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Abitur-Prüfung in Nordrhein-Westfalen aus 2017 in Geschichte-Sozialwissenschaften

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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! 5. Zugelassene Hilfsmittel 
 Wörterbuch zur deutschen Rechtschreibung 
 Herkunftssprachliches Wörterbuch für Studierende, deren Herkunftssprache nicht 
Deutsch ist 
 
 
6. Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen 
Teilleistungen – Kriterien 
a) inhaltliche Leistung 
Teilaufgabe 1 
 Anforderungen maximal 
erreichbare 
PunktzahlDer Prüfling 
1 benennt die Gesprächspartner (Manfred Stolpe, Politiker aus der DDR, sowie Wolfram 
Bickerich und Ulrich Schwarz, Spiegelredakteure), die Textsorte (Interview in einer 
Zeitschrift), die Adressaten (interessierte Öffentlichkeit, insbesondere Spiegel-Leser), 
den Zeitpunkt des Interviews (02. Juli 1990) sowie die Art des zu untersuchenden 
Materials (Quelle). 2 
2 nennt als Thema in etwa: die Bewertung und die Herausforderungen der bevorstehen-
den deutschen Wiedervereinigung. 2 
3 formuliert als Kernaussage in etwa: Die deutsche Wiedervereinigung bedeute Freude, 
aber auch eine Herausforderung, da Deutschland wirtschaftlich, gesellschaftlich und 
staatsrechtlich trotz bestehender westdeutscher Ängste neu geordnet werden müsse. 4 
4 fasst die Hauptaussagen Stolpes in etwa wie folgt zusammen: 
 Das Ende der DDR sei für ihn (Stolpe) mit unterschiedlichen Gefühlen verbunden: 
Einerseits erfülle die absehbare Einheit ihn mit Freude, andererseits bringe diese 
Probleme mit sich, zu denen die Frage gehöre, wieweit sich die DDR-Bürger an-
passen müssten und wie weit sie die Zukunft beeinflussen könnten. 
 Da es keine „Vorbereitungszeit“ für die Wirtschafts- und Währungsunion gege-
ben habe, sollten im Nachhinein soziale und ökonomische Regelungen erarbeitet 
werden und „Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen“ bedacht werden. 
 Das Grundgesetz solle im Kontext des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik ver-
ändert werden, indem v. a. Elemente der direkten Demokratie gestärkt werden, 
deren Idee stärker in der DDR als in der Bundesrepublik verwurzelt sei. 
 Ängste seitens der Bundesbürger seien verständlich, da der Beitritt der DDR wirt-
schaftliche und politische Veränderungen für alle Deutschen mit sich bringen werde. 
 Er (Stolpe) erwarte, dass sowohl Einflüsse aus der DDR als auch aus der Bundes-
republik das vereinte Deutschland prägen würden. 12 
5 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. (2)
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! Teilaufgabe 2 
 Anforderungen maximal 
erreichbare 
PunktzahlDer Prüfling 
 ordnet den Text in den Prozess der deutschen Wiedervereinigung seit Mitte der 1980er 
Jahre ein, indem er folgende Aspekte berücksichtigt:   
1 den seit Mitte der 80er Jahre einsetzenden politischen Wandel in Ost- und Mittel-
europa und der DDR durch Bürgerrechtsbewegungen und die Führung der Sowjet-
union; er berücksichtigt dabei mindestens drei Gesichtspunkte, z. B.: 
 die sich verschärfende wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Krise in 
den sozialistischen Ländern als Folge wirtschaftlicher Strukturprobleme, politi-
scher Repression und fehlender demokratischer Legitimation und des Rüstungs-
wettlaufs mit dem Westen als Ausgangspunkt für den politischen Wandel, 
 die sowjetische Liberalisierungspolitik in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft 
(Glasnost und Perestroika) durch den 1985 in Amt gekommenen Generalsekretär 
des Zentralkomitees der KPdSU Michail Gorbatschow, welcher erste Reformen 
(u. a. freie Meinungsäußerung) auf den Weg brachte,  
 die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung der DDR, die aufgrund von Man-
gelwirtschaft und weiterhin bestehender politischer und gesellschaftlicher Repres-
sion sich nach westlichen Waren und kulturellen Werten sehnte, ohne dass ein 
Einlenken der SED-Führung in Sicht gewesen wäre, 
 die strikte Weigerung der DDR-Führung trotz der beginnenden Reformen in der 
Sowjetunion ihr Machtmonopol in Frage zu stellen und mehr persönliche, politi-
sche, wirtschaftliche oder kulturelle Freiheiten für die Bevölkerung zu gewähren, 
 die Bildung und Ausdehnung einer v. a. durch die Kirchen getragenen Friedens- 
und Protestbewegung, 
 die zumindest in Führungskreisen der DDR bekannten ökonomischen Probleme, 
die auf einen Staatsbankrott hinausliefen. 8 
2 die politischen Umstände und Ereignisse in der DDR in der Zeit zwischen Sommer 
1989 und dem Mauerfall; er berücksichtigt dabei mindestens drei Gesichtspunkte, 
z. B.: 
 die Entstehung zahlreicher Bürgerrechtsbewegungen im Sommer 1989 wie „Demo-
kratie jetzt“, „Demokratischer Aufbruch“ und „Neues Forum“, die das Ziel ver-
folgen, das politische System zu verändern, 
 die anwachsende Ausreise- bzw. Fluchtbewegung in den Westen, z. T. über andere 
Ostblockstaaten (sog. „Botschaftsflüchtlinge“, Flucht über die geöffnete ungarisch-
österreichische Grenze),  
 die in zahlreichen Städten stattfindenden Montagsdemonstrationen unter Beteili-
gung breiter Schichten der DDR-Bevölkerung im Herbst 1989, 
 die zurückhaltende Reaktion des Sicherheitsapparates und der in der DDR statio-
nierten sowjetischen Soldaten angesichts dieser größten Demonstrationen seit dem 
Volksaufstand, 
 die ungeplanten und von der internationalen Presse beobachteten Kundgebungen 
im Kontext der Feierlichkeiten des 40. Jahrestages der Gründung der DDR, 
 der Rücktritt Erich Honeckers und die durch den neuen Parteichef Egon Krenz 
angekündigten Reformen, 
 die überraschende Öffnung der Grenze in den Westen durch den Fall der Mauer 
am 9. November 1989. 8
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! 3 die politischen Umstände und Ereignisse zwischen dem Mauerfall und der deutschen 
Wiedervereinigung; er berücksichtigt dabei mindestens vier Gesichtspunkte, darunter 
die ersten drei obligatorisch: 
 die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion, durch welche die Deutsche Mark, 
die soziale Marktwirtschaft und das westdeutsche Sozialsystem am 1. Juli 1990 
in der DDR eingeführt wurden, 
 den 2+4-Vertrag, der die außenpolitischen Rahmenbedingungen für die endgültige 
innere und äußere Souveränität des vereinten Deutschlands festlegt, 
 die staatsrechtliche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 in Form des Beitritts 
der DDR zur Bundesrepublik gemäß Art. 23 des Grundgesetzes ohne wesentliche 
Veränderungen des Grundgesetzes, 
 
und andere fakultativ, z. B.: 
die Bildung der Regierung Modrow, die bis zu den Volkskammerwahlen im März 
1990 die Regierungsgeschäfte übernahm, 
das 10-Punkte-Programm des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl, welches 
im November 1989 konkrete Schritte zur Wiedervereinigung benennt, 
die Bildung des „runden Tisches“ im Dezember 1989 unter Beteiligung u. a. von 
Oppositionellen, Kirchenvertretern, SED und Regierung, der die Zukunft der DDR 
diskutiert,
die ersten und letzten freien Wahlen in der DDR im März 1990, in deren Folge 
Lothar de Maizière (CDU) Ministerpräsident der DDR wurde, 
die 2+4-Gespräche von Mai bis September 1990 zwischen den 4 Siegermächten 
des 2. Weltkriegs und den beiden deutschen Staaten über die Rechte und Pflichten 
des vereinten Deutschlands, 
den Einigungsvertrag über die Modalitäten des Beitritts der DDR zur BRD 
(29. September 1990).10 
4 charakterisiert die Position der Spiegelredakteure, wie sie im Text zum Ausdruck 
kommt, als kritisch und skeptisch gegenüber den Prognosen und der Realisierbarkeit 
der Wünsche Stolpes aufgrund ihrer Einschätzung des Bonner Politikbetriebs; er 
berücksichtigt dabei mindestens drei Gesichtspunkte, z. B.: 
 die Skepsis gegenüber dem politischen Bewusstsein der DDR-Bevölkerung, die 
überwiegend eine schnelle Wiedervereinigung forderte: „Hat das Volk gewußt, 
was es tat?“ (Z. 15), 
 den Verweis auf Beharrlichkeit, mangelndes Veränderungsinteresse und politische 
Unbeweglichkeit auf der Seite der westdeutschen Politik: „Dürfen wir Ihnen vor-
hersagen, was in Ihrer Nachbereitungsphase passiert? Gar nichts …“ (Z. 45 f.), 
 den Verweis auf die mangelnde Bereitschaft der westdeutschen Bevölkerung, öko-
nomische Opfer für die deutsche Einheit zu bringen: „… das Volk der Bundes-
republik ist längst nicht mehr so begeistert über die Wiedervereinigung, weil viele 
im Westen Angst davor haben, vom eigenen Wohlstand etwa abgeben zu müssen.“ 
(Z. 57 ff.), 
 den Verweis auf die unrealistische Einschätzung der politischen Verhältnisse durch 
Stolpe: „Der Einfluß von 150 Abgeordneten des früheren DDR-Territoriums im 
nächsten Parlament ist eher gering. … Sie würden vielleicht noch 12 Abgeordnete 
der Bonner Parteiendemokratie finden, die mitmachen.“ (Z. 49 ff.). 10 
5 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. (4)
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! Teilaufgabe 3 
 Anforderungen maximal 
erreichbare 
PunktzahlDer Prüfling 
1 prüft mit Blick auf die Situation seit 1990, ob sich Stolpes Forderung, Deutschland 
müsse „zusammenwachsen“, erfüllt hat. 
Der Prüfling berücksichtigt Argumente, die dafür sprechen, dass die beiden Teile 
Deutschlands „zusammenwachsen“ bzw. zusammengewachsen sind; er berücksich-
tigt z. B. folgende Aspekte: 
 die (teilweise) Erfüllung der wirtschaftspolitischen Forderungen Stolpes (siehe 
Text) durch Solidarpakt I & II und Transferzahlungen (in den ersten 10 Jahren 
1,8 Billionen DM) als Zeichen für gesamtdeutsche Solidarität, 
 die internationale Wahrnehmung des vereinten Deutschlands (z. B. in allen supra-
nationalen Organisationen) als eine (!) Nation, 
 die Entscheidung, das ehemals geteilte Berlin erneut zur gesamtdeutschen Haupt-
stadt zu erklären als Zeichen für ein Zusammenwachsen der Nation, 
 die Normalität von west-ostdeutschen Partnerschaften und von Bildungs- und 
Berufsbiografien, die sich unabhängig von der Herkunft entwickeln, 
 die Tatsache, dass mit Angela Merkel und Joachim Gauck zwei Ostdeutsche die 
wichtigsten Ämter in der Bundesrepublik bekleiden/bekleideten, was für eine 
gelungene politische Integration spricht. 
 
Der Prüfling berücksichtigt Argumente, die dagegen sprechen, dass die beiden Teile 
Deutschlands „zusammenwachsen“ bzw. zusammengewachsen sind; er berücksich-
tigt z. B. folgende Aspekte: 
 die in der Folge der Wiedervereinigung nicht zufriedenstellende Regelung der 
Eigentumsverhältnisse (bspw. Fragen der Restitution und Entschädigung), 
 die (andauernde) politische Unzufriedenheit in den ostdeutschen Ländern, die 
sich auch in Protestwahlen und Unterstützung extremer politischer Gruppierungen 
äußert, 
 die umstrittene Vorgehensweise der Treuhand im Rahmen der Wiedervereinigung, 
die zur weitgehenden Abwicklung der ostdeutschen Großbetriebe / Industrie und 
dem Verlust osteuropäischer Märkte führte, 
 die andauernde hohe Arbeitslosigkeit im Osten Deutschlands und das West-Ost-
Gefälle in unterschiedlichen Bereichen wie u. a. in Löhnen und Gehältern, Lebens-
erwartung etc., 
 die sprichwörtliche „Mauer in den Köpfen“ und den Verlust von Identität, der 
teilweise durch DDR-Nostalgie (oder auch BRD-Nostalgie) ausgeglichen wird. 
 
Orientierung für eine 10 Gewichtungspunkten entsprechende Lösungsqualität: 
Der Prüfling gelangt zu einer nachvollziehbaren Argumentation, die mindestens drei 
Aspekte berücksichtigt. Die Argumentation enthält keine gravierenden sachlichen 
Fehler. 
Orientierung für eine 20 Gewichtungspunkten entsprechende Lösungsqualität: 
Der Prüfling entwickelt eine differenzierte Argumentation und Problematisierung, in 
der erörternd insgesamt mindestens fünf Aspekte und beide Interpretationen berück-
sichtigt werden. Die Argumentation enthält keine sachlichen Fehler. 20 
2 formuliert ein Fazit, in dem er deutlich macht, dass die beiden Teile Deutschlands 
nach einem Vierteljahrhundert in vielen Bereichen „zusammengewachsen“ sind, wenn 
auch weiterhin trennende Elemente bestehen. (Je nach Gewichtung der Argumente 
können letztlich unterschiedliche Akzentuierungen vorgenommen werden.)  4 
3 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium. (4)
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! b) Darstellungsleistung 
 Anforderungen maximal 
erreichbare 
Punktzahl  Der Prüfling 
1 strukturiert seinen Text schlüssig, stringent sowie gedanklich klar und bezieht sich 
dabei genau und konsequent auf die Aufgabenstellung. 5 
2 bezieht beschreibende, deutende und wertende Aussagen schlüssig aufeinander. 4 
3 belegt seine Aussagen durch angemessene und korrekte Nachweise (Zitate u. a.). 3 
4 formuliert unter Beachtung der Fachsprache präzise und begrifflich differenziert. 4 
5 schreibt sprachlich richtig (Grammatik, Orthographie, Zeichensetzung) sowie 
syntaktisch und stilistisch sicher. 4
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! 7. Bewertungsbogen zur Prüfungsarbeit 
Name des Prüflings: ____________________________________ Kursbezeichnung: ____________ 
 
Schule: _____________________________________________ 
 
 
Teilaufgabe 1 
 Anforderungen Lösungsqualität 
 Der Prüfling maximal 
erreichbare 
Punktzahl  EK2 ZK DK 
1 benennt die Gesprächspartner … 2    
2 nennt als Thema … 2    
3 formuliert als Kernaussage … 4    
4 fasst die Hauptaussagen … 12    
5 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium: (2) 
…………………………………………………………….. 
……………………………………………………………..     
 Summe 1. Teilaufgabe 20    
 
 
Teilaufgabe 2 
 Anforderungen Lösungsqualität 
 Der Prüfling maximal 
erreichbare 
Punktzahl  EK ZK DK 
 ordnet den Text …     
1 den seit Mitte … 8    
2 die politischen Umstände … 8    
3 die politischen Umstände … 10    
4 charakterisiert die Position … 10    
5 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium: (4) 
…………………………………………………………….. 
……………………………………………………………..     
 Summe 2. Teilaufgabe 36    
 
                                                 
2 EK = Erstkorrektur; ZK = Zweitkorrektur; DK = Drittkorrektur
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! Teilaufgabe 3 
 Anforderungen Lösungsqualität 
 Der Prüfling maximal 
erreichbare 
Punktzahl  EK ZK DK 
1 prüft mit Blick … 20    
2 formuliert ein Fazit … 4    
3 erfüllt ein weiteres aufgabenbezogenes Kriterium: (4) 
…………………………………………………………….. 
……………………………………………………………..     
 Summe 3. Teilaufgabe 24    
 Summe der 1., 2. und 3. Teilaufgabe 80    
 
 
Darstellungsleistung 
 Anforderungen Lösungsqualität 
 Der Prüfling maximal 
erreichbare 
Punktzahl  EK ZK DK 
1 strukturiert seinen Text … 5    
2 bezieht beschreibende, deutende … 4    
3 belegt seine Aussagen … 3    
4 formuliert unter Beachtung … 4 
5 schreibt sprachlich richtig … 4    
 Summe Darstellungsleistung 20    
 
 Summe insgesamt (inhaltliche und Darstellungsleistung) 100    
 aus der Punktsumme resultierende Note gemäß nach-
folgender Tabelle     
 Note ggf. unter Absenkung um bis zu zwei Notenpunkte 
gemäß § 17 Abs. 5 APO-WbK     
      
 Paraphe     
 
Berechnung der Endnote nach Anlage 4 der Abiturverfügung auf der Grundlage von § 52 APO-WbK 
 
Die Klausur wird abschließend mit der Note ________________________ (____ Punkte) bewertet. 
 
 
Unterschrift, Datum:
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Abiturprüfung 2017 – Nur für den Dienstgebrauch! Grundsätze für die Bewertung (Notenfindung) 
Für die Zuordnung der Notenstufen zu den Punktzahlen ist folgende Tabelle zu verwenden: 
 
Note Punkte Erreichte Punktzahl 
sehr gut plus 15 100 – 95 
sehr gut 14 94 – 90 
sehr gut minus 13 89 – 85
gut plus 12 84 – 80 
gut 11 79 – 75 
gut minus 10 74 – 70 
befriedigend plus 9 69 – 65 
befriedigend 8 64 – 60 
befriedigend minus 7 59 – 55 
ausreichend plus 6 54 – 50 
ausreichend 5 49 – 45 
ausreichend minus 4 44 – 40 
mangelhaft plus 3 39 – 33 
mangelhaft 2 32 – 27 
mangelhaft minus 1 26 – 20 
ungenügend 0 19 – 0
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