1 3830-1




                                                                                                         Bonn, 24. April 2013
88

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                 für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
     7 2013                                    – Regulierung, Telekommunikation –                    1033


Vfg Nr. 22/2013

Allgemeinzuteilung von Frequenzen für mobile Funkanwendungen des See- und Binnenschifffahrts-
funks

Auf Grund § 55 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) vom 22. Juni 2004 (BGBI. I S. 1190), zuletzt geändert
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 3. Mai 2012 (BGBI. I S. 958), werden ab dem 1. Juni 2013 die Frequenzen
in den unten aufgeführten Frequenzbereichen für die Nutzung durch die Allgemeinheit für Funkanwendungen
des Mobilen Seefunkdienstes und des Mobilen Seefunkdienstes über Satelliten und des Binnenschifffahrts-
funks zugeteilt.

Funkanwendungen durch ortsfeste Funkstellen des Mobilen Seefunkdienstes, des Mobilen Seefunkdienstes
über Satelliten und des Binnenschifffahrtsfunks sind nicht Inhalt dieser Allgemeinzuteilung und bedürfen daher
weiterhin einer Einzelfrequenzzuteilung.

Mit Inkrafttreten dieser Allgemeinzuteilung werden alle Einzelfrequenzzuteilungen für Funkanwendungen des
Mobilen Seefunkdienstes und des Mobilen Seefunkdienstes über Satelliten und des Binnenschifffahrtsfunks
nach TKG und alle Genehmigungen zum Errichten und Betreiben einer Seefunkstelle nach Fernmeldeanlagen-
gesetz (FAG) gegenstandslos. Bestehende Nummernzuteilungen (Rufzeichen, Maritime Mobile Service Identi-
ties (MMSI), Automatic Transmitter Identification System-Nummern (ATIS-Nummern)), die im Rahmen der o. g.
Einzelzuteilungen bzw. Genehmigungen erfolgt sind, bleiben hiervon unberührt.



I. Frequenznutzungsbedingungen

1. Die Nutzung der Frequenzen setzt eine vorherige Erteilung einer Ship Station Licence (Zuteilung von Num-
   mern des See- bzw. Binnenschifffahrtsfunks) mit den dort benannten Arten von Funkanlagen voraus. Die
   Zuteilung erfolgt gemäß § 66 TKG i. V. m. §§ 1 und 4 der Telekommunikations-Nummerierungsverordnung
   (TNV; BGBl. I Nr. 5 vom 14. Februar 2008, S. 141ff.) durch die Bundesnetzagentur.

2. Die Frequenznutzung ist nur im Zusammenhang mit der bestimmungsgemäßen Aussendung von Nutzsi-
   gnalen gestattet. Aussendungen von Dauersignalen, Aussendungen ohne Nachrichteninhalt oder rundfun-
   kähnliche Aussendungen sind nicht gestattet.



II. Frequenzbereiche

1.    Seefunk

               1.1) Grenzwellenbereich
                    1606,5    –      1625,0    kHz
                    1635,0    –      1800,0    kHz
                    1850,0    –      2160,0    kHz
                    2170,0    –      2498,0    kHz
                    2502,0    –      2850,0    kHz
                    3155,0    –      3400,0    kHz
                    3500,0    –      3800,0    kHz

              1.2) Kurzwellenbereich
                   4000,0    –       4438,0    kHz
                   6200,0    –       6525,0    kHz
                   8100,0    –       8815,0    kHz
                  12230,0    –     13200,0     kHz
                  16360,0    –     17410,0     kHz



Bonn, 24. April 2013
89

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1034                                          – Regulierung, Telekommunikation –                   7 2013


                18780,0     –     18900,0     kHz
                19680,0     –     19800,0     kHz
                22000,0     –     22855,0     kHz
                23000,0     –     23200,0     kHz
                23350,0     –     24000,0     kHz
                25010,0     –     25550,0     kHz
                26100,0     –     26175,0     kHz
                26175,0     –     27500,0     kHz

            1.3) Frequenzbereiche für Rettungsfunk
               121,4500    –    121,5500 MHz
               123,0500    –    123,1500 MHz


            1.4) UKW-Bereich
               156,0000   –     157,4375 MHz
               160,6000   –     160,9625 MHz
               161,4875   –     162,0375 MHz

            1.5) Such- und Rettungsfunk (über Satellit)
               406,0000    –    406,1000 MHz
            1.6) UHF-Bereich
               457,5125    –    457,5875 MHz
               467,5125    –    467,5875 MHz


2.    Binnenschifffahrtsfunk
            UKW-Bereich
              156,0000     –    156,7625     MHz
              156,8375     –    157,4375     MHz
              160,6000     –    160,9625     MHz
              161,4875     –    162,0375     MHz


III. Frequenznutzungsparameter

Für die Nutzung der zugeteilten Frequenzbereiche gelten die nachfolgend aufgeführten Frequenznutzungspa-
rameter. Diese dienen der Sicherstellung einer effizienten und störungsfreien Frequenznutzung.



1.)    Grenzwellenbereich

Frequenznutzung durch GW-Funkanlagen zur Abwicklung von DSC, Sprechfunk und Schmalbandtelegrafie für
Fernschreibübertragung (NBDP)




                                                                                                 Bonn, 24. April 2013
90

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                   für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
  7 2013                                         – Regulierung, Telekommunikation –                               1035



 Frequenzbereich: siehe II. 1.1)

           Sendeparameter                     Wert            Toleranz                       Anmerkungen

                                         Die Frequenzen
                                         im Einzelnen
                       J3E                                      20 Hz        Sprache
                                         sind abhängig
                                         von der Art des
 Frequenzen                              Betriebes und                                                 siehe Erläuterung
                                         von der Region
                       F1B, J2B          in der sich die        10 Hz        DSC, NBDP
                                         Seefunkstelle
                                         befindet.

 Hüllkurven-Spitzenleistung
 (Sprechfunk) /
                                             ≤400 W
 mittlere Leistung
 (DSC)

                       J3E                  < 4,5 kHz                                 Sprache, oberes Seitenband
 Bandbreite
                       F1B, J2B             < 0,3 kHz                                         DSC, NBDP

                                            ≤ -31 dBc                                 1,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 4,5 kHz

 Außerbandaussendungen                      ≤ -38 dBc                                 4,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 7,5 kHz
 für SSB (oberes Seitenband)
                                                                             a) 7,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 12,0 kHz
                                            ≤ -43 dBc                        b) ein absoluter Wert von 50 mW darf
                                                                                 nicht überschritten werden

                                                                             a) 30 MHz – 2 GHz
 Nebenaussendungen
                                           ≤ -43 dBc                         b) ein absoluter Wert von 50 mW darf
 (bei aktiver Frequenznutzung)
                                                                                nicht überschritten werden


1.1)   Zusätzliche Sendefrequenz zur Teilnahme an koordinierten Such- und Rettungsarbeiten

       Zusätzlich zu den unter II. 1.1) aufgeführten Frequenzen darf von Seefunkstellen die Trägerfrequenz
       (Bezugsfrequenz) für den Flugfunkdienst 3 023 kHz nach den Bestimmungen des Anhangs 27 der
       VO Funk für Verbindungen zwischen den mobilen Funkstellen, die an koordinierten Such- und Rettungs-
       arbeiten teilnehmen, sowie für Verbindungen zwischen diesen Funkstellen und den beteiligten ortsfesten
       Funkstellen benutzt werden.

       Es gelten die oben genannten Frequenznutzungsparameter.

Erläuterung zur Nutzung der Frequenzen im Grenzwellenbereich:

Weiterführende Regelungen sind in Artikel 52 der Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk) festgelegt.
Die Frequenzen für den Not- und Sicherheitsverkehr im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem
(GMDSS) sind im Anhang 15 der VO Funk aufgelistet. Im Einzelnen sind die zu nutzenden Frequenzen den
einschlägigen Dienstwerken zu entnehmen, die gemäß Anhang 16 der VO Funk an Bord von Schiffen mitge-
führt werden müssen.




Bonn, 24. April 2013
91

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                   für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1036                                             – Regulierung, Telekommunikation –                         7 2013


2.)    Kurzwellenbereich

2.1)   Frequenznutzung durch KW-Funkanlagen für Seefunkstellen zur Abwicklung von DSC, Sprechfunk,
       Schmalbandtelegrafie für Fernschreibübertragung (NBDP) und Datenfunk:

 Frequenzbereich: siehe II. 1.2)

         Sendeparameter                         Wert             Toleranz                   Anmerkungen

                  J3E                    siehe nachfolgende        20 Hz        Sprache
                                         Frequenztabellen
                                         2.2.1) bis 2.2.4)
                  F1B, J2B                                         10 Hz        DSC, NBDP
                                         Die Frequenzen im
                                         Einzelnen sind                         digitale                siehe Erläute-
 Frequenzen       J2D                                              20 Hz
                                         abhängig von der                       Kommunikation               rung
                                         Art des Betriebes
                  F1C, F3C               und von der Regi-         50 Hz        Faksimile
                                         on in der sich die
                                         Seefunkstelle be-
                  A1A, A1B               findet.                   10 Hz        Morsetelegrafie

 Hüllkurven-Spitzenleistung
 (Sprechfunk)
                                             ≤ 1500 W
 mittlere Leistung
 (DSC)

                  J3E                        < 4,5 kHz                                Sprache, oberes Seitenband

                  F1B, J2B                   < 0,3 kHz                                        DSC, NBDP

 Bandbreite       J2D                        < 0,3 kHz                                  digitale Kommunikation

                  F1C, F3C                   < 2,0 kHz                                          Faksimile

                  A1A, A1B                   < 0,1 kHz                                      Morsetelegrafie

                                             ≤ -31 dBc                          1,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 4,5 kHz

 Außerbandaussendungen                       ≤ -38 dBc                          4,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 7,5 kHz
 für SSB (oberes Seitenband)
                                                                                a) 7,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 12,0 kHz
                                             ≤ -43 dBc                          b) ein absoluter Wert von 50 mW
                                                                                    darf nicht überschritten werden

                                                                                a) 30 MHz – 2 GHz
 Nebenaussendungen
                                             ≤ -43 dBc                          b) ein absoluter Wert von 50 mW
 (bei aktiver Frequenznutzung)
                                                                                   darf nicht überschritten werden




                                                                                                        Bonn, 24. April 2013
92

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                   für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
  7 2013                                           – Regulierung, Telekommunikation –                           1037


2.2)     Frequenztabellen für KW-Funkanlagen für Seefunkstellen zur Abwicklung von DSC, Sprechfunk,
         Schmalbandtelegrafie für Fernschreibübertragung (NBDP) und Datenfunk

2.2.1) Frequenztabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen; gültig bis zum 31. Dezember 2016


         In der Tabelle sind in dem vorgegebenen Frequenzbereich innerhalb der nicht schattierten Felder die
         zugeteilten Frequenzen für die jeweilige Nutzung wie folgt gekennzeichnet:


         – die niedrigste und höchste Frequenz durch Fettdruck;


         – die Anzahl der zugeteilten Frequenzen ( f.) und der Abstand in kHz durch Kursivschrift.



                        Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz)

 Frequenzbereich (MHz)         4            6             8           12          16       18/19       22        25/26
 Bandgrenze (kHz)            4 063        6 200        8 195       12 230       16 360    18 780     22 000      25 070
 Frequenzen zur Übertra-     4 063,3
 gung von ozeanografi-         bis
 schen Daten                 4 064,8

                               6 f.
                             0,3 kHz
 Bandgrenze (kHz)            4 065        6 200        8 195       12 230       16 360    18 780     22 000      25 070
 Frequenzen für Sprach-      4 066,4     6 201,4      8 196,4     12 231,4     16 361,4   18 781,4   22 001,4   25 071,4
 telefonie-Duplex-Betrieb      bis         bis          bis          bis          bis        bis        bis        bis
                             4 144,4     6 222,4      8 292,4     12 351,4     16 526,4   18 823,4   22 157,4   25 098,4

                              27 f.        8 f.         33 f.        41 f.       56 f.      15 f.      53 f.      10 f.
                             3 kHz        3 kHz        3 kHz        3 kHz       3 kHz      3 kHz      3 kHz      3 kHz
 Bandgrenze (kHz)            4 146        6 224        8 294       12 353       16 528    18 825     22 159      25 100
 Frequenzen für Sprach-      4 147,4     6 225,4      8 295,4     12 354,4     16 529,4   18 826,4   22 160,4   25 101,4
 telefonie-Simplex-Betrieb     bis         bis          bis          bis          bis        bis        bis        bis
                             4 150,4     6 231,4      8 298,4     12 366,4     16 547,4   18 844,4   22 178,4   25 119,4

                              2 f.         3 f.         2 f.         5 f.        7 f.       7 f.       7 f.       7 f.
                             3 kHz        3 kHz        3 kHz        3 kHz       3 kHz      3 kHz      3 kHz      3 kHz
 Bandgrenze (kHz)            4 152        6 233        8 300       12 368       16 549    18 846     22 180      25 121
 Frequenzen für Breit-       4 154        6 235        8 302       12 370       16 551    18 848     22 182      25 123
 band-telegrafie, Faksimi-    bis          bis          bis          bis          bis       bis        bis         bis
 le und besondere Über-      4 170        6 259        8 338       12 418       16 615    18 868     22 238      25 159
 tragungssysteme
                              5 f.         7 f.         10 f.        13 f.       17 f.      6 f.       15 f.      10 f.
                             4 kHz        4 kHz        4 kHz        4 kHz       4 kHz      4 kHz      4 kHz      4 kHz
 Bandgrenze (kHz)            4 172        6 261        8 340       12 420       16 617    18 870     22 240     25 161.25




Bonn, 24. April 2013
93

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                 für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1038                                            – Regulierung, Telekommunikation –                        7 2013


               Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz) (Fortsetzung)

Frequenzbereich (MHz)        4           6           8           12           16        18/19        22         25/26
Bandgrenze (kHz)           4 172      6 261        8 340       12 420       16 617     18 870      22 240     25 161.25
Frequenzen zur Übertra-              6 261,3      8 340,3     12 420,3     16 617,3               22 240,3
gung von ozeanografi-                  bis          bis          bis          bis                    bis
schen Daten                          6 262,5      8 341,5     12 421,5     16 618,5               22 241,5

                                       5 f.        5 f.         5 f.          5 f.                   5 f.
                                     0,3 kHz     0,3 kHz      0,3 kHz       0,3 kHz                0,3 kHz
Bandgrenze (kHz)           4 172     6 262,75    8 341,75    12 421,75    16 618,75    18 870     22 241,75   25 161,25
Frequenzen (gepaart),     4 172,5     6 263
für NBDP und Daten-         bis        bis
über-tragungssysteme      4 181,5    6 275,5
mit Geschwindigkeit bis
zu maximal 100 Bd für       18 f.      25 f.
FSK und 200 Bd für        0,5 kHz    0,5 kHz
PSK
Bandgrenze (kHz)          4 181,75 6 275,75      8 341,75    12 421,75    16 618,75    18 870     22 241,75   25 161,25
Anruffrequenzen für A1A
oder A1B Morsetelegra-
fie
Begrenzung (kHz)          4 186,75 6 280,75      8 341,75    12 421,75    16 618,75    18 870     22 241,75   25 161,25
Frequenzen (gepaart)                  6 281
NBDP und Datenüber-                    bis
tragungssysteme mit                  6 284,5
Geschwindigkeit bis zu
maximal 100 Bd für FSK                 8 f.
und 200 Bd für PSK                   0,5 kHz
Bandgrenze (kHz)          4 186,75 6 284,75      8 341,75    12 421,75    16 618,75    18 870     22 241,75   25 161,25
Arbeitsfrequenzen für      4 187      6 285        8 342       12 422       16 619                 22 242     25 161,5
A1A oder A1B Morsete-       bis        bis          bis          bis          bis                    bis         bis
legrafie                   4 202      6 300       8 365,5     12 476,5      16 683                 22 279      25 171

                            31 f.      31 f.        48 f.      110 f.        129 f.                  75 f.       20 f.
                          0,5 kHz    0,5 kHz      0,5 kHz     0,5 kHz       0,5 kHz                0,5 kHz     0,5 kHz
Bandgrenze (kHz)          4 202,25 6 300,25      8 365,75    12 476,75    16 683,25    18 870     22 279,25   25 171,25
Anruffrequenzen für A1A
oder A1B Morsetelegra-
fie
Bandgrenze (kHz)          4 202,25 6 300,25      8 370,75    12 476,75    16 683,25    18 870     22 284,25   25 172,75
Arbeitsfrequenzen für                              8 371
A1A oder A1B Morsete-                               bis
legrafie                                           8 376

                                                    11 f.
                                                  0,5 kHz
Bandgrenze (kHz)          4 202,25 6 300,25      8 376,25    12 476,75    16 683,25    18 870     22 284,25   25 172,75




                                                                                                      Bonn, 24. April 2013
94

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                     für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
  7 2013                                             – Regulierung, Telekommunikation –                          1039


                       Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz) (Ende)

  Frequenzbereich (MHz)          4            6             8          12           16      18/19        22       25/26
Bandgrenze (kHz)             4 202,25     6 300,25      8 376,25 12 476,75 16 683,25        18 870    22 284,25 25 172,75
Frequenzen (gepaart) für                                8 376,5      12 477     16 683,5   18 870,5   22 284,5    25 173
NBDP und Datenüber-                                       bis          bis         bis        bis        bis        bis
tragungssysteme mit Ge-                                  8 396      12 549,5    16 733,5   18 892,5   22 351,5   25 192,5
schwindigkeit bis zu maxi-
mal 100 Bd für FSK und                                    40 f.      146 f.       101 f.     45 f.      135 f.     40 f.
200 Bd für PSK                                          0,5 kHz     0,5 kHz      0,5 kHz   0,5 kHz     0,5 kHz   0,5 kHz
Bandgrenze (kHz)             4 202,25     6 300,25      8 396,25 12 549,75 16 733,75 18 892,75 22 351,75 25 192,75
Anruffrequenzen für A1A
oder A1B Morsetelegrafie
Bandgrenze (kHz)             4 202,25     6 300,25      8 396,25 12 554,75 16 738,75 18 892,75 22 351,75 25 192,75
Frequenzen (gepaart) für                                             12 555      16 739
NBDP und Datenüber-                                                    bis         bis
tragungssysteme mit Ge-                                             12 559,5    16 784,5
schwindigkeit bis zu maxi-
mal 100 Bd für FSK und                                                10 f.        92 f.
200 Bd für PSK                                                      0,5 kHz      0,5 kHz
Bandgrenze (kHz)             4 202,25     6 300,25      8 396,25 12 559,75 16 784,75 18 892,75 22 351,75 25 192,75
Frequenzen (nicht ge-         4 202,5      6 300,5      8 396,5      12 560      16 785     18 893     22 352    25 193
paart) für NBDP und Da-         bis          bis          bis          bis         bis        bis        bis       bis
tenüber-tragungssysteme        4 207       6 311,5       8 414      12 576,5     16 804     18 898     22 374    25 208
mit Geschwindigkeit bis
zu maximal 100 Bd für           10 f.       23 f.         36 f.       34 f.        39 f.     11 f.       45 f.     31 f.
FSK und 200 Bd für PSK        0,5 kHz     0,5 kHz       0,5 kHz     0,5 kHz      0,5 kHz   0,5 kHz     0,5 kHz   0,5 kHz
und für A1A oder A1B
Morsetelegrafie (Arbeit)
Bandgrenze (kHz)             4 207,25     6 311,75      8 414,25 12 576,75 16 804,25 18 898,25 22 374,25 25 208,25
Frequenzen für digitalen      4 207,5       6 312       8 414,5      12 577     16 804,5   18 898,5   22 374,5   25 208,5
Selektivruf                     bis          bis          bis          bis         bis        bis        bis        bis
                               4 209       6 313,5       8 416      12 578,5     16 806    18 899,5   22 375,5   25 209,5

                                4 f.        4 f.          4 f.        4 f.         4 f.      3 f.        3 f.      3 f.
                              0,5 kHz     0,5 kHz       0,5 kHz     0,5 kHz      0,5 kHz   0,5 kHz     0,5 kHz   0,5 kHz
Bandgrenze (kHz)             4 209,25     6 313,75      8 416,25 12 578,75 16 806,25 18 899,75 22 375,75         25 210




Bonn, 24. April 2013
95

Amtsblatt der Bundesnetzagentur
                                       für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1040                                                 – Regulierung, Telekommunikation –                            7 2013


2.2.2) Frequenztabelle der exklusiv dem Seefunkdienst zugeteilten Frequenzen; gültig ab 01. Januar 2017
       In der Tabelle sind in dem vorgegebenen Frequenzbereich innerhalb der nicht schattierten Felder die
       zugewiesenen Frequenzen für die jeweilige Nutzung wie folgt gekennzeichnet:
       – die niedrigste und höchste Frequenz durch Fettdruck;
       – die Anzahl der zugeteilten Frequenzen ( f.) und der Abstand in kHz durch Kursivschrift.


                           Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz)

    Bereich (MHz)               4             6           8           12          16        18/19         22          25/26
Bandgrenze (kHz)              4 063         6 200       8 195      12 230       16 360     18 780       22 000       25 070
Frequenzen zur Über-         4 063,3
tragung von ozeanogra-         bis
fischen Daten                4 064,8

                               6 f.
                             0,3 kHz
Bandgrenze (kHz)              4 065         6 200       8 195      12 230       16 360     18 780       22 000       25 070
Frequenzen für Sprach-       4 066,4       6 201,4     8 196,4    12 231,4     16 361,4    18 781,4     22 001,4    25 071,4
telefonie-Duplex-Betrieb       bis           bis         bis         bis          bis         bis          bis         bis
zugeteilt werden dürfen      4 144,4       6 222,4     8 292,4    12 351,4     16 526,4    18 823,4     22 157,4    25 098,4

                               27 f.         8 f.        33 f.       41 f.       56 f.       15 f.        53 f.        10 f.
                              3 kHz         3 kHz       3 kHz       3 kHz       3 kHz       3 kHz        3 kHz        3 kHz
Bandgrenze (kHz)              4 146         6 224       8 294      12 353       16 528     18 825       22 159       25 100
Bandgrenze (kHz)              4 146         6 224       8 294      12 353       16 528     18 825       22 159       25 100
Frequenzen für Sprach-       4 147,4       6 225,4     8 295,4     12 354,4    16 529,4    18 826,4     22 160,4    25 101,4
telefonie-Simplex-Be-          bis           bis         bis          bis         bis         bis          bis         bis
trieb                        4 150,4       6 231,4     8 298,4     12 366,4    16 547,4    18 844,4     22 178,4    25 119,4

                               2 f.          3 f.        2 f.        5 f.        7 f.        7 f.         7 f.         7 f.
                              3 kHz         3 kHz       3 kHz       3 kHz       3 kHz       3 kHz        3 kHz        3 kHz
Bandgrenze (kHz)              4 152         6 233       8 300      12 368       16 549      18 846      22 180       25 121
Frequenzen für Daten-        4 153,5       6 234,5     8 301,5     12 369,5    16 550,5    18 847,5     22 181,5    25 122,5
übertragung                    bis           bis         bis          bis         bis         bis          bis         bis
                             4 168,5       6 258,5     8 337,5     12 417,5    16 613,5    18 871,5     22 238,5    25 176,5

                               6 f.          9 f.        13 f.       17 f.       22 f.       9 f.         20 f.        19 f.
                              3 kHz         3 kHz       3 kHz       3 kHz       3 kHz       3 kHz        3 kHz        3 kHz
Bandgrenze (kHz)              4 170         6 260       8 339      12 419       16 615      18 873      22 240       25 178
Frequenzen für Daten-                                                                                               25 179,5
übertragung                                                                                                            bis
                                                                                                                    25 206,5

                                                                                                                       10 f.
                                                                                                                      3 kHz
Bandgrenze (kHz)              4 170         6 260       8 339       12 419      16 615      18 873      22 240     25 208,25




                                                                                                               Bonn, 24. April 2013
96

Zur nächsten Seite