VkBl Nr. 10 1958
Verkehrsblatt Nr. 10 1958
Verkehrsblait
Amtsblatt des Bundesministers für Verkehr der Bundesrepublik Deutschland
(VkBI)
INHALTSVERZEICHNIS H
Amtlidier Teil
Nr. Dat. VkBI 1958 Seite Nr. Dat. VkBI 1958 Seite
Personalnadirichten 174 11. 9. 1957 Aufstufung eines städtischen
Straßenzuges in Warburg als zweite
163 6. 5. 1958 Verlust eines Dienstausweises 346
Fahrbahn der Bundesstraße 7 — Abschnitt
Scherfede—^Landesgrenze . . . . . . 355
Eisenbahnwesen
164 24. 4. 1958 Bekanntmadiüng über eine 175 23, 4. 1958 Einziehung einer Teilstrecke
Enteignung für Zwecke der Deutschen der Bundesstraße 293 aus Anlaß des
Bundesbahn vom 24. April 1958 . . . 346 Baus der Ortsumgehung Diedelsheim
(Bundesgesetzbl. Teil II Nr.9 vom 3. 5. 58) (Landkreis Karlsruhe) 355
176 26.4.1958 Widmung und Umstufung von
Straßenverkehr
Teilstrecken der Bundesstraße 51 bei
165 9. 5. 1958 Verordnung TS Nr. 6/58 über Lemförde 355
Tarifbestimmungen für den Güterfern
verkehr mit Kraftfahrzeugen zwischen der 177 29. 4.1958 Widmung und Einziehung von
Bundesrepublik Deutschland und Berlin 346 Teilstrecken der Bundesstraße 14, Ab
schnitt Nürnberg^—Sulzbach - Rosenberg,
166 3.5.1958 Richtlinien für die Prüfimg von westlich Hartmannshof 355
Fahrzeugteilenj hier: Bremsbeläge . . 351
167 12.5.1958 Umschreibui^g von Fahrerlaub Wasserbau
nisscheinen aus der Sowjetzone . . . 352
178 3. 5. 1958 Gesetz zur Ordnung des
Wasserhaushalts 356
Binnenschiffahrt
(Wasserhaushaltsgesetz)
168 8.4.1958 Bekanntmachung für die Schiff
fahrt über die Länge der Flöße auf Aufgebote
der Mittelweser und auf den westdeut
schen Kanälen . 353 178a 31. 5. 1958 Aufbietung in Verlust gera
tener Kraftfahrzeug-(Anhänger-)briefe
169 7.5.1958 Verordnung über die Festset
zung von Entgelten für Verkehrsleistun 178b 31. 5. 1958 Aufbietung in Verlust gera
gen der Binnenschiffahrt vom 5. Mai 1958 353 tener Kraftfahrzeug-(Anhänger-)scheine
(FG Nr.3/58 Frachtenausschuß Berlin) 178c 31. 5. 1958 Aufbietung in Verlust gera
(FC Nr.6/58 Frachtenausschuß Bremen) tener Führerscheine . . . . . 364a—^364q
170 30. 4. 1958 Ungültigkeitserklärung eines
Schiffspatentes 353
Niditamtlidier Teil
171 12. 5. 1958 Aufgebot eines Interzonen-
fahrterlaubnisscheines . . . . . . . 353 Zeitschriftenschau:
Übersicht 357
Seeverkehr
Auslese 360
172 24. 4. 1958 • Ungültigkeitserklärung von
verlorengegangenen Schiffsmeßbriefen . 354
Bücherschau:
Straßenbau t Neuerscheinungen . . 362
173 30.4. 1958 Betonimterbau (Zementbeton Buchbesprechungen 362
unterbau) für bituminöse Decken auf
Bundesfemstraßen 354 Rechtsprechung 363
12. Jahrgang Ausgegeben zu Bonn am 31. Mai 1958 Heft 10
Verlagspostamt Dortmund. Beim Ausbleiben des Verkehrsblattes wollen Postbezieher sich lediglich an die liefernden Postämter wenden
Heft 10 — 1958 346 VkBl Amtlicher Tei l
AMTLICHER TEIL
1948 (WiGBl. S. 27)7 3. Februar 1949 (WiGBl. S. 14) /
21. Januar 1950 (Bundesgesetzbl. S. 7) / 8. Juli 1950
(Bundesgesetzbl. S. 274) / 25. September 1950 (Bundes
Nr. 163 Personalnachriditen gesetzbl. S. 681) / 23. Dezember 1950 ßundesgesetzbl.
Verlust eines Dienstausweises S. 824) / 29. März 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 223) in der
Bonn, den 6. Mai 1958 durch § 37 des Gesetzes über die Investitionshilfe der
~ Z 6 Ogo — 427 Vm — gewerblichen Wirtschaft vom 7. Januar 1952 (Bundes
gesetzbl. 1 S. 7) ergänzten Fassung wird im Einverneh
Der vom Deutschen Hydrographischen Institut in Ham men mit dem Bundesminister für Wirtschaft folgendes
burg ausgestellte Dienstauswels verordnet:
Nr. 453 (grau) des RegVermOI Wilhelm H e i t z, § 1
geboren am 20. 2. 1915, Allgemeines
gültig bis 31. Dezember 1958,
Für den Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen zwi
ist in Verlust geraten und wird hiermit für ungültig er schen der Bundesrepublik Deutschland und Berlin ist
klärt. , der Reichskraftwagentarif in seiner jeweils gültigen
Es wird gebeten, Wahrnehmungen über mißbräuchliche Fassung anzuwenden, soweit nachstehend nichts anderes
Benutzung des Ausweises oder seine Auffindung dem bestimmt ist.
Bundesminister für Verkehr mitzuteilen. §2
Der Bundesimiiniister für Verkehr Beförderungsweg
Im Auftrag (1) Der Unternehmer bestimmt den Zonenübergang,
Dr. Goedecke sofern nicht der Absender iiiK Frachtbrief einen Zonen
(VkBl 1958 S. 346) übergang vorgeschrieben hat.
(2) Die zugelassenen Zonenübergänge und die für die
Frachtberechnung geltenden Eisenbahntarifbahnhöfe wer
den im Verkehrsblatt — Amtsblatt des Bundesministers
Nr. 164 Bekanntmadiung über eine Enteignung für Verkehr — veröffentlicht.
für Zwecke der Deutschen Bundesbahn §3
vom 24. April 1958 (Bundesgesetzbl. Teil Gütereinteilung und Tarifentfemung
II Nr. 9 vom 3. Mai 1958) (1) Für die Frachtberechnung gilt die Gütereinteilung
Bonn, den 24. April 1958 des Deutschen Eisenbahn-Güter- und Tiertarifs für den
— E 1 — Av (DB) — 52 B 58 II — Interzonenverkehr (Interzonentarif), Heft 1, Abteilung B.
(2) Die Tarifentfernung für die Beförderungsstrecke
Die Bundesregierung hat am 1. April 1958 folgenden (Gesamttarifentfernung) wird durch Zusammenzählen der
Beschluß gefaßt: Tarifentfemungen bis zu und von demjenigen für den
„Nach § 37 Satz 2 des Bundesbahngesetzes vom 13. Eisenbahnverkehr zugelassenen Zonenübergang gebildet,
Dezember 1951 (Bundesgesetzblatt 1 S. 955) wird für über den sich die kürzeste Tarifentfernung ergibt.
das Bauvorhaben der Deutschen Bundesbahn (3) Hat der Absender.im Frachtbrief einen Zonenüber
Bau einer 110 kV-Bahnstromfernleitung von Lands gang vorgeschrieben, so wird die Gesamttarifentfernung
hut nach Plattling durdi Zusammenzählen der Tarifentfemungen über die
die Enteignung für zulässig erklärt." sen Zonenübergang gebildet.
(4) Die Tarifentfemungen bis zu und von dem Zonen
Der Bundesminister für Verkehr
übergang werden aus dem Interzonentarif, Heft 2 (Ent-
In Vertretung des Staatssekretärs
Dr. S c h i 11 e r
fernuhgszeiger) und dem Anhang zum Heft 2 (Verzeich
nis der Bahnhöfe im Bereich der Deutschen Reichsbahn)
(VkBl 1958 S. 346) sowie aus dem Deutschen Eisenbahn-Güter- und Tier
tarif, Teil II, Heft D (Bahnhofstarif), Anhang 1, ermittelt.
§4
Nr. 165 Verordnung TS Nr. 6/58 über Tarifbestim- Frachten
mungen für den Güterfernverkehr mit (1) Die Fracht für Güter der regelrechten Tarifklassen
Kraftfahrzeugen zwischen der Bundes wird nach dem Interzonentarif, Heft 3, durch Zusammen
republik und Berlin zählen von Grundfracht und Zusichllag für die Gesamt-
tarifentfernung berechnet .
Bonn, den 9. Mai 1958
StV 3 Nr. 6088 Va/58 II (2) Die Sätze für 20 t finden im Güterfernverkehr mit
Kraftfahrzeugen keine Anwendung.
Nachstehend wird die Verordnung TS Nr. 6/58 über (3) An Stelle der im Interzonentarif, Heft 3, angege'
Tarifbestimmungen für den Güterfernverkehr mit Kraft benen Interzonen- und Bundesbahnzuschlagsätze für 5 t
zeugen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und gelten die in der Anlage 1 aufgeführten Sätze.
Berlin bekanntgegeben.
Die Verordnung ist im Bundesanzeiger Nr. 82 vom §5
30. April 1958 verkündet worden. Ausnahmetarife
Der Bundesminister für Verkehr (1) Folgeride Ausnahmetarife des Interzonentarifs,
Im Auftrag Heft 4, gelten in ihrer jeweiligen Fassung, jedoch ohne
Dr. Linder die für die Eisenbahnen vorgeschriebenen Mindest
mengen:
Verordnung TS Nr. 6/58 "
Z 2 Düngemittel
über Tarifbestimmungen für den Güterfernverkehr Z 3 Benzin usw.
mit Kraftfahrzeugen zwischen der Bundesrepublik Z 4 Dieselkraftstoffe
Deutschland und Berlin.
Z 5 Frisches Gemüse
Vom 26. April 1958. Z 15 Getreide usw.
Atif Grund des § 21 Abs. 1 des Güterkraftverkehrs Z 17 Seefische, Heringe usw.
gesetzes vom 17. Oktober 1952 (Bundesgesetzbl. 1 S. 697) Die Allgemeinen Bestimmungen für die Ausnahmetarife
sowie der §§ 2 und 3 des Preisgesetzes vom 10. April des Interzonentarifs, Heft 4, gelten entsprechend.
VkBl Amtlicher Teil 347 Heft 10 — 1958
(2) Die Fracht wird nach dem Interzonentarif, Heft 4, Entfernungen
für die Gesamttarifentfernung durch Zusammenzählen km A B C D E F G
von Grundfracht und Zuschlag berechnet.
(3) Die Sätze für 20 t finden im Güterfernverkehr mit 20— 22 43 45 47 48 47 49 48
Kraftfahrzeugen keine Anwendung. 23— 25 45 47 50 52 49 51 52
26— 28 46 50 52 55 52 54 53
(4) Für die in Absatz 1 aufgezählten Ausnahmetarife
mit Ausnahme des Z 2 gelten an Stelle der im Inter- 29— 31 48 51 54 57 54 55 55
zonentarif, Heft 4, angegebenen Interzonen- und Bundes
32— 34 51 55 58 61 57 59 57
bahnzuschlagsätze für 5 t die in der Anlage 2 aufge 35— 37 52 55 58 61 60 61 59
führten Sätze.
§6 38— 40 54 57 62 66 62 64 61
Spediteur-Sammelgut 41— 43 55 60 65 69 63 67 62
Für Spediteur-Sammelgut gilt der Ausnahmetarif 44— 46 56 62 68 71 68 70 67
Z 109 der Anlage 3.
§7 47— 49 58 65 69 74 68 70 69
50— 52 59 65 72 77 73 73 71
Zuschläge für Auslandssendungen
53— 55 59 67 73 79 76 76 72
Im Verkehr mit dem Ausland über die trockenen und
nassen Grenzen sind für Ein- und Ausfuhrsendungen die 50— 58 62 70 77 83 78 79 75
im Interzonentarif, Heft 3 und 4, angegebenen Zuschläge 59— 61 64 72 80 86 81 82 76
nur für die Tarifentfernungen im Gebiet der Bundes 62— 64 66 73 81 88 83 84 78
republik Deutschland zu erheben. Das gilt auch für Aus
landssendungen, die im Geltungsbereich dieser Verord 65— 67 67 75 83 91 86 86 80
nung neu aufgegeben werden, sofern aus den Waren 68— 70 69 78 86 95 88 88 83
begleitscheinen oder den Zollpapieren hervorgeht, daß 71— 73 69 78 86 95 91 90 86
es sich um Auslandssendungen handelt." Im Frachtbrief
hat der Absender in Spalte „Andere vorgeschriebene 74— 76 70 79 89 98 94 94 88
oder zulässige Erklärungen" anzugeben: 77— 79 73 83 93 101 96 97 89
„Zur Ausfuhr nach (Empfangsland)" 80— 82 74 83 94 103 97 99 92
oder
83— 85 75 86 97 106 100 101 94
„Einfuhr von (Versandland)" 86— 88 76 87 97 108 102 103 95
§8 89-- 91 79 90 100 III 105 105 97
Zahlungsmittel
92— 94 79 90 102 112 106 107 100
Beförderungsentgelte (Frachten, Zuschläge, Neben 95— 97 82 93 105 116 109 110 102
gebühren) sowie Nachnahmen und Barauslagen sind
98— 100 84 96 108 119 III 113 104
in DM-West zu bezahlen.
§9 101— 105 85 96 108 120 115 113 105
Berlin-Klausel 106— 110 87 100 113 125 117 119 108
III— 115 88 102 116 128 121 122 III
Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Über
leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I 116— 120 92 105 119 132 125 125 114
S. 1) in Verbindung mit § 105 des Güterkraftverkehrs
121— 125 94 108 123 137 129 128 118
gesetzes auch im Land Berlin.
126— 130 96 110 126 140 132 132 120
§ 10
131— 135 ^ 99 114 130 143 136 135 123
Saarklausel
136— 140 101 118 133 148 139 138 127
Diese Verordnung gilt nicht im Saarland. 141— 145 103 119 136 151 143 141 130
§ 11
Inkrafttreten 146— 150 106 123 140 156 147 146 132
.151— 155 107 125 143 158 151 148 135
(1) Diese Verordnung tritt am 1. Mai 1958 in Kraft. 156— 160 III 128 146 164 1^3 152 139
Gleichzeitig treten außer Kraft:
1. Die Verordnung TS Nr. 2/55 vom 26. Mai 1955 (Bun 161— 165 113 131 150 167 158 156 141
desanzeiger Nr. 102 vom 28. Mai 1955), 166— 170 117 135 154 172 161 160 144
2. die Verordnung TS Nr. 1/57 vom 29. Januar 1957 171— 175 117 137 157 175 165 163 148
(Bundesanzeiger Nr. 21 vom 31. Januar 1957) und
3. die Verordnung TS Nr. 2/58 vom 20. Februar 1958 176— 180 120 140 159 179 169 166 151
(Bundesanzeiger Nr. 38 vom 25. Februar 1958). 181— 185 122 142 163 182 172 169 153
(2) Die Bekanntmachung über die zugelassenen Zonen 186— 190 124 145 166 185 175 173 157
übergänge vom 13. Mai 1954 (Verkehrsblatt S. 195) bleibt
in Kraft. 191— 195 128 148 171 191 180 177 158
196— 200 129 151 172 193 183 179 163
Bonn, den 26. April 1958. 201— 210 132 155 177 199 187 184 166
Der Bundesmin/ister für Verkehr
211— 220 135 159 182 205 194 190 171
In Vertretung des Staatssekretärs
221— 230 140 164 189 212 199 196 174
Dr. Schiller
231— 240 143 169 194 218 204 202 180
Anlage 1
Zuschlagsätze für die 5-t-Klasse 241— 250 145 172 198 223 210 207 185
251— 260 150 176 204 230 218 212 190
Entfemimgen
km A 261— 270 153 180 209 236 223 218 194
B C D E F
1— 4 32 32 32 32 32 32 32 271— 280 155 184 214 241 229 224 199
7 33 34 35 35 35 35 35 281— 290 160 189 221 248 234 228 204
10 35 36 37 38 37 38 38 291— 300 164 193 226 254 241 234 209
11-- 13 37 39 39 40 39 40 40 301— 310 167 198 230 260 245 238 212
14— 16 40 42 43 44 42 43 44 311— 320 169 201 234 265 250 243 217
17— 19 42 44 45 47 44 47 47 321— 330 172 205 239 269 253 249 220
Heft 10 — 1958 348 VkBl Amtlicher Teil
Entfernungen Ent
km A B C D E F G fernungen Z3 Z4 Z5 Z 17
km Abt.I Abt.II Abt. I Abt. II
331— 340 176 209 244 276 259 252 223
341— 350 178 212 248 281 261 257 228 62 35 38
53— 55 76 76 62
351— 360 182 217 253 287 266 261 231 66 35 39
56— -58 79 79 63
59— 61 81 82 66 67 36 41
361— 370 184 220 258 292 270 265 236
62— 64 84 84 67 68 37 41
371— 380 187 224 262 296 275 269 239
65— 67 85 86 70 70 37 43
381— 390 189 226 265 300 278 273 242
68— 70 89 88 71 72 39 45
391— 400 192 230 270 307 283 277 247 71— 73 90 90 73 75 39 45
401— 420 196 236 276 . 313 289 282 250 74— 76 93 94 74 76 40 46
421— 440 200 239 282 321 294 288 255 77— 79 96 97 79 77 42 47
80— 82 97 99 80 81 42 48
441— 460 204 245 289 330 299 294 260 83— 85 101 101 82 82 43 49
461— 480 207 251 296 338 306 299 265 86— 88 103 103 83 83 44 50
481— 500 211 255 302 346 311 306 271 89— 91 105 105 85 85 45 53
92— 94 107 107 85 87 47 53
501— 520 215 261 309 353 316 310 275
314 278 95— 97 109 110 88 89 47 . 54
521— 540 219 266 315 360 320
98— 100 113 113 90 91 48 56
541— 560 223 271 322 368 325 319 282
101— 105 113 113 91 92 48 56
561— 580 226 276 328 375 329 325 286 106— 110 118 119 95 94 50 59
581— 600 230 280 334 382 333 329 289 III— 115 122 122 97 99 52 61
601— 620 234 285 339 389 337 332 294 116— 120 125 125 101 100 53 62
121— 125 131 128 102 103 55 65
621— 640 238 290 344 395 340 334 296
294 349 401 340 337 297 126— 130 133 132 105 105 56 65
641— 660 241
131— 135 135 135 110 108 58 66
661— 680 242 296 353 405 345 339 300
136— 140 140 138 III III 60 68
681— 700 247 300 358 411 347 342 301 141— 145 144 141 112 114 61 70
701— 720 248 303 361 415 348 344 304 146— 150 149 146 118 114 63 74
721— 740 250 306 366 420 349 347 306 151— 155 152 148 119 119 65 75
156— 160 157 152 121 122 66 78
741— 760 252 309 368 423 252 350 308
161— 165 159 156 125 124 67 79
761— 780 254 311 371 427 354 352 310
166— 170 162 160 129 125 68 82
781— 800 255 313 374 430 357 353 313
171— 175 167 163 130 129 70 82
801— 820 257 315 377 434 360 356 314 176— 180 171 166 133 132 72 84
821— 840 261 320 382 439 362 359 317 181— 185 175 169 135 134 73 \ 87
841— 860 264 324 386 444 367 362 319 186— 190 177 173 138 136 75 88
191— 195 182 177 142 139 76 91
861— 880 269 328 391 450 369 365 322
196— 200 186 179 144 142 78 92
881— 900 271 331 393 452 374 370 . 325
201— 210 189 184 147 145 80 95
901— 920 274 335 398 458 376 371 328
211-^ 220 ^ 196 190 152 150 83 97
921— 940 278 339 402 462 378 375 330 221— 230 202 196 155 152 84 100
941— 960 280 342 406 467 382 377 333 231— 240 208 202 161 158 88 103
961— 980 285 347 411 473 385 381 336 241— 250 213 207 165 161 89 106
981—1000 289 351 415 477 389 384 338 251— 260 220 212 169 168 91 109,
388 342 261— 270 226 218 175 171 94 112
rOOl—1050 294 358 422 485 392
396 350 271— 280 231 224 178 175 96 114
1051—1100 304 368 434 498 401
281— 290 236 228 182 178 98 117
1101—1150 311 377 443 509 409 403 357 291— 300 243 234 186 181 100 120
1151—1200 320 386 554 521 417 412 362 301— 310 249 238' 190 187 103 120
1201—1250 329 397 465 533 425 420 369 311— 320 255 ' 243 194 190 104 - 122
321— 330 259 249 199 192 106 125
1251—1300 337 405 475 544 433 427 375
382
331— 340 264 252 200 196 109 128
1301—1350 345 416 485 556 440 434
341— 350 269 257 205 199 110 130
1351—1400 354 425 496 568 449 441 390
351— 360 274 261 207 202 112 133
1401—1450 362 435 505 580 456 449 395 361— 370 279 265 211. 207 114 135
1451—1500 372 445 517 592 464 457 402 371— 380 284 269 215 210 117 136
381— 390 287 273 218 211 119 139
Anlage 2 391— 400 293 277 221 217 119 142
Zusdilagsätze für die 5-t-Klasse 401— 420 300 282 225 220 120 144
421— 440 307 288 229 225 120 148
Ent
441— 460 315 294 235 227 124 153
fernungen Z 3 Z4 Z5 Z 17
461— 480 324 299 238 232 126 156
km Abt.I Abt. II Abt. I Abt.II
481— 500 330 306 245 238 130 160
1— 4 30 35 30 30 18 17 501— 520 332 310 246 241 131 162
5— 7 33 36 33 32 20 18. 521— 540 332 314 249 244 135 166
8— 10 37 39 36 35 20 19 541— 560 336 319 253 247 137 , 169
11— 13 38 41 36 37 20 20 561— 580 344 325 258 252 140 173
14— 16 42 44 37 39 22 22 581— 600 349 329 262 255 143 176
17— 19 44 47 38 41 23 22 601— 620 358 332 264 . 258 146 180
20— 22 46 49 41 42 24 23 621— 640 361 334 266 259 148 183
23— 25 50 51 42 44 25 25 641— 660 367 337 267 262 149 185
26— 28 52 54 43 47 27 26 661— 680 371 339 271 263 151 187
29— 31 55 55 44 49 27 27 681— 700 377 342 271 265 152 189
32— 34 55 59 46 49 28 29 701— 720 380 344 273 266 155 192
35— 37 58 61 50 52 29 29 721— 740 385 347 275 270 156 194
38— 40 62 64 52 53 30 31 741— 760 388 350 277 270 157 195
41— 43 64 67 54 54 31 33 761— 780 391 352 278 273 158 197
44— 46 69 70 56 59 33 33 781— 800 394 353 280 276 160 198
47— 49 71 70 57 61 35 35 801— 820 398 356 283 277 161 200
50— 52 73 73 59 61 35 37 821— 840 401 359 284 279 163 202
VkBl Amtlicher Teil 349 Heft 10 — 1958
Ent Bahnhöfen desselben VersandoTtes nach einem oder
fernungen Z3 Z 4 Z5 Z 17 mehreren Bahnhöfen desselben Empfangsortes zu
km Abt. I Abt. II Abt. I Abt. II sammengerechnet werden. Die Einzelmindesitmeinge
841— 860 407 362 287 280 164 204
beträgt in 12 aufeinanderfolgenden Monaten 240 t.
861— 880 413 365 289 282 166 207 Die Übernahme der Verpflichtung und der Beginn
881— 900 415 370 293 285 169 208 des Versandes sind der Arbeitsgemeinschaft Güter
901— 920 421 371 294 289 171 211 fernverkehr im Bundesgebiet e. V. und der für den
921— 940 425 375 297 290 172 213 Versandort zuständigen Außenstelle der Bundes
941— 960 429 377 299 292 174 216 anstalt für den Güterfernverkehr mitzuteilen. Im
961— 980 434 381 302 297 177 219 Güterkraftverkehr der Deutschen Bundesbahn tritt
981-1000 437 384 304 297 179 220 an die Stelle der Arbeitsgemeinschaft Güterfern
1001—1050 446 388 308 302 182 223 verkehr im Bundesgebiet e. V. die für den Ver
1051—1100 457 396 315 308 186 230 sandort zuständige Bundesbahndirektion.
1101—1150 467 403 320 313 191 235 Der absendende Spediteur (Spediteurgemeinschaft)
1151—1200 479 412 328 319 195 240 hat monatlich bis zum 5. des Nachmonats der Ar
1201—1250 420 201 246 beitsgemeinschaft Güterfernverkehr im Bundes
1251—1300 427 205 .251 gebiet e. V, (im Güterkraftverkehr der Deutschen
1301—1350 434 211 256 Bundesbahn der für den Versandort zuständigen
1351—1400 441 215 262 Buridesbahndirektion) eine Aufstellung nach folgen
1401—1450 449 220 268 dem Muster einzureichen. Durchschrift erhält die
1451—1500 226 273 für den Versandort zuständige Außenstelle der
Bundesanstalt für den Güterfernverkehr zum
Anlage 3
Aüsnahmetarif Z 109
Zwecke der Tarifüberwachung.
(Spediteur-Sammelgut)
Güterart (Muster)
Spediteur-Sammelgut
Allgemeine Bestimmungen ^
19
Es gelten die Allgemeinen Bestimmungen des Deut (Monat) (Versandort)
schen Eisenbahn-Güter- und Tiertarifs für den Inter (Absendender Spediteur,
Spediteurgemeinschaft)
zonenverkehr (Interzonentarif) Heft 4.
1 2 3 4 5 6 7
Besondere Anwendungsbedingungen
1. a) Der Ausnahmetarif gilt für Güter, die vom absen Tag Name des Unter Bestim Emp- Wirk
davon entfallen
denden Spediteur (Einzelspediteur oder Spediteur nehmers und amt mungs fangs- liches
auf
liches Kennzeichen ort spedi- Gesamt
gemeinschaft) an einen Empfangsspediteur als des Fahrzeugs teur gewicht
Sammelladung aufgeliefert werden. Der Empfangs kg AT Ein-,
spediteur muß am Bestimmungsort Sitz oder Nie Z 109 Aus
fuhrgut
derlassung haben.
Der absendende Spediteur (Spediteurgemeinsdiaft)
muß zum Abfertigungsspediteur nach § 34 des
Güterkraftverkehrsgesetzes vom 17. Oktober 1952 c) Wird die Mindestmenge (Einzelmindestmenge) in
(Bundesgesetzbl. I S 697 / Gesetz- und Verordnungs 12 aufeinanderfolgenden Monaten nicht erfüllt, so
blatt für Berlin S. 1185) bestellt sein. Er muß ferner hat der» absendende Spediteur (Spediteurgemein
im Versandgebiet des durch den Tarif begünstigten schaft) den Uniterschied zwischen der Fracht nach die
Sammelladungsverkehrs Sitz oder Niederlassung sem Ausnahmetarif und der Fracht nach dem sonst
haben. geltenden Tarif einschließlich der Zinsen in Höhe
b) Die Sammelladungen müssen aus Teilsendungen des jeweiligen Diskonts vom Zeitpunkt der Auflie
ferung der Sendungen an die Unternehmer von
zusammengesetzt sein, die von mindestens drei
Güterfernverkehr, welche die Transporte ausführ
verschiedenen Urversendern herführen, dem absen
denden Spediteur (Spediteurgemeinsdiaft) zur Be ten, auszuzahlen. Ist der Unterschiedsbetrag höher
förderung übergeben worden sind und vom Emp als die Fracht für die an der vorgeschriebenen Min
destmenge fehlende Menge — einschließlich Zinsen
fangsspediteur an mindestens drei verschiedene in Höhe des jeweiligen Diskonts —, so ist nur
Endempfänger verteilt werden. Das Gewicht der diese Fracht nachzuzahlen, die durch die Bundes
Sendungen eines Urversenders darf insgesamt höch
stens 80 ®/o des Gesamtgewichts der Sammelladung anstalt für den Güterfernverkehr auf die beteiligten
Unternehmer im Verhältnis ihrer Teilnahme an den
und höchstens 6 t betragen.
Frachtumsätzen dieser VerkehrsVerbindung aufzu
c) Bei Verteilung einer nach diesem Tarif abgefertig teilen ist.
ten Sendung auf mehrere Fahrzeuge müssen die
Von der Frachtnachforderung wird abgesehen, wenn
Teilpartien am gleichen Tage abbefördert werden.
nachgewiesen wird, daß die Nichterfüllung dex
2. a) Der absendende Spediteur (Spediteurgemeinschaft) Mindestmenge durch höhere Gewalt verursacht ist.
muß sich zur Erfüllung einer Mindestmenge Sam
melgut dieses Ausnahmetarifs (Gesamtmindest- 3. Auf mitverladene Ein- oder Ausfuhrgüter, für die nach
menge) verpflichten oder einer Spediteurvereini dem Abschnitt „Frachtberechnung" die Fracht beson
gung unmittelbar oder mittelbar angehören, die sich ders berechnet wird, finden die Bestimmungen der
zur Erfüllung dieser Gesamtmindestmenge verpflich Nummer 1 b) keine Anwendung. Auch werden sie auf
tet hat. Die Gesamtmindestmenge beträgt in 12 auf die Mindestmengen nach Nummer 2 nicht angerechnet.
einanderfolgenden Monaten 200 000 t. Die Ver 4. Dem Frachtbrief ist eine Ladeliste (Ladeübersicht) bei
pflichtungserklärung ist der Arbeitsgemeinschaft zufügen. Die Ladeliste, die vom absendenden Spedi
Güterfernverkehr im Bundesgebiet e. V., Frankfurt teur (Spediteurgemeinschaft) zu unterzeichnen ist, muß
a. M., Brüder-Grimm-Straße 20, zu übersenden. in ihrem Kopf die Bezeichnung des Empfängers der
Durchschrift ist der Bundesanstalt für den Güter Sammelladung, des Bestimmungsortes und des Fahr
fernverkehr in Köln, Cäcilienstraße 20—^24, einzu zeuges (amtliches Kennzeichen), zu dem sie gehört,
reichen. enthalten. Ferner muß die Ladeliste in besonderen
b) Der absendende Spediteur (Spediteurgemeinschaft) Spalten für jede einzelne Teilsendung die Angabe von
muß sich außerdem verpflichten, in jeder Richtung Zeichen, Nummer, Anzahl, Verpackungsart, Inhalt und
einer VerkehrsVerbindung, in der er den Ausnah Gewicht und außerdem die Aufteilung dieses Gewichts
metarif in Anspruch nehmen will, eine bestimmte auf Gut des Ausnahmetarifs Z 109 und Ein- oder Aus
Mindestmenge Sammelgut dieses Ausnahmetarifs fuhrgut enthalten.
(Einzelmindestmenge) aufzuliefern. Dabei können 5. Die Inhaltsangabe im Frachtbrief muß lauten:
die Verkehrsmengen von einem oder mehreren „Spediteur-Sammelgut des AT Z 109".
Heft 10 — 1958 350 VkBl Amtlicher Teil
6. Sind bei einer aus Gut des Ausnahmetarifs Z 109 und Fraditsatzzeiger
ggf. aus Ein- oder Ausfuhrgütern zusammengesetzten Frachtsätze in Pfennig für 100 kg
Sammelladung Güter miitverladen, für die Fradit nach
anderen Tarifen (nach Regeltarifklassen oder anderen Ent-
Ausnahmetarlfen) zu beredinen ist, so wird dieser Frachtsätze
Ausnahmetarif nidit angewendet. km 3,5 t 5t 6t 8t 10 t 12 t
örtlicher Geltungsbereich 50— 52 131 114 107 101 96 91
Von allen Bahnhöfen 53— 55 135 117 110 104 98 94
nadi allen Bahnhöfen 56— 58 140 122 115 109 102 98
auf Entfernungen* von 50 km und mehr.
59— 61 146 127 119 113 107 102
Abweichend von Nummer 10 der Allgemeinen Bestim 62— 64 151 131 123 117 110 105
mungen für die Ausnahmetarife des Interzonentarifs, 65— 67 156 136 128 121 114 109
Heft 4, gilt der Ausnahmetarif auch für Ein- und Aus
fuhrgut von und nach allen Seehäfen imd Grenzbahn 68— 70 161 140 132 125 118 112
höfen (Übergangsbahnhöfen). 71— 73 166 144 135 128 121 115
74— 76 171 149 140 133 125 119
Frachtberechnung
77— 79 177 154 145 137 129 123
I.Sammelladungen ohne getrennte Ge
wichtsangabe (Spediteur-Sammelgut). 80— 82 182 158 149 . 141 133 126
83— 85 187 \ 163 153 145 137 130
Die Fracht wird nach dem nachstehenden Fracht
satzzeiger berechnet. 86— 88 191 166 156 148 139 133
89— 91 197 171 161 152 144 137
- Abweichend von Nummer 8 und 9 der Vorschriften
92— 94 201 175 165 156 147 140
für die Frachtberechnung im Reichskraftwagentarif
(RKT) werden der Frachtberechnung mindestens fol
95— 97 207 180 169 160 151 144
gende Öewichte zugrunde gelegt:
98— 100 213 185 174 165 155 148
101— 105 217 189 178 168 159 151
Bei Anwendung der
Gewichtsklasse für
106— 110 227 197 185 175 165 158
t kg
III— 115 233 203 191 181 171 162
116— 120 240 209 196 186 176 167
3,5 t 3500
5 t 3500
121— 125 247 215 202 191 181 172
6 t 6000
126- 130 255 222 209 198 186 178
8 t 8 000
131— 135 261 227 213 202 191 182
10 t 10 000
12 t 12 000
136— 140 270 235 221 209 197 188
141— 145 277 241 227 214 202 193
Ergibt jedoch die Frachtberechnimg für das Mindest 146— 150 284 247 232 220 207 198
gewicht der nächsthöheren Gewichtsklasse zu deren
Frachtsatz eine billigere Fracht, so wird diese be 151— ,155 291 253 238 225 213 202
rechnet. 156— 160 300 261 245 232 219 209
161— 165 306 266 250 237 223 213
2. Sammelladungen mit getrennter Ge
wichtsangabe (Spediteur-Sammelgut und mit 166— 170 314 273 257 243 229 218
verladene Ein- oder Ausfuhrgüter). 171— 175 321 279 262 248 234 223
a) Die Fracht wird berechnet: 176— 180 328 285 268 254 239 228
1. für das Spediteur-Sammelgüt nach dem nach 181— 185 335 291 274 259 244 233
stehenden Frachtsatzzeiiger, 186— 190 342 297 279 264 249 238
191— 195 351 305 287 271 256 244
2. für die mitverladenen Ein- oder Ausfuhrgüter
nach den dafür in Frage kommenden Tarifen. 196— 200 357 310 291 276 260 248
Wegen der Berechnung der Zuschläge wird auf 201— 210 367 319 300 284 268 255
§ 7 dieser Verordnung verwiesen. 211— 220 378 329 309 293 276 263
b) Für die Ermittlimg der Gewichtsklasse ist das wirk 221— 230 391 340 320 303 286 272
liche Gesamtgewicht der Sendung maßgebend. 231— 240 404 351 . 330 312 295 281
241-- 250 415 361 339 321 303 289
Abweichend von Nummer 8, 9 und 11 der Vor
schriften für die Frachtberechnung im RKT gelten
251— 260 428 372 350 331 312 298
nadistehende Gewichtsgrenzen und . Mindest
261— 270 440 383 360 341 322 306
gewichte:
271— 280 452 393 369 350 330 314
werden angewendet für 281— 290 465 404 380 360 339 323
mindestens
Spediteur- mitverladene 291— 300 477 415 390 369 349 332
werden der
bei einem wirklichen Sammelgut Ein- oder 301— 310 488 424 399 377 356 339
Gesamtgewicht des AT Ausfuhr Frachtberech
der Sendung Z 109 güter nung zu
grundegelegt 311— 320 498 433 407 385 364 346
die Frachtsätze 321— 330 508 442 415 393 371 354
der Gewichtsklasse für kg
331— 340 520 452 425 402 380 362
1 2 1 3 4
341— 350 530 461 433 410 387 369
bis 5 800 kg 5 t 5 t 5000 351— 360 542 471 443 419 396 377
5 801—- 7 700 kg 6 t 5 t 6 000 361— 370 552 480 451 427 403 384
7 701-- 9 200 kg 8 t 5 t 8 000
9 201--11700 kg 10 t 10 t 10 000 371— 380 562 489 460 435 411 391
11 701--14 100 kg 12 t 10 t 12000 381— 390 572 497 467 442 417 398
ab 14 101 kg 12 t 15 t 15 000 391— 400 582 506 476 450 425 405
VkBl Amtlicher Teil 351 Heft 10 1958
Ent Ent
fernungen Frachtsätze fernungen Frachtsätze
km 3,5 t 5t 6t 8t 10t 12 t km 3,5 t 5t 6t 8t 10 t 12 t
401— 420 598 520 489 463 437 416 821— 840 859 747 702 665 627 598
421— 440 614 534 502 475 449 427 841— 860 867 754 709 671 633 603
441— 460 631 549 516 489 461 439 861— 880 875 761 715 677 639 609
461— 480 649 564 530 502 474 451 881— 900 882 767 721 683 644 614
481— 500 666 579 544 515 486 463 901— 920 890 774 728 689 650 619
501— 520 682 593 557 528 498 474 921— 940 898 781 734 695 656 625
521— 540 696 605 569 538 508 484 941— 960 906 788 741 701 662 630
541— 560 711 618 581 550 519 494 961— 980 914 795 747 708 668 636
561— 580 726 631 593 562 530 505 981—1000 922 802 754 714 674 642
581— 600 741 644 605 573 541 515 1001—1050 935 813 764 724 683 650
601— 620 754 656 617 584 551 525 1051—1100 956 831 781 740 698 665
621— 640 766 666 626 593 559 533 1101—1150 974 847 796 754 711 678
641— 660 777 676 635 602 568 541 1151—1200 995 865 813 770 727 692
661— 680 789 686 645 611 576 549 1201—1250 1014 882 829 785 741 706
681— 700 800 696 654 619 585 557 1251—1300 1033 898 844 799 754 718
701— 720 810 704 662 627 591 563 1301—1350 1052 915 860 814 769 732
721— 740 819 712 669 634 598 570 1351—1400 1072 932 876 829 783 745
741— 760 828 720 677 641 605 576 1401—1450 1093 950 893 846 798 760
761— 780 835 726 682 646 610 581 1451—1500 1112 967 909 861 812 774
781— 800 843 733 689 652 616 585i
801— 820 851 740 696 659 622 592 (VkBl 1958 S. 346)
Nr. 166 Riditlinien für die Prüfung von Fahrzeug oder
teilen; h 1 er: Bremsbeläge 20 serienmäßige Bremsbeläge von
kleineren Abmessungen
Beim, dien 3. Mai 1958 voTzuiegen.
— StV 7 - 4099 T/58 — (2) Jeder Bremsbeläg muß mit dem Zeichen oder Namen
des Herstellers und der Fabrikatbezeichnung versehen
Wie bereits vorgesehen, haben die bisherigen Erkennt sein.
nisse und Eirfahmngen bei der inzwisdien angelaufenen (3) Die Bremsbeläge sind in einer Paarung mit perliti-
Typprüfung der Bremsbeläge eine überairbeitung der schem Grauguß nachstehender Analyse zu prüfen, wobei
Bedingungen notwendig gemaicM,, die nadi den Ridit die Oberfläche dem Zustand der BremstTommeln im
linien für die Prüfung von Fahrzeugteilen in der Fassung praktischen Betrieb entspricht:
vom 27. April 1957 unter Abschnitt 29 einzuhalten sind. 3,0--3,4 0/oC bis 0,8 o/o P
1,Ö—2,0«/oSi bisO.lVoS
Die neue Fassung, durch die die bisherigen Bestimmun 0.7—l,0«/oMn
gen ersetzt werden, wird nachstehend bekanntgegeben: (4) Die Prüfungen werden im Teilbelaglleistungs- und
29: Bremsbeläge Teübelagarbeitsverfahren durchgeführt. Im Antrag
auf Bauartgenehmigung kann angegeben werden, für
(1) Für die Prüfung sind außer den 2 Mustern laut § 3 welche Gebrauchsklassen die vorgestellte Sorte vorgese
Abs. 2 der Fahrzeugteileverordnung noch zusätzlich hen ist.
entweder Je nach ihren Reibeigenschaften in d^ unter 3 genann
10 serienmäßige Bremsbeläge von ten Paarung werden die Bremsbeläge in nachstehende
mindestens 40 mm Breite und mindestens Gebrauchsklassen eingeteilt; sie müssen den diesen Ge-
6 mm Dicke brauchsklassen zugeordneten Bedingungen genügen:
Größter Größte Gleit
Höchste Reibbeiwert Mittl. Größter
Gebr.- Anpreß geschwin
Temperatur Mittl. Reibbeiwert Streuung Verschl. Einzelver-
Klasse druck digkeit
«C o/o cmVPSh schl.cmO/PSh
kg/cm^ m/s
GH 12 12 450 0,35 — 0,45 50 0,8 3,5
GN 9 9 250 0,35 — 0,45 35 0,2 0,4
KH 12 12 450 0,25 — 0,35 40 0,8 3,5
KN . 9 9 250 0,25 — 0,35 25 0,2 0,4
MN 9 9 250 0,30 — 0,40 35 0,6 1,5
MM 9 12 350 0,30 — 0,40 40 0,8 2,0
(5) Bei den Teilbelagprüfungen sind die Proben in Ein- m/sec und einer Temperatur unter 200° C sachgemäß
zelversuchen steigender Beanspruchung zu unterwerfen. vorgearbeitete Proben innerhalb längstens 2 Stunden
Der mittlere Reibbeiwert und der mittlere Verschleiß voll eingelaufen sind.
sind aus sämtlichen gefahrenen Einzelversuchen bei Be
anspruchungen bis zu den angegebenen Grenzen zu bestim (6) Die Teilbelag-Arbeitsprüfung ist in Beanspruchungs
grenzen durchzuführen, die in etwa der Teilbelag-Lei-
men. Sie dürfen die angeführten Bereiche nicht über
stungsprüfung entsprechen. Zur Gebrauchsklasseneintei-
schreiten. Als Reibbeiwertstreuuing gilt die mittlere Ge lung werden die Ergebnisse dieser Prüfung nur in Grenz
samtstreuung, d. h. der größte Unterschied der bei den
fällen herangezogen.
einzelnen Versuchen bei verschiedener Banspruchung
gefundenen mittleren Reibbeiwerte, bezogen auf den (7) Die auf einer entsprechenden Bremsbacke aufgeniete
mittleren Reibbeiwert der ganzen Versudisreihe. Der ten vollständigen Bremsbeläge dürfen bei betriebsmäßi
Anfangsverschleiß muß so groß sein, daß beim Anpreß ger Erwärmung der Belagoberflächen während 10 Minu
drude von 6 kg/cm^, einer Gleitgeschwindigkeit von 6 ten weder Riß- noch Blasenbildung zeigen. Als maßge-
Heft 10 — 1958 352 VkBl Amtlicher Teil
bende Temperaturen für die betriebsmäßige Erwärmung 4. Fahrerlaubnisse aus der Zelt seit dem 1. April 1957.
gelten für Beläge der Gebraudiskllasisen GN, KN, MN Der Geltungsbereich dieser Erlaubnisse ergibt sich aus
200° C, für die Gebraudisklassen GH,. KH und MM den §§ 7 und 85 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ord
350° C. nung der Sowjetzone. Bei der Umschreibung kann nach
(8) Die Beläge sind einer Warm-Sdierprüfung bei 200° C folgenden Grundsätzen verfahren werden:
zu . unterziehen, die mindestens eine Seherkraft von 50 Sowjetzonenerläubnis: Führerschein des Bundes
kg/cm^ Belagquerschnitt ergeben muß. Bei Versudiswie- gebiets:
derholimg ist eine Abweichung de® Einzelwertes vom Klasse 1 Klassen 1 und 4
Mittelwert um ± 20 ®/o zulässig. (Alle Krafträder mit und
(9) Nach Lagerung der Belagproben in Wasser während ohne Seitenwagen, ferner
24 Stunden darf die Gewichtszunahme höchstens 1 g/100 maschinell angetriebene
cm^ Probenfläche betragen. Krankenfahrstühle mit we
(10) Das Prüfzeichen ist auf der Rückseite der Beläge niger als 20 km/h Höchst
anzubringen. geschwindigkeit und selbst
Der Bundesminister für Verkehr fahrende Arbeitsmaschinen
Im Auftrag mit weniger als 20 km/h
Dr. Linder Höchstgeschwindigkeit)
(VkBl 1958 S. 351) Klasse 2 Klassen 2, 3 und 4,
(Kraftwagen bis 250 ccm in der Klasse 2 beschränkt
Hubraum, Elektrokarren auf Elektrokarren mit
Nr. 167 Umschreibung von Fahrerlaubnisscheinen auch mit einem Anhänger mehrachsigen Anhängern,
aus der Sowjetzone und maschinell angetrie- in der Klasse 3 auf Kraft-
Bonn, den 12. Mai 1958 bene Krankenfahrstühle, wagen mit einem Hub-
StV 2 Nr. 2020 R/58 II außerdem selbstfahrende räum von nicht mehr als
§ 2 des Straßenverkehrsgesetzes bestimmt, daß die Arbeitsmaschinen mit we- 250 ccm sowie auf Elektro
Fahrerlaubnisse für das Inland gelten. Die Praxis folgert niger als 20 km/h Höchst- karren mit oder ohne
daraus, daß die im Inland außerhalb des Bundesgebiets geschwindigkeit und Klein- Einachsanhänger
erteilten Fahrerlaubnisse auch im Bundesgebiet wirksam krafträder)
sind. Fahrerlaubnisse aus der Sowjetzone werden deshalb Klasse 3 Klassen 2, 3 und 4,
anerkannt. Nach den Bestimmungen der Sowjetzone sind (Zugmaschinen (auch mit in den" Klassen 2 imd 3
sie außer durch einen Fahrerlaubnisschein auch durch Anhängern) bis 30 km/h beschränkt auf Zugmaschi-
einen Berechtigungsschein nachzuweisen. Die Art des Höchstgeschwindigkeit so- nen mit einer durch die
Berechtigungsscheins ist im Bundesgebiet ohne Bedeu wie selbstfahrende Arbeits- Bauart bestimmten Höchst
tung. Man kann in der Regel davon ausgehen, daß einer maschinen, ferner maschi- geschwindigkeit von nicht
der Berechtigungsscheine vorhanden ist, solange der nell angetriebene Kranken- mehr als 30 km/h sowie
Fahrerlaubnisschein sich in der Hand des Erlaubnisin fahrstühle mit weniger als auf selbstfahrende Arbeits-
habers befindet; jedoch empfiehlt es sich, bei der Prü /20 km/h Höchstgeschwin- maschinen.
fung eines Fahrerlaubnisscheins aus der Sowjetzone auch digkeit und Kleinkrafträder)
die Vorlage des Berechtigungsscheins zu verlangen.
Klasse 4 Klassen 2, 3 und 4,
Die Änderungen des Zulassungsrechts der Sowjetzone
(Kraftwagen bis 2,5 t in der Klasse 2 beschränkt
durch die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung vom 4.
Steuergewicht (auch mit auf Elektrokarren mit
Oktober 1956 haben Anlaß zu Zweifeln gegeben. Ich
weise daher darauf hin, daß bei den Fahrerlaubnissen
Einachsanhänger), außer- mehrachsigen Anhängern,
dem alle Fahrzeuge, für in der Klasse 3 auf Kraft-
aus der Sowjetzohe folgende Gruppen zu beachten sind: die die Fahrerlaubnis der wagen mit einem Leerge-
1. Fahrerlaubnisse aus der Zeit vor dem 8. Mai 1945. Klasse 2 gilt) ° wicht von nicht mehr als
Diese Fahrerlaubnisse unterscheiden sich nicht von 2,7 t
denen, die im jetzigen Bundesgebiet vor dem erwähn
Klasse 5 Klassen 2, 3 und 4
ten Zeitpunkt erteilt worden sind. Die Ausstellung
(Kraftwagen über 2,5 t
eines Führerscheins nach dem Muster 1 der Straßen
verkehrs-Zulassungs-Ordnung des Bundesgebiets er Steuergewicht, alle Kraft-i
übrigt sich, solange der ursprüngliche Führerschein Wagen mit mehrachsigen
vorhanden ist.
Anhängern sowie Zugma
schinen mit mehr als
2. Fahrerlaubnisse aus der Zeit vom 8. Mai 1945 bis
30 km/h Höchstgeschwin
zum Ablauf des 31. Dezember 1953.
digkeit (auch mit Anhän
Diese Fahrerlaubnisse unterscheiden sich von denen,
gern), außerdem alle Fahr
die in der gleichen Zeitspanne im Bundesgebiet erteilt zeuge, für die die Fahr
worden sind, in der Regel dadurch, daß die Hubraum
erlaubnisse der Klassen
grenze für Krafträder der Klasse 4 nicht bei 250 ccm,
2, 3 imd 4 gelten)
sondern bei 150 ccm liegt. Die Ausstellung eines
Führerscheins nach dem Muster 1 der Straßenver Erlaubnis zum Führen von Klasse 4
kehrs-Zulassungs-Ordnung des Bundesgebiets erübrigt Kleinkrafträdern
sich, solange der Fahrerlaubnisschein vorhanden ist; Die Berechtigungsscheine» die nach § 6 StVZO/SBZ bei
der Fahrerlaubnisschein ist als Führerschein im Sinne einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 20 km/h
des § 2 Abs. 2 StVG und des § 72 Abs. 4 StVZO zum Führen von maschinell angetriebenen Krankenfahr
anzusehen. stühlen und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen genügen,
3. Fahrerlaubnisse aus der Zeit vom 1. Januar 1954 bis beurkunden keine Fahrerlaubnis, sondern nur „die er
zum 31. März 1957. folgreiche Teilnahme an einem Prüfungsunterricht über
Der Geltungsbereich dieser Erlaubnisse ist derselbe Verkehrsrecht bei der Deutschen Volkspolizei".
wie in den Fällen zu 2. Solange der Erlaubnisinhaber Die in der Sowjetzone vorgesehenen Fahrerlaubnisse
seinen Wohnsitz nicht in das Bundesgebiet verlegt der Klassen 1, 2, 3 und 4 sowie die Erlaubnis zum Führen
hat, wird der Fahrerlaubnisschein hier gewohnheits von Kleinkrafträdern erfassen an sich nicht alle Fahr
rechtlich als Nachweis der Fahrerlaubnis anerkannt. zeuge, die im Bundesgebiet zur Klasse 4 gehören. Der
Verlegt der Erlaubnisinhaber den Wohnsitz in das Erlaubnisinhaber hat jedoch die erforderlichen Kenntnisse
Bundesgebiet, muß ein Führerschein nach dem Muster der Verkehrsvorschriften vor der örtlich zuständigen
1 der Zulassungs-Ordnung des Bundesgebiets ausge Behörde der Sowjetzone nachgewiesen; ich habe deshalb
fertigt werden (§ 72 Abs. 4 StVZO). Bei dieser Aus keine Bedenken dagegen, daß die Zulassungsstellen des
fertigung ist zu beachten, daß alle Fahrerlaubnisse Bundesgebietes in diesen Fällen die Fahrerlaubnisse auf
dieser Gruppe für Krafträder mit einem Hubraum von alle Fahrzeuge der Klasse 4 erstrecken, ohne den Erlaub-
nicht mehr als 150 ccm gelten, wenn sie für die n^isinhaber einer Ergänzungsprüfung zu unterwerfen. Da
Klassen 2, 3 oder 4 erteilt worden sind. gegen kann beim Vorweisen eines Fahrerlaubnisscheins
VkBl A m 11 i c h e r T e i 1 353 Heft 10 — 1958
der Klasse 4 die Fahrerlaubnis der Klasse 3 des Bundes Verordnung
gebiets nur dann ohne nochmalige Prüfung des Bewer über die Festsetzung von Entgelten für Verkehrs
bers unbeschränkt erteilt werden, wenn auf Gnmd des leistungen der Binnenschiffahrt.
§ 70 Abs. 1 eine entsprechende Ausnahme von den Vor Vom 5. Mai 1958.
schriften der §§ 10 und 11 StVZO über die Ergänzimgs- Auf Grund des § 29 Abs. 1 des Gesetzes über den ge
prüfung genehmigt worden ist. Stimmt der Erlaubnisin werblichen Binnenschiffsverkehr vom 1. Oktober 1953
haber zu, kann bei Umschreibung von Fahrerlaubnis (Bundesgesetzbl. I S. 1453) wird verordnet:
scheinen der Klassen 2 und 4 der Sowjetzone der Hin
weis auf die Elektrokarren mit mehrachsigen Anhängern §1 .
imterbleiben; in diesem Falle wäre die Klasse 2 des (1) Nach Genehmigung gemäß § 28 des Gesetzes über
Bundesgebiets nicht zu erwähnen. Das Steuergewicht im den gewerblichen Binnenschiffsverkehr werden rechts
Sinne der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung der verbindlich festgesetzt:
Sowjetzone deckt sich nicht mit dem Begriff des Leerge I. die vom Frachtenausschuß Berlin — FG Nr. 3/58 —
wichts im Sinne des § 5 StVZO, sondern entspricht dem beschlossenen Frachten für
im Bundesgebiet früher geltenden steuerrechtlichen Be Exportgüter, von Berlin-Tegel (Ladestelle Borsig-
griff des Eigengewichts; die Gewichtsgrenze von 2,5 t Hafen) nach Hamburg;
muß bei der Umschreibung auf etwa 2,7 t erhöht werden, II. die vom Bezirksausschuß Unterweser des Frachten
wenn an die Stelle des Steuergewichts das Leergewicht ausschusses Bremen — FC Nr. 6/58 — beschlossenen
treten soll. Frachten für
Gebührenrechtlich sowie hinsichtlich der Anwendung Papier und Pappe von Bremen/Brake
des § 13d StVZO ist zu beachten, daß es sich bei der nach Dortmund/Wanne und Hamm/Essen.
Umschreibung von Fahrerlaubnisscheinen der Klassen 1, (2) Der Wortlaut der Beschlüsse ist im FTB-Frachten-
2, 3 und 4 in Führerscheine des Bundesgebiets auch um und Tarifanzeiger der Binnenschiffahrt — wie folgt ver
eine Erweiterung der Fahrerlaubnis im Bereich der Klasse 4 öffentlicht*):
des Bundesgebiets handelt, während in den übrigen Zu Absatz 1 Ziffer I im FTB Nr. 19 vom 10. Mai 1958,
lediglich eine andere Urkunde über die unveränderte zu Absatz 1 Ziffer II im FTB Nr. 18 vom 3. Mai 1958.
Fahrerlaubnis auszuschreiben ist.
§2
Der Bundesminister für Verkehr
Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen diese Verord
Im Auftrag nung verstößt, begeht eine Zuwiderhandlung im Sinne
(VkBl 1958 S. 352) Dr. L i n d e r des § 1 Nr. 9 des Wirtschaftsstrafgesetzes 1954 vom 9.
Juli 1954 (Bundesgesetzbl. I S. 175) in der Fassung des
Binnen Schiffahrt Gesetzes vom 19. Dezember 1956 (Bundesgesetzbl. I
S. 924).
Nr. 168 Bekanntmachung für die Schiffahrt über §3
die Länge der Flöße auf der Mittelweser Diese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Uber
und auf den westdeutschen Kanälen leitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I
Auf Grund des § 116 Nr. 3 der Binnenschiffahrtstra-
S. 1) in Verbindung mit § 44 des Gesetzes über den ge
werblichen Binnenschiffsverkehr auch im Land Berlin.
ßen-Ordnung — BschSO — vom 19. Dezember 1954 (Bun-
desgesetzbl. II S. 1135) wird angeordnet: §4
(1) Die in § 1 genannten Entgelte treten in Kraft:
Abweichend von § 6 — WK — Nr. 1 Buchsit. b und
Zu Absatz 1 Ziffer I mit Wirkung vom 1. März 1958,
§ 3 — We — Nr. 1 BSchSO dürfen Flöße auf dem
Mittellancikanal und seinen Zweigkanälen, auf
zu Absatz 1 Ziffer II mit Wirkung vom 20. April 1958.
diem Doitmund-Ems-Kanal zwischen Bergeshövede
(2) Die Strafbestimmung tritt am Tage nach der Ver-
und Dortmund sowie auf der Weser zwischen Min
kündung dieser Verordnung in Kraft.
den und der Allermündung bis zu 85,.00 m — über Bonn, den 5. Mai 1958
alles gemessen — lang sein. Der Bundesminister für Verkehr
Diese Anordnung tritt am 1. Juni 1958 in Kraft In Vertretung des Staatssekretärs
und am 1. Juni 1960 außer Kraft. (VkBl 1958 S. 353) Dr. Schiller
Hannover, den 8. April 1958 *) Der FTB — Frachten- und Tarifanzeiger der Binnenschiff
fahrt — kann von dem Binnenschiffahrts-Verlag G.m.b.H.,
— 70 H 6314 — Wasser- und Schiffahrtsdirektion
vorm. Rhein-Verlag, Duisburg-Ruhrort, Dammstraße 15/17,
Hannover bezogen werden. Die Kosten der Einzelnummer richten
Schumacher sich nach dem Umfang der jeweiligen Ausgabe des FTB,
Münster, den 18 April 1958 die nur geschlossen zum Preise von 0,25 DM je Blatt DIN
A 5 abgegeben wird.
— B 578 B1 B3 Wasser- und Schiffahrtsdirektion
M ü n s t er
In Vertretung
Nr. 170 Ungültigkeitserklärung eines Schiffer-
Machtens
patentes
Hannover, den 30. April 1958
Bremen, den 10. April 1958 — 71 H 7369 —
— 32 84/58 B — Wasser- Und Schiffahrtsdirektion
Bremen Das von der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Han
(VkBl 1958 S. 353) Dr. Ing. Walther nover am 18. 10. 1956 für den Schiffer Heinz R e i ß i g ,
geb. am 14. September 1924 in Mühlberg/Elbe, ausge
stellte Schifferpatent Nr. 85 wird hiermit für ungültig
Nr. 169 Verordnung über die Festsetzung von Ent erklärt.
gelten für Verkehrsleistungen der Binnen Wasser- und Schiffahrtsdirektion
Hannover
schiffahrt vom 5. Mai 1958
(VkBl 1958 S. 353) Schumacher
(FG Nr. 3/58 Frachtenäusschuß Berlin)
(FC Nr. 6/58 Frachtenaussdiuß Bremen) Nr. 171 Aufgebot eines Interzonenfahrterlaubnis-
Bonn, den 7. Mai 1958 scheines
B 247/2009 F/58 Bonn, den 12. Mai 1958
B 463/4095 M/58
Nachstehend wird die Verordnung vom 5. Mai 1958
nachrichtlich bekanntgegeben. Die Verordnung ist im Der Interzonenfahrterlaubnisschein M 2057 (3592) für
Bundesanzeiger Nr. 89 vom 10. N^ai 1958 verkündet den Schleppkahn „Elsbeth", Eigentümer Helmut Eggert,
worden. Vietze/Elbe, wird hiermit für ungültig erklärt.
Der Bundesminister für Verkehr Der Bundesminister für Verkehr
Im Auftrag Im Auftrag
V. D o r r e r (VkBl 1958 S. 353) v. D o r r e r
Heft 10 — 1958 354 V k B 1 Amt 1 i c her Teil
Seeverkehr
Nr. 172 Ungültigkeitserklärung von verlorengegangenen Sdiiffsmeßbriefen.
Hamburg, den 24. April 1958.
— See 8/837 — 14/58 —
Nachstehend aufgeführte Schiffsmeßbriefe sind It. hier eingegangenen Meldungen in Verlust geraten und durch
Neuausfertigungen ersetzt worden. Die Meßbriefe werden für ungültig erklärt.
Aus
Lfd. Art des Ausstellungs Be
Nr.
Schiffsname U.S. stellungs Reeder — Schiffseigner
Meßbriefes behörde merkungen
datum
1 „Twee Breder" DKJM 10. 7. 52 National Seeschiffs Fischmeister
vermessungsamt, Paul Lüdke,
Hamburg Burgstaaken a/Fehm.
2 „Dorothea" 28. 3. 53 Schweden Bundesamt für
ausweis Schiffsvermessung, Wilhelm Heinrich
Hamburg Nagel, Drochtersen.
3 „Greif" DJXV 26. 4. 57 National Bundesamt für
Schiffsvermessung, Lübeck-Linie A.G.,
Hamburg Lübeck, Untertrave 107.
4 „Tinnum" DKFN 27. 11. 56 1. Suez Bundesamt für Reederei Zerssen & Co.,
2. Panama Schiffsvermessung, Rendsburg, Am Nord-
Hamburg Ostseekanal.
5 „Taube" DHCA 28. 9. 28 National Reichkommissariat Hans Jacobs, Elsfleth.
für Seeschiffsver
messung, Berlin
Sollten die ungültigen Meßbriefe einer Behörde vorgelegt werden, wird um Einziehung und Rückgabe an das
Bundesamt für Schiffsvermessung, Hamburg 4, Bernhard-Nocht-Straße 78, gebeten.
Bundesamt für Schiffsvermessung
In Vertretung;
(VkBl 1958 S. 354) Mallee
In den letzten Jahren sind verschiedene Bauverfahren
Straßenbau
des Betonunterbaues unter bituminösen Decken ange
wendet und auf mehreren Versuchsstrecken planmäßig
Nr. 173 Betonunterbau (Zementbetonunterbau) für untersucht worden. Die Erfahrungen zeigen, daß Risse
bituminöse Decken auf Bundesfernstraßen in bituminösen Decken auf Betonuniteirbaui nur dann ver
mieden werden können, wenn ausreichend dick bemes
Bonn, den 30. April 1958 sene bituminöse Decken verlegt werden und der Fugen
StB 7 — Idvu — 3035 St 58
abstand im Betonunterbau nicht zu groß gewählt wird.
An die Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse bitte ich, so-
obersten Straßenbaubehörden der Länder f lange die in Bearbeitung befindliche Neufassung der
mit Nebenabdrucken Jür die Mittelbehörden, TVU noch nicht vorliegt, bei der Planung und beim Bau
Autobahnämter und Straßenbauämter von Betonunterbau nach folgenden Richtlinien zu ver
fahren:
Nachriehtlich :
An die Verbindungsstelle Berlin 1. Wird ©ine bituminöse Decke auf Betoniunterbau verlegt,
des Bundesministers für Verkehr so muß sie ausreichend dick bemessen werden, damit
Berlin W 15 Fugen oder aufgetretene Risse im Betonunterbau von
Bundesallee 216/218 ihr, ohne zu reißen, überbrückt werden können. Nach
die Regierung des Saarlandes, den^ bisherigen Erfahrungen muß auf einem 20 cm
Ministerium für öffentliche Arbeiten dicken Betonunterbau eine mindestens 8 cm dicke bi
und Wiederaufbau tuminöse Decke verlegt werden.
Saarbrücken Bei einem Betonunterbau von geringerer Dicke emp
Genfer Str. 2 fiehlt es sich, die bituminöse Decke nock dicker zu
den Bundesrechnungshof bemessen, z. B. mindestens 10 cm bei 15 cm Beton
Frankfurt/Main unterbau.
Berliner Str. 51
2. Wird bei Bundesstraßen mit schwächerem Verkehr
die Bundesanstalt für Straßenbau
eine dünnere bituminöse Decke nach den TV bit als
Köln-Raderthal
ausreichend angesehen, so ist zu prüfen, ob eine an
Brühler, Ecke Militärringstr.
dere Bauweise des Unterbaues wirtschaftlicher und
Betr.: Betonunterbau (Zementbetonunterbau) für daher vorzuziehen ist.
bituminöse Decken auf Bundesfernstraßen.
3. Der Binder der bituminösen Decke ist durch guten
Der Unterbau für bituminöse Decken wird in der Regel
Kornaufbau möglichst zugfest nach dßn TV bit 3/56
in flexibler Bauweise ausgeführt. Ein Betonunterbau kann
auszubilden.
aber in solchen Gebieten wirtschaftlich sein, in denen
keine Natursteinvorkommen liegen oder in denen ge 4. Der Fugenabstand im Betonunterbau ist mit 3 bis 5 m
eignete Kiessande anstehen. zu wählen.