abl-13
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Amtsblätter bis 2018“
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1898 – Regulierung, Energie – 13 2013
Projekt 53 Netzverstärkung
Maßnahme 54: Raitersaich – Ludersheim
Maßnahme 55: Ludersheim – Sittling – Isar Netzverstärkung
Projekt 71 Netzverstärkung
Maßnahme 46: Audorf – Kiel
Maßnahme 47: Kiel – Göhl Netzausbau
Projekt 72 Netzausbau
Maßnahme 48: Göhl – Siems
Maßnahme 49: Siems – Lübeck Netzverstärkung
Maßnahme 50: Lübeck – Kaltenkirchen Netzverstärkung
Projekt 73 Netzverstärkung
Maßnahme 67: Brunsbüttel – Itzehoe
Maßnahme 68: Itzehoe – Kaltenkirchen Netzverstärkung
Die Übertragungsnetzbetreiber bleiben aufgefordert, die Erforderlichkeit dieser Maßnahmen in künftigen Netz-
entwicklungsplänen zu untersuchen und gegebenenfalls neu darzulegen.
Bonn, 17. Juli 2013
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
13 2013 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 1899
Mitteilungen
Telekommunikation
Teil A
Mitteilungen der Bundesnetzagentur
Mitteilung Nr. 176/2013
Bekanntgabe des Entwurfs der „Messvorschrift zur Bestimmung
der Störstrahlungsleistung und der äußeren Störfestigkeit von ko-
axialen TV-Kabelnetzen“ (BNetzA 511 MV 08, Ausgabe April 2013)
zum Zweck der öffentlichen Kommentierung.
Die Bundesnetzagentur verfolgt das Ziel, vor der Herausgabe der
Messvorschrift BNetzA 511 MV 08 der Öffentlichkeit die Möglichkeit
einzuräumen, den Entwurf (Ausgabe April 2013) zu kommentieren.
Im Rahmen dieser Kommentierungsphase soll den Fachverbänden
und den übrigen Interessenten die Gelegenheit gegeben werden,
ihre Stellungnahmen und Kommentare zu dieser Messvorschrift der
Bundesnetzagentur zur Kenntnis zu geben.
Die Bundesnetzagentur wird diese eingereichten Kommentare und
Stellungnahmen bewerten und prüfen, ob diese in der Messvor-
schrift zu berücksichtigen sind.
Im Hinblick auf Störaussendungen (Störstrahlungen) von koaxialen
TV-Kabelnetzen umfasst die Messvorschrift BNetzA 511 MV 08 die
Frequenzbereiche, die nach der Sicherheitsfunk-Schutzverodnung
(SchuTSEV) nicht den sicherheitsrelevanten Funkdiensten zuge-
ordnet sind und somit nicht von der SchuTSEV erfasst werden.
Mit der Messvorschrift BNetzA 511 MV 08 besteht die Möglichkeit,
Störaussendungen aus koaxialen TV-Kabelnetzen im Frequenzbe-
reich von 30 MHz bis 3 GHz nach vorgegebenen Messverfahren
messtechnisch zu erfassen und entsprechend den Grenzwertdefini-
tionen zu bewerten. Die Messvorschrift berücksichtigt ebenfalls
Verfahren der digitalen Übertragung.
Darüber hinaus regelt die Messvorschrift BNetzA 511 MV 08 auch
das Messverfahren zur Ermittlung der äußeren Störfestigkeit von
TV-Kabelnetzen im Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz.
Diese Messvorschrift kann u. a. zur Aufklärung und messtechni-
schen Ermittlung der Ursachen von elektromagnetischen Unver-
träglichkeiten nach dem „Gesetz über die elektromagnetische
Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG)“ an koaxialen TV-Kabel-
netzen von der Bundesnetzagentur herangezogen werden.
Die Frist zur Abgabe der Kommentare und Stellungnahmen endet
mit Ablauf des 31.10.2013.
Die Kommentare und Stellungnahmen sind in schriftlicher Form an
folgende Anschrift zu richten:
Bundesnetzagentur
Referat 511-9 o.V.i.A.
511.postfach@bnetza.de
Postfach 80 01
55003 Mainz
Bonn, 17. Juli 2013
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1900 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 13 2013
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation,
Post und Eisenbahnen
BNetzA 511 MV 08
Messvorschrift zur Bestimmung der
Störstrahlungsleistung und der äußeren Störfestigkeit
von koaxialen TV-Kabelnetzen
Entwurf
Ausgabe: April 2013
Herausgegeben von der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn
Bonn, 17. Juli 2013
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
13 2013 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 1901
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Inhaltsverzeichnis……………………………………………………….………………... II
Abbildungsverzeichnis…………………………………………………....……………. IV
Tabellenverzeichnis…………………………………………….………………….……. IV
Abkürzungsverzeichnis………………………………………….…………………..….. V
1 ZWECK UND GELTUNGSBEREICH .................................................................. 1
1.1 Allgemeines............................................................................................................................................... 2
1.2 Anwendungsbereich................................................................................................................................. 2
2 BEGRIFFE UND DEFINITIONEN ........................................................................ 4
3 GRUNDSÄTZE ZUR VORBEREITUNG UND DURCHFÜHRUNG DER
MESSUNG ................................................................................................................. 8
3.1 Grundsätzliche Bedingungen .................................................................................................................. 8
3.2 Vorbereitende Maßnahmen .................................................................................................................... 9
3.3 Definition der Prüf- und Einstellparameter ........................................................................................ 10
4 STÖRFELDSTÄRKE ......................................................................................... 11
4.1 Messverfahren für die Störaussendung ............................................................................................... 11
4.2 Benötigte Messgeräte und Messhilfsmittel........................................................................................... 11
4.3 Grundsätzliches zum Messverfahren ................................................................................................... 11
4.3.1 Messung abgestrahlter analoger TV-Signale ....................................................................................... 12
4.3.2 Messung abgestrahlter digitaler TV-Signale ....................................................................................... 12
4.4 Messentfernung ...................................................................................................................................... 12
4.4.1 Messung in Entfernung (d = 3 m)........................................................................................................ 13
4.4.2 Messung in einer Entfernung kleiner als 3 m ...................................................................................... 13
4.4.3 Messung in einer Entfernung größer als 3 m ....................................................................................... 14
4.5 Bestimmung der elektrischen Feldstärke............................................................................................. 14
5 STÖRSTRAHLUNGSLEISTUNG ...................................................................... 16
5.1 Benötigte Messgeräte ............................................................................................................................. 16
5.2 Messentfernung ...................................................................................................................................... 16
II
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1902 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 13 2013
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5.3 Standort der Mess- und Substitutionsantenne .................................................................................... 17
5.4 Durchführung der Substitutionsmessung ............................................................................................ 17
5.5 Bestimmung der effektiven Störstrahlungsleistung ............................................................................ 18
6 HILFSTRÄGERVERFAHREN ........................................................................... 20
6.1 Pegelbestimmung des Hilfsträgers........................................................................................................ 20
6.2 Bestimmung der Störfeldstärke............................................................................................................ 20
7 ÄUßERE STÖRFESTIGKEIT VON KABELNETZEN ........................................ 21
7.1 Vorgehensweise/Reihenfolge ................................................................................................................. 21
7.2 Messverfahren ........................................................................................................................................ 21
7.2.1 Messung von Nutzsignalen im Kabel .................................................................................................. 21
7.2.2 Messung von Störsignalen (Fremdsignale) im Kabel .......................................................................... 23
7.3 Vergleich des messtechnisch ermittelten Störabstandes mit dem Grenzwert; Auswertung zur
Einhaltung des Störabstandes............................................................................................................................ 23
7.4 Messung der Störfeldstärke des äußeren Fremdsignals ..................................................................... 24
7.5 Auswertung auf Einhaltung der äußeren Störfestigkeit..................................................................... 24
7.5.1 Kabelnetz hält Grenzwerte nicht ein:................................................................................................... 25
7.5.2 Kabelnetz hält Grenzwert ein: ............................................................................................................. 25
7.6 Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes zur Prüfung der Grenzwerte für die äußere
Störfestigkeit/Feldstärke eines Kabelnetzes...................................................................................................... 25
III
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13 2013 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 1903
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Substitutionsmessung...................................................................................................... 18
Abbildung 2: Pegelmessung an einer Teilnehmeranschlussdose.......................................................... 22
Abbildung 3: Felderzeugung und Kontrolle der Feldstärke................................................................... 27
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Umrechnungswerte in Abhängigkeit von der Messentfernung ........................................... 14
IV
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1904 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 13 2013
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Abkürzungsverzeichnis
APD Amplitude Probability Distrubution
Ask Anschlusskabel (Teilnehmeranschlusskabel)
BVG Berufsgenossenschaftliche Vorschrift
CATV Common Antenna Television
CCDF Complementary Cumulative Distibution Function
DIN Deutsches Institut für Normung
DVB-C Digital Video Broadcasting – Cable
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
EMVG Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten
EN Europäische Norm
IEC International Electrotechnical Comission
IEV International Electrotechnical Vocabulary
ISM Industrial Scientific and Medical
MATV Master Antenna Television
MV Messvorschrift
NE Netzebene
QAM Quadraturamplitudenmodulation
RMS Root Mean Square
SAMTV Satellite (delivered) Master Antenna Television
SchuTSEV Verordnung zum Schutz von öffentlichen Telekommunikationsnetzen
und Sende- und Empfangsfunkanlagen, die in definierten
Frequenzbereichen zu Sicherheitszwecken betrieben werden
(Sicherheitsfunk- Schutzverordnung - SchuTSEV)
TAD Teilnehmeranschlussdose
VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik
V
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13 2013 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 1905
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1 Zweck und Geltungsbereich
Diese Messvorschrift beschreibt die Vorgehensweise zur Prüfung der
Schutzanforderungen nach dem EMVG (Gesetz über die elektromagnetische
Verträglichkeit) von Betriebsmitteln am Betriebsort von koaxialen Kabelnetzen, die
Fernsehsignale, Tonsignale und interaktive Dienste übertragen. Die
Schutzanforderungen beinhalten die Störstrahlung und Störfestigkeit der Netze, um
einen bestimmungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
Unter koaxialen Kabelnetzen1 sind zu verstehen:
- Kabelfernsehnetze (CATV-Netze),
- Gemeinschaftsantennen-Netze (MATV-Netze),
- Satelliten-Gemeinschaftsantennen-Netze (SMATV-Netze),
- Wohnungsnetze und /oder
- Einzelempfangsnetze (Einzelempfangsanlagen).
Bei den vorgenannten Netzen handelt es sich um ortsfeste Anlagen, deren passive
und aktive elektronische Betriebsmittel (Kabelnetzgeräte) unterschiedlicher Art durch
fest installierte Kabel verbunden sind und an einem bestimmten Ort auf Dauer
betrieben werden.
Diese Vorschrift gilt nicht für Messungen zur Prüfung der:
- Störaussendungen aus koaxialen Kabelnetzen für Fernsehsignale, Tonsignale
und interaktive Dienste im Frequenzbereich von 9 kHz bis 3 GHz, auf den
Frequenzen, die nach der Sicherheitsfunk-Schutzverodnung (SchuTSEV) den
sicherheitsrelevanten Funkdiensten zugeordnet sind;
- äußeren Störfestigkeit von Kabelnetzen im Frequenzbereich unterhalb
30 MHz;
- Störspannungen in Kabelnetzen im Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz;
- Störstrahlung von Kabelnetzen im Frequenzbereich von 9 kHz bis 30 MHz;
- Störfestigkeit von Kabelnetzen gegenüber Störungen aus den
Stromversorgungsnetzen;
- äußeren Störfestigkeit von Geräten entsprechend der EN 50083-2 gegenüber
leitungsgeführten Strömen auf angeschlossenen Kabeln;
- inneren Störfestigkeit von Geräten entsprechend der EN 50083-2 im
1
Zur Vereinfachung wird statt von Anlagen nachfolgend vom Netz bzw. von Netzen gesprochen, wenn
ein Kabelnetz oder eine Anlage gemäß EMVG (§ 3 Punkt 3) gemeint ist.
1
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1906 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 13 2013
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Betriebsfrequenzbereich;
- Funkstöreigenschaften von Rundfunkempfängern und angeschlossenen
Geräten; hierfür gilt EN 55013 (zukünftig EN 55032) und der
- Störfestigkeit von Rundfunkempfängern und verwandten Geräten der
Unterhaltungselektronik; hierfür gilt EN 55020 (zukünftig EN 55035).
1.1 Allgemeines
Bei der technischen Prüfung von Kabelnetzen durch die Bundesnetzagentur gilt
grundsätzlich, dass jegliche Eingriffe in die Netze (z. B. Einspeisung von Signalen,
Abtrennen jeglicher Netzabschnitte und Netzkomponenten), die im Zusammenhang
mit der Anwendung dieser Messvorschrift stehen, nur nach vorheriger Abstimmung
mit dem Netz- und/oder Anlagenbetreiber zulässig sind! Die angeschlossenen
Teilnehmer sind in geeigneter Form über den Termin in Kenntnis zu setzten. Der
Messtermin sollte den angeschlossenen Teilnehmern mindestens eine Woche zuvor
zur Kenntnis gebracht werden.
Anmerkung:
Die Information der angeschlossenen Teilnehmer ist an keine feste Vorgabe gebunden. Sie kann z. B.
durch einen schriftlichen Aushang an einer den angeschlossenen Teilnehmern zugänglichen Stelle in
dem betroffenem Objekt (Hauseingang), einem Briefkasteneinwurf etc. durch die Bundesnetzagentur
oder dem Netz- und oder Anlagenbetreiber, erfolgen.
Ausgenommen von der vorhergehenden Information sind solche Maßnahmen der
Bundesnetzagentur, die im Zusammenhang mit der Bearbeitung konkreter Störungen
auf der Grundlage des EMVG (Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit
von Betriebsmitteln) oder der SchuTSEV (Verordnung zum Schutz von öffentlichen
Telekommunikationsnetzen und Sende- und Empfangsfunkanlagen, die in definierten
Frequenzbereichen zu Sicherheitszwecken betrieben werden) erforderlich werden.
Bei undatierten Verweisen auf Europäische Normen gilt immer die aktuell gültige
Fassung.
1.2 Anwendungsbereich
Diese Messvorschrift beschreibt die von der Bundesnetzagentur verwendeten
Verfahren für die technische Prüfung der EMVG-Schutzanforderungen von koaxialen
Kabelnetzen am Betriebsort.
Ziel ist die Anwendung einer einheitlichen Verfahrensweise zur Messung der
Störstrahlungsleistung und der äußeren Störfestigkeit von koaxialen TV-Kabelnetzen.
Diese Messvorschrift dient dazu:
- die von den übertragenen Nutzsignalen der Kabelnetze ausgehende
Störstrahlung messtechnisch zu bestimmen und
2
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Amtsblatt der Bundesnetzagentur
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13 2013 – Mitteilungen, Telekommunikation, Teil A, Mitteilungen der Bundesnetzagentur – 1907
BNetzA 511 MV08
- die äußere Störfestigkeit von Kabelnetzen gegenüber anderen Funkdiensten
und HF-Anwendungen zu prüfen.
Die Messungen erfassen die wesentlichen Parameter und Randbedingungen um
auftretende elektromagnetische Unverträglichkeiten zwischen Kabelnetzen und
anderen elektrischen oder elektronischen Betriebsmitteln, Geräten, Systemen oder
Anlagen/Netzen im Hinblick auf einen bestimmungsgemäßen Betrieb zu beurteilen.
Die Grenzwerte für die Störstrahlung und die Störfestigkeit sind in der EN 50083-8
enthalten.
In dieser Messvorschrift werden die Messverfahren zur Bestimmung der
Störstrahlung (Störleistung und Störfeldstärke) und der äußeren Störfestigkeit
geregelt, die wesentlichen Randbedingungen dargelegt und die Messanordnungen
beispielhaft dargestellt.
Diese Messvorschrift ist für koaxiale Kabelnetze anzuwenden, die Signale im
Frequenzbereich von 30 MHz bis 3000 MHz übertragen.
Diese Vorschrift regelt nicht den Umfang und die Häufigkeit der Messungen und
auch nicht die Maßnahmen bei Nichteinhaltung der geforderten Grenzwerte.
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Bonn, 17. Juli 2013