VkBl Nr. 19 1977
Verkehrsblatt Nr. 19 1977
Verkehrsblall
Amtsblatt des Bundesminlstere für Verkehr der Bundesrepublik Deutschland
(VkBD
INHALTSVERZEICHNIS
Amtlidier Teil
Nr. Datum VkBl 1977 Seite Nr. Datum VkBl 1977 Seite
Straßenverkehr 279 8. 9. 1977 Merkblatt für die Beseitigung von
Verschleißschäden an bituminösen Decken —
268 15. 9. 1977 Verzeichnis der Fahrlehrerausbil Ausgabe 1977 — 573
dungsstätten 566
286 21. 9. 1977 Merkblätter für Eignungsprü
269 16. 9. 1977 Verkehrsrundfunk-Kennungs- fungen bei Bodenverfestigungen mit Zement
system 566 und hochhydraulischem Kalk 573
Binnenschiffahrt Personalnachrlchten
276 1. 9. 1977 Sdiiffahrtpolizeiliche Verordnung 281 13. 9. 1977 Personalnacdirichten 573
über die Fahrt in den Mündungsstrecken der
Ruhr und des Rhein-Herne-Kanals . . . . 569
271 14. 9. 1977 Hinweis Verordnung Nr. 14/77 281a 15. 10. 1977 Aufbietung verlorener Fahrzeug
über die Festsetzung von Entgelten für Ver briefe
kehrsleistungen der Binnenschiffahrt vom
6. September 1977 569 281b 15. 10. 1977 Aufbietung verlorener Führer
scheine
272 7. 9. 1977 Tarif für das IJfergeld in den an
der Oberelbe gelegenen bundeseigenen Häfen 569 281c 15. 10. 1977 Aufbietung von verlorenen Fahr-
zeugs(^einen und Bescheinigungen über die
273 29. 9. 1977 Tarif für das Ufergeld in den im Zuteilung amtlicher Kennzeidien für zulas
Lande Nordrhein-Westfalen gelegenen bun sungsfreie Fahrzeuge . . . . 580a—580kkkkkkk
deseigenen Häfen an den abgabepflichtigen
nordwestdeutsdien Bundeswasserstraßen im
Binnenbereich • 570
Seeverkehr
274 13. 9. 1977 Bekanntmachung der Verordnung
zur Änderung der Lotsordnung Ems und
Weser/Jade 570
275 9. 9. 1977 Ungültigkeitserklärung von Schiffs
meßbriefen 571
Luftfahrt
276 22. 9. 1977 Verkehrslandeplatz Leer-Nütter-
moor 572
277 22. 9. 1977 Sonderlandeplatz Harle 572 Niditamtlidier Teil
Straßenbau
278 15. 9. 1977 Änderungen der Umsatzsteuer Zeltschriftenschau
(Mehrwertsteuer) durch das Steueränderungs
Übersicht 574
gesetz 1977;
hier: Auswirkung auf die Abwicklung von Auslese 576
Verträgen und die Vergabe von Auf
trägen 572 Rechtsprechung 578
31. Jahrgang 1977 Ausgegeben zu Bonn am 15. Oktober 1977 Heft 19
Verlagspostamt Dortmund. Beim Ausbleiben des Verkehrsblattes wollen Postbezieher sich lediglich an die liefernden Postämter wenden.
Heft 19 — 1977 566 YkBI Amtlicher Teil
AMTLICHER TEIL
S t r aß enverkehr Nr. 269 Verkehrsrundfunk-Kennungssystem
Bonn, den 16. September 1977
StV 12/36.55.02
Nr. 268 Verzeichnis der Fahrlehrerausbil Mit Verkehrsblatt-Verlautbarung 1977 Seite 87 habe ich
dungsstätten eine Karte und eine Liste der UKW-Verkehrsrundfunksender
Bonn, den 15. September 1977 der ARD nach dem Stand von November 1976 veröffentlicht.
StV 15/36.11.01-22 Einige Änderungen in den Sendemetzen haben eine Neu
Nachstehend gebe ich eine Änderung des Verzeichnisses auflage notwendig gemacht. Nachstehend werden eine Karte
der amtlich anerkannten Fahrlehrerausbildungsstätten — imd eine Liste der UKW-Verkehrsrundfunksender der ARD
Fassung vom 5. Januar 1977 -(VkBl 1977 S. 49) bekannt: nach dem gegenwärtigen Stand veröffentlicht.
Lfd. Nr. 4: gestrichen. Ich verweise auf die Vwv-StVO zu Zeichen 368 imd emp
fehle, bei der o.a. Verkehrsblattverlautbanmg einen ent
Der Bundesminister für Verkehr sprechenden Hinweis aufzunehmen.
Im Auftrag Der Bundesminister für Verkehr
Dr. Herrmann
Im Auftrag
UKW-Verkehrsrundfunksender
in der
Bundesrepublik Deutschland
und Berlin-West
i Senderstandort mit
9S.3 Frequenz (MHz)
A)9CCX0Xi 9B.3
91.9
Bereichs-Kennungen
9B.15
(D
9S.a
99.a
(D 9<4.3
(D
9B.5
93.4
Nürnberg
(D \
94.7
Stuttgart
d) 94.4
Heft 19 — 1977 568 VkBl Amtlicher Teil
UKW-Verkehrsnmdfunksender der ARD Rund- Be-
mit Durchsage- und Bereichskennungen funk- Fre reichs-
1978 an- quenz ERP ken-
stalt Sender Art (MHz) (kW) , nung
- Sender lt. Verkehrsrundfunksenderkarte
o Außerdem betriebene Verkehrsnmdfunksender
RB 1 Bremen 93,8 100 (A)
Bremerhaven -
89,3 25 (A)
Rund- Be-
funk- Fre reichs-
an- quenz ERP ken-
stalt Sender Art (MHz) (kW) nung RIAS 11 Berlin - 94,3 50 (B)
Bad Reichenhall 89,0 0,3 D SDR 1 Aalen 95,1 50 A
Bamberg - 99,8 25 C Heidelberg -
97,8 100 A
Berchtesgaden 96,9 0,3 D Stuttgart-Degerloch - 94,7 100 A
Brotjacklriegel - 94,4 100 D Ulm -
94,5 1 A
Büttelberg - 99,3 25 C Waldenburg -
98,8 100 A
Coburg - 99,2 5 C Bad Mergentheim 0 87,8 0,5 A
Dillberg - 97,9 25 C Geislingen O 93,0 0,5 A
Garmisch- Mühlacker 0 92,9 5 A
Partenkirchen -
97,7 0,5 D Stuttgart-
Gelbelsee -
97,6 25 D Funkhaus 0 88,0 0,5 (A)
Grünten/Allgäu - 95,8 100 D Wertheim o 96,9 0,05 A
Herzogstand - 91,0 0,1 D
Hochberg SFB 11 Berlin-West 92,4 10
- A
Traunstein -
95,9 5 D
Hohe Linie -
99,6 25 D
SR 1 Göttelbomer Höhe _
88,0 100 B
Hohenpeißenberg - 99,2 25 D
Bliestal 0 92,3 5 B
Hoher Bogen - 94,7 50 D
Moseltal 0 91,9 5 B
Hühnerberg - 99,5 25 (D)
Kreuzberg/Rhön - 96,3 100 C
SWF III Blauen 97,0 8,4 E
Lindau/Hoyerberg 94,0 0,5 D
Donnersberg
-
-
89,9 30 D
München-Ismaning - 97,3 25 D
Eifel -
98,5 8 D
Ochsenkopf 99,4 100 C
Feldberg/
-
Pfaffenberg 93,4 25 C Schwarzwald 93,8 5 E
-
Reit im Winkl 97,1 0,1 D Haardtkopf 90,0
-
-
25 D
Untersberg 103,0 0,1 D Homisgrinde 98,4 80 E
-
-
Wendelstein -
98,5 100 D Koblenz 91,6
-
10 D
Würzburg 97,6 5 C Linz (Rhein) 94,8 50
-
-
D
Landshut O 95,3 0,1 D Mainz ^ - 93,7 0,1 D
Passau 0 90,4 0,5 D Potzberg -
97,5 20 D
Tegernseer Tal 0 99,7 0,5 D Raichberg 94,3
-
25 E
Waldburg - 98,7 18 E
Witthoh 97,1 37,5 E
Biedenkopf
-
HR m 87,6 95 F
Bad Marienberg 0 93,1 25 D
Feldberg/Taunus -
89,3 80 F
Baden-Baden o 94,1 0,5 E
Hardberg 92,65 20 F
Brandenkopf
-
0 99,7 0,5 E
Meißner -
89,5 90 F
Freiburg 0 99,2 0,5 E
Rimberg - 97,7 30 F
Grenzach-Wyhlen 0 92,3 0,05 E
Würzberg 0 89,75 1 F
Hohe Möhr 0 96,8 0,5 E
Laufenburg 0 90,1 0,05 E
NDR II Aurich _
98,15 25 E
Saarburg 0 90,6 5 D
Trier 98,2 0,1 D
Bungsberg - 91,9 4,5 B 0
Dannenberg - 96,4 15 D
Wannenberg 0 98,5 1,0 E
Flensburg - 93,2 15 B
Hamburg - 87,6 80 C
WDR 11 Aachen-Stolberg _
93,9 5 C
Harz-West -
92,1 100 D
Bonn -
90,7 0,5 C
Heide -
96,3 15 B
Kleve -
93,3 0,25 C
Kiel -
98,3 3 B
Langenberg -
99,2 100 C
Lingen - 97,8 15 E
Münster -
94,1 6 C
Osnabrück-Stadt -
89,2 2 E
Nordhelle -
93,5 15 C
Steinkimmen -
99,8 70 E
Teutoburger Wald - 93,2 100 C
Köln o 95,7 0,5 C
Visselhövede -
95,9 5 D
Cuxhaven o 91,65 0,3 E
Monschau 0 94,2 0,05 C
Göttingen 96,1 Siegen o 92,6 0,4 C
0 2 (D)
Wittgenstein 0 92,3 15 C
Hannover o 95,9 3 (D)
VkBl Amtlicher Teil 569 Heft 19 — 1977
B i n n e n Schiffahrt Nr. 272 Tarif
für das Ufergeld in den an der Ober
Nr. 270 Schiffahrtpolizeiliche Verordnung elbe gelegenen bundeseigenen Häfen
über die Fahrt in den Mündungsstrek- Teil A
ken der Ruhr und des Rhein-Heme- Geltungsbereich
Kanals*) Der Tarif gilt für den Umschlag in den in Schleswig-Hol
Auf Grund des § 3 Abs. 1 des Gesetzes über die Aufgaben stein und Niedersachsen gelegenen bundeseigenen Häfen,
des Bundes auf dem Gebiet der Binnenschiffahrt in der im Lösch- und Ladestellen, Schleusenvorhäfen und auf freier
Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 9500-1, ver Strecke der Oberelbe oberhalb km 607,50. Der Umschlag
öffentlichten bereinigten Fassung, der zuletzt durch § 13 bedarf in jedem Einzelfall der Zustimmung durch das örtlich
Abs. 2 des Gesetzes vom 6. August 1975 (BGBl. I S. 2121) ge zuständige Wasser- und Schiffahrtsamt.
ändert worden ist, in Verbindung mit Artikel 2 der Verord Teil B
nung zur Einführung der Binnenschiffahrtstraßen-Ordnung
vom 3. März 1971 (BGBl. I S. 178) und § 1.22 Nr. 3 der Bin Allgemeine Bestimmungen
nenschiffahrtstraßen-Ordnung (BinSchStrO) vom 3. März 1. Ufergeld wird für die Benutzung bundeseigener Häfen
1971 (BGBl. I S. 178 - Anlageband -) wird verordnet: und Umschlagplätze zu Umschlagzwecken durch die Was
ser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes erhoben.
§1 Die Berechnung erfolgt durch Bedienstete des zuständigen
Abmessungen der Schubverbände Wasser- und Schiffahrtsamtes. Das Ufergeld wird bei
Abweichend von § 15.02 - WK - Nr. 1 BinSchStrO dürfen Durchführung des Umschlags fällig; es ist an die zustän
Schubverbände bis zu einer Länge von 193 m und einer dige Kasse der Wasser- und SchiffahrtsVerwaltung des
Breite von 22,80 m die Mündungsstrecke der Ruhr von km Bundes zu zahlen.
0,00 bis 0,800 befahren. Zahlungspflichtig sind der Verlader, der Empfänger und
§2 der Eigentümer der Güter, die Frachtführer sowie derjeni
Gekuppelte Fahrzeuge ge, der den Umschlag durchführt, Diese Personen haften
als Gesamtschuldner.
Die Bestimmung des § 15.08 - WK - BinSchStrO gilt nicht
in der Mündungsstrecke der Ruhr von kin 0,00 bis 0,800 für Den Bediensteten des Wasser- und Schiffahrtsamtes sind
Zusammenstellungen längsseits gekuppelter Fahrzeuge bis alle für die Berechnung des Ufergeldes erforderlichen An
zu einer Breite von 19 m.
gaben zu machen.
§3 2. Die Einstufung der Güter in Güterklassen geschieht nach
dem Güterverzeichnis für den Verkehr auf deutschen Bin
Tauchtiefe
nenwasserstraßen in der jeweils geltenden Fassung.
Abweichend von § 15.02 - WK - Nr. 1 BinSchStrO verrin
gert sich die zulässige Tauchtiefe in der Mündungsstrecke 3. Bruchteile von Gütertonnen werden auf volle Tonnen auf
des Rhein-Herne-Kanals unterhalb der Schleuse Duisburg- gerundet. Für Güter, deren Menge nicht nach dem Ge
Meiderich um das Maß des Absinkens des Wasserstandes, wicht, sondern nach einem anderen Maß im Frachtbrief
wenn der Wass^stand am Rheinpegel in Duisburg-Ruhrort angegeben ist, wird das Bruttogewicht durch Ablesen der
unter die Marke 2,10 m sinkt. Eichmarken ermittelt.
4. Bruchteile von Deutscher Mark sind unter 50 Pf. nach un
§5
ten und über 50 Pf. nach oben auf volle Deutsche Mark
Geltungsdauer abzurunden.
Diese Verordnung tritt am 1. November 1977 in Kraft und Teil C
mit Ablauf des 31. Oktober 1980 außer Kraft. Tarifsätze
Münster, den 1. September 1977 Das Ufergeld beträgt je Gewichtstonne:
B 2711 A5
Wasser- und Schiffahrtsdirektion Güterklasse I/II 42 Pf
West Güterklasse III/IV 32 Pf
Güterklasse V 23 Pf
(VkBl 1977 S. 569) Hinric her Güterklasse VI 13 Pf.
Das Ufergeld enthält keine Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer).
Nr. 271 Hinweis
Verordnung Nr. 14/77 über die Fest Teil D
setzung von Entgelten für Verkehrs Befreiungen
leistungen der Binnenschiffahrt vom Ufergeld wird nicht erhoben für den Umschlag von:
6. September 1977 1. Gütern der Bundesrepublik Deutschland sowie der Länder
(FB Nr. 5/77 Frachtenausschuß Dortmund) Schleswig-Holstein und Niedersachsen, soweit sie zur Un
(FC Nr. 3/77 Frachtenausschuß Bremen) terhaltung von Kanal-, Strom- und Haferianlagen verwen
det werden.
(FD Nr. 5/77 Frachtenausschuß Hamburg)
Bonn, den 14. September 1977 2. Gütern, die auf Weisung einer Sicherheits- oder Zollbe
A 34/28.25.40-21 hörde vorübergehend an Land gesetzt werden müssen.
Die Verordnung Nr. 14/77 vom 6. September 1977 ist im Teil E
Bundesanzeiger Nr. 171 vom 13. September 1977 verkündet Schlußbestimmungen
worden. Die Verordnung ist am 25. September 1977 in Kraft
getreten. Dieser Tarif tritt am 1. November 1977 in Kraft.
Der volle Wortlaut der Beschlüsse der Frachtenausschüsse Gleichzeitig tritt der Tarif für das Ufergeld in den an der
ist im FTB - Frachten- und Tarifanzeiger der Binnenschiff- Oberelbe gelegenen bundeseigenen Häfen vom 15. Mai
fahrt -* *) Nr. 26 vom 20. September 1977 veröffentlicht wor 1972 (VkBl 1972 S. 299) außer Kraft.
den. Festgesetzt im Auftrage des Niedersächsischen Ministers
für Wirtschaft und Verkehr und nach Anhörung des Landes
Der Bundesminister für Verkehr
Schleswig-Holstein.
Im Auftrag
(VkBl 1977 S. 569) Lenz Kiel, den 7. September 1977
- A 6a - B 261/0 -
*) Erstmals erlassen Wasser- und Schiffahrtsdirektion
*•) Der FTB - Frachten- und Tarifanzeiger der Binnenschiffahrt - kann vom Nord
Rinnpnsrhiffahrtsverlag GmbH, Dammstraße 15-17, 4100 Duisburg-Ruhrort,
Heft 19 — 1977 570 VkBI Amtlicher Teil
Nr. 273 Tarif Seeverkehr
für das Ufergeld in den im Lande
Nordrhein-Westfalen gelegenen bun Nr. 274 Bekanntmachung der Verordnung zur
deseigenen Häfen an den abgabe Änderung der Lotsenordnung Ems
pflichtigen nordwestdeutschen Bun und Weser/Jade
deswasserstraßen im Binnenbereich Nachstehend wird die Verordmmg zur Ändenmg der Lots-
Teil A ordmmgen Ems und Weser/Jade vom 18. Juli 1977 (BAnz. S.
Geltungsbereich 151 vom 16. August 1977) bekanntgegeben.
Der Tarif gilt für die in Nordrhein-Westfalen gelegenen Aurich, den 13. September 1977
bundeseigenen Häfen, Umschlagstellen und Schleusenvor A6 - 3000/77 - A61-1
häfen sowie für das Laden und Löschen auf freier Strecke Wasser- und Schiffahrtsdirektion
a) an den Bundeswasserstraßen, die zum Geltungsbereich Nord w e s t
des Tarifs für die Schiffahrtabgaben auf den nordwest Witte
deutschen BundesWasserstraßen im Binnenbereich vom 7.
August 1969 (VkBI 1969 S. 471) in der jeweils geltenden
Fassung gehören,
b) an der Weser oberhalb der Abzweigimg des Mindener Verordnung
Südabstiegs des Mittellandkanals (Weser-km 204,45).
zur Änderung der Lotsordnungen Ems und Weser/Jade
vom 18. Juli 1977
Teil B
Aufgrund des § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe b und c und
Allgemeine Bestimmungen Abs. 2 Satz 3 des Gesetzes über das Seelotswesen vom
1. Für die Einstufung der Güter in Güterklassen ist das „Gü 13. Oktober 1954 (BGBl. II S. 1035) und des § 4 der Allge
terverzeichnis für den Verkehr auf deutschen Binnenwas meinen Lotsordnung vom 11. August 1972 (BGBl. I S. 1513)
serstraßen" vom 1. April 1959 (VkBI 1959 S. 95) in der je wird verordnet:
weils geltenden Fassung maßgebend.
Artikel 1
2. Bei der Ufergeldberechnung ist von dem jeweils auf volle
Tonnen aufgerundeten Bruttogewicht der Güter auszuge Die Lotsordnung Ems vom 7. September 1972 (BAnz. Nr.
hen. Bei Holzladungen ohne Gewichtsangabe wird das 204 vom 27. Oktober 1972) wird wie folgt geändert:
Gewicht zugrunde gelegt, das auch für die Berechnung 1. § 5 Abs. 5 letzter Satz erhält folgende Fassung:
der Schiffahrtabgaben maßgebend ist. ,,Sie hat für eine ausreichende Bewachung der Lotsenlei
3. Die zu erhebenden Beträge sind im einzelnen auf volle 10 ter, für Hilfestellung beim Anbordkommen imd Vonbord-
Pfennige abzurunden. gehen und für die Sicherheit des Seelotsen auf dem Weg
zwischen Lotsenleiter imd Brücke zu sorgen."
4. Die Ufergeldsätze nach Teil C enthalten keine Umsatz
steuer (Mehrwertsteuer). 2. § 6 erhält folgende Fassung:
5. Im übrigen gelten die Vorschriften der ,,Ausführungsbe .§ 6
stimmungen zu den Tarifen für die nordwestdeutschen (1) Zur Annahme eines Seelotsen sind Fahrzeuge ver
Bundeswasserstraßen im Binnenbereich" vom 8. Juni 1973 pflichtet, die wegen der besonderen von ihnen ausgehen
(VkBI 1973 S. 453) in der jeweils geltenden Fassung. den Gefahren von der Strom- und Schiffahrtpolizeibehörde
Teil C
nach § 30 Abs. 1 der Seeschiffahrtstraßen-Ordnung vom 3.
Mai 1971 (BGBl. I S. 641), zuletzt geändert durch die Ver
Tarifsätze ordnung vom 13. Juni 1977 (BGBl. I S. 830), bekanntge
Für Güter, die über das Ufer aus- oder eingeladen werden, macht worden sind.
sind für jede Gewichtstonne zu zahlen: (2) Von der Pflicht zur Annahme eines Seelotsen sind See
für Güter der Güterklasse I/U 44 Pf schiffe bis zu 300 BRT und Binnenschiffe befreit, wenn
für Güter der Güterklasse III/IV 34 Pf 1. sie mit einem betriebsklaren Radargerät sowie einem
für Güter der Güterklasse V 26 Pf UKW-Sprechfunkgerät mit den Sprechwegen 16, 18, 20
für Güter der Güterklasse VI 16 Pf. und 21 ausgerüstet sind und
Teil D 2. die Fahrzeugführer innerhalb der letzten zwölf Monate
Befreiungen mindestens sechs Fahrten auf dem Seelotsrevier durch
Befreit sind: geführt haben.
1. Güter, die für Endrechnung der Bundesrepublik Deutsch (3) Fahrzeuge, die von der Pflicht zur Annahme eines See
land befördert imd zur normalen Unterhaltung von Kanal-, lotsen befreit sind, müssen bei Sichtweite unter 2 000 m
Strom- und Hafenanlagen verwendet werden. auf der Seelotsrevierstrecke zwischen der Außenstation
des Lotsenschiffes bei der Ansteuerungstonne ,Westerems'
2. Güter, die aus dem Ufer ausgebaut oder in das Ufer einge und der Einfahrt zum Hafen Emden die Beratung durch
baut werden.
Seelotsen von der Radarzentrale aus in Anspruch nehmen.
3. Güter, die lediglich zur Erfüllung zoll- oder steueramtli (4) Fahrzeuge mit einem Tiefgang über 6 m, mit Aus
cher Vorschriften vorübergehend auf das Ufer gesetzt nahme der Dienstfahrzeuge des Bundes und der Länder,
werden.
sind zur Annahme eines Seelotsen verpflichtet.
Teil E
(5) In besonderen Fällen kann die zuständige Strom- und
Inkrafttreten Schiffahrtpolizeibehörde von der Pflicht zur Annahme ei
Dieser Tarif tritt am 1. November 1977 in Kraft. Zum glei nes Seelotsen befreien."
chen Zeitpimkt wird der „Tarif für das Ufergeld in den im
Lande Nordrhein-Westfalen gelegenen bimdeseigenen Hä 3. In § 7 wird das Wort ,,Reaktorschiffen," gestrichen.
fen an den abgabepflichtigen Bundeswasserstraßen zwi Artikel 2
schen Rhein imd Elbe" vom 16. Mai 1974 aufgehoben.
Die Lotsordnung Weser/Jade vom 7. September 1972
Festgesetzt im Einvernehmen mit dem Minister für Wirt (BAnz. Nr. 204 vom 27. Oktober 1972), zuletzt geändert
schaft, Mittelstand und Verkehr des Landes durch die Verordnung vom 25. März 1976 (BAnz. Nr. 67 vom
Nordrhein-Westfalen. 6. April 1976), wird wie folgt geändert:
Münster, den 29. September 1977 1. § 7 Abs. 5 letzter Satz erhält folgende Fassung:
Wasser- und Schiffahrtsdirektion „Sie hat für eine ausreichende Bewachimg der Lotsenlei
West ter, für Hilfestellung beim Anbordkommen und Vonbord-
In Vertretung gehen und für die Sicherheit des Seelotsen auf dem Weg
VkBl Amtlicher Teil 571 Heft 19 — 1977
2. Nach § 7 werden folgende §§ 7a, 7b und 7c eingefügt: 2. alle übrigen Fahrzeuge auf den Fahrtstrecken binnenwärts
der Außenstation des Lotsenschiffes bei Feuerschiff »We
„§7a ser' und den Fahrtstrecken zwischen der Lotsenstation bei
(1) Zur Annahme eines Seelotsen sind Fahrzeuge ver Feuerschiff »Weser' und der »Schlüsseltonne'."
pflichtet, die wegen der besonderen von ihnen ausgehen
den Gefahren von der Strom- und Schiffahrtpolizeibehörde §7c
nach § 30 Abs. 1 der Seeschiffahrtstraßen-Ordnung be Ist im Ausnahmefall die Übernahme oder Abgabe eines
kanntgemacht worden sind. Seelotsen auf der Lotsenversetzposition bei Feuerschiff
(2) Von der Pflicht zur Annahme eines Seelotsen sind See ,»Deutsche Bucht" nicht möglich, so können die in §§ 5a und
schiffe bis zu 300 BRT imd Binnenschiffe befreit, wenn 7b Abs. 1 Nr. 1 genannten Schiffe mit der Außenstation des
Lotsenschiffes beim Feuerschiff ,,Weser" die Übernahme
1. sie mit einem betriebsklaren Radargerät sowie einem oder Abgabe des Seelotsen an einer anderen Position ver
UKW-Sprechfunkgerät für die Weser mit den Sprech einbaren.
wegen 16, 2, 4, 7 und 19 und für die Jade mit den
3. In § 8 wird das Wort ,,Reaktorschiffen", gestrichen.
Sprechwegen 16 und 18 ausgerüstet sind und
4. § 11 wird wie folgt geändert:
2. die Fahrzeugführer innerhalb der letzten zwölf Monate
mindestens sechs Fahrten auf dem Seelotsrevier durch a) Nach Nummer 2 wird folgende neue Nummer 3 einge
geführt haben. fügt:
„3. der Vorschrift des § 7a über die Annahmepflicht ei
(3) Fahrzeuge, die von der Pflicht zur Annahme eines See
nes Seelotsen zuwiderhandelt,";
lotsen befreit sind, müssen bei Sichtweiten unter 3 000 m
auf dem Seelotsrevier Weser II/Jade auf den Fahrtstrecken b)Die bisherigen Nummern 3, 4 und 5 werden die Num
zwischen der Außenstation des Lotsenschiffes bei dem mern 4, 5 und 6.
Feuerschiff,Weser' bzw. der ,Schlüsseltonne' und Bremer Artikel 3
haven (Geestemündimg) die Beratung durch Seelotsen von
der Radarzentrale aus in Anspruch nehmen. (1) Diese Verordnung tritt mit Ausnahme der in Absatz 2
genannten Bestimmungen am Tage nach der Verkündung in
(4) In besonderen Fällen kann die zuständige Strom- und Kraft.
Schiffahrtpolizeibehörde von der Pflicht zur Annahme ei (2) § 6 Abs. 2 Nr. 1 der Lotsordnung Ems und § 7a Abs. 2
nes Seelotsen befreien.
Nr. 1 der Lotsordnung Weser/Jade, je in der Fassung dieser
§7b
Verordnung, treten ein Jahr nach der Verkündung dieser
Verordnung in Kraft.
Die Pflicht zur Annahme eines Seelotsen nach § 7a besteht
für Aurich, den 18. Juli 1977
A5/A6 - 2184/77
1. Schiffe mit einem Tiefgang von 16 m und mehr oder mit
Wasser- und Schiffahrtsdirektion
60 000 BRT und mehr auf dem gesamten Seelotsrevier bis
Nordwest
zur Lotsenversetzposition bei Feuerschiff ,Deutsche Bucht',
wenn sie das Verkehrstrennungsgebiet Feuerschiff »Deut In Vertretimg
sche Bucht, Westansteuerung' benutzen. (VkBl 1977 S. 570) von V i e t s c h
Nr. 275 Üngültigkeitserklärung von SchiffsmeBbriefen
Hamburg, den 9. September 1977
See 21/48.15.16
Nachstehend aufgeführte Schiffsmeßbriefe sind verlorengegangen und werden hiermit für ungültig erklärt. Sollten
die ungültigen Meßbriefe einer Behörde vorgelegt werden, sind sie einzuziehen und an das Bundesamt für Schiffs
vermessung, Millerntorplatz 1, 2000 Hamburg 4, zu senden.
Der Bundesminister für Verkehr
Im Auftrage
Witt
Untersch.- Meßbrief- Art des Ausstell.
Nr.
Schiffsname Schiffseigner
1977 Signal Datum Meßbriefes Behörde *)
44 „CLARA V" D H J D 27. 3. 1974 International BAS Maria Augstein, Hamburg
45 „BUSSARD" DGE M 25. 5. 1954 National BAS Ulrich Harms, Hamburg
46 „ELBE" D G G Y 10. 5. 1962 International BAS Dr.-Ing. Joachim Rathjens,
Hamburg
47 „MARLIES" D ES P 5. 7. 1948 National BAS Horst Burgsmüller, Emden
48 „TRYLONA" DG AI 15. 5. 1975 International BAS Manfred Quante, Köln
49 „NORDSTRAND" D K CH 26. 10. 1971 Suezkanal BAS Eureka Shipping GmbH,
Hamburg
50 „NORDBUNKER XV" D I H I 13. 12. 1954 National BAS Albert Sunkimat,
Bremerhaven
51 „HUGO D K CB 25. 10. 1976 International BAS Egon Oldendorff, Lübeck
OLDENDORFF"
Heft 19 — 1977 572 VkBl Amtlicher Teil
Nr. Untersdi.- Meßbrief- Art des Ausstell.
Sdiiffsname Schiffseigner
1977 Signal Datum Meßbriefes Behörde *)
52 „ST. CHRISTOPH" D E C T 21. 12. 1960 International BAS G. Baumgartner, Bremen
53 „OCKENFELS" D L C D 27. 2. 1969 Suezkanal BAS Deutsche Dampfsch.-Ges.
„Hansa", Bremen
54 „PANGANI" D I B R 15. 1. 1969 International BAS Deutsche Afrika-Linien
GmbH, Hamburg
55 „PANGANI" D I B R 15. 1. 1969 Suezkanal BAS Deutsche Afrika-Linien
GmbH, Hamburg
56 „PANGANI" D I B R 15. 1. 1969 Panamakanal BAS Deutsche Afrika-Linien
GmbH, Hamburg
57 „SAMARA" —
29. 3. 1974 Special BAS Hermann Bartscherer, Köln
Tonnage
Certificate
58 „NORDWELLE" D K E D 9. 2. 1971 Suezkanal BAS Eureka Shipping GmbH,
Hamburg
59 „LAUMÜHLEN" D G B J 8. 9. 1967 International BAS Lehnkering AG, Duisburg
60 „VEGESACK" D D R V 19. 2. 1970 Suezkanal BAS Scipio & CO, Bremerhaven
61 „HAVELLAND" D A C E 31. 8. 1970 Suezkanal BAS Hapag Lloyd AG, Hamburg
62 „STADT HUSUM" D J L M 24. 4. 1937 National RSA Dr. Ernst Schmidt, Reinbek
63 „BERGVIK" D AMD 25. 5. 1976 International BAS K. H. Jürgen — H. Breuer
KG, Hamburg
64 „ROLAND VON D E H K 6. 1. 1967 International BAS D. Oltmann, Bremen
BREMEN"
65 „ATHOS II" —
26. 10. 1972 International HVS Hans-W. Weber,
Leverkusen
66 „TAIFUN" D I O S 4. 3. 1958 National BAS Philipp Holzmann AG,
Frankfurt
*) Abkürzungen: BAS steht für: Bundesamt für SdiiffsVermessung, Hamburg
RSA Reidissdiiffsvermessungsamt, Berlin
HVS Hoofdinspecteur voor de Sdieepsmeting 's-Gravenhage
(VkBl 1977 S. 571)
Luftfahrt Straßenbau
Nr. 276 Verkehrslandeplatz Leer-Nüttermoor Nr. 278 Änderungen der Umsatzsteuer
Bonn, den 22. September 1977 (Mehrwertsteuer) durch das Steuer
L 14/62.12.20
Der Präsident des Niedersächsischen Verwaltungsbezirks
änderungsgesetz 1977;
Oldenburg hat die Genehmigung zur Anlegung imd zum Be hier: Auswirkungen auf die Abwick
trieb des Verkehrslandeplatzes Leer-Nüttermoor (VkBl 1971 lung von Verträgen und die
S. 175) dahin ergänzt, daß der Landeplatz nach vorheriger Vergabe von Aufträgen
Zustinamung durch den Platzhalter (PPR) auch von Flugzeu Bonn, den 15. September 1977
gen bis zu 3 000 kg höchstzulässigem Fluggewicht (MPW) StB 12/17/70.05
benutzt werden darf.
Der Bundesminister für Verkehr Oberste Straßenbaubehörden der Länder
Im Auftrag mit Nebenabdrucken für die Regierungen oder Mittel
Dr. Böhme
(VkBl 1977 S. 572) behörden
die Autobahnämter
die Straßenbauämter
Nr. 277 Sonderlandeplatz Harle
die Rechnungshöfe der Länder
Bonn, den 22. September 1977
L 14/62.12.35 nachrichtlich:
Der Präsident des Niedersächsischen Verwaltungsbezirks Bundesanstalt für Straßenwesen
Oldenburg hat die Genehmigung zur Anlegung und zum Be Bundesrechnungshof
trieb des Sonderlandeplatzes Harle (VkBl 1972 S. 710 und
1974 S. 602) dahin geändert, daß der Landeplatz zusätzlich Betr.: Änderungen der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer)
von Flugzeugen des Musters Britten Norman BN 2 benützt durch das Steueränderungsgesetz 1977;
werden darf. hier: Auswirkungen auf die Abwicklung von Ver
trägen und die Vergabe von Aufträgen
Der Bundesminister für Verkehr
Im Auftrag Bezug: Rundschreiben
Dr. Böhme vom 9. 8. 1968 - StB 12/13 - Iv 5229 Vms 68 und
VkBl Amtlicher Teil 573 Heft 19 — 1977
(1) Nach Artikel 1 § 1 Nr. 1 und 3 des „Gesetzes zur Ände Nr. 280 Merkblätter für Eignungsprüfungen
rung des Umsatzsteuergesetzes, des Bundeskindergeldgeset- bei Bodenverfestigungen mit Zement
zes, des Einkommensteuergesetzes und anderer Gesetze
(Steueränderungsgesetz 1977 - StÄndG 1977)" vom 16. 8. und hochhydraulischem Kalk
1977 (BGBl. I S. 1586) wird die Umsatzsteuer auf Umsätze, Bonn, den 21. September 1977
die nach dem 31. Dezember 1977 ausgeführt werden, von 11 StB 26/38.56.05-30
auf 12 (zwölf) v.H. bzw. 5,5 auf 6 (sechs) v.H. erhöht. Oberste Straßenbaubehörden der Länder
(2) Bei Bauverträgen ist entsprechend Ziffer 2.22 der mit Nebenabdrucken für die Regierungen oder Mittelbehörden,
ZVStra 73 bzw. Nr. 44 der ZVB-StB 75 für alle Leistungen ei die Autobahnämter und Straßen
nes Auftragnehmers, für die die Steuerschuld nach dem 31. bauämter
Dezember 1977 entsteht, der erhöhte, mit dem Satz von 12
nachrichtlich:
v.H. berechnete Betrag für Umsatzsteuer zu vergüten.
Ziff^ 2.22 Abs. 2 der ZVStra 73 bzw. Nr. 44 Abs. 2 der Bundesanstalt für Straßenwesen
ZVB-StB 75 finden hierbei keine Anwendung, da die in dem Bundesrechnungshof
StÄndG 1977 teilweise enthaltenen Steuerentlastungen Betr.: Merkblätter für Eignungsprüfungen bei Bodenver
keine im Zusammenhang mit der Erhöhung des Umsatzsteu festigungen mit Zement und hochhydraulischem
ersatzes eingetretene Minderbelastungen sind. Kalk
(3) Auch bei anderen Verträgen ist zu beachten, daß nach
Artikel 1 § 1 Nr. 4 StÄndG 1977 dem § 29 des Umsatzsteuer Bezug: TW 74
gesetzes folgender Absatz angefügt ist: Nach der Veröffentlichung des ,,Merkblattes für Eig
,,(3) Beruht die Leistung auf einem Vertrag, der vor dem 1. nungsprüfungen bei Bodenverfestigungen mit Zement" -
Oktober 1977 abgeschlossen worden ist, so kann, falls auf Ausgabe 1975 - hat die Forschungsgesellschaft für das Stra
grund der Änderung dieses Gesetzes auf den Umsatz ein hö ßenwesen e.V. nunmehr das ,,Merkblatt für Eignungsprü
herer Steuersatz anzuwenden ist, der eine Vertragsteil von fungen bei Bodenverfestigungen mit hochhydraulischem
dem anderen einen entsprechenden Ausgleich der umsatz Kalk" - Ausgabe 1977 - herausgegeben. Beide Merkblätter
steuerlichen Mehrbelastung verlangen. Das gilt nicht, soweit wurden in den entsprechenden Arbeitskreisen der Arbeits
die Parteien etwas anderes vereinbart haben." gruppe ,,Untergrund - Unterbau" erarbeitet.
(4) Bei der Wertung der Angebote ist jeweils ein einheitli Ich gebe hiermit die vorgenannten Merkblätter bekannt.
cher Umsatzsteuersatz zugnmdezulegen und zwar unabhän Die beiden vorliegenden Merkblätter enthalten Hinweise
gig davon, welchen Satz die Bieter in ihrem Angebot aufge zur Ausführung von Eignungsprüfungen, wie sie in den
führt haben. ,,Technischen Vorschriften und Richtlinien für die Ausfüh
Der Bundesminister für Verkehr rung von Bodenverfestigungen und Bodenverbesserungen im
Im Auftrag Straßenbau" (TW 74) vorgeschrieben werden (siehe Ab
Dr.-Ing. E.h. T h u 1 schnitt 1.8.1. TW). Die TW, Abschnitte 1.8.4.5., 1.8.4.6.,
2.1.5.4. und 2.2.5.4. nehmen auf die Merkblätter ausdrück- .
(VkBl 1977 S. 572) lieh Bezug. Insofern werden mit der Vereinbarung der TW
in Bauverträgen auch die vorliegenden Merkblätter (indi
rekt) Vertragsbestandteil.
Die o.g. Merkblätter sind bei der Forschungsgesellschaft
für das Straßenwesen e.V., Maastrichter Straße 45, 5000 Köln
Nr. 279 Merkblatt für die Beseitigung von 1, zu beziehen.
Verschleißschäden an bituminösen
Der Bundesminster für Verkehr
Decken - Ausgabe 1977 -
Im Auftrag
Bonn, den 8. September 1977 Stoll
StB 26/38.56.05-10
Oberste Straßenbaubehörden der Länder (VkBl 1977 S. 573)
mit Nebenabdrucken für die Regierungen oder Mittelbehörden,
die Autobahnämter und Straßen
bauämter
Personalnachrichten
nachrichtlich:
Bundesanstalt für Straßenwesen
Nr. 281 Personalnachrichten
Bundesrechnungshof
Bonn, den 13. September 1977
Betr.: Merkblatt für die Beseitigung von Verschleißschäden Z 10/04.03.01-10a
an bituminösen Decken - Ausgabe 1977 -
a) Bundesverkehrsministerium
Die Forschungsgesellschaft für das Straßenwesen e. V. hat Ernannt
das „Merkblatt für die Beseitigung von Verschleißschäden zum Ministerialdirektor:
an bituminösen Decken" — Ausgabe 1977 — veröffentlicht.
der Ministerialdirigent
Ich gebe das vorgenannte Merkblatt hiermit bekannt. Dr. jur. Gerhard Beck,
Entgegen den Ausführungen unter Ziffer 5.3 des Merkblat
tes halte ich bei entsprechender Einbautechnik und optima zum Ministerialdirigent:
ler Mischgutzusammensetzung eine Ausbesserung lediglich der Ministerialrat
im Bereich der Spurrinnen als durchaus geeignete und in Eberhard Meyer,
vielen Fällen ausreichende Maßnahme zur Wiederherstel zum Ministerialrat:
lung der Verkehrssicherheit.
die Regierungsdirektoren
Das von der Forschungsgesellschaft veröffentlichte
,,Merkblatt für die Reparatur von Verschleißschäden an bi Dr. rer. pol. Hans-Jürgen F r o b ö s e ,
tuminösen Decken (MRV bit)" — Ausgabe 1974 —, bitte ich Dieter Steinkröger,
nicht mehr anzuwenden. Dr. oec. publ. Hans-Peter Weber,
Das Merkblatt ist bei der Geschäftsstelle der Forschungs die Baudirektoren
gesellschaft für das Straßenwesen e.V., Maastrichter Straße Dr.-Ing. Hans-Jürgen H u b e r ,
45, 5000 Köln 1, zu beziehen. Waldemar Stern;
Der Bundesminister für Verkehr
Eintritt in den Ruhestand
Im Auftrag Ministerialrat
Stoll
Ludwig Velleuer
Heft 19 Ñ 1977 574 VkBl Amtlicher Teil
b) Nachgeordneter Bereich Eintritt in den Ruhestand
Ernannt AbteilungsprŠsident Leiter der Abteilung
Dr. phil. Julius Brinkmann, Synoptische Meteorologie
zum AbteilimgsprŠsidenten: - unter gleichzeitiger
des Zentralamtes
der Leitende Regienmgsdirektor Versetzung von der
Hans Scheffel, Wasser- und Schiffahrts AbteilungsprŠsident Wasser- und Schiffahrts
direktion SŸdwest zur Dr. jur. Walter J a e k e 1, direktion Mitte
Wasser- und Schiffahrts AbteilungsprŠsident Wasser- und Schiffahrts-
direktion Mitte - PrŠsident a.D. Carl K r a e m e r, direktion West
der Leitende Regierungsdirektor Wasser- und Schiffahrts- Leitender Regierungsdirektor Leiter der Abteilung
Bemhard von V i e t s c h , direktion Nordwest Dr. rer. nat. Heinrich K r u h 1. Wetterdienst des See
zum Leitenden Regierungsdirektor: wetteramtes in Hamburg
die Regierungsdirekoren Der Bundesminister fŸr Verkehr
Adolf B e r e t z , Wasser- und Schiffahrts Im Auftrag
direktion Mitte Dr. Heldmann
Dipl.- Met. Albert Cappel, Wetterdienstschule (VkBl 1977 S. 573)
Neustadt/Weinstra§e
zum Leitenden Baudirektor:
der Baudirektor Bundesanstalt fŸr
Peter Schroeter, Wasserbau, Karlsruhe
Entlassimg aus dem Bimdesdienst
gem. ¤ 29 Abs. 1 Nr. 3 BBG
Leitender Regierungsdirektor Leiter der Berichtigung
Honorarprofessor Dr. phiL Wetterdienstschule
Hans Peter Schmitz, Neustadt/Weinstra§e Im Verkehrsblatt Heft 18/1977 Seite 549, Nr. 255, mu§ es
aus Anla§ seiner †bernahme
richtig hei§en: Im Auftrag Freier
in den Dienst der Freien Schriftleitung des Verkehrsblatt
UniversitŠt Berlin?