vortrag-kassel
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Vortrag des Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr beim 21. DRK-Rettungsdienstsymposium im November 2024“
SANITÄTSDIENST Beitrag Drehscheibe DEU – Perspektive I Oberfeldarzt Dr. Dennis Ritter, II-2 KdoSanDstBw, Leitender Rettungsmediziner der Bundeswehr
Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU) – Einordnung
NATO Pläne Militärischer
Beitrag Bw zur
„Rahmenrichtline
Gesamtverteidigung“
(FF: BMI)
Regional Plans Funktion Nationale
Drehscheibe OPLAN Territoriale
Deutschland Verteidigung
„wesentliche Leistung“ DEU
Aufmarsch alliierter Kräfte Zwingend notwendiger
in DEU sicherstellen „Executable Plan“ militärischer Kräftebedarf
• Strategische Vorgaben • Einbinden anderer Ressorts
• Bedrohungsanalyse • Einbinden der Länder
• COA Development • Führungsorganisation (C2/CC)
→ bis Ende 2023 Hauptteil → bis 03/2024 Annexe (parallel taktische Pläne)
Territoriales Führungskommando der Bundeswehr <Offen> 2
„Drehscheibe Deutschland“
Verkehrsführung Bewachung
Infrastruktur San-Versorgung
Verpflegung Host Nation Support Military Mobility Verkehrsinfrastruktur Logistik
Territoriales Führungskommando der Bundeswehr <Offen> 3
EINFÜHRUNG - PLANUNG STRATEGISCHER PATIENTENTRANSPORT
Ausgangslage Einflussfaktoren
• bis zu 1.000 Patienten / Tag
(33,6% intensivpflichtig, 22% vermehrt pflegebedürftig und
44,4% leichter verletzt)
(Wehrmedizin und Wehrpharmazie (2/2023), Kohl M et al.)
Sanitätsdienst offen 4
VERLETZUNGSMUSTER UKR
Aktuell ca. 70 % Extremitäten (Meldungen aus UKR Stand Juli 2023)
Quellen: 59. COMEDS UKR v 18.-20.April 2023 // HiOrg // Social Media // Publikationen
versch. Nationen // EU // WHO
Sanitätsdienst offen 5
AUSWIRKUNGEN AUF SANPERSONAL / NICHT-SANPERS
Ersthelfer B / CLS Fähigkeitsprofil CCP/Role 1
NotSan / EinsSan (RettSan)
1. Erweiterte Maßnahmen Blutstillung 1. Erweiterte Maßnahmen
Blutstillung
2. Erweiterte Maßnahmen Thoraxtrauma
Nadeldekompression und Finger- 2. Erweiterte Maßnahmen
Thorakostomie Thoraxtrauma
3. Volumengabe s.c. 3. Erweiterte diagnostische
Maßnahmen: Ultraschall/POC-
4. Analgesie / Antibiose Labor
5. PCC / Palliative Care / Resilienz 4. Gabe von Blut- und Blutprodukten
5. Analgesie / Narkose /
Atemwegsmanagement
6. PCC / Palliative Care
KdoSanDstBw VS - offen 6
MODELL DER MILITÄRISCHEN RETTUNGSKETTE Sanitätsdienst offen 7
DEU REAKTION AUF NATO INITIAL PATIENTFLOW MANAGEMENT
GUIDELINE
Coordination & Information
NATO
ICCW
Command RM PECC LAND AIR MARITIME
Structure
REAR tactical MedEvac
NATO Coordinated Responsibility
Interagency National Patient Distribution HUB CSU
Reporting and ICCW Regional Cluster
Operations ‚Kleeblatt-Prinzip‘
Center HUB HUB AOO
(GMLZ) HUB
CSU
DEU PECC
Liasion Office
MedEvac HUB
National Responsibility HUB MedSpt
R4
Information Center
HUB
Nations State
Hospital
Agency
Sanitätsdienst offen 8
BEITRAG RESERVE UND NATIONALE HILFSORGANISATIONEN
Herausforderungen:
Einbinden Reserve
„Single-set-of-Experts“
Quantifizierung Unterstützung
durch externe Leistungserbringer
Rechtliche und vertragliche
Grundlagen
StratPatTrsp Gesundheits-Vorsorge- und
Sicherstellungs-Gesetz
PatTrsp Inland / PatLeitSt Inland
Vstkg BwKrhs
Vstkg SanVersZ
Host Nation Support
Sanitätsdienst offen 9
ZUSAMMENFASSUNG
Sachstand:
NATO PFMG wird derzeit i.R. MN-Planung
umgesetzt
Grundsätzliche internationale Abstimmung erfolgt
DEU Verständnis: HUB = Kleeblatt
Ausblick:
Kooperationen Bw – zivGesSys inkl. NatHiOrg
konkretisieren
Formalisierung Zusammenarbeitsbeziehung(en)
Definition von Schnittstellen
Schaffung Datenaustauschbeziehungen
Beitrag zivGesSys und natHiOrg (auch Sicherheitsüberprüfungen)
Ermittlung von Bedarfen und Verantwortlichkeiten
bspw. Beiträge natHiOrg
Beteilung Länder, BMI, BMG, …
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