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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Amtsblätter bis 2018“
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
12 2011 – Regulierung, Telekommunikation – 1933
Anhänge mit normativem Charakter
TR-Notruf Ausgabe 1.0 23 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1934 – Regulierung, Telekommunikation – 12 2011
Anhang N1: Datenformatbeschreibung Verwaltungsgebiete
Die geografische Beschreibung von Verwaltungsgebieten (Gemeinden und gemeindefreie Gebiete)
erfolgt gemäß VG250-N des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie. Die Dokumentation zu
VG250-N stellt die Bundesnetzagentur der geschlossenen Benutzergruppe Notrufverkehrslenkung
und den nach Landesrecht zuständigen Behörden zum Abruf zur Verfügung. Die Bereitstellung
erfolgt im „SHAPE-Datenformat“ - beschrieben in ESRI White Paper July 1998: ESRI Shapefile
Technical Description - einem De-facto-Industriestandard für den Austausch von Geodaten.19
Verwaltungsgebiete
Verwaltungsgebiete setzen sich zusammen aus Land- und Gewässerflächen. Alle Teile eines Ver-
waltungsgebietes sind durch den gleichen amtlichen Gemeindeschlüssel im Attribut AGS gekenn-
zeichnet.
Besteht die Land- oder Gewässerfläche eines Verwaltungsgebietes aus mehreren geografisch ge-
trennten Flächen, so gibt es für jedes Teilgebiet einen eigenen Datensatz. Zur Unterscheidung dieser
Teilgebiete wird im Attribut AGS_N der amtliche Gemeindeschlüssel um einen Kleinbuchstaben
(a-z) erweitert. Die jeweils größte Gewässer- oder Landfläche trägt den Buchstaben „a“.
Stammfläche
Die Stammfläche eines Verwaltungsgebietes ist die größte Landfläche des Verwaltungsgebietes.
Landflächen sind durch den Wert „4“ beim Attribut GF gekennzeichnet. Besteht ein Verwaltungs-
gebiet aus mehreren Landflächen, so trägt das Gebiet der Stammfläche die Erweiterung „a“ im Att-
ribut AGS_N.
Hat das Verwaltungsgebiet nur eine Landfläche, so ist keine Erweiterung im Attribut AGS_N ver-
wendet. In diesem Falle beinhaltet das Attribut AGS_N den amtlichen Gemeindeschlüssel.
Eindeutige Kennzeichnung eines geografischen Gebietes
Der Datensatz eines geografischen Gebietes ist durch die Kombination der Attribute AGS_N und
GF eindeutig gekennzeichnet.
Zuordnung von Gebieten zu Notrufursprungsbereichen
Die Zuordnung der Teilflächen von Verwaltungsgebieten zu Notrufursprungsbereichen erfolgt über
die folgenden Attribute der Flächen:
1. AGS_N (Amtlicher Gemeindeschlüssel speziell für Notruf)
2. GF (Trennung von Land- und Gewässerflächen)
3. GEN (Geografischer Name)
Das Attribut GEN ist hierbei redundant und soll helfen, Fehler oder Verwechselungen zu vermeiden.
19
Quelle: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
TR-Notruf Ausgabe 1.0 24 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
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für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
12 2011 – Regulierung, Telekommunikation – 1935
Anhang N2: Spezifikation ETSI TS 101 109
Editorielle Korrekturen zu ETSI TS 101 109 V7.2.0 (2002-12):
Die korrekte Form des Abschnitts 6.7 lautet wie folgt:
6.7 Angle
Offset and included angle are encoded in increments of 2° using an 8 bit binary
coded number N in the range 0 to 179. The relation between the number N and the
range of angle a (in degrees) it encodes is described by the following equation;
2 N ≤ a < 2 (N+1)
Accepted values for a are within the range from 0 to 360 degrees.
TR-Notruf Ausgabe 1.0 25 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
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für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1936 – Regulierung, Telekommunikation – 12 2011
Anhang N3: Notrufverbindungen im ISDN
Bei Notrufverbindungen im ISDN sind die notrufbegleitenden Informationen mittels User-to-user
Signalling Service 1 implicit gemäß Anlage N3-A zu übertragen. Dies ist eine Abweichung vom
Standard, da dieser Parameter vorgesehen ist, um Informationen zwischen den Endgeräten auszu-
tauschen. Diese Abweichung vom Standard ist erforderlich, da die ISUP Parameter, die geeignet
wären, Standortdaten zu übermitteln, nicht im DSS1-Protokoll unterstützt werden und damit auch
nicht über einen ISDN-Notrufanschluss übertragen werden können. Daher ist bei Notrufen der U-
ser-to-user Signalling Service 1 für seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr verwendbar. Sollte der
Notrufende bzw. das Endgerät das User-user information element benutzt haben, so ist es vom Te-
lefondiensteanbieter zu überschreiben.
N3.1 Kennzeichnung der Notrufverbindung
Notrufverbindungen sind an den Netzübergängen dadurch zu kennzeichnen, dass die B-Rufnummer
zwei aufeinanderfolgende hexadezimale Ziffern Chex enthält. Die Kennzeichnung ist im ISUP IAM-
Parameter Called party number zu übertragen.
N3.2 Übertragung der notrufbegleitenden Informationen
Die Übertragung der notrufbegleitenden Informationen hat mittels Zeichengabeprotokoll beim Auf-
bau der Verbindung in den ISUP IAM- und DSS1 Setup-Nachrichten zu erfolgen.
N3.2.1 Übertragung der Rufnummer des Notrufenden
Die Rufnummer des Anschlusses, von dem die Notrufverbindung ausgeht, ist im ISUP IAM Para-
meter Calling party number und in der DSS1 Setup-Nachricht im Calling party number information
element zu übertragen.
N3.2.2 Übertragung der Anbieterkennung
Die Anbieterkennung ist im ISUP IAM-Parameter User-to-user information und in der DSS1 Se-
tup-Nachricht im User-user information element gemäß Anhang N3-A.4 zu übertragen.
N3.2.3 Übertragung der Standortdaten
Die Standortdaten sind im ISUP IAM-Parameter User-to-user information und in der DSS1 Setup-
Nachricht im User-user information element gemäß Anhang N3-A.5 und N3-A.6 zu übertragen.
Auf Grund der Längenbeschränkung des User-user information element sind Einschränkungen bei
der Beschreibung des Standortes gemäß Anhang N3-A.6 zu beachten.
TR-Notruf Ausgabe 1.0 26 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
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12 2011 – Regulierung, Telekommunikation – 1937
Anhang N3, Anlage N3-A:
Verwendung des User-to-user Information Parameter (UUI)
Bei der Übermittlung des UUI-Parameters in der ISUP IAM und der DSS1 Setup sind gemäß I-
TU-T-Empfehlung Q.931 folgende Informationen voranzustellen:
UUI Parameter Oktett
Parameter name = User-to-user information 1
Length Indicator 2
Protocol discriminator 3
Im „Length Indicator“ ist die aktuelle Länge des UUI-Parameters einzutragen.
Die maximale Länge des Informationsinhaltes beträgt 31 Oktette.
Informationselemente im UUI-Parameter
Nicht genutzte Kodierungen sind reserviert für künftige Ergänzungen.
N3-A.1 Parameter Name
Das Feld Parameter Name ist gemäß ITU-T-Empfehlung Q.931 zu verwenden.
8 7 6 5 4 3 2 1 Octet
User-user information element identifier
0 1 1 1 1 1 1 0 1
Length of user-user contents 2
Protocol discriminator 3
User information 4
etc.
Figure 4-36/Q.931 – User-user information element
N3-A.2 Length Indicator
Dieses Feld hat die Anzahl der aktuell zu übermittelnden Zeichen der Standortdaten anzugeben. Es
ist die Anzahl der Oktette ab „length indicator“ anzugeben.
Kodierung: Binär
Inhalt:
Anzahl der übermittelten Zeichen entsprechend der verwendeten geografischen Beschreibungsform.
Wertebereich: 6 bis 32
N3-A.3 Protocol discriminator
Die Verwendung des „Protocol discriminator“ Feldes hat gemäß ITU-T-Empfehlung Q.931 zu er-
folgen.
TR-Notruf Ausgabe 1.0 27 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
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1938 – Regulierung, Telekommunikation – 12 2011
Protocol discriminator (octet 3)
Bits
87654321
0 0 0 0 0 0 0 0 User-specific protocol
The user information is structured according to user needs.
Table 4-26/Q.931 – User-user information element
Kodierung: Binär
Inhalt: Bei Übermittlung von Standortdaten ist die folgende Bitfolge zu verwenden:
Oktett 3
8 7 6 5 4 3 2 1
0 0 0 0 0 0 0 0
N3-A.4 Anbieterkennung
Die Anbieterkennung ist in den Oktetten 4 und 5 zu übermitteln.
UUI Parameter (Anbieterkennung) Oktett
4
Anbieterkennung
5
Dieses Feld hat die Anbieterkennung des Telefondiensteanbieters zu enthalten, von dem die Not-
rufverbindung ausgeht.
Kodierung: Hexadezimal, 4 Zeichen in den Oktetten 4 und 5
Inhalt:
Oktett 4
8 7 6 5 4 3 2 1
Anbieterkennung Zeichen 2 Anbieterkennung Zeichen 1
Oktett 5
8 7 6 5 4 3 2 1
Anbieterkennung Zeichen 4 Anbieterkennung Zeichen 3
Beispiel einer Anbieterkennung:
Zeichen
1 2 3 4
D 1 2 3
TR-Notruf Ausgabe 1.0 28 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
12 2011 – Regulierung, Telekommunikation – 1939
N3-A.5 Beschreibungsform der übermittelten Standortdaten im UUI
Die Beschreibungsform der übermittelten Standortdaten ist in Oktett 6 zu übermitteln:
UUI Parameter (Beschreibungsform der Standortdaten) Oktett
Beschreibungsform der Standortdaten 6
Es sind drei Merkmale zu übermitteln:
• Art der geografischen Beschreibung
• Verfügbarkeit eines MSD
• Art der Standortangabe.
Kodierung: Hexadezimal, 2 Zeichen in Oktett 6
Inhalt:
Oktett 6
8 7 6 5 4 3 2 1
4 3 2 1 Standortangabe
0 0 0 0 Standort des Netzabschlusspunktes im Festnetz
0 0 0 1 Standort des Endgerätes im Mobilfunknetz
0 0 1 0 Standort des Mobilfunksenders
0 0 1 1 Schwerpunkt des Gebietes der Funkzelle
0 1 0 0 Bezeichnung der Funkzelle
7 6 5 Geografische Beschreibung
0 0 0 Geografische Koordinate
0 0 1 Geografische Koordinate mit Unsicherheitsellipse
0 1 0 Gebiet mittels Polygon
0 1 1 Amtliche Anschrift
1 0 0 Beschreibung der Funkzelle
1 0 1 Kreisringsegment
8 Kennzeichen eCall
0 Kein eCall
1 eCall
Abweichend gegenüber ETSI TS 101 109 sind die nicht verwendeten Bits 1 bis 3 zu benutzen, um
die Art der Standortangabe zu beschreiben. Zur Kennzeichnung eines eCall ist Bit 8 vorgesehen.
TR-Notruf Ausgabe 1.0 29 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
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1940 – Regulierung, Telekommunikation – 12 2011
N3-A.6 Beschreibung des Standorts
Für die Übermittlung der Standortdaten stehen die Oktette 7 bis 34 zur Verfügung.
Abhängig von der Art der Standortdaten sind unterschiedliche Informationen zu übermitteln.
Bei der Verwendung von geografischen Koordinaten ist die Kodierung nach ITU-T-Empfehlung
Q.763, „Signalling System No. 7 – ISDN user part formats and codes“, Clause 3.88.1 (Ellipsoid
point shape description) zu verwenden.
N3-A.6.1 Geografische Beschreibung des Standorts
Die geografische Beschreibung des Standortes hat in den Oktetten 7 bis 31 zu erfolgen. Die tatsäch-
liche Parameterlänge ergibt sich aus der gewählten Beschreibungsform. Die Kodierung hat gemäß
ETSI TS 101 109, Clause 7.3.3 oder 7.3.4. zu erfolgen.
Für die Beschreibungsform „Gebiet mittels Polygon“ können auf Grund der Längebeschränkung
nicht mehr als 4 Polygonstützpunkte übermittelt werden.
N3-A.6.1.1 Geografische Koordinate
Die Angabe zum Standort erfolgt gemäß ETSI TS 101 109, Clause 5.1 in Form
• einer geografischen Koordinate in Länge und Breite.
UUI Parameter (Koordinaten) Oktett
ETSI TS 101 109, Clause 7.3.1, Oktetts 2 bis 7 7 bis 12
N3-A.6.1.2 Geografische Koordinate mit Unsicherheitsellipse
Die Angabe zum Standort erfolgt gemäß ETSI TS 101 109, Clause 5.3 in Form
• einer geografischen Koordinate in Länge und Breite,
• einer Unsicherheitsellipse mittels zweier Halbachsen und Winkelangabe zur Hauptachse und
• einer Angabe zum Vertrauensniveau.
Das Vertrauensniveau ist auf 100% zu setzen.
UUI Parameter (Koordinaten mit Unsicherheitsellipse) Oktett
ETSI TS 101 109, Clause 7.3.3, Oktetts 2 bis 11 7 bis 16
N3-A.6.1.3 Polygon
Die Angabe zum Standort erfolgt gemäß ETSI TS 101 109, Clause 5.4 in Form von
• der Anzahl der Polygonpunkte (minimal 3, maximal 4),
• geografischen Koordinaten in Länge und Breite zu jedem Polygonstützpunkt.
UUI Parameter (Polygon) Oktett
ETSI TS 101 109, Clause 7.3.4, Oktetts 1 bis 25 7 bis 31
N3-A.6.1.4 Gebiet mittels Kreisringsegment
Die Angabe zum Standort erfolgt, gemäß ETSI TS 101 109, Clause 5.7, in Form
• einer geografischen Koordinate in Länge und Breite und
• Angabe zum inneren Radius und der Breite des Rings,
• Startwinkel in Grad bezogen auf Nord und Breite des Winkelsegments in Grad und
TR-Notruf Ausgabe 1.0 30 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
12 2011 – Regulierung, Telekommunikation – 1941
• Vertrauensniveau der Information.
Das Vertrauensniveau ist auf 100% zu setzen.
UUI Parameter (Kreisringsegment) Oktett
ETSI TS 101 109, Clause 7.3.7, Oktetts 2 bis 13 7 bis 18
N3-A.6.2 Amtliche Anschrift
Die zu übermittelnde amtliche Anschrift setzt sich zusammen aus:
• Postleitzahl,
• Straßenname und
• Hausnummer
Auf Grund der Längenbeschränkung des UUI Parameters sind Straßennamen auf maximal 21 Zei-
chen zu begrenzen. Längere Straßennamen sind bei der Belegung des Parameters entsprechend zu
kürzen.
UUI Parameter (Amtliche Anschrift) Oktett
Postleitzahl 7 bis 9
Hausnummer 10 bis 12
Straßenname 13 bis 33
N3-A.6.2.1 Postleitzahl (PLZ)
Das Feld hat die 5-stellige Postleitzahl zu enthalten.
Kodierung: Dezimal 5 Ziffern in den Oktetten 7 bis 9.
Inhalt:
Oktett 7
8 7 6 5 4 3 2 1
PLZ Ziffer 2 PLZ Ziffer 1
Oktett 8
8 7 6 5 4 3 2 1
PLZ Ziffer 4 PLZ Ziffer 3
Oktett 9
8 7 6 5 4 3 2 1
Fhex PLZ Ziffer 5
N3-A.6.2.2 Hausnummer
Das Feld hat die Hausnummer der amtlichen Anschrift zu enthalten. Es sind zwei Merkmale zu ü-
bermitteln:
• Ziffern der Hausnummer
• Zusatz zur Hausnummer
TR-Notruf Ausgabe 1.0 31 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011
Amtsblatt der Bundesnetzagentur
für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen
1942 – Regulierung, Telekommunikation – 12 2011
Kodierung: Dezimal 4 Ziffern in den Oktetten 10 und 11 sowie 1 Zeichen ASCII in Oktett 13.
Leere Halboktette bei ein-, zwei- oder dreistelligen Hausnummern werden mit Fhex kodiert. Ein lee-
rer Zusatz zur Hausnummer wird mit FFhex kodiert.
Inhalt:
Oktett 10
8 7 6 5 4 3 2 1
Hausnummer Ziffer 2 Hausnummer Ziffer 1
Oktett 11
8 7 6 5 4 3 2 1
Hausnummer Ziffer 4 Hausnummer Ziffer 3
Oktett 12
8 7 6 5 4 3 2 1
Zusatz zur Hausnummer
N3-A.6.2.3 Straßenname
Das Feld hat den Straßennamen der amtlichen Anschrift zu enthalten.
Kodierung: maximal 21 ASCII Zeichen in den Oktetten 13 bis 33
Inhalt: Straßenname 21 Zeichen. Ist der Straßenname länger als 21 Zeichen, so sind die Zeichen 1
bis 21 des Straßennamens zu verwenden.
N3-A.6.3 Beschreibung der Funkzelle
Die geografische Beschreibung der Funkzelle hat zu erfolgen als
• Standort des Mobilfunksenders oder
• Schwerpunkt des Gebietes der Funkzelle.
Alternativ oder ergänzend kann eine eindeutige Bezeichnung der Funkzelle, aus der die Verbindung
aufgebaut wurde, angegeben werden. Bei der Verwendung der Bezeichnung der Funkzelle ist si-
cherzustellen, dass die Informationen zur Umsetzung der Bezeichnung in die geografischen Anga-
ben zum Gebiet bei den Notrufabfragestellen gemäß Abschnitt 6.2.3.2 vorliegen.
N3-A.6.3.1 Standort des Mobilfunksenders
Der Standort des Mobilfunksenders kann als geografische Koordinate des Fußpunktes oder als geo-
grafische Koordinate des Fußpunktes in Verbindung mit der Hauptstrahlrichtung der Antenne ange-
geben werden.
N3-A.6.3.1.1 Geografische Koordinate des Mobilfunksenders
Der Standort des Mobilfunksenders ist mittels der geografischen Koordinate des Fußpunktes des
Antennenträgers durch Angabe der geografischen Länge und Breite gemäß N3-A.6.1.1 zu beschrei-
ben.
TR-Notruf Ausgabe 1.0 32 (56) 22. Juni 2011
Bonn, 22. Juni 2011