Nachrichten für Luftfahrer 2009 Teil I (weicht ggf. von Druckversion ab)
NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER
57. JAHRGANG LANGEN, 31. DEZEMBER 2009 NfL I 287 / 09
Änderung der Genehmigung des Verkehrsflughafens Hannover-Langenhagen
Die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH hat am 05./07.04.2005 sowie am 19.12.2008 / 26.02.2009 unwesentliche
Änderungen der Anlage und des Betriebs des Verkehrsflughafens Hannover-Langenhagen angezeigt. Diese Änderungen
erfordern eine Anpassung der am 08.01.1990 neu gefassten und zuletzt am 26.10.2009 geänderten Genehmigung zur An-
lage und zum Betrieb des Verkehrsflughafens Hannover-Langenhagen.
Die Änderungen werden nachstehend bekannt gemacht, soweit sie nach § 42 Abs. 4 LuftVZO zu veröffentlichen sind:
5.2 Die Rollbahnen sind befestigt und grundsätzlich 22,50 m breit;
Managementsystem DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Rollbahn „Bravo“ ist 15 m, Rollbahn „Golf“ ist im Bereich von 52,91 m westlich der Mitte der Rollbahn Kilo bis
142,13 m westlich der Mitte der Rollbahn Lima 25 m, Rollbahn „Quebec“ ist 18 m und die beiden Nebenrollbahnen
sind 7 m breit.
5.3 Tragfähigkeit der Rollbahnen PCN 68 R/B/W/T
Rollbahn Quebec PCN 93 R/A/W/T
Nebenrollbahnen 5,7 t AUW
NfL I - 12/90 wird hiermit geändert.
Hannover, den 14.12.2009
40.2-21.01
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Im Auftrage
Menge
Büro der Nachrichten für Luftfahrer
NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER
57. JAHRGANG LANGEN, 31. DEZEMBER 2009 NfL I 288 / 09
Nachrichtliche Bekanntmachung der 21. VO zur Änderung der 160. DVO zur LuftVO
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom
Verkehrslandeplatz Augsburg)
Managementsystem DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Büro der Nachrichten für Luftfahrer
Nachrichtliche Bekanntmachung
der Einundzwanzigsten Verordnung zur Änderung
der Hundertsechzigsten Durchführungsverordnung
zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach
Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrslandeplatz Augsburg)
Die nachstehende, im Bundesanzeiger, Seite 4178, am 11. Dezember 2009 veröffentlichte Verordnung vom
23. November 2009 wird hiermit nachrichtlich bekanntgegeben.
Langen, den 15. Dezember 2009
Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung
Im Auftrag
Dr. Baumann
Einundzwanzigste Verordnung zur Änderung der
Hundertsechzigsten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach
Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrslandeplatz Augsburg)
Vom 23. November 2009
Auf Grund des § 32 Absatz 4 Satz 1 Nummer 8 und Absatz 4c Satz 1 des Luftverkehrsgesetzes, von denen § 32
Absatz 4 Satz 1 Nummer 8 durch Artikel 2 Nummer 15 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa Doppelbuchstabe ii des
Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2424) und Absatz 4c Satz 1 durch Artikel 2 Nummer 15 Buchstabe b des
Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2424) eingefügt worden ist, in Verbindung mit § 27a Absatz 1 und 2 Satz 1
der Luftverkehrs-Ordnung, von denen Absatz 2 Satz 1 zuletzt durch Artikel 11 Nummer 15 Buchstabe a des Geset-
zes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2424) geändert worden ist, verordnet das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung:
Artikel 1
Die Hundertsechzigste Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An-
und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrslandeplatz Augsburg) vom 18. Dezember 1995
(BAnz. 1996, S. 30), die zuletzt durch die Verordnung vom 14. August 2009 (BAnz. S. 3230) geändert worden ist, wird
wie folgt geändert:
1. § 2 Absatz 5 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 2 Satz 1 und Nummer 5 Satz 1 werden jeweils die Wörter „Abflug von MAH (IAF) auf R 333“ durch
die Wörter „Abflug von MAH (IAF) auf R 332“ ersetzt.
b) In Nummer 3 Satz 1 werden die Wörter „Abflug von MIQ (IAF) auf Kurs 251°“ durch die Wörter „Abflug von
MIQ (IAF) auf Kurs 250°“ ersetzt.
c) In Nummer 6 Satz 1 werden die Wörter „Abflug von MIQ (IAF) auf Kurs 254°“ durch die Wörter „Abflug von
MIQ (IAF) auf Kurs 253°“ ersetzt.
2. § 3 Absatz 4 wird wie folgt geändert:
a) Die Überschrift zu Absatz 4 wird wie folgt gefasst:
„(4) RNAV (GPS) – Anflugverfahren (zugelassen für APV BARO-VNAV - Betrieb)“
b) Nummer 1 wird wie folgt gefasst:
„1. Die RNAV (GPS) – Anflugverfahren beginnen an den in Absatz 2 genannten Anfangsanflugfixen. Sie
erfordern eine GPS-Qualifikation gemäß NfL II-97/98, II-120/99 und II-26/00 und werden nachfolgend
festgelegt. Hierbei müssen unterstrichene Verfahrensfixe überflogen werden.
Hinweis: APV BARO-VNAV Verfahren sind unterhalb -15°C für Avioniksysteme ohne Temperaturkorrektur nicht zugelassen. 1.1 RNAV (GPS) – Anflug zur Landebahn 25, ausgehend von WLD Abflug von WLD (IAF) auf Kurs 169°; MA001 (IF) mit Rechtskurve in 3500 oder darüber passieren und Endanflugkurs 250° in 3500 erfliegen; Sinkflug 3,50° (6,1%) bei BUREG (FAF) beginnen. Bei Nutzung der LNAV-Minima ist 2,0 NM vor RW25 in 2310 oder darüber zu überfliegen. Fehlanflugpunkt: RW25 Schwellenüberflughöhe: 50 Hindernisfreihöhen: Luftfahrzeugkategorie A B C LNAV 2120 (600) 2120 (600) 2120 (600) LNAV / VNAV 2110 (590) 2110 (590) 2110 (590) Anmerkung: Die in Klammern angegebenen Werte sind Höhenangaben über der Landebahnschwelle. Fehlanflugverfahren RNAV (GPS): Auf Kurs 250° bis MA002; Rechtskurve, über MA003 auf Kurs 010° bis MA004; Rechtskurve, auf Kurs 070° bis MA005 mit Steigflug auf 3500; Weiterflug bis WLD und Steigflug auf 4000 fortsetzen. MA002 [R] – MA003 - MA004 [R] - MA005 [A3500] - WLD [A4000]. NON-RNAV: Auf Kurs 250° bis 2,5 DME AUG; Rechtskurve, auf Kurs 010° bis zum Erfliegen von R 250 WLD in Richtung WLD mit Steigflug auf 3500. Bei 6,0 DME WLD weiterer Steigflug auf 4000 und Flug bis WLD fortsetzen. Hinweis: Für dieses Flugverfahren ist eine Boden- und Flugsicht von mindestens 1200m erforderlich. 1.2 RNAV (GPS) – Anflug zur Landebahn 25, ausgehend von MAH Abflug von MAH (IAF) auf Kurs 332°; MA001 (IF) mit Linkskurve in 3500 oder darüber passieren und Endanflugkurs 250° in 3500 erfliegen; Sinkflug 3,50° (6,1%) bei BUREG (FAF) beginnen. Bei Nutzung der LNAV-Minima ist 2,0 NM vor RW25 in 2310 oder darüber zu überfliegen. Fehlanflugpunkt: RW25 Schwellenüberflughöhe: 50 Hindernisfreihöhen: wie unter Nummer 1.1 Fehlanflugverfahren: wie unter Nummer 1.1 Bei Anflügen aus der Warteschleife ist das Wartefix wie folgt zu verlassen: Abflug von MAH auf R 132 MAH; bei 3,0 DME MAH Rechtskurve und Flug bis MAH (IAF) fortsetzen. Hinweis: Für dieses Flugverfahren ist eine Boden- und Flugsicht von mindestens 1200m erforderlich. 1.3 RNAV (GPS) – Anflug zur Landebahn 07, ausgehend von WLD Abflug von WLD (IAF) auf Kurs 250°; MA011 (TF) mit Linkskurve in 3500 oder darüber passieren und Kurs 160° erfliegen; MA012 (IF) mit Linkskurve passieren und Endanflugkurs 070° in 3500 erfliegen; Sinkflug 3,00° (5,2%) bei ABUSI (FAF) beginnen. Bei Nutzung der LNAV-Minima ist 3,0 NM vor RW07 in 2520 oder darüber zu überfliegen. Fehlanflugpunkt: RW07 Schwellenüberflughöhe: 50 Hindernisfreihöhen: Luftfahrzeugkategorie A B C LNAV 1950 (440) 1950 (440) 1950 (440) LNAV / VNAV 1930 (420) 1930 (420) 1930 (420) Anmerkung: Die in Klammern angegebenen Werte sind Höhenangaben über der Landebahnschwelle Fehlanflugverfahren RNAV (GPS): Auf Kurs 070° bis MA013 mit Steigflug auf 3500; Linkskurve, über MA014 auf Kurs 358° bis WLD und Steigflug auf 4000 fortsetzen. MA013 [A3500; L] - MA014 - WLD [A4000]. NON-RNAV: Auf Kurs 070° bis 7,0 DME AUG mit Steigflug auf 3500; Linkskurve, auf R 178 WLD bis WLD und Steigflug auf 4000 fortsetzen.
Bei Anflügen aus der Warteschleife ist das Wartefix wie folgt zu verlassen: Abflug von WLD auf Kurs 132°; bei
3,0 DME WLD Linkskurve und Flug bis WLD (IAF) fortsetzen.
Achtung: Staatsstraße 2035 (290m vor der Schwelle) in 1600 oder darüber überfliegen.
1.4 RNAV (GPS) – Anflug zur Landebahn 07, ausgehend von MAH
Abflug von MAH (IAF) auf Kurs 332°; MA001 (TF) mit Linkskurve in 3500 oder darüber passieren und Kurs
301° erfliegen; MA010 (TF) mit Linkskurve passieren und Kurs 250° erfliegen; MA011 (TF) mit Linkskurve
passieren und Kurs 160° erfliegen; MA012 (IF) mit Linkskurve passieren und Endanflugkurs 070° in 3500
erfliegen; Sinkflug 3,00° (5,2%) bei ABUSI (FAF) beginnen.
Bei Nutzung der LNAV-Minima ist 3,0 NM vor RW07 in 2520 oder darüber zu überfliegen.
Fehlanflugpunkt: RW07
Schwellenüberflughöhe: 50
Hindernisfreihöhen: wie unter Nummer 1.3
Fehlanflugverfahren: wie unter Nummer 1.3
Bei Anflügen aus der Warteschleife ist das Wartefix wie folgt zu verlassen: Abflug von MAH auf R 132 MAH;
bei 3,0 DME MAH Rechtskurve und Flug bis MAH (IAF) fortsetzen.
Achtung: Staatsstraße 2035 (290m vor der Schwelle) in 1600 oder darüber überfliegen.“
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 11. Februar 2010 in Kraft.
Langen, den 23. November 2009
Der Direktor
des Bundesaufsichtsamtes für Flugsicherung
Prof. Dr. Nikolaus Herrmann