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STADT ESSEN  
KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  162 
 
+ Berücksichtigung der Resilienz bei der Errichtung öffentlicher Gebäude  
Öffentliche Einrichtungen dienen im Krisenfall als Anlaufpunkte für die B evölkerung. Wir emp fehlen bei 
Neubauten , z.B. bei Sporthallen,  die Berücksichtigung der Resilienz und Nutzung im Katastrophenfall. 
So k ann beispielsweise der Anschluss an das Fernwärmenetz oder die Fähigkeit der Notstromeinspei-
sung im Krisenfall hilfreich sein.  
+ Präventive Be fahrung von Gewässern vor einem drohenden Hochwasser  
Verklausungen stellen beim Hochwasser ein besonderes Risiko dar. Verklausungen sind  Ansammlungen  
von Schwimmgütern  (z.B. Ästen)  an Bauwerken , die zur Aufstauung von Wasser  führen. In der Folge 
kommt es durch aufstauendes Wasser zu weiteren Schäden. Wir empfehlen bereits im Vorfeld die Be-
fahrung von Flussufern und das Management des Verklausungsrisikos  gemeinsam zwischen der Unte-
ren Katastrophenschutzbehörde und den wasserwi rtschaftlichen Fachverbänden  nach dem Vorläufer 
der „Deichläufer “ im deutschen Küstenschutz .  
+ Fortschreibung der Hochwasserpläne  
Die verfügbaren Pläne zum Vorgehen der Verwaltung während eines Hochwassers sind bereits veraltet. 
Eine Anpassung an die städti sche Entwicklung , veränderte Risiken und Gefahren sowie an die Erkennt-
nisse der Hochwasserkatastrophe 2021 ist erforderlich.  
+ Konzeptionierung der Inbetriebnahme und Nutzung der Trinkwassernotbrunnen  
Die Inbetriebnahme und der Betrieb der Trinkwassernotbrun nen muss konzeptionell zwischen den 
Stadtwerken und der Feuerwehr Essen geregelt werden. Wir empfehlen die Ausarbeitung eines Rah-
menkonzepts.  
+ Steigerung der Resilienz gegenüber eines Cyberangriffs auf die IT -Strukturen der Stadtver-
waltung  
Die Zunehmende G efahr von Cyberangriffe  mit dem Ziel , die öffentliche Verwaltung zu schädigen, er-
fordert laufend aktualisierte Schutzmechanismen. Die Folgen eines Cyberangriff hinsichtlich der Gefah-
renabwehr müssen identifiziert und in die städtischen Notfallplanungen int egriert werden. Es handelt 
sich hierbei nicht um eine Aufgabe der Unteren Katastrophenschutzbehörde.
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KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  163 
 
+ Evaluation und  Weiterentwicklung von Alarm - und Einsatzpl änen 
Durch die jährliche Simulation eines ausgewählten Schadensszenarios (z.B. Evakuierung eines Kranken-
hauses ) gilt es , eine qualitative Evaluation bestehender Alarm - und Einsatzpläne durchzuführen. Hieraus 
lassen sich die Anpassungsbedarfe bei der Akteurs -übergreifenden Krisenbewältigung ableiten, sodass 
eine kontinuierliche Verbesserung in der Gefahrenabwehr ermöglicht wird. Jährliche Übungen gelten 
überdies als ein Erfolgsfaktor für die Personalsensibilisierung und festigen das Verständnis für Verant-
wortlich keiten und Prozessabläufe im Krisenfall.  
+ Bereitstellung von materiellen, räumlichen und personellen Ressourcen zur Umsetzung des 
Katastrophenschutzbedarfsplans  
Die Umsetzung des Katastrophenschutzbedarfsplans führt  in unterschiedliche m Umfang  zu zusätzlich en 
Bedarfe n an Räumen, Arbeitsmitteln und Personal. Diese Bedarfe sind im vorliegenden Dokument teil-
weise konkret adressiert. Ein großer Teil dieser Bedarfe wird sich jedoch erst in den nächsten Jahren mit 
Umsetzung der in diesem Dokument definierten konze ptionellen Aufgaben konkretisieren. Über die im 
Rahmen dieses Dokumentes und der begleitenden Ergänzung zur Organisationsuntersuchung abgelei-
teten konkreten Bedarfe werden sich in diesem Zusammenhang auch weitere sekundäre Bedarfe  erge-
ben (z. B.  personell  für die Gerätewartung und Bewirtschaftung beschaffter Ausrüstung oder räumlich 
zur Unterbringung von Einsatzmitteln oder Fahrzeugen). Ggf. leiten sich aus der Einbindung dieser Ein-
satzmittel in die alltägliche Gefahrenabwehr auch Auswirkungen , wie z. B. zu sätzliche Funktionsstellen 
in den Bedarfsplänen der alltäglichen Gefahrenabwehr , ab.  
Es sind  daher die korrelierend zu r Umsetzung auf kommenden sekundären Bedarfe  entsprechend zu 
berücksichtigen und zu decken .  
+ Netzwerkarbeit der KRITIS und Fortschreibung des Katastrophenschutzbedarfsplan s 
Die effektive Zusammenarbeit von KRITIS -Betreibern und Gefahrenabwehr ist essenziell für die erfolg-
reiche Bewältigung einer Katastrophe. Wir empfehlen daher die Pflege eines Netzwerkes  und das regel-
mäßige Beüben verschiedener Szenarien. Darüber hinaus bietet eine  jährliche  Zusammenkunft im Sinne 
eines „Planungsstabes“ zur Fortschreibung des Katastrophenschutzbedarfsplans eine geeignete Platt-
form, neue Erkenntnisse und Gefahren in den Ka tastrophenschutz der Stadt Essen einfließen zu lassen.  
Dies entspricht auch einer Empfehlung des BBK zur Akteurs -übergreifenden Zusammenarbeit im Inte-
grierten Risikomanagement .
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KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  164 
 
 
Abbildung 38: Empfehlungen zum Akteurs -übergreifenden Krisenmanagement (Quelle: BBK )
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KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  165 
 
8 MAßNAHMENKATALOG  
Sowohl die Gesamtmenge als auch der qualitative Umfang der Anpassungsbedarfe innerhalb der ein-
zelnen Maßnahmen übersteigt die derzeitige Leistungsfähigkeit der hiermit betrauten Organi sations-
einheit(en)  bei Weitem. Die Priorisierung berücksichtigt diesen Umstand, in dem auch eigentlich sehr 
hohe Prioritäten teilweise abgestuft als hohe oder mittlere Prioritäten abgeleitet wurden. Die Priorisie-
rung berücksichtigt grundsätzlich:  
○ die szenarienübergreifende Bedarfsableitung (Querschnittsfähigkeiten haben Vorrang),  
○ wechselseitige Abhängigkeiten zwischen einzelnen Handlungsmaßnahmen sowie  
○ die Leistungsfähigkeit der Unteren Katastrophenschutzbehörde inkl. des notwendigen Vorlaufs zur 
einsatz - und handlungsfähige n Nachsteuerung von Personalressourcen.  
 
Vor allem die Behebung des letztgenannten Punktes ist immanente Voraussetzung für die zeitnahe Be-
arbeitung der weiteren Handlungsfelder. Aus diesem Grund ist die Maßnahme 52 zur organisatorischen 
und personalwirtschaftlichen Optimierung singulär mit der „h öchsten Priorisierung“ belegt.  
 
Tabelle 15: Maßnahmenkatalog  
Fachdienst  Nr. Maßnahmen  Priorität  
Führung und 
Kommunikation  1 Sicherstellung der Einsatzfähigkeit des Krisenstabes  Sehr h och 
2 Alarmierung von Stabsmitgliedern sowohl für den Füh-
rungs - als auch für den Krisenstab  Sehr h och 
3 Neuorganisation der KGS  Sehr h och 
4 Bereitstellen redundanter geeigneter Räumlichkeiten für 
den Krisen - und Führungsstab  Hoch  
5 Neubeschaffung der Stabssoftware inklusive Hardware  Sehr h och 
6 Konzeptionierung der durchgängigen Stromversorgung von 
Stabsbereichen  Sehr h och 
7 Einbindung von Spontanhelfenden und Privatwirtschaft  Hoch  
8 Beschaffung eines ELW 3  Mittel  
9 Vorbereitung von Abschnittsführungsstellen  Mittel  
10 Sicherung der Sonderlagefähigkeit der Leitstelle  Sehr h och 
11 Technische Härtung der digitalen Alarmierung  Hoch  
12 Organisatorische Sicherstellung der Personalverfügbarkeit  Sehr h och 
13 Konzeptionierung der Notstromversorgung von Kommuni-
kationssystemen  Hoch  
14 Beschaffung von Satellitentelefonen  Hoch  
15 Beschaffung von geländegängigen Kleinfahrzeugen sowie 
ATV Mittel  
16 Definition von 5 geeigneten und ausreichend dimensionier-
ten Bereitstellungsräumen  Sehr h och 
17 Führungsressourcen zur Führung von Bereitstellungsräu-
men  Hoch  
18 Einrichtung eines organisationsübergreifenden Führungs-
kräftepools  Mittel  
19 Entwicklung eines Warnkonzeptes  Sehr h och
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KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  166 
 
20 Einrichten von Presseräumen  Mittel  
21 Konzeptionierung von mobilen Warneinrichtungen/Laut-
sprecherwagen  Hoch  
22 Entwicklung und Etablierung eines Konzeptes Anlaufpunkte 
und Meldestellen  Hoch  
CBRN Gefahren-
abwehr  23 Beschaffung zusätzlicher geeigneter Schutzkleidung und 
Dekontaminationsmittel  Mittel  
24 Beschaffung und konzeptionelle Entwicklung von zwei 
Massendekontaminationsplätzen  Mittel  
25 Unterstützung der Essener Kliniken bei der Vorplanung von 
Massendekontaminationen  Hoch  
26 Konzeptionelle Ausarbeitung des Einsatzes von 10 
Messtrupps  Mittel  
27 Bereitstellen geeigneter räumlicher Ressourcen für die 
Messleitkomponente  Hoch  
28 Neubeschaffung eines ELW für die Messleitkomponente  Mittel  
29 Beschaffung eines zusätzlichen AB -CBRN  Mittel  
Brandschutz  30 Beschaffung von leichter Überbekleidung  Mittel  
Technische  
Hilfeleistung  31 Beschaffung von zusätzlichem mobilem Stromerzeuger  Hoch  
32 Beschaffung von mehreren 50 kVA -Anhängern  Hoch  
33 Beschaffung mehrerer AB -Strom bzw. Großanhänger Strom  Hoch  
34 Beschaffung einer Sandsackfüllanlage  Mittel  
35 Beschaffung von Mobildeichen  Hoch  
36 Beschaffung von Hochleistungspumpen  Hoch  
37 Beschaffung von Hochwasserbooten und konzeptionelle 
Einbindung von Ressourcen der Hilfsorganisationen  Hoch  
Sanitäts - und 
Rettungsdienst  38 Beschaffung und Ausstattung aller Rettungsmittel mit 
ManV-KITS Hoch  
39 Konzeptionierung der Vorsichtung von Patientinnen und 
Patienten  Sehr h och 
40 Beschaffung eines Betreuungsbusses/G -KTW  Mittel  
Betreuungs-
dienst  41 Bevorratung von abgepacktem Trinkwasser  Mittel  
42 Konzeptionierung der Lebensmittelversorgung im Strom-
ausfall  Hoch  
43 Konzeptionierung der Versorgung vulnerabler Gruppen mit 
Mahlzeiten  Hoch  
44 Konzeptionierung der Betreuung vulnerabler Gruppen im 
Stromausfall  Hoch  
45 Erkundung von geeigneten Notunterkünften für 5.900 Per-
sonen  Sehr h och 
46 Konzeptionierung einer Notbetreuung von Kinder BOS - und 
KRITIS -Beschäftigte n Mittel  
47 Integration von psychosozialer Unterstützung (PSU) in 
Alarmpläne  Hoch  
Logistik  48 Einrichten eines Katastrophenschutzlagers  Hoch  
49 Beschaffung eines AB -Kraftstoff und zwei mobiler Tankan-
lagen  Hoch
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50 Beschaffung eines AB -Teleskoplader inkl. eines Teleskopla-
ders/Geländestapler s Hoch  
51 Beschaffung eines weiteren WLF zur Bewältigung der Be-
darfe an AB  Mittel  
Organisatori-
sche Bewälti-
gungskapazitä-
ten 52 Aufbau - und Ablauforganisation sowie personalwirtschaftli-
che Ausstattung der Aufgabenbereiche „Untere Katastro-
phenschutzbehörde“ sowie „kommunales Krisenmanage-
ment“  Höchste  
53 Konzeptionierung redundanter Feuer - und Rettungswa-
chen  Hoch  
54 Herstellung einer Notstromfähigkeit für alle Feuer - und 
Rettungswachen  Hoch  
55 Aufrüstung der Gebäudetechnik von Feuer - und Rettungs-
wachen auf Grundlage von Gefährdungsbeurteilungen  Mittel  
56 Berücksichtigung der Resilienz bei Vergabeverfahren von 
Leistungserbringung im Rettungsdienst  Mittel  
57 Durchführung von öffentlichen Kampagnen und Initiativen 
zum Thema Katastrophenschutz  Sehr h och 
58 Konzeptionelle Vorbereitung einer Massenevakuierung/ 
Räumung  Mittel  
59 Konzeptionierung der Sicherung von Pumpwerken  Sehr hoch  
60 Stärkung der Krisenfähigkeit von Notaufnahmen  Hoch  
61 Einführung eines KRITIS/BOS -Ausweises  Hoch  
62 Vorhaltung bzw. organisatorische Sicherstellung der Ver-
fügbarkeit von Treibstoff für BOS  Sehr h och 
63 Konzeptionierung der Kraftstoffversorgung im Stromausfall  Sehr h och 
64 Aufbau eines zentralen Ressourcenmanagements  Hoch  
65 Klärung der Verfügung von privaten sowie der strategi-
schen Kraftstoffreserven des Bundes  Hoch  
66 Berücksichtigung der Resilienz bei der Errichtung öffentli-
cher Gebäude  Mittel  
67 Präventive Befahrung von Gewässern vor einem drohen-
den Hochwasser  Hoch  
68 Fortschreibung der Hochwasserpläne  Sehr h och 
69 Konzeptionierung der Inbetriebnahme und Nutzung der 
Trinkwassernotbrunnen  Hoch  
70 Steigerung der Resilienz gegenüber eines Cyberangriffs auf 
die IT -Strukturen der Stadtverwaltung  Sehr h och 
71 Evaluation und Weiterentwicklung von Alarm - und Einsatz-
plänen  Sehr h och 
72 Bereitstellung von materiellen, räumlichen und personellen 
Ressourcen zur Umsetzung des Katastrophenschutz - 
bedarfsplans  Hoch  
73 Netzwerkarbeit der KRITIS und Fortschreibung des Kata-
strophenschutzbedarfsplans  Sehr hoch
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KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  168 
 
9 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS  
AB ................................ ................................ ................................ ................................ ........  Abrollbehälter  
ABC ................................ ................................ ...................  atomare, biologische und chemische Gefahren  
ABC-B NRW  ................................ ................................ ................................ ............  ABC-Bereitschaft NRW  
ABC-Z NRW  ................................ ................................ ................................ ..........................  ABC-Zug NRW  
ADR  ...............................  Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road  
AGBF  ................................ ................................ .... Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren  
ALG2  ................................ ................................ ................................ .............................  Arbeitslosengeld 2  
AP-GSE ................................ ................................ .... Alarmplan zur Ab wehr von Großschadensereignissen  
ASB ................................ ................................ ................................ ......................  Arbeiter -Samariter -Bund  
ASG ................................ ................................ ................................ ................ Arbeitssicherstellungsgesetz  
ATF ................................ ................................ ................................ .........................  Analytische Task Force  
ATV ................................ ................................ ................................ ................................  All Terrain Vehicle  
BAGAP  ................................ ................................ ..............  Betrieblichen Alarm - und Gefahrenabwehrplan  
BBK ................................ ................................ . Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe  
BD-BOS.... Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben  
BHKG  ................................ .. Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz  
BHP ................................ ................................ ................................ ................................  Behandlungsplatz  
BHP-B 50 NRW  ................................ ..............  Behandlungsplatz Bereitschaft für 50 Patienten pro Stunde  
BImSchV  ................................ ........  Verordnung zur Durchführung des Bundes -Immissionsschutzgesetzes  
BLG................................ ................................ ................................ .........................  Bundesleistungsgesetz  
BOS ................................ ................................ ..... Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben  
BSI ................................ ................................ .... Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie  
BTP ................................ ................................ ................................ ................................ ... Betreuungsplatz  
BTP-B 500  ................................ ................................ ...... Betreuungsplatz Bereitschaft für 500 Betroffene  
BuMA  ................................ ................................ ....................  Bevölkerungsinformation und Medienarbeit  
CAS ................................ ................................ ................................ ...................  Chemical Abstracts Service  
CBRN  ................................ ..........................  chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren  
CDO  ................................ ................................ ................................ .............................  Chief Digital Officer  
DAU  ................................ ................................ ................................ ......................  Digitaler Alarmumsetzer  
DIN ................................ ................................ ................................ ...........  Deutsches Institut für Normung  
DLRG  ................................ ................................ ............................  Deutsche Lebens -Rettungs -Gesellschaft  
DME  ................................ ................................ ................................ ...................  Digitale Meldeempfänger  
DRK ................................ ................................ ................................ .........................  Deutsches Rotes Kreuz  
EBE ................................ ................................ ................................ ................... Entsorgungsbetriebe Essen  
EE………………  ................................ ................................ ................................ .........................  Einsatzeinheit  
EGLV  ................................ ................................ .......................  Emschergenossenschaft und Lippeverband  
EKG ................................ ................................ ................................ ............................ Elektrok ardiogramm  
ELW  ................................ ................................ ................................ ................................ . Einsatzleitwagen  
EMS  ................................ ................................ ............................  Ereignisspezifische Mitglieder des Stabes  
ENP ................................ ................................ ................................ ............................  Externer Notfallplan  
EnSiG  ................................ ................................ ................................ ...................  Energiesicherungsgesetz  
ErdölBevG  ................................ ................................ ................................ ...........  Erdölbevorratungsgesetz  
ESVG  ................................ ................................ ...............  Ernährungssicherstellungs - und Vorsorgegesetz  
EU ................................ ................................ ................................ ................................ . Europäische Union  
EVG ................................ ................................ ................................ ..................  Ernährungsvorsorgegesetz  
FLB ................................ ................................ ................................ ................................ ..... Feuerlöschboot  
FuRW  ................................ ................................ ................................ ...............  Feuer - und Rettungswache
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 Stand: 19.04.2022  169 
 
FwA  ................................ ................................ ................................ ............................  Feuerwehranhänger  
GBV  ................................ ................................ ................................ .................  Geschäftsbereichsvorstand  
G-Dekon  ................................ ................................ .............................  Gerätedekontaminationsplatz NRW  
GG ................................ ................................ ................................ ................................ ..........  Grundgesetz  
G-KTW  ................................ ................................ ................................  Großraum -Krankentransportwagen  
GMLZ  ................................ ...................... Gemeinsames Melde - und Lagezentru m von Bund und Ländern  
GW-G ................................ ................................ ..........  Gerätewagen Gefahrgut , Gerätewagen Gefahrgut  
HKW  ................................ ................................ ................................ ................................ ..... Heizkraftwerk  
HLF ................................ ................................ ................................ .... Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug  
HQ-100 ................................ ................................ ................................ .......................  Jahrhundertereignis  
HQ-1000  ................................ ................................ ................................ ....................  Jahrtausendereignis  
HQ Extrem  ................................ ................................ ................................ ...............................  Extremereignis  
HVB  ................................ ................................ ................................ ...................  Hauptverwaltungsbeamte  
IG NRW  ................................ ................................ ..................  Informationssystem Gefahrenabwehr NRW  
IM ................................ ................................ ................................ ................................ .. Innenministerium  
IMIS  ................................ ................................ .....................  Integrierten Mess - und Informationssystems  
IP………  ................................ ................................ ................................ .............................  Internet Protocol  
ISO ................................ ................................ .................... International Organization for Standardization  
IT…………..  ................................ ................................ ................................ ...................  Informationstechnik  
ITH ................................ ................................ ................................ ............  Intensivtran sporthubschrauber  
ITW ................................ ................................ ................................ ......................  Intensivtransportwagen  
JUH ................................ ................................ ................................ .........................  Johanniter -Unfall -Hilfe  
KatS  ................................ ................................ ................................ .............................  Katastrophenschutz  
KFZ ................................ ................................ ................................ ................................ .......  Kraftfahrzeug  
KGS................................ ................................ ................................ ..................  Koordinierungsgruppe Stab  
KHGG  ................................ ................................ ................................ ........  Krankenhausgestaltungsgesetz  
KKW  ................................ ................................ ................................ ................................ ..... Kernkraftwerk  
KRITIS  ................................ ................................ ..........  Kritische Infrastrukturen , Kritische Infrastrukturen  
KTW  ................................ ................................ ................................ .....................  Krankentransportwagen  
KZV ................................ ................................ ................................ .............  Konzeption Zivile Verteidigung  
LF-KatS  ................................ ................................ ................................  Löschfahrzeug Katastrophenschutz  
LNA ................................ ................................ ................................ ................................  Leitender Notarzt  
Log-Z NRW  ................................ ................................ ................................ .......................  Logistikzug NRW  
LÜKEX  ................................ .........  Länder - und Ressortübergreifende Krisenmanagementübung (EXercise)  
ManV  ................................ ................................ .....................  Massenanfall an Verletzten und Erkrankten  
Mess -Z ÜM ................................ ................................ ................................ ..........................  Messzug NRW  
MHD  ................................ ................................ ................................ ............................  Malteser Hilfsdienst  
MIK ................................ ................................ .........................  Ministeriums für Inneres und Kommunales  
MoFüSt NRW  ................................ ................................ ...................  Mobile Führungsunterstützung NRW  
MoWaS  ................................ ................................ ........  Modulares Warnsystem , Modulares Warnsystem  
mSTaRT  ................................ ................................ ...............  modified Simple Triage and Rapid Treatment  
MTF  ................................ ................................ .. Medizinische Task Force , Mannschaftstransportfahrzeug  
MZB  ................................ ................................ ................................ ................................ .. Mehrzweckboot  
NEA ................................ ................................ ................................ ................................ . Netzersatzanlage  
NEF................................ ................................ ................................ ........................  Notarzteinsatzfahrzeug  
NINA ................................ ................................ ... Notfall -Informations - und Nachrichten - App des Bundes  
OrgL  ................................ ................................ ............................  Organisatorischer Leiter Rettungsdienst  
PASS  ................................ ................................ ................................ ......................  Personenauskunftstelle
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KATASTROPHENSCHUTZBEDARFSPLAN  
 Stand: 19.04.2022  170 
 
P-Dekon NRW  ................................ ................................ .................  Personaldekontaminationsplatz NRW  
PKW  ................................ ................................ ................................ ..........................  Personenkraftwagen  
PRIOR  ................................ .......................  Primäres Ranking zur Initialen Orientierung im Rettungsdienst  
PSU ................................ ................................ ................................ ...............  Psychosoziale Unterstützung  
PTSG  ................................ ................................ .........  Post - und Telekommunikationssicherstell ungsgesetz  
PT-Z 10 NRW  ................................ ................................ ................  Patiententransportzug für 10 Patienten  
RODOS  ................................ ................................ ......................  Realtime Online Decision Support System  
RTB ................................ ................................ ................................ ................................ ........  Rettungsboot  
RTH ................................ ................................ ................................ ........................  Rettungshubschrauber  
RTW  ................................ ................................ ................................ ................................ .. Rettungswagen  
RW ................................ ................................ ................................ ................................ ............  Rüstwagen  
SAR ................................ ................................ ................................ ................................  Search and Rescue  
SK……….  ................................ ................................ ................................ ........................  Sichtungskategorie  
SMS  ................................ ................................ ...... Ständige Mitglieder des  Stabes , Short Message Service  
SPOC  ................................ ................................ ................................ ......................  Single Point of Contact  
StörfallVO  ................................ ................................ ................................ ...................... Störfallverordnung  
SW................................ ................................ ................................ ................................ ...... Schlauchwagen  
TETRA  ................................ ................................ ................................ .................  Terrestrial Trunked Radio  
THW  ................................ ................................ ................................ .........................  Technisches Hilfswerk  
TLF ................................ ................................ ................................ ...............................  Tanklöschfahrzeug  
ü. NN  ................................ ................................ ................................ ...............................  über Normal Null  
ÜMANV -S ................................ ................................ ..............  Sofortige überörtliche Unterstützung MANV  
USV ................................ ................................ ...............................  Unterbrechungsfreie Stromversorgung  
V-Dekon 50 NRW  ................................ ................................ ... Verletzten -Dekontaminationsplatz 50 NRW  
VerkLG  ................................ ................................ ................................ .................  Verkehrsleistungsgesetz  
VerkSiG  ................................ ................................ ................................ ...... Verkehrssicherstellungsgesetz  
VOST  ................................ ................................ ................................ ...... Virtual Operations Support Team  
VüH -Feu NRW  ................................ . Vorgeplante überörtliche Hilfe im Brandschutz und der Hilfeleistung  
VZÄ................................ ................................ ................................ ................................ . Vollzeitäquivalent  
WasSiG  ................................ ................................ ................................ ..........  Wassersicherstellungsgesetz  
WG ................................ ................................ ................................ ..............................  Wohngemeinschaft  
WiSiG  ................................ ................................ ................................ ..... Wirtschaftssicherstellungsgesetz  
WLF  ................................ ................................ ................................ .........................  Wechselladerfahrzeug  
WR-Z NRW  ................................ ................................ ................................ .........  Wasserrettungszug NRW  
ZSKG  ................................ ................................ ...........................  Zivilschutz - und Katas trophenhilfegesetz
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