VkBl Nr. 5 2000

Verkehrsblatt Nr. 5 2000

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Amtsblatt des Bundesministeriums für Verkehr , Bau- und Wohnungswesen
                der Bundesrepublik Deutschland (VkBl.)


                                               I N H A LT S V E R Z E I C H N I S



54. Jahrgang                         Ausgegeben zu Bonn am 15. März 2000                                                          Heft 5

Amtlicher Teil
Nr.    Datum                 VkBl. 2000                        Seite   Nr.   Datum                  VkBl. 2000                         Seite

Allgemeine Angelegenheit                                                Seeschiffahrt
36     28.12.1999 Anweisung (Allgemeinverfügung) des Ei-                40   22.02.2000 Richtlinie zur Durchführung von Schiffss-
       senbahn-Bundesamtes zu mechanisch betätigten                          sicherungslehrgängen zur Fortbildung für Schiffsfüh-
       Zwangsbelüftungsventilen an Tanks von Eisenbahn-                      rungspersonal der deutschen Handelsschiffahrt beim
       kesselwagen                                              70           Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie, Son-
                                                                             derstelle für Schiffssicherung in Neustadt/Holstein vom
Eisenbahn                                                                    18. Februar 2000                                             75
37     28.02.2000 Bekanntmachung der Einstellung der Plan-
                                                                        Straßenbau
       feststellungsverfahren für den Neubau der Magnet-
       schwebebahnstrecke von Berlin nach Hamburg über                  41   04.02.2000 Allgemeines Rundschreiben Straßenbau
       Schwerin Planungsabschnitte H 10, H 11, H 12, G 21,                   Nr. 4/2000
       G 22, G 23, E 31, E 32, E 41, E 42, E 43, C 51, C 52,                 Sachgebiet 16.3: Bauvertragsrecht und Verdingungs-
       C 61, C 62, C 71, C 72, C 80, B 81, B 82                 71                            wesen; Anwendung der Vergabe-
                                                                                              bestimmungen                                76
38     16.02.2000 Bekanntmachung von Genehmigungen
       nach § 11 Abs. 2 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG)               42   22.02.2000 Allgemeines Rundschreiben Straßenbau
       vom 27. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2378; 1994 I S. 2439),              Nr. 6/2000
       zuletzt geändert durch Artikel 2 Abs. 5 des Gesetzes                  Sachgebiet 02.2: Planung und Entwurf; Entwurfsricht-
       vom 26. August 1998 (BGBl. I S. 2521) zur dauernden                                    linien;
       Einstellung des Betriebes von Strecken der DB Netz AG 71                               05.2: Brücken und Ingenieurbau;
                                                                                              Grundlagen                                  77
Straßenverkehr
                                                                        Personalnachrichten
39     22.02.2000 Veröffentlichung der Fundstellen von Ein-
       zelrichtlinien im Amtsblatt der Europäischen Gemein-             43   Stellenausschreibung                                         90
       schaften                                                 71




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Heft 5 - 2000                                                           70                                           VkBI. Amtlicher Teil




-
Nr. 36
         -                          --
                Anweisung (Allgemeinverfügung)
                des Eisenbahn-Bundesamtes
                zu mechanisch betätigten Zwangs-
                                                                             5. Alle betroffenen Kesselwagen müssen bis spätestens
                                                                                31. Dezember 2001 umgerüstet sein. Nach Ablauf
                                                                                dieser Frist ist der Betrieb von nicht umgerüsteten
                                                                                Kesselwagen auf dem Netz der Eisenbahnen des
                                                                                Bundes nicht mehr zulässig.
                                                                             6. Alle in Deutschland ansässigen und von der Umrüs-
                belüftungsventilen an Tanks                                     tung betroffenen Kesselwageneinsteller müssen dem
                                                                                Eisenbahn-Bundesamt den Fortschritt der Umrüs-
                von Eisenbahnkesselwagen
                                                                                tungsaktion jeweils mit Angabe der Stückzahl zum 30.
Das Eisenbahn-Bundesamt als in Deutschland zuständi-                            Juni und zum 31. Dezember eines jeden Jahres an-
ge Behörde gemäß                                                                zeigen. Der Abschluß ist zum 31. Dezember 2001 zu
                                                                                bestätigen.
•   § 5 des Gefahrgutbeförderungsgesetzes in der Fas-
    sung der Bekanntmachung vom 29. September 1998                              Gründe für diese Anweisung (Allgemeinverfügung)
    (BGBI. I S. 3114);
                                                                             Bei mehreren Eisenbahnunfällen hat sich ergeben, daß
•   § 6 der Gefahrgutverordnung Eisenbahn (GGVE)in der                       die mechanisch betätigten Zw.angsbelüftungsventile an
    Fassung der Bekanntmachung der Neufassung vom                            Mineralölkesselwagen ein kritisches Verhalten gezeigt ha-
    22. Dezember 1998 (BGBI. I S. 3909)                                      ben und als Folge sich die Unfallschäden - insbesondere
gibt zur Gewährleistung der Sicherheit des Eisenbahn-                        beim Transport von entzündbaren Stoffen der Klasse 3
verkehrs für den Bereich der Eisenbahnen des Bundes                          mit einem Flammpunkt unter 23 "C (z. B. Benzin) - dras-
folgende Anweisung bekannt:                                                  tisch vergrößert haben.
1. Mechanisch betätigte Zwangsbelüftungsventile - aus-                       Durch die aufgrund des Umkippens der Wagen aufgetre-
   genommen die in Ziffer 2. genannten - und erforderli-                     tene Tankverformung wurden die Zwangsbelüftungsven-
   chenfalls die mit ihnen verbundenen Bodenventile                          tile geöffnet; infolge dessen trat auch Ladegut aus den
   sind so umzurüsten, daß die Ventile auch bei Verfor-                      Wagen aus, die keine Perforation der Tankwände aufwie-
   mungen des Tanks dicht bleiben.                                           sen. Da bei einem Unfallgeschehen ausreichend Zünd-
                                                                             quellen vorhanden sind, hat sich in diesen Fällen das aus
    Für die Umrüstung sind vom Eisenbahn-Bundesamt
                                                                             dem Zwangsbelüftungsventil ausströmende Ladegut ent-
    zugelassene technische Lösungen zu verwenden.
                                                                             zündet, was dazu führte, daß erhebliche Brände entstan-
2. Zwangsbelüftungsventile von Tanks mit Gaspendel-                          den und gefährliche Situationen von der Feuerwehr zu
   systemen müssen nicht umgerüstet werden, wenn die                         bewältigen waren.
   Gaspendeleinrichtung so konstruiert ist, daß bei ge-                       Nach den Vorschriften in Anhang XI Abs. 1.3.1 des RIO
   öffnetem Zwangsbelüftungsventil kein Ladegut nach                          muß die Dichtheit der Bedienungsausrüstung jedoch
   außen gelangen kann und die außen am Tank verlau-                          auch beim Umkippen des Kesselwagens gewährleistet
   fenden Verstärkungsprofile als Gaspendelleitung ge-                        sein. Insofern ist das Schutzziel eindeutig im Regelwerk
   nutzt werden. Die Verbindung vom Verstärkungsprofil                       vorgegeben.
   zum im Tanksohlenbereich angebrachten Verteilerrohr                        Die Umrüstung der betroffenen Kesselwagen ist aus si-
   des Gaspendelsystems darf nur innerhalb der verlän-                        cherheitstechnischen Gründen und zur Einhaltung des im
   gerten Satlelleisten/Sattelseitenbleche bestehen, da-
                                                                              RIO vorgegebenen Schutzziels erforderlich.
   mit diese bei einem Unfall nicht abgerissen werden
   kann.                                                                      Auf die Umrüstung von Kesselwagen mit Gaspendelsys-
                                                                              temen unter Nutzung der Verstärkungsprofile kann ver-
    Von der vorgenannten Freistellung ausgenommen                             zichtet werden, da die Verstärkungsprofile beim Umkip-
    sind Gaspendelsysteme, deren Gaspendelleitungen                           pen des Kesselwagens einen ausreichenden Schutz -
    außen am Tank angebracht und als Rohrleitungen                            auch beim Versagen der Zwangsbelüftungsventile - ge-
    ausgeführt sind.
                                                                              währleisten. Dies ist bei außen am Tank befestigten Rohr-
3. Neben den für die Umrüstung bereits zugelassenen                           leitungen nicht gewährleistet, da diese nur punktuell am
   Produkten können auch andere technische Lösungen                           Tank angebracht sind und bei weitem nicht die Wider-
   eingesetzt werden, wenn sie von einem amtlichen                            standsfähigkeit von Verstärkungsprofilen aufweisen.
   oder amtlich anerkannten Sachverständigen (§ 6 Nr.                         Die Anweisung berücksichtigt auch die Beschlüsse der
   7 der GGVE)geprüft und vom Eisenbahn-Bundesamt                            35. Tagung des RID-Fachausschusses (Bonn, 10. bis 12.
   zugelassen sind.                                                           März 1999), siehe auch Absatz 37 ff. des Berichts. Außer-
4. Die Umrüstung ist im Zuge von Prüfungen gemäß An-                         dem berücksichtigt sie den in dieser Sitzung vorgebrach-
   hang XI Abschnitt 1.5 des RID durchzuführen. Jeder                        ten Vorbehalt Deutschlands, siehe auch Anlage 3 des Be-
   Aufentha\t e\nes Kesselwagens in einer Werkstatt, der                      richts.
    mit einer Reinigung des Tanks verbunden ist, ist eben-                    Die Bekanntmachung vom 7. August 1998 (VkBI. S. 862)
   falls zu einer sofortigen UmrüstLing zu nutzen. Die                       wird aufgehoben.
   ordnungsgemäße Funktion ist nach dem Einbau für                            Bonn, den 28. Dezember 1999
   jeden Kesselwagen durch den zuständigen Sachver-
                                                                                                               Eisenbahn-Bundesamt
   ständigen zu bescheinigen und im Tankarten- bzw.
                                                                                                                    Schweinsberg
   Tankdatenblatt aufzunehmen.                                               (VkBI. 2000 S. 70)



                                                    Auszug aus
                                                      Auszug   dem
                                                             aus   Verkehrsblatt
                                                                 dem             Amtlicher
                                                                     Verkehrsblatt         Teil
                                                                                   Amtlicher Teil
    jeden Kesselwagen durch den zuständigen Sachver-
                                                                                                               Eisenbahn-Bundesamt
    ständigen zu bescheinigen und im Tankarten- bzw.
    T-:::lnlu'04-:::l+onhlt::ll++   .f71InohrY\on                            1\ I.,nl   "nnn   CO' 7n\
                                                                                                                  Schweinsberg
2

VkBI. Amtlicher Teil                                      71                                                                   Heft 5 - 2000

                                                               das Magnetschwebebahnprojekt Berlin - Hamburg über
                                                               Schwerin die Planfeststellungsanträge aller Planungsab-
                                                               schnitte per 17. 2. 2000 zurückgezogen.
Nr. 37     Bekanntmachung der Einstellung der                  Gemäß § 69 Abs. 3 VwVfG werden die Pianfeststellungs-
           Planfeststellungsverfahren für den                  verfahren eingestellt. Die nach § 4 Abs. 1 MBPIG mit Be-
           Neubau der Magnetschwebebahn-                       ginn der Auslegung der Pläne eingetretene Verände-
           strecke von Berlin nach Hamburg                     rungssperre ist aufgehoben.
           über Schwerin                                       Schwerin, den 28. Februar 2000
           Planungsabschnitte H 10, H 11, H 12,                                             Eisenbahn-Bundesamt
           G 21, G 22, G 23, E 31, E 32, E 41,                                           Projekt Magnetschwebebahn
           E 42, E 43, C 51, C 52, C 61, C 62,                                                    Im Auftrag
           C 71, C 72, C 80, B 81, B 82                                                            Joachim

Auf der Basis der Grundsatzvereinbarung von Bund,
Deutsche Bahn AG (OBAG)und des Industriekonsortiums
                                                               (VkBI. 2000 S. 71)
vom 5. 2. 2000 haben die Verfahrensbevollmächtigten für



Nr. 38     Bekanntmachung von Genehmigungen nach § 11 Abs. 2 Allgemeines Eisenbahngesetz
           (AEG) vom 27. Dezember 1993 (BGBI. I S. 2378, 2398; 19941 S. 2439), zuletzt geändert
           durch Artikel 2 Abs. 5 des Gesetzes vom 26. August 1998 (BGBI. I S. 2521) zur dauern-
           den Einstellung des Betriebes von Strecken der OB Netz AG
Das Eisenbahn-Bundesamt hat der OB Netz AG folgende, gemäß § 11 Abs. 1 AEG beantragte Genehmigungen zur
dauernden Einstellung des Betriebes nach § 11 Abs. 2 AEG erteilt:

                   Strecke                      genehmigt
                                                                        Geschäftszeichen                      Bundesland
                  von - bis                        am
 Diez (ausseht) - Kettenbach (einseht.)        02.02.2000                 11.11 Rbsi/350                          Hessen
 Vaeha (ausschl.) - Unterbreizbaeh
 (einschi.)                                    04.02.2000                 11.11 Rbsi/352                       Thüringen
 Limbaeh (Sachs) (ausseht) -
 Oberfrohna (einseht)                          14.02.2000                 11.11 Rbsi/353                         Sachsen
 Wiesau (Oberpf) (ausschi.) -
 Mitterteich (einschl.)                        31.01.2000                 11.11 Rbsi/354                              Bayern

Bonn, den 16. Februar 2000
                                                                                                        Eisenbahn-Bundesamt
                                                                                                              Im Auftrag
                                                                                                               Schwarz
(VkBI. 2000 S. 71)




Nr.39      Veröffentlichung der FundsteIlen von Einzelrichtlinien im Amtsblatt
           der Europäischen Gemeinschaften
                                                                                               Bonn, den 22. Februar 2000
                                                                                              S 33/37.15.00

Nachstehend gebe ich im Anschluss an die Verlautbarung vom 12. August 1999 (VkBI. 1999 S. 616) die überarbeitete
L\ste der E\nze\richtUnienzu den EWG-Betriebserlaubnisrichtlinien gemäß § 19 Abs. 1 Satz 3 und § 30 Abs, 4 Satz 2
StVZO bekannt.
                                                                                        Bundesministerium für Verkehr,
                                                                                          Bau- und Wohnungswesen
                                                                                                 Im Auftrag
                                                                                               Dr. Borkenstein




                              Auszug
                               Auszugaus
                                      ausdem
                                          demVerkehrsblatt
                                              VerkehrsblattAmtlicher
                                                            AmtlicherTeil
                                                                      Teil                 L.lUU   -   UIIU   V VVI   11 IUI             I


                                                                                                          Im Auftrag
                                                                                                        Dr. Borkenstein
3

Heft 5 - 2000                                                    72                                              VkBI. Amtlicher Teil

                           Liste der Einzelrichtlinien zu den EWG-Betriebserlaubnisrichtlinien
                                  gern. § 19 Abs. 1 Satz 3 und § 30 Abs. 4 Satz 2 StVZO

    1.) Einzelrichtlinien zur Rahmenrichtlinie 70/156/EWG für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger )ABI. EG Nr. L 42
              .23.02.1970), zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/91 lEG I ABI. EG L 11 vom 16.01.1999, S. 25) und Be-
        richtigung (AbI. EG L 291 vom 13.11.1999, S. 39), gemäß Anhang IV,Teil I


    Genehmigungsgegenstand        Grund-       Veröffentlicht im ABI. EG     zuletzt geändert durch       Veröffentlicht im ABI. EG Nr.
                                  richtlinie   Nr.                           Richtlinie

    1.   Geräuschpegel            70/157/EWG   L 42 vom 23.02 .1970, S. 16   1999/101/EG vom 15.12.1996   L 334 vom 28.12.1999, S. 41
    2.   Emissionen               70/220/EWG   L 76 vom 06.04.1970, S. 1     1999/102/EWG v. 15.12.1999   L 334 vom 28.12.1999, S. 43
    3.   Kraftstoffbehälter /
         Unterfahrschutz          70/221/EWG   L 76 vom 06.04.1970, S. 23    97/19/EG vom 18.04.1997      L 125 vom 16.05.1997, S. 1
    4.   Anbringung hinteres      70/222/EWG   L 76 vom 06.04.1970, S. 25    Änderung 1)                  L 73 vom 27.03.1972, S. 116
         Kennzeichen

    5.   Lenkanlagen              70/311/EWG   L 133 vom 18.06.1970, S. 10   1999n/EG vom 26.01.1999      L 40 vom 13.02.1999, S. 36
    6.   Türverriegelungen und    70/387/EWG   L 176 vom 10.08.1970, S. 5    98/90/EG vom 30.11.1998      L 337 vom 12.12.1998, S. 29
         -scharniere

    7.   Schallzeichen            70/388/EWG   L 176 vom 10.08.1970, S. 12   87/354/EWG vom 25.06.1987    L 192 vom 11.07.1987, S. 43
                                                                             Änderung 2)                  L 1 vom 03.01.1994, S. 1/266

    8.   Rückspiegel              71/127/EWG   L 68 vom 22.03.1971, S. 1     88/321/EWG vom 16.05.1988    L 147 vom 14.06.1988, S. 77
                                                                             Änderung 21                  L 1 vom 03.01 .1994, S. 1/266

    9.   Bremsanlagen             71/320/EWG   L 202 vom 06.09.1971, S. 37   98/12/EG vom 27.01.1998      L 81 vom 18.03.1998, S. 1

    10. Funkentstärung            72/245/EWG   L 152 vom 06.07.1972, S. 15   95/54/EG vom 31.10.1995      L 266 vom 08.11.1995, S. 1

    11. Emissionen von Diesel-    72/306/EWG   L 190 vom 20.08.1972, S. 1    97/20/EG vom 18.04.1997      L 125 vom 16.05.1997, S. 21
        motoren

    12. Innenausstattung          74/60/EWG    L 38 vom 11.02.1974, S. 2     78/632/EWG vom 19.05.1978    L 206 vom 29.07.1978, S. 26

    13. Sicherungseinrichtung     74/61/EWG    L 38 vom 11.02.1974, S. 22    95/56/EG vom 08.11.1995      L 286 vom 29.11.1995, S. 1

    14. Lenkanlage bei Unfall-    74/297/EWG   L 165 vom 20.06.1974, S. 16   91/662/EWG vom 06.12.1991    L 366 vom 31.12.1991, S. 1
        stößen                                                               Berichtigung                 L 172 vom 27.6.1992, S. 86

    15. Sitzfestigkeit            74/408/EWG   L 221 vom 12.08.1974, S. 1    96/37/EG vom 17.06.1996      L 186 vom 25.07.1996, S. 28
                                                                             Berichtigung                 L 221 vom 31.08.1996. S. 71

    16. Außenkanten               74/483/EWG   L 256 vom 02.10.1974, S. 4    87/354/EWG vom 25.06.1987    L 192 vom 11.07.1987, S. 43
                                                                             Änderung 2)                  L 1 vom 03.01.1994, S. 1/267

    17. Rückwärtsgang und         75/443/EWG   L 196 vom 26.07.1975. S. 1    97/39/EG vom 24.06.1997      L 177 vom 05.07.1997, S. 15
        Geschwindigkeitsmesser

    18. Fabrikschild              76/114/EWG   L 24 vom 30.01 .1976, S. 1    87/354/EWG vom 25.06.1987    L 192 v. 11.07.1987, S. 43

    19. Gurtverankerungen         76/115/EWG   L 24 vom 30.01.1976, S. 6     96/38/EG vom 17.06.1996      L 187 vom 26.07.1996, S. 95
                                                                             Berichtigung                 L 76 vom 18.03.1997, S. 35

    20. Beleuchtungs-             76/756/EWG   L 262 vom 27.09.1976, S. 1    97/28/EG vom 11.06.1997      L 171 vom 30.06.1997, S. 1
        einrichtungen                                                        Techn. Vorschriften          L 203 vom 30.07.1997, S. 1

    21. Rückstrahler              76/757/EWG   L 262 vom 27.09.1976, S. 32   97/29/EG vom 11.06.1997      L 171 vom 30.06.1997, S. 11
                                                                             Techn. Vorschriften          L 203 vom 30.07.1997, S. 39
    22. Schluß-/Bremsleuchten     76/758/EWG   L 262 vom 27.09.1976, S. 54   97/30/EG vom 11.06.1997      L 171 vom 30.06.1997, S. 25
        usw.                                                                 Techn. Vorschriften          L 203 vom 30.07.1997,
                                                                                                          S.55, 63; 67

    23. Fahrtrichtungsanzeiger    76/759/EWG   L 262 vom 27.09.1976. S. 71   1999/15/EG vom 16.03.1999    L 97 vom 12.04.1999, S. 14
    24. Kennzeichenbeleuchtung    76/760/EWG   L 262 vom 27.09.1976, S. 85   97/31/EG vom 18.03.1999      L 171 vom 30.06.1997, S. 49
                                                                             Techn. Vorschriften          L 203 vom 30.07.1997, S. 74(
    25. Scheinwerfer              76/761/EWG   L 262 vom 27.09.1976, S. 96   1999/17/EG vom 18.03.1999    L 97 vom 12.04.1999. S. 45
        (einsch/. Glühlampen)
    26. Nebelscheinwerfer         76/762/EWG   L 262 vom 27.09.1976, S. 122 1999/18/EG vom 18.03.1999     L 97 vom 12.04.1999. S. 82
    27. Abschleppeinrichtung      77/389/EWG   L 145 vom 13.06.1977, S. 41   96/64/EG vom 02.10.1996      L 258 vom 11.10.1996. S. 26
    28. Nebelschlussleuchten      77/538/EWG   L 220 vom 29.08.1977. S. 60   1999/14/EG vom 16.03.1999    L 97 vom 12.04.1999, S. 1
    29. Rückfahrscheinwerfer      77/539/EWG   L 220 vom 29.08.1977, S. 72   97/32/EG vom 11.06.97        L 171 vom 30.06.1997, S. 63
                                                                             Techn. Vorschriften          L 203 vom 30.07.1997, S. 79




    28. Nebelschlussleuchten
                                      Auszug
                                        Auszug
                                  77/538/EWG   I
                                             ausaus dem
                                             L 220 vom
                                                         Verkehrsblatt
                                                       dem Verkehrsblatt Amtlicher    TeilTeil
                                                                               Amtlicher
                                                               ÖU 1'999114/1::l:i vom                     L 9f vom              \j.   1   (


/
    29. Rückfahrscheinwerfer
                                 I77/539/EWG   L 220 vom 29.08.1977, S. 72   97/32/EG vom 11.06.97        L 171 vom 30.06.1997, S. 63
4

VkBI. Amtlicher Teil                                                             73                                                                            Heft 5 - 2000

Genehmigungsgegenstand            Grund-            Veröffentlicht im ABI. EG                   zuletzt geändert durch         Veröffentlicht im ABI. EG Nr.
                                  richtlinie        Nr.                                         Richtlinie

30. Parkleuchten                  77/540/EWG        L 220 vom 29.08.1977, S. 83                 1999/16/EG vom 16.03.1999      L 97 vom 12.04.1999, S. 33

31. Rückhaltesysteme              77/541/EWG        L 220 vom 29.08.1977, S. 95                 96/36/EG vom 17.06.1996        L 178 vom 17.07.1996, S. 15
32. Sichtfeld                     77/649/EWG        L 267 vom 19.10.1977, S. 1                  90/630/EWG vom 30.10.1990      L 341 vom 06.12.1990, S. 20

33. Kennzeichnung der             78/316/EWG        L 81 vom 28.03.1978, S. 3                   94/53/EG vom 15.11.1994        L299 vom 22.11.1994, S. 26
    Betätigungseinrichtungen

34. Entfrostung/Trocknung         78/317/EWG        L 81 vom 28.03.1978, S. 27                  Berichtigung                   L 194 vom 19.07.1978, S. 30

35. Scheibenwischer/wascher       78/318/EWG        L 81 vom 28.03.1978, S. 49                  94/68/EG vom 16.1.1994         L354 vom 31.12.1994, S.1

36. Heizung                       78/548/EWG        L 168 vom 26.06.1978, S. 40                 keine Änderung

37. Radabdeckung                  78/549/EWG        L 168 vom 26.06.1978, S. 45                 94/78/EG vom 21.12.1994        L 354 vom 31.12.1994, S. 10

38. Kopfstützen                   78/932/EWG        L 325 vom 20.11.1978, S. 1                  87/354/EWG vom 25.06.1987      L 192 vom 11.07.1987, S. 43
                                                                                                Änderung 2l                    L 1 vom 03.01.1994, S. 1/272

39. Kraftstotfverbrauch           80/1268/EWG       L 375 vom 31.12.1980, S. 36                 1999/100/EG vom 15.12.1999     L 334 vom 28.12.1999, S. 36

40. Motorleistung                 80/1269/EWG       L 375 vom 31.12.1980, S. 46                 1999/99/EG vom 15.12.1999      L 334 vom 28.12.1999, S. 32

41. Diesel-Emissionen             88/77/EWG         L 36 vom 09.02.1988, S. 33                  1999/96/EG vom 13.12.1999      L 44 vom 16.02.2000, S. 1

42. Seitenschutz                  89/297/EWG        L 124 vom 05.05.1989, S. 1                  keine Änderung

 43. Spritzschutz                 91/226/EWG        L 103 vom 23.04.1991, S. 5                  keine Änderung

 44. Massen u. Abmessungen        92/21/EWG         L 129 vom 14.05.1992, S. 1                  95/487/EG vom 20.09.1995       L 233 vom 30.09.1995, S. 73
     M1-Fahrzeuge                                                                               Berichtigung                   L 304 vom 16.12.1995, S. 60

 45. Sicherheitsscheiben          92/22/EWG         L 129 vom 14.05.1992, S. 11                 keine Änderung

 46. Reifen u. ihre Montage       92/23/EWG         L 129 vom 14.05.1992, S. 95                 keine Änderung

 47. Geschwindigkeits-            92/24/EWG         L 129 vom 14.05.1992, S. 154 keine Änderung
     begrenzer, Einbau

 48. Vorstehende Außenkanten 92/114/EWG             L 409 vom 31.12.1992, S. 17                 keine Änderung
     bei Kfz der Klasse N

 49. Mechan. Verbindungs-         94/20/EG          L 195 vom 29.07.1994, S.1                   keine Änderung
     einrichtungen

 50. Brennverhalten               95/28/EG          L281 vom 23.11.1995, S.1                    keine Änderung

 51. Busse                        ...I...IEG        L ...

 52. Schutz beim Frontalaufprall 96/79/EG           L 18vom21.01.1997,S.              7         1999/98/EG vom 15.12.1999      L 9 vom 13.01.2000, S. 14

 53. Schutz beim Seitenaufprall   96/27/EG          L 169 vom 08.07.1996, S. 1                  keine Änderung

 54. Massen u. Abmessungen        97/27/EG          L 233 vom 25.08.1997, S. 1                  keine Änderung
     best. Fz Klassen

 55. Fz zur Beförderung           98/91/EG          L 11 vom 16.01.1999, S. 25
     gefährlicher Güter



2.) Einzelrichtlinien zur Rahmenrichtlinie 74/150/EWG für land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen (ABI. EG Nr. L
    84 S. 10 vom 28.03.1974), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2000/2/EG vom 14.1.2000 (ABI. EG Nr. L 21 S. 23
    vom 26.1.2000) gemäß Anhang 11

Genehmigungsgegenstand            Grund-        Veröffentlicht im ABI. EG                   zuletzt geändert durch             Veröffentlicht im ABI. EG Nr.
                                  richtlinie    Nr.                                         Richtlinie

1.   Best. Bestandteile und       74/151/EWG    L 84 vom 28.03.1974, S. 25                  98/38/EG vom 03.06.1998            L 170 vom 16.06.1998, S. 13
     Merkmale

2.   Bauartbedingte Höchst-       74/152/EWG    L 84 vom 28.03.1974, S. 33                  98/89/EG vom 20.11 .1998           L 322 vom 01.12.1998, S. 40
     geschwindigkeit und
     Lade pritsche                                                                                                                                                               )
3.   Rückspiegel                  74/346/EWG        L 191 vom 15.07.1974, S. 1              98/40/EG vom 08.06.1998            L 171 vom 17.06.1998, S. 28
4.   Sichtfeld und Scheiben-      74/347/EWG        L 191 vom 15.07.1974, S. 5              97/54/EG vom 23.09.1997            L 277 vom 10.10.1997, S. 24
     wischer

5.   Lenkanlage                   75/321/EWG    L 147 vom 09.06.1975, S. 24                 98/39/EG vom 05.06.1998            L 170 vom 16.06.1998, S. 15
6.   Funkentstörung               75/322/EWG    L 147 vom 09.06.1975, S. 28                 2000/2//EG vom 14.01.2000          L 21 vom 26.01.2000, S. 23




                                      Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher TeilTeil
I:'
                                        Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher
     Lenkanlage
                                  I
                                  75/321/EWG    I
                                                L 147 vom 09.06.1975, S. 24
                                                I    1A7    \/1"\"",   na   na    c   1)0
                                                                                            I
                                                                                            98/39/EG vom 05.06.1998
                                                                                                       ""'O'Y" "1A n"1I")nnn
                                                                                                                               I
                                                                                                                               LI
                                                                                                                                    on
                                                                                                                                         ..
                                                                                                                                              0'0..:   .....        L.-'   ...
5

Heft 5 - 2000                                                             74                                              VkBI. Amtlicher Teil

    Genehmig ungsgegenstand         Grund-           Veröffentlicht im ABI. EG     zuletzt geändert durch      Veröffentlicht im ABI. EG Nr.
                                    richtlinie       Nr.                           Richtlinie

    7.   Bremsanlagen               76/432/EWG       L 122 vom 08.05.1976, S. 1    97/54/EG vom 23.09.1997         L 277 vom 10.10.1997, S. 24
    8.   Beifahrersitze             76/763/EWG       L 262 v. 27.09.1976, S. 135   97/54/EG vom 23.09.1997     L277 vom 10.10.1997, S. 24
    9.   Geräuschpegel in           77/311/EWG       L 105 vom 28.04.1977, S. 1    97/54/EG vom 23.09.1997         L 277 vom 10.10.1997, S. 24
         Ohrenhöhe des Fahrers

    10. Umsturzschutz-              77/536/EWG       L 220 vom 29.08.1977, S. 1    1999/55/EG vom 01.06.1999   L 146 vom 11.06.1999, S. 28
        einrichtungen

    11. Dieselabgase                77/537/EWG       L 220 vom 29.08.1977, S. 38   97/54/EG vom 23.09.1997         L 277 vom 10.10.1997, S. 24

    12. Führersitz                  78/764/EWG       L 255 vom 18.09.1978, S. 1    1999/57/EG vom 07.06.1999       L 148 vom 15.06.1999, S. 35

    13. Anbau der                   78/933/EWG       L 325 vom 20.11.1978, S. 16   1999/56/EG vom 03.06.1999   L 146 vom 11.06.1999, S. 31
        Beleuchtungs-u.
        Lichtsignaleinrichtungen

    14. Bauartgenehmigung           79/532/EWG       L 145 vom 13.06.1979, S. 16   97/54/EG vom 23.09.1997     L 277 vom 10.10.1997, S. 24
        der Leuchten

    15. Abschleppeinrichtung,       79/533/EWG       L 145 vom 13.06.1979, S. 20   1999/58 vom 07.06.1999      L 148 vom 15.06.1999, S. 37
        Rückwärtsgang

    16. Umsturzschutz-              79/622/EWG       L 179 vom 17.07.1979, S. 1    1999/40/EG vom 06.05.1999       L 124 vom 18.05.1999, S. 11
        einrichtungen

    17. Betätigungsraum, Zu-        80/720/EWG       L 194 vom 28.07.1980, S. 1    97/54/EG vom 23.09.1997     L 277 vom 10.10.1997, S. 24
        gänge zum Fahrersitz,
        Türen und Fenster

    18. Zapfwellen und ihre         86/297/EWG       L 186 vom 08.07.1986, S. 19   97/54/EG vom 23.09.1997     L 277 vom 10.10.1997, S. 24
        Schutzvorrichtungen

    19. Umsturzschutzein-           86/298/EWG       L 186 vom 08.07.1986, S. 26   89/682/EWG vom 21.12.1989   L 398 vom 30.12.1989, S. 29
        richtungen hinten an                                                       Änderung 3)                 L 1 vom 03.01.1994, S. 1/278
        Schmalspurschleppern

    20. Betätigungseinrichtungen    86/415/EWG       L 240 vom 26.08.1986, S. 1    97/54/EG vom 23.09.1997     L 277 vom 10.10.1997, S. 24

    21. Umsturzschutzein-           87/402/EWG       L 220 vom 08.08.1987, S. 1    89/681/EWG vom 21.12.1989   L 398 vom 30.12.1989, S. 27
        richtungen vorn an                                                         Änderung 3)                 L 1 vom 03.01.1994, S. 1/278
        Schmalspurschleppern

    22. Bestimmte Bauteile          89/173/EWG       L 67 vom 10.03.1989, S. 1     2000/1/EG vom 14.1.2000     L 21 vom 26.01.2000, S. 16
        und Merkmale


3.) Einzelrichtlinien zur Rahmenrichtlinie 92/61/EWG für zweirädrige oder dreirädrige Kraftfahrzeuge (ABI. EG Nr. L
    225 S. 72 vom 30.06.1992) mit Berichtigung (ABI. EG L 151 vom 18.06.1999, S. 40) gemäß Anhang I

    Genehmigungsgegenstand          Grund-           Veröffentlicht im ABI. EG     zuletzt geändert durch      Veröffentlicht im ABI. EG Nr.
                                    richtlinie       Nr.                           Richtlinie

    1.   Bremsanlagen               93/14/EWG        L 121 vom 15.05.1993, S. 1    keine Änderung

    2.   Kenzeichnung der           93/29/EWG        L 188 vom 29.07.1993, S. 1    keine Änderung
         Betätigungseinrichtungen ,
         Kontrolleuchten und
         Anzeiger
    3.   Einrichtungen für          93/30/EWG        L 188 vom 29.07.1993, S. 11   keine Änderung
         Schallzeichen
    4.   Ständer                    93/31/EWG        L 188 vom 29.07.1993, S. 19   keine Änderung
    5.   Halteeinrichtungen für     93/32/EWG        L 188 vom 29.07.1993, S. 28   1999/24/EG vom 09.04.1999   L 104 vom 21.04.1999, S. 16
         Beifahrer
    6.   Sicherungsei nrichtungen   93/33/EWG        L 188 vom 29.07.1993, S. 32   1999/23/EG vom 09.04.1999   L 104 vom 21.04.1999, S. 13
         gegen unbefugte
         Benutzung
                                                                                                                                                 (
    7.   Vorgeschriebene Angaben 93/34/EWG           L 188 vom 29.07.1993, S. 38   1999/25/EG vom 09.04.1999   L 104 vom 21.04.1999, S. 19

    8.   Anbau der Beleuchtungs-   93/92/EWG         L311 vom 14.12.1993,S.1       keine Änderung
         und Lichtsignal-
         einrichtungen an Krad

    9.   Massen u. Abmessungen      93/93/EWG        L 311 vom 14.12.1993, S. 76   keine Änderung

    10. Anbringungsstelle des       93/94/EWG        L 311 vom 14.12.1993, S. 83   1999/26/EG vom 20.04.1999   L 118 vom 06.05.1999, S. 32
        amtl. Kennzeichens
        an Krad




                                       Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
                                                 I                                                             I
                                         Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
    10. Anbringungsstelle des      193/94/EWG        L 311 vom 14.12.1993, S. 831 1999/26/EG vom 20.04.1999    L 118 vom 06.05.1999, S. 32(
j       amtl. Kennzeichens
         ........ I/ ...... ..J
6

VkBI. Amtlicher Teil                                                        75                                                                    Heft 5 - 2000

     Genehmigungsgegenstand          Grund-       Veröffentlicht im ABI. EG            zuletzt geändert durch                  Veröffentlicht im ABI. EG Nr.
                                     richtlinie   Nr.                                  Richtlinie

     11. Höchstgeschwindigkeit       95/1/EG       L 52 vom 08.03.1995, S. 1           keine Änderung
         max. Drehmoment,
         max. Nutzleistung

     12. Bestimmte Bauteile          97/24/EG      L 226 vom 18.08.1997, S. 1           Berichtigung                           L 244 vom 03.09.1998, S. 20
         und Merkmale


1)   Änderungen auf Grund des Beitritts Griechenlands.                                                ".                       .
2)   Änderungen auf Grund des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) mit der Republik Osterreich, der Republik Finnland, der
     Republik Island, dem Fürstentum Liechtenstein, dem Königreich Norwegen und dem Königreich Schweden
3)   Änderungen auf Grund des Beitritts von Spanien und Portugal.


(VkBI. 2000 S. 71)

                                                                                           und im gewerblichen maritimen Bereich tätig
                                                                                           sind,
                                                                                      b)  Studenten von Fach- und Fachhochschulen, die
Nr. 40            Richtlinie zur Durchführung von                                         ein nautisches oder technisches Befähigungs-
                  Schiffssicherungslehrgängen zur                                         zeugnis anstreben und die mehr als die Hälfte ih-
                  Fortbildung für Schiffsführungsper-                                     rer Regelstudienzeit absolviert haben.
                  sonal der deutschen Handelsschiff-                             3.   Die Fortbildungslehrgänge werden in folgenden
                  fahrt beim Bundesamt für Seeschiff-                                 Sachgebieten durchgeführt:
                  fahrt und Hydrographie, Sonderstelle                                a) Brandabwehr,
                  für Schiffssicherung in Neustadt!                                   b) Lecksicherung,
                  Holstein                                                            c) Rettungsdienst,
                  vom 18. Februar 2000
                                                                                      d) Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt unter
                                     Berlin, den 22. Februar 2000                        besonderen Bedingungen.
                                     LS 01/82.47.11-01/01 Va/2000                Die Fortbildungslehrgänge erstrecken sich über einen
                                                                                 Zeitraum von 3 Wochen. Die Termineder einzelnen Lehr-
Hiermit wird die im Betreff genannte Richtlinie bekannt                          gänge sind in der Fachpresse und in sonst geeigneter
gemacht.                                                                         Weise zu veröffentlichen.
                         Bundesministerium für Verkehr,                          4.   Die Anmeldung zur Teilnahme an Fortbildungslehr-
                            Bau- und Wohnungswesen                                    gängen hat schriftlich an folgende Adresse zu erfol-
                                   Im Auftrag                                         gen:
                                     Sternke
                                                                                      Sonderstelle für Schiffssicherung
                                                                                      Achterwiek 2
                                 Richtlinie                                           23730 NeustadtiHolstein
     Richtlinie zur Durchführung von Schiffssicherungs-                               Fax: 0 45 61/1 74 60
      lehrgängen zur Fortbildung für Schiffsführungs-                            5.   Für die Zeit der Teilnahme an einem Fortbildungs-
      personal der deutschen Handelsschifffahrt beim                                  lehrgang wird dem Arbeitgeber unter Berücksichti-
      Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie,                                  gung der Bildungsurlaubsgesetze der Länder erstat-
               Sonderstelle für Schiffssicherung                                      tet:
                     in NeustadtlHolstein
                                                                                      a)   50% der Festheuer gemäß Heuertarifvertrag für
                     Vom 18. Februar 2000                                                  die deutsche Seeschifffahrt bzw. nach der Ver-
                                                                                           einbarung über die Bezüge für Kapitäne in der
                              I                                                            deutschen Seeschifffahrt,
Schiffssicherungslehrgänge zur Fortbildung für Schiffs-
                                                                                      b)   50% des Arbeitgeberanteils zu den Beiträgen
führungspersonal der deutschen Handelsschifffahrt                                          zur Sozialversicherung.
(nachfolgend Fortbildungslehrgänge genannt) werden
beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie,                          6. Eine bereits bestehende Mitgliedschaft in der Sozial-
Sonderstelle für Schiffssicherung in Neustadt/Holstein,                         versicherung wird durch die Teilnahme an einem
nach folgenden Maßgaben durchgeführt:         .                                 Fortbildungslehrgang nicht berührt. Fürdie Dauer der
                                                                                Fortbildungsveranstaltung bleibt der Teilnehmer bei
1. Die Teilnahmean den Fortbildungslehrgängen ist frei-
                                                                                der Seekasse pflichtversichert, die Beiträge zahlt der
    willig. Durch die Teilnahme wird kein Arbeits- oder                         Arbeitgeber. Ist der Teilnehmerprivat versichert, wer-
     Dienstverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland                        den Zuschüsse nicht geleistet.
    begründet.
                                                                             7. Freiberuflich Tätige erhalten während des Fortbil-
2. An den Fortbildungslehrgängen können teilnehmen:                             dungslehrgangs 50% ihrer Einnahmeausfä\\eerstat-
    a) Bundesbürger, die Inhaber eines nautischen                               tet. Eine Erstattung erfolgt jedoch nur bis zu 500/0der
          oder technischen Befähigungszeugnisses sind                           Einnahmen, die in der letzten BordsteIlung erzielt



                                       Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
c,                                       Auszug aus  dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
                                                 teunenrnen:
        1-\11
                                                                                      dungslehrgangs 50% ihrer Einnahmeausfä\\eerstat-
        a)      Bundesbürger, die Inhaber eines nautischen                            tet. Eine Erstattung erfolgt jedoch nur bis zu 500/0der
                oder   taohnlschan                                  sinri                              rHo   in   not"   IO+7+on   OrwrlC'+olll    In,....   o""7i",l+
7

Heft 5 - 2000                                                  76                                           VkBI. Amtlicher Teil
      worden sind. Die Leistungen sind steuerpflichtig. Die          Öffentliches Auftragswesen;
      Steuerkarte ist vorzulegen. Eine Versicherungspflicht
                                                                     - Bekanntmachung der DM-Gegenwerte der Schwellen-
      in der gesetzlichen Sozialversicherung wird durch die
                                                                       werte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
      Teilnahme nicht begründet oder berührt.
                                                                     Meine Allgemeinen Rundschreiben
8.    Während eines Fortbildungslehrgangs wird der Teil-
                                                                     Nr. 4/1993 vom 29.01.1993 - StB 12/70.11.00/2 Va 93 -
      nehmer unentgeltlich verpflegt und untergebracht.
                                                                     Nr. 41/1997 vom 30.10.1997 - StB 12/70.00.00/84 Va 97-
      Für die An- und Abreise werden die Fahrtkosten vom
                                                                     Nr. 6/1998 vom 20.02.1998 - StB 12/23.63.31-00/10 Va
      und zum Sitz des Arbeitgebers oder der Seefahrt-
                                                                     98 -
      schule, bei Selbständigen vom und zum Sitz der aus-
                                                                     Anlage: Bekanntmachung der DM-Gegenwerte der
      geübten Tätigkeit bzw. des Wohnortes erstattet,
                                                                     Schwellenwerte
      höchstens jedoch bis zu einer Entfernung von 400
      km und nicht mehr als die Fahrtkosten der 2. Klasse
      der Deutschen Bahn AG betragen würden.                         (1) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technolo-
9.    Bei Unfällen während eines Fortbildungslehrgangs               gie hat mit der als Anlage beigefügten Bekanntmachung
      kann im Bedarfsfall die Bundesausführungsbehörde               im Bundesanzeiger Nr. 244 vom 24. Dezember 1999 die
      für Unfallversicherung in Anspruch genommen wer-               vom 1. Januar 2000 an geltenden DM-Gegenwerte der
      den.                                                           sich aus dem WTO-Beschaffungsübereinkommen (GPA)
                                                                     sowie den EU-Vergaberichtlinien ergebenen Schwellen-
10.   Schäden, die an von Teilnehmern mitgebrachten Sa-
                                                                     werte bekanntgegeben. Ich bitte um Beachtung bei allen
      chen entstehen, werden unter sinngemäßer Anwen-
                                                                     Vergaben.
      dung der .Bundesrlchtlinie für Billigkeitszuwendun-
      gen bei Sachschäden, die im Dienst entstanden                  (2) Für die in den Verdingungsordnungen (VOB/A Ausga-
      sind", ersetzt.                                                be 1992, VOU A Ausgabe 1997, VOF Ausgabe 1997) an-
                                                                     gegebenen ECU-Werte sind die in der Anlage aufgeführ-
11.   Die erfolgreiche Teilnahme an einer Fortbildungsver-
                                                                     ten EURO-Werte einzusetzen.
      anstaltung ist dem Teilnehmer zu bescheinigen.
                                                                     (3) Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat als un-
12.   Eine Wiederholung des Lehrganges ist nach Ablauf
                                                                     mittelbar nachgeordnete Behörde des BMVBW (zentrale
      von 4 Jahren möglich.
                                                                     Regierungsbehörde) bei Vergaben nach VOU A den
                               11                                    Schwellenwert von 130 000 SZR zu beachten.
1.    Diese Richtlinie tritt am 1. Januar 2001 in Kraft.                                       Bundesministerium für Verkehr,
2.    Gleichzeitig tritt die Richtlinie zur Durchführung der                                       Bau-u.Wohnungswesen
      Ausbildungsveranstaltungen bei der Wasser- und                                                     Im Auftrag
      Schifffahrtsdirektion Nord, Sonderstelle für Schiffssi-                                          Dr.-Ing. Huber
      cherung in NeustadtlHolstein, vom 1.10.1985 - See
      12/82.47.11-01/85 - außer Kraft.                                                  Bekanntmachung
Berlin, den 18. Februar 2000                                               der DM-Gegenwerte der Schwellenwerte
Dr. Froböse                                                                  bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
                                                                           nach Maßgabe der EU-Vergaberichtlinien
(VkBI. 2000 S. 75)                                                         und des WTO-Übereinkommens über das
                                                                             öffentliche Beschaffungswesen (GPA)
                                                                                    Vom 16. Dezember 1999

                                                                     Die Europäische Kommission hat die vom 1. Januar 2000
Nr. 41      Allgemeines Rundschreiben                                an geltenden DM-Gegenwerte der sich aus dem WTO-
            Straßenbau Nr. 4/2000                                    Beschaffungsübereinkommen (GPA)sowie den EU-Ver-
            Sachgebiet 16.3: Bauvertragsrecht                        gaberichtlinien ergebenden Schwellenwerte bekannt ge-
                             und Verdingungs-                        geben. Sie lauten:
                             wesen;                                  1. Richtlinie 93/37/EWG (ABI. EG Nr. L 199 vom 9. Au-
                             Anwendung der                              gust 1993) für die Vergabe öffentlicher Bauaufträge in
                             Vergabebestim-                             der modifizierten      Fassung gemäß Richtlinie
                             mungen                                     97/52/EWG (ABI. EG Nr. 328 vom 13. Oktober 1997):
                                 Bonn, den 4. Februar 2000              EURO 1 000 000 = 1 955 830 DM
                                 S 12/23.63.31-00/5 Va 00               EURO 5 000 000 = 9 779 150 DM
                                                                     2. Richtlinie 93/36(EWG (ABI. EG Nr. L 199 vom 9. Au-
Oberste Straßenbaubehörden                                              gust 1993) für die Vergabe öffentlicher Lieferaufträge
der Länder                                                              sowie Richtlinie 92/50/EWG (ABI. EG Nr. L 209 vom
                                                                        24. Juli 1992) für die Vergabe öffentlicher Dienstleis-
nachrichtlich:
                                                                        tungsaufträge in den modifizierten Fassungen gemäß
Bundesanstalt für Straßenwesen                                          Richtlinie 97/52/EWG (ABI. EG Nr. 328 vom 13. Okt-
Bundesrechnungshof                                                      ober 1997):
DEGES - Deutsche Einheit                                                EURO       80 000 = 156466 DM
Fernstraßenplanungs- und                                                EURO 200 000 = 391 166 DM
-bau GmbH                                                               EURO 750 000 = 1 466 873 DM



                                 Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
DEGES - Deutsche Einheit
                                   Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
                                                                        EURO  80 000 = 156466 DM
Fernstraßenplanungs- und                                                EURO 200 000 = 391 166 DM
       r,mhH
8

VkBI. Amtlicher Teil                                            77                                                  Heft 5 - 2000

3. Richtlinie 93/38/EWG (ABI. EG Nr. L 199 vom 9. Au-                Anlage:    "Verfahren für die Auswahl von Straßen-
   gust 1993) für die Vergabe von Liefer-, Dienstleis-               querschnitten in Tunneln"
   tungs- und Bauaufträgen in den Bereichen der Was-
                                                                     In meinem Bezugsschreiben 1. hatte ich unter Zift. 16 an-
   ser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie im
                                                                     gekündigt, dass das Allgemeine Rundschreiben Straßen-
   Telekommunikationssektor in modifizierter Fassung
                                                                     bau Nr. 16/1985 (Bezug 2.) überarbeitet wird. Im ARS
   gemäß Richtlinie 98/4 vom 16. Februar 1998):
                                                                     16/85 hatte ich Regelungen zu Tunnelquerschnitten ge-
   EURO 400      000   =     782   332   DM                          troffen. Vor allem waren hierin standardisierte Tunnel-
   EURO 600      000   =   1 173   498   DM                          querschnittstypen in Abhängigkeit vom Regelquerschnitt
   EURO 750      000   =   1 466   873   DM                          der freien Strecke definiert worden.
   EURO 1 000    000   =   1 955   830   DM
                                                                     Mit Änderung der Regelquerschnitte der RAS-Q 96 ( Be-
   EURO 5 000    000   =   9 779   150   DM
                                                                     zug 1.) sind Neufestlegungen der entsprechenden Tun-
4. WTO-Übereinkommen über das öffentliche Beschaf-                   nelquerschnitte erforderlich geworden. Außerdem haben
   fungswesen bei Liefer-, Bau- und Dienstleistungsauf-              die seit Herausgabe des ARS 16/85 erfolgten Entwick-
   trägen der öffentlichen Auftraggeber und der Sekto-               lungen eine Überarbeitung dieses Rundschreibens auf
   renauftraggeber ohne die Bereiche Schienenverkehr                 der Basis neuerer Untersuchungen nahegelegt. So haben
   und Telekommunikation (ABI. EG Nr. L 336 vom 23.                  sich im Tunnelbau in den letzten 15 Jahren umfangreiche
   Dezember 1994):                                                   technische Entwicklungen vollzogen. Weiterhin konnten
   SZR 130000=       139312EURO=      272471            DM           in der Folge der erstmaligen Einführung der "Richtlinien
   SZR 200000 = 214326 EURO =         419 185           DM           für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln"
   SZR 400 000 = 428 653 EURO =       838 372           DM           (RABT) seit 1985 umfangreiche Erfahrungen gesammelt
   SZR 5 000 000 = 5 358153 EURO = 10479636             DM           werden. In der dem ARS 16/85 zugrundeliegenden Unter-
   Daraus ergibt sich ein Umrechnungskurs von 1 EURO                 suchung waren zwar alle maßgeblichen Kosten seitens
   = 0,933 SZR (= Sonderziehungsrechte).                             der Straßennutzer berücksichtigt worden, auf Seiten der
                                                                     Tunnelbetreiber wurden jedoch lediglich die reinen Bau-
Die Berechnung der DM-Gegenwerte der EURO-Schwel-
                                                                     kosten angesetzt, während die Betriebs- und Unterhal-
lenwerte erfolgte auf der Basis des unwiderruflich festge-
                                                                     tungskosten nicht berücksichtigt waren. Als Folge sich
legten Umrechnungskurses zwischen dem EURO und der
                                                                     ändernder Verkehrszusammensetzung und ständig stei-
DM gemäß EG-VO Nr. 2866 98 des Rates (ABI. EG Nr. L
                                                                     gender Verkehrsbelastungen werden künftig immer häu- .
101 vom 31. Dezember 1998).
                                                                     figer auch 3-streifige Richtungsfahrbahnen in Tunneln er-
Berlin, den 16. Dezember 1999                                        forderlich, die in dem ARS 16/85 nicht enthalten waren.
                                   Bundesministerium                 Weiterhin wirken sich Abweichungen vom normalen Tun-
                             für Wirtschaft und Technologie          nelbetrieb durch wachsende Verkehrsbelastungen und
                                        Im Auftrag                   hohe Querschnittsauslastungen mit einer Reduzierung
                                         Dr. Marx                    der Kapazität besonders negativ auf den Verkehrsfluss
                                                                     aus. Sowohl planmäßige Arbeitsstellen als auch unplan-
(VkBI. 2000 S. 76)
                                                                     mäßige Störfälle wie Pannen oder Unfälle sind daher bei
                                                                     der Entscheidung zu Tunnelquerschnitten mit zu berück-
Nr.42      Allgemeines Rundschreiben                                 sichtigen.
           Straßenbau Nr. 6/2000                                     Aus diesem Grund ist das ARS 16/85 im Rahmen eines
           Sachgebiet 02.2: Planung und Ent-                         Forschungsauftrages durch die Ruhr-Universität Bo-
                             wurf;                                   chum, Lehrstuhl für Verkehrswesen, Professor Dr.-Ing.
                             Entwurfsrichtlinien;                    Brilon, in Zusammenarbeit mit der Studiengesellschaft für
                      05.2: Brücken- und                             unterirdische Verkehrsanlagen e.V. (STUVA) aktualisiert
                            Ingenieurbau;                            und als "Verfahren für die Auswahl von Straßenquer-
                            Grundlagen                               schnitten in Tunneln", Ausgabe 2000 (Anlage) neugefasst
                                                                     worden. Bei der Planung von Bundesfernstraßen bitte ich
                                   Bonn, den 22. Februar 2000        künftig dieses Verfahren für die Festlegung der Straßen-
                                   S 28/38.50.05-05/13 U 99          querschnitte in Tunnelabschnitten anzuwenden.
                                                                     Das "Verfahren für die Auswahl von Straßenquerschnitten
Oberste Straßenbaubehörden                                           in Tunneln" legt Regelquerschnitte für Straßentunnel fest
der Länder                                                           und beinhaltet den Nachweis der Zweckmäßigkeit von
                                                                     Standstreifen in zweibahnigen Tunneln. Dieses Verfahren
nachrichtlich:                                                       ist kein Ersatz für den Nachweis der Verkehrsqualität im
DEGES                                                                Rahmen der Querschnittsbemessung.
Bundesanstalt für Straßenwesen                                       Gegenüber den bisheriqen Festlegungen haben sich die
'Ounüestecnnungsnoi                                                  Querschnitte für vlerstrelflqe Tunnel prinzipiell nicht ver-
                                                                     ändert. Neu sind zwei Regelquerschnitte für sechssfreifi-
 Straßenquerschnitte       in Tunneln                                ge Tunnel mit Fahrstreifenbreiten von jeweils 3,50 mohne
1. Mein Schreiben StB 13/38.50.05/65 Va 96 vom 15.                   Standstreifen bzw. mit einem 2,0 m breiten Standstreifen.
August 1996 (ARS 28/96)                                              Für die einbahnigen Straßen mit RQ 10,5 ist künftig ein
2. Mein Schreiben StB 13/38.50.05-05/162 Va 85 vom                   Tunnelquerschnitt 10,5 T vorgesehen. Dieser Querschnitt
11. Oktober 1985 (ARS 16/85)                                         ist auch anzuwenden, wenn auf der freien Strecke der



                                    Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
August ,                             Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil
                                                                     Für die einbahnigen Straßen mit RQ 10,5 ist künftig ein
2. Mein Schreiben StB 13/38.50.05-05/162 Va 85 vom                   Tunnelquerschnitt 10,5 T vorgesehen. Dieser Querschnitt
11. Oktober 1985 (ARS 16/85)
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Heft 5 - 2000                                                78                                          VkBI. Amtlicher Teil

Randstreifen wegen starken Schwerverkehrs verbreitert             Die Entscheidungsdiagramme zeigen, dass sich die Wahl
wird. Im Zuge von 2+ 1-Strecken mit RQ 15,5 werden Tun-           der Querschnittstypen mit Standstreifen (26 T, 33 T) nur
nelabschnitte ebenfalls zweistreifig mit 10,5 Tausgeführt,        bei sehr günstigen bautechnischen Bedingungen und
der Überholstreifen ist deshalb rechtzeitig vor dem Tunnel        großen Lkw-Verkehrsstärken bei stärker geneigten Stre-
einzuziehen. Sonderlösungen, wie steigungsbedingte Zu-            cken rechtfertigen lässt.
satzfahrstreifen im Tunnel, sind hiervon ausgenommen.             Die reduzierte Form des Sonderquerschnitts 26 Tr ist nur
Wenn ausnahmsweise im Zuge von Bundesstraßen mit                  für maschinelle Vortriebsweise zu erwägen. Hier ersetzt
RQ 9,5 Tunnelabschnitte vorgesehen werden, ist hierfür            der reduzierte Standstreifen über die gesamte Länge die
der Querschnitt 10,0 T mit 7,0 m befestigter Breite zwi-          ansonsten anzuordnenden Nothaltebuchten.
schen den Borden anzuwenden.
                                                                  Der Querschnittstyp 29,5 T kommt nur in ausgesproche-
Die im Rahmen der Forschungsarbeit angestellte Unter-             nen Sonderfällen und allenfalls für sehr kurze Tunnel bei
suchung über die Verkehrssicherheit in Straßentunneln             außergewöhnlich kostengünstiger Bauweise in Betracht.
hat zu dem Ergebnis geführt, dass in Tunneln die maß-
                                                                  Die Regelungen zum lichten Raum, die im ARS 16/85 ent-
geblichen Unfallkenngrößen bei zweibahnigen Straßen
                                                                  halten waren, sind inzwischen in den RABT 94 geregelt.
etwa nur die Hälfte und bei einbahnigen Straßen etwa ein
Drittel der entsprechenden Kenngrößen der außerhalb               Nach den RAS-L 95 sollen die Längsneigungen im Be-
der Tunnel liegenden Strecken betragen. Aus diesem                reich von Tunnelstrecken bei anbaufreien, außerörtlichen
Grund ist es vertretbar, angesichts der Kosten der Tun-           Straßen nach Möglichkeit auf maximal 4 % begrenzt wer-
nelbauwerke die Abmessungen der Querschnittselemen-               den, und besonders bei großer Länge sind Längsneigun-
te im Tunnel gegenüber der freien Strecke geringfügig             gen von maximal 2,5 % anzustreben. Der mit zunehmen-
einzuschränken.                                                   der Längsneigung in einem Tunnel ebenfalls zunehmende
                                                                  Kamineffekt führt in der Regel zu einer höheren Längs-
Die Regelbauweise bei Tunnelstrecken im Zuge mehr-
                                                                  strömung, die bei großen Längsneigungen im Brandfall
streifiger Richtungsfahrbahnen ist deshalb zunächst ein
                                                                  eine schnelle und wirksame Entrauchung durch ein Lüf-
abgeminderter Regelquerschnitt ohne Standstreifen (26 t,
                                                                  tungssystem stark einschränken kann. Aus Gründen der
33 t ). Mit Hilfe des Entscheidungsverfahrens ist dann zu
                                                                  Verkehrssicherheit und wegen des Kamineffekts sind
prüfen, ob die durch einen zusätzlichen Standstreifen ent-
                                                                  deshalb größere Längsneigungen als 5 % für Tunnel im
stehenden Nutzen größer sind als die Kosten für einen
                                                                  Zuge anbaufreier, außerörtlicher Straßen zu vermeiden.
Standstreifen im Tunnel. Wegen der starken Einflüsse der
Längsneigung und des Schwerverkehrs kommen Stand-                 Ich bitte, das Verfahren für die Auswahl von Straßenquer-
streifen künftig überwiegend bei größeren Längsneigun-            schnitten in Tunneln für die Bundesfernstraßen in der
gen und größeren Lkw-Verkehrsstärken in Betracht, wenn            Baulast des Bundes anzuwenden. Im Interesse einer ein-
die Gesamtverkehrsstärke relativ hoch ist. Das Verfahren          heitlichen Handhabung im Netz der klassifizierten Stra-
gilt für mehrstreifige Richtungsfahrbahnen in Straßentun-         ßen würde ich es begrüßen, wenn Sie die Querschnitts-
neln mit Längen bis 2.000 m. Es unterstellt eine relativ          typen in Tunneln Ihres Zuständigkeitsbereichs gleichfalls
gleichmäßige Ganglinie der Verkehrsbelastung ohne ex-             anwenden würden.
treme Spitzenbelastungen. Auf Strecken mit starkem Ur-            Ich bitte, mir Ihre Erfahrungen mit den neuen Regelungen
laubsreiseverkehr oder besonderen Spitzenbelastungen              bis zum 31. Dezember 2002 zu berichten.
aus anderen Gründen kann der durch den Standstreifen                                       Bundesministerium für Verkehr,
entstehende Nutzen im Tunnel allerdings deutlich höher                                       Bau- und Wohnungswesen
ausfallen.                                                                                          Im Auftrag
                                                                                                       Will




                              Auszug aus
                                Auszug   dem
                                       aus   Verkehrsblatt
                                           dem             Amtlicher
                                               Verkehrsblatt         Teil
                                                             Amtlicher Teil
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