Nachrichten für Luftfahrer 1974 Teil I (weicht ggf. von Druckversion ab)
Schnittpunkt: nicht gewährleistet ist, werden Luftfahrzeugführer an-
Leitstrahl 050 (22 Seemeilen-Abstandskreisbogen) von Hamburg gewiesen, einen Steuerkurs von 030° aufzunehmen
DVORTAC/ und den Leitstrahl 057 von Elbe VORTAC zu erfliegen.
Leitstrahl 068 (41 Seemeilen-Abstandskreisbogen) von Elbe
Danach Weiterflug zur Gedser VOR."
VORTAC."
4. In § 3 Abs. 2 Nr. 3 wird der Wortlaut der Abflugstrecke "DH 32"
b) nach den Angaben zur Kurskreuzung "Soltau" eingefügt: durch folgende Fassung ersetzt:
"Kurskreuzung Timmendorf "DH 32: Geradeaus-Steigflug bis zum Erreichen einer Höhe
Schnittpunkt: von 1500 Fuß über NN, dann Linkskurve in Richtung
Leitstrahl 050 (35 Seemeilen-Abstandskreisbogen) von Hamburg Hamburg DVORTAC (A) und Weiterflug von Ham-
DVORTAC/. burg DVORTAC auf Leitstrahl 050 in Richtung Gedser
VOR.
Leitstrahl 064 (54 Seemeilen-Abstandskreisbogen) von Elbe
VORTAC Mindestreiseflughöhe: Bis Hamburg DVORTAC 2000
Fuß über NN und von Hamburg DVORTAC bis Gedser
Leitstrahl 230 von Gedser VOR." VOR 4000 Fuß über NN.
Anmerkung: Radarüberwachung bis Kurskreuzung
2. In § 3 Abs. 2 Nr. 1 wird Timmendorf obligatorisch. Wenn Radarüberwachung
der Wortlaut der Abflugstrecken "DH 2" und "DH 82" durch fol- nicht gewährleistet ist, werden Luftfahrzeugführer an-
gende Fassung ersetzt: gewiesen,einen Steuerkurs von 030° aufzunehmen
und den Leitstrahl 057 von Elbe VORTAC zu erfliegen.
"DH 2: Geradeaus-Steigflug bis zum Erreichen von Hamburg Danach Weiterflug zur Gedser VOR."
Lo West, dann Rechtskurve, Weiterflug in Richtung
Hamburg Lo Nord (A) und Fortsetzen des Fluges auf
Kurs über Grund von 050° bis zum Erfliegen des Leit- 5. In § 3 Abs. 2 Nr. 4 wird der Wortlaut der Abflugstrecke "DH 42"
strahls 068 von Elbe VORTAC, Weiterflug über Kurs- durch folgende Fassung ersetzt:
kreuzung Lübeck auf Leitstrahl 050vonHamburg
DVORTAC in Richtung Gedser VOR. "DH 42: Geradeaus-Steigflug bis zum Durchfliegen des Leit-
strahls 270 von Hamburg DVORTAC,dann Rechts-
Höhenbeschränkung: Überfliegen von Hamburg Lo kurve und Weiterflug auf Steuerkurs 010° bis zum
Nord in 4000 Fuß über NN und Beibehalten dieser Erfliegen des Leitstrahls 068 von Elbe VORTAC. Fort-
Höhe bis zum Durchfliegen des Leitstrahls 330 von setzen des Fluges über Kurskreuzung Lübeck (Д)
Hamburg DVORTAC. auf Leitstrahl 050 von Hamburg DVORTAC in Rich-
Mindestreiseflughöhe: Bis HamburgLo Nord 2000 tung Gedser VOR, dabei Höhenbeschränkung bis zum
Fuß über NN und von Hamburg Lo Nord bis Gedser Durchfliegen des Leitstrahls 330 von Hamburg DVOR-
VOR 4000 Fuß über NN. TAC beachten.
Anmerkung: Radarüberwachung bis Kurskreuzung Höhenbeschränkung: Bis zum Durchfliegen des Leit-
Timmendorf obligatorisch. Wenn Radarüberwachung strahl 330 von Hamburg DVORTAC 4000 Fuß über NN.
nicht gewährleistet ist, werden Luftfahrzeugführer an- Mindestreiseflughöhe: Bis Gedser VOR 4000 Fuß
gewiesen, einen Steuerkurs von 030° aufzunehmen und über NN.
den Leitstrahl 057 von Elbe VORTAC zu erfliegen.
Danach Weiterflug zur Gedser VOR." Anmerkung:Radarüberwachung bis Kurskreuzung
Timmendorf obligatorisch. Wenn Radarüberwachung
"DH 82: Geradeaus-Steigflug bis zum Erreichen von Hamburg nicht gewährleistet ist, werden Luftfahrzeugführer an-
Lo West, dann Linkskurve — hierbei darf Leitstrahl gewiesen, einen Steuerkurs von 030° aufzunehmen
135 von Elbe VORTAC in südlicher Richtung nicht und den Leitstrahl 057 von Elbe VORTAC zu erfliegen.
durchflogen werden — Weiterflug auf Steuerkurs 090° Danach Weiterflug zur Gedser VOR."
bis zum Erfliegen des Leitstrahls 200 von Hamburg
DVORTAC, Weiterflug in RichtungHamburgDVOR-
TAC (A) und Fortsetzen des Fluges auf Leitstrahl 050 6. In § 3 Abs. 2 Nr. 5 wird der Wortlaut der Abflugstrecke "DH 52"
in Richtung Gedser VOR. durch folgende Fassung ersetzt:
Höhenbeschränkung: zum Erfliegen "DH 52: Geradeaus-Steigflug bis zum Durchfliegen des Leit-
strahls 200 von Hamburg DVORTAC 4000 Fuß über strahls 270 von Hamburg DVORTAC,
kurve und Weiterflug auf Steuerkurs 010° bis zum Er-
Mindestreiseflughöhe: Bis Hamburg DVORTAC 2000
fliegen des Leitstrahls 068 von Elbe VORTAC. Fort-
Fuß über NN und von Hamburg DVORTAC bis Gedser
VOR 4000 Fuß über NN.
Anmerkung: Radarüberwachung
Timmendorf obligatorisch. Wenn Padaruteradhung
nicht gewährleistet ist, werden Luftfahrzeugführer an-
gewiesen, einenSteuerkurs von 030°
Danach Weiterflug zur Gedser VOR." Mindestreiseflughöhe: Bis Gedser VOR 4000 Fuß
3. In § 3 Abs. 2 Nr. 2 wird der Wortlaut der Abflugstrecke "DH 22"
durch folgende Fassung ersetzt:
"DH 22:Geradeaus-Steigflug bis Hamburg NDB, (A), über
Hamburg NDB Rechtskurve einleiten und Steuerkurs
070 aufnehmen. Leitstrahl 050 von Hamburg DVOR-
TAC erfliegen, danach Weiterflug in Richtung Gedser
VOR. Artikel 2
Mindestreiseflughöhe: Bis zum Erfliegen des Leit- Diese Verordnung tritt am 28. Februar 1974 in Kraft.
strahls 050 von Hamburg DVORTAC 2000 Fuß über
NN und von Leitstrahl 050 von Hamburg DVORTAC Der Präsident
bis Gedser VOR 4000 Fuß über NN. der Bundesanstalt für Flugsicherung
Anmerkung: Radarüberwachung bis Kurskreuzung In Vertretung
Timmendorf obligatorisch. Wenn Radarüberwachung Phillipp
一11—
1ー17/74 mund VORTAC/185° Osnabrück DVOR/2480 Rodenberg
VOR) bzw. von Warburg VORTAC zur Kurskreuzung Senne
Zwölfte Verordnung zur Änderung der (093° Dortmund VORTAC/225° Rodenberg VOR/305° War-
burg VORTAC) freigegeben."
Dritten Durchführungsverordnung
zur Luftverkehrs-Ordnung 2. bei der Streckenführung "Gelb Neunzehn" in Spalte 1 die An-
(Festlegung von Meldepunkten, Streckenführungen gabe"Bayreuth NDB (BAY) 49 5909 N 11 38 36 O" durch die
und Reiseflughöhen für Flüge nach Angabe "A Bayreuth VOR (BAY) 49 59 10 N 11 38 13 O" ersetzt.
Instrumentenflugregeln im kontrollierten Luftraum)
vom 9. Januar 1974 3. bei der Streckenführung "Blau Eins" in Spalte 6 als Anmer-
kung 5) eingefügt:
Frankfurt (Main), den 9. Januar 1974 5) "Flüge zu Bestimmungsflugplätzen im Nahverkehrsbereich
11/14 — Az.: 112 Gütersloh werden, wenn sie nicht TACAN-ausgerüstet sind,
von Dortmund VORTAC zur Kurskreuzung Senne (093o Dort-
mund VORTAC/225° Rodenberg VOR/305° Warburg VOR-
Aufgrund des § 26b Abs. 2 Satz 1, des § 27 a Abs. 2 und des § 37 TAC) freigegeben."
Abs. 5 der Luftverkehrs-Ordnung in der Fassung der Bekanntma-
chung vom 14. November 1969 (Bundesgesetzbl. | S. 2117) in Ver-
bindung mit § 32 Abs. 3 Satz 3 des Luftverkehrsgesetzes in der
Fassung der Bekanntmachung vom 4. November 1968 (Bundesge- 4. bei der Streckenführung "Blau Fünf"
setzbl. | S. 1113), zuletzt geändert durch das Gesetz zum Schutz a) die Angaben zwischen den Meldepunkten "Hamm NDB" und
gegen Fluglärm vom 30. März 1971 (Bundesgesetzbl. | S. 282), wird "Frankfurt DVORTAC" in den Spalten 2 und 4 wie folgt ge-
verordnet: ändert:
2 3 4
Die Dritte Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Meldepunkten, Streckenführungen und Reiseflug- • Hamm NDB
51 50 50 N 07 42 38 0
höhen für Flüge nach Instrumentenflugregeln im kontrollierten Luft-
raum) vom 22.Dezember 1969 (Bundesanzeiger Nr. 4 vom 8. Ja-
FL 240
A Kurskreuzung Möhne 5000 NN
nuar 1970; Nachrichten für Luftfahrer, Teil I, Nr. 1/70),- zuletzt ge- (085° BAM/340° ARP)
tember 1973 (BundEsan AigerN: 2er vom 25 Oktober 1973. Nach
Anderungsverordnung hierzu vom 28.
richten für Luftfahrer, Teil I, Nr. 315/73, wird wie folgt geändert:
51 24 20 N 08 01 20 0 159
339
A Renne INT
In § 1 werden in der Tabelle die Streckenführungen
1. bei der Streckenführung "Gelb Neun" A Arpe DVOR
a) die Angaben bis zum Meldepunkt "Elbe VORTAC" in den Spal- 51 01 04 N 08 18 26 0 FL 240
ten 1 bis 5 wie folgt geändert: 5500 NN
A Kurskreuzung Alfa
(350° (46 DME) FFM/
2 3 4 5
098° (47 DME)
Streckenführung KBO) 171
Gelb Neun 1) 2) 3) 4) 5) 6) 50 47 45 N 08 22 00 0
351
RINGO VOR/DME
55 27 46 N 11 50 05 0
57 045° TAU)
FIR-Grenze
54 3430 N 11 14 00 0
203 50.28 45 N 08 28 40 0 FL 240
023 FL 240 4500 NN
un-
17 4000 NN gerade A Frankfurt DVORTAC
• Michaelsdorf NDB 50 03 17 N 08 38 18 0
54 18 44 N 11 03 05 0
13
FL 240
A Kurskreuzung Neustadt
(055° [52 DME] Elbe 235
9000 NN b) in Spalte 6 als Anmerkung 4) eingefügt:
VORTAC/036° [36 DME] 055 FL 240
52 4000 NN
A Elbe VORTAC Dortmund VORTAC/225°
53 39 19 N 09 35 45 0 VORTAC) freigegeben."
b) in erste 6 die Anmerkungen 1) und A) urch folgenden Wort.
1) Die Streckenführung Gelb Neun ist normalerweise nur in
2 3 4 5
U302EN 0006450
32
054 FL 240
TAC/184° Leine VOR- 5000 NN
TAC) 234
c) in Spalte 6 als Anmerkung 6) eingefügt: 51 50 45 N 09 45 45 0 49
6)•"Flüge zu Bestimmungsflugplätzen im Nahverkehrsbereich * Hehlingen VORTAC ge-
5221 53 N 10 47 48 0 rade
-12-
6. bei der Streckenführung "Grün Fünf" b) in Spalte 6 die Anmerkung 1) durch folgenden Wortlaut ersetzt:
1)"Der Streckenabschnitt zwischen"Elbe VORTAC" und
"Gedser VOR" ist normalerweise nur bis FL 150 benutzbar.
Flüge in FL 160 und darüber sind über die Streckenführung
2 3 "GrünZehn-Süd", Hamburg DVORTAC, Streckenführung
"Grün Fünf" Gedser VOR durchzuführen."
FIR-Grenze 10. nach der Streckenführung "Grün Zehn" als neue Streckenfüh-
54 28 10 N 11 39 50 0
rung eingefügt:
A querab Michaelsdorf FL 240
NDB 4000 NN 2 3 4 5
54 13 20 N 11 11 30 0 Streckenführung 1) Diese Strek-
A Kurskreuzung Timmen- 1) 2) kenführung
dorf Grün Zehn-Süd wird norma-
(050o Hamburg DVOR- lerweise nur
TAC/064° Elbe VORTAC) FL 240 A Weser VORTAC für Flüge in
53 20 57 N
54 0450 N 10 55 30 0 FL 160 08 52 33 0
ge- östlicher
rade Richtung in
A Hamburg DVORTAC A Kurskreuzung FL 160 und
53 41 14 N 10 12 23 0 Stade 23 darüber be-
nutzt.
(070° [DME 23]
Weser VORTAC/ Y 2) Flüge in FL
b) in Spalte 6 die Anmerkungen 5), 6), 7) und 8) gestrichen. 212° [DME 11] 070 FL 240 150 und dar-
Elbe VORTAC unter sind
c) in Spalte 6 die Anmerkung 9) in Anmerkung 6) umbenannt. 250° [DME 29] 250 FL 160 über die
Hamburg Streckenfüh-
d) in Spalte 6 die Anmerkung 5) durch folgenden Wortlaut ersetzt: DVORTAC) rung Grün 10
5) "Flüge in FL 140 oder darunter sind von Lichtenau NDB über 53 29 50 N 29 durchzufüh-
Warburg VORTAC und Streckenführung Gelb Neun, Elbe 09 27 30 0 ren.
VORTAC,Streckenführung Grün Zehn zur Gedser VOR
durchzuführen. • Hamburg
DVORTAC
Die Mindestreiseflughöhe zwischen Lichtenau NDB und
53 41 14 N
Warburg VORTAC beträgt 5000 Fuß NN." 10 12 23 0
7. die Angaben zur Streckenführung "Grün Fünf-West" durch fol- 11. bei der Streckenführung "Rot Elf"
gende Angaben ersetzt:
a) in Spalte 1 die Angaben zum Meldepunkt "Bayreuth NDB" durch
folgende Angaben ersetzt:
2 3 5
• Bayreuth VOR "49 59 10 N 11 38 13 0"
Streckenführung un- 1) Die b) in Spalte 2 zwischen Meldepunkt Nürnberg VOR und Melde-
Grün Fünf-West 1) ge- Strecken- 051
rade führung punkt Bayreuth VOR die Angabe 232
• Michaelsdorf NDB Grün
54 18 44 N 11 03 05 0 Fünf-West 12. bei der Streckenführung "Rot Fünfzehn"
A Kurskreuzung Neustadt
235 FL 240 ist nor- in Spalte 6 als Anmerkung 1) bis 4) eingefügt:
13 1) "Flüge zu Bestimmungsflugplätzen im
(055° [52 DME] Elbe 055 9000 NN Ymaler-
VORTAC/036° [36 DME] weise nur Gütersloh werden, wenn sie nicht TACAN-ausgerüstet sind
in südli- von Osnabrück DVOR zur KurskreuzungGütersloh (067°
Hamburg DVORTAC)
54 11 00 N 10 46 00 0 216 FL 240 cher Dortmund VORTAC/185° Osnabrück DVOR/248° Rodenberg
36 Richtung VOR) bzw. von Dortmund VORTAC zur Kurskreuzung Senne
A Hamburg DVORTAC
036 4000 NN zu be- Dortmund VORTAC/225° Rodenberg VOR/305° War-
53 41 14 N 10 12 23 0 fliegen burg VORTAC) freigegeben."
"Flüge oberhalb 5000 Fuß NN zu/von Bestimmungsflugplät-
zen im Nahverkehrsbereich Eider, deren Flugverlauf entlang
8.bei der Streckenführung "Grün Neun" der Streckenführung R 15 geplant ist,
als Anmerkung 2) eingefügt: zung Bassum, Weser VORTAC, Nordholz NDB, Kurskreu-
2) "Flüge zu Bestimmungsflugplätzen im Nahverkehrsbereich zung Westhof (017o Nordholz NDB/097° Helgoland VOR
Gütersloh werden, wenn sie nicht TACAN-ausgerüstet sind, TAC/197° Husum NDB bzw. 198° [23 NM DME] Husum TA-
von Osnabrück DVOR bzw. Rodenberg VOR zur Kurskreu- CAN) bzw. in entgegengesetzter Richtung durchzuführen."
zung Gütersloh (067° Dortmund VORTAC/185° Osnabrück "Flüge in die Kopenhagen FIR in FL 150 und darunter sind
DVOR/248° Rodenberg VOR) freigegeben." von Elbe VORTAC über die Streckenführung
zur Gedser VOR durchzuführen."
4) "Flüge in die Kopenhagen FIR in FL 160 und darüber sind
9. bei der Streckenführung "Grün Zehn" über Kurskreuzung "Stade"
a) in Spalte 1 bis 5 die Angaben nach dem Meldepunkt "Elbe VOR- (070 [DME 23] Weser VORTAC/213 [DME 11] Elbe/VORTAC
TAC" durch folgende Fassung ersetzt: 250 [DME 29] Hamburg DVORTAC),
Streckenführung "Grün Zehn-Süd", Hamburg DVORTAC,
2 3 4
5 Streckenführung "Grün Fünf" zur Gedser VOR durchzufüh-
• Elbe VORTAC ge-
53 39 19 N 09 35 45 0 rade
A querab Michaelsdorf 65 * Die Nummern 1c), 2, 3, 4, 5, 8, 11 und 12 [Anmerkung 1) und 2)]
NDB
FL 150 des Artikel 1 treten am Tage ihrer Verkündung in Kraft
54 16 50 N 11 05 30 0 057 4000 NN Die Nummern 1 a) und 1 b), 6, 7, 9, 10 und 12 [Anmerkung 3) und 4)]
21 unge- des Artikel 1 treten am 28. Februar 1974 in Kraft.
237 rade
FIR-Grenze Der Präsident
54 29 00 N 11 35 20 0
15 der Bundesanstalt für Flugsicherung
Gedser VOR In Vertretung
54 37 05 N 11 56 02 0 Phillipp
— 13 -
1 - 18/74
Elfte Verordnung zur Änderung der
'" Die Streckenting beuGs wird normalenweise für fluge in
Fünfunddreißigsten Durchführungsverordnung
zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Meldepunkten, Streckenführungen
und Reiseflughöhen für Flüge nach b) in Spalte 6 die Anmerkungen 3) und 4) gestrichen.
Instrumentenflugregeln in den oberen 3. die Angaben zur Streckenführung "UG5W" ersatzlos gestri-
Flugverkehrsberatungsbezirken) chen.
vom 16. Januar 1974
4. bei der Streckenführung "UG10"
Frankar-(Azi 1 den 16. Januar 1974 a) in de viter erbie gle Agaben nach dem Meldepunkt
Aufgrund des § 26b Abs. 2 Satz 1, des § 27 a Abs. 2 und des § 37 b) in Spalte 6 die Anmerkung 1) durch folgenden Wortlaut ersetzt:
Abs. 4 Satz 2 der Luftverkehrs-Ordnung in der Fassung der Be-
kanntmachung vom 14. November 1969 (Bundesgesetzbl. | S. 2117)
in Verbindung mit § 32 Abs. 3 Satz 3 des Luftverkehrsgesetzes in
der Fassung der Bekanntmachung vom 4. November 1968 (Bundes-
gesetzbl. | S. 1113), zuletzt geändert durch das Gesetz zum Schutz 5. nach der Streckenführung "UG10" als neue Streckenführung
gegen Fluglärm vom 30. März 1971 (Bundesgesetzbl. | S. 282) wird eingefügt:
verordnet:
1 2 3 4 5 6
Artikel 1
UG10S 1) ge- 1) Diese
rade Strecken-
Die Fünfunddreißigste Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-
Ordnung (Festlegung von Meldepunkten, Streckenführungen und A Weser VORTAC führung
53 20 57 N 08 52 33 0
Reiseflughöhen für Flüge nach Instrumentenflugregeln in den obe- wird nor-
ren Flugverkehrsberatungssbezirken) vom 14. April 1971 (Bundes- maler-
anzeiger Nr. 80 vom29. April 1971; Nachrichten für Luftfahrer,
Teil I, Nr. 81/71), zuletzt geändert durch die Zehnte Anderungs- A Kur et 23 Wese
VORTAC/
23 Y weise nur
für Flüge
verordnung hierzu vom 28. September 1973 (Bundesanzeiger Nr.
202 vom 25. Oktober 1973; Nachrichten für Luftfahrer, Teil 1, Nr. 213° [DME 11] Elbe 070 FL 450 in öst-
licher
316/73, wird wie folgt geändert:
VORTAC 250 FL 250 Richtung
250° [DME 29] Ham- benutzt.
In § 1 werden in der Tabelle der Flugverkehrsberatungsstrecken burg DVORTAC) 29
53 29 50 N 09 27 30 0
1. bei der Streckenführung "UA9"
a) die Angaben bis zum Meldepunkt "Elbe VORTAC" in den Spal- A Hamburg DVORTAC
ten 1 bis 5 wie folgt geändert: 53 41 14 N 10 12 23 0
2 3 4 5
6. bei der Streckenführung "UR15" in Spalte 6 die Anmerkung 1)
UA9 1) 2) 3) eingefügt:
RINGO VOR/DME "1) Flüge in die Kopenhagen UIR sind über
55 27 46 N 11 50 05 0
57
A FIR-Grenze 203
54 34 30 N 11 14 00 0 Streckenführung UG1OS, Hamburg DVORTAC, Streckenfüh-
023 =
unge-
rade rung UG5 zur Gedser VOR durchzuführen."
• Michaelsdorf NDB
54 18 44 N 11 03 05 0 Artikel 2
A Kurskreuzung Neustadt 13 FL 450 Diese Verordnung tritt am 28. Februar 1974 in Kraft.
055° [52 DME] Elbe FL 250 Der Präsident
VORTAC
036° [36 DME] Hamburg
235 der Bundesanstalt für Flugsicherung
055
DVORTAC) VoB
54 11 00 N 10 46 00 0 52
A Elbe VORTAC
53 39 19 N 09 35 45 0
1- 19/74
b) in Spalte 6 die Anmerkung 2) durch folgenden Wortlaut ersetzt: Sechzehnte Änderung der Bekanntmachung
2) "Der Streckenabschnitt zwischen der Kopenhagen/Hanno-
ver UIR-Grenze und der "Kurskreuzung Neustadt" ist an Ko- über die Festlegung von Gebieten mit
penhagen ACC delegiert. Flugbeschränkungen
Obergrenze des kontrollierten Luftraumes dort: FL 460." vom 25. Januar 1974
c) in Spalte 6 als Anmerkung 3) eingefügt:
- 6/0. 050 25 6 5ar 1974
kenführung UG5 geplant ist, sind von Warburg VORTAC
setzene Streckenführung UR9 - Fulda DVORTAC fortzu-
2. bei der Streckenführung "UG5"
a) in Spalte 6 die Anmerkungen 1) und 2) durch folgenden Wort-
laut ersetzt:
- 14-
Als Nummer 38 wird eingefügt:
"38. Ingolstadt (ED-R 60)
38. 1 Begrenzung
48°59'00"N 11o33'42"O — 48°44'00"N 12°25'25"0 -
48°19'50"N 12°34'50" 0 — 48°19'07"N 12°13'20"0 -
48°38'20"N 11°45'30"0 - 48°59'00"N 11033'42"0 -
Bullte ge gekennzelnind gemaß 8 16 LuftVO für Tag- und Nache-
von 1524 m (5000 Fuß) über NN bis Flugfläche 450; NfL 1 - 343/72 vom 7. Dezember 1972 wird hiermit aufgehoben.
ausgenommen ist der in diese Begrenzung hineinreichende
Teil des Gebietes mit Flugbeschränkung Siegenburg Der Präsident
(ED-R17). der Bundesanstalt für Flugsicherung
38. 2 Flugbeschränkungen In Vertretung
Durchflugverbot montags bis freitags jeweils von Sonnen- Phillipp
aufgang (SR) bis Sonnenuntergang (SS) außer mit vorhe-
rigen Freigabe durch die Flugverkehrskontrollstelle Mün- 1-22/74
Diese Bekanntmachung tritt am 28. Februar 1974 in Kraft.
Der Bundesminister für Verkehr
Genehmigung des Sonderlandeplatzes
Im Auftrag
Borken-Hoxfeld
Minor den 22. November 1973
Glunz
Dem Luftsportverein Borken (Westfalen) e. V. habe ich die Ge-
nehmigung zur Anlegung und zum Betrieb des Sonderlandeplatzes
1ー20/74 Borken-Hoxfeld erteilt.
Errichtung von Luftfahrthindernissen Angaben zu dem Landeplatz nach §$ 52, 42 LuftVZO:
Frankfurt (Main), den 10. Januar 19741. Bezeichnung:
BFS/Z - | 1 c 1 - Az.: 233 Sonderlandeplatz Borken-Hoxfeld
Die nachstehend aufgeführten Luftfahrthindernisse sind errichtet 2. Lage:
Im Kreis Borken, ca. 1,73 NM NW der Stadt Borken
1. Land: Rheinland-Pfalz
Standort: Morbach
3. Flugplatzbezugspunkt:
a) geogr. Lage: 51°51'17"N 06°48'56"E
Geogr. Koordinaten: 49°45'01"N 07°07'06"0
Art des Hindernisses: Fernmeldeturm
b) Höhe: 47,5 m über NN (156 ft)
Höhe über Grund: 133,80 m (439 ft) GND
4. Klassifizierung nach
Höhe über NN: 887,05 m (2910 ft) MSL den Richtlinien des Bundes vom 25. 9. 1968: Klasse 3
Das Hindernis ist befeuert, jedoch mit keiner Tagesmarkierung
versehen. 5. Start- und Landebahn für Motorflugzeuge
2. Land: Nordrhein-Westfalen
Richtung: Grasbahn: QFU 120°/300°
Standort: Großhau-Hürtgen 4 Gesamtlänge: 880 m Breite: 30 m
Geogr. Koordinaten: 50°44'18"N 06°24'15"0 6. Betriebsflächen für Segelflugzeuge:
Art des Hindernisses: Fernmeldeturm a) Startbahn
Höhe über Grund: 158 m (518 Fuß) Länge: ' 50 m Breite: 30 m
Höhe über NN: 538 m (1765 Fuß)
b) Landebahn
Das Hindernis ist befeuert, jedoch mit keiner Tagesmarkierung
versehen. Richtung: QFU 120°/300° Länge: 250 + 60 m Breite: 30 m
c) Seilauslegebahn
3. Land: Nordrhein-Westfalen Länge: 940 m
Standort: Schmehausen Gesamtbreite zu 5. und 6.: 152,5 m
Geogr. Koordinaten: 51°41'02"N 07°58'44"0
Art des Hindernisses: Kühlturm 7. Arten der Luftfahrzeuge, die auf dem Sonderlandeplatz verkeh-
Höhe über Grund: 178 m (584 Fuß) ren dürfen:
Höhe über NN: 244 m (801 Fuß) a) Motorflugzeuge bis zu 2.000 kg höchstzulässigem Fluggewicht
vers innernis ist befeuert, jedoch mit keiner Tagesmarkierung b) Drehflügler
(MPW);
bis zu 2.000 kg höchstzulässigem Fluggewicht
Der Präsident
der Bundesanstalt für Flugsicherung c) Motorsegler, die mit eigener Kraft starten;
Voß d) Segelflugzeuge und Motorsegler, zugelassen sind Windenstarts
und Flugzeugschleppstarts.
8. Zweck des Sonderlandeplatzes:
一-21/74 Nur Sportflugbetrieb am Tage mit vereinseigenen Luftfahrzeu-
gen ausschließlich für die Mitglieder des Luftsportvereins Bor-
Fesselballonaufstiege in Oer-Erkenschwick ken e. V. an Sonnabenden und Sonntagen, außerhalb dieser
Zeit nach besonderen Abmachungen mit dem W. B. K. III über
Ersk- (Main), Az: 1anua 1974 den Wochentagflugbetrieb.
In Oer-Erkenschwick, Position 51°38'15"N 07o15'20"O, etwa drei Der Regierungspräsident
Seemeilen östlich des Landeplatzes Marl-Loemühle, finden ab so- Im Auftrag
fort bis 31. Dezember 1974 an jedem Samstag in der Zeit von 1200 Jäger
- 15 -
1- 23/74 Bestellungen sind daher an diese Firma zu richten.
Der Preis der Übersetzung beträgt DM 6,50.
Genehmigung des Sonderlandeplatzes
"Ottengrüner Heide" Der Präsident
der Bundesanstalt für Flugsicherung
Nürnberg, den 9. Januar 1974 In Vertretung
Nr. 315/4 - 859/31 40 Phillip
Die Regierung von Mittelfranken - Luftamt Nordbayern - hat
mit Bescheid vom 22. 8. 1972 Nr. III/7 - 859/31 40 der Halterge-
meinschaft Helmbrechts-Selb-Rehau, vertreten durch Herrn Erich
Bauer, 8672 Selb, Hölderlinweg 5, die Genehmigung zur Anlegung1-25/74
und zum Betrieb eines Sonderlandeplatzes erteilt.
Gemäß § 53 Abs. 1 in Verbindung mit § 44 Abs. 3 LuftVZO wird Offentliche Zustellung
die Genehmigung wie folgt bekanntgemacht:
1. Bezeichnung:
Sonderlandeplatz "Ottengrüner Heide" widrigkeiten)
2. Lage:
Bundesanstalt für Flugsicherung
- Zentralstelle -
im Landkreis Hof, etwa 1,8 km südöstlich der Stadt Helmbrechts 14b2 - Az.: 0661/28.2.73
3. Bezugspunkt: 6 Frankfurt (Main), den 16. Januar 1974
3.1 Geographische Lage: Opernplatz 14; Tel.: 2108 307
50°13'37"N 11°44'02"E Herrn
3.2 Höhe des Flugplatzbezugspunktes: Flugkapitän Robert Louis Priest
563 m (1847 ft) 96 Seacove Rd.
4. Start- und Landebahn für Flugzeuge und Segelflugzeuge Nortport, N.Y.
a) Richtung: 105°/285° rechtweisend USA
b) Länge: 650 m Benachrichtigung
c) Breite: 50 m In dem Ordnungswidrigkeitsverfahren - 14 b 2 - Az.: 0661/
28. 2. 1973 — ist gegen Sie am 16. 1. 1974 wegen Zuwiderhandlung
d) Oberfläche: Gras gegen luftverkehrsrechtliche Vorschriften ein Bußgeldbescheid er-
lassen worden. Der Bußgeldbescheid kann bei der Bundesanstalt
e) Länge der Schleppstrecke: 900 m
5. Arten der Luftfahrzeuge, die den Landeplatz benutzen dürfen: zustellungsgesetz).
a) Flugzeuge bis zu 2000 kg höchstzulässigem Fluggewicht (MPW)
b) Motorsegler
c) Segelflugzeuge 1- 26/74
aa) mit Winden- und
bb) mit Flugzeugschleppstart. Übertragung der Flugverkehrsdienste im oberen
Fluginformationsgebiet Hannover
an die Bezirkskontrollstelle für den oberen Luft-
sofortiger Wirkung gestattet. raum Maastricht (Niederlande)
Regierung von Mittelfranken Frankfurt (Main), den 22, Januar 1974
Luftamt Nordbayern I - Az.: 324
Im Auftrag
In Übereinstimmung mit den Vereinbarungen, die mit der Euro-
Triftshaeuser
pie setroffen waren, groS herun die Durchtehrung der u:
Merkehrer este er Bere fol dede egelun informations gebietes
1. Allgemeines
1- 24/74 Am 16. März 1974 oder einem diesem nahegelegenen Termin
Nachtrag 28 zum ICAO-Anhang 14, stellt die Bezirkskontrollstelle Hannover für den oberen Luft-
raum (Hannover UAC) ihren Betrieb ein.
Flugplätze in deutscher Übersetzung Von diesem Zeitpunkt an werden die Flugverkehrsdienste für
den Allgemeinen Luftverkehr (General Air Traffic-GAT) im obe-
Frankfurt (Main), den 7. Januar 1974 ren Fluginformationsgebiet Hannover (Hannover UIR) durch die
BFS/Z - 15 d - Az.: 181 51/14 Bezirkskontrollstelle Maastricht (Maastricht UAC), Niederlande,
vorgehalten.
Die Bundesanstalt für Flugsicherung gibt die Herausgabe des
Nachtrags 28zum ICAO-Anhang 14, Flugplätze, in deutscher
2. Sektorenfrequenzen
Sprache bekannt.
Die im oberen Fluginformationsgebiet Hannover (Hannover UIR)
Der Nachtrag 28 umfaßt 26 Seiten und ist seit dem 16. August 1973 bestehende Sektorenabgrenzung bleibt unverändert (vgl. Luft-
anwendbar. fahrthandbuch Deutschland COM-2-1/A-2 bzw. Luftfahrthand-
buch EUROCONTROL RAC-3-1, MAP-1).
Die durch Maastricht UAC benutzten Sprechfunkfrequenzen in-
Straße 59. nerhalb dieser Sektoren werden wie folgt festgelegt:
- 16 -
a) West-Sektor 1 c) Ost-Sektor b) Fernsprech-Nr.
135,45 MHz 135,15 MHz Beek/Niederlande 2941
339,5 MHz 259,1 MHz Autom. 04402/2941
134,15 MHz O/R 133,95 MHz O/R
378,9 MHz O/R c) Telex-Nr.
b) West-Sektor 1 135,70 MHz O/R 56317 EUMAS Niederlande
133,85 MHz
359,3 MHz d) Notfrequenzen (alle Sektoren) d) AFTN:
133,25 MHz O/R 121,5 MHz EDDYZQ
353,6 MHz O/R 243,0 MHz
3. Flugverkehrsdienste
Die vorgehaltenen Flugverkehrsdienste bleiben unverändert
(vgl. Nachrichten für Luftfahrer Nr. 307/67), jedoch wird mit de-
das furetagen das richt eichen ar rover Radar" durch Zeitpunkt veranlaßt werden. Der Präsident
4. Maastricht UAC - Anschrift und Fernmeldeverbindungen der Bundesanstalt für Flugsicherung
(vgl. Luftfahrthandbuch EUROCONTROL GEN-1-6) In Vertretung
a) Anschrift: Nagel
EUROCONTROL Maastricht UAC
Luchthaven Zuid-Limburg
Postbus 78
Beek-L
Niederlande
- 17-
NFL 1 - 27-40/74
NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER
TEIL I
Herausgegeben von der
Bundesanstalt für Flugsicherung
22. Jahrgang Frankfurt (Main), 14. Februar 1974
Inhaltsverzeichnis
Seite
1 - 27/74 Probeweise Kennzeichnung der halben Bahnlänge von Start- und Landebahnen auf.
Landeplätzen 18
1- 28/74 Bekanntmachung über die Anmeldung von Flügen des gewerblichen Luftverkehrs über
die Bundesrepublik Deutschland 18
1 - 29/74 Vorübergehende Sperrung der Start- und Landebahn 14L/32R auf dem Flughafen
Köln-Bonn 19
1ー30/74 Regelung des Luftverkehrs am Flughafen Hannover und in seiner Umgebung während
der Hannover-Messeund der Luftfahrtschau 1974 19
1ー31/74 Errichtung von Luftfahrthindernissen ・・・ 19
- 32/74 Militärische Übung"Golden Arrow" 20
33/74 Hubschrauber-Sonderlandeplatz Germersheim 20
34/74 Regelung des Flugplatzverkehrs auf dem Hubschrauber-Sonderlandeplatz Germersheim 20
35/74 Hubschrauber-Sonderlandeplatz Saffig 20
36/74 Neufassung der Genehmigung des Verkehrslandeplatzes Borkum 21
37/74 Regelung des Flugplatzverkehrs auf dem Sonderlandeplatz "Griesau" 21
- 38/74 Öffentliche Zustellung 22
— 39/74 Offentliche Zustellung 22
- 40/74 Einführung von reduzierten Kanalabständen im Flugnavigationsfunkdienst sowieim
beweglichen UKW-Flugfunkdienst 22
Inhaltsangabe der NfL II - 10/74 vom 14. Februar 1974
IIー10/74Bekanntmachung über die Gültigkeit einer pauschalen Musterberechtigung der Prüfer
von Luftfahrtgerät zur Durchführung der Stück- und Nachprüfung von Luftfahrzeugen
in Kunststoffbauweise
1- 27/74 1ー28/74
Probeweise Kennzeichnung der halben Bahnlänge Bekanntmachung über die Anmeldung von Flügen
von Start- und Landebahnen auf Landeplätzen des gewerblichen Luftverkehrs
über die Bundesrepublik Deutschland
Bonn, den 9. Januar 1974
L 4/60.01.87-03 Frankfurt (Main), den 30. Januar 1974
BFS/Z — 13 — Az.: 0621
Auf mehreren Landeplätzen in der Bundesrepublik wird zur besse-
ren Beurteilung der bereits zurückgelegten bzw. noch verbleiben- Zur Förderung der Verkehrsabwicklung im Luftraum der Bundes-
den Startlaufstrecke die halbe Bahnlänge der Start- und Landebahn republik Deutschland sowie zur Ermittlung des voraussichtlichen
lange erfolgt dich mehrere Que zu beiden Sef der dea Start-und
Verkehrsaufkommens und dessen Anforderungen an das Flugsi-
cherungssystem, tritt mit Wirkung vom 1. April 1974 folgende Re-
Landebahn nebeneinander angeordnete Kennzeichen (Dachreiter, gelung in Kraft:
Fähnchen, Kegel u.ä.) in gelber Farbe. Es wird nur eine Tages-
kennzeichnung erprobt. Das Ende des Erprobungszeitraums wird
rechtzeitig bekanntgegeben.
führt werden sollen, sind anzumelden bei:
Der Bundesminister für Verkehr
Flugplankoordinator der Bundesrepublik Deutschland
Herrn Hein K. Gering
Im Auftrag D-6000 Frankfurt/Main 75
Rannersmann Flughafen Postfach
Telefon: Frankfurt (Main) (06 11) 6 90 52 32, 6 90 52 33
Telex: 04 12700 (Kennung: hkg d)
Sita: FRAZRLH
Dienststunden: Montag bis Freitag, 0830-1430 MGZ
— 18 -
2. Folgende Angaben sind zu übermitteln: 1. Der Luftverkehr wird inGruppen eingeteilt, für die folgende
a) Flugnummer, Betriebszeiten und Start-/Landebahnen festgesetzt werden:
c) letzter Abflugort vor Überfliegen der Bundesrepublik Deutsch- a) IFR-Linien- und -Charterverkehr
land und planmäßige Abflugzeit (STD), bis 10.30 MEZ und ab 17.00 MEZ auf beiden Bahnen,
d) Einflugpunkt in den Luftraum der Bundesrepublik Deutschland von 10.30 MEZ bis 17.00 MEZ auf der Nordbahn,
(FIR/UIR-Grenze) und geplante Überflugzeit, b) Luftfahrtschau-Vorführungsbetrieb innerhalb der Platzrunde
e) Fluggeschwindigkeit (TAS), von 10.30 MEZ bis 17.00 MEZ auf der Südbahn,
f) gewünschte Reiseflughöhe, c) Vorführungsbetrieb mit Hochleistungsflugzeugen
g) gewünschte Streckenführung, von 12.00 MEZ bis 13.00 MEZ auf der Südbahn.
h) nächster Zielflughafen nach Überfliegen der Bundesrepublik
Deutschland und planmäßige Ankunftszeit (STA),
i) Verkehrstage und Verkehrsperiode. a) IFR-Geschäfts-, -Privat- und -Ausstellerflüge ab 170 kt Reise-
geschwindigkeit sind nur mit vorheriger Genehmigung zulässig.
Die für die Anmeldung zu benutzenden Formulare sind beim Flug-
Die Genehmigung muß spätestens am Vortage bis 16.00 MEZ
"Zentralen Koordinierungsstelle, Flugbetrieb"
3. Im Interesse der für die Planung erforderlichen rechtzeitigen Die Genehmigung wird ausschließlich schriftlich
Datenerfassung sind die Flüge so frühzeitig wie möglich und im erteilt. Sie ist an Bord mitzuführen. IFR-Geschäfts-, -Privat- und
allgemeinen nicht später als 4 Monate vor Flugdurchführung an- -Ausstellerflüge unter 170 kt Reisegeschwindigkeit sind nicht
zumelden.
4. Langfristige Änderungen oder Streichungen der gemeldeten b) Vorführungsflüge von ausgestellten Luftfahrzeugen außerhalb
Flüge sind so bald wie möglich, spätestens 7 Tage vor der ur- der Platzrunde von 08.00 MEZ bis 12.00 MEZ und von 13.00
sprünglich angemeldeten Flugdurchführung bekanntzugeben. MEZ bis 17.00 MEZ nach Verkehrslage.
5. Die oben angeführte Regelung entbindet den Luftfahrzeugfüh- c) Hubschrauber-Pendelverkehr zwischen dem Flughafen und dem
rer nicht vonseiner Verpflichtungzur Abgabe des Flugplans/ Messegelände ist während des ganzen Tages nach Abstimmung
Dauerflugplans nach § 25 Abs. 1 LuftVO und dazugehöriger Mel- mit der FS-Leitstelle Hannover möglich.
dungen.
6. NfL | - 367/73 vom 3. Dezember 1973 wird hiermit aufgehoben. a) Aussteller dürfen den Flughafen bis 08.00 MEZ auch nach VFR
anfliegen.
Der Präsident
b) VFR-Stadtrundflüge von Luftfahrtunternehmen sind nur zwi-
der Bundesanstalt für Flugsicherung schen 11.00 MEZ und 16.00 MEZ und nur in begrenztem Umfang
Voß auf der Nordbahn zulässig.
c) Polizeihubschrauberflüge sind ganztägig möglich.
d) Für Luftfahrzeuge, die auf dem Flughafen ständig stationiert
1—29/74 sind, wird die FS-Leitstelle Hannover eine besondere Regelung
treffen.
Vorübergehende Sperrung der Start- und Lande- 2. Sonstiger VFR-Verkehr
bahn 14 L/32 R auf dem Flughafen Köln-Bonn VFR-Verkehr ist nur im Rahmen der Gruppen 1 b), 1 c), 2 b), 2 c)
Düsseldorf, den 18. Januar 1974
und 3 zulässig.
Az.: V/A 3-31-21/24 KB Für den nicht zugelassenen VFR-Verkehr stehen folgende Aus-
weichplätze zur Verfügung:
Wegen dringender Reparaturarbeiten auf der Start- und Lande- Celle-Arloh, Hildesheim, Hodenhagen, Peine-Eddesse.
bahn 14L/32R und Rollbahn A sind auf dem Flughafen Köln-Bonn 3. a) Bannerschleppflüge innerhalb der Kontrollzone Hannover
folgende Sperrmaßnahmen zu beachten: und im VFR-Beschränkungsgebiet Hannover sind untersagt.
1. Die Start- und Landebahn 14L/32R ist in der Zeit vom 25. März b) Ziviler und militärischer Übungsflugbetrieb ist innerhalb
1974, 07.00 Uhr LMT bis 27. März 1974, 18.00 LMT gesperrt. der Kontrollzone Hannover und imNahverkehrsbereich
2. Der südöstliche Bahnabschnitt der Start- und Landebahn 14L/ Hannover - ausgenommen Sektor A 2 —nicht zulässig.
32R beginnend 2200 m von der Schwelle 14L bis zur Schwelle 32R c) Segelflugbetrieb ist im kontrollierten Luftraum im Umkreis
ist in der Zeit vom 27. März 1974, 18.00 Uhr LMT bis zum 31. März von 25 NM um den Flughafenbezugspunkt des Flughafens
1974, 18.00 Uhr LMT gesperrt. Auf den verbleibenden 2200 m der Hannover untersagt.
Start- und Landebahn 14L/32R sind Landungen nur aus nordwest- Soweit Zuständigkeiten der BFS betroffen sind, ergeht die Verfü-
licher Richtung auf Start- und Landebahn 14L und Starts nur in gung im Einvernehmen mit der BFS.
nordwestlicher Richtung auf Start- und Landebahn 32R zulässig.
3. Die Rollbahn A ist auf dem Teilabschnitt zwischen der Der Niedersächsische Minister
Schwelle 32R und der Einmündung der Rollbahn At in der Zeit für Wirtschaft und Offentliche Arbeiten
vom 25. März 1974, 07.00 Uhr LMT bis 17. Mai 1974, 15.00 Uhr Im Auftrag
LMT gesperrt.
Dr. Fiet
Der Minister für Wirtschaft, Mittelstand
und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen 1-31/74
Im Auftrag
Prof. Dr. Die h l
Errichtung von Luftfahrthindernissen
1- 30/74
Erst (Man) de 35, Januar 1974
Die nachstehend aufgeführten Luftfahrthindernisse sind errichtet
Regelung des Luftverkehrs am Flughafen Hannover worden:
und in seiner Umgebung während der 1. Land: Nordrhein-Westfalen
Hannover-Messe und der Luftfahrtschau 1974 Standort: Duisburg-Huckingen
Geogr. Koordinaten: 51°22'41"N 06°43'29"0
Hannover, den 23. Januar 1974 Art des Hindernisses: Schornstein
44 — 30.08 Höhe über Grund: 120,00 m (394 ft) GND
Aufgrund des § 29 Abs. 1 LuftVG in Verbindung mit § 10 Abs. 3 Höhe über NN: 153,25 m (503 ft) MSL
LuftVO wird für die Zeit vom 25. April bis 5. Mai 1974 folgendes
verfügt: Dung velrsereis ist befeuert jedoch mit keiner Tagosmarkie-
-19-
2. Land: Hessen Zugelassene Luftfahrzeuge:
Standort: Eisenberg bei Willingshain Hubschrauber
Geogr. Koordinaten: 50°53'16"N 09°30'50"0
Art des Hindernisses: Antennenturm
Zweck des Landeplatzes:
Höhe über Grund: 124 m (407 ft) GND
Höhe über NN: 752 m (2467 ft) MSL
Ser vertende ate fir Husten rar er die athaltere und nach sel
Das Hindernis ist befeuert und mit einer Tagesmarkierung ver-
An- und Abflugrichtung:
sehen. 180°/360° (rechtweisend)
3. Land: Baden-Württemberg Abmessungen der Landefläche:
Standort: Heilbronn 15 x 15 m
Geogr. Koordinaten: 49°09'47"N 09o12'40"0 Der Flugbetrieb ist am 15. 2. 1974 aufgenommen worden.
Art des Hindernisses: Schornstein
Höhe über Grund: 110 m (361 ft) GND Rheinland-Pfalz
Höhe über NN: 265 m (869 ft) MSL Ministerium für Wirtschaft und Verkehr
Das Hindernis ist befeuert, jedoch mit keiner Tagesmarkierung Im Auftrag
versehen. Dr. Massoth
Der Präsident
der Bundesanstalt für Flugsicherung
Voß
1-34/74
Regelung des Flugplatzverkehrs auf dem
Hubschrauber-Sonderlandeplatz Germersheim
1- 32/74
Mainz, den 29. Januar 1974
Militärische Übung Golden Arrow IV/6 - 181/11/10
Frankfurt (Main), den 1. Februar 1974 Gemäß § 29 Absatz 1 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) in der
BFS/Z - 13c2 - Az.: 225 32 Fassung der Bekanntmachung vom 4. 11. 1968 (BGBI. | S. 1113),
zuletzt geändert durch das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm
Im Fluginformationsgebiet Frankfurt findet während der Ubung vom 30. 3. 1971 (BGBI. I S. 282), und § 21 a der Luftverkehrs-Ord-
Golden Arrow starke Flugtätigkeit militärischer Strahlflugzeuge in nung (LuftVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. No-
Sichtwetterbedingungen in dem nachfolgend beschriebenen Luft- vember 1969 (BGBI. | S. 2117) wird für die Durchführung des Flug-
raum zu den angegebenen Zeiten statt: platzverkehrs auf dem Hubschrauber-Sonderlandeplatz Germers-
Raum Ramstein
heim folgende besondere Regelung getroffen:
von 49°38'N 08°200— 49°24'N 07°29'0 - 49°40'N 07°07'0 - 1. An- und Abflüge von und zum Hubschrauber-Sonderlandeplatz
49°45'N 07°32'0 — 49°44'N 08°07'0 Germersheim haben in Richtung Norden oder Süden zu erfolgen.
zum Ausgangspunkt.
2. Ein Überflug von Germersheim ist zu vermeiden.
Datum, Zeit, Höhen
Am 4. März 1974 von 1230 bis 1530 Uhr MGZ
3. An- und Abflüge bei Tage von und nach Süden haben in aus-
reichendem Vertikalabstand unterhalb oder oberhalb der Tiefflug-
zwischen 500 Fuß über Grund und 6000 Fuß über NN;
am 5. und 6. März 1974 jeweils von 0815 bis 1600 Uhr MGZ
verbindungsstrecke 17 zu erfolgen.
zwischen 500 Fuß über Grund und 6000 Fuß über NN 4. An- und Abflüge bei Nacht von und nach Süden haben auf kür-
und jeweils von 1330 bis 1530 Uhr MGZ zestem. Weg in einem Vertikalabstand von mindestens 500 Fuß
zwischen 500 Fuß über Grund und 20.000 Fuß über NN; unterhalb der Nachttiefflugstrecke B05—B06 zu erfolgen.
am 7. März 1974 von 0700 bis 1200 Uhr MGZ
zwischen 500 Fuß über Grund und 6000 Fuß über NN. 5. Verstöße gegen die vorstehende Regelung werden nach § 58
Luftfahrzeugführer von nicht an der Übung beteiligten Luftfahrzeu- Abs. 1 Nr. 1 LuftVG, § 58 Abs. 1 Nr. 10 LuftVG in Verbindung mit
gen werden ersucht, den Übungsluftraum zu meiden, sofern sie §§ 22 Abs. 1 Nr. 1, 43 Nr. 26 LuftVO als Ordnungswidrigkeiten ge-
nicht unter der Kontrolle der militärischen Flugverkehrskontroll- ahndet oder nach § 59 LuftVG als Straftaten verfolgt.
stelle Ramstein fliegen. 6. Die Anordnung tritt am 15. 2. 1974 in Kraft.
Der Präsident
der Bundesanstalt für Flugsicherung Rheinland-Pfalz
Voß Ministerium für Wirtschaft und Verkehr
Im Auftrag
Dr. Massoth
1— 33/74
Hubschrauber-Sonderlandeplatz Germersheim 1-35/74
Mainz, den 29. Januar 1974 Hubschrauber-Sonderlandeplatz Saffig
IV/6-181/11/10
Der Firma Nolte Möbel KG, Germersheim wurde die Genehmigung
zum Bau und Betrieb eines Sonderlandeplatzes erteilt. M57, de/ 15. Dezember 1973
Bezeichnung:
Hubschrauber-Sonderlandeplatz Germersheim
Lage: Bezeichnung:
49°12'30"N 08°22'57"0
ca. 0,5 km südöstlich von Germersheim
Hubschrauber-Sonderlandeplatz Saffig
Lage:
Höhe des Landeplatzbezugspunktes:
50°22'26"N 07°27'00"0
103 m NN ca. 1 km südöstlich von Saffig
- 20 -