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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Lagebilder und Protokolle des Corona-Krisenstabs

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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

1.3   INTENSIVKAPAZITÄTEN DEUTSCHLAND

1.3.1 ÜBERSICHT FREIER INTENSIVBETTEN PRO BUNDESLAND
Die Zahlen wurden auf Basis der am 05.10.2020 im DIVI-Intensivregister gemeldeten
Einrichtungen je Bundesland generiert (gesamt 1.283 Klinikstandorte).
Seit dem 16.04.2020 sind alle Kliniken verpflichtet sich im DIVI-Intensivregister anzumelden
und täglich die aktuellen Zahlen freier und belegter Intensivbetten zu aktualisieren.
Die Färbung entspricht dem Anteil der freien Intensivbetten auf Bundeslandebene. Dieser
schwankt zwischen 19% und 42%. Deutschlandweit sind 31% freie Intensivbetten angegeben.

1.3.2 IM DIVI-INTENSIVREGISTER ERFASSTE INTENSIVKAPAZITÄTEN IN
      DEUTSCHLAND

                                                                                                                       Beur-
                         ICU low care            ICU high care            ICU ECMO                 Insgesamt          teilung

                       Frei      Gesamt         Frei      Gesamt        Frei      Gesamt        Frei      Gesamt

 Baden-
 Württemberg             194       1.835         782       1.407           83         108        976       3.242         30%
 Bayern                  316       2.358         904       1.872           89         109      1.220       4.230         29%
 Berlin                   31         526         204         705           22          39        235       1.231         19%
 Brandenburg              67         433         210         423            1           3        277         856         32%
 Bremen                    8         119          56         120            6           6         64         239         27%
 Hamburg                  39         386         225         445           29          32        264         831         32%
 Hessen                  152       1.330         439         945           32          47        591       2.275         26%
 Mecklenburg-
 Vorpommern               58         442         181         362           16          18        239         804         30%
 Niedersachsen           131       1.354         799       1.282           59          71        930       2.636         35%
 Nordrhein-
 Westfalen               495       3.854       1.622       3.334          139         187      2.117       7.188         29%
 Rheinland-
 Pfalz                   145         679         462          782          26          28        607       1.461         42%
 Saarland                 20         270         165          296          15          18        185         566         33%
 Sachsen                  71         913         572          873          26          29        643       1.786         36%
 Sachsen-
 Anhalt                   48         558         281          492          27          29        329       1.050         31%
 Schleswig-
 Holstein                37         365          401         671           16          18        438       1.036         42%
 Thüringen               72         473          257         449           12          15        329         922         36%
         Gesamt       1.884      15.895        7.560      14.458          598         757      9.444      30.353         31%
        ICU low care: Ohne invasive Beatmung; ICU high care: Mit invasiver Beatmung; ECMO: Extrakorporale Membranoxygenierung;
                > 20% freie Intensivbetten                   10-20 % freie Intensivbetten             < 10 % freie Intensivbetten
                                                                                             QUELLE: DIVI, STAND 05.10.2020




1.3.3 KURZFRISTIGE PROGNOSE BENÖTIGTER INTENSIVBETTEN
                                                                                                       S e i t e 16 | 27
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

Die folgenden kurzfristigen Prognosen benötigter Intensivbetten basieren auf dem
Erkrankungsbeginn von SARS-CoV-2 Fällen. Bei der Meldung erkrankter Fälle gibt es einen
Zeitverzug. Zu einem aktuellen Datum ist also nur ein Teil der neu erkrankten Fälle der letzten
Tage gemeldet. Durch Nowcasting wird eine Schätzung neu erkrankter, aber noch nicht
gemeldeter, SARS-CoV-2 Fälle unter Berücksichtigung des Diagnose- und Meldeverzug
erstellt. Aus dieser Schätzung wird die benötigte Zahl an Intensivbetten unter verschiedenen
Annahmen berechnet. Da neue Fälle nicht sofort, sondern mit einem gewissen Zeitverzug
intensivmedizinisch betreut werden müssen, kann eine kurzfristige Prognose zum Bedarf an
Intensivbetten gemacht werden. Für die Prognosen werden folgende Parameter
angenommen:
      Für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fall zur Versorgung auf die Intensivstation muss,
       werden 1%, 3% oder 5% angenommen.
      Die mittlere Zeit von Erkrankungsbeginn bis zur Aufnahme auf einer Intensivstation
       beträgt 10 Tage.
      Die mittlere Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation beträgt 14 oder 21 Tage.




             bei 14-tägigem Intensivaufenthalt           bei 21-tägigem Intensivaufenthalt

--------       aktuelle Belegung 447, Stand 05.10.2020
----------     Start der Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2 Epidemie in
               Deutschland (Bund-Länder-Vereinbarung zu Leitlinien gegen Ausbreitung des
               Corona Virus vom 16.03.2020; Bundesweit umfangreiches Kontaktverbot vom
               23.03.2020).
                                                              Wöchentliche Aktualisierung, Stand 05.10.2020




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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

1.4     TESTKAPAZITÄTEN
Übersicht der durchgeführten PCR Tests
                         Anzahl meldende     Anzahl Testungen         positive          prozentualer Anteil
Kalenderwoche
                              Labore                                   Tests            der positiven Tests
          34                   198                  1.092.350                 9.226                      0,8
          35                   190                  1.115.638                 8.309                      0,7
          36                   192                  1.099.560                 8.175                      0,7
          37                   193                  1.162.133                10.025                      0,9
          38                   201                  1.148.282                13.268                      1,2
          39                   182                  1.153.075                14.044                      1,2
                                               WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 30.09.2020

Erläuterung
Die Daten zur Anzahl der in Deutschland durchgeführten PCR-Testungen werden wöchentlich
vom RKI zusammengestellt und mittwochs veröffentlicht. Ein Großteil der meldenden Labore
stammt aus einer bundesweiten Abfrage eines fachärztlichen Berufsverbands. Die Zahl der
Tests ist nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen, da in den Angaben
Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.

Prognose der täglichen PCR Testkapazitäten
                                             Anzahl meldende                      Anzahl Tests
           Kalenderwoche
                                                 Labore                             Gesamt
                35                                 163                                210.142
                36                                 168                                202.761
                37                                 168                                217.499
                38                                 165                                219.092
                39                                 170                                228.348
                40                                 168                                232.334
                                               WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 30.09.2020


Erläuterung
Die vorangestellte Tabelle gibt die prognostizierte PCR-Testkapazität pro Wochentag wieder
und wird jeweils dienstags für die folgende Kalenderwoche neu berechnet.

1.4.1 ZUSAMMENFASSUNG
     Bislang wurden insgesamt 16.999.253 Tests mit 328.566 positiven Ergebnissen
      durchgeführt.
     Die erfassten maximalen Testkapazitäten haben sich in den letzten Wochen deutlich
      erhöht. Für die 40. KW werden Kapazitäten von mind. 1.541.289 Tests prognostiziert
      (Schätzung, Zahl variiert durch Anzahl der Labore und Arbeitstage). Dies deckt den
      Bedarf für Deutschland gut ab.
     In der 39. KW wurde von 46 Laboren ein Rückstau von insgesamt
      15.983 abzuarbeitenden Proben gemeldet. 42 Labore berichteten über
      Lieferschwierigkeiten für Reagenzien (in der 38. KW 42 Labore).




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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

2     RESSOURCEN

2.1   RESSOURCEN GESUNDHEIT

2.1.1 ÜBERLASTUNGSANZEIGEN

Seit Beginn der Erfassung am 30.04.2020 sind beim Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt
21 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen in Landkreisen/kreisfreien Städten eingegangen.
Derzeit liegen dem RKI jeweils 1 Mitteilung zu Kapazitätsengpässen der Kategorie 2 und 3
vor.




                                                                       S e i t e 19 | 27
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH



                          Aktueller Status                                              Datum der
          Kreis                                     Unterstützungsbedarf
                          der Kapazitäten                                              Übermittlung
 LK Pinneberg (SH)       3                   Kontaktpersonennachverfolgung          25.09.2020
 Land Berlin (BE)        2                   Kontaktpersonennachverfolgung,         28.09.2020
                                             Quarantänebetreuung
                                             und -überwachung,
                                             Abstrichentnahme,
                                             Unterstützung von Krisenstab der
                                             Senatsverwaltung und der
                                             AG Infektionsschutz


Der LK Pinneberg meldet Kapazitätsengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Unter anderem sind COVID-19 Fälle an 6 Schulen und in einer
Asylbewerberunterkunft aufgetreten. Das zuständige Gesundheitsamt bittet um
Unterstützung durch Containment Scouts. Da die mobilen Containment Scouts des RKI
derzeit ausgelastet sind, wird eine Unterstützung durch die Bundeswehr verfolgt. Die
Absprachen hierzu laufen derzeit.

Das Land Berlin hat für seine bezirklichen Gesundheitsämter insgesamt Kapazitätsengpässe
der Kategorie 2 gemeldet. Aufgrund der sich verschlechternden epidemiologischen Lage in
Berlin wurde um Amtshilfe durch das RKI gebeten. Es besteht Unterstützungsbedarf der
bezirklichen Gesundheitsämter hinsichtlich der Kontaktpersonennachverfolgung,
Quarantänebetreuung und -überwachung sowie bei der Abstichentnahme. Zudem wird um
personelle Unterstützung des Krisenstabs der Senatsverwaltung und der AG Infektionsschutz
des Landesamtes für Gesundheit und Soziales ersucht. Die Absprachen hierzu laufen.
                                                                           QUELLE: RKI, STAND 29.09.2020




                                                                                  S e i t e 20 | 27
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

2.2   UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG DER BUNDESANSTALT TECHNISCHES
      HILFSWERK (THW)

2.2.1 ÜBERBLICK ÜBER COVID-19-EINSÄTZE IN THW-LANDESVERBÄNDEN




2.2.2 ÜBERBLICK ÜBER ANZAHL LAUFENDER COVID-19-EINSÄTZE DES THW




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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

2.2.3 EINSATZKRÄFTE DES THW




2.2.4 ZENTRALE UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG LOGISTIK




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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

3    LAGEFELD INNERE SICHERHEIT                                                                                    [BMI]

Keine Änderung zum Vortag

Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland nimmt das Infektionsgeschehen ernst
und begrüßt und befolgt die jeweils gültigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-
19-Pandemie. Mit der Rücknahme bzw. Lockerung zahlreicher Maßnahmen in den
Sommermonaten haben sich Alltagsroutinen, das Wirtschafts- aber auch das
Kriminalitätsgeschehen teilweise normalisiert.
In Bezug auf die Kriminalitätslage zeigen sich folgende bundesweite Trends:

 Straftat                                                          16.03.-     16.04.-      16.05.-     16.06. -    16.07. –
                                                                   15.04.      15.05.       15.06.       15.07.      15.08.

 Vermögens- und Fälschungsdelikte                                     ↘           ↘            ↘           →           ↘

 Diebstahl insgesamt                                                  ↓           ↓           ↓            ↓           ↘

 Rohheitsdelikte/Straftaten gegen die pers. Freiheit                  ↓           ↘            ↘           ↓           →

 Sexueller Missbrauch von Kindern                                     ↓           ↓            ↘           →           →

 Häusliche Gewalt                                                     →           ↘            ↘           ↘           ↘

 Widerstand und tätlicher Angriff auf/gegen PVB                       →           →            ↘           →           →

 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG)                     →           ↓            ↘           ↘           →

 Straftaten insgesamt                                                 ↓           ↘            ↘           →           ↘

Erläuterung: Es handelt sich um Trends bei der Entwicklung des Anzeigeaufkommens auf Basis der Vorgangs-
bearbeitungssysteme der Länder, der Bundespolizei und des Zollkriminalamts. Hierfür erfolgt für den genann-ten Zeitraum
ein Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (Ausnahme: Verstöße gegen das IfSG, hier ist der
Vergleichszeitraum der Vorzeitraum); die Zahlen werden anhand der relativen Veränderung auf einer fünfstufigen Skala (stark
steigend > 25%; steigend 5-25%; eher gleichbleibend -5-5%; fallend -25- -5%; stark fallend <-25%) bewertet. Die
Dateneingaben erfolgen nicht nach länderübergreifenden Kriterien; es handelt sich um reine Eingangsstatistiken (nicht
qualitätsgesichert). Die Pandemiesituation kann eine Verschiebung zwischen Hell- und Dunkelfeld der Kriminalität
verursachen. Den hier für die Trends verwendeten aggregierten Daten sind gewisse Ungenauigkeiten inhärent.

Das Thema Cyberkriminalität ist z.B. mit betrügerischen E-Mails im Zusammenhang mit
COVID-19-Überbrückungshilfen oder bei der Durchführung von schädlichen Handlungen wie
Phishing-Kampagnen nach wie vor präsent.
Weiterhin als Risiko wahrgenommen wird die Bereitschaft einer Minderheit der Bevölkerung
in Deutschland, an Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19
teilzunehmen. Sie bezeichnet die noch bestehenden Maßnahmen als „übertrieben“ und zeigt
sich empfänglich für verschwörungstheoretische Behauptungen (die Pandemie sei „ein
Schwindel“). Mit zunehmender Dauer der noch bestehenden Einschränkungen kann nicht
ausgeschlossen werden, dass die Zahl derer steigt, die sich tatsächlich Demonstrationen, wie
der in Berlin am 29.08.2020, anschließen.
QUELLE: INFORMATIONEN UND ERKENNTNISSE DER SICHERHEITSBEHÖRDEN VON BUND UND
LÄNDERN


                                                                                                   S e i t e 23 | 27
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

4   LAGEFELD INTERNATIONALE BEZÜGE                                                            [AA]

Keine Änderung zum Vortag

Fallzahlen: Mehr als 35 Mio. Menschen wurden seit Ausbruch der Pandemie weltweit positiv
getestet, mehr als 1,03 Mio. Menschen sind gestorben, davon über 209.000 in den USA, mehr
als 146.000 in Brasilien. Insgesamt wurden bislang in den USA über 7,4 Mio. Menschen als
infiziert registriert. Indien liegt mit 6,5 Mio. deutlich vor Brasilien mit über 4,9 Mio., hat aber
mit 102.685 registrierten Toten eine geringere ermittelte Todesrate; Russland liegt bei über
1,2 Mio. Infizierten (Quelle: JHU).




Europa: Frankreich hat am Samstag einen neuen Höchstwert bei täglichen Neuinfektionen
(16.972) erreicht. In Paris gilt seit heute für zunächst zwei Wochen die höchste Warnstufe.
Bars und Cafés bleiben geschlossen, Restaurants dürfen nur bei Einhaltung verschärfter
Hygiene-Regeln öffnen. In Spanien wurde Madrid am Freitagabend abgeriegelt. Es darf nur
noch betreten werden, um zur Arbeit zu fahren oder einen Arzt aufzusuchen. In Österreich
haben sich die Ansteckungszahlen auf einem hohen Niveau stabilisiert. Schwerpunkte sind
weiterhin Wien und Tirol. Italien erwägt die Einführung einer landesweiten Maskenpflicht im
Freien, um ein unkontrolliertes Ansteigen der Infektionszahlen zu vermeiden. Insbesondere
Schulen werden mit dem Anstieg in Verbindung gebracht. In Polen hat die Zahl der gesamten
Infektionen mittlerweile die Marke von 100.000 überschritten. Bei täglichen Neuinfektionen
erreichte Polen am Samstag zum dritten mal in Folge einen Höchstwert (2.367). Besonders
betroffen sind das Ostseebad Sopot und Warschau. Auch Tschechien (3.793) und die Slowakei
(704) haben am Samstag neue Höchstwerte für tägliche Neuinfektionen gemeldet. In
Tschechien begann um Mitternacht erneut ein nationaler Notstand. Der Premierminister von
Großbritannien, Johnson, hat die Bevölkerung auf einen schwierigen Winter eingestellt. Das
Land befinde sich auf einer schwierigen Gratwanderung, bei der neue Beschränkungen gegen
die Absicherung der Wirtschaft abgewogen werden müssten. Island hat eine Verschärfung
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VS – NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH

seiner Corona-Auflage beschlossen. Die meisten Sportanlagen, Bars und Restaurants müssen
ab heute für 2-3 Wochen geschlossen bleiben.

In Russland wurden am Sonntag erstmals seit Mitte Mai wieder mehr als 10.000 Infektionen
registriert. Ältere Bürger sind aufgefordert, sich zu isolieren. In der Ukraine ist der ehemalige
Präsident Poroschenko am Samstag mit einer doppelten Lungenentzündung in das
Krankenhaus eingeliefert worden.

Naher und Mittlerer Osten: In Israel kam es am Samstag erneut zu großen Demonstrationen
mit geschätzt 100.000 Teilnehmern, obwohl die Regierung das Demonstrationsrecht stark
eingeschränkt hatte. Tourismusminister Samir trat aufgrund der Einschränkungen zurück.

USA: Die behandelnden Ärzte von Präsident Trump sehen eine Verbesserung seines Zustands.
Wenn diese Entwicklung andauere, könne Trump bereits heute wieder vom Weißen Haus aus
arbeiten. Bereits gestern unternahm Trump eine Ausfahrt zu Anhängern. Wahlkampftermine
Trumps sind dennoch vorerst abgesagt. In New York City plant Bürgermeister De Blasio die
erneute Schließung von Schulen und Einschränkung des Betriebs von Geschäften.
Schwerpunkte Brooklyn und Queens.

Lateinamerika: Venezuela hat den russischen Impfstoff Sputnik V und beginnt Tests mit 2.000
Personen in Caracas. Nicolás Maduro kündigte an, an der Studie teilzunehmen.

Ozeanien: In Neuseeland sind nun auch in Auckland alle Restriktionen wieder aufgehoben
worden. In ganz Neuseeland sind in den letzten 10 Tagen keine Neuinfektionen bekannt
geworden.




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