20201009-lagebild-gemeinsamer-krisenstab-bmi-bmg
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Lagebilder und Protokolle des Corona-Krisenstabs“
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Im SK Bremen (HB) sind mit Stand 08.10. 576 aktive Fälle registriert, gegenüber dem
Vortag gab es 44 Neuinfektionen. Nach bisherigen Ermittlungen sind keine größeren
Ausbruchsgeschehen oder Cluster bekannt. Im Land Bremen müssen aktuell 22 Personen
stationär versorgt werden, davon fünf auf Intensivstationen. Zwei der intensivmedizinisch
behandelten Personen müssen beatmet werden.
Im SK Hagen (NW) sind mit Stand 08.10. 124 aktive Fälle registriert, gegenüber dem Vortag
gab es 7 Neuinfektionen. Ein vordergründiges Ausbruchsgeschehen ist nicht bekannt. An
mehreren Schulen sind Corona-Fälle aufgetreten. Ab Donnerstag, 08.10., gelten
Kontaktbeschränkungen und verschärfte Verhaltensregeln.
Im LK Esslingen (BW) sind mit Stand 08.10. 483 aktive Fälle registriert, gegenüber dem
Vortag gab es 43 Neuinfektionen. Ein Infektionsherd im Kreis ist ein Frachtzentrum der
DHL in der Gemeinde Köngen. Wie Landrat Eininger am 08.10. bei einer Pressekonferenz
mitteilte, arbeiten dort Flüchtlinge, die in Gemeinschaftsunterkünften in der Nähe
wohnten. Im Frachtzentrum wurden bei 250 Mitarbeitern Corona-Abstriche genommen -
76 davon sind bisher positiv. Das Gesundheitsamt arbeite dort in der Fallermittlung und
Kontaktpersonennachverfolgung. Um den steigenden Infizierungen entgegenzuwirken
gilt im Kreis ab 09.10. 0 Uhr die Pflicht, eine Alltagsmaske zu tragen. Das gelte, wo der
Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Etwa in Fußgängerzonen. Es werde
verstärkt Kontrollen geben.
Im SK Offenbach (HE) sind mit Stand 08.10. 112 aktive Fälle registriert, gegenüber dem
Vortag gab es 22 Neuinfektionen, darunter sind wieder 15 Kontaktpersonen und ein
weiterer Fall im Zusammenhang mit dem Ausbruch im DHL Verteilzentrum in
Obertshausen. 6 Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Angesichts des
Überschreitens einer 7-Tage-Inzidenz von 50 Fällen/100.000 Einwohner wurden Kontakt-
und Hygieneregeln verschärft und eine Sperrzeit für Bars und Restaurants von 23 Uhr bis
6 Uhr festgelegt.
Im LK Emsland (NI) sind mit Stand 08.10. 209 aktive Fälle registriert, gegenüber dem
Vortag gab es 42 Neuinfektionen. In Sögel haben sich 112 Mitarbeiter des Schlachthofs
Weidemark mit dem Coronavirus infiziert. Alle Mitarbeiter und deren Kontaktpersonen
befinden sich in Quarantäne. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurde eine
Allgemeinverfügung für Sögel erlassen und die geltenden Corona-Regeln verschärft.
Im SK Rosenheim (BY) sind mit Stand 08.10. 9 Neuinfektionen registriert worden. Die Fälle
von positiven Coronavirus-Testergebnissen an Schulen häufen sich. Vor allem im
Landkreis Rosenheim kommen fast täglich neue Fälle hinzu.
Im Landkreis München (BY) in Baierbrunn gibt es 18 Neuinfektionen, alle in zwei
Großfamilien. Das Mehrfamilienhaus, in dem eine der beiden Familien wohnt, wurde
komplett unter Quarantäne gestellt. Mitglieder der Familie haben angegeben, dass sie vor
etwa einer Woche auf einer großen Hochzeit waren. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt im LK
München 19,4 Fälle/100.000 Einwohner.
Im LK Rotenburg (NI) in Gnarrenburg haben sich in Folge einer privaten Familienfeier 27
Menschen infiziert. Der Landkreis Rotenburg zählt mittlerweile aber immer mehr
erkrankte Kontaktpersonen. In der Einheitsgemeinde Gnarrenburg dürfen ab sofort nur
noch höchstens zwei Personen aus verschiedenen Haushalten privat oder öffentlich
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zusammenkommen. Vereinstreffen und Mannschaftsspiele sind komplett verboten. Die
7-Tage-Inzidenz beträgt im LK Rotenburg 17,1 Fälle/100.000 Einwohner.
Zur besseren Übersicht werden relevante Tagesaktualisierungen in ROT markiert.
1.2 INTENSIVKAPAZITÄTEN DEUTSCHLAND
1.2.1 ÜBERSICHT FREIER INTENSIVBETTEN PRO BUNDESLAND
Die Zahlen wurden auf Basis der am 08.10.2020 im DIVI-Intensivregister gemeldeten
Einrichtungen je Bundesland generiert (gesamt 1.278 Klinikstandorte).
Seit dem 16.04.2020 sind alle Kliniken verpflichtet sich im DIVI-Intensivregister anzumelden
und täglich die aktuellen Zahlen freier und belegter Intensivbetten zu aktualisieren.
Die Färbung entspricht dem Anteil der freien Intensivbetten auf Bundeslandebene. Dieser
schwankt zwischen 16% und 41%. Deutschlandweit sind 28% freie Intensivbetten angegeben.
1.2.2 IM DIVI-INTENSIVREGISTER ERFASSTE INTENSIVKAPAZITÄTEN IN
DEUTSCHLAND
Beur-
ICU low care ICU high care ICU ECMO Insgesamt teilung
Frei Gesamt Frei Gesamt Frei Gesamt Frei Gesamt
Baden-
199 1.855 733 1.372 85 102 932 3.227 29%
Württemberg
Bayern 271 2.452 872 1.794 91 109 1.143 4.246 27%
Berlin 22 534 171 697 24 40 193 1.231 16%
Brandenburg 61 452 193 389 4 4 254 841 30%
Bremen 9 130 50 112 5 6 59 242 24%
Hamburg 26 410 208 421 29 33 234 831 28%
Hessen 135 1.355 383 912 31 51 518 2.267 23%
Mecklenburg-
63 462 163 341 15 18 226 803 28%
Vorpommern
Niedersachsen 96 1.390 729 1.220 58 70 825 2.610 32%
Nordrhein-
402 3.922 1.451 3.210 136 185 1.853 7.132 26%
Westfalen
Rheinland-
122 736 394 729 25 28 516 1.465 35%
Pfalz
Saarland 20 280 145 286 15 18 165 566 29%
Sachsen 39 939 548 858 26 29 587 1.797 33%
Sachsen-
48 568 247 485 27 29 295 1.053 28%
Anhalt
Schleswig-
30 377 395 659 16 19 425 1.036 41%
Holstein
Thüringen 39 492 215 420 12 15 254 912 28%
Gesamt 1.582 16.354 6.897 13.905 599 756 8.479 30.259 28%
ICU low care: Ohne invasive Beatmung; ICU high care: Mit invasiver Beatmung; ECMO: Extrakorporale Membranoxygenierung;
> 20% freie Intensivbetten 10-20 % freie Intensivbetten < 10 % freie Intensivbetten
QUELLE: DIVI, STAND 08.10.2020
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1.2.3 KURZFRISTIGE PROGNOSE BENÖTIGTER INTENSIVBETTEN
Die folgenden kurzfristigen Prognosen benötigter Intensivbetten basieren auf dem
Erkrankungsbeginn von SARS-CoV-2 Fällen. Bei der Meldung erkrankter Fälle gibt es einen
Zeitverzug. Zu einem aktuellen Datum ist also nur ein Teil der neu erkrankten Fälle der letzten
Tage gemeldet. Durch Nowcasting wird eine Schätzung neu erkrankter, aber noch nicht
gemeldeter, SARS-CoV-2 Fälle unter Berücksichtigung des Diagnose- und Meldeverzug
erstellt. Aus dieser Schätzung wird die benötigte Zahl an Intensivbetten unter verschiedenen
Annahmen berechnet. Da neue Fälle nicht sofort, sondern mit einem gewissen Zeitverzug
intensivmedizinisch betreut werden müssen, kann eine kurzfristige Prognose zum Bedarf an
Intensivbetten gemacht werden. Für die Prognosen werden folgende Parameter
angenommen:
Für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fall zur Versorgung auf die Intensivstation muss,
werden 1%, 3% oder 5% angenommen.
Die mittlere Zeit von Erkrankungsbeginn bis zur Aufnahme auf einer Intensivstation
beträgt 10 Tage.
Die mittlere Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation beträgt 14 oder 21 Tage.
bei 14-tägigem Intensivaufenthalt bei 21-tägigem Intensivaufenthalt
-------- aktuelle Belegung 487, Stand 08.10.2020
---------- Start der Maßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2 Epidemie in
Deutschland (Bund-Länder-Vereinbarung zu Leitlinien gegen Ausbreitung des
Corona Virus vom 16.03.2020; Bundesweit umfangreiches Kontaktverbot vom
23.03.2020).
Wöchentliche Aktualisierung, Stand 05.10.2020
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1.3 TESTKAPAZITÄTEN
Übersicht der durchgeführten PCR Tests
Anzahl meldende Anzahl Testungen positive prozentualer Anteil
Kalenderwoche
Labore Tests der positiven Tests
35 192 1.121.214 8.324 0,7
36 192 1.099.560 8.175 0,7
37 193 1.162.133 10.025 0,9
38 202 1.149.171 13.275 1,2
39 189 1.168.390 14.301 1,2
40 185 1.095.858 17.964 1,6
WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 07.10.2020
Erläuterung
Die Daten zur Anzahl der in Deutschland durchgeführten PCR-Testungen werden wöchentlich
vom RKI zusammengestellt und mittwochs veröffentlicht. Ein Großteil der meldenden Labore
stammt aus einer bundesweiten Abfrage eines fachärztlichen Berufsverbands. Die Zahl der
Tests ist nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen, da in den Angaben
Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.
Prognose der täglichen PCR Testkapazitäten
Anzahl meldende Anzahl Tests
Kalenderwoche
Labore Gesamt
36 168 202.761
37 168 217.499
38 165 219.092
39 170 228.348
40 168 232.334
41 166 235.365
WÖCHENTLICHE AKTUALISIERUNG, QUELLE: RKI, STAND 07.10.2020
Erläuterung
Die vorangestellte Tabelle gibt die prognostizierte PCR-Testkapazität pro Wochentag wieder
und wird jeweils dienstags für die folgende Kalenderwoche neu berechnet.
1.3.1 ZUSAMMENFASSUNG
Bislang wurden insgesamt 18.129.900 Tests mit 346.865 positiven Ergebnissen
durchgeführt.
Die erfassten maximalen Testkapazitäten haben sich in den letzten Wochen deutlich er-
höht. Für die 41. KW werden Kapazitäten von mind. 1.573.748 Tests prognostiziert
(Schätzung, Zahl variiert durch Anzahl der Labore und Arbeitstage). Dies deckt den
Bedarf für Deutschland gut ab.
In der 40. KW wurde von 42 Laboren ein Rückstau von insgesamt 8.245 abzuarbeitenden
Proben gemeldet. 32 Labore berichteten über Lieferschwierigkeiten für Reagenzien (in
der 39. KW 42 Labore).
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2 RESSOURCEN
2.1 RESSOURCEN GESUNDHEIT
2.1.1 ÜBERLASTUNGSANZEIGEN
Seit Beginn der Erfassung am 30.04.2020 sind beim Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt
24 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen in Landkreisen/kreisfreien Städten eingegangen.
Derzeit liegen dem RKI 5 Mitteilungen zu Kapazitätsengpässen der Kategorie 2 vor.
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Aktueller Status Datum der
Kreis Unterstützungsbedarf
der Kapazitäten Übermittlung
LK Pinneberg (SH) 3 Kontaktpersonennachverfolgung 25.09.2020
Land Berlin (BE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung, 28.09.2020
Quarantänebetreuung
und -überwachung,
Abstrichentnahme,
Unterstützung von Krisenstab der
Senatsverwaltung und der
AG Infektionsschutz
LK Lahn-Dill-Kreis (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 02.10.2020
LK Offenbach (HE) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 02.10.2020
LK Esslingen (BW) 2 Kontaktpersonennachverfolgung 04.10.2020
Der LK Pinneberg meldet Kapazitätsengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung.
Das Land Berlin hat für seine bezirklichen Gesundheitsämter insgesamt Kapazitätsengpässe
der Kategorie 2 gemeldet. Das RKI wurde in diesem Rahmen am 27.09.2020 um Amtshilfe
gebeten. Berlin wird durch Dauerentsendung einer RKI-Mitarbeiterin im Krisenstab der
Senatsverwaltung für Gesundheit sowie epidemiologische Unterstützung im LaGeSo
unterstützt, darüber hinaus entsendet das RKI aktuell Mitarbeitende an LaGeSo und
verschiedenen Gesundheitsämtern im Bereich Kontaktnachverfolgung.
Der LK Lahn-Dill-Kreis meldet Kapazitätsengpässe bei der Kontaktpersonennachverfolgung.
Zusätzliches Personal kann wegen fehlender räumlicher Kapazitäten erst Mitte November
tätig werden. Maßnahmen des Landes zur Rekrutierung zusätzlichen Personals wurden
eingeleitet.
Der LK Offenbach meldet ebenfalls Kapazitätsengpässe bei der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Derzeit sind keine Kapazitäten räumlicher, organisatorischer und technischer
Art für weitere Kräfte vorhanden, trotz neu erstelltem Modulbau.
Der LK Esslingen meldet Kapazitätsengpässe im Rahmen der Kontaktpersonen-
nachverfolgung. Maßnahmen auf lokaler und Landesebene wurden eingeleitet.
QUELLE: RKI, STAND 06.10.2020
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2.2 UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG DER BUNDESANSTALT TECHNISCHES
HILFSWERK (THW)
2.2.1 ÜBERBLICK ÜBER COVID-19-EINSÄTZE IN THW-LANDESVERBÄNDEN
2.2.2 ÜBERBLICK ÜBER ANZAHL LAUFENDER COVID-19-EINSÄTZE DES THW
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2.2.3 EINSATZKRÄFTE DES THW
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2.2.4 ZENTRALE UNTERSTÜTZUNGSLEISTUNG LOGISTIK
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3 LAGEFELD INNERE SICHERHEIT [BMI]
Keine Änderung zum Vortag
Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland nimmt das Infektionsgeschehen ernst
und begrüßt und befolgt die jeweils gültigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Covid-
19-Pandemie. Mit der Rücknahme bzw. Lockerung zahlreicher Maßnahmen in den
Sommermonaten haben sich Alltagsroutinen, das Wirtschafts- aber auch das
Kriminalitätsgeschehen teilweise normalisiert.
In Bezug auf die Kriminalitätslage zeigen sich folgende bundesweite Trends:
Straftat 16.03.- 16.04.- 16.05.- 16.06. - 16.07. –
15.04. 15.05. 15.06. 15.07. 15.08.
Vermögens- und Fälschungsdelikte ↘ ↘ ↘ → ↘
Diebstahl insgesamt ↓ ↓ ↓ ↓ ↘
Rohheitsdelikte/Straftaten gegen die pers. Freiheit ↓ ↘ ↘ ↓ →
Sexueller Missbrauch von Kindern ↓ ↓ ↘ → →
Häusliche Gewalt → ↘ ↘ ↘ ↘
Widerstand und tätlicher Angriff auf/gegen PVB → → ↘ → →
Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) → ↓ ↘ ↘ →
Straftaten insgesamt ↓ ↘ ↘ → ↘
Erläuterung: Es handelt sich um Trends bei der Entwicklung des Anzeigeaufkommens auf Basis der Vorgangs-
bearbeitungssysteme der Länder, der Bundespolizei und des Zollkriminalamts. Hierfür erfolgt für den genann-ten Zeitraum
ein Vergleich mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (Ausnahme: Verstöße gegen das IfSG, hier ist der
Vergleichszeitraum der Vorzeitraum); die Zahlen werden anhand der relativen Veränderung auf einer fünfstufigen Skala (stark
steigend > 25%; steigend 5-25%; eher gleichbleibend -5-5%; fallend -25- -5%; stark fallend <-25%) bewertet. Die
Dateneingaben erfolgen nicht nach länderübergreifenden Kriterien; es handelt sich um reine Eingangsstatistiken (nicht
qualitätsgesichert). Die Pandemiesituation kann eine Verschiebung zwischen Hell- und Dunkelfeld der Kriminalität
verursachen. Den hier für die Trends verwendeten aggregierten Daten sind gewisse Ungenauigkeiten inhärent.
Das Thema Cyberkriminalität ist z.B. mit betrügerischen E-Mails im Zusammenhang mit
COVID-19-Überbrückungshilfen oder bei der Durchführung von schädlichen Handlungen wie
Phishing-Kampagnen nach wie vor präsent.
Weiterhin als Risiko wahrgenommen wird die Bereitschaft einer Minderheit der Bevölkerung
in Deutschland, an Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19
teilzunehmen. Sie bezeichnet die noch bestehenden Maßnahmen als „übertrieben“ und zeigt
sich empfänglich für verschwörungstheoretische Behauptungen (die Pandemie sei „ein
Schwindel“). Mit zunehmender Dauer der noch bestehenden Einschränkungen kann nicht
ausgeschlossen werden, dass die Zahl derer steigt, die sich tatsächlich Demonstrationen, wie
der in Berlin am 29.08.2020, anschließen.
QUELLE: INFORMATIONEN UND ERKENNTNISSE DER SICHERHEITSBEHÖRDEN VON BUND UND
LÄNDERN
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