VkBl Nr. 6 2006
Verkehrsblatt Nr. 6 2006
VkBl. Amtlicher Teil 225 Heft 6 – 2006
8.3.3 Mindestens ein normalerweise geschlossener Anhang 1 – Regelwerke
(isolierter) Kontakt soll einen Ausfall der Radaranlage an-
zeigen. IMO SOLAS, Mitführungspflicht.
8.3.4 Die Radaranlage soll eine bidirektionale Kapitel IV, V und X
Schnittstelle haben, um die Kommunikation zu erleich- IMO-Entschließung Ergänzung zu den Empfeh-
tern, d. h. Radaralarm soll auf externe Systeme übertra- A.278(VII) lungen für „Performance Stan-
gen werden können, und akustischer Radaralarm soll von darts“ für Schiffsnavigations-
externen Systemen aus stummgeschaltet werden kön- Radaranlagen
nen. Die Schnittstelle soll den einschlägigen internationa-
len Normen entsprechen. IMO-Entschließung Leistungsanforderungen für
A.424 (XI) Kreiselkompasse
9 SICHERUNGSSYSTEME IMO-Entschließung Leistungsanforderungen für
Um bei Teilausfällen die Basisfunktionen aufrechterhalten A.477(XII) Radaranlagen
zu können, sollen die folgenden Sicherungssysteme vor-
IMO-Entschließung Allgemeine Anforderungen für
handen sein. Es soll permanent angezeigt werden, wel-
A.694(17) auf Schiffen mitgeführte Funk-
che Eingangsdaten ausgefallen sind.
ausrüstung als Teil des Weltwei-
ten Seenot- und Sicherheits-
9.1 Datenausfall Istkurs (Azimutstabilisierung)
funksystems (GMDSS) und
9.1.1 Die Anlage soll im nicht stabilisierten Head-up- elektronische Navigationshilfen.
Modus zufriedenstellend funktionieren.
IMO-Entschließung Leistungsanforderungen für
9.1.2 Innerhalb einer Minute nach Ausfall der Azi- A.817(19) in der ECDIS.
mutstabilisierung soll die Anlage automatisch in den un- jeweils geltenden
stabilisierten Head-Up-Modus umschalten. Fassung
9.1.3 Wenn automatische Enttrübungsfunktionen IMO-Entschließung Leistungsanforderungen für
bei unzureichender Stabilisierung die Entdeckung von A.821(19) Kreiselkompasse für Hoch-
Zielen verhindern können, sollen sich diese Funktionen geschwindigkeitsfahrzeuge.
innerhalb einer Minute nach Ausfall der Azimutstabilisie-
rung automatisch abschalten. IMO-Entschließung Leistungsanforderungen für
A.824(19) Fahrtmessanlagen.
9.1.4 Es soll angezeigt werden, dass nur relative Pei-
lungen verwendet werden können. IMO-Entschließung Leistungsanforderungen für
MSC.86(70) INS.
9.2 Datenausfall Fahrt durch das Wasser IMO-Entschließung Empfehlungen zu neuen und
Es soll möglich sein, die Fahrtdaten manuell einzugege- MSC.64(67) ergänzten Leistungsanforderun-
ben, und eine entsprechende Anzeige soll vorhanden gen (Anlage 2 durch
sein. MSC.114(73)) geändert.
9.3 Datenausfall Kurs und Fahrt über Grund IMO-Entschließung
MSC.112(73)
Als Eingangsdaten können Kurs und Fahrt durch das
Wasser verwendet werden. IMO-Entschließung
MSC.114(73)
9.4. Ausfall der Positionseingangsdaten IMO-Entschließung
Wenn nur ein einziges Referenzziel definiert und verwen- MSC.116(73)
det wird oder die Position manuell eingegeben wird, sol- IMO MSC/
len Kartendaten und graphische Informationen nicht Rundschreiben 982
mehr mit dem geographischen Bezugssystem überblen-
det werden können. IHO S-52 Farben- und Symbolspezifika-
Appendix 2 tionen für ECDIS.
9.5 Ausfall der Radarvideo-Eingangsdaten IEC 62388
Sind keine Radarsignale vorhanden, so soll die Anlage
IEC 60945 Navigations- und Funkkommu-
auf AIS-Daten basierende Zielinformationen anzeigen. Es
nikationsgeräte und -systeme
soll kein eingefrorenes Radarbild gezeigt werden.
für die Seeschifffahrt – Allge-
9.6 Ausfall der AIS-Eingangsdaten meine Anforderungen – Prüf-
verfahren und geforderte Prüf-
Sind keine AIS-Signale vorhanden, so soll die Anlage die ergebnisse.
Radarvideo- und Zielbasisdaten anzeigen.
IEC 61162
9.7 Ausfall eines integrierten oder IEC 61174
vernetzten Systems
IEC 62288
Die Anlage soll auch als unabhängiges Einzelsystem
funktionsfähig sein. ISO 9000 (alle Teile)
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Anhang 2 – Begriffsbestimmungen CPA / TCPA Kleinster Passierabstand / Zeit
bis zum kleinsten Passierab-
Aktiviertes AIS-Ziel Zieldarstellung bei automati- stand: die Entfernung bis zum
scher oder manueller Aktivierung kleinsten Passierabstand (CPA)
eines inaktiven Ziels zur Anzeige und die Zeit bis zum kleinsten
zusätzlicher Informationen in Passierabstand (TCPA). Die
graphischer Form. Das Ziel wird Grenzwerte setzt der Anwender
durch das Symbol „aktiviertes mit Bezug auf das eigene Schiff
Ziel“ dargestellt einschließlich: fest.
– eines Vektors (COG / SOG) Kurs über Grund Richtung der Schiffsbewegung
– des Ist-Kurses sowie (COG) relativ zur Erde, an Bord gemes-
sen und als Winkel gegen Nord
– Wendeanzeiger oder Wende- ausgedrückt.
richtungsanzeiger (falls vor-
handen), um eingeleitete Kurs durch das Was- Schiffsbewegungsrichtung
ser (CTW) durch das Wasser, definiert
Kursänderungen anzuzeigen.
durch den Winkel zwischen
Erfassung eines Vorgang der Zielerfassung und dem Meridian durch die
Radarziels Auslösung der Zielverfolgung. Schiffsposition und die Bewe-
Aktivierung eines Aktivierung eines inaktiven AIS- gung des Schiffs durch das
AIS-Ziels Ziels, um zusätzliche graphische Wasser, ausgedrückt als Win-
und alphanumerische Informa- kel gegen Nord.
tionen anzeigen zu lassen. Gefährliches Ziel Ziel mit berechneten CPA- und
TCPA-Werten, die von den Soll-
Erfasstes Radarziel Die automatische oder manuelle
werten des Anwenders abwei-
Erfassung löst die Radarzielver-
chen. Das Ziel wird mit dem
folgung aus. Vektoren und vor-
Symbol für gefährliche Ziele ge-
herige Positionen werden ange-
kennzeichnet.
zeigt, sobald die Daten einen
stabilen Zustand erreicht haben. Darstellungsarten Relative Bewegung (relative
motion): die Position des eige-
AIS Automatisches Identifizierungs- nen Schiffs auf dem Bildschirm
system ist fest und alle Ziele bewegen
AIS-Ziel Durch eine AIS-Meldung erzeug- sich relativ zum eigenen Schiff.
tes Ziel. Siehe Aktiviertes Ziel, True Motion: das eigene Schiff
Verlorenes Ziel, Gewähltes Ziel bewegt sich über den Bild-
und Inaktives Ziel. schirm.
Verknüpftes Ziel Wenn ein erfasstes Radarziel Ausrichtung der Nordstabilisiert (north up): azi-
und ein AIS-Ziel ähnliche Para- Darstellung mutstabilisierte Darstellung mit
meter haben (z. B. Position, Kreiselkompass-Eingangsdaten
Kurs, Geschwindigkeit) und ei- (oder entsprechend), bei der
nem Verknüpfungsalgorithmus Norden oben ist.
entsprechen, werden sie als ein Kursstabilisiert (course up):
einziges Ziel betrachtet, ein so azimutstabilisierte Darstellung
genanntes verknüpftes Ziel. mit Kreiselkompass-Eingangs-
Erfassungs-/Aktivie- Ein vom Anwender definierter daten (oder entsprechend), bei
rungsbereich Bereich, in dem das System deren Wahl der Kurs des Schif-
automatisch Radarziele erfasst fes oben ist.
und gemeldete AIS-Ziele akti- Vorausorientiert (head up): un-
viert, sobald diese in den Be- stabilisierte Darstellung, bei wel-
reich eindringen. cher der Ist-Kurs des Schiffes
CCRP Consistent Common Reference oben ist.
Point (einheitlicher gemeinsamer ECDIS Electronic Chart Display and In-
Bezugspunkt): ein Punkt auf formation System.
dem eigenen Schiff, auf den alle ECDIS- Informationsebene, die nicht
horizontalen Messungen wie Basisdarstellung vom ECDIS-Bildschirm entfernt
Zielentfernung, Peilung, relativer werden kann und aus Informa-
Kurs, relative Geschwindigkeit, tionen besteht, die in allen geo-
kleinster Passierabstand (CPA) graphischen Gebieten jederzeit
oder Zeit bis zum CPA (TCPA) und unter allen Umständen ver-
bezogen sind, in der Regel der fügbar sein müssen. Diese Infor-
Steuerstand auf der Naviga- mationen sind für die sichere Na-
tionsbrücke. vigation nicht ausreichend.
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ECDIS-Standard- Informationsebene, die beim er- Bildschirm- Bildschirmbereich für die graphi-
darstellung sten Aufrufen einer Karte im EC- arbeitsbereich sche Darstellung von Karten-
DIS-System erscheint. Die für und Radarinformationen ohne
die Routenplanung und Rou- das Anwenderdialogfeld. Auf
tenüberwachung vorgesehenen dem Kartenbildschirm ist das
Informationen können vom Nau- der Bereich der Kartendarstel-
tiker nach Bedarf geändert wer- lung. Auf dem Radarbildschirm
den. ist es der Bereich, der das Ra-
darbild umfasst.
ENC Elektronische Seekarte. Von ei-
ner Regierung oder in deren Auf- Alte Positionen Zeitintervallgleiche vorherige Po-
trag herausgegebener Datenbe- sitionsmarken eines verfolgten
oder gemeldeten Ziels und des
stand, der in Inhalt, Struktur und
eigenen Schiffs. Dabei kann es
Format standardisiert ist und
sich um eine relative oder „True
den einschlägigen IHO-Normen
Motion“-Bewegung handeln.
entspricht.
Radar (Radio detection and ranging –
EPFS Elektronisches Positionsbestim- Aufspüren und Orten durch
mungssystem. Radiowellen). Funksystem, mit
ERBL Elektronische, mit der Entfer- dem die Entfernung und Rich-
nungsmarke kombinierte Peilli- tung reflektierender Objekte und
nie mit Markierung, die zur Ent- Sender bestimmt werden kann.
fernungsmessung und Peilung Radarbake Navigationshilfe, die bei Emp-
vom eigenen Schiff aus oder fang eines Radarsignals mit ei-
zwischen zwei Objekten einge- nem Radarsignal reagiert, das
setzt wird. ihre Position und Identität an-
gibt.
Evaporation duct Tiefliegender Kanal (Änderung
der Luftdichte), der die Ausbrei- Radarfehlalarm Die Wahrscheinlichkeit eines Ra-
tung der Radarenergie nur ent- darfehlalarms entspricht der
lang der Meeresoberfläche zu- Wahrscheinlichkeit, dass das
lässt. Kanalbildung kann zu einer Rauschen die Wahrnehmungs-
Verbesserung oder Verschlech- schwelle überschreitet und für
ein Ziel gehalten wird, obwohl
terung der Radarzielentdeckung
nur Rauschen vorhanden ist.
führen.
Radarziel Jedes feste oder bewegliche
Vorausrichtung Richtung, in die der Bug des Ziel, dessen Position und Bewe-
Schiffes weist, ausgedrückt in gung durch sukzessive Radar-
Winkelabweichung von Nord. messungen von Entfernung und
HSC Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge Peilung festgestellt wird.
(high-speed craft) sind Schiffe, Radarzielverstärker Elektronischer Radarreflektor,
die der SOLAS-Definition für der empfangene Radarimpulse
Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge in verstärkter Form ohne irgend-
entsprechen. eine Form der Verarbeitung, mit
Ausnahme von limiting (Signal-
Latenz Verzögerung zwischen den tat-
begrenzung), wieder aussendet.
sächlichen und den dargestell-
ten Daten. Referenzziel Symbol, das anzeigt, dass das
verknüpfte stationäre Ziel (z. B.
Verlorenes AIS-Ziel Letzte gültige Position eines AIS- ein Seezeichen) als Geschwin-
Ziels vor Ausfall des Datenemp- digkeits-Bezugspunkt für die
fangs für dieses Ziel. Das Ziel Grundstabilisierung dient.
wird durch das Symbol „verlore-
Relative Peilung Richtung der Zielposition vom
nes AIS-Ziel“ dargestellt.
eigenen Schiff als Bezugspunkt
Verlorenes Radarziel Es sind keine Zielinformationen aus, ausgedrückt als Winkel ge-
mehr vorhanden aufgrund gen den Ist-Kurs des eigenen
schwacher oder abgeschatteter Schiffes.
Signale bzw. Signalverlust. Das Relativer Kurs Die Bewegungsrichtung eines
Ziel wird durch das Symbol „ver- Ziels relativ zur Richtung des ei-
lorenes Radarziel“ dargestellt. genen Schiffes (Peilung).
Graphische Anwenderdefinierte oder -er- Relative Bewegung Kombination aus relativem Kurs
Informationen/ stellte Linien zur Darstellung von und relativer Geschwindigkeit.
Navigations- Fahrrinnen, Verkehrstrennungs- Relative Geschwin- Geschwindigkeit des Ziels relativ
Hilfslinien gebieten oder Begrenzungen digkeit zur Geschwindigkeit des eige-
wichtiger Navigationsgebiete. nen Schiffes.
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Drehgeschwindigkeit Ist-Kursänderung pro Zeitein- Ausgeblendeter Vom Anwender definierter Be-
heit. Bereich reich, in dem keine Ziele erfasst
SART Search and Rescue Transponder werden.
SDME Fahrtmessanlage Zielvertauschung Situation, bei der die für ein ver-
Gewähltes Ziel Manuell gewähltes Ziel, für das folgtes Ziel empfangenen Radar-
zusätzliche alphanumerische In- daten fälschlicherweise einem
formationen in einem getrennten anderen verfolgten Ziel oder ei-
Anzeigebereich dargestellt wer- nem nicht verfolgten Radarecho
den sollen. Das Ziel wird durch zugeordnet werden.
das Symbol „gewähltes Ziel“ Vorausberechnete Vorausberechung von Kurs und
dargestellt. Zielbewegung Geschwindigkeit eines Ziels
Inaktives AIS-Ziel Ein Ziel, das die Anwesenheit mittels linearer Extrapolation
und Ausrichtung eines mit AIS aufgrund seiner gegenwärtigen
ausgestatteten Schiffes an einer Bewegung, die durch Radar-
bestimmten Stelle anzeigt. Das messungen seiner Entfernung
Ziel wird durch das Symbol „in- und Peilung bestimmt worden
aktives Ziel“ dargestellt. Zusätz- ist.
liche Informationen werden erst
bei Aktivierung dargestellt. Zielverfolgung Rechnergestützte Beobachtung
der fortlaufenden Positionsände-
Stabilisierungsmo- Grundstabilisierung: Darstel-
rungen eines Radarziels, um
dus lungsart, bei der die Geschwin-
dessen Bewegung festzustellen.
digkeits- und Kursinformationen
Solche Ziele werden als „verfolg-
bodenbezogen sind und Fahrt-
te Ziele“ bezeichnet.
über-Grund-Eingangsdaten
bzw. EPFS verwendet werden. Nachleucht- Nachleuchtende Spuren der Ra-
Seestabilisierung: Darstel- schleppen darechos von Zielen. Nach-
lungsart, bei der die Geschwin- leuchtschleppen können wahr
digkeits- und Kursinformationen oder relativ sein.
seebezogen sind und als Ein- Probemanöver Graphische Simulationsmöglich-
gangsdaten Kompassdaten oder keit, die den Nautiker bei der
entsprechende Daten und die Durchführung von Navigations-
Geschwindigkeit durchs Wasser oder Kollisionsverhinderungs-
verwendet werden. manövern unterstützt. Dabei
Standarddarstellung Informationsebene, die beim er- werden die auf simulierten Ei-
sten Aufrufen einer Karte im EC- genschiffsmanövern basieren-
DIS-System erscheint. Die für den vorausberechneten Bewe-
die Routenplanung und -über- gungen zumindest aller
wachung vorgesehenen Infor- erfassten oder aktivierten Ziele
mationen können vom Nautiker auf dem Bildschirm dargestellt.
nach Bedarf geändert werden.
Wahre Peilung Richtung eines Ziels bezogen
Standard-Radar- Bezugsreflektor mit 10 m2 effek-
auf den Standort des eigenen
reflektor tiver X-Band-Reflexionsfläche,
Schiffs oder die Position eines
der 3,5 m über dem Meeresspie-
anderen Ziels, ausgedrückt als
gel angebracht ist.
Winkel gegen Nord.
Steady - State - Ziel- Verfolgung eines sich gleich-
verfolgung mäßig fortbewegenden Ziels Wahrer Kurs Bewegungsrichtung eines Ziels
relativ zum Grund oder zur See,
– nach Abschluss der Zieler-
ausgedrückt als Winkel gegen
fassung oder
Nord.
– ohne Manöver des Ziels oder
des eigenen Schiffs oder Wahre Geschwindig- Geschwindigkeit eines Ziels rela-
– ohne Zielvertauschung oder keit tiv zum Grund oder zur See.
sonstige Störungen. Vektormodus Wahrer Vektor: Vektor, der die
Fahrt über Grund Geschwindigkeit des Schiffes re- vorausberechnete True Motion
(SOG) lativ zur Erde, an Bord des Schif- eines Ziels darstellt mit Angabe
fes gemessen. von Kurs und Geschwindigkeit
Fahrt durch das Geschwindigkeit des Schiffes re- relativ zum Grund.
Wasser lativ zur Wasseroberfläche. Relativer Vektor: Vorausbe-
SOLAS Internationales Übereinkommen rechnete Bewegung eines Ziels
zum Schutz des menschlichen relativ zur Bewegung des eige-
Lebens auf See. nen Schiffs.
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VkBl. Amtlicher Teil 229 Heft 6 – 2006
Anwenderspezifi- Bildschirmdarstellung, die vom
sche Darstellung Anwender für einen bestimmten
Zweck konfiguriert worden ist.
Sie kann Radar- und/oder Kar-
teninformationen enthalten so-
wie sonstige navigations- oder
schiffsbezogene Daten.
Anwenderdialogbe- Aus Datenfeldern bzw. Menus
reich bestehender Bildschirmbereich
für die interaktive Darstellung
und Eingabe oder Auswahl von
operationellen Parametern, Da-
ten und Befehlen, vorwiegend in
alphanumerischer Form.
(VkBl. 2006 S. 214)
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