Das Militär und der Klimawandel - Die ökologischen Kosten der Bundeswehr

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Deutscher Bundestag                                                                    Drucksache 19/15249 19. Wahlperiode                                                                                      15.11.2019 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sevim Dağdelen, Heike Hänsel, Christine Buchholz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/13708 – Das Militär und der Klimawandel – Die ökologischen Kosten der Bundeswehr Vorbemerkung der Fragesteller Seit 2003 soll das amerikanische Militär den Klimawandel als Bedrohung der Nationalen Sicherheit einstufen, nicht zuletzt, weil extreme Wetterlagen wachsende Kosten verursachen und die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte in- frage stellen (www.deutschlandfunk.de/gefaehrdung-der-nationalen-sicher heit-us-militaer-sieht.697.de.html?dram:article_id=443999). Einfluss hätte der Klimawandel nicht nur auf die Stationierungsorte der Streitkräfte, sondern auch auf das Gefechtsfeld. Insofern gehe es vor allem darum, Material, Aus- rüstung und Ausbildung an zukünftige potenzielle Szenarien anzupassen. So müsse das Material mehr noch als bisher zukünftig unter extremeren klimati- schen Bedingungen funktionieren (www.bmvg.de/de/aktuelles/klimawandel- bundeswehr-59138). Die deutschen Streitkräfte seien wegen der anderen klimatischen Bedingungen in Mitteleuropa zunächst einmal nicht so sehr betroffen wie die amerikani- schen, auch weil Deutschland weniger Truppen im globalen Einsatz habe. Trotzdem stelle dieser eine Bedrohung dar, die die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik in Zukunft in Rechnung stellen müsse (www.deutschland funk.de/gefaehrdung-der-nationalen-sicherheit-us-militaer-sieht.697.de.html? dram:article_id=443999). Laut Weißbuch der Bundeswehr 2016 will sich Deutschland dafür einsetzen, den Klimawandel als sicherheitspolitisches The- ma in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen (VN), der Europäischen Union (EU) und den G7 zu verankern, da in Verbindung mit Ressourcenknappheit und demographischem Wachstum klimatische Verände- rungen insbesondere in Regionen fragiler Staatlichkeit zusätzlich destabilisie- rend und konfliktverstärkend wirken und nicht zuletzt auch zu Migrationsbe- wegungen führe (Weißbuch 2016 zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr, S. 42). Zwar werden die Risiken und Gefahren des Klimawandels thematisiert, doch bleibt nach Auffassung der Fragesteller das Militär und dessen eigener we- sentlicher Einfluss auf den Klimawandel weitgehend außen vor. So zeigt eine aktuelle Studie der Durham University und der Lancaster University, die von der Royal Geographical Society in Großbritannien veröffentlicht wurde (https://rgs-ibg.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/tran.12319), dass sich das US-Militär bei der Größenordnung seiner CO2-Emissionen unter die Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung vom 13. November 2019 übermittelt. Die Drucksache enthält – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
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Drucksache 19/15249                                          –2–                Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 50 Länder mit dem höchsten CO2-Ausstoß einreiht – noch vor Staaten wie Portugal und Peru (https://orf.at/stories/3128002/). Die US-Armee würde danach allein aufgrund ihres Treibstoffverbrauchs auf Platz 47 der größten CO2-Emittenten im Ländervergleich sein. Den größten Anteil daran haben Treibstoffe für die Marine, Jets und Landfahrzeuge wie Panzer. Gerade die Verschmutzung durch Jets sei stärker als auf dem Boden, denn Treibstoff, der in großer Höhe verbrennt, produziere andere Arten von chemischen Reaktio- nen. Im Jahr 2017 kaufte das US-Militär 269.230 Barrel Öl pro Tag und emittierte durch das Verbrennen dieser Treibstoffe insgesamt mehr als 25 Mio. Tonnen Kohlendioxid. Den größten Anteil hatte die US Air Force. Allein sie habe im Jahr 2017 Treibstoffe im Wert von knapp 5 Mrd. US-Dollar (4,4 Mrd. Euro) bezogen, so die Ergebnisse der Studie. Die Marine gab im selben Jahr rund 36 Mio. Dollar für Treibstoff aus (https://orf.at/stories/3128002/). „Das US-Bundesverteidigungsministerium ist mit einem Anteil von 77 bis 80 Prozent am gesamten Energieverbrauch der US-Regierung seit 2001 der größte Verbraucher fossiler Brennstoffe. (…) Im Jahr 2017 betrug der Ausstoß von Treibhausgasen im Pentagon über 59 Mio. Tonnen Kohlendioxid- Äquivalent“ (https://theconversation.com/the-defense-department-is-worried- about-climate-change-and-also-a-huge-carbon-emitter-118017). Die Rolle von CO2-Emissionen des Militärs, auf die für die USA „The Con- versation“ aufmerksam macht, verdeutlicht die enorme Bedeutung des Mili- tärs für den Klimawandel. Neben den CO2-Emissionen geht es auch um Flug- lärm, Kerosinablass als Notmaßnahme und im Normalbetrieb, Boden- und Grundwasserverschmutzung und -verseuchung beispielsweise durch Betriebs- unfälle, nicht fachgerechte Entsorgung oder Ableitung zum Beispiel von Löschschäumen und Diesel und anderen Gefahrenstoffen inklusive Munition (www.imi-online.de/2019/06/21/krieg-ist-der-groesste-klimakiller/). So soll die Bundeswehr in den Jahren von 2014–2018 im Durchschnitt 1,7 Mio. Ton- nen CO2 pro Jahr verbraucht haben. Allein am 29. Juli 2019 soll es beispiels- weise im Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz 15 Flugstunden von Kampfjetflügen der US-Airforce und der Bundeswehr gegeben haben, wobei ca. 90.000 Liter Treibstoff verbraucht und etwa 248.400 Kilogramm CO2 sowie 720 Kilogramm Stickoxide ausgestoßen worden seien, was 1,5 Mio. gefahrenen Autokilometern entspräche (www.ippnw.de/startseite/ artikel/de/die-umweltkosten-des-krieges-gegen.html). Derartige Informationen sucht man im Nachhaltigkeitsbericht des Bundes- ministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr für den Zeitraum 2016 bis 2017 vergeblich ( w w w . b m v g . d e / r e s o u r c e / b l o b / 3 3 2 0 8 / 55714c1f567542a17feda42b892e05f8/g-01-nachhaltigkeitsbericht-2018- data.pdf). So werden darin lediglich allgemein die CO2-Emissionen aus dem Strom- und Wärmeenergieverbrauch (S. 40) und die CO2-Emissionen der durch die Bundeswehr genutzten handelsüblichen Pkw/Vans (S. 43) angeführt, nicht aber etwa die „operativen“ Kosten und der Verbrauch von Energie sowie die Umweltbelastung beispielsweise durch Übungen und Auslandsmissionen. 1. Inwieweit ist es nach Auffassung der Bundesregierung für eine voll- umfängliche Öko- und Klimabilanz des Bundesministeriums der Verteidi- gung und der Bundeswehr notwendig, neben den genutzten handels- üblichen Pkw/Vans auch die CO2-Emissionen der durch die Bundeswehr in den Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine, Streitkräftebasis und Sanitätsdienst) genutzten Waffensysteme bzw. zumindest der Haupt- waffensysteme einzubeziehen? Die vollständigen jährlichen CO2-Gesamtemissionen aller mobilen Systeme der Bundeswehr werden seit dem Jahr 2014 kontinuierlich anhand der spezifischen CO2-Äquivalente auf Basis der DIN EN 16258 aus den Gesamtkraftstoffver- bräuchen erfasst. Die Daten aus den Jahren 2014 bis 2018 berücksichtigen die
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Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                   –3–                           Drucksache 19/15249 Verbräuche der gesamten Mobilität der Bundeswehr einschließlich der Waffen- systeme der Teilstreitkräfte (siehe u. a. Tabelle). Der 5-Jahres-Mittelwert im be- rücksichtigten Zeitfenster beläuft sich auf 0,68 Millionen Tonnen CO2-Äquiva- lente. Im Vergleich zum Jahr 2014 nahmen die CO2-Gesamtemissionen bis zum Jahr 2018, trotz vermehrter Aktivitäten, u. a. in der Landes- und Bündnisvertei- digung, um 10,6 Prozent ab. Der Anteil der jährlichen CO2-Emissionen mobiler Systeme der Bundeswehr beträgt im Vergleich zu den nationalen Verkehrsemis- sionen für das Vergleichsjahr 2015 nur 0,4 Prozent. Übersicht über die jährlichen kraftstoffbedingten CO2-Gesamtemissionen (CO2-Äquivalente in Mio. t) der Bundeswehr im Zeitraum von 2014 bis 2018: Jahr 2014         Jahr 2015       Jahr 2016        Jahr 2017        Jahr 2018 0,75              0,70            0,65             0,61            0,67 2. Wieso erfasst die Bundesregierung bisher auch im dritten Nachhaltig- keitsbericht des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundes- wehr 2018 lediglich Informationen über Nachhaltigkeit im internen Ver- waltungshandeln des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bun- deswehr? Die bisherige Konzeption der Nachhaltigkeitsberichte des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) und der Bundeswehr orientierte sich an dem Maß- nahmenprogramm Nachhaltigkeit der Bundesregierung. Mit dem Nachhaltig- keitsbericht 2018 wurden die ergriffenen Maßnahmen zudem in einen Zusam- menhang mit der Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt. 3. Inwieweit plant die Bundesregierung über die Berichterstattung zur Nachhaltigkeit im internen Verwaltungshandeln des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr auch Berichterstattung zur Nach- haltigkeit der Bundeswehr in Bezug auf die CO2-Emissionen der durch die Bundeswehr in den Teilstreitkräften genutzten Waffensysteme bzw. zumindest der Hauptwaffensysteme? Aufgrund der wachsenden Bedeutung des Klimaschutzes ist geplant, entspre- chende Daten mit Bezug zum militärischen Auftrag sukzessive in die Nach- haltigkeitsberichterstattung aufzunehmen. Bei der Veröffentlichung dieser Daten müssen jedoch Belange der militärischen Sicherheit berücksichtigt wer- den, um die Möglichkeit sicherheitsgefährdender Rückschlüsse zu vermeiden. 4. Inwieweit ist nach Kenntnis der Bundesregierung eine klimaneutrale Nut- zung der durch die Bundeswehr in den Teilstreitkräften genutzten Waf- fensysteme bzw. zumindest der Hauptwaffensysteme in den kommenden zehn Jahren technisch umsetzbar? Die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer künftigen klimaneutralen Nutzung mobiler Systeme der Bundeswehr wurden auf wissenschaftlicher Basis untersucht. Demnach werden trotz angestrebter maximaler Erhöhung des Hybridisierungsgrades durch Elektromotoren aufgrund der gravimetrischen und volumetrischen Eigenschaften von Energieträgern sowohl im Flugbetrieb als auch in der militärischen Landmobilität bei entsprechend hohen Fähigkeits- anforderungen an Masse und Leistung auch langfristig Verbrennungsmotoren und Turbinen eingesetzt werden müssen. Um die Kraftstoffresilienz – auch die der Bundeswehr – nach Peak Oil zu sichern, müssten künftig klimaneutrale synthetische Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren unter Verwendung von er-
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Drucksache 19/15249                                         –4–               Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode neuerbarem Strom nach dem „Power-to-Liquid“-Verfahren großtechnisch her- gestellt, zugelassen und somit verfügbar werden. Die Zeitfenster für die künfti- ge Nutzung zugelassener klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe in mobilen Systemen der Bundeswehr sind daher abhängig von der Marktverfügbarkeit entsprechender Betriebsstoffe. 5. Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass jede Erhöhung der Akti- vitäten der Streitkräfte, häufigere eigene Truppenmanöver, Teilnahmen an Manövern im Rahmen der NATO, vermehrter Einsatz der Bundeswehr im Ausland notwendigerweise mit einem erhöhten Ressourcenverbrauch und klimaschädlichen Emissionen einhergehen? Ein solcher Zusammenhang besteht grundsätzlich. Dennoch nahm im Vergleich zum Jahr 2015 die jährliche CO2-Gesamtemission mobiler Systeme der Bun- deswehr bis zum Jahr 2018 trotz vermehrter Aktivitäten u. a. in der Landes- und Bündnisverteidigung um 10,6 Prozent ab. 6. Wie hat sich der Flächenverbrauch durch die Liegenschaften der Bundes- wehr seit dem Jahr 2000 entwickelt (bitte nach Jahr, Gesamtflächengröße und Nutzungsart aufschlüsseln)? Die geforderten Daten werden in digital auswertbarer Form erst seit dem Jahr 2010 erfasst und sind in der Anlage 1 dargestellt. Die Nutzungsart der Liegen- schaften wird erst seit dem Jahr 2013 durchgängig erfasst, weswegen für die davor liegenden Jahre für einige Liegenschaften die Nutzungsart „nicht be- kannt“ ergänzt wurde. 7. Wie haben sich Energieverbrauch und die entsprechenden Energiekosten bei der Bundeswehr seit dem Jahr 2000 entwickelt? Wie hoch ist der Ansatz für das laufende Jahr (bitte nach Gesamtver- brauchsmengen und Gesamtsummen, absolut und witterungsbereinigt, so- wie nach den Energiesegmenten Strom, Erdgas, Fernwärme und Heizöl aufschlüsseln) (Bundestagsdrucksache 17/11248, Frage 1)? Zur Versorgung der Liegenschaften der Bundeswehr wird auf die Antwort auf die Frage 8 verwiesen. Zu Energieverbrauch und Energiekosten aus dem Sektor Mobilität wird auf die Antwort zu Frage 19 verwiesen. 8. Wie haben sich der Energieverbrauch und Energiekosten für den Betrieb der Liegenschaften und Einrichtungen der Bundeswehr seit dem Jahr 2000 entwickelt (bitte nach Gesamtverbrauchsmengen und Gesamtsum- men, absolut und witterungsbereinigt, sowie nach den Energiesegmenten Strom, Erdgas, Fernwärme und Heizöl aufschlüsseln)? Energieverbräuche und -kosten für den Liegenschaftsbetrieb der Bundeswehr ergeben sich aus den beigefügten Anlagen 2 und 3. Die entsprechenden Daten werden erst ab dem Jahr 2004 erhoben und sind demnach ab diesem Jahr zen- tral abrufbar. Die Kosten aus den einzelnen Segmenten sind, insbesondere bei lagerfähigen Brennstoffen, nicht einzeln jährlich darstellbar, da diese nicht jahresbezogen eingekauft/verbraucht werden.
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Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                    –5–                          Drucksache 19/15249 9. Wie haben sich der „operative“ Energieverbrauch und die Energiekosten der Bundeswehr bei Manövern und Übungseinsätzen seit dem Jahr 2000 entwickelt (bitte nach Gesamtverbrauchsmengen und Gesamtsummen so- wie nach den Energiesegmenten Strom, Erdgas, Fernwärme und Heizöl aufschlüsseln)? Diese Daten sind in den Anlagen 2 und 3 inkludiert. Eine gesonderte Auf- schlüsselung ist nicht möglich. 10. Wie hoch waren der jährliche Energieverbrauch und die Energiekosten der Bundeswehr in den jeweiligen Auslandseinsätzen seit dem Jahr 2000 (bitte nach Einsatzgebiet bzw. Mandat, Jahren und Kosten aufschlüsseln) (Bundestagsdrucksache 17/11248, Frage 4)? Die entsprechenden Verbräuche und Kosten konnten in der verfügbaren Zeit nicht ermittelt werden. 11. Wie haben sich die jährlichen Emissionen von Treibhausgasen und Fein- staub durch die Liegenschaften der Bundeswehr seit dem Jahr 2000 ent- wickelt (bitte nach Liegenschaft bzw. Standort, Jahr, Emissionsart und -menge aufschlüsseln)? Die Entwicklung der CO2-Emissionen für die liegenschaftsbezogene Energie- versorgung wird in der Anlage 4 dargestellt. Feinstaub und andere Treibhaus- gase werden nicht ermittelt. Eine Aufschlüsselung der Daten nach einzelnen Liegenschaften ist nicht möglich, da diese nicht separat nachgehalten werden. 12. Wie haben sich die jährlichen Emissionen von Treibhausgasen und Fein- staub durch die Bundeswehr bei Manövern und Übungseinsätzen seit dem Jahr 2000 entwickelt (bitte nach Jahr, Emissionsart und -menge auf- schlüsseln)? Hierzu liegen innerhalb der Bundeswehr keine gesonderten Daten vor. 13. Wie hoch waren die jährlichen Emissionen von Treibhausgasen und Fein- staub durch die Bundeswehr in den jeweiligen Auslandseinsätzen seit dem Jahr 2000 (bitte nach Einsatzgebiet bzw. Mandat, Jahren, Emissions- art und -menge aufschlüsseln)? Emissionen von Feinstaub durch die Bundeswehr in den Auslandseinsätzen werden nicht erhoben. Die Daten zu Treibhausgasemissionen (CO2) konnten in der verfügbaren Zeit nicht ermittelt werden. 14. Mit welcher Entwicklung des jährlichen Energieverbrauchs und der Ener- giekosten bei der Bundeswehr rechnet die Bundesregierung im Rahmen der Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels der NATO? Zu dieser Frage liegen innerhalb der Bundeswehr keine Angaben vor.
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Drucksache 19/15249                                      –6–                Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 15. Mit welcher Entwicklung der jährlichen Emissionen von Treibhausgasen und Feinstaub durch die Bundeswehr rechnet die Bundesregierung im Rahmen der Erreichung des Zwei-Prozent-Ziels der NATO? Auf die Antwort zu Frage 14 wird verwiesen. 16. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 der jährliche Energieverbrauch und die Energiekosten sowie die Emissio- nen von Treibhausgasen und Feinstaub bei der Herstellung, Lieferung und Lagerung von Rüstungsgütern für den Bedarf der Luftstreitkräfte (bitte nach den Energiesegmenten Strom, Erdgas, Fernwärme und Heizöl, Emissionsart und -menge, Jahr und Produktart aufschlüsseln)? Hersteller sind rechtlich nicht zur Erfassung von Energiebilanzen/Ökobilanzen für ihre Produkte verpflichtet. Die Ökobilanzierung ist aber Teil der frei- willigen Implementierung eines Umweltmanagementsystems (UMS). Das Vor- handensein eines UMS kann marktwirtschaftliche Vorteile für das Unterneh- men haben und vergaberechtliche Relevanz entfalten. Falls Ökobilanzdaten vorhanden sind, können diese bei der Wertung von Angeboten berücksichtigt werden. Für die Prozessschritte Herstellung und Lieferung von Rüstungsgütern werden in der Bundeswehr keine Daten zum Energieverbrauch erhoben. Die Standard- Lieferklausel ist frei Empfänger, die Lieferkosten sind also im Beschaffungs- preis enthalten. Der Energieverbrauch für die Lagerung kann ebenfalls nicht den einzelnen Rüstungsgütern zugeordnet werden. Sollten beispielsweise Rüstungsgüter auf- grund der Eigenheiten temperiert gelagert werden müssen, kann maximal der Energieverbrauch der Lagerhalle ermittelt werden. Aus der Anlage 5 ergeben sich die Heizöleinkaufsmengen und Preise in den zu- rückliegenden Jahren. Hierbei handelt es sich um die beschafften Mengen, d. h. Abrufe aus zentralen Rahmenvereinbarungen durch die Dienststellen der Bun- deswehr. Diese Mengen lassen keinen Rückschluss auf den tatsächlichen Ver- brauch zu. Eine Aufschlüsselung nach den einzelnen Teilstreitkräften ist nicht möglich. 17. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 der jährliche Energieverbrauch und die Energiekosten sowie die Emissio- nen von Treibhausgasen und Feinstaub bei der Herstellung, Lieferung und Lagerung von Rüstungsgütern für den Bedarf der Landstreitkräfte (bitte nach den Energiesegmenten Strom, Erdgas, Fernwärme und Heizöl, Emissionsart und -menge, Jahr und Produktart aufschlüsseln)? Auf die Antwort zu Frage 16 wird verwiesen. 18. Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Jahr 2000 der jährliche Energieverbrauch und die Energiekosten sowie die Emissio- nen von Treibhausgasen und Feinstaub bei der Herstellung, Lieferung und Lagerung von Rüstungsgütern für den Bedarf der Seestreitkräfte (bitte nach den Energiesegmenten Strom, Erdgas, Fernwärme und Heizöl, Emissionsart und -menge, Jahr und Produktart aufschlüsseln)? Auf die Antwort zu Frage 16 wird verwiesen.
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Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                      –7–                           Drucksache 19/15249 19. Wie haben sich die Kosten und der Verbrauch für Betriebsstoffe (für den Betrieb der Waffensysteme in Form von Flug-, Schiffs- und Bodenkrafts- toffen einschließlich Schmiermitteln) seit dem Jahr 2000 entwickelt (bitte inklusive der Kraftstoffe der Bundeswehr Fuhrpark GmbH und Energie- verbrauch und -kosten im Einsatz) (Bundestagsdrucksache 17/11248, Frage 1)? Die Kosten für Betriebsstoffe, die über die Bundeswehr Fuhrpark GmbH be- reitgestellt wurden, sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. In der Ta- belle sind die Kosten für sämtliche Betriebsstoffe enthalten. Eine Differenzie- rung der Betriebsstoffe nach Kraftstoff und sonstigen Betriebsstoffen ist systemtechnisch nicht möglich. Die von der Bundeswehr bereitgestellten Flug-, Schiffs- und Bodenkraftstoffe für die Versorgung im Inland, d. h. Grund- und Übungsbetrieb, werden zentral beschafft. Zu den Schmiermitteln kann keine verlässliche Aussage getroffen werden. Die Beschaffung von Getriebe- und Motorölen sowie weiterer Be- triebsstoffe erfolgt sowohl über Rahmenverträge als auch über einzelne dezen- trale Verträge. Die Kosten und Verbrauchsangaben für Kraftstoffe in der Bundeswehr sind seit dem Jahr 2005, die der BwFuhrparkService GmbH seit dem Jahr 2009 verfüg- bar. Die Daten sind in der u. a. Tabelle aufgeführt. Daten zu den entsprechen- den Kosten und Verbräuchen im Einsatz liegen nicht vor. Die Versorgung mit Treibstoffen im Einsatz wird nur teilweise zentral be- auftragt. Daneben existieren überwiegend dezentrale Versorgungsverträge (mit lokalen/EU-/UN-Auftragnehmern) über die Einsatzwehrverwaltungsstellen. Gegenüberstellung der jährlichen Kraftstoffkosten und -verbräuche innerhalb der Bundeswehr (Bw) sowie bei der BwFuhrparkService GmbH (BwFPS). Übersicht: Kosten und Verbräuche von Betriebsstoffen für Bundeswehr und BwFPS Jahr         Kosten Be-        Verbräuche       Kosten Be-       Verbräuche triebsstoffe      Kraftstoffe      triebsstoffe     Kraftstoffe Bw intern/a      Bw intern/a         BwFPS/a         BwFPS/a in Mio. €           in m3           in Mio. €         in m3 2000              255              k. A.             k. A.           k. A. 2001              281              k. A.             k. A.           k. A. 2002              278              k. A.               1             k. A. 2003              209              k. A.              14             k. A. 2004              184              k. A.              26             k. A. 2005              180            456.704              31             k. A. 2006              241            458.742              36             k. A. 2007              259            487.627              39             k. A. 2008              313            450.106              50             k. A. 2009              184            410.230              38            36.768 2010              188            375.995              42            34.527 2011              213            319.562              46            33.773 2012              210            335.331              45            31.161 2013              206            302.204              41            29.338 2014              195            286.130              38            31.252 2015              106            268.116              33            30.803 2016              106            247.504              31            30.463 2017              116            235.621              34            29.424 2018              151            257.087              38            28.707
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Drucksache 19/15249                                        –8–                Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 20. Wie hoch ist die Zahl der ehemaligen und aktuellen Liegenschaften der Bundeswehr, die (nachweislich oder vermutlich) mit chemischen Gift- stoffen belastet sind, und wie hoch sind die Kosten, die mit der Dekonta- mination und Beseitigung dieser Schäden verbunden sind (www.n-tv.de/ politik/Bundeswehr-Grundstuecke-mit-Gift-belastet-arti cle20975462.html; bitte nach Standorten aufschlüsseln)? Da in der Fragestellung ausdrücklich auf einen Presseartikel Bezug genommen wird, wurde bei der Beantwortung davon ausgegangen, dass sich die Frage auf die in diesem Artikel thematisierte Schadstoffgruppe der per- und polyfluorier- ten Chemikalien (PFC) bezieht. Die Bundeswehr nimmt den Umwelt- und Gesundheitsschutz sehr ernst und hat deshalb bereits vor über 25 Jahren ein Altlastenprogramm ins Leben gerufen. Seither arbeitet die Bundeswehr zielgerichtet und umfassend Boden- und Ge- wässerkontaminationen auf militärischen Liegenschaften auf. In der beigefügten Tabelle sind derzeit und ehemals von der Bundeswehr ge- nutzte Liegenschaften mit PFC-Kontaminationsverdacht („Verdacht“) bzw. durch Probennahme und Laboranalytik nachgewiesenen PFC-Kontaminationen („bekannt“) aufgeführt. Darüber hinaus wurden weitere Untersuchungen zur Gefahrerforschung veranlasst, die in den betroffenen Liegenschaften unter- schiedlich weit fortgeschritten sind und deren Ergebnis abzuwarten bleibt. Die Untersuchungen finden jeweils in enger Abstimmung mit den zuständigen Um- weltbehörden der Länder statt. Eine Aussage zur Höhe der möglicherweise an- fallenden Sanierungskosten für PFC-Kontaminationen ist zum gegenwärtigen Stand der Untersuchungen nicht möglich. Name der Liegenschaft (derzeit von der Bundeswehr genutzt; Lfd-Nr.                                                                                       PFC-Kontamination Zuständigkeit Kontaminationsbearbeitung: Bundeswehr) 1         Dienstgebäude Mörsenbroich IV, Düsseldorf                                           Verdacht 2         Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik, Wachtberg              Verdacht 3         Hardthöhe, Bonn                                                                     Verdacht 4         Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftliche Trendanalysen, Euskirchen            Verdacht 5         Luftverteidigungsanlage Rader -St Auenhausen, Brakel                                Verdacht 6         Luftverteidigungsanlage Udo – Bunker Uedem, Uedem                                   Verdacht 7         Luftwaffen-Kaserne, Köln-Wahn                                                       bekannt 8         Materialdepot Mechernich                                                            Verdacht 9         Materialdepot Mechernich, Untertageanlage                                           Verdacht 10        Mercator-Kaserne, Euskirchen                                                        Verdacht 11        Mobilmachungsstützpunkt Düsseldorf                                                  Verdacht 12        Munitionsdepot Wulfen, Dorsten                                                      Verdacht 13        Munitionslager Rheinbach                                                            Verdacht 14        NATO-Flugplatz Nörvenich                                                            bekannt 15        Schill-Kaserne Wesel                                                                Verdacht 16        Theodor-Blank-Kaserne, Rheine                                                       Verdacht 17        Standortübungsplatz Höxter (Land)                                                   Verdacht 18        Dienstgebäude Düsseldorf, Wilhelm Raabe Straße                                      Verdacht 19        Dienstgebäude Bundeswehrdienstleistungszentrum Munster                              Verdacht 20        Dienstliegenschaft Giesen                                                           Verdacht 21        Fallschirmjägerkaserne, Seedorf                                                     Verdacht 22        Flugplatz Diepholz                                                                  Verdacht 23        Flugplatz Fassberg                                                                  Verdacht 24        Flugplatz Wunstorf                                                                  Verdacht 25        Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg (Schäferkaserne)                                Verdacht 26        Hindenburg-Kaserne, Munster                                                         Verdacht 27        Immelmann-Kaserne, Celle                                                            Verdacht
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Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode               –9–                   Drucksache 19/15249 Name der Liegenschaft (derzeit von der Bundeswehr genutzt; Lfd-Nr.                                                                       PFC-Kontamination Zuständigkeit Kontaminationsbearbeitung: Bundeswehr) 28        Lucius-D.-Clay-Kaserne, Osterholz-Scharmbeck                        Verdacht 29        Luftverteidigungsanlage Brockzetel                                  Verdacht 30        Marinearsenal Wilhelmshaven                                         Verdacht 31        Marinestützpunkt Wilhelmshaven                                      Verdacht 32        Munitionsdepot Zetel                                                Verdacht 33        Munitionslager Aurich                                               Verdacht 34        Munitionslager Walsrode                                             Verdacht 35        NATO-Flugplatz Jever                                                Verdacht 36        NATO-Flugplatz Nordholz                                             bekannt 37        NATO-Flugplatz Wittmundhafen                                        Verdacht 38        Truppenübungsplatz Bergen                                           Verdacht 39        Übungsplatz Ostenholzer Moor                                        Verdacht 40        Verwaltungszentrum Oldenburg                                        Verdacht 41        Wehrwissenschaftliches Institut für Schutztechnologien, Munster     Verdacht 42        Betriebsstoffdepot Utzedel                                          Verdacht 43        Fliegerhorst Laage                                                  Verdacht 44        Flugplatz Patriot-Stellung Schwesing                                Verdacht 45        Glücksburg-Meierwik, Kaserne                                        Verdacht 46        Greifen-Kaserne, Torgelow                                           bekannt 47        Hubschrauber Flugplatz / Marine SAR Helgoland                       Verdacht 48        Julius-Leber-Kaserne, Husum                                         Verdacht 49        Luftwaffenkampfführungsanlage Brekendorf                            Verdacht 50        Marinearsenal Kiel                                                  Verdacht 51        Marinekaserne Neustadt                                              bekannt 52        Marinestützpunkt Eckernförde                                        Verdacht 53        Marinestützpunkt Hohe Düne                                          Verdacht 54        Marinestützpunkt Kiel, Tirpitzhafen                                 Verdacht 55        Munitionsdepot Laboe                                                Verdacht 56        Munitionslager Seltz / Golchen                                      Verdacht 57        NATO-Flugplatz Hohn                                                 bekannt 58        NATO-Flugplatz Schleswig                                            bekannt 59        Standortübungsplatz Krehlauer Heide Seeth                           Verdacht 60        Standortübungsplatz Wüstenei                                        Verdacht 61        Truppenübungsplatz / Todendorf- Putlos                              Verdacht 62        Standortübungsplatz Boostedt                                        Verdacht 63        Truppenübungsplatz Jägerbrück                                       bekannt 64        Truppenübungsplatz Putlos / Wagrien-Kaserne Putlos                  Verdacht 65        Allgäu-Kaserne Füssen                                               Verdacht 66        Bauinstandsetzungszentrum Pioniere, Münchsmünster                   Verdacht 67        Fliegerhorst Erding                                                 bekannt 68        Fliegerhorst Fürstenfeldbruck                                       Verdacht 69        Fliegerhorst Kaufbeuren                                             bekannt 70        Fliegerhorst Penzing                                                bekannt 71        Flugplatz Ingolstadt/Manching                                       bekannt 72        Flugplatz Lechfeld                                                  bekannt 73        Flugplatz Neuburg                                                   bekannt 74        Franz Josef Strauß Kaserne                                          Verdacht 75        Gäubodenkaserne, Feldkirchen                                        Verdacht 76        Kaserne „Am Goldenen Steig“ , Freyung                               Verdacht 77        Luftwaffenmunitionsdepot 11 Weichering                              Verdacht 78        Luttenseekaserne, Mittenwald                                        bekannt 79        Otto-Lilienthal-Kaserne, Roth                                       bekannt
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Drucksache 19/15249                              – 10 –          Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Name der Liegenschaft (derzeit von der Bundeswehr genutzt; Lfd-Nr.                                                                           PFC-Kontamination Zuständigkeit Kontaminationsbearbeitung: Bundeswehr) 80      Rhön Kaserne, Wildflecken                                                 Verdacht 81      Saaleck-Kaserne, Hammelburg                                               Verdacht 82      Standortübungsplatz Ingolstadt-Hepberg                                    Verdacht 83      Standortübungsplatz Traunstein/ Kammer                                    Verdacht 84      Truppenübungsplatz Hammelburg                                             Verdacht 85      Universität der Bundeswehr, München                                       Verdacht 86      Wehrtechnische Dienststelle Oberjettenberg                                Verdacht 87      Welfen-Kaserne, Landsberg-Lech                                            Verdacht 88      Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne, Blankenburg                               Verdacht 89      Fläming Kaserne, Brück                                                    Verdacht 90      Flughafen Tegel (militärischer Teil)                                      Verdacht 91      Flugplatz Holzdorf (Schönewalde)                                          bekannt 92      General Steinhoff Kaserne, Berlin                                         Verdacht 93      HIL-Werk, Doberlug-Kirchhain                                              bekannt 94      Truppenübungsplatz Altengrabow                                            bekannt 95      Truppenübungsplatz Altmark                                                bekannt 96      Truppenübungsplatz Klietz                                                 bekannt 97      Truppenübungsplatz Lehnin                                                 Verdacht 98      Truppenübungsplatz Oberlausitz                                            Verdacht 99      Truppenübungsplatz Ohrdruf                                                Verdacht 100     Eingang II/III -UTA-, Neckarzimmern                                       Verdacht 101     Flugplatz Laupheim (inkl. Kurt-Georg-Kiesinger-Kaserne Laupheim)          Verdacht 102     Heeresflugplatz Niederstetten (inkl. Hermann-Köhl-Kaserne)                bekannt 103     Lager Übende Truppe („Kasernenkomplex“ Stetten)                           Verdacht 104     Luftverteidigungsanlage Martin Bauwerk I/II, Meßstetten                   Verdacht 105     Materiallager Hardheim                                                    Verdacht 106     Materiallager Neckarzimmern -UTA-                                         Verdacht 107     Munitionsdepot Altheim                                                    Verdacht 108     Munitionslager Setzingen                                                  Verdacht 109     Nibelungen-Kaserne Walldürn                                               Verdacht 110     Truppenunterkünfte Heuberg                                                Verdacht 111     Artillerie-Schule, Idar-Oberstein                                         Verdacht Dienstgebäude Bundeswehr-Dienstleistungszentrum (BwDLZ) 112                                                                               Verdacht M Werkstatt Kammer, Homberg/Efze 113     Georg Friedrich-Kaserne, Fritzlar                                         Verdacht 114     Gräfin-von Maltzan-Kaserne, Ulmen                                         Verdacht 115     HIL-Werk St. Wendel – Feuerwehr                                           Verdacht 116     HIL-Werk Starkenburg-Kaserne                                              Verdacht 117     Knüll-Kaserne, Schwarzenborn                                              Verdacht 118     Kurmainz-Kaserne, Mainz                                                   bekannt 119     Major-Plagge-Kaserne, Pfungstadt                                          bekannt 120     Munitiondepot Eft Hellendorf – Feuerwehr                                  Verdacht 121     NATO-Flugplatz Büchel                                                     bekannt 122     Standortübungsplatz Schwarzenborn                                         Verdacht 123     Truppenübungsplatz Baumholder                                             Verdacht 124     Materiallager Bargum                                                      Verdacht 125     Ehem. Flugplatz Hopsten-Dreierwalde                                       Verdacht 126     Ehem. Truppenlager Ehra-Lessin                                            Verdacht 127     Kommandantur Lübtheen                                                     Verdacht 128     Ehem. Standortmunitionsablage Güntersleben                                Verdacht 129     Teilfläche ehem. Flugplatz Fürstenfeldbruck                               Verdacht 130     Gasverlade- und Umfüllstation Wetzlar                                     Verdacht
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