VkBl Nr. 22 1988
Verkehrsblatt Nr. 22 1988
VkBI Amtlicher Teil 771 Heft 22 - 1988
Frage Quellenbezug Frage und Antwortvorschläge Frage Quellenbezug Frage und Antwortvorschläge
Nr. Nr.
044 10102 (7) Wird für Gefäße oder Tanks ein 049 10181 (1) a Welches der nachstehenden Dokumente
+ 6001 (4) Füllungsgrad angegeben, so bezieht sich muß nach ADNR bel der Beförderung
dieser auf einen Prozentsatz des Volumens gefährlicher Güter an Bord mitgeführt
bei einer bestimmten Temperatur des werden?
Stoffes (sofern nicht ausdrücklich eine A Die Rheinschiffsuntersuchungsordnung
andere Temperatur genannt ist). Wie hoch
B Das Beförderungspapier.
ist diese Temperatur?
C Ein gültiger Personalausweis des
A 15°C
verantwortlichen Sch iffsfü hrers.
B 20°C
DEine Strecken karte der Reise (neuester
C 37,8°C Stand).
D 50°C
050 10181 (1) b Von wem sind die bel der Beförderung
gefährlicher Güter auf dem Rhein und der
045 10121 (2): Ein Schiffsführer soll einen Stoff der Klasse übrigen Bundeswasserstraßen an Bord
10183 + 3 (lila) Kx in sein Typ-III-Tankschiff mitzuführenden schriftlichen Weisungen zu
Anhang 1 übernehmen. Darf er dies ohne weiteres? übergeben?
1. ADNR- A Nein, Kx-Stoffe dürfen in Tankschiffen A Vom Schiffsführer.
Ausnahme- überhaupt nicht befördert werden.
verordnung B Vom Absender.
B Er darf die Ladung nur dann über- C Vom Reeder.
nehmen, wenn im Zulassungszeugnis
vermerkt ist, daß sein Schiff zur Beför- D Vom Hersteller der Ware.
derung des betreffenden Kx-Stoffes 051 10181 (1) d Welche der nachstehend aufgeführten
zugelassen ist, und zwar unter Beachtung Vorschriften müssen nach ADNR bei der
der entsprechenden Sonderregelung Beförderung gefährlicher Güter an Bord
(Sondergenehmigung oder ADNR- mitgeführt werden?
Ausnahmeverordnung).
A Die Anlage B des ADNR.
C Ja, es sind die allgemeinen Vorschriften
B Die Anlagen A und B des ADNR.
fUr die Klasse 3 (lila) zu beachten.
D Er darf die Ladung erst dann C Das ganze ADNR mit seinen Anlagen A
und B.
übernehmen, wenn er allen Personen an
Bord die ihm vom Absender übergebenen D Das ADNR und, wenn die Ladung von der
schriftlichen Weisungen zur Kenntnis Bahn, dem LKW oder dem Seeschiff
gebracht hat. Dies ist die einzige, aber übernommen oder im Anschluß an die
wichtige Bedingung. Beförderung auf dem Rhein an diese
Verkehrsträger übergeben wird, die
entsprechenden
046 10172 Dürfen auf Schiffen, die gefährliche Güter Beförderungsvorschriften für gefährliche
befördern, Fahrgäste mitreisen? Güter, d. h. das RID, das ADR bzw. den
A Nein, grundsätzlich nicht. IMDG-Code.
B Ja, bis zu zwei Fahrgäste. 052 10182 Sie befördern In Ihrem Schiff u. a.
C Die Beförderung von Fahrgästen ist nicht -100 t Holzflberplatten (Klasse 4.2 (11)
verboten, es gilt jedoch ein absolutes Ziffer 10),
Rauchverbot außerhalb der Wohnungen. - 30 t Natriumnitrat (Klasse 5.1 (1IIc)
D Ja, aber nur auf Schiffen, für die kein Ziffer 7a) und
Zulassungszeugnis erforderlich ist. -10 t Salpetersäure (Klasse 8 (V)
Ziffer 2c).
047 10172 Benötigen Sie für diese Gefahrgutladung
Dürfen Sie als Führer eines Tankschiffes mit
r: Benzinladung Fahrgäste befördern?
A Nein, in keinem Fall.
ein Zulassungszeugnis nach Rn 10 182 des
ADNR?
A Nein.
B Vorbehaltlich der Zustimmung des
B Ja, auf jeden Fall.
Absenders der Benzinladung.
C Ja, wenn dies in einem der drei
C Ja, aber höchstens zwei Fahrgäste.
Beförderungspapiere vorgeschrieben ist.
D Nur mit dem ausdrücklichen Einver-
D Ja, wenn dies in einer der drei
ständnis des Schiffseigners.
schriftlichen Weisungen vorgeschrieben
ist.
048 10172 Neben 1000 t Bandstahl besteht die Ladung
ihres Schiffes noch aus 30 t Schwefelsäure 053 10182 (2) Alle Tankschiffe, die für die Beförderung
( in Versandstücken (Klasse 8 (V) Ziffer 1a). entzündbarer flüssiger Stoffe zugelassen
Dürfen Sie bei dieser Zuladung Fahrgäste sind, sind mit einem Zulassungszeugnis
(z. B. Verwandte, Freunde, Reedereigäste) versehen. Was bestätigt dieses
an Bord mitnehmen? Zulassungszeugnis?
A Im vorliegenden Fall ja, da ich für die A Daß Bau, Einrichtung und Ausrüstung
Beförderung von Schwefelsäure ohnehin des Schiffes den anzuwendenden Vor-
kein Zulassungszeugnis benötige und die schriften der Abschnitte 2 von Anlage B
Säure weder brennbar noch ADNR entsprechen.
explosionsgefährlich ist. B Daß Bau, Einrichtung und Ausrüstung
B Ja, jedoch nur mit Einverständnis des des Schiffes den Bestimmungen der
Schiffseigners. Rheinschiffsuntersuch ungsordn ung
C Ja, vorbehaltlich einer Sondergenehmi- entsprechen.
gung durch eine zuständige Behörde. C Daß das Schiff unter der Aufsicht einer
D Die Beförderung von Fahrgästen ist anerkannten Klassifikationsgesellschaft
verboten. gebaut und von ihr zur Beförderung
Heft 22 - 1988 772 VkBI Amtlicher Teil
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Nr. Nr.
0 Daß Bau, Einrichtung, Ausrüstung und das Schiff vor Anker, und zwar außerhalb
Besatzungsstärke den internationalen bewohnter Gebiete bzw. ich berate den
Transportbedingungen für flüssige Treib- Schiffsführer entsprechend. Im übrigen
und Brennstoffe entsprechen. treffe ich die in den schriftlichen
Weisungen für diesen Fall vorgesehenen
054 10183 Wie kann der Schiffsführer feststellen, Maßnahmen.
+ Anhang 1 welche gefährlichen Güter mit seinem
C Sicherheitshalber benachrichtige ich die
Tankschiff befördert werden dürfen?
Feuerwehr.
A Durch Nachlesen im Zulassungszeugnis 0 Ich betätige das Bleib-weg-Signal und
seines Tankschiffes. beobachte die weitere Entwicklung.
B Durch Nachlesen im Schiffsattest und
ggf . in den schriftlichen Weisungen nach 060 10185 (1) Wer muß dem Schiffsführer die schriftlichen
Rn 10185. Weisungen zur Verfügung stellen?
C Durch Nachfrage beim Verlader. A Die für das Laden zuständige Hafen-
behörde.
0 Durch Nachlesen im Beförderungspapier
nach Rn 6002 (3) und (4) ADNR. B Der Absender.
C Der Reeder.
055 10183(1) Von wem wird das normale Zulassungs- o Der Hersteller der Ware.
zeugnis ausgestellt?
A Von der Wasserschutzpolizei bzw. von 061 10185 (1) Wozu dienen die schriftlichen Weisungen
den von der Zentral kommission für die nach Rn 10185ADNR?
Rheinschiffahrt bezeichneten Polizei- A Als Ersatz für die nach Rn 6007 vorge-
organen. sch riebenen Beförderu ngspapiere.
B Von einer von allen Rheinuferstaaten und B Als Instruktion für das Verhalten bei
Belgien anerkannten Unfällen oder Zwischenfällen.
Klassifikationsgesellschaft.
C Als Weisungen für die beim Stauen der
C Von einer zuständigen Behörde eines der gefährlichen Güter zu beachtenden
Rheinuferstaaten oder Belgiens. Maßnahmen.
o Von der für das Laden des Schiffes 0 Als Weisungen an Beamte oder
zuständigen Hafenbehörde. Beauftragte, die das Schiff bzw. die
Ladung während der Beförderung ge-
056 10183 (3) Welches Ist, ohne Verlängerung, die fährlicher Güter kontrollieren (Polizei,
höchste Gültigkeitsdauer eines normalen Zoll, SUK).
Zulassungszeugnisses?
A Zwei Jahre. 062 10185 (1) Die schriftlichen Weisungen enthalten
B Drei Jahre. bestimmte Angaben über das Gefahrgut
sowie über Maßnahmen, die nach Unfällen
C Fünf Jahre. oder Zwischenfällen vorzukehren sind.
o Zehn Jahre. Welche der hiernach aufgeführten Angaben
gehören nie h t dazu?
057 10185 Für das Verhalten bel Unfällen oder Zwl-
A Das Nettogewicht der an Bord
scheinfällen, die sich während der
befindlichen Partie des gefährlichen
Beförderung gefährlicher Güter ereignen Gutes, für das die schriftliche Weisung
können, muß der Absender dem Schiffs-
zutrifft.
führer ein Papier mitgeben. Der Schiffs-
führer muß den Personen an Bord von B Die zu ergreifenden Maßnahmen für den
dessen Inhalt Kenntnis geben und dafür Fall, daß Personen mit dem Gefahrgut in
besorgt sein, daß das Papier während der Berührung kommen.
Beförderung ,an Bord angeschlagen Ist. Wie C Die im Brandfall zu ergreifenden Maß-
heißt dieses Papier? nahmen.
A ADNR-Manifest. 0 Die bei Bruch der Verpackung zu ergrei-
B Zulassungszeugnis. fenden Maßnahmen.
C Beförderungspapier. Wo sind die Gefahren beschrieben, die
063 10185 (1) a
o Schriftliche Weisungen. bestimmte entzündbare flüssige Stoffe In
sich bergen?
058 10185 In welchem Dokument sind die Maßnahmen
A Im Zulassungszeugnis.
beschrieben, die bel einem Unfall oder
Zwischenfall zu tun sind? B In den schriftlichen Weisungen.
A Im Zulassungszeugnis. C Im Kapitell der Anlage B des ADNR.
B ImADNR. o Im Beförderungspapier.
C In den schriftlichen Weisungen. 064 10185 (1) a Wie erfährt der Schiffsführer, welche
D Im Beförderungspapier. Schutzausrüstung für einen bestimmten
Gefahrguttransport an Bord des Schiffes
059 10185 (1) Während der Beförderung von Stückgütern, mitzuführen Ist?
die alle vom gleichen Absender kommen,
A Durch Umfragen bei den Kollegen.
tritt ein unangenehmer Geruch auf, dessen
Ursache Ihnen nicht bekannt Isl Sind B Das steht in den schriftlichen Weisungen.
Maßnahmen zu treffen, und wenn Ja, C Die richtige Zusammenstellung bestimmt
welche? der Schiffsführer auf Grund der im
A Es ist nichts Besonderes zu unternehmen. Beförderungspapier enthaltenen
Ich fahre weiter und beobachte die Angaben und entsprechend seiner
Angelegen heit. Kenntnisse.
B lch nehme vorsorglich Verbindung mit 0 Das steht im Zulassungszeugnis unter
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Nr.
Was geschieht, wenn leichtes Heizöl Ins 072 10 185 (1) d -Was geschieht, wenn bei einer Havarie
065 10185
leicht entzündbare flOsslge Stoffe In das
(1) a+d Wasser gelangt?
Wasser gelangen?
A Das Öl verbindet sich mit dem Wasser.
A Es können sich über der
B Das Heizöl sinkt auf den Boden des Wasseroberfläche Gas-/Luftgemische
Gewässers. bilden, die unter Umständen an weit
C Das Öl bildet auf dem Wasser Ölinseln entfernt liegenden Stellen gezündet
oder einen Ölfilm und kann große werden und zur Explosion führen
Mengen Wasser verunreinigen. können.
o Das Öl verbindet sich nicht mit dem B Da die ausgetretene Flüssigkeit sofort
Wasser und kann daher von der verdampft, entsteht durch die ins Wasser
Wasseroberfläche leicht wieder gelangte Flüssigkeit keine Gefahr .
abgeschöpft werden.
e Das Gefahrgut vermischt sich mit dem
066 10 185 (1) a: Wo können Sie nachlesen, welches Erste- Wasser, womit eine Gefahr ausgeschaltet
10373 Hllfe-Materlal während der Beförderung wird.
bestimmter gefährlicher Güter an Bord o Das Wasser wird vorerst verschmutzt, es
mitgeführt werden muß? reinigt sich aber wieder, indem sich die
A Im Beförderungspapier. leicht entzündbare Flüssigkeit durch
B In den schriftlichen Weisungen. Verdampfen dieser Flüssigkeit vom
Wasser löst.
C Im Zulassungszeugnis.
o In der Anlage Ades ADNR. 073 10 185 (1) d Wo soll sich die Besatzung eines
10185 (1) b Sie sind mit einem ätzenden Stoff In Gastankers bei Gasausbruch möglichst
I. aufhalten?
Berührung gekommen. Was tun Sie zuerst?
A Den Arzt rufen. A In der Wohnung.
B Die Berührungsstelle gründlich mit B Im Maschinenraum.
Wasser waschen bzw. die in den e Auf der Luvseite des Gasaustritts.
schriftlichen Weisungen angegebenen
D Auf der Leeseite des Gasaustritts.
Maßnahmen ergreifen.
C Beobachten, ob sich die Haut rötet. dann
074 10185(1)d Bel einer Havarie wird auf Ihrem Tankschiff
weiter entscheiden.
Benzol frei. Welche Maßnahmen treffen Sie?
o Die Berührungsstelle mit kühlenden A Bleib-weg-Signal auslösen, Schiff
Umschlägen behandeln.
festlegen, Schutzmaßnahmen laut
068 10185(1)b Beim Abflansehen der Fülleltung haben Sie schriftlichen Weisungen einleiten,
Dieselkraftstoff an die Arme bekommen. zuständige Behörde verständigen.
Was tun Sie?
B NotrufsteIle Koblenz (74444) verstän-
A An der Luft trocknen lassen. digen,
B Die Arme mit Wasser und Seife waschen. Arzt rufen,
C Gar nichts, denn Dieselkraftstoff ist an der nächstmöglichen Liegestelle
ungefährlich. festmachen und
und schriftliche Weisung lesen.
o Beobachten, ob sich die Haut rötet.
Wenn ja, Berührungsstelle mit kühlenden e Bleib-weg-Signal auslösen,
Umschlägen behandeln. an der nächstmöglichen Liegestelle
festmachen und
069 10185(1)b Was Ist nach einem Unfall an Deck eines Feuerwehr anfordern.
RheinSchPV / Schiffes, das gefährliche Güter befördert,
D Vor Anker gehen,
MoselSchPV / zuert zu tun, wenn bel dem Unfall durch die
Bin SchStrO Polizei benachrichtigen und
gefährlichen Güter Personenschaden
§ 8.14 Schiff verlassen.
entstanden Ist?
A Reederei benachrichtigen.
075 10185 (2) In welchen Sprachen sind die schriftlichen
B UnfallsteIle sperren.
Weisungen abgefaßt?
C Erste Hilfe leisten und ggf. einen Arzt
A In deutscher und französischer Sprache.
rufen.
B In englischer, deutscher,
D Polizei benachrichtigen.
niederländischer und französischer
070 10185(1)b Was Ist nach einem Unfall, der sich an Deck Sprache.
eines Schiffes, das giftige Stoffe befördert, e In allen Sprachen jener Länder, die
zuerst zu tun, wenn bel dem Unfall durchfahren werden.
Personenschaden entstanden Ist? D· In mindestens einer der Amtssprachen
A Verletzte aus der Gefahrenzone bringen. einer der Rheinuferstaaten.
B Ggf. Leck abdichten.
C Bleib-weg-Signal auslösen. 076 10185 (3) Wo und wie mOssen Sie die zutreffenden
o Schriftliche Weisung lesen. schriftlichen Weisungen an Bord mitführen,
wenn Sie auf Ihrem Schiff ein gefährliches
071 10 185 (1) c Wo können Sie nachlesen, welche Mittel Gut befördern?
oder Gruppen von Mitteln bei der A In meiner Wohnung, zusammen mit
Beförderung bestimmter gefährlicher Güter meinem Patent.
zur Feuerbekämpfung nl c h t verwendet
B Als Anschlag an einer allen Personen an
werden dürfen?
Bord bekanntgemachten, gut
A Im zugänglichen Stelle.
B In den schriftlichen Weisungen. e Als Aufkleber am Tank.
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077 10185 (3) Wer muß die Besatzung über den Inhalt der 082 10240 Mit wievielen zusätzlichen Feuerlöschern
schriftlichen Weisungen unterrichten? muß ein Schiff, das gefährliche GOter
A Der Reeder. befördert, ausgerüstet sein?
B Die Ladestelle des betreffenden A Mit einem bis acht zusätzlichen Feuer-
gefährlichen Gutes. lösehern. je nach Gefahrenart der
e Der Schiffsführer. beförderten gefährlichen Güter. Die
Anzahl ist in den schriftlichen Weisungen
o Der Absender. angegeben.
078 10185(3) Wem muß der Schiffsführer vom Inhalt der B Mit mindestens zwei zusätzlichen
schriftlichen Weisungen Kenntnis geben? Feuerlöschern.
A Dem Personal der Löschstelle. C Mit einem zusätzlichen Feuerlöscher, der
sich an auffallender, gut zugänglicher
B Dem Empfänger des Gefahrgutes.
Stelle im Steuerhaus befinden muß.
e Den Personen an Bord seines Schiffes. 0 Mit drei zusätzlichen Feuerlöschern, die
ODer Wasserschutzpolizei bei Betreten des gleichmäßig über den Bereich der
Schiffes. Lad ung bzw. den gesch ützten Bereich
des Sch iffes verteilt angebracht sein
079 10185(3) Sie übernehmen ein Gefahrgut, das Ihrer müssen.
Besatzung aus den bisherigen Transporten
noch nicht bekannt Ist. Wozu sind Sie 083 10261 (1) a + (2) Müssen alle Tankmotorschiffe mit einer
verpflichtet? Sprechfunkanlage für den öffentlichen
A Zur Unterrichtung der während der Fernsprechdienst ausgerüstet sein.
Beförderung an Bord befindlichen A Ja, sofern dies für das entsprechende
Personen über den Inhalt der schrift- Gefahrgut in den schriftlichen Weisungen
lichen Weisungen . vorgesch rieben ist.
B Im Zusammenhang mit der Übernahme B Nein. Es genügt, wenn Gefahrgutschiffe
des Gefahrgutes sind mir nach ADNR über eine Sprechfunkanlage mit den
keine besonderen Verpflichtungen Sprechwegen 10,13,18,20 und 22
auferlegt. verfügen.
e Als Schiffsführer steht es mir frei, meine C Nein, Tankmotorschiffe, die
Besatzung über das Gefahrgut bzw. über ausschließlich Güter der Klasse 3 (lila)
den Inhalt der schriftlichen Weisungen zu Kategorie K2 oder K3 befördern, sind von
unterrichten. Eine Verpflichtung besteht der Ausrüstung mit Sprechfunkanlagen
aber nicht, weil alle Personen an Bord, für den öffentlichen Fernsprechdienst
die mit der Handhabung des Gefahrgutes befreit.
zu tun haben, jederzeit selber in die aus-
D Ja, soweit es sich nicht um
gehändigten schriftlichen Weisungen
Tankmotorschiffe handelt, die zur
Einsicht nehmen können . Beförderung von weniger als 25 t Güter
0 Es besteht dann keine Pflicht des der Klasse 3 (lila) Kategorie K3 bestimmt
Schiffsführers zur Unterrichtung seiner sind.
Besatzung, wenn das Schiff für das zu
befördernde Gefahrgut besonders 084 10261 Muß ein Tankmotorschiff, das für die
ausgerüstet ist. (1) + (2) Beförderung von 25 t entzündbaren
flüssigen Stoffen der Klasse 3 (lila)
080 10185 (3) Mit den Beförderungspapieren haben Sie Kategorie K3 eingerichtet ist, über eine
auch die schriftlichen Weisungen erhalten. Sprechfunkanlage verfügen?
Was tuns Sie damit? A Nein, nur Schiffe, die den Bestimmungen
A Ich gebe allen Personen an Bord von der Rheinschiffahrtspolizeiverordnungl
deren Inhalt Kenntnis. Danach werden Moselschiffahrtspolizeiverordnu ngl
die schriftlichen Weisungen, solange das Bin nensch iffahrtsstraßen-Ordn ung,
Gefahrgut an Bord ist, sichtbar an einer Anlage 9, 10 oder 11 unterliegen, müssen
für alle bekanntgemachten Stelle auf dem mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstet
Schiff angeschlagen. sein.
B Ich hefte sie zu der an Bord befindlichen B Ja, wenn das Tankmotorschiff seine Fahrt
"Sammlung der schriftlichen bei unsichtigem Wetter nicht unterbricht;
Weisungen" . andernfalls könnte es jedoch nach den
e Ich bewahre sie zusammen mit dem Bestimmungen der Rheinschiffahrts-
Stauplan nach Rn 10181 (1) c in einer polizeiverordn ungl Moseischifffahrts-
besonders gekennzeichneten Mappe im pol izeiverordnungl Binnenschiffah rts-
Steuerhaus auf. straßen-Ordnung auf die Funkanlage
verzichten.
0 Ich lese sie genau durch und bewahre sie
griffbereit in meiner Wohnung auf. C Nein, für K2- und K3-Tankschiffe ist die
Sprechfunklage nicht vorgeschrieben.
081 10185(3) Wann sollten Sie vom Inhalt der schrlft- D Ja, von der Ausrüstungspflicht sind nur
lichen Weisungen Kenntnis nehmen und die Tankmotorschiffe befreit, die für die
Personen an Bord Ihres Schiffes darüber Beförderung von weniger als 25 t K3-
unterrichten? Stoffen eingerichtet sind.
A Vor dem Laden.
085 10261 Muß ein Tankmotorschiff, das für die
B Bei der ersten sich bietenden Gelegenheit
nach dem Ablegen des Schiffes von der (1) a + (2) Beförderung von weniger als 25 t
entzündbare flüssige Stoffe der Klasse 3
Ladestelle. (lila) Kategorie K3 bestimmt ist, über eine
C Sofort nach einem Unfall oder Sprechfunkanlage verfügen?
Zwischenfall.
A Ja, wenn das Tankmotorschiff seine Fahrt
VkB I Amtlicher Teil 775 Heft 22 - 1988
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andernfalls könnte es jedoch nach den 0889 10331 Ist an Bord von Schiffen, die gefährliche
Bestimmungen der Rheinschiffahrts- Güter in Versandstücken befördern, der
polizeiverordn ungl Moselschiffahrts- Einsatz von tragbaren Deckwaschpumpen,
pol izeiverordn ungl Binnenschiffah rts- die mit flüssigem Brennstoff betrieben
straßen-Ordnung auf die Funkanlage werden, erlaubt?
verzichten. A Nein.
B Nein, Tankmotorschiffe, die für die B Ja, wenn der Flammpunkt des
Beförderung von weniger als 25 t K3- Brennstoffes auf 55°C oder höher liegt.
Stoffen eingerichtet sind, brauchen nicht e Ja, aber nur dann, wenn alle
mit einer Sprechfunkanlage ausgerüstet Laderaumluken geschlossen sind.
sein.
D Ja, jedoch dann nicht, wenn die
e Nein, für K2- und K3-Tankschiffe ist die Versandstücke Güter der Klassen 1a, 1b
Sprechfunkanlage nicht vorgeschrieben. oder 1c (la oder Ic) enthalten.
0 Nein, nur Schiffe, die den Bestimmungen
der Rheinschiffah rtspolizeiverordnung I 090 10344 Dürfen auf Schiffen, die gefährliche Güter
Moselsch iffahrtspolizeiverord nungl befördern, die M a s chi ne n mit Petroleum
Binnensch iffahrtsstraßen-Ord nung, oder Benzin (Flammpunkt unter 55°C)
Anlagen 9, 10 oder 11 unterliegen, gereinigt werden?
müssen mit einer Sprechfunkanlage A Ja, sofern dabei nicht geraucht wird.
ausgerüstet sein.
S Nein.
086 10261 Ein 1200-t-Tankmotorschiff Ist gemäß e Ja, wenn mindestens 10m vom
(1) a + (2) Zulassungszeugnis ausschließlich für die Arbeitsplatz entfernt kein Feuer oder
I, Beförderung von K3-Stoffen zugelassen. offenes Licht oder andere Zündquellen
Muß dieses Schiff über eine Sprech- bestehen.
funkanlage für den öffenUichen Fern- o Nur bei auf Deck angeordneten
sprechdlenst verfügen? Maschinen, sofern diese mindestens 7 m
A Ja. von Schornsteinen entfernt aufgestellt
B Nein. sind und in diesem Umkreis auch keine
anderen Zündquellen vorhanden sind.
e Ja, jedoch nur im Verkehr zwischen
Belgien und den Niederlanden. 091 10373 Wo ist angegeben, welches Erste-Hllfe-
0 Die Ausrüstung dieses Schiffes mit einer Material bel der Beförderung bestimmter
Sprechfunkanlage für den öffentlichen gefährlicher Güter an Bord mitgeführt
Fernsprechdienst liegt im Ermessen des werden muß?
Schiffseigners. A In den schriftlichen Weisungen.
087 10261 Müssen alle Schiffe, die Güter befördern, S Im Beförderungspapier.
(1) b + (2) welche den BesUmmungen der e Im Kapitel 2, 11.Teil der Anlage Ades
Rhelnschiffahrtspolizelverordnungl ADNR.
Moselschlffahrtspollzelverordnungl o Im Zulassungszeugnis.
Blnnenschlffahrtsstraßen-Ordnung, Anlage
9, 10 oder 11 unterliegen, über eine
Sprechfunkanlage für den öffentlichen 092 gestrichen
Fernsprechdienst verfügen?
A Nein, Sprechfunkanlagen für den 093 10374(1) Auf welche Weise wird das Rauchverbot an
öffentlichen Fernsprechdienst sind nur Bord bekanntgegeben?
für Fahrgastschiffe vorgeschrieben, A Durch mündliche Anweisung des
hingegen müssen Gefahrgutschiffe über Schiffsführers an alle Personen an Bord.
eine Sprechfunkanlage mit den B Überhaupt nicht, da im ADNR geregelt.
Sprechwegen 10, 13, 18, 20 und 22
verfügen. e Durch Anordnung der örtlich zuständigen
Behörde.
B Ja, sofern dies in den schriftlichen
D Durch das Anbringen von Hinweistafeln
Weisungen für das betreffende Gefahrgut
an geeigneten Stellen an Bord.
vorgeschrieben ist.
e Ja, soweit es sich bei diesen Schiffen 094 10375 (1) Sie müssen eine Reparatur durchführen.
nicht um Schubleichter oder Welche Art von Werkzeugen dürfen Sie im
Schleppkähne handelt. Bereich der Ladung eines beladenen Typ-
0 Nein, Sprechfunkanlagen für den IV-Tankschiffes nicht verwenden?
öffentlichen Fernsprechdienst sind nur A Wenn gefährliche Güter geladen sind,
für solche Schiffe vorgeschrieben, die dürfen grundsätzlich keine Reparaturen
explosionsgefährliche Güter nach Anlage im Bereich der Ladung durchgeführt
11 der Rheinschiffahrtspolizeiverord- werden.
nungl Moselsch iffah rtspolizeiverord-
B Nichtverchromte Werkzeuge.
nungl Binnensch iffah rtsstraßen-Ord nung
befördern. e Werkzeuge, bei deren Verwendung die
Gefahr einer Funkenbildung besteht.
088 10300 Unter welchen Randnuinmem sind die D Jede Art metallener Werkzeuge.
allgemeinen BetrIebsvorschriften enthalten,
die bei der Beförderung gefährlicher Güter 095 10383; Sie stellen fest, daß die letzte Untersuchung
aller Klassen zu beachten sind? 131 383 Ihrer FeuerlÖscher über ein Jahr
A Unter Rn 10000 bis 10 099. zurückliegt. Welche der nachfolgenden
Maßnahmen treffen Sie?
B Unter Rn 10300 bis 10399.
A Ich lasse die Feuerlöscher unverzüglich
e Unter Rn 11 300 bis 11 399. prüfen oder durch solche ersetzen, deren
o Unter Rn 131 200 bis 131 299.
Heft 22 - 1988 776 VkBI Amtlicher Teil
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Nr. Nr.
B Das Überschreiten des Ablaufdatums ist 0 Ja, es besteht kein Zusammenladeverbot
bis zur Beendigung der Reise nicht für die Güter dieser Klassen.
problematisch.
C Ich warte, bis ich das nächste Mal zum 101 10402 Dürfen Güter der Klassen 2 (Id) Fund 3
Materiallager der Reederei komme. Dann (lila) zusammen im gleichen Laderaum
beschaffe ich mir andere Feuerlöscher. gestaut werden?
0 Der Fälligkeitstermin kann bis zu einem A Nein, Güter dieser beiden Klassen dürfen
halben Jahr überschritten werden. In nicht im gleichen Schiff befördert werden.
dieser Zeit kann ich meine B Nein, die Zusammenladung richtet sich
Feuerlöschgeräte ersetzen oder nach Buchstabe Ader
nachprüfen lassen. Zusammenladeverbote.
C Ja, entsprechend Buchstabe B der
096 10383; Wie oft müssen die Feuerlöschgeräte Ihres Zusammenladeverbote.
131 383 Tankschiffes untersucht werden?
o Ja, es besteht überhaupt kein
A Mindestens alle zwei Jahre. Zusammenladeverbot für diese beiden
B Mindestens alle drei Jahre. Güter.
e Mindestens einmal jährlich.
o Bei jeder Verlängerung des 102 10402 Unter welcher Randnummer finden Sie In
Zulassungszeugnisses oder, wenn kein den allgemeinen Bestimmungen des ADNR
solches erforderlich ist, des für die Beförderung gefährlicher Güter aller
Sch iffsattestes. Klassen Vorschriften hinsichtlich der
Zusammenladeverbote?
097 .. 401 Unter welchen dreisteilIgen Endzlffem der A Unter Rn 10100.
(Kap. 11) ADNR-Randnummern finden Sie Im Kapitel
1Idie zur Beförderung gewisser gefährlicher B Unter Rn 10231.
Güter zulässigen Höchstgewichte C Unter Rn 10402.
(Mengenbegrenzung)? o Unter Rn 10413.
A Unter Rn ... 211.
B Unter Rn ... 374. 103 10402; Sie haben eine Stückgutladung. Die
10414 Versandstücke sind durch Gefahrzettel
C Unter Rn ... 401.
gekennzelchnel Dürfen Sie diese
o Unter Rn ... 506. Versandstücke beliebig In einem Laderaum
stauen?
098 10402 Dürfen Güter der Klassen 6.1 (IVa) und 8 (V)
zusammen Im gleichen Laderaum gestaut A Ja.
werden? B Nein, es dürfen nur Versandstücke mit
A Ja, vorausgesetzt, daß sie in einem gleicher Gefahrkennzeichnung im selben
horizontalen seitlichen Absstand von Laderaum gestaut werden.
mindestens 3 m gestaut werden. C Beim Stauen sind allgemein die
B Nein, die Güter dieser beiden Klassen Zusammenladeverbote und Mengen-
müssen durch mindestens ein begrenzungen zu beachten. Außerdem
wasserdichtes Laderaumschott können generelle Beförderungsverbote
voneinander getrennt gestaut werden. bestehen.
e Ja, es besteht kein Zusammenladeverbot o Wenn Versandstücke mit verschiedenen
für die Güter dieser Klassen. Gefahrzetteln im selben Laderaum
gestaut werden, dann darf dies nur unter
0 Nein, die Zusammenladung richtet sich
Beachtung der für diesen Fall anzuwen-
nach Buchstabe A der Tabelle von Rn
denden besonderen Stapelvorschriften
10402.
erfolgen.
099 10402 Dürfen Güter der Klassen 1a (la) und 1c (Ic)
zusammen Im gleichen Laderaum gestaut 104 10402; Darf man Versandstücke, die verschiedene
werden? 10414 (2) c gefährlicher Güter enthalten, beliebig
A Nein. nebeneinander stauen.
B Ja, die Zusammenladung richtet sich A Ja, wenn die Gefahrzettel sichtbar
nach Buchstabe B der bleiben.
Zusammenladeverbote. B Nein, grundsätzlich nicht.
e Ja, es besteht kein Zusammenladeverbot, e Ja, wenn das Stapelverbot berücksichtigt
jedoch müssen die Stapelvorschriften wird.
beachtet werden. 0 Nur soweit dies durch die
o Ja, alle Güter der Klasse 1 (I) dürfen im Zusammenladeverbote nicht
gleichen Laderaum gestaut werden. ausgeschlossen ist.
100 10402 Dürfen Güter der Klassen 1 b (Ib) Zift. 8 und 105 u. a. 10407, Hat der Schlftsführer beim Laden und
6.2 (VI) zusammen Im gleichen Laderaum ,,407 Löschen außer den Bestimmungen des
gestaut werden?
ADNR noch zusätzliche Vorschriften zu
A Güter dieser beiden Gefahrklassen dürfen beachten? Wenn Ja,welche?
nicht mit dem gleichen Schiff befördert
A Nein, es ist alles durch das ADNR
werden.
geregelt.
B Nein, die Zusammenladung richtet sich
B Die örtlichen Vorschriften wie z. B.
nach Buchstabe Ader
Hafenordnungen.
Zusammenladeverbote.
C Lokale Vorschriften, soweit von der
C Ja, die Zusammenladung richtet sich
Strom- oder Hafenpolizei darauf
nach Buchstabe B der
hingewiesen wird.
Zusammenladeverbote.
VkBI Amtlicher Teil 777 .Heft 22 - 1988
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Nr. Nr.
D Bestimmungen von Hafenordnungen, 110 11 408 (2) Ihr Schiff wird mit explosiven Stoffen
soweit diese Bestimmungen am Hafen- beladen. Ein Gewitter zieht auf. Was tun
eingang deutlich und für die Besatzungen Sie?
der ankommenden Schiffe sichtbar ange- A Weiterarbeiten, wenn die Landanlage
schlagen sind. einen Blitzableiter hat.
106 10 411 (3) Welches der nachfolgend aufgeführten B Das Schiff sofort von der UmschlagsteIle
10181 Papiere muß der Schiffsführer bel der wegbringen.
Beförderung gefährlicher Güter vor Antritt e Die Beladung während des Gewitters
der Fahrt erstellen? unterbrechen.
A Für jedes Gefahrgut eine schriftliche D Weiterarbeiten, bis die für die
Weisung. UmschlagsteIle zuständige Hafenbehörde
B Eine Bestätigung, worin sich der die weitere Beladung verbietet.
Schiffsführer dafür verbürgt, daß die
gefährlichen Güter entsprechend den 111 11 502; Welchen Mindestabstand zu anderen
ADNR-Vorschriften geladen und gestaut RheinSchPV / Schiffen müssen solche Schiffe während
wurden. MoselSchPV / der Fahrt nach Möglichkeit halten, die mit
e Eine Aufstellung, aus welcher der BinSchStrO explosiven Stoffen und Gegenständen der
Ladeort, die Bezeichnung der Ladestelle Anlage 11 Klassen 1a (la), 1b (Ib) und 1c (Ic) beladen
sowie das Datum und die Uhrzeit des sind?
Ladens jedes einzelnen gefährlichen A 50m.
Gutes ersichtlich ist.
B 100 m.
DEin Stauplan oder ein anderes Papier,
aus dem ersichtlich ist, welche gefähr-
e 10m.
lichen Güter (Bezeichnung gemäß Beför- D 20m.
derungspapier) in den einzelnen Lade-
räumen, den festverbundenen Tanks 112 14 100 (1) Sie haben eine Partie von 40 Flaschen
oder an Deck untergebracht sind. Propangas (Rn 6131 llff. 6) übernommen
und diese ordnungsgemäß stehend an Deck
107 10411 (3) Von wem Ist der Stauplan aufzustellen, und gegen Umfallen und Sonnen-
wenn das Schiff gefährliche Güter bestrahlung geschützt gestaut. Das
verschiedener Klassen geladen hat? Bruttogewicht pro Flasche beträgt ca. 27 kg
A Vom Schiffsführer. und das Füllgewicht 13 kg. Benötigen Sie
B Vom Verlader. für die Beförderung dieser Flüssiggaspartie
ein lulassungszeugnis?
e Von irgendeinem Mitglied der
Schiffsbesatzung. A Nein, das Schiff braucht im vorliegenden
D Vom Disponenten der Reederei. Fall kein Zulassungszeugnis, weil die
Partie insgesamt keine 5000 kg wiegt.
108 10506 Darf ein gefährliches Gut von einem Schiff
auf ein anderes umgeladen werden? B Ja, Güter der Klasse 2 (Id) dürfen in allen
Fällen nur in Schiffen mit
A Nein.
entsprechendem Zulassungszeugnis
B Ja, mit Genehmigung der örtlich befördert werden.
zuständigen Behörde.
e Ja, wenn für das Schiff kein e Nein, das Schiff muß jedoch mit
Zulassungszeugnis erforderlich ist. mindestens drei zusätzlichen
Feuerlöschern ausgerüstet sein.
D Ja, wenn sowohl der Absender wie auch
der Empfänger des gefährlichen Gutes o Ja, wenn das Schiff gleichzeitig auch
ihr ausdrückliches Einverständnis dazu noch andere ADNR-Gefahrgüter
gegeben haben. befördert.
109 11 401 Ihr Fahrzeug Ist gemäß lulassungszeugnis
113 31 100 (1); Sie laden mit Ihrem Gütermotorschiff u. a.
(1) + (2) u, a, für die Beförderung von Gütem der
RheinSchPV I eine Partie von 25 t Petroleum der Klasse 3
Klassen 1a (la), 1b (Ib) und 1c (Ic)
MoselSchPV I (lila) Kategorie K2 In Versandstücken
zugelassen. Sie erhalten Order,
BinSchStrO (Stahlfässer). Müssen Sie Ihr Schiff wegen
- 20 t Nitrozellulose der Klasse 1a (la)
Anlage 9 dieser Gefahrgutbelladung mit Blaullchtl
llff.4,
Blaukegel bezeichnen?
- 5 t Momentzündschnüre der Klasse 1b (Ib)
liff.1d, A Ja, die Partie Petroleum unterliegt
-10 t Hagelraketen der Klasse 1c (Ic) aufgrund ihres Gewichtes den
liff.21 Vorschriften der Anlage B des ADNR und
ADNR-konform zu übernehmen. Dürfen Sie ist daher nach
diese Ladung unter Beachtung der Rheinschiffahrtspolizeiverordnung/
lusammenladeverbote befördem? Moselschiffahrtspolizeiverord nungl
A Ja, nach der Mengenbegrenzungstabelle Binnenschiffahrtsstraßen-Ordnung zu
für die Klassen 1a (ta), 1b (Ib) und 1c (lc) bezeichnen.
werden die zulässigen Höchstgewichte
B Nein, weil die Partie das Bruttogewicht
nicht überschritten.
von 25 t nicht übersteigt.
B Nein, das zulässige Gesamtgewicht der
drei Partien wird überschritten. e Ja, alle Schiffe, die Güter der Klasse 3
e Ja, wenn die Nitrozellulose im vordersten (lila) befördern, müssen Blaulicht!
und die Momentzündschnüre im Blaukegel führen.
hintersten Laderaum gestaut werden. D Nein, weil die Gefahrgutpartie überhaupt
D Nein, die Zusammenladung dieser Güter nicht dem Anwendungsbereich der
auf demselben Schiff ist verboten. Anlage B des ADNR unterliegt.
Heft 22 - 1988 778 VkBI Amtlicher Teil
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Nr. Nr.
114 31 100 (1) Sie befördern mit Ihrem Gütermotorschiff u, C 50t.
RheinSchPV / a. eine Partie von 30 t Leuchtpetroleum der o 5t.
MoselSchPV / Klasse 3 (lila) Kategorie K2 In
BinSchStrO Versandstücken (Stahlfässern). Müssen Sie 119 131 121 In welchen Tankschifftypen dürfen Stoffe
Anlage 9 Ihr Schiff wegen dieser Gefahrgutbelladung der Klasse 3 (lila) Kategorie KOn befördert
mit Blaulicht/Blaukegel bezeichnen? werden?
A Ja, weil die Partie das Bruttogewicht von A In den Typen I und 11.
25 t übersteigt.
B In den Typen I bis 111.
B Ja, alle Schiffe, die Güter der Klasse 3
(lila) befördern, müssen Blaulicht! C In den Typen I bis IV.
Blaukegel führen. o In den Typen I bis V.
C Nein, wegen dieser Beiladung braucht
das Schiff nicht besonders bezeichnet zu 120 131 121 In der folgenden Aufzählung wird eine
werden. Kategorie von Stoffen genannt, die nie h t In
o Nein, geschlossenen Tankschiffen befördert zu
muß nur von Tankschiffen geführt werden braucht. Um welche Kategorie der
werden. Klasse 3 (lila) handelt es sich?
A Um die Kategorie KOn.
115 41 301 Bel der Obernahme von 120 t FerrosIlIcum
B Um die Kategorie K1n.
(Klasse 6.1 [IVa] Ziff. 4) muß Ihr Schiff nach
Rn 41 260 mit einem C Um die Kategorie K1s.
Gaskonzentrationsmeßgerät ("Toxlmeter") o Um die Kategorie Kx.
ausgerüstet sein. Innerhalb welcher
Zeltabstände müssen In allen Räumen des 121 131 121 In der Tankschiffahrt wird zwischen fünf
Schiffes, die von der Besatzung betreten Tankschifftypen unterschieden. Unter
werden, die Gaskonzentrationen gemessen welcher Randnummer sind die /Jeweiligen
werden? Gefahrgutkategorlen genannt, die Im
A Mindestens einmal täglich. einzelnen von diesen Schiffstypen befördert
B Das liegt im Ermessen des Schiffsführers, werden dürfen?
jedoch muß unmittelbar nach dem Laden A Unter Rn 10402.
und vor dem Löschen gemessen werden. B Unter Rn 14121.
C Mindestens einmal in acht Stunden. C Unter Rn 51 414.
o Die Zeitabstände sind nicht starr o Unter Rn 131 121.
festgelegt, es muß jedoch gemessen
werden, sobald ein unangenehmer
122 ZKR-Resolution Muß ein "geschlossenes"Tankschlff, das
Geruch festgestellt wird.
1982-11-33+ 34 bestimmte gefährliche Güter befördert, mit
116 61 100; Dürfen Sie bei der Beförderung (131 121) einer Radaranlage ausgerüstet sein?
10172 ekelerregender oder A Ja, alle Tankschiffe des "geschlossenen
ansteckungsgefährlicher ·Stoffe der Klasse Typs" (Typen I, 11und 111)müssen mit
6.2 (VI) Fahrgäste an Bord mitnehmen? Radargeräten ausgerüstet sein.
A Nein, grundsätzlich nicht. B Radaranlagen sind nur bei Schiffen mit
8 Ja, vorausgesetzt, daß die Gefahrgüter Einmannsteuerhäusern im Sinne von
unter Deck gestaut und die Luken Kapitel 9 der
geschlossen sind. Rheinsch iffsuntersuchu ngsordnung
zwingend vorgeschrieben.
C Ja, aufgrund der für diese Stoffe
geltenden Bestimmungen der C Ja, auf Typ-I-Tankschiffen beim
Sondervorschriften von Kapitel 11, Transport von unter Druck verflüssigtem
unterliegt das Schiff in diesem Fall den oder tiefgekühltem, flüssigen Ammoniak.
Bestimmungen von Rn 10 172 nicht. o Der Einbau und die Verwendung eines
o Ja, sofern eine Sondergenehmigung Radargerätes liegt in jedem Fall im
einer zuständige Behörde vorliegt. Ermessen des Schiffseigners und wird
vom Gesetzgeber nicht zwingend
117 61 100; Neben 800 t Baumstämmen umfaßt Ihre vorgeschrieben
10374 Ladung 10 t frische Häute der Klasse 6.2
(VI) Ziff. 2. Darf an Deck Ihres Schiffes 123 131 181, Wer gilt als Absender leerer ungerelnlgter
geraucht werden. 151 181 Tanks von Tankschiffen?
A Ja, vorausgesetzt, daß die Häute im Schiff A Der Eigentümer der letzten .Lad ung .
gestaut und die Luken geschlossen sind.
B Der Schiffsführer.
B Nur im Einverständnis mit dem
C Der künftige Absender einer neuen
Schiffsführer.
Ladung.
C Nein, bei dieser Ladung ist das
Rauchverbot grundsätzlich gegeben.
o Die Reederei
o Ja, Schiffe, die Güter der Klasse 6.2 (VI) 124 131 200 Unter welchen Randnummem sind die
befördern, unterliegen hinsichtlich des
SondervorschrIften bezüglich Bau,
Rauchverbots nicht der Anlage 8 des
Einrichtung und Ausrüstung der
ADNR.
Tankschiffe enthalten, die bel der
Beförderung gefährlicher Güter der Klassen
2 (Id) und 3 (lila) zu beachten sind?
118 71 401 Welches Ist die auf einem Schiff größte zur
Beförderung zugelassene Menge A Unter Rn 10 200 bis 10299.
organischer Peroxide (Klasse 5.2 [VII])? B Unter Rn 10 400 bis 10499.
A 300t. C Unter Rn 131 200 bis 131 299.
B 100t. o Unter Rn 131 400 bis 131 499.
VkB I Amtlicher Teil 779 Heft 22 - 1988
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Nr. Nr.
125 131 210(1) Auf einem Tankschiff befinden sich auf SB anzeigt, daß der höchstzulässige
und BB In den Gangborden zwischen Füllungsgrad eines Tanks bald erreicht
Wohnung und Bereich der Ladung Jeeine ist.
senkrechte, 50 cm hohe, klappbare B Ein Gerät, das den momentanen
Schutzwand (Gassperre). Was Ist In diesem Füllstand des betreffenden Tanks
Zusammenhang beim Laden, Löschen und anzeigt.
Entgasen zu beachten? e Ein Gerät, das anzeigt, daß der
A Die Gassperren müssen während des Brennstofftank für die Antriebsmaschine
Ladens, Lösehens und Entgasens bald leer wird.
geschlossen (aufgeklappt) sein, damit 0 Ein Gerät, das vor zu hohem Druck in den
Gase, die schwerer als Luft sind, nicht in Ladetanks warnt.
den Wohnbereich gelangen können.
S Das Schließen der Gassperren ist 131 131 221 (3) Bel welchem Füllungsgrad muß ein Niveau-
während des Ladens, Lösehens und Warngerät auf einem Typ-V- Tankschiff
Entgasens nicht nötig, jedoch während spätestens ansprechen?
der Fahrt. A Bei 86 % Füllung des Tanks (einschI. des
e Die Gassperren müssen während des Ausdehnungsschachtes).
Ladens, Lösehens und Entgasens bei
B Bei 90 % Füllung des (einschI. des
wenig Wind oder Windstille geschlossen
Ausdehnungsschachtes).
sein.
D Die Gassperren müssen dann
e Bei 92 % Füllung des Tanks (einschI. des
Ausdehnungsschachtes).
geschlossen werden, wenn während des
o Bei 97 % Füllung des Tanks (ohne
r: Ladens oder Lösehens der Wind aus der
Richtung des Ladebereichs zur Wohnung
hin weht.
132 131 223 (1) Welcher Tankschifftyp muß mit einem
126 131 211 Welches der folgenden Merkmale Ist typisch Druck von 0,65 bar geprüft werden?
für ein Typ-I- Tankschiff? A Typ 11.
A keine Gaspendelleitung. B Typ 111.
B Die Tanks sind als Druckbehälter e Typ IV.
ausgebildet. o TypV.
e Zusätzliche Kofferdämme.
o Tanks, die durch die Außenhaut und das 133 gestrichen
Deck gebildet werden.
134 131 260, Wie stellt man an Bord fest, ob von der
127 131 212 131 301 (4) Ladung herrührende giftige Gase In
An welchen der nachfolgend aufgeführten
(1), (2) + (3) Stellen befinden sich auf einem Tankschiff gefährlicher Konzentration frei geworden
Flammendurchschlagsicherungen? sind?
u
A In den Lüftungsöffnungen der A Mit einem "Explosimeter •
Kofferdämme. B Mit einem "Toximeter".
B In der Entlüftungsöffnung des e Mit einem Sauerstoffmeßgerät.
Sch mierölbu nkers. o Mit irgendeinem Gasspürgerät.
e In den Lüftungsöffnungen des
Maschinenraumes. 135 131 260, Wie muß die Meßgenaulgkelt der
131 383 (5) Gaskonzentrationsmeßgeräte für brennbare
D In den Wohnraumlüftern.
Gase ("Exploslmeter") geprüft werden?
128 131 212 Welche Aufgabe hat eine A Innerhalb der sich durch den Betrieb
(1), (2) + (3) Flammendurchschlagsicherung? ergebenden Zeitabstände durch die
r- A Sie soll das Hineinschlagen einer Flamme
in einen zu schützenden Raum (z. B.
Besatzung.
B Die Meßgenauigkeit der Geräte muß
Tank, Kofferdamm) verhindern. jährlich durch eine Service-Stelle des
B Sie soll den Strömungswiderstand in den Herstellerwerkes geprüft und das
Rohrleitungen erhöhen. Ergebnis in einem Kontrollbruch
eingetragen werden.
e Sie soll Schmutzteile zurückhalten.
o Sie soll das Austreten explosibler Dämpfe
e Das Gerät muß vor jedem Gebrauch
entsprechend seiner Betriebsanweisung
in die Atmosphäre verhindern.
auf Meßgenauigkeit geprüft werden.
129 131 221 (1) a, Was Ist unter einer 97%-Marke zu 0 Über die Prüfung der Meßgenauigkeit von
131 421 verstehen? Explosimetern bestehen keine
A Die Niveaumarke im Tank eines gesetzlichen Bestimmungen, die Geräte
Tankschiffes, die den höchstzulässigen sollten jedoch mindestens einmal jährlich
Füllungsgrad anzeigt. auf ihre Funktionstüchtigkeit hin geprüft
werden. Dies kann durch die Besatzung
BEine Innenmarkierung in Kofferdämmen.
geschehen.
C Die ei'ngestellte Füllhöhe für das
Ansprechen des Niveau-V'Jarngerätes. 136 131 301 (1) Innerhalb welcher Zeltabstände müssen die
DEine Kontrollmarkierung, die leeren Kofferdämme eines Tankschiffes
auschließlich bei Schiffen mit geprüft werden, um festzustellen, ob das
geschlossenem System vorgeschrieben SChott dicht Ist?
ist.
A Nach dem Laden.
130 131 221 Was Ist ein Nlveau-Warngerät nach ADNR? B Wöchentlich mindestens dreimal.
(1) c + (3) A Ein Gerät, das beim Laden durch C Jeweils morgens und abends.
akustische und optische Warnung o Einmal täglich.
Heft 22 - 1988 780 VkBI Amtlicher Teil
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Nr. Nr.
137 131 301 (4) Wann bzw. wozu Ist der Zugang zu den D Ja, die diesbezüglichen Vorschriften von
Tanks und Kofferdämmen von Tankschiffen Rn 10 375 gelten nicht auf Typ-
gestattet? V-Tankschiffen, mit Ausnahme der Güter
A Der Zugang ist unter Beachtung von der Klasse V, Ziffer 21a) bis d) und 35.
bestimmten Sicherheitsvorkehrungen für
die Durchführung von Kontroll- und 142 131 374 Darf Im Bereich der Ladung an Deck eines
Reinigungsarbeiten gestattet. sich In Fahrt befindlichen Typ-
B Der Zugang ist generell verboten. V-Tankschiffes, das 1000 t Heizöl schwer
e Der Zugang ist nur während der Fahrt zu (Klasse 3 [lila] Kategorie K3) geladen hat,
Kontrollzwecken gestattet. geraucht werden?
D Der Zugang ist nur an besonders A Ja, auf Typ-V- Tankschiffen ist das
ausgewiesenen Liegestellen zu Rauchen nur in den Tanks, den
Kontrollzwecken gestattet. Laderäumen, den Kofferdämmen und den
Pumpenräumen verboten.
138 131 320 Wozu dürfen die Kofferdämme eines B Auf Typ-V- Tankschiffen ist das Rauchen
Tankschiffes benutzt werden? nur außerhalb des Bereichs der Ladung
AAls Stauraum . gestattet.
B Als zusätzlicher Laderaum für nicht e Nein, an Deck von Tankschiffen ist das
gefährliche Güter . Rauchen generell verboten .
e Für die Zwecke, für die er nach Kapitel 11I D Grundsätzlich besteht auf dem ganzen
ADNR ausgestattet ist, sowie für die Schiff Rauchverbot. Es gilt jedoch nicht in
Aufnahme von Ballastwasser beim leeren den Wohnungen und im Steuerhaus,
Schiff. sofern die Öffnungen geschlossen sind.
D Als Tank für die vorübergehende
Lagerung von Ladungsresten. 143 131 374; Darf an Deck eines sich In Fahrt
10374 befindlichen Typ-IV- Tankschiffes, das
139 131 320, Was Ist nach ADNR zu tun, wenn festgestellt 1000 t Heizöl schwer (Klasse 3 [lIa]
131 420 wird, daß Ladung durch ein undichtes Kategorie K3) geladen hat, geraucht
Schott In einen Kofferdamm eindringt? werden?
A Der Kofferdamm ist sofort mit Wasser zu A Ja, denn es braucht auf Grund des
füllen geladenen Gutes kein Blaulicht!
B Die eingedrungenen Blaukegel zu führen.
Ladungsbestandteile sind durch B Ja, aber nur außerhalb des Bereichs der
geeignete Mittel aufzusaugen und im Ladung.
Restetank zu deponieren. e Nein, an Deck von Typ-lV-Tankschiffen ist
e Der Inhalt des an den Kofferdamm das Rauchen verboten.
angrenzenden Tanks ist unverzüglich in D Ja, sofern das Rauchverbot nicht mit
andere Ladetanks des Schiffes Hinweistafeln nach § 3.44 der
umzupumpen. Rheinsch iffah rtspolizeiverordnungl
D Der Schiffseigner ist sofort über den Moselschiffahrtspolizeiverordnungl
Vorfall zu benachrichtigen. Seine Binnenschiffahrtsstraßen-Ordnung
Anweisungen sind auf jeden Fall zu angezeigt ist.
befolgen.
144 131 383 (1) Innerhalb welcher Zeltabstinde müssen auf
140 131 354 (1) Dürfen Sie auf Deck eines Typ-Ill- einem Typ-III- Tankschiff die
Tankschiffes eine tragbare, Feuerlöschgeräte untersucht werden?
explosionsgeschützte Kabellampe
verwenden? A Alle fünf Jahre, jeweils bei der
Verlängerung des Zulassungszeugnisses.
A Ja, sofern diese einem Typ "bescheinigte
Sicherheit" entspricht. B Mindestens einmal jährlich.
B Ja, jedoch nur außerhalb des Bereichs e Alle drei Jahre.
der Ladung. D Die Kontrolle wird dem Ermessen des
e Nein. Schiffsführers überlassen, sie sollte
jedoch nach Möglichkeit mindestens alle
D Ja , jedoch nicht während des Ladens, zwei Jahre erfolgen.
Löschens und Entgasens.
141 131 375; Ist es auf einem Typ-V- Tankschiff gestattet, 145 131 383 (2) Innerhalb welcher Zeltabstände müssen die
10375 Im Bereich der Ladung Gegenstände zu für das Laden und Löschen benutzten
gebrauchen, bei deren Verwendung die Schläuche von Tankschiffen geprüft
Gefahr einer FunkenbIldung besteht? werden?
A Nein, die Verwendung funkenbildender A Jährlich einmal.
Gegenstände ist auf allen Tankschiffen B Alle fünf Jahre, jeweils bei der
verboten.
Verlängerung des Zulassungszeugnisses.
8 Ja, aber es darf nur
nachgewiesenermaßen funkenarmes e Die Schlauchkupplungen sind jährlich auf
Werkzeug verwendet werden. Die Dichtheit, die Schläuche selber alle zwei
Verwendung anderer Gegenstände, Jahre auf Zustand und Dichtheit zu
durch welche die Gefahr einer prüfen .
Funkenbildung entsteht, ist nicht D Die erstmalige Prüfung ist nach
gestattet. fünf jährigem Gebrauch der Schläuche
C Nein, mit Ausnahme der Verwendung von vorzunehmen, nachher sind sie alle zwei
Stahltrossen. Jahre zu prüfen.