Nachrichten für Luftfahrer 2007 Teil I (weicht ggf. von Druckversion ab)
Bekanntmachung über die Nutzung von Segelflugsektoren in
Lufträumen der “Klasse C“, “Klasse D“ und “TMZ (Transponder
Mandatory Zone)“
Auf Grund des § 10 Abs. 2 der Luftverkehrs-Ordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März
1999 (BGBl. I S. 580), der zuletzt durch Artikel 445 Nr. 4 Buchstabe b der Verordnung vom 29. Oktober
2001 (BGBl. I S. 2785) geändert worden ist, in Verbindung mit dem Organisationserlass vom 22.
November 2005
(BGBl. I S. 3197) macht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bekannt:
In der Bundesrepublik Deutschland sind in Lufträumen der Klasse C, Klasse D und TMZ Gebiete
festgelegt, in denen Segelflugbetrieb unter gesonderten Bedingungen stattfindet.
Anmerkung:
Sofern diese Gebiete auch noch durch andere Luftfahrzeuge (z. B. Hängegleiter oder Gleitsegel) genutzt
werden können, wird dies in den Nachrichten für Luftfahrer bzw. örtlichen Betriebsbestimmungen
entsprechend bekannt gegeben.
Zur Durchführung des Segelflugbetriebs können Gebiete für eine örtliche oder überörtliche Nutzung
eingerichtet werden, für die grundsätzlich folgendes gilt:
- Segelflugsektoren in Lufträumen der Klasse C und D:
Die Aktivierung dieser Sektoren erfolgt durch Erteilung einer allgemeinen, sektorbezogenen
Flugverkehrskontrollfreigabe durch das Flugsicherungsunternehmen.
Die Rahmenbedingungen für die Erteilung der Flugverkehrskontrollfreigabe sind für überörtliche
Segelfluggebiete in den Nachrichten für Luftfahrer bekannt gegeben und für örtliche Segelfluggebiete
in einer Betriebsbestimmung festgelegt.
- Segelflugsektoren in TMZ:
Segelflüge sind in diesen Sektoren von der Verpflichtung zur Transponderschaltung ausgenommen.
Die Aktivierung erfolgt durch Erteilung einer allgemeinen, sektorbezogenen
Flugverkehrskontrollfreigabe durch das Flugsicherungsunternehmen.
Die Rahmenbedingungen zur allgemeinen Nutzung dieser Gebiete sind für überörtliche
Segelfluggebiete in den Nachrichten für Luftfahrer bekannt gegeben und für örtliche Segelfluggebiete
in einer Betriebsbestimmung festgelegt.
Für jedes Gebiet wird eine Stelle festgelegt, beispielsweise die Flugleitung/Luftaufsicht eines in dem
Gebiet gelegenen Flugplatzes, eine Dauerrundfunksendung (ATIS) oder FIS. Die Nutzer dieser Gebiete
halten Hörbereitschaft auf der Funkfrequenz der jeweiligen Funksprechstelle, um jederzeit Anweisungen
entgegennehmen zu können. Verkehrsinformationen werden durch das Flugsicherungsunternehmen nicht
erteilt.
Das Flugsicherungsunternehmen stellt sicher, dass kontrollierte Flüge ausreichende laterale und vertikale
Abstände zu den Grenzen der Gebiete einhalten.
Diese Bekanntmachung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.
NfL I–39/05 wird hiermit aufgehoben.
Bonn, den 22.8.2007
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
LR 23 6163.1/10
Im Auftrag
Giermann
NfL I 229/07
NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER
TEIL I
55. Jahrgang Langen, 13. September 2007
Nachrichtliche Bekanntmachung der 42. VO zur Änderung der 114. DVO zur LuftVO
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln
zum und vom Verkehrsflughafen München)
DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Büro der Nachrichten für Luftfahrer:
Nachrichtliche Bekanntmachung
der Zweiundvierzigsten Verordnung zur Änderung der
Einhundertvierzehnten Durchführungsverordnung
zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach
Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrsflughafen München)
Die nachstehende, im Bundesanzeiger, Seite 7029, am 26. Juli 2007 veröffentlichte Verordnung vom
11. Juli 2007 wird hiermit nachrichtlich bekanntgegeben.
Langen, den 26. Juli 2007
Der Präsident
des Luftfahrt-Bundesamts
Im Auftrag
Dölp
Zweiundvierzigste Verordnung zur Änderung
der Einhundertvierzehnten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach
Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrsflughafen München)
Vom 11. Juli 2007
Auf Grund des § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 3 Satz 2 und 3 des Luftverkehrsgesetzes in der Fassung der
Bekanntmachung vom 10. Mai 2007 (BGBl. I S. 698) in Verbindung mit § 27a Abs. 1 und 2 Satz 1 der Luftverkehrs-
Ordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 1999 (BGBl. I S. 580) verordnet das Luftfahrt-
Bundesamt:
Artikel 1
Die Einhundertvierzehnte Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für
An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrsflughafen München) vom 19. Februar 1992
(BAnz. S. 1609, NfL I-66/92), zuletzt geändert durch Verordnung vom 27. Februar 2007 (BAnz. S. 2661, NfL I-
112/07), wird wie folgt geändert:
1. § 2 Abs. 1 Nr. 2 wird wie folgt gefasst:
„2. GPS/FMS-RNAV – Verbindungsstrecken zum Endanflug
Hinweis: Für die Durchführung von Anflügen nach Instrumentenflugregeln zum Verkehrsflughafen München
basierend auf Flächennavigation gelten die Regelungen gemäß NfL I-85/07.
ROKIL 08 ROKIL - DM412 [R] - DM427 [R] - DM423 [FL80+] - DM420 - Kurs 262° beibehalten;
Radarführung zum Endanflug 08 L [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
LANDU 08 LANDU - DM428 [R] - DM423 [FL80+] - DM420 - Kurs 262° beibehalten; Radarführung zum
Endanflug 08 L [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
BETOS 08 BETOS - DM466 [L] - DM457 [L] - DM453 [FL80+] - DM450 - Kurs 262° beibehalten;
Radarführung zum Endanflug 08 R [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
NAPSA 08 NAPSA - DM457 [L] - DM453 [FL80+] - DM450 - Kurs 262° beibehalten; Radarführung zum
Endanflug 08 R [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
ROKIL 26 ROKIL - DM421 [L] – DM425 [FL80+] - DM429 - Kurs 082° beibehalten; Radarführung zum
Endanflug 26 R [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
LANDU 26 LANDU - DM411 [L] - DM422 [L] - DM425 [FL80+] - DM429 - Kurs 082° beibehalten;
Radarführung zum Endanflug 26 R [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
BETOS 26 BETOS - DM452 [R] - DM455 [FL80+] - DM459 - Kurs 082° beibehalten; Radarführung zum
Endanflug 26 L [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
NAPSA 26 NAPSA - DM463 [R] - DM452 [R] - DM455 [FL80+] - DM459 - Kurs 082° beibehalten;
Radarführung zum Endanflug 26 L [ILS / LOC-DME / NDB-DME / RNAV (GPS)]
Anmerkungen:
1. Benutzung der Verbindungsstrecken nur nach Freigabe durch die Flugverkehrskontrolle.
2. Nach Erhalt einer ’Direct to Waypoint’-Freigabe ohne Benennung einer Verbindungsstrecke ist der zuletzt
geflogene Kurs über diesen Wegpunkt hinaus beizubehalten.
3. Der Kurs ist über den Endpunkt hinaus beizubehalten, wenn keine weiteren Anweisungen (Radarführung)
erfolgen.
4. Verfahren bei Ausfall der Funkverbindung:
4.1 Bei Anflugrichtung 08 L
4.1.1 vor Erreichen des Wegpunktes DM425: Weiterflug auf der Verbindungsstrecke bis DM425; Rechtskurve,
Flug bis MIQ NDB; Kurvenflug zum Eindrehen in das Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte
Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.1.2 nach Überflug des Wegpunktes DM425 und vor Erreichen des Wegpunktes DM420: Weiterflug auf der
Verbindungsstrecke bis DM420; Rechtskurve, über ROKIL bis MIQ NDB; Kurvenflug zum Eindrehen in das
Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.2 Bei Anflugrichtung 08 R
4.2.1 vor Erreichen des Wegpunktes DM455: Weiterflug auf der Verbindungsstrecke bis DM455; Linkskurve,
Flug bis MUN VOR/DME; Kurvenflug zum Eindrehen in das Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte
Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.2.2 nach Überflug des Wegpunktes DM455 und vor Erreichen des Wegpunktes DM450: Weiterflug auf der
Verbindungsstrecke bis DM450; Linkskurve, über BETOS bis MUN VOR/DME; Kurvenflug zum Eindrehen in das
Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.3 Bei Anflugrichtung 26 L
4.3.1 vor Erreichen des Wegpunktes DM454: Weiterflug auf der Verbindungsstrecke bis DM454; Rechtskurve,
Flug bis MUN VOR/DME; Kurvenflug zum Eindrehen in das Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte
Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.3.2 nach Überflug des Wegpunktes DM454 und vor Erreichen des Wegpunktes DM459: Weiterflug auf der
Verbindungsstrecke bis DM459; Rechtskurve, über NAPSA bis MUN VOR/DME; Kurvenflug zum Eindrehen in
das Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.4 Bei Anflugrichtung 26 R
4.4.1 vor Erreichen des Wegpunktes DM424: Weiterflug auf der Verbindungsstrecke bis DM424; Linkskurve,
Flug bis MIQ NDB; Kurvenflug zum Eindrehen in das Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte
Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.
4.4.2 nach Überflug des Wegpunktes DM424 und vor Erreichen des Wegpunktes DM429: Weiterflug auf der
Verbindungsstrecke bis DM429; Linkskurve, über LANDU bis MIQ NDB; Kurvenflug zum Eindrehen in das
Standardinstrumentenanflugverfahren. Angezeigte Eigengeschwindigkeit maximal 220 kt.“
Artikel 2
Diese Verordnung tritt am 2. August 2007 in Kraft.
Langen, den 11. Juli 2007
Der Präsident
des Luftfahrt-Bundesamts
Im Auftrag
Dölp
NfL I 230/07
NACHRICHTEN FÜR LUFTFAHRER
TEIL I
55. Jahrgang Langen, 13. September 2007
Nachrichtliche Bekanntmachung der 27. VO zur Änderung der 134. DVO zur LuftVO
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln
zum und vom Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder)
DQS-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
Büro der Nachrichten für Luftfahrer:
Nachrichtliche Bekanntmachung
der Siebenundzwanzigsten Verordnung zur Änderung der
Hundertvierunddreißigsten Durchführungsverordnung
zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln
zum und vom Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder)
Die nachstehende, im Bundesanzeiger, Seite 7029, am 26. Juli 2007 veröffentlichte Verordnung vom
11. Juli 2007 wird hiermit nachrichtlich bekanntgegeben.
Langen, den 26. Juli 2007
Der Präsident
des Luftfahrt-Bundesamts
Im Auftrag
Dölp
Siebenundzwanzigste Verordnung zur Änderung der
Hundertvierunddreißigsten Durchführungsverordnung
zur Luftverkehrs-Ordnung
(Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln
zum und vom Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder)
Vom 11. Juli 2007
Auf Grund des § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Abs. 3 Satz 2 und 3 des Luftverkehrsgesetzes in der Fassung der
Bekanntmachung vom 10. Mai 2007 (BGBl. I S. 698) in Verbindung mit § 27a Abs. 1 und 2 Satz 1 der Luftverkehrs-
Ordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 1999 (BGBl. I S. 580) verordnet das Luftfahrt-
Bundesamt:
Artikel 1
Die Hundertvierunddreißigste Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren
für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Sonderlandeplatz Hamburg-Finkenwerder) vom
20. Oktober 1993 (BAnz. S. 9966, NfL I-323/93), zuletzt geändert durch Verordnung vom 14. Februar 2007 (BAnz.
S. 2252, NfL I-113/07), wird wie folgt geändert:
1. In § 1 Abs. 3 Liste der Meldepunkte wird der Meldepunkt LUGUT in Meldepunkt BUNOS umbenannt.
2. § 2 Abs. 5 Nr. 1 und 2 wird wie folgt gefasst:
„1. ILS-DME-Anflug zur Landebahn 23, ausgehend von Elbe VOR/DME (LBE)
Abflug von LBE (IAF) auf R 081 LBE; bei 15,8 DME LBE Rechtskurve und ILS-Landekurs 230° in 3000 erfliegen
(IF); Sinkflug auf dem ILS-Gleitweg (3,00°). Hierbei wird 3,7 DME IHFW in 1190 überflogen.
Anflug ohne Gleitwegführung (LOC-DME): Sinkflug 5,2 % (3,00°) auf dem ILS-Landekurs bei TAMAB
(9,4 DME IHFW) beginnen (FAF); 3,7 DME IHFW in 1190 oder darüber und 1,7 DME IHFW in 550 oder darüber
überfliegen.
Fehlanflugpunkt: 0,7 DME IHFW
Hindernisfreihöhen:
Luftfahrzeugkategorie A B C D DL
Betriebsstufe I 281 (266) 314 (299)
251 (236) 261 (246) 271 (256)
Anflug ohne 470 (450)
Gleitwegführung (LOC-
DME)
Anmerkung: Die in Klammern angegebenen Werte sind Höhenangaben über der Landebahnschwelle.
Fehlanflugverfahren: Geradeaussteigflug bis 3,3 DME IHFW, Linkskurve, Direktflug bis HAM DVORTAC mit
Steigflug auf 4000. Bei Funkausfall ist der Flug von HAM DVORTAC nach LBE fortzusetzen.
Hinweis: Die erforderliche Mindestbodensicht für dieses Anflugverfahren beträgt 1000 m.
2. ILS-Anflug zur Landebahn 05, ausgehend von Elbe VOR/DME (LBE)
Abflug von LBE (IAF) auf R 191 LBE; 8,0 DME LBE in 4000 oder darüber passieren; bei 12,5 DME LBE
Linkskurve und ILS-Landekurs 050° in 3000 erfliegen (IF); Sinkflug auf dem ILS-Gleitweg (3,00°). Hierbei wird OM
in 1250 überflogen.
Anflug ohne Gleitwegführung (LOC-DME): Sinkflug 5,2 % (3,00°) auf dem ILS-Landekurs bei ERLEK
(10,1 DME IHFW) beginnen (FAF); 4,5 DME IHFW nicht unter 1250 überfliegen.
Fehlanflugpunkt: MM ILS 05 (1,4 DME IHFW)
Hindernisfreihöhen:
Luftfahrzeugkategorie A B C D DL
Betriebsstufe I 264 (248) 274 (258) 284 (268) 294 (278) 295 (279)
Anflug ohne 450 (430)
Gleitwegführung (LOC-
DME)
Anmerkung: Die in Klammern angegebenen Werte sind Höhenangaben über der Landebahnschwelle.
Fehlanflugverfahren: Geradeaussteigflug bis 3,7 DME IHFW; Rechtskurve, Direktflug bis HAM DVORTAC mit
Steigflug auf 4000. Bei Funkausfall ist der Flug von HAM DVORTAC nach LBE fortzusetzen.
Bei Anflügen aus der Warteschleife ist der Wartepunkt wir folgt zu verlassen: Abflug von LBE auf R 112 LBE, bei
4,0 DME LBE Linkskurve und Flug bis LBE (IAF) fortsetzen.
Hinweis: Die erforderliche Mindestbodensicht für dieses Anflugverfahren beträgt 1000 m.“
3. § 3 Abs. 4 wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 1.1 wird das Fehlanflugverfahren wie folgt gefasst:
„Fehlanflugverfahren
RNAV (GPS): Steigflug auf Kurs 230° bis HI038; Linkskurve, über HI039 auf Kurs 045° bis HAM mit Steigflug
auf 4000.
HI038 [L] – HI039 – HAM [A4000].
NON-RNAV: Geradeaussteigflug bis 3,3 DME IHFW, Linkskurve, Direktflug bis HAM DVORTAC mit Steigflug
auf 4000. Bei Funkausfall ist der Flug von HAM DVORTAC nach LBE fortzusetzen.“
b) Nummer 1.2 wird wie folgt gefasst:
„1.2 RNAV (GPS) – Anflug zur Landebahn 05, ausgehend von LBE
Abflug von LBE (IAF) auf Kurs 203°; HI010 (TF) in 4000 oder darüber passieren; HI011 (TF) mit Linkskurve in
3000 passieren und Kurs 140° erfliegen; HI015 (IF) mit Linkskurve passieren und Endanflugkurs 050° in 3000
erfliegen; Sinkflug 3,00° (5,2 %) bei ERLEK (FAF) beginnen; 5,0 NM vor RW05 in 1660 oder darüber und
2,0 NM vor RW05 in 710 oder darüber überfliegen.
Fehlanflugpunkt: RW05
Schwellenüberflughöhe: 50
Hindernisfreihöhen:
Luftfahrzeugkategorie
A B C D
420 (410)
Anmerkung: Der in Klammern angegebene Wert ist die Höhenangabe über der Landebahnschwelle.
Fehlanflugverfahren
RNAV (GPS): Steigflug auf Kurs 050° bis HI019; Rechtskurve, auf Kurs 056° bis HAM mit Steigflug auf 4000.
HI019 [R] – HAM [A4000].
NON-RNAV: Geradeaussteigflug bis 3,7 DME IHFW, Direktflug bis HAM DVORTAC mit Steigflug auf 4000.
Bei Funkausfall ist der Flug von HAM DVORTAC nach LBE fortzusetzen.
Bei Anflügen aus der Warteschleife ist der Wartepunkt wir folgt zu verlassen: Abflug von LBE auf R 112 LBE,
bei 4,0 DME LBE Linkskurve und Flug bis LBE (IAF) fortsetzen.“
c) Nummer 2 wird wie folgt geändert:
aa) In Nummer 2.1 wird die Zeile „LBE (IAF) N 53 39 15,12 O 009 35 42,20” durch die Zeile „LBE (IAF)
N 53 39 15,13 O 009 35 42,24” ersetzt.
bb) Nummer 2.2 wird wie folgt gefasst:
„2.2 RWY 05 von LBE
LBE (IAF) N 53 39 15,13 O 009 35 42,24
HI010 (TF) N 53 32 03,09 O 009 30 15,03
HI011 (TF) N 53 27 24,43 O 009 26 45,08
HI015 (IF) N 53 23 30,28 O 009 31 57,80
ERLEK (FAF) N 53 25 59,49 O 009 37 11,63
RW05 (MAPt) N 53 31 42,86 O 009 49 16,43
HI019 (MATF) N 53 34 35,98 O 009 55 22,39
HAM (MAHF) N 53 41 08,07 O 010 12 17,99“
4. § 4 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Nr. 2 wird die Tabelle wie folgt gefasst:
RWY Abflugstrecke Frequenz MHz
23 HAM 6W, DLE 6W, AMLUH 4W 124,225
IDEKO 3W, BASUM 7W, WSR 6W, LBE 6W, DLE 6P 134,250
05 HAM 6E, DLE 6E, AMLUH 4E 124,225
IDEKO 3E, BASUM 7E, WSR 7E, LBE 7E, DLE 7Q 134,250
b) Absatz 2 Nr. 1 und 2 wird wie folgt gefasst:
„1. Bei Benutzung der Startbahn 23:
Hinweis 1: Die erforderliche Mindestbodensicht beträgt 400 m.
Hinweis 2: Unterstrichene Wegpunkte müssen überflogen werden.
Hinweis 3: Auf Hindernisse im Abflugbereich ist zu achten (siehe Luftfahrthandbuch, Teil AD,
Flugplatzhinderniskarte-ICAO Type A).
Nach dem Start
Streckenführung Anfangsflug- Mindestreise- Anmerkungen
höhe flughöhe
1 2 3 4
HAMBURG SIX WHISKEY DEPARTURE
(HAM 6W)
Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000
nachdem, was später erreicht wird; Linkskurve, auf R
158 LBE bis 15,0 DME LBE; Linkskurve, Flug auf R 084
WSR; beim Kreuzen von R 190 HAM Linkskurve, auf
R 179 HAM bis HAM (∆).
GPS/FMS RNAV: [A500+] – HI100 [A1500+; L] – HI102
– HI104 [L] – HI105 [L] – HAM
LEINE SIX WHISKEY DEPARTURE von 25,0 DME Nur für Flüge, für die eine
(DLE 6W) HAM bis DLE: Reiseflughöhe von FL 240 oder
Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 4000 darunter beantragt wurde.
nachdem, was später erreicht wird; Linkskurve, auf R
158 LBE bis 15,0 DME LBE; Linkskurve, Flug auf R 084
WSR; beim Kreuzen von R 173 HAM Rechtskurve, auf
R 164 HAM bis ULSEN (∆); Rechtskurve, auf R 035 DLE
bis DLE (∆).
GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI100 [A1500+; L] - HI102 -
HI104 [L] - AMLUH [R] – ULSEN [R] - DLE
IDEKO THREE WHISKEY DEPARTURE von 25,0 DME Bindend für Flüge, die über N850 (IDEKO 3W) HAM bis IDEKO: und Y900-TIMEN-UL126 fortgesetzt Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 4000 werden. nachdem, was später erreicht wird; Rechtskurve, auf R 233 HAM bis 28,0 DME HAM; Linkskurve, auf R 186 LBE / R 006 NIE bis IDEKO (∆) GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI103 [A1500+; R] - HI106 [L] - IDEKO BASUM SEVEN WHISKEY DEPARTURE von 25,0 DME Bindend für Flüge, die über (BASUM 7W) HAM bis R15/UM170 OSN fortgesetzt Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 BASUM: 4000 werden. nachdem, was später erreicht wird; Rechtskurve, auf R 233 HAM bis 41,0 DME HAM; Linkskurve, auf R 208 LBE bis BASUM (∆). GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI103[A1500+; R] - HI107 [L] - BASUM WESER SIX WHISKEY DEPARTURE von 25,0 DME Bindend für Flüge, die über (WSR 6W) HAM bis WSR: N125/UN125 EEL fortgesetzt Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 4000 werden. nachdem, was später erreicht wird; Rechtskurve, auf R 074 WSR bis WSR (∆). GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI103[A1500+; R] - WSR ELBE SIX WHISKEY DEPARTURE (LBE 6W) Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 nachdem, was später erreicht wird; Rechtskurve, auf R 165 LBE bis LBE (∆). GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI100 [A1500+; R] - HI101 - LBE AMLUH FOUR WHISKEY DEPARTURE (AMLUH 4W) Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 nachdem, was später erreicht wird; Linkskurve, auf R 158 LBE bis 15,0 DME LBE; Linkskurve, auf R 084 WSR bis AMLUH (∆). GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI100 [A1500+; L] - HI102 - HI104 [L] - AMLUH LEINE SIX PAPA DEPARTURE von 25,0 DME 1. Nur für Flüge, für die eine (DLE 6P) HAM bis IDEKO: Reiseflughöhe von FL 250 oder Auf Kurs 230° bis 4,2 DME IHFW oder 1500, je 5000 4000; darüber beantragt wurde. nachdem, was später erreicht wird; Rechtskurve, auf R von IDEKO bis 2. Aufgrund der Luftraumstruktur ist 233 HAM bis 28,0 DME HAM; Linkskurve, auf R 186 DLE: 4000 IDEKO in FL160 oder darüber zu LBE / (FL160) überfliegen. R 006 NIE bis IDEKO (∆); Linkskurve, auf Kurs 173° bis 3. Ab IDEKO BRNAV-Ausrüstung BUNOS (∆); Linkskurve, auf Kurs 147° bis DLE (∆). erforderlich. GPS/FMS RNAV: [A500+] - HI103 [A1500+; R] - HI106 [L] - IDEKO [F160+; L] - BUNOS [L] - DLE