20200829-lagebild-gemeinsamer-krisenstab-bmi-bmg
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Lagebilder und Protokolle des Corona-Krisenstabs“
VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH
1.2.2 ÜBERSICHT STARK BELASTETER REGIONEN
Region Fälle/100.000 Einwohner/ Verfügbare Transport Beurteilung
7 Tage kumulativ* Intensivbetten**
SK Rosenheim 52,1 778
SK Wiesbaden 44,2 2.080
SK Heilbronn 39,7 1.954
SK Offenbach 38,1 1.937
* LK/SK HAT DIE GRENZE VON 35 ÜBERSCHRITTEN , ** INTENSIVBETTENZAHL IM UMKREIS VON 100 KM,
VERFÜGBARE INTENSIVBETTEN SCHLIESSEN DEN BETRIEB DES BETTES EIN
OHNE EINSCHRÄNKUNGEN MIT EINSCHRÄNKUNGEN MIT ERHEBLICHEN EINSCHRÄNKUNGEN
QUELLE: RKI, DIVI, BMG, DRK, STAND 28.08.2020
1.2.3 INFEKTIONSGESCHEHEN AM SITZ DER BUNDESREGIERUNG
Freie Intensiv- Freie Intensiv- 7-Tage BER Corona
Bestätigte Todes-
Diff.* kapazitäten vor kapazitäten 100 Inzidenz Ampel
Fälle fälle
Ort Km Umkreis
Berlin
(Berlin.de 28.08)
11.124 114 226 209 553 10,3
Bonn
(Bonn.de 28.08)
1.001 0 9 60 3.153 10,7
* DIFFERENZ ZUM VORTAG
1.2.4 ZUSAMMENFASSUNG EPIDEMIOLOGIE – ÜBERLASTUNGSSITUATIONEN
Berlin (BE) Großveranstaltungen im Freien mit mehr als 5.000 Teilnehmern bleiben in
Berlin bis Ende des Jahres untersagt. Der Senat verlängerte am Donnerstag ein
entsprechendes Verbot wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. Dezember. Bei
Veranstaltungen in Räumen soll es ebenfalls bis Jahresende bei einer Obergrenze von
1.000 Teilnehmern bleiben. Im Krankenhaus isoliert und behandelt werden 39 Personen,
davon werden 20 intensivmedizinisch behandelt. Die 7-Tagesinzidenz beträgt im Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg 17,6, Neukölln 15,8 und in Mitte 15,1 Fälle/100.000 Einwohner.
In der kreisfreien Stadt Bonn (NW) prüft die Stadtverwaltung, ob und unter welchen
Bedingungen gegebenenfalls kleinere Karnevals- oder Martinsveranstaltungen oder ein
Weihnachtsmarkt in deutlich reduziertem Rahmen durchgeführt werden könnten. Ab
Samstag erlaubt die Siegburger Helios-Klinik vorerst keine Patientenbesuche mehr. Zu der
Entscheidung sei es einerseits wegen der steigenden Corona-Infektionen im Rhein-Sieg-
Kreis gekommen. Andererseits sollen sich viele Besucher nicht an die Hygieneregeln
gehalten haben. Nur in besonders dringenden Fällen würden Ärzte eine Besuchserlaubnis
erteilen können, so das Klinikum. Das Verbot soll zunächst bis zum 20. September gelten.
Die 7-Tagesinzidenz beträgt in der kreisfreien Stadt Bonn 10,7 Fälle/100.000 Einwohner.
Im Stadtkreis Rosenheim (BY) hat das Gesundheitsamt darauf hingewiesen, dass
zunehmend Erkrankungsfälle an COVID-19 bei Bürgerinnen und Bürgern in Stadt und
Landkreis Rosenheim auftreten, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind. Insbesondere
bei der Stadt Rosenheim wird dies deutlich: Vom 1. bis zum 27. August wurden für die
Stadt Rosenheim 71 neue Erkrankungsfälle registriert, davon waren 58 Personen (= 82
Prozent) Reiserückkehrer. Allein in den letzten sieben Tagen wurden 26 Reiserückkehrer
positiv getestet.
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Im Kreis Offenbach (HE) konnten die Infektionsketten unterbrochen werden. „Wie zuletzt
immer wieder betont, schauen wir uns die Situation exakt an. Dabei konnten wir
feststellen, dass das Virus im Moment am stärksten die Gruppe der 15-39jährigen betrifft.
Kinder im Grundschulalter sind hingegen kaum betroffen. Daher haben wir die
Maskenpflicht für die weiterführenden Schulen um eine Woche verlängern müssen. Die
Maskenpflicht in der Grundschule wird hingegen ab Montag aufgehoben“, informierte
Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß.
Im Stadtkreis Wiesbaden (HE) Maskenpflicht-Kontrolle: In fast jedem Bus ein Treffer. Die
Wiesbadender Stadtpolizei kontrolliert die Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV und am
Bahnhof. Die Ausreden, warum die Corona-Regel nicht befolgt wird, sind endlos.
Im Stadtkreis Heilbronn (BW) sind rund 80 Prozent der positiv Getesteten in Heilbronn
Reiserückkehrer. Warum die Zahl der Erkrankten ausgerechnet in Heilbronn so hoch ist,
dazu gibt es keine gesicherten Erkenntnisse. Die Vermutung: Möglicherweise halten sich
in Heilbronn besonders viele Reiserückkehrer an die Vorgaben und lassen sich testen. Die
Behörden melden 150 Tests pro Tag.
Im Stadtkreis Ingolstadt (BY) wird auch in den kommenden Wochen im Rahmen der
Corona-bedingten Hygienekontrollen verstärkt auf die Vorlagepflichten und die
Einhaltung von Hygienekonzepten geachtet. Aktuell sind 83 aktive Fälle registriert. Die
7-Tagesinzidenz beträgt im Stadtkreis Ingolstadt 31,4 Fälle/100.000 Einwohner.
Im Landkreis Kelheim (BY) sind aktuell 50 aktive Fälle gemeldet. Das Landratsamt
Kelheim weist darauf hin, dass es trotz Auftreten von aktiven Fällen in den Landkreis-
Gemeinden laut Gesundheitsamt aktuell keine bedeutsame Häufung von Fallzahlen im
Landkreis Kelheim gibt. Die 7-Tagesinzidenz beträgt im Landkreis Kelheim 31,1
Fälle/100.000 Einwohner.
Im Landkreis Groß-Gerau (HE) hat das Gesundheitsamt mitgeteilt, das in der Zwischenzeit
alle 189 Gäste der zweiten Hochzeitsfeier mit Namen erfasst und unter Quarantäne
gestellt worden. Insgesamt sind bis jetzt 41 Gäste positiv getestet worden. Am
Wochenende war der Kreis noch von 160 Gästen ausgegangen. Diese Zahl wurde nun nach
oben korrigiert. Nach Angaben der Kreisverwaltung liegen auch noch nicht alle
Testergebnisse vor. Die 7-Tagesinzidenz beträgt im Landkreis Groß-Gerau 16,0
Fälle/100.000 Einwohner.
In der kreisfreien Stadt Nürnberg (BY) befinden sich 152 Personen in Quarantäne.
In den Nürnberger Krankenhäusern werden aktuell 4 Patienten intensiv beatmet, 11
erkrankte Personen werden auf Normalstationen behandelt. Nürnbergs Pressesprecher
Andreas Franke hatte gestern in der "Frankenschau Aktuell" im BR-Fernsehen gesagt, der
Betreiber müsse gegebenenfalls mit einer Strafe von 5.000 Euro rechnen. Am Montag war
bekannt geworden, dass ein Corona-Infizierter aus Fürth Mitte August auf einer Party im
"Mach1" war. Der Mann stand eigentlich unter Quarantäne, weil er aus einem Risikogebiet
kam und noch kein Corona-Testergebnis hatte. Die 7-Tagesinzidenz beträgt in der
kreisfreien Stadt Nürnberg 22,2 Fälle/100.000 Einwohner.
Im Landkreis Trier-Saarburg (RP) gibt es in Hermeskeil in der Erstaufnahmeeinrichtung
für Asylsuchende 2 weitere positive Ergebnisse. Momentan sind 3 der insgesamt 519
Bewohner betroffen. Für die untergebrachten Bewohner gelte nun ein generelles
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Ausgehverbot, teilte die ADD weiter mit. Es werde mit einer Quarantänezeit von zwei
Wochen gerechnet. Die 7-Tagesinzidenz beträgt im Landkreis Trier-Saarburg 6,0
Fälle/100.000 Einwohner.
Im Landkreis Nordsachsen (SN) in Mockrehna bei der Gräfendorfer Geflügel- und
Tiefkühl-Feinkost GmbH sind alle 600 Mitarbeiter auf das Coronavirus getestet worden.
Insgesamt 25 Mitarbeiter beim Geflügelhof in Mockrehna bei Torgau sind positiv getestet
worden, zeigen aber bisher keine Symptome. „Unser Gesundheitsamt wird versuchen, alle
Infektionsketten akribisch nachzuverfolgen, um einen Hotspot auszuschließen“, sagte
Nordsachsens Landrat Kai Emanuel. „Im Moment deutet vieles darauf hin, dass die
Beschäftigten nach dem Ende der Ferienzeit das Virus von überallher mitbringen“, so der
Landrat weiter. Die 7-Tagesinzidenz beträgt im Landkreis Nordsachsen 8,6 Fälle/100.000
Einwohner.
In der kreisfreien Stadt Pirmasens (RP) kam es an zwei Schulen zu Infektionen. Wie das
Gesundheitsamt mitteilt, besuchten drei Kinder und Jugendliche einer Familie die
Berufsbildende Schule (BBS) und die Realschule Plus auf dem Kirchberg. Die Geschwister
kämen aus dem Kreis Südwestpfalz. An der Berufsbildenden Schule sei bei zwei Schülern,
an der Realschule Plus auf dem Kirchberg bei einem Schüler eine Corona-Infektion
nachgewiesen worden. Die drei Schüler stünden familiär in Kontakt zu einem Infizierten,
der stationär ins Pirmasenser Krankenhaus aufgenommen werden musste. Um eine
Ausbreitung des Virus zu verhindern, seien ihre Mitschüler sofort nach Hause geschickt
worden - insgesamt 76 Schülerinnen und Schüler. Auch 20 Lehrkräfte seien gebeten
worden, vorerst daheim zu bleiben. Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt nach
eigenen Angaben zurzeit mögliche Kontaktpersonen. An den beiden Schulen soll der
Unterricht weitestgehend regulär weitergehen. An den beiden Schulen seien
Kontaktpersonen der Schüler ermittelt worden. Nach Angaben des Gesundheitsamts
wurden 60 Mitschüler und Lehrer vorsorglich unter Quarantäne gestellt - darunter zwei
Lehrer der Realschule Plus und 17 Lehrer der BBS. Die Schule suche deshalb dringend
Vertretungslehrer, um die Ausfälle auffangen zu können. Die 7-Tagesinzidenz beträgt in
der kreisfreien Stadt Pirmasens 9,9 Fälle/100.000 Einwohner.
Zur besseren Übersicht werden relevante Tagesaktualisierungen in ROT markiert
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1.3 UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG DER BUNDESANSTALT TECHNISCHES
HILFSWERK (THW)
1.3.1 ÜBERBLICK ÜBER COVID-19-EINSÄTZE IN THW-LANDESVERBÄNDEN
1.3.2 ÜBERBLICK ÜBER ANZAHL LAUFENDER COVID-19-EINSÄTZE DES THW
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1.3.3 EINSATZKRÄFTE DES THW
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1.3.4 ZENTRALE UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG LOGISTIK
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2 LAGEFELD INNERE SICHERHEIT [BMI]
Keine Änderung zum Vortag
Durch die Veränderungen des täglichen Lebens verändert sich auch die
Kriminalitätslage:
Insgesamt ist die Sicherheitslage weitgehend ruhig.
Das Anzeigenaufkommen in verschiedenen Deliktsbereichen war mit dem Lockdown
gesunken (z.B. Wohnungseinbruchs- und Taschendiebstahl, Raub). Mit der
zunehmenden Normalisierung des Alltagsverhaltens scheint sich die Kriminalitätslage
wieder der Lage vor der Pandemie anzunähern.
Im Wesentlichen hält sich die Bevölkerung an die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der
Covid-19-Pandemie. Es kommt zu Verstößen gegen die Schutzmaskenpflicht und die
Abstandsregelungen.
Extremistische Gruppen nutzten die Krise zur Verbreitung und Verstärkung ihrer jeweiligen
ideologischen Narrative. Mittlerweile findet die Corona-Thematik in den Bereichen der PMK,
hier vornehmlich der PMK –links- und –rechts-, nicht mehr in der Breite ihren Niederschlag,
sondern nur noch anlässlich von Großveranstaltungen, wie am ersten August-Wochenende in
Berlin/BE.
In Bezug auf die Kriminalitätslage zeigen sich folgende bundesweite Trends:
Straftat 16.03.- 16.04.- 16.05.- 16.06. -
15.04. 15.05. 15.06. 15.07.
Vermögens- und Fälschungsdelikte ↘ ↘ ↘ →
Diebstahl insgesamt ↓ ↓ ↓ ↓
Rohheitsdelikte/Straftaten gegen die pers. Freiheit ↓ ↘ ↘ ↓
Sexueller Missbrauch von Kindern ↓ ↓ ↘ →
Häusliche Gewalt → ↘ ↘ ↘
Widerstand und tätlicher Angriff auf/gegen PVB → → ↘ →
Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) → ↓ ↘ ↘
Straftaten insgesamt ↓ ↘ ↘ →
Erläuterung: Es handelt sich um Trends bei der Entwicklung des Anzeigeaufkommens auf Basis der Vorgangs-
bearbeitungssysteme der Länder, der Bundespolizei und des Zollkriminalamts. Hierfür erfolgt für den genann-
ten Zeitraum ein Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (Ausnahme: Verstöße gegen das IfSG,
hier ist der Vergleichszeitraum der Vorzeitraum); die Zahlen werden anhand der relativen Veränderung auf einer
fünfstufigen Skala (stark steigend > 25%; steigend 5-25%; eher gleichbleibend -5-5%; fallend -25- -5%; stark
fallend <-25%) bewertet. Die Dateneingaben erfolgen nicht nach länderübergreifenden Kriterien; es handelt sich
um reine Eingangsstatistiken (nicht qualitätsgesichert). Die Pandemiesituation kann eine Verschiebung zwischen
Hell- und Dunkelfeld der Kriminalität verursachen. Den hier für die Trends verwendeten aggregierten Daten sind
gewisse Ungenauigkeiten inhärent.
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Die Cyberkriminalität befindet sich weiterhin auf hohem Niveau. Die hauptsächliche
Bedrohung geht von Phishing und maliziösen/kriminellen Domains aus.
Bei Betrugsdelikten wird die Angst vor dem Coronavirus auf vielfältige Weise ausgenutzt.
Täter geben sich als Amtsperson aus, um Trickdiebstähle vorzubereiten. Der Modus des
Enkeltricks wird vermehrt in Form des angeblich infizierten Angehörigen angewandt.
Vermehrt kommt es zu Subventionsbetrugsfällen i.Z.m. staatlichen Corona-Soforthilfen. In
mehreren Bundesländern wurden offizielle Internetseiten für die Beantragung von Corona-
Soforthilfen imitiert, um mit den so erlangten Daten rechtswidrig Soforthilfen zu beantragen.
Antragsdaten werden von Kriminellen auch durch Anschreiben (per E-Mail) zu Angeboten für
Kurzarbeitergeld und Lohnausgleich sowie von angeblichen Förderbanken erlangt.
Es kommt zu Diebstählen von Hygiene- und medizinischen Artikeln. Hierbei sind
insbesondere Krankenhäuser, medizinische Einrichtungen und deren Belieferungswege
gefährdet.
Eine Zunahme der (sexuellen) Gewalt und des Missbrauches in Familien und Beziehungen
lässt sich in polizeilichen Hellfelddaten derzeit nicht erkennen. Zum Dunkelfeld: In einer
repräsentativen Befragung von Frauen in Deutschland im April und Mai berichteten knapp vier
Prozent der Teilnehmerinnen von sexueller Gewalt und knapp zwei Prozent von schwerer
körperlicher (nicht-sexueller) Gewalt durch (Ehe)Partner im Monat vor der Befragung. Nur
eine kleine Minderheit der Opfer nahm Hilfsangebote in Anspruch.
Im Bereich Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornografischer Schriften ist
ein Anstieg der Anzeigenzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum feststellbar.
Die Prostitution verlagert sich aufgrund des grundsätzlichen Ausübungsverbotes zunehmend
ins Dunkelfeld. Damit nehmen auch ausbeuterische Bedingungen und Gewalt zu, bei
gleichzeitig fehlender Erreichbarkeit für Hilfs-/Ausstiegsangebote, Gesundheitsberatung und
Kontrollen.
Derzeit gibt es keine wesentliche Beeinträchtigung der Einsatzfähigkeit der Polizeien.
Zukünftig sind die folgenden Szenarien denkbar:
Es besteht die Gefahr, dass mittels einfacher DDoS-Angriffe ganze Unternehmen
arbeitsunfähig werden können, insbesondere i.Z.m. Homeoffice und erhöhten Datenverkehr.
Seit dem 16.06.2020 steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung zum Download bereit.
Datensicherheitsexperten warnen bereits vor betrügerischen Corona-Warn-Apps, die
täuschend echt aussehen, aber Nutzerdaten ausspähen.
Der Rauschgiftkonsum dürfte stabil bleiben, wobei eine weitere Verlagerung des Handels in
den digitalen Raum / Darknet wahrscheinlich ist.
Mit Andauern sowie infolge der Pandemie könnte die Situation immer stärker professionell
oder im großen Stil für geldwäscherelevante Taten genutzt werden. U.a. sind Aufkäufe von
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Immobilien und Unternehmen durch Gruppierungen der Organisierten Kriminalität zu
befürchten.
Es ist nicht auszuschließen, dass es künftig vermehrt zu Fällen von Kapitalanlagebetrug im
Zusammenhang mit COVID-19 kommen wird. Hierbei sind Szenarien denkbar, in denen z.B.
Aktien von Unternehmen, die (angeblich) einen Impfstoff oder ein Medikament gegen
COVID-19 entwickeln, als lukrative Investments vermarktet werden.
Durch die Rücknahme der temporär wiedereingeführten Grenzkontrollen an den
Binnengrenzen durch Deutschland und seine Nachbarstaaten ist mit einem wieder
ansteigenden Auftreten von „reisenden Tätern“ aus dem Ausland zu rechnen.
QUELLE: INFORMATIONEN UND ERKENNTNISSE DER SICHERHEITSBEHÖRDEN VON BUND UND
LÄNDERN
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3 LAGEFELD INTERNATIONALE BEZÜGE [AA]
Kein Beitrag
4 LAGEFELD BUNDESWEHR / UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN [BMVG]
4.1 EINSATZBEREITSCHAFT
4.2 AMTSHILFE UND UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNGEN DER BUNDESWEHR IM
INLAND
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