Weiterbildungen für Erwerbslose mit dem Ziel eines beruflichen Abschlusses
Deutscher Bundestag Drucksache 19/2933 19. Wahlperiode 22.06.2018 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Zimmermann (Zwickau), Susanne Ferschl, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/2443 – Weiterbildungen für Erwerbslose mit dem Ziel eines beruflichen Abschlusses Vorbemerkung der Fragesteller Aktuell – im April 2018 – sind in Deutschland 3 330 616 Personen erwerbslos (www.die-linke.de/themen/arbeit/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/2018/). Dem ste- hen zum gleichen Zeitpunkt gut 784 000 gemeldete freie Arbeitsstellen gegenüber (Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA), https://statistik.arbeitsagentur. de/). Damit kommen auf jede freie Stelle durchschnittlich 4,2 Arbeitslose. Unter dieser hohen Massenerwerbslosigkeit leiden vor allen Langzeiterwerbs- lose – von etwa der Hälfte der Betriebe bekommen sie im Einstellungsprozess der Unternehmen keine Chance (M. Rebien, T. Rothe: Langzeitarbeitslose Be- werber aus betrieblicher Perspektive – Zuverlässigkeit ist wichtiger als fachli- che Qualifikation; IAB-Kurzbericht 12/2018, S. 2). Besonders schwierig ist die Situation für Menschen ohne beruflichen Abschluss. Gleichzeitig können „knapp die Hälfte“ der Unternehmen nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages „offene Stellen nicht oder nur mit großer Anstrengung besetzen“ (Süddeutsche Zeitung, 14. März 2018, S. 19). „Fast die Hälfte der Unternehmen rechnet aber damit, mittelfristig auch Aufträge ablehnen zu müssen. […] Mitarbeiter mit abgeschlossener Berufsaus- bildung sind für die Firmen besonders schwer zu finden, erst an zweiter Stelle folgen Akademiker.“ (ebd.) „Der Fachkräftemangel führt in drei von vier Betrieben zu Mehrarbeit für die bestehende Belegschaft.“ (ebd.) Die Massenerwerbslosigkeit hat damit auch un- mittelbare Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung der Erwerbstätigen. Die genannten Probleme sind nicht über Nacht entstanden. Bereits im Mai 2015 stellte der Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duis- burg-Essen, Gerhard Bosch, fest: „In den 90er Jahren bis 2004/2005 hat die Ar- beitsmarktpolitik zwischen 100 000 und 200 000 Personen in beruflicher Bil- dung mit beruflichem Abschluss gehabt. Sie hat also einen kräftigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und -gewinnung geleistet. Diese Zahl ist heruntergegangen auf 33 000 im Jahr 2007 – also ein dramatischer Einbruch.“ (Deutscher Bundes- tag, Ausschuss für Arbeit und Soziales, Protokoll 18/43, S. 748). Bosch weiter: Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 21. Juni 2018 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
Drucksache 19/ 2933 19/2933 – 2– –2 – Deutscher DeutscherBundestag Bundestag––19. 19.Wahlperiode Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. „Angesichts des Verfalls der Nachfrage nach einfacher Arbeit und den hohen Qualifikationsdefiziten bei vielen Langzeitarbeitslosen ist ein Ausbau der ab- schlussbezogenen Weiterbildung notwendig. [… Wünschenswert wäre] ein deutliches Signal für einen Paradigmenwechsel zugunsten einer stärker investi- ven Arbeitsmarktpolitik“ (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und So- ziales, Ausschussdrucksache 18(11)372, S. 58). Vorbemerkung der Bundesregierung: Die Bundesregierung teilt die Auffassung, dass die auf einen Berufsabschluss ori- entierte Förderung der beruflichen Weiterbildung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von arbeitslosen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und zur Fachkräftesicherung leistet. Sie hat deshalb in den letzten Jahren ihre Anstrengungen verstärkt, die Rahmenbedingungen für die För- derung der beruflichen Weiterbildung mit dem Ziel eines Berufsabschlusses zu verbessern. Hierzu gehören insbesondere das zum 1. August 2016 in Kraft getre- tene Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungs- schutzes in der Arbeitslosenversicherung (AWStG), das die Anreize zur Auf- nahme und zum erfolgreichen Abschluss einer Weiterbildung mit dem Ziel eines Berufsabschlusses verstärken soll. Darüber hinaus wurde die sog. WeGebAU- Initiative der Bundesagentur für Arbeit (BA), die sich an geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer richtet, weitergeführt. Die Zukunfts- starter-Initiative vom 1. August 2016 des Bundesministeriums für Arbeit und So- ziales und der BA hat in Nachfolge der Spätstarter-Initiative zum Ziel, bis zum Jahr 2020 120 000 junge Erwachsene für eine berufsabschlussbezogene Aus- oder Weiterbildung zu gewinnen. Die Regierungskoalition hat sich im Koaliti- onsvertrag zum Ziel gesetzt, die Weiterbildung von Geringqualifizierten zu ver- bessern und wird konkrete weitere Maßnahmen prüfen. Im Rahmen der von Bund, den Ländern und Verbänden zu entwickelnden Nationalen Weiterbildungs- strategie wird auch zu prüfen sein, durch welche konkreten Maßnahmen und Bei- träge der Strategiepartner die Rahmenbedingungen zum Nachholen eines Berufs- abschlusses weiter verbessert werden können. Die quantitative Analyse und Ent- wicklung der Förderung der beruflichen Weiterbildung mit dem Ziel Berufsab- schluss über den Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten ist dabei allerdings nur beschränkt aussagekräftig, da Förderentscheidungen stets unter Berücksichtigung der sich verändernden Arbeitsmarktlage sowie arbeitsmarktpolitischer und finan- zieller Rahmenbedingungen erfolgen. In den 90er Jahren sind zudem die mit der deutschen Wiedervereinigung verbundenen Herausforderungen für die Arbeits- marktpolitik zu berücksichtigen. 1. Wie viele arbeitslos gemeldete Personen haben nach Kenntnis der Bundes- regierung zwischen 1995 und heute eine von der Bundesagentur für Arbeit (BA) bzw. deren Vorläufer finanzierte Weiterbildung mit Ziel eines berufli- chen Abschlusses begonnen (bitte pro Jahr den Anteil an der jeweiligen An- zahl der arbeitslos Gemeldeten mit angeben, bitte nach Bundesländern sowie nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch – SGB II und III, dem Geschlecht, den Altersklassen, dem Berufsziel der Weiterbildung, die An- zahl der Personen ohne Berufsabschluss vor Beginn der Weiterbildung auf- schlüsseln)? Nach Angaben der Förderstatistik der BA gab es im Jahr 2017 rund 32 000 Zu- gänge von unmittelbar zuvor arbeitslos gemeldeten Personen in die Förderung der beruflichen Weiterbildung mit dem Ziel eines beruflichen Abschlusses. Weitere
Deutscher Bundestag Deutscher Bundestag –– 19. 19. Wahlperiode Wahlperiode – 3– –3 – Drucksache Drucksache19 19/ 2933 /2933 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Angaben können der Tabelle zu Frage 1 entnommen werden. Informationen lie- gen ab dem Jahr 2000 vor. Auf eine Anteilsberechnung wurde verzichtet, da eine Bewegungsgröße (Zugänge) aus der Förderstatistik auf eine Bestandsgröße aus der Arbeitslosenstatistik bezogen werden sollte. Neben den unterschiedlichen Da- tenquellen spricht gegen eine solche Betrachtung, dass im Laufe eines Jahres eine Person mehrfach eine Maßnahme beginnen kann. 2. Wie viele arbeitslos gemeldete Personen haben nach Kenntnis der Bundes- regierung zwischen 1995 und heute eine von der BA bzw. deren Vorläufer finanzierte Weiterbildung mit Ziel eines beruflichen Abschlusses erfolgreich absolviert (bitte pro Jahr den Anteil an der jeweiligen Anzahl der arbeitslos Gemeldeten mit angeben, bitte nach Bundesländern sowie nach dem SGB II und III, dem Geschlecht, den Altersklassen, dem Berufsziel der Weiterbil- dung, die Anzahl der Personen ohne Berufsabschluss vor Beginn der Wei- terbildung aufschlüsseln)? Nach Angaben der Förderstatistik der BA gab es im Jahr 2017 rund 22 000 Ab- gänge aus beruflicher Weiterbildung mit erfolgreichem beruflichem Abschluss von unmittelbar zuvor arbeitslos gemeldeten Personen. Weitere Angaben können der Tabelle zu Frage 2 entnommen werden. Auf eine Anteilsberechnung wurde aus den in der Antwort zu Frage 1 genannten Gründen verzichtet. 3. Welche Beträge wurden nach Kenntnis der Bundesregierung zwischen 1995 und heute von der BA bzw. deren Vorläufer für Weiterbildungen mit Ziel eines beruflichen Abschlusses insgesamt bereitgestellt bzw. geplant, und welche Beträge wurden tatsächlich insgesamt verausgabt (bitte jährlich nach Bundesländern sowie nach dem SGB II und III, dem Geschlecht, den Alters- klassen, dem Berufsziel der Weiterbildung, die Anzahl der Personen ohne Berufsabschluss vor Beginn der Weiterbildung aufschlüsseln))? Falls es zwischen den geplanten und den tatsächlichen Ausgaben Differen- zen gab, welche Gründe waren dafür ausschlaggebend? Nach Angaben der BA wurden im Jahr 2017 im Rahmen des Eingliederungstitels im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit für die Förderung der beruflichen Wei- terbildung im Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) deutschlandweit rund 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Die Ausgaben der Förderung beruflicher Wei- terbildung inklusive Rehabilitation-Arbeitsentgeltzuschuss bei Weiterbildungen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) betrugen im Jahr 2017 rund 562 Millionen Euro (ohne zugelassene kommunale Träger). Ausgaben für die Förderung der beruflichen Weiterbildung von Menschen mit Behinderung und die Qualifizierung Beschäftigter sind enthalten. Weitere Angaben können den Ta- bellen zu Frage 3 entnommen werden. Die für Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung veranschlagten Mittel sind nach § 71b des Vierten Buches So- zialgesetzbuch (SGB IV) im Haushalt der BA in einen Eingliederungstitel einzu- stellen. Dazu gehören auch die Mittel für die Förderung der beruflichen Weiter- bildung. Ein Haushaltssoll für Einzelleistungen existiert daher nicht. Die Finanz- systeme der BA ermöglichen es zudem nicht, die Ausgaben nach dem gesonder- ten Kriterium „Abschlussorientierung“ auszuwerten. Auch die Möglichkeit der Auswertung von Ist-Ausgaben nach besonderen Personengruppen sowie Merk- malen wie Geschlecht, Alter und Berufsabschluss ist nicht vorgesehen.
Drucksache 19/ 2933 19/2933 – 4– –4 – Deutscher DeutscherBundestag Bundestag––19. 19.Wahlperiode Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 4. Welche Beträge wurden nach Kenntnis der Bundesregierung zwischen 1995 und heute von der BA bzw. deren Vorläufer für Weiterbildungen mit Ziel eines beruflichen Abschlusses im Durchschnitt pro teilnehmender Person verausgabt (bitte jährlich nach Durchschnitt insgesamt sowie nach durch- schnittlich pro Person verausgabten Mitteln bei erfolgreichem Abschluss aufschlüsseln)? Kostensätze für im Durchschnitt pro Person verausgabte Mittel bei erfolgreichem Abschluss können nicht ausgewiesen werden, da das Finanzsystem der BA keine separierte Auswertung nach dem gesonderten Kriterium „Abschlussorientierung“ vorsieht (vgl. auch Antwort zu Frage 3). Dies gilt auch für eine regionalisierte Darstellung nach Ländern. Monatliche Kostensätze für die Förderung der beruf- lichen Weiterbildung insgesamt können den veröffentlichten Eingliederungsbi- lanzen der BA entnommen werden. So lagen bspw. die durchschnittlichen mo- natlichen Ausgaben je Förderung der beruflichen Weiterbildung pro Monat im Jahr 2016 im SGB III bei 958 Euro (ohne Arbeitsentgeltzuschuss). 5. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und der Anteil der Personen, die im Jahresdurchschnitt von 1995 bis heute im Leistungsbe- zug von Arbeitslosengeld I (ALG I) bzw. deren Vorläuferleistungen standen und keinen Berufsabschluss hatten? Wie viele hatten einen Berufsabschluss mit nur geringer Chance auf eine Er- werbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (bitte jährlich jeweils nach Bun- desländern und Geschlecht aufschlüsseln)? Angaben zur Berufsausbildung liegen nur für arbeitslose Leistungsempfänger im Rechtskreis SGB III vor. Empfänger von Arbeitslosengeld und die sogenannten Aufstocker, also Leistungsempfänger, die gleichzeitig Arbeitslosengeld und auf- stockendes Arbeitslosengeld II erhalten, werden seit Januar 2017 im Rechtskreis SGB III geführt (davor im SGB II). Aus Gründen der Vergleichbarkeit im Zeit- verlauf werden in der Tabelle zu Frage 5 die arbeitslosen Leistungsempfänger im SGB III ohne die Aufstocker dargestellt. Nach Angaben der Arbeitsmarktstatistik der BA gab es im Jahresdurchschnitt 2017 113 000 arbeitslose Leistungsempfän- ger im Rechtskreis SGB III ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Diese Daten liegen in vergleichbarer Form ab dem Jahr 2009 vor. Weitere Angaben können der Tabelle zu Frage 5 entnommen werden. Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, wie viele Personen einen Berufsabschluss mit nur geringer Chance auf eine Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. 6. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und der Anteil der Personen, die im Jahresdurchschnitt von 1995 bis heute im Leistungsbe- zug von Arbeitslosengeld II (ALG II) bzw. deren Vorläuferleistungen stan- den und keinen Berufsabschluss hatten? Wie viele hatten einen Berufsabschluss mit nur geringer Chance auf eine Er- werbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (bitte jährlich jeweils nach Bun- desländern und Geschlecht aufschlüsseln)? Informationen zum Berufsabschluss im Sinne der Fragestellung liegen in der Ar- beitslosenstatistik und in der Grundsicherungsstatistik vor. Um bei der Beantwor- tung dieser Frage in Einklang mit der Antwort zu Frage 5 zu stehen, wird hier auf Informationen zum Rechtskreis SGB II aus der Arbeitslosenstatistik abgestellt. Nach Angaben der BA gab es im Jahresdurchschnitt 2017 rund 940 000 arbeits- lose Leistungsbezieher im Rechtskreis SGB II (ohne Aufstocker) ohne abge- schlossene Berufsausbildung. Diese Daten liegen erst ab dem Jahr 2009 vor. Wei- tere Angaben können den Tabellen zu Frage 6 im Anhang entnommen werden.
Deutscher Bundestag Deutscher Bundestag –– 19. 19. Wahlperiode Wahlperiode – 5– –5 – Drucksache Drucksache19 19/ 2933 /2933 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, wie viele Personen einen Berufsabschluss mit nur geringer Chance auf eine Erwerbstätigkeit auf dem ers- ten Arbeitsmarkt haben. 7. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und der Anteil der Personen, die im Jahresdurchschnitt von 1995 bis heute länger als zwölf Monate Arbeitslosengeld II (ALG II) bzw. deren Vorläuferleistungen bezo- gen und keinen Berufsabschluss hatten? Wie viele hatten einen Berufsabschluss mit nur geringer Chance auf eine Er- werbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (bitte jährlich nach Bundeslän- dern und Geschlecht aufschlüsseln)? Das Merkmal „Berufsabschluss“ kann in der Grundsicherungsstatistik nur für ar- beitsuchende erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) ausgewertet werden. Die Verweildauern in der Grundsicherungsstatistik werden halbjährlich berichtet, eine Jahresdurchschnittsberechnung gibt es daher nicht. Außerdem stehen die Da- ten erst ab dem Berichtsmonat Juni 2012 zur Verfügung. Nach Angaben der Grundsicherungsstatistik der BA gab es im Juni 2017 rund 1,4 Millionen arbeit- suchende ELB ohne abgeschlossene Berufsausbildung mit einer Verweildauer im Regelleistungsbezug von mindestens 12 Monaten. Bezogen auf alle arbeitsuchen- den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit einer Verweildauer von mindes- tens 12 Monaten entspricht das einem Anteil von rund 60 Prozent. Weitere An- gaben können der Tabelle zu Frage 7 entnommen werden. 8. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und der Anteil der Personen, die im Jahresdurchschnitt von 1995 bis heute im Leistungsbe- zug von ALG II bzw. deren Vorläuferleistungen standen (d. h. innerhalb von 24 Monaten mindestens 21 Monate Leistungen bezogen) und keinen Berufs- abschluss hatten? Wie viele hatten einen Berufsabschluss mit nur geringer Chance auf eine Er- werbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt (bitte jährlich nach Bundeslän- dern und Geschlecht aufschlüsseln)? Nach Angaben der Grundsicherungsstatistik der BA gab es im Jahr 2017 rund 1,2 Millionen arbeitsuchende Langzeitleistungsbezieher (das sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 21 Monate erwerbsfähige Leistungsberechtigte waren) ohne abgeschlossene Berufsausbil- dung. Bezogen auf alle arbeitsuchenden Langzeitleistungsbezieher entspricht das einem Anteil von rund 59 Prozent. Daten liegen erst ab dem Jahr 2009 vor. Wei- tere Angaben können der Tabelle zu Frage 8 entnommen werden.
T abelle zu F rage Nr. 1 Zug ang von T eilnehmenden in die F örderung der beruflichen Weiterbildung mit Abschluss Deutschland Zeitreihe ab 2000; Datenstand: Mai 2018 vorher arbeitslos 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 3) 3) 3) Insg es amt, davon 67.503 61.411 64.660 53.138 32.439 12.234 12.598 18.528 22.244 35.542 43.745 28.727 31.811 40.051 37.576 34.499 33.731 31.881 S GB III 67.503 61.411 64.660 53.138 32.439 5.440 3.678 5.720 5.702 15.500 23.286 14.303 16.157 22.445 20.241 18.854 18.482 19.250 S GB II - - - - - 6.794 8.920 12.808 16.542 20.042 20.459 14.424 15.654 17.606 17.335 15.645 15.248 12.631 Ges chlecht, dar. - - - - - - - 36 - - - * - - - - - - Männer 35.727 32.662 33.661 27.240 17.004 6.722 7.286 10.221 12.002 19.648 24.513 15.760 16.873 21.444 20.291 19.353 18.804 17.970 F rauen 31.776 28.749 30.999 25.898 15.435 5.512 5.312 8.271 10.242 15.894 19.232 12.966 14.938 18.607 17.285 15.146 14.927 13.911 Drucksache 19/2933 Alter bei E intritt, dav. - - - - - - - - - - - - - - - - - - unter 25 J ahre 11.230 9.499 9.653 7.668 4.776 2.543 2.101 2.418 2.757 3.976 3.813 2.326 2.374 2.624 2.137 1.863 1.532 1.379 25 bis unter 55 J ahre 56.197 51.833 54.926 45.367 27.597 9.670 10.461 16.024 19.415 31.401 39.700 26.214 29.168 37.115 35.147 32.328 31.871 30.202 55 J ahre und älter 76 79 81 103 66 21 36 86 72 165 232 187 269 312 292 308 328 300 B erufsaus bildung , dar. Ohne abgeschlossene Berufsausbildung 4) 30.529 26.431 27.403 21.497 12.814 5.043 x x x x 21.726 14.174 15.152 18.568 17.764 16.602 16.455 15.178 B undes land S chleswig- Holstein 1.610 1.763 1.943 1.883 1.223 215 321 376 439 914 1.043 506 747 774 1.026 840 839 793 Hamburg 2.055 2.018 1.855 1.356 298 73 227 662 865 1.310 1.178 861 1.016 1.082 1.184 942 1.032 1.065 Niedersachsen 6.282 6.672 6.255 5.786 3.495 1.440 1.973 2.599 2.819 3.721 3.906 2.740 2.713 3.740 3.124 2.700 2.640 2.302 Bremen 504 576 550 595 307 214 339 541 596 722 730 484 585 761 689 639 660 555 Nordrhein-W estfalen 13.796 12.214 13.310 11.124 5.437 2.440 2.629 4.505 5.188 7.224 12.865 7.863 8.673 9.535 9.198 9.479 10.016 9.494 Hessen 4.557 3.311 4.066 3.410 2.138 402 414 784 821 1.911 2.287 1.484 1.655 2.066 1.995 1.923 1.751 1.522 R heinland-Pfalz 2.297 2.188 2.462 1.724 951 227 175 173 207 543 579 566 798 1.115 1.108 979 967 1.091 Baden-W ürttemberg 4.074 3.551 4.251 2.293 1.829 812 578 1.068 1.244 2.143 3.550 2.490 2.712 3.392 3.312 3.047 3.193 3.118 –6– Bayern 6.709 5.361 6.260 4.487 3.582 1.793 1.268 1.248 1.651 2.612 3.841 2.461 3.001 3.750 3.506 3.227 2.937 2.774 S aarland 928 798 849 620 318 53 103 92 121 376 287 232 326 455 386 355 333 351 Berlin 3.892 3.577 3.597 2.831 3.619 1.004 1.623 1.762 2.308 2.891 3.492 2.580 2.464 3.121 3.219 2.971 2.931 2.800 Brandenburg 3.651 3.382 2.958 2.681 2.410 592 550 853 1.167 2.010 1.709 1.056 1.028 1.223 1.135 988 1.138 1.020 Mecklenburg-V orpommern 3.028 3.070 2.620 2.412 1.520 961 789 968 928 1.888 1.598 950 961 1.508 1.224 1.075 768 728 S achsen 5.685 4.842 5.571 4.410 2.574 1.111 843 1.380 1.875 3.767 3.238 1.901 2.588 3.687 3.029 2.410 2.197 2.258 S achsen-Anhalt 4.881 4.648 4.210 4.064 1.014 379 304 767 1.314 2.047 2.106 1.810 1.768 2.401 2.346 2.015 1.574 1.357 Thüringen 3.554 3.440 3.903 3.462 1.724 518 461 749 701 1.463 1.336 743 776 1.441 1.095 909 755 653 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.
T abelle zu F rage Nr. 1 Zug ang von T eilnehmenden in die F örderung der beruflichen Weiterbildung mit Abschluss Deutschland Zeitreihe ab 2000; Datenstand: Mai 2018 vorher arbeitslos 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 3) 3) 3) Aus - und Weiterbildungs ziel K ldB 2010 - - - - - - - - - (für B erichtsjahre 2009-2017), dav. Land-, Tier-, F orstwirtschaftsberufe,11 x x x x x x x x x 44 50 43 54 53 67 56 32 32 Gartenbauberufe, F loristik,12 x x x x x x x x x 293 380 218 251 306 275 282 265 220 R ohstoffgewinn,Glas-,Keramikverarbeitung,21 x x x x x x x x x 25 22 13 9 14 12 3 13 3 Kunststoff- u. Holzherst.,-verarbeitung,22 x x x x x x x x x 439 519 351 376 536 539 536 525 550 Papier-,Druckberufe, tech.Mediengestalt.,23 x x x x x x x x x 446 517 320 267 332 294 313 361 331 Metallerzeugung,-bearbeitung, Metallbau,24 x x x x x x x x x 2.489 2.434 1.582 1.823 2.287 2.002 1.984 1.859 1.514 Maschinen- und F ahrzeugtechnikberufe,25 x x x x x x x x x 1.922 2.223 1.637 2.004 2.643 2.830 2.701 2.776 2.736 Mechatronik-, E nergie- u. E lektroberufe,26 x x x x x x x x x 1.566 1.763 1.167 1.176 1.557 1.546 1.557 1.490 1.367 Techn.E ntwickl.Konstr.P roduktionssteuer.,27 x x x x x x x x x 238 258 202 245 280 272 306 345 326 Textil- und Lederberufe,28 x x x x x x x x x 76 59 80 65 64 78 72 74 57 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Lebensmittelherstellung u. -verarbeitung,29 x x x x x x x x x 749 807 433 471 500 492 425 396 311 Bauplanung,Architektur,V ermessungsberufe,31 x x x x x x x x x 22 15 9 6 16 14 24 29 24 Hoch- und Tiefbauberufe,32 x x x x x x x x x 177 185 148 154 157 125 108 94 71 (Innen-)Ausbauberufe,33 x x x x x x x x x 459 564 355 354 402 408 319 306 244 Gebäude- u. versorgungstechnische Berufe,34 x x x x x x x x x 292 349 228 208 350 290 285 290 221 Mathematik-Biologie-C hemie-,Physikberufe,41 x x x x x x x x x 273 207 129 148 189 155 144 137 156 Geologie-,Geografie-,Umweltschutzberufe,42 x x x x x x x x x 6 16 6 6 14 20 9 9 4 Informatik- und andere IKT-Berufe,43 x x x x x x x x x 1.319 1.754 1.445 1.517 2.098 2.345 2.206 2.568 2.750 V erkehr, Logistik (außer F ahrzeugführ.),51 x x x x x x x x x 3.222 5.043 3.142 3.654 4.849 4.222 3.888 3.804 3.402 –7– F ührer von F ahrzeug- u. Transportgeräten,52 x x x x x x x x x 972 1.365 738 729 844 836 545 419 311 S chutz-,S icherheits-, Ü berwachungsberufe,53 x x x x x x x x x 768 883 553 513 652 602 692 689 787 R einigungsberufe,54 x x x x x x x x x 14 37 43 22 51 48 53 65 40 E inkaufs-, V ertriebs- und Handelsberufe,61 x x x x x x x x x 740 990 794 918 1.081 1.158 1.032 976 1.043 V erkaufsberufe,62 x x x x x x x x x 1.119 1.478 1.003 1.180 1.366 1.434 1.319 1.363 1.251 Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe,63 x x x x x x x x x 1.081 1.083 696 668 758 707 647 513 485 Berufe Unternehmensführung,-organisation,71 x x x x x x x x x 4.297 6.053 4.295 4.670 5.281 5.021 4.413 4.483 4.691 F inanzdienstl.R echnungsw.,S teuerberatung,72 x x x x x x x x x 728 1.254 802 1.142 1.791 2.062 2.083 1.985 1.881 Berufe in R echt und V erwaltung,73 x x x x x x x x x 893 1.188 870 1.085 1.653 1.552 1.382 1.499 1.709 Medizinische Gesundheitsberufe,81 x x x x x x x x x 1.916 1.868 1.149 1.149 1.435 1.397 1.410 1.350 1.245 Nichtmed.Gesundheit,Körperpfl.,Medizint.,82 x x x x x x x x x 5.571 7.125 3.971 4.084 5.221 4.088 2.872 2.511 1.885 E rziehung,soz.,hauswirt.Berufe,Theologie,83 x x x x x x x x x 809 1.053 764 941 1.656 1.711 1.823 1.734 1.540 Lehrende und ausbildende Berufe,84 x x x x x x x x x 86 75 47 41 56 17 13 10 9 Geistes-Gesellschafts-W irtschaftswissen.,91 x x x x x x x x x 4 * * 6 4 7 * - * W erbung,Marketing,kaufm,red.Medienberufe,92 x x x x x x x x x 165 213 118 126 225 106 109 78 88 Produktdesign, Kunsthandwerk,93 x x x x x x x x x 73 74 77 52 67 59 70 52 66 Darstellende, unterhaltende Berufe,94 x x x x x x x x x 209 196 100 85 97 99 79 61 45 Angehörige der regulären S treitkräfte,01 x x x x x x x x x - - 1 - - 51 13 8 2 Trifft nicht zu, keine ZUordnung, F ehler x x x x x x x x x 2.040 1.643 1.197 1.612 1.166 635 724 562 483 Quelle: S tatistik der Bundesagentur für Arbeit *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Die regionale Zuordnung der T eilnehmenden erfolgt nach dem Wohnortprinzip; der Deutschland-Wert umfasst auch die ausländischen Wohnorte. 1) F ür die J ahre 2000 bis 2004 nur R echtskreis "Insgesamt" und "S GB III"; für das J ahr 2005 keine Daten der zugelassenen kommunalen Träger. 2) Aus technischen Gründen sind keine fiktiven Gebiete möglich; der Gebietsstand bezieht sich jeweilis auf das Berichtsjahr. 3) Aus technischen Gründen sind keine Auswertungen nach dem Aus- und Weiterbildungsziel KldB 1988 für die J ahre 2006 - 2008 möglich. Drucksache 19/2933 4) Der Anteil der "keine Angabe"-F älle beträgt in den Berichtsjahren 2006 - 2009 teilweise über 30%. E ine sinnvolle Betrachtung dieser Dimension ist daher nicht mehr gegeben. Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.
T abelle zu F rag e Nr. 2 Abgang von T eilnehmenden aus der F örderung der beruflichen Weiterbildung mit A bs c hlus s Deutschland Zeitreihe ab 2000; Datenstand: Mai 2018 erfolgreich teilgenommen vorher arbeitslos 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 3) 3) 3) Insgesamt, davon 54.065 51.715 54.379 49.169 52.425 41.570 30.471 16.783 11.994 14.300 18.231 24.016 26.611 21.148 19.656 23.168 23.937 21.779 S GB III 54.065 51.715 54.379 49.169 52.425 41.065 28.998 11.055 3.656 4.570 6.210 11.195 15.590 12.060 11.494 14.212 14.334 13.287 S GB II x x x x x 505 1.473 5.728 8.338 9.730 12.021 12.821 11.021 9.088 8.162 8.956 9.603 8.492 Geschlecht, dar. - - - - - - - - - - - - - - - - - - Männer 27.997 26.738 28.330 24.806 26.598 20.411 14.654 7.765 6.362 7.868 9.832 13.823 14.708 10.690 10.687 12.543 12.472 11.883 Drucksache 19/2933 F rauen 26.068 24.977 26.049 24.363 25.827 21.159 15.817 9.018 5.632 6.432 8.399 10.193 11.903 10.458 8.969 10.625 11.465 9.896 Alter bei E intritt, dav. * - - - - - - - - - - - - - - - - - unter 25 J ahre 7.616 7.955 8.567 7.344 7.697 5.950 4.244 2.531 1.865 1.649 2.072 2.459 2.162 1.498 1.338 1.448 1.268 1.086 25 bis unter 55 J ahre 46.374 43.694 45.746 41.748 44.633 35.570 26.194 14.211 10.090 12.551 16.049 21.437 24.299 19.515 18.189 21.538 22.473 20.527 55 J ahre und älter 74 66 66 77 95 50 33 41 39 100 110 120 150 135 129 182 196 166 B erufsausbildung, dar. 4) Ohne abgeschlossene Berufsausbildung 20.492 20.784 23.224 20.401 20.766 16.215 x x x x 3.772 11.830 12.895 9.844 9.489 10.459 10.549 9.792 B undesland S chleswig- Holstein 1.393 1.324 1.385 1.409 1.585 1.304 1.007 504 244 315 363 543 718 419 484 475 649 612 Hamburg 1.707 1.727 1.695 1.473 1.359 961 224 135 304 694 846 923 767 654 709 735 766 619 Niedersachsen 4.832 4.851 5.091 5.123 4.878 4.332 3.039 1.927 1.681 1.750 1.851 2.349 2.278 1.929 1.701 1.910 1.930 1.749 Bremen 435 438 467 463 441 365 316 250 302 347 458 453 493 395 413 400 483 370 Nordrhein-Westfalen 10.782 9.912 11.546 9.785 10.577 8.693 5.255 2.790 2.528 3.304 4.139 5.842 7.302 6.178 5.365 5.685 5.862 5.979 Hessen 3.082 3.128 3.393 3.020 3.280 2.633 2.091 902 481 660 706 1.198 1.278 990 1.025 1.302 1.367 1.219 R heinland-Pfalz 1.917 1.629 1.869 1.734 2.042 1.414 882 292 124 172 268 395 441 427 468 719 742 729 –8– Baden-Württemberg 3.211 3.388 3.381 3.126 3.238 2.292 1.554 953 577 724 1.193 2.099 2.220 1.781 1.783 2.178 2.056 2.084 Bayern 5.102 4.998 5.289 4.625 5.287 3.761 3.328 1.998 1.178 931 1.469 2.028 2.532 1.854 2.018 2.336 2.332 2.187 S aarland 715 608 759 589 678 487 389 155 36 91 91 231 227 134 181 271 272 246 Berlin 2.791 2.891 3.181 2.987 3.169 2.342 2.958 1.476 1.366 1.473 1.810 2.246 2.468 1.905 1.601 1.745 1.927 1.744 Brandenburg 3.888 3.187 3.047 2.620 2.632 1.981 1.959 1.231 617 647 860 1.064 1.043 752 538 659 767 668 Mecklenburg-Vorpommern 2.338 2.271 2.354 2.216 2.172 1.738 1.492 1.093 789 718 872 1.085 1.103 691 514 680 719 492 S achsen 4.895 4.678 4.590 4.036 4.731 3.491 2.628 1.672 908 1.043 1.484 1.728 1.799 1.280 1.340 1.958 1.849 1.384 S achsen-Anhalt 4.064 3.961 3.631 3.359 3.335 2.959 1.504 600 388 934 1.075 1.026 1.124 1.106 1.038 1.353 1.514 1.078 Thüringen 2.913 2.724 2.701 2.604 3.021 2.817 1.840 805 471 497 746 806 818 653 478 762 702 619 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.
T abelle zu F rag e Nr. 2 Abgang von T eilnehmenden aus der F örderung der beruflichen Weiterbildung mit A bs c hlus s Deutschland Zeitreihe ab 2000; Datenstand: Mai 2018 erfolgreich teilgenommen vorher arbeitslos 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 2) 3) 3) 3) Aus- und Weiterbildungsziel K ldB 2010 x x x x x x x x x - - - - - - - - - (für B erichtsjahre 2009-2017), dav. Land-, Tier-, F orstwirtschaftsberufe,11 x x x x x x x x x 9 22 36 33 27 39 31 27 35 Gartenbauberufe, F loristik,12 x x x x x x x x x 69 175 195 198 129 134 179 162 151 R ohstoffgewinn,Glas-,Keramikverarbeitung,21 x x x x x x x x x 6 13 8 7 12 11 4 7 * Kunststoff- u. Holzherst.,-verarbeitung,22 x x x x x x x x x 118 239 266 299 203 244 329 316 306 Papier-,Druckberufe, tech.Mediengestalt.,23 x x x x x x x x x 107 237 367 356 198 179 213 199 206 Metallerzeugung,-bearbeitung, Metallbau,24 x x x x x x x x x 781 1.326 1.689 1.547 1.064 1.242 1.387 1.224 1.303 Maschinen- und F ahrzeugtechnikberufe,25 x x x x x x x x x 478 867 1.495 1.474 1.230 1.529 1.715 1.794 1.881 Mechatronik-, E nergie- u. E lektroberufe,26 x x x x x x x x x 255 703 1.190 1.237 780 846 980 1.034 1.024 Techn.E ntwickl.Konstr.Produktionssteuer.,27 x x x x x x x x x 39 139 180 168 156 163 218 176 224 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Textil- und Lederberufe,28 x x x x x x x x x 13 36 56 32 45 48 41 50 46 Lebensmittelherstellung u. -verarbeitung,29 x x x x x x x x x 125 367 504 439 254 261 261 213 201 Bauplanung,Architektur,V ermessungsberufe,31 x x x x x x x x x 11 14 14 7 4 3 10 6 10 Hoch- und Tiefbauberufe,32 x x x x x x x x x 34 98 92 101 62 75 57 59 54 (Innen-)Ausbauberufe,33 x x x x x x x x x 87 207 334 339 178 193 228 219 180 Gebäude- u. versorgungstechnische Berufe,34 x x x x x x x x x 34 97 181 235 168 150 172 169 180 Mathematik-Biologie-C hemie-,Physikberufe,41 x x x x x x x x x 47 116 122 144 102 101 142 115 107 Geologie-,Geografie-,Umweltschutzberufe,42 x x x x x x x x x - - 9 7 5 4 10 13 8 Informatik- und andere IKT-Berufe,43 x x x x x x x x x 284 702 1.044 1.174 975 1.075 1.427 1.612 1.375 –9– V erkehr, Logistik (außer F ahrzeugführ.),51 x x x x x x x x x 429 1.594 2.871 2.942 2.088 2.489 2.824 2.544 2.346 F ührer von F ahrzeug- u. Transportgeräten,52 x x x x x x x x x 531 539 757 755 463 467 494 284 180 S chutz-,S icherheits-, Ü berwachungsberufe,53 x x x x x x x x x 259 409 610 485 290 270 404 343 377 R einigungsberufe,54 x x x x x x x x x 9 8 16 22 13 11 12 25 39 E inkaufs-, V ertriebs- und Handelsberufe,61 x x x x x x x x x 99 442 608 721 607 569 735 767 667 V erkaufsberufe,62 x x x x x x x x x 253 730 882 974 828 700 874 890 800 Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe,63 x x x x x x x x x 204 660 775 677 422 438 494 426 345 Berufe Unternehmensführung,-organisation,71 x x x x x x x x x 662 2.166 3.240 4.015 2.943 3.124 3.530 3.283 2.872 F inanzdienstl.R echnungsw.,S teuerberatung,72 x x x x x x x x x 79 283 565 855 613 757 1.243 1.364 1.318 Berufe in R echt und Verwaltung,73 x x x x x x x x x 117 467 728 895 636 802 1.046 1.073 935 Medizinische Gesundheitsberufe,81 x x x x x x x x x 578 1.055 994 1.130 993 806 905 955 841 Nichtmed.Gesundheit,Körperpfl.,Medizint.,82 x x x x x x x x x 1.294 2.256 2.662 3.915 4.527 1.927 1.800 2.943 2.215 E rziehung,soz.,hauswirt.Berufe,Theologie,83 x x x x x x x x x 111 331 604 583 542 669 1.036 1.321 1.308 Lehrende und ausbildende Berufe,84 x x x x x x x x x 47 76 55 22 28 35 7 6 7 Geistes-Gesellschafts-Wirtschaftswissen.,91 x x x x x x x x x * - 4 3 * 7 3 - - Werbung,Marketing,kaufm,red.Medienberufe,92 x x x x x x x x x 38 92 135 144 68 89 129 61 56 Produktdesign, Kunsthandwerk,93 x x x x x x x x x 9 31 59 57 38 35 48 46 48 Darstellende, unterhaltende Berufe,94 x x x x x x x x x 47 121 151 148 76 61 64 63 38 Angehörige der regulären S treitkräfte,01 x x x x x x x x x - - - - - 2 2 18 18 Trifft nicht zu, keine ZUordnung, F ehler x x x x x x x x x 7.036 1.613 518 471 380 101 114 130 77 Quelle: S tatistik der Bundesagentur für Arbeit *) Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. Die regionale Zuordnung der Teilnehmenden erfolgt nach dem Wohnortprinzip; der Deutschland-Wert umfasst auch die ausländischen Wohnorte. 1) F ür die J ahre 2000 bis 2004 nur R echtskreis "Insgesamt" und "S GB III"; für das J ahr 2005 keine Daten der zugelassenen kommunalen Träger. 2) Aus technischen Gründen sind keine fiktiven Gebiete möglich; der Gebietsstand bezieht sich jeweilis auf das Berichtsjahr. 3) Aus technischen Gründen sind keine Auswertungen nach dem Aus- und Weiterbildungsziel KldB 1988 für die J ahre 2006 - 2008 möglich. Drucksache 19/2933 4) Der Anteil der "keine Angabe"-F älle beträgt in den Berichtsjahren 2006 - 2009 teilweise über 30%. E ine sinnvolle Betrachtung dieser Dimension ist daher nicht mehr gegeben. Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.
T abelle zu F rage Nr. 3 F örderung beruflicher Weiterbildung inkl. R eha - Arbeits entgeltzus c hus s bei Weiterbildung Ausgaben für ausgewählte arbeitsmarktpolitische Instrumente in E uro B A gesamt (ohne zkT) Haushaltsjahre 2006 - 2017 Datenstand: 11.06.2018 2) 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Deutschland (B A - ohne zkT) 399.587.947,43 526.512.095,94 695.446.111,00 828.186.304,73 853.238.093,24 668.164.419,86 590.657.055,93 576.575.863,78 576.010.776,70 581.847.158,23 585.825.349,08 562.073.024,53 S chleswig- Holstein 12.932.085,41 18.100.247,41 26.218.802,81 27.069.206,11 31.028.363,40 22.324.368,93 20.967.476,45 17.774.289,72 20.721.408,74 21.083.110,55 23.208.070,54 22.008.815,95 Hamburg 10.940.731,13 21.460.581,09 30.755.460,79 32.225.924,83 32.500.664,83 18.083.522,53 31.000.211,04 27.792.148,07 27.909.727,65 28.883.169,22 29.797.584,79 26.166.590,77 Niedersachsen 49.793.394,27 68.198.811,67 85.805.167,50 99.242.686,67 92.525.964,97 65.299.844,56 52.415.894,76 52.060.957,18 48.370.092,52 46.844.919,11 45.842.458,60 37.607.414,24 Drucksache 19/2933 Bremen 10.103.722,11 14.969.269,51 21.528.024,58 24.312.492,83 27.875.060,23 18.657.181,76 17.547.383,90 18.271.442,82 17.672.737,19 19.310.172,61 18.794.014,58 18.410.541,47 Nordrhein-W estfalen 80.036.102,84 114.143.537,47 157.218.040,92 187.546.752,33 194.263.391,39 171.173.979,91 142.299.961,45 134.399.148,41 132.761.097,26 142.081.867,55 156.458.988,44 148.444.597,23 Hessen 5.972.790,60 7.762.772,35 9.295.236,48 16.739.109,79 21.971.787,71 16.733.267,99 12.534.039,67 12.188.768,79 14.115.838,39 16.190.014,83 15.683.046,27 15.894.437,16 R heinland-Pfalz 9.572.206,84 10.487.552,24 15.407.050,29 18.368.997,61 17.976.192,33 14.115.365,20 14.142.908,38 12.833.753,61 13.863.763,29 13.983.464,49 14.838.953,37 18.568.376,89 Baden-W ürttemberg 17.300.725,43 22.970.617,19 29.820.660,89 37.965.794,57 37.870.918,10 27.996.210,85 22.366.971,71 21.505.703,64 21.163.751,70 23.541.814,54 26.494.544,24 32.065.069,07 Bayern 36.726.568,11 39.287.952,51 47.134.188,73 52.307.269,75 50.500.551,32 32.403.888,85 29.078.597,83 25.476.199,06 24.345.594,76 23.370.959,01 27.166.402,74 32.001.633,46 S aarland 12.612.088,88 10.310.188,77 8.043.406,51 9.877.692,28 9.684.509,28 7.371.556,17 5.416.571,12 4.621.808,88 5.201.675,66 5.005.080,82 5.550.455,07 6.337.155,40 Berlin 40.472.763,84 60.530.054,30 82.136.041,51 104.029.635,45 114.637.673,72 109.620.203,10 110.007.717,70 116.535.749,87 121.644.159,88 122.905.175,90 118.299.168,50 109.165.402,55 Brandenburg 16.896.991,77 19.751.009,23 27.264.635,66 30.833.510,48 32.100.103,03 27.315.722,85 21.584.836,77 22.271.533,03 21.547.411,61 20.250.211,80 18.675.680,50 18.637.346,86 Mecklenburg-Vorpommern 32.312.753,43 41.027.353,92 53.968.311,68 61.161.743,86 55.984.285,07 36.697.688,02 26.770.851,66 21.400.946,71 20.468.966,55 19.083.779,89 16.780.226,68 15.279.092,82 S achsen 27.205.552,34 35.628.437,58 44.119.220,29 57.527.497,47 61.142.658,16 49.369.072,26 40.458.943,52 42.443.854,95 40.935.865,47 37.672.447,14 33.810.257,72 31.601.785,81 S achsen-Anhalt 19.613.392,42 24.163.335,81 31.595.534,26 39.832.588,15 44.287.347,33 29.155.903,85 22.676.408,83 25.686.207,03 26.257.496,26 23.755.556,59 20.508.527,62 18.506.979,87 Thüringen 17.096.078,01 17.720.374,89 25.136.328,10 29.145.402,55 28.888.622,37 21.846.643,03 21.388.281,14 21.313.352,01 19.031.189,77 17.885.414,18 13.916.969,42 11.377.784,98 Quelle: S tatistik der Bundesagentur für Arbeit 1) F ür das J ahr 2005 liegen keine validen E rgebnisse vor. 2) Zum J ahreswechsel 2011/2012 gingen 39 gemeinsame E inrichtungen zu zugelassenen kommunalen Trägern über, daher sind die Gesamtausgaben ab 2012 geringer. Die E rgebnisse repräsentieren ausschließlich die über die F inanzsysteme der BA realisierten Volumina. Zahlungen, die über die F inanzsysteme der zugelassenen kommunalen Träger erfolgen, sind darin nicht enthalten. – 10 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.