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Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Unterlagen zum BMBF-Leitprojekt "Vernetztes Studium - Chemie"

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1.1.10. Abschlussstand (Version) von Strukturen und Programmen


Nachfolgende Tabelle listet alle Programme und Strukturen, die im Projekt VS-C
entwickelt wurden, und liefert Hintergrundinformationen zum Versionsstand zum
31.12.2004:


Abschlusszustand der zentralen Werkzeuge und Strukturen des FCH
Stand 31.12.2004

Modul                 Version                  Kurzbeschreibung
Content Repository    Release Version 1.0      siehe 1.1.7.
VS-Engine             Version 2.3906 (1)       (Zweites Hauptrelease, 3906 Detailüberarbeitungen)
                                    1
VS-Explorer           Version 2.16 ( )         (Zweites Hauptrelease, 16 Detailüberarbeitungen)
                                    2
Keywordverwaltung     Betastadium ( )          einfaches Bearbeiten von Schlüsselbegriffen in einer
                                               entsprechenden Datenbank




1
  Eine Releaseversion (Definition für Module im FCH-Entwicklungsprozess) im VS-C bedeutet, dass
das entsprechende Softwarepaket im FCH und bei den Projektpartnern durch einen längeren
Evaluierungszyklus gelaufen ist und zahlreiche inhaltliche und strukturelle Fehlerbeschreibungen von
dem verantwortlichen Entwickler beseitigt wurden. Die Zählweise in der Versionsnummer bei einer
Releaseversion liefert im ersten Zahlenwert die Hauptversionsnummer des Programms, die
Zahlenwerte nach dem Punkt liefern zusätzliche Informationen zu weiteren Modifikationen und
Erweiterungen an dem Programm. So bedeutet beispielsweise die Versionsnummer Ver. 1.09 eines
Programms, dass eine erste stabile und getestete Programmversion veröffentlicht wurde, zu der
weitere neun kleine Änderungen und Erweiterungen erfolgt sind, die jedoch nicht gravierend genug
sind, einen neuen Hauptrelease des Programms zu initiieren. Bestandteil einer Releaseversion ist
auch eine vollständige Programmdokumentation der Software.
2
 Software im Betastadium (Definition für Module im FCH-Entwicklungsprozess) hat einen wesentlich
höheren „Reifegrad" erreicht als Software im Alphastadium. Viele Fehlermeldungen durch Nutzer der
SW haben in umfangreichen Korrekturzyklen zu einer deutlichen Fehlerbereinigung (Debugging) in
den Programmmodulen geführt. Die Entwickler nehmen keine konzeptionellen, grundlegenden
Programmänderungen mehr vor. Unter Umständen sind bereits grundlegende Mechanismen zur
automatischen Sicherung von Arbeitsergebnissen implementiert. Auch in dieser Programmierphase ist
der Softwareanbieter stark auf die Mitarbeit einer Vielzahl kommunikativer Endnutzer angewiesen. Die
VS-C-Programmmodule, die sich derzeit im Betastadium befinden, können bereits in vollem Umfang
zur Arbeit mit dem VS-C-Gesamtsystem verwendet werden.



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Abschlusszustand der Strukturen des FCH
Stand 31.12.2004


Modul               Stand 31.12.2004            Kurzbeschreibung


Medienstandards     2001 abgeschlossen          einheitliche Medienelemente
VLU-Konzept         2002 abgeschlossen           siehe 1.1.1.
VSCML               Release Version 2.0 siehe 1.1.3.
                    zum 30.03.2004 (s. o.1)
Metadaten           2004 abgeschlossen           Wiederfinden von Medienobjekten



Zusätzliche technische Programmmodule (über die Meilensteinplanung hinausgehend)


Modul                Zieltermin                 Kurzbeschreibung
                                       2
Offline-Variante     Betaversion (s. o. )       Funktionsfähiges Prozedere aus Programm mit
                     zum 31.12.04               manueller Nachbearbeitung der Offline-Variante
                                       2
Kombination          Betaversion (s. o. )       lauffähige      Serverstruktur   zur      statischen
Evaluationsserver und zum 31.12.04              Repräsentation aller dynamisch in der Datenbank
Lifeserver                                      befindlicher VS-C-Inhalte
                                       2
Workflow             Betaversion (s. o. )       Lauffähige aber unerprobte Version für einen
                     zum 31.12.04               automatisierten Workflow für neue Autoren im VS-C
SCORM-Export         Betaversion zum            Exportfilter für SCORM-Objekte (siehe 1.1.8.)
                     31.12.04
Word-Template        Version 1.03 zum           (Erste Releaseversion, 3 Detailüberarbeitungen).
                     31.12.2004                 Hilfsmittel für unerfahrene Autoren zur einfachen
                                                Seitengestaltung neuer VS-C Inhalte.




1.2. Inhalte


Eine detaillierte Beschreibung der von den einzelnen Projekten erarbeiteten Inhalte
findet sich in den Schlussberichten der Einzelvorhaben. Im Rahmen des
Schlussberichts des FCH werden allgemeine Angaben zu der Gesamtzahl aller im
VS-C entwickelten Inhalte, zum Zielerreichungsgrad sowie zur Qualitätsbewertung
der Inhalte und den Strukturen zur Freigabe der Inhalte für die Allgemeinheit
gemacht.


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1.2.1. Medienelemente


Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über alle im Bundesleitprojekt erstellten
Inhalte aufgegliedert nach den Mediengattungen Text, Bilder und Anwendungen und
liefert Anhaltspunkte zum Umfang.


                        Stand
Medium                              Beschreibung
                     31.12.2004


                                  Inhalte umfassen auf Text basierende Bausteine. Zu diesen
Inhalte                 29623     Bausteinen zählen VSCML-Seiten, VLUs, Trajektorien
                                  (Themenreisen), HTML-Seiten, Biografien und Glossare.


                                  VSCML-Seiten werden in einer eigens dafür entwickelten
VSCML-Seiten            14779     Auszeichnungssprache erstellt. VSCML-Seiten bilden Teile
                                  eines Kapitels (VLU) ab.


                                  Die didaktisch sinnvolle Anordnung von VSCML-Seiten zu
                                  einer VLU (Valid Learning Unit - valide Lerneinheit)
                                  ermöglicht die Abdeckung ganzer Lernziele. Eine VLU
VLUs                    1914
                                  ermöglicht das Erreichen eines bestimmten Lernzieles in
                                  einer vorgegebenen Zeit. Werden mehrere VLUs kombiniert,
                                  ergibt sich daraus eine Trajektorie.


                                  Trajektorien (Wissenspfade, Themenreisen) fassen VLUs
                                  und Einzelseiten in einer didaktisch motivierten Reihenfolge
Trajektorien             213
                                  zusammen. Sie fassen größere Themenbereiche in einem
                                  Ausbildungskapitel zusammen.

                                  Neben VSCML-Seiten liegen im Projekt VS-C noch eine
HTML-Seiten             10420     Reihe von HTML-Seiten aus der Anfangsphase des
                                  Vorhabens in den entsprechenden Datenbanken.

                                  Die Biografie bietet dem Nutzer einen umfangreichen
Biografien               328      Überblick über wichtige Persönlichkeiten sowie eine
                                  chronologische Zusammenfassung des Lebensweges.


                                  Über speziell markierte Glossarbegriffe kann der Nutzer
                                  Definitionen und Kurzinformationen zu einzelnen Begriffen,
                                  die nicht in der Lerneinheit direkt erklärt werden, erhalten.
Glossareinträge         1969
                                  Glossare sind untereinander und über eine integrierte
                                  Volltextsuche mit anderen VLUs und Trajektorien vernetzt
                                  und lassen sich beliebig oft wiederverwenden.




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Medium                               Beschreibung
                        31.12.2004


                                     Bilder stellen die einfachste Form der Visualisierung
                                     textbasierter Inhalte dar. Es existieren Formate, die sich zur
Bildformate:              20578      Darstellung von mathematischen Formeln und Skizzen
                                     eignen. Weiterhin gibt es Formate, die bevorzugt für reale
                                     oder photorealisitische Darstellungen verwendet werden.

                                     In diesem Format lassen sich vor allem Fotos (z. B.
JPG                       2851       Versuchsabläufe) in komprimierter und Platz sparender
                                     Form speichern.
                                     Diagramme, Fließschemata oder mathematische Formeln
GIF                       16183      lassen sich jedoch nahezu verlustfrei im GIF-Format
                                     speichern.
                                     Das PNG-Format vereint die Vorteile der Bildformate GIF
PNG                       1317
                                     und JPG.
                                     Hierbei handelt es sich um Grafiken, die der Nutzer ohne
SVG                        227       Qualitätsverlust direkt im Browser vergrößern und
                                     verkleinern kann.

                                     Interaktive Programme verlangen die Einwirkung des
Interaktive Programme      286
                                     Nutzers und fördern so den intensiveren Lernprozess.

                                     Komplexe Abläufe und Programme lassen sich mit Hilfe der
                                     Programmiersprache Java realisieren. Die Programme (auch
Java (JAR)                 286       Applets genannt) verlangen in der Regel Aktionen vom
                                     Nutzer und vermitteln den Stoff auf grafisch ansprechende
                                     Weise.

                                     Animationen werden mit entsprechende Programmen wie
                                     Macromedia Flash oder Macromedia Director erzeugt und
Animationen               2701       visualisieren z. B. Abläufe und Reaktionen. Animationen
                                     können ungesteuert ablaufen wie ein Trickfilm, oder sie
                                     benötigen Interaktionen mit dem Benutzer.

                                     Ähnlich wie Java-Programme, bieten auch Flash-
                                     Anwendungen einen hohen interaktiven Anteil beim Lernen.
Flash                     2100
                                     Teure und empfindliche Laborgeräte lassen sich virtuell mit
                                     Flash nachbilden.
                                     Director bietet dem Nutzer vor allem selbstablaufende
Director                   493       Animationen und erweiterte Möglichkeiten im Bereich der
                                     3D-Animation.
                                     SMIL-Animationen verbinden die Medienelemente Text,
SMIL-Animationen           108
                                     Film, Ton und Animation.
                                     Filme werden im Lernmaterial häufig zur Präsentation von
                                     Laborexperimenten genutzt. Die Filme werden teilweise
Filme                      790
                                     durch Audiokommentare und Texteinblendungen zusätzlich
                                     erläutert.




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Medium                              Beschreibung
                       31.12.2004

                                    Realmedia Filme werden nicht en bloc an den Browser des
                                    Benutzers geschickt. Vielmehr wird ein kontinuierlicher
                                    Datenstrom (Stream) in Abhängigkeit der vorhandenen
Real-Media-Filme          790
                                    Bandbreite übermittelt. Damit kann die Betrachtung des
                                    Filmmaterials bereits während der ersten Sekunden nach
                                    dem Anklicken erfolgen.

                                    Um komplexere Vorgänge für den Nutzer zugänglicher zu
Audiodaten                648       gestalten, werden Animationen im VS-C z. T. mit Audiodaten
                                    verknüpft.

                                    Komprimierte MP3-Dateien werden vor allem zur
MP3-Dateien               604
                                    zusätzlichen Erläuterung bei Animationen verwendet.

                                    Wave-Dateien sind im Gegensatz zu MP3-Dateien nicht
Wave-Dateien               2
                                    komprimiert und liefern das volle Klangbild.
                                    Real-Audio kommen vor allem in Verbindung mit Real-
Real-Audio                42
                                    Media-Filmen zum Einsatz.

                                    Die Verwendung von dreidimensionalen Molekülstrukturen
                                    stellt eine der zentralen Visualisierungsformen im VS-C dar.
3D-Molekülstrukturen     2291
                                    Dem Nutzer ist es möglich, Moleküle zu drehen, zu kippen,
                                    zu zoomen und die Darstellungsmethode zu ändern.


mol-Dateien               805       Diese speziell für den chemischen Bereich entwickelten
                                    Formate bieten Lehrkräften eine einfache Möglichkeit,
                                    Moleküle mit Koordinaten und Winkeln zu versehen und
xyz-Dateien               251       damit dem Nutzer eine dreidimensionale Abbildung und eine
                                    räumlich-interaktive Drehung der Struktur zur Verfügung zu
                                    stellen. Über zusätzliche Anweisungen lassen sich auch
                                    Reaktionsabläufe abbilden und aus allen Blickwinkeln
pdb-Dateien              1018       betrachten (z. B. Cox-Mechanismus).


                                    Die Virtual Reality Modeling Language (VRML) ermöglicht
                                    den Einsatz von Lichtquellen. Dieses Format bietet die
VRML-Dateien              217       Möglichkeit komplette, dreidimensionale Szenen über das
                                    Internet zu verbreiten, die sich in jedem Browser anzeigen
                                    lassen.

                                    Zur Selbstkontrolle werden dem Nutzer Übungen in
Übungsaufgaben            999       didaktisch ansprechender Form zur Verfügung gestellt, die
                                    zur Festigung des Wissens beitragen.
                                    Die schlichteste Form der Aufgabenstellung enthält den zu
Arbeitsaufträge           350       lösenden Arbeitsauftrag und die Lösung zur Überprüfung
                                    des Ergebnisses.
                                    Dem Nutzer werden mehrere Antwortmöglichkeiten
Multiple Select           337
                                    vorgegeben, von denen genau eine richtig ist.
                                    Dem Nutzer werden mehrere Antwortmöglichkeiten
Multiple Choice           156       vorgegeben. Eine, mehrere oder keine Antwort(en) können
                                    richtig sein.
                                    Im Fließtext werden Fachbegriffe ausgespart, die der Nutzer
Lückentext                156
                                    über die Tastatureingabe ergänzt.


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Medium                               Beschreibung
                      31.12.2004



                                   Fernversuche bieten die Möglichkeit über den Browser ein
                                   real existierendes Labor zu bedienen. Die Anweisungen des
                                   Nutzers werden ohne Verzögerung an Labormitarbeiter
                                   weitergereicht. Gefährliche Versuche werden von
Fernversuche               6
                                   geschultem Personal ausgeführt und stellen für den Nutzer
                                   keine Gefahr dar - anders als im Labor. Dennoch ermöglicht
                                   diese Form, der auf das Wesentliche reduzierten Arbeit, die
                                   Vorbereitung auf reale Bedingungen.


                                    Die über die Projektlaufzeit geschaffenen Inhalte stehen
                                    nicht für sich allein, sondern bieten dem Nutzer ein
                           sehr
Vernetzungen                        komplexes Netzwerk von Wissen. Die Definitionen von
                      differenziert
                                    Fachbegriffen sind aus dem Text heraus abrufbar, ebenso
                                    wie Biografien oder weiterführende Informationen.




1.2.2. Zielerreichungsgrad


Trotz der für alle Autoren und Multimediaentwickler der universitären Teilprojekte
zeitaufwändigen Umstellung auf die Auszeichnungssprache XML und der kompletten
Neustrukturierung der inhaltlichen Gliederung aufgrund der Einführung des VLU-
Konzeptes erreichten oder übertrafen alle Teilprojekte die in der geänderten
Meilensteinplanung vom August 2004 gesteckten Ziele. Die angestrebte Abdeckung
des Basisstudiums Chemie mit multimedialen VS-C-Ausbildungsmodulen wurde in
vielen Bereichen übertroffen. Die Teilprojekte erzeugten auch Module, die bzgl. ihres
Anspruches für ein erweitertes Masterstudium Chemie eingesetzt werden können
und fortgeschrittenen akademischen Ansprüchen gerecht werden.


Mehrere    Faktoren   begünstigten     den      hohen   Gesamtzielerreichungsgrad          der
Teilprojekte:




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die Effizienz der Arbeitsgruppen im Materialerstellungsprozess ist über den
      Projektzeitraum hinweg erheblich angestiegen;


      die   überdurchschnittliche     Mitarbeit        der    Projektgruppenleiter      in    der
      Materialerstellung war zum Zeitpunkt der ursprünglichen Meilensteinplanung
      nicht planbar;


      die Arbeiten zur Umstellung der Formate, Strukturen und zur Vernetzung
      wurden     unter   erhöhtem    Arbeitseinsatz          aller   Beteiligten   parallel   zur
      Weiterarbeit an den Inhalten verrichtet.


Die Meilensteinplanung des FCH sowie die geänderte Meilensteinplanung liegen in
Kopie in Anlage III dem Schlussbericht bei.




1.2.3. Inhalte in anderen Formaten


Die Umstellung auf die Seitenbeschreibungssprache XML Mitte 2002 fußt auf
intensiven Diskussionen des Plenums aller Projektbeteiligten und entspricht
letztendlich einem mit allen beteiligten Gremien und Institutionen des VS-C
abgestimmten     Beschluss     der     Projektleiterversammlung.            Alle    Teilprojekte
unternahmen in der verbleibenden Projektlaufzeit große Anstrengungen, um ihre
Mitarbeiter und Autoren in den neuen Auszeichnungs- und Entwicklungsprozessen
zu schulen. Trotz der durch die Umstellung bedingten zeitlichen Verluste gelang es
allen Teilprojekten, die Inhalte der Meilensteinplanung erfolgreich abzuschließen und
in das Gesamtsystem VS-C einzubringen. Trotz höchsten Arbeitsaufwandes konnten
jedoch nicht alle bis Mitte 2002 erzeugten Ausbildungsinhalte vollständig in die neue
Beschreibungssprache konvertiert werden. Aus diesem Grund beinhaltet das VS-C
neben den bereits erwähnten ca. 14.000 XML basierten Inhaltsseiten noch rund
10420 HTML-Seiten sowie kleine Kontingente von Inhalten in den Formaten Word,
PowerPoint und PDF.
Diese "Fragmente" wurden über das Projektende hinaus seitens FCH in Abstimmung
mit den Teilprojektleitern in das System eingepflegt.


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1.2.4. Qualitätsanforderungen


Neben der großen Vielzahl der abgedeckten Inhalte stellte die Wahrung der hohen
inhaltlichen Qualität von Projektbeginn an ein zentrales Ziel aller Projektbeteiligter
dar. Aus diesem Grund wurde bereits früh mit der Konzeption eines Workflows
begonnen, der es ermöglicht, neu erzeugte Inhalte über mehrere "Kontrollschichten"
hinweg bzgl. der fachlichen, orthografischen und grammatikalischen Korrektheit zu
verifizieren und zugleich die multimediale Ausarbeitung zu bewerten. Der Autor eines
Ausbildungsmoduls wird in diese Korrekturzyklen immer wieder mit einbezogen.
Nachfolgendes Schema erläutert die verschiedenen Evaluationsstufen im Projekt
VS-C.




        Inhaltliche Qualitätskontrollen

            Autor                                Feedback        Autoren
                                                               anderer PGs
         Content
                   Korrig. Content


   Projektgruppenleiter
                                                    Content Evaluierung

         Facheditor
                         Korrektur
                          Zyklen

                                     Evaluationsserver                        Projektserver

                                Endfreigabe
                                                                          © 2005, FIZ CHEMIE Berlin, Richard Huber




Die Autoren erstellen Inhalte, die von den jeweiligen Teilprojektleitern, in der Regel
erfahrenen Hochschullehrern, überprüft und gegebenenfalls mit Hinweisen zur
Änderung an die Autoren zurückgeschickt werden. Nach Freigabe durch den
Teilprojektleiter werden die Inhalte von den Facheditoren, ebenfalls versierten


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Hochschullehrern, gegengelesen. Es kommt zu einer erneuten Prüfung von Inhalten
und multimedialen Visualisierungen. Anschließend werden die Module auf einem
Evaluationsserver anderen Autoren und Teilprojektleitern im VS-C zur Überprüfung
bereitgestellt. Werden dabei Fehler gefunden, gehen die Kapitel mit entsprechenden
Fehlerprotokollen zurück an die Autoren bzw. an den Projektleiter. Nach einer
festgelegten Zeitspanne, wenn keine weiteren Korrekturvorschläge beim Autor oder
beim Projektleiter eingehen, werden die Inhalte nach der Endfreigabe durch den
Teilprojektleiter für die Öffentlichkeit auf dem Projektserver unter der Adresse
www.vs-c.de freigegeben.


Die am FCH beheimatete Redaktion nimmt darüber hinaus in regelmäßigen
Abständen stichpunktartige Kontrollen zu den Inhalten, hier vor allem auch zu
technischen Aspekten vor (fehlende Einbindungen einzelner Seiten in einen
übergeordneten Kontext, fehlende Metadaten oder unvollständige Glossareinträge).


Als zusätzliche Maßnahme zur Steigerung der inhaltlichen Qualität werden alle von -
externen Nutzern eingehende Fehlermeldungen und Fragen umgehend mit der Bitte
um   Korrektur    und/oder   Stellungnahme       vom   FCH   an   die   Teilprojektleiter
weitergeleitet.


Zum Projektabschluss wurden die Facheditoren des Projekts VS-C aufgefordert, eine
Schlussbewertung (einschließlich einer subjektiven Bewertung) der von ihnen
überprüften Inhalte abzugeben. Die Facheditoren lobten dabei die qualitativ
hochwertigen Ergebnisse der verschiedenen Teilgebiete. In einigen Bereichen, z. B.
der Analytik wurde dem Projekt attestiert, dass es im gesamten deutsch- und
englischsprachigen Markt derzeit keine vergleichbaren Ausbildungsinhalte (Literatur
oder elektronische Medien) gibt. In Anlage VIII finden sich Bewertungen der
Facheditoren.




1.2.5. Studierendenbefragung zur Inhaltsevaluation


Die von den universitären Teilprojekten geschaffenen Einzelmodule wurden von
erfahrenen Facheditoren überprüft und falls notwenig korrigiert. Außerdem wurden


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die Lerninhalte und Tools einer repräsentativen Anzahl von Studierenden zum
Testen vorgelegt. Sie sollten als künftige Hauptnutzer des Systems ihre Vorschläge
zur Verbesserung so früh wie möglich einbringen, sodass die Entwickler weitere
Themen endnutzerfreundlich aufarbeiten konnten.

Zur Bewertung des Materials erhielten die Studierenden Fragebögen, deren
Auswertungen durch die Möglichkeit zu Freitexteintragungen für die Entwickler sehr
nützlich waren. Bei der Auswertung der ersten Evaluierungsstudien wurde deutlich,
dass eine hohe Akzeptanz bei den Studierenden vorhanden war. Die grafischen
Elemente im präsentierten Material wurden dabei stets als sehr förderlich für das
Verstehen angesehen. Multimediale Elemente wurden von den Studierenden beim
Lernen am Computer bevorzugt. Bei einer Studie in Dresden wünschte sich rund ein
Viertel     der   befragten   45   Studenten      noch   mehr   multimediale   Elemente,
Übungsaufgaben zur Selbstkontrolle und möglichst viele Anwendungsbezüge im
Lernstoff. Lange Textseiten wurden als ermüdend und in Papierform angenehmer
empfunden.

Als Resümee aus den Ergebnissen der Evaluation ergab sich:

          Das innerhalb des VS-C geschaffene Lernmaterial wird von den Lernenden
          mit großer positiver Resonanz angenommen.

          Schwerpunktmäßig sollte auch nach Abschluss des Förderzeitraums an einer
          Vervollkommnung der Animationen und Kontrollaufgaben gearbeitet und auf
          eine kurze prägnante Gestaltung der Lernstoffseiten geachtet werden.


Details zu den Evaluationsbemühungen der Teilprojekte sind den Schlussberichten
der entsprechenden Vorhaben zu entnehmen.




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