Zahlen in der Bundesrepublik Deutschland lebender Flüchtlinge zum Stand 30. Juni 2018
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 41 – Drucksache 19/3860 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2018 in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Ankunftsnachweis (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunfts- ländern differenzieren), wie viele Ankunftsnachweise wurden bis heute ins- gesamt erteilt, wie lang war deren durchschnittliche und wie lang ist deren aktuelle durchschnittliche Gültigkeit? Zum 30. Juni 2018 lebten in Deutschland 3 615 Personen mit einem Ankunfts- nachweis, darunter 2181 männliche, 1 432 weibliche und 2 Personen mit unbe- kanntem Geschlecht. 1 168 Personen waren unter 18 Jahre alt. Die Aufteilung nach Bundesländern und Hauptstaatsangehörigkeiten kann den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Ausgewertet wurden die Personen, die zum Stichtag 30. Juni 2018 noch im Besitz eines gültigen Ankunftsnachweis waren. Personen mit Ankunftsnachweis 3.615 Länder Baden-Württemberg 342 Bayern 822 Berlin 86 Brandenburg 74 Bremen 26 Hamburg 59 Hessen 145 Mecklenburg-Vorpommern 15 Niedersachsen 186 Nordrhein-Westfalen 967 Rheinland-Pfalz 159 Saarland 4 Sachsen 379 Sachsen-Anhalt 45 Schleswig-Holstein 91 Thüringen 215
Drucksache 19/3860 – 42 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Personen mit Ankunftsnachweis Herkunftsländer insgesamt 3.615 darunter: Syrien 650 Nigeria 420 Irak 363 Türkei 317 Iran 213 Afghanistan 210 Russische Föderation 104 Somalia 102 Georgien 87 Eritrea 78 Pakistan 67 Albanien 54 Guinea 50 Moldau (Republik) 49 Venezuela 47 Ausweislich des AZR wurden bis zum 30. Juni 2018 insgesamt an 297 655 Per- sonen Ankunftsnachweise ausgestellt, deren durchschnittliche Gültigkeit etwa 121 Tage betrug. Dieser durchschnittliche Wert hat allerdings nur eine geringe Aussagekraft, da auch Fälle enthalten sind, in denen dem Asylsuchenden zwar ein Ankunftsnachweis ausgestellt wurde, er aber im weiteren Verlauf keinen Asylantrag gestellt hat, so dass erst mit dem Ablauf der Befristung des Ankunfts- nachweises die Gültigkeit endet. Betrachtet man nur die aktuellen Fälle von Personen mit Ankunftsnachweisen, die im ersten Quartal 2018 einen Asylantrag stellten, so ergibt sich mit einer durchschnittlichen Gültigkeit des Ankunftsnachweises von etwa 18 Tagen ein re- alistischerer Wert. Wie viele in einem anderen Staat als Flüchtlinge im Sinne der GFK aner- kannte Personen lebten zum 30. Juni 2018 in der Bundesrepublik Deutsch- land (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Aufenthaltsstatus und den 15 wich- tigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2018? Zum 30. Juni 2018 waren im AZR 429 Personen mit dem Sachverhalt „Als Flüchtling im Ausland anerkannt“, darunter 252 männliche und 177 weibliche, erfasst. 22 Personen waren unter 18 Jahre alt. 12 Personen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2018.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 43 – Drucksache 19/3860 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Die Verteilung nach Aufenthaltsstatus, Aufenthaltsdauer und Hauptstaatsangehö- rigkeiten kann den folgenden Tabellen entnommen werden. Personen als Flüchtling im Ausland anerkannt 429 Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahre seit mehr als sechs Jahren in Deutschland 353 sechs Jahre oder weniger 75 unbekannt 1 Personen als Flüchtling im Ausland anerkannt 429 darunter mit dem Aufenthaltsstatus: in % unbefristete Aufenthaltsrechte 69,9 befristete Aufenthaltsrechte 27,5 sonstiges (z.B. Duldung, kein Status gespeichert) 2,6 Personen als Flüchtling im Ausland anerkannt Herkunftsländer insgesamt 429 darunter: Vietnam 52 Eritrea 46 Irak 38 Türkei 36 Afghanistan 32 Russische Föderation 24 Äthiopien 22 Ukraine 20 Iran 17 Bosnien und Herzegowina 13 Ungeklärt 11 Libanon 10 Kosovo 10 Staatenlos 10 Sri Lanka 9
Drucksache 19/3860 – 44 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wie viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten zum 30. Juni 2018 in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 15 oder unter 16 Jahren, Bundesländern, Aufenthaltsstatus und den 15 wichtigs- ten Herkunftsländern differenzieren)? Aus der nachfolgenden Tabelle ergibt sich die Anzahl der unbegleiteten auslän- dischen Minderjährigen (UMA), die sich am Stichtag 29. Juni 2018 in jugendhil- ferechtlicher Zuständigkeit (vorläufige Schutzmaßnahmen und/oder Anschluss- maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe) in den einzelnen Bundesländern befan- den. Für den Stichtag 30. Juni 2018 können keine Angaben gemacht werden, da eine tagesaktuelle Meldung seitens der Jugendämter nur werktags erfolgt. UMA - Summe aller ju- UMA (Altver- UMA - UMA - Anschluss- gendhilferecht- Bundesländer fahren nach Vorläufige In- Inobhut- maßnahmen lichen Zustän- § 89d SGB VIII) obhutnahme nahme (HzE und digkeiten sonstige) Baden-Württemberg 332 39 93 1729 2.193 Bayern 983 23 196 1344 2.546 Berlin 355 19 58 675 1.107 Brandenburg 31 9 53 452 545 Bremen 149 9 149 183 490 Hamburg 305 8 53 0 366 Hessen 621 60 108 901 1.690 Mecklenburg-Vorpommern 24 1 64 276 365 Niedersachsen 243 17 196 1343 1.799 Nordrhein-Westfalen 942 122 617 3840 5.521 Rheinland-Pfalz 90 21 60 780 951 Saarland 34 4 6 111 155 Sachsen 114 6 121 827 1.068 Sachsen-Anhalt 36 3 66 443 548 Schleswig-Holstein 125 7 114 427 673 Thüringen 78 1 55 471 605 Summe aller Zuständigkeiten 4.462 349 2.009 13.802 20.622 Für eine weitere Differenzierung dieser stichtagsbezogenen Angaben liegen keine Daten vor. Auch im AZR liegen hierzu liegen keine statistischen Daten vor, da unbegleitete ausländische Minderjährige nicht gesondert erfasst werden.
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 45 – Drucksache 19/3860 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wie viele Personen lebten zum 30. Juni 2018 in der Bundesrepublik Deutschland mit einer Niederlassungserlaubnis nach § 26 AufenthG (bitte nach Absätzen sowie nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Bundesländern und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren), und wie viele von ihnen erhielten diesen Status erstmalig im Jahr 2018? Zum Stichtag 30. Juni 2018 waren 198 471 Personen mit einer Niederlassungser- laubnis nach § 26 AufenthG erfasst. 3 870 Personen erhielten diesen Status erst- malig im Jahr 2018. Die Verteilung nach Geschlecht, Alter, Bundesländer und Herkunftsländer kann den nachstehenden Tabellen entnommen werden: Niederlassungserlaubnis nach § 26 § 26 Abs. 3 S. 1 § 26 Abs. 3 S. 2 § 26 Abs. 4 Summe AufenthG AufenthG AufenthG AufenthG Summe 83.831 727 113.913 198.471 männlich 50.862 474 64.224 115.560 weiblich 32.960 253 49.684 82.897 unbekannt 9 5 14 Niederlassungserlaubnis nach § 26 § 26 Abs. 3 S. 1 § 26 Abs. 3 S. 2 § 26 Abs. 4 Summe AufenthG AufenthG AufenthG AufenthG Altersgruppe 83.831 727 113.913 198.471 Unter 18 Jahre 10.102 65 2.111 12.278 18 Jahre und älter 73.729 662 111.800 186.191 Unbekannt 2 2 Niederlassungserlaubnis nach § 26 § 26 Abs. 3 S. 1 § 26 Abs. 3 S. 2 § 26 Abs. 4 Summe AufenthG AufenthG AufenthG AufenthG Länder 83.831 727 113.913 198.471 Baden-Württemberg 10.633 34 17.509 28.176 Bayern 11.831 49 13.833 25.713 Berlin 2.960 6 6.412 9.378 Brandenburg 200 1 603 804 Bremen 1.229 2 1.468 2.699 Hamburg 3.203 7 3.873 7.083 Hessen 10.425 38 12.279 22.742 Mecklenburg-Vorpommern 226 0 486 712 Niedersachsen 11.041 43 11.609 22.693 Nordrhein-Westfalen 25.427 479 34.064 59.970 Rheinland-Pfalz 2.130 6 4.873 7.009 Saarland 1.001 5 1.907 2.913 Sachsen 778 2 1.184 1.964 Sachsen-Anhalt 507 36 809 1.352 Schleswig-Holstein 1.827 12 2.204 4.043 Thüringen 413 7 800 1.220
Drucksache 19/3860 – 46 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 3 S. 1 AufenthG (Asyl/GfK nach 3 Jahren) Herkunftsländer insgesamt 83.831 darunter: Irak 24.166 Türkei 14.294 Iran 9.738 Syrien 6.640 Afghanistan 5.692 Kosovo 2.666 Eritrea 2.167 Sri Lanka 2.079 Russische Föderation 2.027 Pakistan 1.759 Somalia 1.436 Äthiopien 1.083 Aserbaidschan 961 Ungeklärt 912 Vietnam 803 Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 3 S. 2 AufenthG (Resettlement nach 3 Jahren) Herkunftsländer insgesamt 727 darunter: Irak 180 Syrien 147 Iran 115 Türkei 62 Afghanistan 49 Pakistan 17 Russische Föderation 15 Serbien 11 Äthiopien 8 Kongo, Dem. Republik 8 Sri Lanka 7 Eritrea 7 Guinea 6 Bosnien und Herzegowina 6 Marokko 5
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 47 – Drucksache 19/3860 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 4 AufenthG (aus humanitären Gründen nach 7 Jahren) Herkunftsländer insgesamt 113.913 darunter: Kosovo 21.918 Bosnien und Herzegowina 12.744 Serbien 12.658 Türkei 12.561 Vietnam 6.712 Afghanistan 5.052 Irak 3.925 Libanon 2.739 Kroatien 2.557 Serbien und Mont. (ehemals) 2.156 Iran 1.980 Ungeklärt 1.977 Syrien 1.970 Sri Lanka 1.915 Russische Föderation 1.630 Niederlassungserlaubnis nach § 26 Abs. 3 § 26 Abs. 3 § 26 Abs. 4 § 26 AufenthG S. 1 AufenthG S. 2 AufenthG AufenthG Erteilungen insgesamt 83.831 727 113.913 davon erstmalig in 2018 1.028 178 2.664
Drucksache 19/3860 – 48 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wie viele Asylanerkennungen bzw. Anerkennungen eines internationalen bzw. subsidiären oder nationalen Schutzbedarfs (bitte differenzieren) wur- den bis zum 30. Juni 2018 durch das BAMF bzw. – soweit vorliegend – durch Gerichte (bitte differenzieren) ausgesprochen (bitte auch nach Ge- schlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren und den 15 wichtigsten Her- kunftsländern differenzieren)? Die Angaben können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden, wobei sich die fünfzehn wichtigsten Herkunftsländer auf die Anzahl des erteilten Schutzes beziehen: BAMF Ausgesprochene Ausgesprochene Ausgesprochener Ausgesprochene Anerkennungen als Gewährungen von subsidiärer Schutz Abschiebungsverbote Asylberechtigte Flüchtlingsschutz gem. § 4 I AsylG nach § 60 V/VII nach Artikel 16a GG nach § 3 I AsylG AufenthG Jan.-Juni 2018 1.668 17.765 14.084 6.165 davon männlich 915 9.129 7.612 3.367 weiblich 753 8.636 6.472 2.798 unter 18 Jahre 582 11.028 5.502 3.448 BAMF Ausgesprochene Ausgesprochene Ausgesprochener Ausgesprochene Anerkennungen als Gewährungen von subsidiärer Schutz Abschiebungsverbote Asylberechtigte Flüchtlingsschutz gem. § 4 I AsylG nach § 60 V/VII nach Artikel 16a GG nach § 3 I AsylG AufenthG Herkunftsländer 1.668 17.765 14.084 6.165 insgesamt Jan.-Juni 2016 darunter Syrien 443 6.750 9.208 152 Afghanistan 18 1.357 462 2.502 Eritrea 194 1.194 1.866 146 Irak 27 1.838 545 803 Somalia 12 1.056 613 420 Türkei 353 1.367 29 39 Iran 135 1.112 81 53 Nigeria 25 539 68 633 Ungeklärt 57 653 263 90 Russische Föd. 202 157 94 108 Staatenlos 38 333 116 54 Guinea 5 198 39 146 Sudan (oh.Süds.) 5 152 137 29 Äthiopien 1 119 28 114 Jemen 5 29 222 4
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 49 – Drucksache 19/3860 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Gerichte Ausgesprochene Ausgesprochene Ausgesprochener Ausgesprochene (Klagen, Anerkennungen als Gewährungen von subsidiärer Schutz Abschiebungsverbote Berufungen, Asylberechtigte nach Flüchtlingsschutz gem. § 4 I AsylG nach § 60 V/VII Revisionen) Artikel 16a GG nach § 3 I AsylG AufenthG Jan.-Mai 2018 (Stand: 71 6.878 1.034 4.693 15.07.2018) davon männlich 42 4.949 689 2.708 weiblich 29 1.929 345 1.985 unter 18 Jahre 16 1.557 354 1.972 Gericht Ausgesprochene Ausgesprochene Ausgesprochener Ausgesprochene Anerkennungen als Gewährungen von subsidiärer Schutz Abschiebungsverbote Asylberechtigte nach Flüchtlingsschutz gem. § 4 I nach § 60 V/VII Artikel 16a GG nach § 3 I AsylVfG AsylVfG AufenthG Herkunftsländer ins- 71 6.878 1.034 4.693 gesamt Jan.-Mai 2018 (Stand: 15.07.2018) Syrien 10 4.348 29 425 Afghanistan - 624 605 3.356 Irak 2 243 150 210 Pakistan - 241 10 27 Russische Föd. - 52 22 61 Nigeria 1 18 2 81 Iran 20 434 7 28 Somalia - 54 83 70 Armenien - 3 12 41 Ungeklärt - 176 9 46 Albanien - 1 - 28 Georgien - - 5 11 Eritrea - 96 19 24 Aserbaidschan - 9 5 13 Gambia - 1 1 5 Ausgesprochene Ausgesprochene Ausgesprochene Gerichte (Klagen, Be- Ausgesprochener Anerkennungen als Gewährungen von Abschiebungsverbote rufungen, subsidiärer Schutz Asylberechtigte nach Flüchtlingsschutz nach § 60 V/VII Revisionen) gem. § 4 I AsylG Artikel 16a GG nach § 3 I AsylG AufenthG Jan.-Mai. 2018 71 6.878 1.034 4.693 davon Verwaltungsgerichte 71 6.865 1.033 4.667 OVG/VGH/BverwG 0 13 1 26
Drucksache 19/3860 – 50 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wie viele (rechtskräftig) abgelehnte Asylsuchende lebten zum 30. Juni 2018 mit welchem Aufenthaltsstatus in der Bundesrepublik Deutschland (bitte nach Geschlecht, Alter über 17 oder unter 18 Jahren, Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahren, Status, Bundesländern, Jahr der Asylentschei- dung und den 15 wichtigsten Herkunftsländern differenzieren)? Zum 30. Juni 2018 waren im AZR 638 356 Personen mit einem abgelehnten Asylantrag erfasst, darunter 395 039 männliche, 242 997 weibliche und 320 Per- sonen unbekannten Geschlechts. 91 418 Personen waren unter 18 Jahre alt. Es ist darauf hinzuweisen, dass eine Asylablehnung im AZR im Regelfall nicht gelöscht wird, die zugrundeliegende Asylentscheidung daher u.U. viele Jahre zu- rück liegen kann und der Ausländer zwischenzeitlich das Aufenthaltsrecht ggf. auf andere Weise erworben hat. Eine im AZR gespeicherte Asylablehnung allein bedeutet daher nicht, dass diese Person ausreisepflichtig wäre. Die Verteilung nach Aufenthaltsstatus, Aufenthaltsdauer und Hauptstaatsangehö- rigkeiten und Bundesländer kann den folgenden Tabellen entnommen werden: Personen mit einem abgelehnten Asylantrag 638.356 Aufenthalt seit mehr oder weniger als sechs Jahre seit mehr als sechs Jahren in Deutschland 403.917 sechs Jahre oder weniger 234.201 unbekannt 238 Personen mit einem abgelehnten Asylantrag 638.356 darunter mit dem Aufenthaltsstatus: in % unbefristete Aufenthaltsrechte 40,5 befristete Aufenthaltsrechte 37,0 sonstiges (z.B. Duldung, kein Status gespeichert) 22,5