240708-003-gemeinsamer-corona-krisenstab-bmg-bmi-protokolle-50-100-teilgeschwaerzt

Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Lagebilder und Protokolle des Corona-Krisenstabs seit Dezember 2020

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und Heimat

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zur Realisierung von Reihenimpfungen in den Schulen
werden als limitierende Faktoren benannt. Die Gesund-
heitsämter müssten ggf. auf Unterstützung externer Dienst-
leister zurückgreifen.

    
     
 
    

BMG berichtet zur Öffentlichkeitsarbeit zur Steigerung der
Impfbereitschaft:

 
 

e Die Patientenservice-Hotline des ärztlichen Bereitschafts-
dienstes im Zuständigkeitsbereich des BMG hat bisher ca.
7,5 Mio. deutschsprachige Anfragen beantwortet.

e Die fremdsprachige Hotline (u.a. russisch, arabisch, tür-
kisch) hat mit ca. 250 Anfragen/Woche eine sehr geringe
Auslastung.

e Die Website des BMG zur Aufklärung ist ebenfalls mehr-
sprachig.

« Eine bilinguale Öffentlichkeitskampagne zur Steigerung
der Impfbereitschaft in zehn deutschen Städten mittels Pos-
ter, Flyer und auch über Social-Media-Kanäle wird ange-
kündigt. Ab der 20. KW sollen unter anderem 400.000
Flyer mit Prominenten oder Ärzten mit arabischen Migrati-
onshintergrund zur Verfügung gestellt werden.

Unterstützt wird die Aufklärungskampagne durch das Un-
ternehmen „Empathie“.

«e Es besteht bisher geringer Kontakt zu muslimischen Mit-
bürgerinnen und Mitbürger sowie islamischen Dachverbän-
den oder Moscheegemeinden. In diesem Zusammenhang
wird BMI um Unterstützung gebeten.

e BMilbietet an, über die Deutsche Islamkonferenz den Kon-
takt aufzubauen.

e Weiterhin wird auf eine Konferenz von Herrn St Kerber mit
mehreren Migrantenverbänden verwiesen bei welcher Imp-
fen ebenfalls ein Thema sein wird. Entsprechendes Aufklä-
rungs- und Informationsmaterial seitens BMG wird erbe-
ten.

e AA merkt an, dass die Impfbereitschaft auch in Relation
zum Impfstoff stehen kann. Das Impfangebot in 135 Bot-
schaften in Risikoländern mit Impfstoff von AstraZeneca
und J&J wurde nur zu ca. 50 % angenommen.

e DBMibietet an, in enger Zusammenarbeit mit dem BMG ein

Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden zur Stei-

gerung der Impfbereitschaft zu initiieren. Es gehe im We-

sentlichen darum, nicht nur zu informieren, sondern aktiv
die Umsetzung der Impfungen auf kommunaler Ebene zu
unterstützen.
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BMI merkt an, dass auch „kreative Lösungen“, wie etwa
die Zahlung von Impfprämien, eine Option zur Steigerung
der Impfbereitschaft darstellen könnte.

BMG steht auch mit den Vertretern der Länder und Ge-
meinden im engen Kontakt.

BMG berichtet zu den aktuellen Entwicklungen:

«e Nach den Coronavirus-Varianten aus Großbritannien, Süd-
afrika und Brasilien hat die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) nun auch die indische Variante des Coronavirus
B.1.617 als „besorgniserregend“ eingestuft.

Die Einstufung IND als Virusvarianten-Gebiet bestätigt
sich.

Eine Ausbreitung dieser Variante auf die Nachbarländer
PAK, MMR und BGD ist zu beobachten.

Eine Ausbreitung der indischen Varianten B.1617 sei auch
in zunehmendem Maße in EUR feststellbar. Im Raum Lon-
don sind mehr als 300 Fälle dieser Variante gemeldet wor-
den.

BMI bittet insbesondere mit Blick auf die aktuelle Verbrei-
tungsgeschwindigkeit der Variante B.1617 in GBR um Be-
obachtung der dortigen Fallzahlen.

AA regt mittelfristige Prüfung der Ausstufung von ZAF als Virus-
varianten-Gebiet an und wird in kommender Sitzung insbesondere

Die positive Entwicklung in den Balkanstaaten könnte zeitnah zur
Herabstufung vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet führen.
Gleiches gilt für FRA und ISL.

WE die kanarischen Inseln wird in der kommenden Woche voraus-
Dr eine Ausstufung als Risikogebiet erfolgen.

F [AA trägt zum Einreiseregime ggü. TUR vor. Eine Anwendung der
regionalen Ausnahmeregelung für touristische Reiseziele wie
2020, wird erst ab einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 als prüfens-

wert erachtet.
—” stimmt zu.

 

or Regelung von Einreisen und Schutzmaßnahmen EU/ Dritt-
staaten
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BMG berichtet zum Sachstand der neuen CoronaEinreiseVO und
über Änderungen bei den Test-Fristen, Ausnahmen vom Beförde-
rungsverbot, Anerkennung von Impfstoffen und zur Regelung für
den Schengen-Transit.
Ziel: Kabinettsbeschluss am 12.05.2021.
BMG dankt in diesem Zusammenhang allen Beteiligten für die
konstruktive Pe _——
Fe son oa ————
AA bietet Ergänzung des Gemeinsamen Lagebildes BMI-BMG um
eine Weltkarte zur Impfquote/Erstdosis (Beispiel-Exemplar anlie-
gend) an.
BMI und BMG begri
Te] AA übersendet die Weltkarte z ab sofort einmal wöchentlich. DEE
F |BMG trägt zu weiteren Anpassungen des Gemeinsamen Lagebil-
des BMI-BMG vor. Punkt 1.1.5 des Lagebilds zum Thema Impfen
wird zusammengefasst und um einen Verweis auf das Impfdash-
board des BMG ergänzt. Unter Punkt 1.2.2 wird eine Karte zur
. | Umsetzung der Maßnahmen nach $28b IfSG ergänzt. Punkt 1.2.4
zum Ausbruchsgeschehen in Land-/ und Stadtkreisen entfällt ab
der 20. KW. Unter Punkt 1.3.4 wird ein Schaubild zur Belegung
der Intensivstationen ergänzt.
Die von BMG vorgetragenen Anpassungen des Gemeinsamen La-
gebildes BMI-BMG werden angenommen.
Ir Herr Dr. Klos beendet die Sitzung. BMI | |
Nächster Termin: Anlagen:

18.05.2021, 16:00-18:00 Uhr Anlage 1: Teilnehmerliste
Anlage 2: Tagesordnung

Sitzungsleitung: BMG Anlage 3: Protokoll der 69. Sitzung vom 04.05.2021
. Anlage 4: BZgA Foliensatz N
Anlage 5: Weltkarte zur Impfquote

 

gez.
Dr. Klos
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Ergebnisprotokoll

Anlass: 71. Sitzung des Gemeinsamen Covid-19-Krisenstabs von BMV/BMG

Datum: Ort: Uhrzeit (von - bis):

18. Mai 2021 BMUBMG (VSK 16:00 — 17:45 Uhr

Besprechungsleitung: Teilnehmende: Verfasser: Seite:
(Anlage 1) Krüger (BMI) Seite | von 5

Besprechungsergebnisse:

Nr,

Beschluss der Tagesordnung

Genehnii x des Protokolls der 70. Sitzung
Ir] 0 die Teilnehmenden.

An der Schaltkonferenz nehmen folgende Ressorts per Video bzw.
Telefon teil: BMI, BMG, BKAmt, BMAS, AA, BMVI, BMVg,
BMWi und BMF.

BMAS bittet, Fragen zur epidemiologischen Lage unter TOP 5
Verschiedenes anzusprechen. Die Tagesordnung wird mit dieser
Änderungen beschlossen (Anlage 2).

Das Protokoll der 70. Sitzung vom 11. Mai 2021 (Anlage 3) wird alle
genehmigt.
BMG

BMG berichtet zum Stand der Impfungen:

«e -Mit Stand 17. Mai 2021 sind 37,4 Prozent der Bevölkerung BMAS
in DEU erst- und 11,5 Prozent zweitgeimpft. Insgesamt| BMWi

 

"A = Auftrag (Aufgabe die bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt vom Verantw. zu erledigen ist),
B = Beschluss (verbindliche Einigung z.B. über künftiges Verfahren/Verhalten, Ziel),
E = Empfehlung unyerbindlicher Vorschlag, Auftrag, Hinweis), .

F = Feststellung (Information).
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wurden bisher über 40 Mio. Impfungen in DEU verab-
reicht, davon rund 31 Mio. Erstimpfungen und rund neun
Mio. Zweitimpfungen. BMG hebt die Impfgeschwindigkeit
in DEU hervor und weist auf die steigende Anzahl der
Zweitimpfungen hin. Derzeit sei die Impfgeschwindigkeit
deutlich höher als jene in GBR oder USA.

«e Ab dem 7. Juni 2021 werde die Impfpriorisierung aufgeho-
ben. Das bedeute allerdings nicht, dass allen Impfwilligen
bereits ab dem 7. Juni 2021 ein Impfangebot gemacht wer-
den könne.

«e Die Zulassung des Vakzins von BioNTech für die Alters-
gruppen von 12-15 Jahre werde durch die EMA wahr-
scheinlich noch im Mai 2021 erfolgen. Damit verbunden ist
die Hoffnung, Kindern dieser Altersgruppe bis zum Ab-
schluss der Sommerferien ein Impfangebot zu machen, um
dann einen uneingeschränkten Schulbesuch für diese Al-
tersgruppen ermöglichen zu können.

e Hinsicht der Neuzulassungen von Impfstoffen führt das
BMG aus, dass das Vakzin des Unternehmens Noyavax
wmgl. im Juli 2021 zugelassen werde. Die Unternehmen
Sanofi/GlaxoSmitKline veröffentlichten eine Phase-Il-Stu-
die, die erfreuliche Ergebnisse zeigte. Sofern dieser Impf-
stoff im IV. Quartal 2021 eine Zulassung erhalte, könnte,
wegen der Größe, Erfahrung und Bedeutung der beiden
Pharmahersteller, mit großen Liefervolumina gerechnet
werden.

«e Die STIKO rechne damit, dass in 2022 eine Impfauffri-

schung bei bereits Geimpften notwendig sein werde.

e BMG betonte, dass das SARS-CoV-2-Virus, nicht wie Ma-
sern, Pocken und z.T. Polio ausrottbar sein werde, sondern
dass sich, ähnlich wie bei den saisonalen Grippeviren, die

Bevölkerung regelmäßig dagegen impfen müsse.

BMAS fragt nach der Prognose des Impffortschritts im Herbst.
BMG betont, dass bei gleichbleibender Impfgeschwindigkeit und
einem anhaltenden Impfwillen in der Bevölkerung sowie bei einem
verfügbaren Impfstoffnachschub ein Wert von 75 Prozent der Be-
völkerung (Erstimpfungen) erreichbar sei. Unter diesen Vorausset-
zungen bleibt es dabei, dass man bis zum Ende des Sommers allen
Impfwilligen ein Impfangebot machen kann.

BMWi fragt nach dem Stand der Novelle der ImpfVO. BMG ant-
wortet, dass die ImpfVO derzeit in der hausinternen Abstimmung
sei, anschließend in die Ressortabstimmung gehe und dann vom
Kabinett verabschiedet werde, die Veröffentlichung im Bundesan-
zeiger wird für die KW 21 vorgesehen.
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Anerkennung ausländischer (fremdsprachiger) Impf-Zertifi-
kate zu Einreisezwecken

AA führt zu den sich ergebenden Herausforderungen aus. Die Mit-
arbeitenden in DEU Konsulaten können bei Visumserteilung ledig-
lich eine Plausibilitätsprüfung der ausländischen Impf-Zertifikate
vornehmen. Es gebe keinen internationalen Standard für solche
Dokumente, da der WHO-Impfausweis nicht von allen Staaten an-
erkannt/genutzt werde. Bei visafreien Einreisen stelle sich die
Frage, wer diese Zertifikate überprüfe, ferner wie mit Fälschungen
und Missbrauch umgegangen werde. AA plädiert für Regelungen
in der CoronaEinreiseVO oder in einer Novelle des IfSG.

BMG berichtet, dass auf EU-Ebene an der Etablierung des „Digital
Green Certificates“ (DGC) gearbeitet werde. Somit werde ein Ver-
trauensrahmen zwischen den Mitgliedsstaaten geschaffen. Dies sei
Gegenstand der derzeitigen Trilogverhandlungen. Das Inkrafttre-
ten sei für Ende Juni 2021 avisiert. In der Verordnung werden ein
digitales Impfzertifikat, ein digitales Genesenen-Zertifikat und ein
digitales Test-Zertifikat abgebildet. Auf europäischer Ebene wer-
den Server von einem IBM-Konsortium aufgebaut, um interopera-
bel die verschiedenen Systeme in den Mitgliedsstaaten zu verknüp-
fen. Ab Anfang Juni 2021 gebe es eine Pilotphase, an der DEU
teilnehme. Die Tests, die unter Mitwirkung des BfDI sowie des BSI
stattfinden, verlaufen im Zeitplan. BMG betont, dass die Verord-
nung auf den drei Prinzipien, Ausgabeverpflichtung, Verwen-
dungsfreiheit der Mitgliedsstaaten und Verpflichtung der gegensei-
tigen Anerkennung der Mitgliedsstaaten fuße. Die Verordnung re-
gele nur den Zustand der Einwohner bzw. Angehörigen von Dritt-
staaten, die bereits in der EU sind.

BMI fragt, auch mit Blick auf das Gegenseitigkeitserfordernis, wie
mit Personen aus Mitgliedsstaaten und Drittstaaten umgegangen
werde, die einen nicht zugelassenen Impfstoff verabreicht bekom-
men haben. Die operative Umsetzung bei der Durchführung von
Grenzkontrollmaßnahmen durch die BPOL bei fremdsprachigen
Impfzertifikaten stelle künftig eine Herausforderung dar. Wün-
schenswert wäre bei der Mannigfaltigkeit der Impfnachweise ein
Musterkatalog oder eine Maschinenlesbarkeit, so dass der Kon-
troll- und Zeitaufwand bei gleichzeitiger Reduzierung von Fäl-
schungen auf ein Minimum reduziert werde. BMI geht davon aus,
dass ähnlicher Bedarf auch bei Gesundheits- und Sicherheitsbehör-
den der Länder besteht. Allerdings weist BMI auch daraufhin, dass
ein Musterkatalog nicht durch BPOL erstellt / gepflegt werden
könne.

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AA berichtet von einigen Drittstaaten (ISR und KOR), die bilate-
rale Vereinbarungen mit DEU zur Anerkennung von Impfzertifi-
katen anstreben. Es besteht Einvernehmen zwischen den Ressorts,
dass solche bilateralen Vereinbarungen mit Drittstaaten keine Lö-
sung seien, entsprechende Vereinbarungen könnten allenfalls auf
EU-Ebene getroffen werden („one fits all“-Lösung).

BMG betont, dass auch vom PEI gelistete Impfstoffe, die nicht in
der EU zugelassen sind, Grundlage der DGC sein können. Die
Impfstoffe Sinovac und Sputnik V befinden sich derzeit im Zulas-
sungsverfahren durch die EMA.

| 4 |Top Risikogebiete/Virusvariantengebiete me ||

 

BMG berichtet zu den aktuellen Entwicklungen: BMG
e FRA weise eine Inzidenz von etwa 150 auf und werde als| BMI
Hochinzidenzgebiet herabgestuft, AA
eine erfreuliche Entwicklung durchlaufen auch HRV, SVN,
ROU, SLK und ESP.
GBR weise bei einer hohen Test- und Impfrate eine Inzi-
denz von 23 auf, der Anteil der indischen Variante B.1.617
betrage in urbanen Räumen 20-30 Prozent. Landesweit
gebe es über 2300 bestätigte Fälle der indischen Coronavi-
rus-Variante. Es zeige sich, dass die indische Variante deut-
lich ansteckender sei als andere Mutationen.
e Die Lage in IND sei unverändert dramatisch.
AA zeigt sich besorgt über die Verbreitung der indischen Mutation
in GBR und weist auf die Maßnahmen von FRA und NLD im Hin-
blick daraufhin. Sowohl FRA als aus NLD führten eine mehrtägige
Quarantäne für Reisende aus GBR ein. AA regt an, ebenfalls eine
Quarantäne von fünf Tagen, (entspräche Freitestungsregel ab 5.Tag
nach Einreise aus Hochinzidenzgebieten) einzuführen. Das Ver-
fahren solle abgestuft erfolgen, zunächst soll GBR als Hochinzi-
denzgebiet und anschließend bei Fortschreiten der Corona-Zahlen
als Virusvariantengebiet eingestuft werden.
BMI spricht sich vor den gemachten Erfahrungen mit der britischen
Variante B.117 für eine strenge Handhabung beim Umgang mit der
indischen Virusmutation aus und plädiert für die Einstufung als Vi-
rusvariantengebiet.
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BMG führt aus, dass mit Augenmaß entschieden werden müsse:
eine Einstufung als Virusvariantengebiet zöge immense Konse-
quenzen für Handel, Wirtschaft und Reiseverkehr nach sich. Die
AG Risikogebiete wird sich am 20. Mai 2021 hiermit befassen.

  

     
 

BMI fragt bzgl. des weiteren Vorgehens in Bezug auf das Fort-
schreiben der epidemiologischen Lage nationaler Tragweite und
die Maßnahmen zur Bekämpfung nach $ 36 IfSG über den 30. Juni
2021 hinaus. Die fortdauernde Möglichkeit bundeseinheitlicher
Maßnahmen (insbesondere Beförderungsverbote und Quarantäne-
bestimmungen) sei vor allem bei Virusvariantengebieten zwin-
gend, da man noch Jahre mit gefährlichen Virusmutationen rech-
nen müsse. BMG antwortet, dass die Notwendigkeit ebenfalls ge-
sehen werde und verwies auf die erforderliche Befassung im Bun-
destag.

       
   
   
   
   
     

AA regt Diskussion zur Aufrechterhaltung der Reisewarnungen
und den Risikogebieten an, bei denen sich für die Reisenden die
Möglichkeit bietet, bei Hin- und Rückreisen und einer Testung
beim Flugverkehr die Quarantäne bei einer Inzidenz von bis zu 200
zu umgehen: Ist die Reisewarnung angesichts dieser erheblichen
Erleichterungen noch angemessen? AA fragt ferner nach den Kon-
sequenzen für den eingehenden Tourismus und den bestehenden
Beherbergungsverboten..AA regt an, vor der Umsetzung der EU-
Verordnung 912 eine Entscheidung bzw. ein Signal der MPK zum
inländischen Tourismus herbeizuführen.

 
       
   
   
   
   
   
   
    
   
 

BMAS fragt nach dem weiteren Vorgehen in Bezug zur Feststel-
lung der epidemiologischen Lage nationaler Tragweite und zur
Kommunikation über Konsequenzen zum Nicht-Impfen. BMG
antwortet, dass die Lage vom Deutschen Bundestag bis zum 30.
Juni 2021 festgestellt wurde. Denkbar wäre, dass diese Einschät-
zung der Lage durch den Deutschen Bundestag für drei Monate in
den verbleibenden Sitzungswochen verlängert werden könne. Zu

den Konsequenzen bei Nicht-Impfung verweist BMG auf den Po-
dcs: EEE

0: wer sich aktiv gegen eine Impfung entscheide, der werde sich
unweigerlich infizieren, da das Virus auch bei einer geimpften Be-
völkerung weiter zirkuliere und diejenigen trifft, die noch nicht ge-
impft werden konnten. Das Impfen sei eine solidarische Handlung
gegenüber allen.

  

 
   
     
   
       
       
    

   

 
   

  
 
 

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BMAS F
BMG
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FE Die von BMG vorgeschlagenen Änderungen werden angenom-
men.

mr
Ban IE EEE

Nächster Termin: Anlagen:

  
 
  

      
       
       
 
   
    
 
 

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BMG trägt zu den Überlegungen zur Ausgestaltung der kommen- F

 

den Sitzungen vor:

e Die Sitzungen sollen weiter wöchentlich stattfinden.
e Die Sitzungsdauer soll nach Möglichkeit auf eine Stunde
begrenz werden.
®e Zu einem späteren Zeitpunkt soll entschieden werden, ob
die Sitzungen auch in einem 2-wöchigen Rhythmus statt-
finden können.
Weiter führt BMG zum Umfang und zur Frequenz künftiger Lage-
berichte aus. Denkbar sei ein Wegfall an den Wochenenden oder
eine Reduzierung auf zweimal/einmal wöchentlich.

Die kommende Sitzung findet am Donnerstag, den 27. Mai 2021

    

  
 
 

     
 

|
BMG |
EEE EEE

 

27. Mai 2021, 16:00-17:00 Uhr Anlage 1: Teilnehmerliste

Anlage 2: Tagesordnung
Sitzungsleitung: BMG Anlage 3: Protokoll der 70. Sitzung vom 11. Mai 2021

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Ergebnisprotokoll

Anlass: 72. Sitzung des Gemeinsamen Covid-19-Krisenstabs von BM/BMG

Datum: Ort: Uhrzeit (von - bis):
27. Mai 2021 BMUBMG (VSK 16:00 - 17:11 Uhr

Besprechungsleitung: Teilnehmende: Verfasser: Seite:
Herr Dr. Klos (Anlage 1) Krüger (BMI) Seite 1 von5
BMI

Besprechungsergebnisse:

Nr.
Top |Begrüßung und Abfrage der Teilnehmenden
Beschluss der Tagesordnung
Genehmigung des Protokolls der 71. Sitzung

P
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An der Schaltkonferenz nehmen folgende Ressorts per Video bzw.
Telefon teil: BMI, BMG, BKAmt, BMAS, AA, BMVI, BMVg,
BMWi und BMF

Das Protokoll der 71. Sitzung vom 18. Mai 2021 (Anlage 3) wird
genehmigt.

_ u

Bu Impfen gegen SARS-CoV-2

BMG berichtet zum Stand der Impfungen sowie zum Stand der| BMG
Corona ImpfV: BMI
e Mit Stand 26. Mai 2021 sind in DEU rund 47,36 Mio. Imp-
fungen von statten gegangen, davon 34,3 Mio. Erst- und
_ rund 13 Mio. Zweitimpfungen. Das entspreche etwa 41
Prozent der Bevölkerung (Erstimpfung) und 15,7 Prozent
itimpfung). BMG betont die DEU Geschwindigkeit

"A = Auftrag (Aufgabe, die bis zu einem vereinbarten Zeitpunkt vom Verantw. zu erledigen ist),
B = Beschluss (verbindliche Einigung 2.B. über künftiges Verfahren/Verhalten, Ziel),
E = Empfehlung (unverbindlicher Vorschlag, Auftrag, Hinweis),

F = Feststellung (Information).
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