katastrophenschutzbedarfsplan-essen
Dieses Dokument ist Teil der Anfrage „Katastrophenschutzbedarfsplan Stadt Essen“
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 161 + Einführung eines KRITIS /BOS -Ausweises Erkenntnisse aus Lockdown s während der Pandemie offenba rten die Notwendigkeit einer Ausweisfä- higkeit für Personal kritischer Infrastrukturen und BOS . Um z. B. eine Kraftstoff -Priorisierung im Kata- strophenfall effektiv zu betreiben und die Person alverfügbarkeit von KRITIS und BOS sicherzustellen, empfehlen wir bereits vorab die Einführung eines KRITIS/BOS -Ausweises. + Vorhaltung bzw. organisatorische Sicherstellung der Verfügbarkeit von Treibstoff für BOS Die Verfügbarkeit von Treibstoff für die Aufrechterhaltung eines Grundschutzes der Gefahre nabwehr sollte mindestens 7 Tage sichergestellt werden. Wir empfehlen daher die Bevorratung oder organisato- rische Sicherstellung einer ausreichend dimensionierten Men ge Treibstoff. + Konzeptionierung der Kraftstoffversorgung im Stromausfall Damit im Stromausfall Fahrzeuge von KRITIS und BOS betankt werden können, sind stromnetzunabhän- gige Tankeinrichtungen erforderlich. Wir empfehlen die Definition von strategischen Tank stellen, die über eine externe Notstromversorgung verfügen. Eine Ertüchtigung ist ggf. zulasten der Unteren Kata- strophenschutzbehörde vorzunehmen. Darüber hinaus sollte der Eigenbedarf der BOS über eigene Tankanlagen ge sichert werden. Die Vorplanung einer Tanklogistik ist als strategische Planungsaufgabe erforderlich. + Aufbau eines zentralen Ressourcenmanagements Aus den bisherigen Ausführungen wird die Relevanz privatwirtschaftlicher Ressourcen deutlich. Um die grundsätzliche Leistungsfähigkeit in der Gefa hrenabwehr zu bestimmen sowie mögliche Versorgungs- engpässe und Risiken zu identifizieren, ist eine gebündelte Zusammenstellung aller technischen und organisatorischen Kapazitäten , z.B. in Form einer zentralen Datenbank , sicherzustellen. + Klärung der Verfügung von privaten sowie der strategischen Kraftstoffreserven des Bundes Im Stadtgebiet Essen sind erhebliche private und staatliche Kraftstoffressourcen verfügbar. Die genaue Klärung über die Verfügung shoheit steht derzeit aus. Es ist durc h die Untere Katastrophe nschutzbe- hörde daran mitzuwirken, dass Klarheit hinsichtlich des gesetzlichen und verwaltungsorganisatorischen Verfügungsrahmens , z. B. über die staatliche Verteilung sowohl der teilweise auf Essener Stadtgebiet befindlichen Bundesr eserve Kraftstoff als auch von privatwirtschaftlich eingelagerten Kraftstoffmengen , besteht.
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 162 + Berücksichtigung der Resilienz bei der Errichtung öffentlicher Gebäude Öffentliche Einrichtungen dienen im Krisenfall als Anlaufpunkte für die B evölkerung. Wir emp fehlen bei Neubauten , z.B. bei Sporthallen, die Berücksichtigung der Resilienz und Nutzung im Katastrophenfall. So k ann beispielsweise der Anschluss an das Fernwärmenetz oder die Fähigkeit der Notstromeinspei- sung im Krisenfall hilfreich sein. + Präventive Be fahrung von Gewässern vor einem drohenden Hochwasser Verklausungen stellen beim Hochwasser ein besonderes Risiko dar. Verklausungen sind Ansammlungen von Schwimmgütern (z.B. Ästen) an Bauwerken , die zur Aufstauung von Wasser führen. In der Folge kommt es durch aufstauendes Wasser zu weiteren Schäden. Wir empfehlen bereits im Vorfeld die Be- fahrung von Flussufern und das Management des Verklausungsrisikos gemeinsam zwischen der Unte- ren Katastrophenschutzbehörde und den wasserwi rtschaftlichen Fachverbänden nach dem Vorläufer der „Deichläufer “ im deutschen Küstenschutz . + Fortschreibung der Hochwasserpläne Die verfügbaren Pläne zum Vorgehen der Verwaltung während eines Hochwassers sind bereits veraltet. Eine Anpassung an die städti sche Entwicklung , veränderte Risiken und Gefahren sowie an die Erkennt- nisse der Hochwasserkatastrophe 2021 ist erforderlich. + Konzeptionierung der Inbetriebnahme und Nutzung der Trinkwassernotbrunnen Die Inbetriebnahme und der Betrieb der Trinkwassernotbrun nen muss konzeptionell zwischen den Stadtwerken und der Feuerwehr Essen geregelt werden. Wir empfehlen die Ausarbeitung eines Rah- menkonzepts. + Steigerung der Resilienz gegenüber eines Cyberangriffs auf die IT -Strukturen der Stadtver- waltung Die Zunehmende G efahr von Cyberangriffe mit dem Ziel , die öffentliche Verwaltung zu schädigen, er- fordert laufend aktualisierte Schutzmechanismen. Die Folgen eines Cyberangriff hinsichtlich der Gefah- renabwehr müssen identifiziert und in die städtischen Notfallplanungen int egriert werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Aufgabe der Unteren Katastrophenschutzbehörde.
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 163 + Evaluation und Weiterentwicklung von Alarm - und Einsatzpl änen Durch die jährliche Simulation eines ausgewählten Schadensszenarios (z.B. Evakuierung eines Kranken- hauses ) gilt es , eine qualitative Evaluation bestehender Alarm - und Einsatzpläne durchzuführen. Hieraus lassen sich die Anpassungsbedarfe bei der Akteurs -übergreifenden Krisenbewältigung ableiten, sodass eine kontinuierliche Verbesserung in der Gefahrenabwehr ermöglicht wird. Jährliche Übungen gelten überdies als ein Erfolgsfaktor für die Personalsensibilisierung und festigen das Verständnis für Verant- wortlich keiten und Prozessabläufe im Krisenfall. + Bereitstellung von materiellen, räumlichen und personellen Ressourcen zur Umsetzung des Katastrophenschutzbedarfsplans Die Umsetzung des Katastrophenschutzbedarfsplans führt in unterschiedliche m Umfang zu zusätzlich en Bedarfe n an Räumen, Arbeitsmitteln und Personal. Diese Bedarfe sind im vorliegenden Dokument teil- weise konkret adressiert. Ein großer Teil dieser Bedarfe wird sich jedoch erst in den nächsten Jahren mit Umsetzung der in diesem Dokument definierten konze ptionellen Aufgaben konkretisieren. Über die im Rahmen dieses Dokumentes und der begleitenden Ergänzung zur Organisationsuntersuchung abgelei- teten konkreten Bedarfe werden sich in diesem Zusammenhang auch weitere sekundäre Bedarfe erge- ben (z. B. personell für die Gerätewartung und Bewirtschaftung beschaffter Ausrüstung oder räumlich zur Unterbringung von Einsatzmitteln oder Fahrzeugen). Ggf. leiten sich aus der Einbindung dieser Ein- satzmittel in die alltägliche Gefahrenabwehr auch Auswirkungen , wie z. B. zu sätzliche Funktionsstellen in den Bedarfsplänen der alltäglichen Gefahrenabwehr , ab. Es sind daher die korrelierend zu r Umsetzung auf kommenden sekundären Bedarfe entsprechend zu berücksichtigen und zu decken . + Netzwerkarbeit der KRITIS und Fortschreibung des Katastrophenschutzbedarfsplan s Die effektive Zusammenarbeit von KRITIS -Betreibern und Gefahrenabwehr ist essenziell für die erfolg- reiche Bewältigung einer Katastrophe. Wir empfehlen daher die Pflege eines Netzwerkes und das regel- mäßige Beüben verschiedener Szenarien. Darüber hinaus bietet eine jährliche Zusammenkunft im Sinne eines „Planungsstabes“ zur Fortschreibung des Katastrophenschutzbedarfsplans eine geeignete Platt- form, neue Erkenntnisse und Gefahren in den Ka tastrophenschutz der Stadt Essen einfließen zu lassen. Dies entspricht auch einer Empfehlung des BBK zur Akteurs -übergreifenden Zusammenarbeit im Inte- grierten Risikomanagement .
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 164 Abbildung 38: Empfehlungen zum Akteurs -übergreifenden Krisenmanagement (Quelle: BBK )
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 165 8 MAßNAHMENKATALOG Sowohl die Gesamtmenge als auch der qualitative Umfang der Anpassungsbedarfe innerhalb der ein- zelnen Maßnahmen übersteigt die derzeitige Leistungsfähigkeit der hiermit betrauten Organi sations- einheit(en) bei Weitem. Die Priorisierung berücksichtigt diesen Umstand, in dem auch eigentlich sehr hohe Prioritäten teilweise abgestuft als hohe oder mittlere Prioritäten abgeleitet wurden. Die Priorisie- rung berücksichtigt grundsätzlich: ○ die szenarienübergreifende Bedarfsableitung (Querschnittsfähigkeiten haben Vorrang), ○ wechselseitige Abhängigkeiten zwischen einzelnen Handlungsmaßnahmen sowie ○ die Leistungsfähigkeit der Unteren Katastrophenschutzbehörde inkl. des notwendigen Vorlaufs zur einsatz - und handlungsfähige n Nachsteuerung von Personalressourcen. Vor allem die Behebung des letztgenannten Punktes ist immanente Voraussetzung für die zeitnahe Be- arbeitung der weiteren Handlungsfelder. Aus diesem Grund ist die Maßnahme 52 zur organisatorischen und personalwirtschaftlichen Optimierung singulär mit der „h öchsten Priorisierung“ belegt. Tabelle 15: Maßnahmenkatalog Fachdienst Nr. Maßnahmen Priorität Führung und Kommunikation 1 Sicherstellung der Einsatzfähigkeit des Krisenstabes Sehr h och 2 Alarmierung von Stabsmitgliedern sowohl für den Füh- rungs - als auch für den Krisenstab Sehr h och 3 Neuorganisation der KGS Sehr h och 4 Bereitstellen redundanter geeigneter Räumlichkeiten für den Krisen - und Führungsstab Hoch 5 Neubeschaffung der Stabssoftware inklusive Hardware Sehr h och 6 Konzeptionierung der durchgängigen Stromversorgung von Stabsbereichen Sehr h och 7 Einbindung von Spontanhelfenden und Privatwirtschaft Hoch 8 Beschaffung eines ELW 3 Mittel 9 Vorbereitung von Abschnittsführungsstellen Mittel 10 Sicherung der Sonderlagefähigkeit der Leitstelle Sehr h och 11 Technische Härtung der digitalen Alarmierung Hoch 12 Organisatorische Sicherstellung der Personalverfügbarkeit Sehr h och 13 Konzeptionierung der Notstromversorgung von Kommuni- kationssystemen Hoch 14 Beschaffung von Satellitentelefonen Hoch 15 Beschaffung von geländegängigen Kleinfahrzeugen sowie ATV Mittel 16 Definition von 5 geeigneten und ausreichend dimensionier- ten Bereitstellungsräumen Sehr h och 17 Führungsressourcen zur Führung von Bereitstellungsräu- men Hoch 18 Einrichtung eines organisationsübergreifenden Führungs- kräftepools Mittel 19 Entwicklung eines Warnkonzeptes Sehr h och
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 166 20 Einrichten von Presseräumen Mittel 21 Konzeptionierung von mobilen Warneinrichtungen/Laut- sprecherwagen Hoch 22 Entwicklung und Etablierung eines Konzeptes Anlaufpunkte und Meldestellen Hoch CBRN Gefahren- abwehr 23 Beschaffung zusätzlicher geeigneter Schutzkleidung und Dekontaminationsmittel Mittel 24 Beschaffung und konzeptionelle Entwicklung von zwei Massendekontaminationsplätzen Mittel 25 Unterstützung der Essener Kliniken bei der Vorplanung von Massendekontaminationen Hoch 26 Konzeptionelle Ausarbeitung des Einsatzes von 10 Messtrupps Mittel 27 Bereitstellen geeigneter räumlicher Ressourcen für die Messleitkomponente Hoch 28 Neubeschaffung eines ELW für die Messleitkomponente Mittel 29 Beschaffung eines zusätzlichen AB -CBRN Mittel Brandschutz 30 Beschaffung von leichter Überbekleidung Mittel Technische Hilfeleistung 31 Beschaffung von zusätzlichem mobilem Stromerzeuger Hoch 32 Beschaffung von mehreren 50 kVA -Anhängern Hoch 33 Beschaffung mehrerer AB -Strom bzw. Großanhänger Strom Hoch 34 Beschaffung einer Sandsackfüllanlage Mittel 35 Beschaffung von Mobildeichen Hoch 36 Beschaffung von Hochleistungspumpen Hoch 37 Beschaffung von Hochwasserbooten und konzeptionelle Einbindung von Ressourcen der Hilfsorganisationen Hoch Sanitäts - und Rettungsdienst 38 Beschaffung und Ausstattung aller Rettungsmittel mit ManV-KITS Hoch 39 Konzeptionierung der Vorsichtung von Patientinnen und Patienten Sehr h och 40 Beschaffung eines Betreuungsbusses/G -KTW Mittel Betreuungs- dienst 41 Bevorratung von abgepacktem Trinkwasser Mittel 42 Konzeptionierung der Lebensmittelversorgung im Strom- ausfall Hoch 43 Konzeptionierung der Versorgung vulnerabler Gruppen mit Mahlzeiten Hoch 44 Konzeptionierung der Betreuung vulnerabler Gruppen im Stromausfall Hoch 45 Erkundung von geeigneten Notunterkünften für 5.900 Per- sonen Sehr h och 46 Konzeptionierung einer Notbetreuung von Kinder BOS - und KRITIS -Beschäftigte n Mittel 47 Integration von psychosozialer Unterstützung (PSU) in Alarmpläne Hoch Logistik 48 Einrichten eines Katastrophenschutzlagers Hoch 49 Beschaffung eines AB -Kraftstoff und zwei mobiler Tankan- lagen Hoch
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 167 50 Beschaffung eines AB -Teleskoplader inkl. eines Teleskopla- ders/Geländestapler s Hoch 51 Beschaffung eines weiteren WLF zur Bewältigung der Be- darfe an AB Mittel Organisatori- sche Bewälti- gungskapazitä- ten 52 Aufbau - und Ablauforganisation sowie personalwirtschaftli- che Ausstattung der Aufgabenbereiche „Untere Katastro- phenschutzbehörde“ sowie „kommunales Krisenmanage- ment“ Höchste 53 Konzeptionierung redundanter Feuer - und Rettungswa- chen Hoch 54 Herstellung einer Notstromfähigkeit für alle Feuer - und Rettungswachen Hoch 55 Aufrüstung der Gebäudetechnik von Feuer - und Rettungs- wachen auf Grundlage von Gefährdungsbeurteilungen Mittel 56 Berücksichtigung der Resilienz bei Vergabeverfahren von Leistungserbringung im Rettungsdienst Mittel 57 Durchführung von öffentlichen Kampagnen und Initiativen zum Thema Katastrophenschutz Sehr h och 58 Konzeptionelle Vorbereitung einer Massenevakuierung/ Räumung Mittel 59 Konzeptionierung der Sicherung von Pumpwerken Sehr hoch 60 Stärkung der Krisenfähigkeit von Notaufnahmen Hoch 61 Einführung eines KRITIS/BOS -Ausweises Hoch 62 Vorhaltung bzw. organisatorische Sicherstellung der Ver- fügbarkeit von Treibstoff für BOS Sehr h och 63 Konzeptionierung der Kraftstoffversorgung im Stromausfall Sehr h och 64 Aufbau eines zentralen Ressourcenmanagements Hoch 65 Klärung der Verfügung von privaten sowie der strategi- schen Kraftstoffreserven des Bundes Hoch 66 Berücksichtigung der Resilienz bei der Errichtung öffentli- cher Gebäude Mittel 67 Präventive Befahrung von Gewässern vor einem drohen- den Hochwasser Hoch 68 Fortschreibung der Hochwasserpläne Sehr h och 69 Konzeptionierung der Inbetriebnahme und Nutzung der Trinkwassernotbrunnen Hoch 70 Steigerung der Resilienz gegenüber eines Cyberangriffs auf die IT -Strukturen der Stadtverwaltung Sehr h och 71 Evaluation und Weiterentwicklung von Alarm - und Einsatz- plänen Sehr h och 72 Bereitstellung von materiellen, räumlichen und personellen Ressourcen zur Umsetzung des Katastrophenschutz - bedarfsplans Hoch 73 Netzwerkarbeit der KRITIS und Fortschreibung des Kata- strophenschutzbedarfsplans Sehr hoch
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 168 9 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS AB ................................ ................................ ................................ ................................ ........ Abrollbehälter ABC ................................ ................................ ................... atomare, biologische und chemische Gefahren ABC-B NRW ................................ ................................ ................................ ............ ABC-Bereitschaft NRW ABC-Z NRW ................................ ................................ ................................ .......................... ABC-Zug NRW ADR ............................... Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road AGBF ................................ ................................ .... Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren ALG2 ................................ ................................ ................................ ............................. Arbeitslosengeld 2 AP-GSE ................................ ................................ .... Alarmplan zur Ab wehr von Großschadensereignissen ASB ................................ ................................ ................................ ...................... Arbeiter -Samariter -Bund ASG ................................ ................................ ................................ ................ Arbeitssicherstellungsgesetz ATF ................................ ................................ ................................ ......................... Analytische Task Force ATV ................................ ................................ ................................ ................................ All Terrain Vehicle BAGAP ................................ ................................ .............. Betrieblichen Alarm - und Gefahrenabwehrplan BBK ................................ ................................ . Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BD-BOS.... Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben BHKG ................................ .. Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz BHP ................................ ................................ ................................ ................................ Behandlungsplatz BHP-B 50 NRW ................................ .............. Behandlungsplatz Bereitschaft für 50 Patienten pro Stunde BImSchV ................................ ........ Verordnung zur Durchführung des Bundes -Immissionsschutzgesetzes BLG................................ ................................ ................................ ......................... Bundesleistungsgesetz BOS ................................ ................................ ..... Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben BSI ................................ ................................ .... Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie BTP ................................ ................................ ................................ ................................ ... Betreuungsplatz BTP-B 500 ................................ ................................ ...... Betreuungsplatz Bereitschaft für 500 Betroffene BuMA ................................ ................................ .................... Bevölkerungsinformation und Medienarbeit CAS ................................ ................................ ................................ ................... Chemical Abstracts Service CBRN ................................ .......................... chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren CDO ................................ ................................ ................................ ............................. Chief Digital Officer DAU ................................ ................................ ................................ ...................... Digitaler Alarmumsetzer DIN ................................ ................................ ................................ ........... Deutsches Institut für Normung DLRG ................................ ................................ ............................ Deutsche Lebens -Rettungs -Gesellschaft DME ................................ ................................ ................................ ................... Digitale Meldeempfänger DRK ................................ ................................ ................................ ......................... Deutsches Rotes Kreuz EBE ................................ ................................ ................................ ................... Entsorgungsbetriebe Essen EE……………… ................................ ................................ ................................ ......................... Einsatzeinheit EGLV ................................ ................................ ....................... Emschergenossenschaft und Lippeverband EKG ................................ ................................ ................................ ............................ Elektrok ardiogramm ELW ................................ ................................ ................................ ................................ . Einsatzleitwagen EMS ................................ ................................ ............................ Ereignisspezifische Mitglieder des Stabes ENP ................................ ................................ ................................ ............................ Externer Notfallplan EnSiG ................................ ................................ ................................ ................... Energiesicherungsgesetz ErdölBevG ................................ ................................ ................................ ........... Erdölbevorratungsgesetz ESVG ................................ ................................ ............... Ernährungssicherstellungs - und Vorsorgegesetz EU ................................ ................................ ................................ ................................ . Europäische Union EVG ................................ ................................ ................................ .................. Ernährungsvorsorgegesetz FLB ................................ ................................ ................................ ................................ ..... Feuerlöschboot FuRW ................................ ................................ ................................ ............... Feuer - und Rettungswache
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 169 FwA ................................ ................................ ................................ ............................ Feuerwehranhänger GBV ................................ ................................ ................................ ................. Geschäftsbereichsvorstand G-Dekon ................................ ................................ ............................. Gerätedekontaminationsplatz NRW GG ................................ ................................ ................................ ................................ .......... Grundgesetz G-KTW ................................ ................................ ................................ Großraum -Krankentransportwagen GMLZ ................................ ...................... Gemeinsames Melde - und Lagezentru m von Bund und Ländern GW-G ................................ ................................ .......... Gerätewagen Gefahrgut , Gerätewagen Gefahrgut HKW ................................ ................................ ................................ ................................ ..... Heizkraftwerk HLF ................................ ................................ ................................ .... Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HQ-100 ................................ ................................ ................................ ....................... Jahrhundertereignis HQ-1000 ................................ ................................ ................................ .................... Jahrtausendereignis HQ Extrem ................................ ................................ ................................ ............................... Extremereignis HVB ................................ ................................ ................................ ................... Hauptverwaltungsbeamte IG NRW ................................ ................................ .................. Informationssystem Gefahrenabwehr NRW IM ................................ ................................ ................................ ................................ .. Innenministerium IMIS ................................ ................................ ..................... Integrierten Mess - und Informationssystems IP……… ................................ ................................ ................................ ............................. Internet Protocol ISO ................................ ................................ .................... International Organization for Standardization IT………….. ................................ ................................ ................................ ................... Informationstechnik ITH ................................ ................................ ................................ ............ Intensivtran sporthubschrauber ITW ................................ ................................ ................................ ...................... Intensivtransportwagen JUH ................................ ................................ ................................ ......................... Johanniter -Unfall -Hilfe KatS ................................ ................................ ................................ ............................. Katastrophenschutz KFZ ................................ ................................ ................................ ................................ ....... Kraftfahrzeug KGS................................ ................................ ................................ .................. Koordinierungsgruppe Stab KHGG ................................ ................................ ................................ ........ Krankenhausgestaltungsgesetz KKW ................................ ................................ ................................ ................................ ..... Kernkraftwerk KRITIS ................................ ................................ .......... Kritische Infrastrukturen , Kritische Infrastrukturen KTW ................................ ................................ ................................ ..................... Krankentransportwagen KZV ................................ ................................ ................................ ............. Konzeption Zivile Verteidigung LF-KatS ................................ ................................ ................................ Löschfahrzeug Katastrophenschutz LNA ................................ ................................ ................................ ................................ Leitender Notarzt Log-Z NRW ................................ ................................ ................................ ....................... Logistikzug NRW LÜKEX ................................ ......... Länder - und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung (EXercise) ManV ................................ ................................ ..................... Massenanfall an Verletzten und Erkrankten Mess -Z ÜM ................................ ................................ ................................ .......................... Messzug NRW MHD ................................ ................................ ................................ ............................ Malteser Hilfsdienst MIK ................................ ................................ ......................... Ministeriums für Inneres und Kommunales MoFüSt NRW ................................ ................................ ................... Mobile Führungsunterstützung NRW MoWaS ................................ ................................ ........ Modulares Warnsystem , Modulares Warnsystem mSTaRT ................................ ................................ ............... modified Simple Triage and Rapid Treatment MTF ................................ ................................ .. Medizinische Task Force , Mannschaftstransportfahrzeug MZB ................................ ................................ ................................ ................................ .. Mehrzweckboot NEA ................................ ................................ ................................ ................................ . Netzersatzanlage NEF................................ ................................ ................................ ........................ Notarzteinsatzfahrzeug NINA ................................ ................................ ... Notfall -Informations - und Nachrichten - App des Bundes OrgL ................................ ................................ ............................ Organisatorischer Leiter Rettungsdienst PASS ................................ ................................ ................................ ...................... Personenauskunftstelle
STADT ESSEN KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN Stand: 19.04.2022 170 P-Dekon NRW ................................ ................................ ................. Personaldekontaminationsplatz NRW PKW ................................ ................................ ................................ .......................... Personenkraftwagen PRIOR ................................ ....................... Primäres Ranking zur Initialen Orientierung im Rettungsdienst PSU ................................ ................................ ................................ ............... Psychosoziale Unterstützung PTSG ................................ ................................ ......... Post - und Telekommunikationssicherstell ungsgesetz PT-Z 10 NRW ................................ ................................ ................ Patiententransportzug für 10 Patienten RODOS ................................ ................................ ...................... Realtime Online Decision Support System RTB ................................ ................................ ................................ ................................ ........ Rettungsboot RTH ................................ ................................ ................................ ........................ Rettungshubschrauber RTW ................................ ................................ ................................ ................................ .. Rettungswagen RW ................................ ................................ ................................ ................................ ............ Rüstwagen SAR ................................ ................................ ................................ ................................ Search and Rescue SK………. ................................ ................................ ................................ ........................ Sichtungskategorie SMS ................................ ................................ ...... Ständige Mitglieder des Stabes , Short Message Service SPOC ................................ ................................ ................................ ...................... Single Point of Contact StörfallVO ................................ ................................ ................................ ...................... Störfallverordnung SW................................ ................................ ................................ ................................ ...... Schlauchwagen TETRA ................................ ................................ ................................ ................. Terrestrial Trunked Radio THW ................................ ................................ ................................ ......................... Technisches Hilfswerk TLF ................................ ................................ ................................ ............................... Tanklöschfahrzeug ü. NN ................................ ................................ ................................ ............................... über Normal Null ÜMANV -S ................................ ................................ .............. Sofortige überörtliche Unterstützung MANV USV ................................ ................................ ............................... Unterbrechungsfreie Stromversorgung V-Dekon 50 NRW ................................ ................................ ... Verletzten -Dekontaminationsplatz 50 NRW VerkLG ................................ ................................ ................................ ................. Verkehrsleistungsgesetz VerkSiG ................................ ................................ ................................ ...... Verkehrssicherstellungsgesetz VOST ................................ ................................ ................................ ...... Virtual Operations Support Team VüH -Feu NRW ................................ . Vorgeplante überörtliche Hilfe im Brandschutz und der Hilfeleistung VZÄ................................ ................................ ................................ ................................ . Vollzeitäquivalent WasSiG ................................ ................................ ................................ .......... Wassersicherstellungsgesetz WG ................................ ................................ ................................ .............................. Wohngemeinschaft WiSiG ................................ ................................ ................................ ..... Wirtschaftssicherstellungsgesetz WLF ................................ ................................ ................................ ......................... Wechselladerfahrzeug WR-Z NRW ................................ ................................ ................................ ......... Wasserrettungszug NRW ZSKG ................................ ................................ ........................... Zivilschutz - und Katas trophenhilfegesetz