abl-07
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Amtsblätter bis 2018“
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
7 2013 – Regulierung, Telekommunikation – 1031
6.2 Rückgabe der Zuteilungsurkunde
Wird ein Rufzeichen gemäß § 9 Abs. 1 TNV zurückgegeben, bestätigt die Bundesnetzagentur die Rückgabe
und nimmt das Rufzeichen zurück.
Ist die Nummernzuteilung widerrufen oder zurückgenommen oder ist ihre Wirksamkeit aus einem anderen
Grund nicht oder nicht mehr gegeben, hat der Zuteilungsnehmer die Zuteilungsurkunde an die Bundesnetz-
agentur zurückzugeben.
Hinweis:
Es dient einer zügigen Bearbeitung, wenn die Zuteilungsurkunde bei der Bundesnetzagentur, Außenstelle
Hamburg, Sachsenstr. 12+14, 20097 Hamburg eingereicht wird.
7. Inkrafttreten
Diese Verfügung tritt zum 01.06.2013 in Kraft.
Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der
Widerspruch ist bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
(Bundesnetzagentur), Tulpenfeld 4, 53113 Bonn oder bei einer anderen Dienststelle der Bundesnetzagentur
schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
Die Schriftform kann durch die elektronische Form ersetzt werden. In diesem Fall ist das ein elektronisches
PDF- bzw. PDF/ A-Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach dem Signaturgesetz zu ver-
sehen. Die weiteren Bedingungen zur elektronischen Kommunikation mit der Bundesnetzagentur sind der In-
ternetseite der Bundesnetzagentur zu entnehmen – (www.bundesnetzagentur.de – unter „Die Bundesnetzagen-
tur > Über die Agentur > Elektronische Kommunikation“).
Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung (§ 137 Abs. 1 TKG). Die Einlegung des Widerspruchs än-
dert nichts an der Wirksamkeit und Vollziehbarkeit des Bescheides.
Es dient einer zügigen Bearbeitung Ihres Widerspruches, wenn er bei der Bundesnetzagentur für Elektrizität,
Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Außenstelle Hamburg, Sachsenstr. 12 + 14, 20097 Hamburg
eingelegt wird.
117-1 3830-1
Bonn, 24. April 2013
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1032 – Regulierung, Telekommunikation – 7 2013
Vfg Nr. 21/2013
Anpassung der bestehenden Zuteilungen von Rufzeichen, Ma-
ritime Mobile Service Identities (MMSI) und Automatic Trans-
mitter Identification System-Nummern (ATIS-Nummern) im
See- und Binnenschifffahrtsfunk
Maritime Mobile Service Identities (MMSI), Automatic Transmitter
Identification System-Nummern (ATIS-Nummern) sowie Rufzeichen
sind Nummern nach § 3 Nr. 13 des Telekommunikationsgesetzes
(TKG) vom 22.06.2004 (BGBl. I S. 1190ff., zuletzt geändert durch
Gesetz vom 03.05.2012 (BGBI. I S. 958ff.)). Für diese Nummern
gelten die Regelungen der Telekommunikations-Nummerierungs-
verordnung (TNV) vom 05.02.2008 (BGBl. I Nr. 5 vom 14.02.2008,
S. 141ff.).
Nach diesen Regelungen sind für diese Nummern die nachfolgend
genannten Nummernpläne erarbeitet worden.
Die Nummerpläne für
• Maritime Mobile Service Identities (MMSI) des See- und
Binnenschifffahrtsfunks (Verfügung Nr. 18/2013, Amts-
blatt Nr. 07/2013 vom 24.04.2013),
• Automatic Transmitter Identification System-Nummern
(ATIS-Nummern) des Binnenschifffahrtsfunks (Verfügung
Nr. 19/2013, Amtsblatt Nr. 07/2013 vom 24.04.2013) und
• Rufzeichen im See- und Binnenschifffahrtsfunk (Verfü-
gung Nr. 20/2013, Amtsblatt Nr. 07/2013 vom 24.04.2013)
treten gemäß § 1 Absatz 1 TNV am 01.06.2013 in Kraft.
Die Bundesnetzagentur entscheidet in entsprechender Anwendung
des § 3 Abs. 2 TNV, ob und zu welchem Zeitpunkt bestehende Zu-
teilungen mit angemessener Übergangsfrist rechtlich angepasst
werden.
Alle bestehenden Zuteilungen von MMSI und Rufzeichen im See-
und Binnenschifffahrtsfunk sowie ATIS-Nummern im Binnenschiff-
fahrtsfunk werden mit Wirkung zum 01.06.2013 insoweit ange-
passt, dass statt der bisherigen Nutzungsbedingungen ab diesem
Zeitpunkt die in den o. g. Nummernplänen festgelegten Nutzungs-
bedingungen gelten.
Die Anpassung soll die einheitliche Nutzung von MMSI und Rufzei-
chen im See- und Binnenschifffahrtsfunk sowie ATIS-Nummern im
Binnenschifffahrtsfunk sicherstellen. Es ist nicht ersichtlich, dass
Belange von Marktbeteiligten die Gewährung einer Übergangsfrist
erfordern.
117-1 3830-1
Bonn, 24. April 2013
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7 2013 – Regulierung, Telekommunikation – 1033
Vfg Nr. 22/2013
Allgemeinzuteilung von Frequenzen für mobile Funkanwendungen des See- und Binnenschifffahrts-
funks
Auf Grund § 55 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) vom 22. Juni 2004 (BGBI. I S. 1190), zuletzt geändert
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 3. Mai 2012 (BGBI. I S. 958), werden ab dem 1. Juni 2013 die Frequenzen
in den unten aufgeführten Frequenzbereichen für die Nutzung durch die Allgemeinheit für Funkanwendungen
des Mobilen Seefunkdienstes und des Mobilen Seefunkdienstes über Satelliten und des Binnenschifffahrts-
funks zugeteilt.
Funkanwendungen durch ortsfeste Funkstellen des Mobilen Seefunkdienstes, des Mobilen Seefunkdienstes
über Satelliten und des Binnenschifffahrtsfunks sind nicht Inhalt dieser Allgemeinzuteilung und bedürfen daher
weiterhin einer Einzelfrequenzzuteilung.
Mit Inkrafttreten dieser Allgemeinzuteilung werden alle Einzelfrequenzzuteilungen für Funkanwendungen des
Mobilen Seefunkdienstes und des Mobilen Seefunkdienstes über Satelliten und des Binnenschifffahrtsfunks
nach TKG und alle Genehmigungen zum Errichten und Betreiben einer Seefunkstelle nach Fernmeldeanlagen-
gesetz (FAG) gegenstandslos. Bestehende Nummernzuteilungen (Rufzeichen, Maritime Mobile Service Identi-
ties (MMSI), Automatic Transmitter Identification System-Nummern (ATIS-Nummern)), die im Rahmen der o. g.
Einzelzuteilungen bzw. Genehmigungen erfolgt sind, bleiben hiervon unberührt.
I. Frequenznutzungsbedingungen
1. Die Nutzung der Frequenzen setzt eine vorherige Erteilung einer Ship Station Licence (Zuteilung von Num-
mern des See- bzw. Binnenschifffahrtsfunks) mit den dort benannten Arten von Funkanlagen voraus. Die
Zuteilung erfolgt gemäß § 66 TKG i. V. m. §§ 1 und 4 der Telekommunikations-Nummerierungsverordnung
(TNV; BGBl. I Nr. 5 vom 14. Februar 2008, S. 141ff.) durch die Bundesnetzagentur.
2. Die Frequenznutzung ist nur im Zusammenhang mit der bestimmungsgemäßen Aussendung von Nutzsi-
gnalen gestattet. Aussendungen von Dauersignalen, Aussendungen ohne Nachrichteninhalt oder rundfun-
kähnliche Aussendungen sind nicht gestattet.
II. Frequenzbereiche
1. Seefunk
1.1) Grenzwellenbereich
1606,5 – 1625,0 kHz
1635,0 – 1800,0 kHz
1850,0 – 2160,0 kHz
2170,0 – 2498,0 kHz
2502,0 – 2850,0 kHz
3155,0 – 3400,0 kHz
3500,0 – 3800,0 kHz
1.2) Kurzwellenbereich
4000,0 – 4438,0 kHz
6200,0 – 6525,0 kHz
8100,0 – 8815,0 kHz
12230,0 – 13200,0 kHz
16360,0 – 17410,0 kHz
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1034 – Regulierung, Telekommunikation – 7 2013
18780,0 – 18900,0 kHz
19680,0 – 19800,0 kHz
22000,0 – 22855,0 kHz
23000,0 – 23200,0 kHz
23350,0 – 24000,0 kHz
25010,0 – 25550,0 kHz
26100,0 – 26175,0 kHz
26175,0 – 27500,0 kHz
1.3) Frequenzbereiche für Rettungsfunk
121,4500 – 121,5500 MHz
123,0500 – 123,1500 MHz
1.4) UKW-Bereich
156,0000 – 157,4375 MHz
160,6000 – 160,9625 MHz
161,4875 – 162,0375 MHz
1.5) Such- und Rettungsfunk (über Satellit)
406,0000 – 406,1000 MHz
1.6) UHF-Bereich
457,5125 – 457,5875 MHz
467,5125 – 467,5875 MHz
2. Binnenschifffahrtsfunk
UKW-Bereich
156,0000 – 156,7625 MHz
156,8375 – 157,4375 MHz
160,6000 – 160,9625 MHz
161,4875 – 162,0375 MHz
III. Frequenznutzungsparameter
Für die Nutzung der zugeteilten Frequenzbereiche gelten die nachfolgend aufgeführten Frequenznutzungspa-
rameter. Diese dienen der Sicherstellung einer effizienten und störungsfreien Frequenznutzung.
1.) Grenzwellenbereich
Frequenznutzung durch GW-Funkanlagen zur Abwicklung von DSC, Sprechfunk und Schmalbandtelegrafie für
Fernschreibübertragung (NBDP)
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Frequenzbereich: siehe II. 1.1)
Sendeparameter Wert Toleranz Anmerkungen
Die Frequenzen
im Einzelnen
J3E 20 Hz Sprache
sind abhängig
von der Art des
Frequenzen Betriebes und siehe Erläuterung
von der Region
F1B, J2B in der sich die 10 Hz DSC, NBDP
Seefunkstelle
befindet.
Hüllkurven-Spitzenleistung
(Sprechfunk) /
≤400 W
mittlere Leistung
(DSC)
J3E < 4,5 kHz Sprache, oberes Seitenband
Bandbreite
F1B, J2B < 0,3 kHz DSC, NBDP
≤ -31 dBc 1,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 4,5 kHz
Außerbandaussendungen ≤ -38 dBc 4,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 7,5 kHz
für SSB (oberes Seitenband)
a) 7,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 12,0 kHz
≤ -43 dBc b) ein absoluter Wert von 50 mW darf
nicht überschritten werden
a) 30 MHz – 2 GHz
Nebenaussendungen
≤ -43 dBc b) ein absoluter Wert von 50 mW darf
(bei aktiver Frequenznutzung)
nicht überschritten werden
1.1) Zusätzliche Sendefrequenz zur Teilnahme an koordinierten Such- und Rettungsarbeiten
Zusätzlich zu den unter II. 1.1) aufgeführten Frequenzen darf von Seefunkstellen die Trägerfrequenz
(Bezugsfrequenz) für den Flugfunkdienst 3 023 kHz nach den Bestimmungen des Anhangs 27 der
VO Funk für Verbindungen zwischen den mobilen Funkstellen, die an koordinierten Such- und Rettungs-
arbeiten teilnehmen, sowie für Verbindungen zwischen diesen Funkstellen und den beteiligten ortsfesten
Funkstellen benutzt werden.
Es gelten die oben genannten Frequenznutzungsparameter.
Erläuterung zur Nutzung der Frequenzen im Grenzwellenbereich:
Weiterführende Regelungen sind in Artikel 52 der Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk) festgelegt.
Die Frequenzen für den Not- und Sicherheitsverkehr im Weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem
(GMDSS) sind im Anhang 15 der VO Funk aufgelistet. Im Einzelnen sind die zu nutzenden Frequenzen den
einschlägigen Dienstwerken zu entnehmen, die gemäß Anhang 16 der VO Funk an Bord von Schiffen mitge-
führt werden müssen.
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1036 – Regulierung, Telekommunikation – 7 2013
2.) Kurzwellenbereich
2.1) Frequenznutzung durch KW-Funkanlagen für Seefunkstellen zur Abwicklung von DSC, Sprechfunk,
Schmalbandtelegrafie für Fernschreibübertragung (NBDP) und Datenfunk:
Frequenzbereich: siehe II. 1.2)
Sendeparameter Wert Toleranz Anmerkungen
J3E siehe nachfolgende 20 Hz Sprache
Frequenztabellen
2.2.1) bis 2.2.4)
F1B, J2B 10 Hz DSC, NBDP
Die Frequenzen im
Einzelnen sind digitale siehe Erläute-
Frequenzen J2D 20 Hz
abhängig von der Kommunikation rung
Art des Betriebes
F1C, F3C und von der Regi- 50 Hz Faksimile
on in der sich die
Seefunkstelle be-
A1A, A1B findet. 10 Hz Morsetelegrafie
Hüllkurven-Spitzenleistung
(Sprechfunk)
≤ 1500 W
mittlere Leistung
(DSC)
J3E < 4,5 kHz Sprache, oberes Seitenband
F1B, J2B < 0,3 kHz DSC, NBDP
Bandbreite J2D < 0,3 kHz digitale Kommunikation
F1C, F3C < 2,0 kHz Faksimile
A1A, A1B < 0,1 kHz Morsetelegrafie
≤ -31 dBc 1,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 4,5 kHz
Außerbandaussendungen ≤ -38 dBc 4,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 7,5 kHz
für SSB (oberes Seitenband)
a) 7,5 kHz < Δfc+1,4 kHz ≤ 12,0 kHz
≤ -43 dBc b) ein absoluter Wert von 50 mW
darf nicht überschritten werden
a) 30 MHz – 2 GHz
Nebenaussendungen
≤ -43 dBc b) ein absoluter Wert von 50 mW
(bei aktiver Frequenznutzung)
darf nicht überschritten werden
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2.2) Frequenztabellen für KW-Funkanlagen für Seefunkstellen zur Abwicklung von DSC, Sprechfunk,
Schmalbandtelegrafie für Fernschreibübertragung (NBDP) und Datenfunk
2.2.1) Frequenztabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen; gültig bis zum 31. Dezember 2016
In der Tabelle sind in dem vorgegebenen Frequenzbereich innerhalb der nicht schattierten Felder die
zugeteilten Frequenzen für die jeweilige Nutzung wie folgt gekennzeichnet:
– die niedrigste und höchste Frequenz durch Fettdruck;
– die Anzahl der zugeteilten Frequenzen ( f.) und der Abstand in kHz durch Kursivschrift.
Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz)
Frequenzbereich (MHz) 4 6 8 12 16 18/19 22 25/26
Bandgrenze (kHz) 4 063 6 200 8 195 12 230 16 360 18 780 22 000 25 070
Frequenzen zur Übertra- 4 063,3
gung von ozeanografi- bis
schen Daten 4 064,8
6 f.
0,3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 065 6 200 8 195 12 230 16 360 18 780 22 000 25 070
Frequenzen für Sprach- 4 066,4 6 201,4 8 196,4 12 231,4 16 361,4 18 781,4 22 001,4 25 071,4
telefonie-Duplex-Betrieb bis bis bis bis bis bis bis bis
4 144,4 6 222,4 8 292,4 12 351,4 16 526,4 18 823,4 22 157,4 25 098,4
27 f. 8 f. 33 f. 41 f. 56 f. 15 f. 53 f. 10 f.
3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 146 6 224 8 294 12 353 16 528 18 825 22 159 25 100
Frequenzen für Sprach- 4 147,4 6 225,4 8 295,4 12 354,4 16 529,4 18 826,4 22 160,4 25 101,4
telefonie-Simplex-Betrieb bis bis bis bis bis bis bis bis
4 150,4 6 231,4 8 298,4 12 366,4 16 547,4 18 844,4 22 178,4 25 119,4
2 f. 3 f. 2 f. 5 f. 7 f. 7 f. 7 f. 7 f.
3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 152 6 233 8 300 12 368 16 549 18 846 22 180 25 121
Frequenzen für Breit- 4 154 6 235 8 302 12 370 16 551 18 848 22 182 25 123
band-telegrafie, Faksimi- bis bis bis bis bis bis bis bis
le und besondere Über- 4 170 6 259 8 338 12 418 16 615 18 868 22 238 25 159
tragungssysteme
5 f. 7 f. 10 f. 13 f. 17 f. 6 f. 15 f. 10 f.
4 kHz 4 kHz 4 kHz 4 kHz 4 kHz 4 kHz 4 kHz 4 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 172 6 261 8 340 12 420 16 617 18 870 22 240 25 161.25
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Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz) (Fortsetzung)
Frequenzbereich (MHz) 4 6 8 12 16 18/19 22 25/26
Bandgrenze (kHz) 4 172 6 261 8 340 12 420 16 617 18 870 22 240 25 161.25
Frequenzen zur Übertra- 6 261,3 8 340,3 12 420,3 16 617,3 22 240,3
gung von ozeanografi- bis bis bis bis bis
schen Daten 6 262,5 8 341,5 12 421,5 16 618,5 22 241,5
5 f. 5 f. 5 f. 5 f. 5 f.
0,3 kHz 0,3 kHz 0,3 kHz 0,3 kHz 0,3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 172 6 262,75 8 341,75 12 421,75 16 618,75 18 870 22 241,75 25 161,25
Frequenzen (gepaart), 4 172,5 6 263
für NBDP und Daten- bis bis
über-tragungssysteme 4 181,5 6 275,5
mit Geschwindigkeit bis
zu maximal 100 Bd für 18 f. 25 f.
FSK und 200 Bd für 0,5 kHz 0,5 kHz
PSK
Bandgrenze (kHz) 4 181,75 6 275,75 8 341,75 12 421,75 16 618,75 18 870 22 241,75 25 161,25
Anruffrequenzen für A1A
oder A1B Morsetelegra-
fie
Begrenzung (kHz) 4 186,75 6 280,75 8 341,75 12 421,75 16 618,75 18 870 22 241,75 25 161,25
Frequenzen (gepaart) 6 281
NBDP und Datenüber- bis
tragungssysteme mit 6 284,5
Geschwindigkeit bis zu
maximal 100 Bd für FSK 8 f.
und 200 Bd für PSK 0,5 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 186,75 6 284,75 8 341,75 12 421,75 16 618,75 18 870 22 241,75 25 161,25
Arbeitsfrequenzen für 4 187 6 285 8 342 12 422 16 619 22 242 25 161,5
A1A oder A1B Morsete- bis bis bis bis bis bis bis
legrafie 4 202 6 300 8 365,5 12 476,5 16 683 22 279 25 171
31 f. 31 f. 48 f. 110 f. 129 f. 75 f. 20 f.
0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 365,75 12 476,75 16 683,25 18 870 22 279,25 25 171,25
Anruffrequenzen für A1A
oder A1B Morsetelegra-
fie
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 370,75 12 476,75 16 683,25 18 870 22 284,25 25 172,75
Arbeitsfrequenzen für 8 371
A1A oder A1B Morsete- bis
legrafie 8 376
11 f.
0,5 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 376,25 12 476,75 16 683,25 18 870 22 284,25 25 172,75
Bonn, 24. April 2013
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7 2013 – Regulierung, Telekommunikation – 1039
Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz) (Ende)
Frequenzbereich (MHz) 4 6 8 12 16 18/19 22 25/26
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 376,25 12 476,75 16 683,25 18 870 22 284,25 25 172,75
Frequenzen (gepaart) für 8 376,5 12 477 16 683,5 18 870,5 22 284,5 25 173
NBDP und Datenüber- bis bis bis bis bis bis
tragungssysteme mit Ge- 8 396 12 549,5 16 733,5 18 892,5 22 351,5 25 192,5
schwindigkeit bis zu maxi-
mal 100 Bd für FSK und 40 f. 146 f. 101 f. 45 f. 135 f. 40 f.
200 Bd für PSK 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 396,25 12 549,75 16 733,75 18 892,75 22 351,75 25 192,75
Anruffrequenzen für A1A
oder A1B Morsetelegrafie
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 396,25 12 554,75 16 738,75 18 892,75 22 351,75 25 192,75
Frequenzen (gepaart) für 12 555 16 739
NBDP und Datenüber- bis bis
tragungssysteme mit Ge- 12 559,5 16 784,5
schwindigkeit bis zu maxi-
mal 100 Bd für FSK und 10 f. 92 f.
200 Bd für PSK 0,5 kHz 0,5 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 202,25 6 300,25 8 396,25 12 559,75 16 784,75 18 892,75 22 351,75 25 192,75
Frequenzen (nicht ge- 4 202,5 6 300,5 8 396,5 12 560 16 785 18 893 22 352 25 193
paart) für NBDP und Da- bis bis bis bis bis bis bis bis
tenüber-tragungssysteme 4 207 6 311,5 8 414 12 576,5 16 804 18 898 22 374 25 208
mit Geschwindigkeit bis
zu maximal 100 Bd für 10 f. 23 f. 36 f. 34 f. 39 f. 11 f. 45 f. 31 f.
FSK und 200 Bd für PSK 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz
und für A1A oder A1B
Morsetelegrafie (Arbeit)
Bandgrenze (kHz) 4 207,25 6 311,75 8 414,25 12 576,75 16 804,25 18 898,25 22 374,25 25 208,25
Frequenzen für digitalen 4 207,5 6 312 8 414,5 12 577 16 804,5 18 898,5 22 374,5 25 208,5
Selektivruf bis bis bis bis bis bis bis bis
4 209 6 313,5 8 416 12 578,5 16 806 18 899,5 22 375,5 25 209,5
4 f. 4 f. 4 f. 4 f. 4 f. 3 f. 3 f. 3 f.
0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz 0,5 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 209,25 6 313,75 8 416,25 12 578,75 16 806,25 18 899,75 22 375,75 25 210
Bonn, 24. April 2013
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1040 – Regulierung, Telekommunikation – 7 2013
2.2.2) Frequenztabelle der exklusiv dem Seefunkdienst zugeteilten Frequenzen; gültig ab 01. Januar 2017
In der Tabelle sind in dem vorgegebenen Frequenzbereich innerhalb der nicht schattierten Felder die
zugewiesenen Frequenzen für die jeweilige Nutzung wie folgt gekennzeichnet:
– die niedrigste und höchste Frequenz durch Fettdruck;
– die Anzahl der zugeteilten Frequenzen ( f.) und der Abstand in kHz durch Kursivschrift.
Tabelle der den Seefunkstellen zugeteilten Frequenzen (kHz)
Bereich (MHz) 4 6 8 12 16 18/19 22 25/26
Bandgrenze (kHz) 4 063 6 200 8 195 12 230 16 360 18 780 22 000 25 070
Frequenzen zur Über- 4 063,3
tragung von ozeanogra- bis
fischen Daten 4 064,8
6 f.
0,3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 065 6 200 8 195 12 230 16 360 18 780 22 000 25 070
Frequenzen für Sprach- 4 066,4 6 201,4 8 196,4 12 231,4 16 361,4 18 781,4 22 001,4 25 071,4
telefonie-Duplex-Betrieb bis bis bis bis bis bis bis bis
zugeteilt werden dürfen 4 144,4 6 222,4 8 292,4 12 351,4 16 526,4 18 823,4 22 157,4 25 098,4
27 f. 8 f. 33 f. 41 f. 56 f. 15 f. 53 f. 10 f.
3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 146 6 224 8 294 12 353 16 528 18 825 22 159 25 100
Bandgrenze (kHz) 4 146 6 224 8 294 12 353 16 528 18 825 22 159 25 100
Frequenzen für Sprach- 4 147,4 6 225,4 8 295,4 12 354,4 16 529,4 18 826,4 22 160,4 25 101,4
telefonie-Simplex-Be- bis bis bis bis bis bis bis bis
trieb 4 150,4 6 231,4 8 298,4 12 366,4 16 547,4 18 844,4 22 178,4 25 119,4
2 f. 3 f. 2 f. 5 f. 7 f. 7 f. 7 f. 7 f.
3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 152 6 233 8 300 12 368 16 549 18 846 22 180 25 121
Frequenzen für Daten- 4 153,5 6 234,5 8 301,5 12 369,5 16 550,5 18 847,5 22 181,5 25 122,5
übertragung bis bis bis bis bis bis bis bis
4 168,5 6 258,5 8 337,5 12 417,5 16 613,5 18 871,5 22 238,5 25 176,5
6 f. 9 f. 13 f. 17 f. 22 f. 9 f. 20 f. 19 f.
3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz 3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 170 6 260 8 339 12 419 16 615 18 873 22 240 25 178
Frequenzen für Daten- 25 179,5
übertragung bis
25 206,5
10 f.
3 kHz
Bandgrenze (kHz) 4 170 6 260 8 339 12 419 16 615 18 873 22 240 25 208,25
Bonn, 24. April 2013